ja das mit den Laufrollen ist eigentlich sehr schade. Nur ich gebe nicht auf, bis ich eine Lösung dafür gefunden habe.
Wenn ich am 14.11. nach Dernbach komme, setze ich mit Willi zusammen um zu sehen was noch zu Retten ist.
Mein jetziger Kompromiss, die Laufrollen Hälfte Metall und Hälfte Kunststoff ist zwar nicht der Hit aber ich kann damit vorerst leben.
Nun was soll es, so ist eben Modellbau.
Gruß Hans-Joachim
Signatur Pz.Abt. 301
Eigentlich weiß man nur,
wenn man wenig weiß.
Mit dem Wissen wächst der Zweifel.
Das ist wirklich sehr schade. Vor allem um´s Geld.
Ach so... und das ist kein Modellbau, sondern eine Frechheit. Schlampige, asiatische Billigproduktion ohne jegliche Qualitätskontrolle. Modellbau ist die Verwirklichung eigener Ideen in kleinerem Maßstab und nicht, dass man immer nur Fehler der Hersteller ausbügeln muss. So sehe ICH das zumindest.
Sorry, aber ich bin echt genervt von der miesen Qualität, für die man seine erarbeitete Kohle ausgibt. Natürlich, die Modelle sind vergleichsweise preiswert und man weiß, was einen erwartet. Alles ok.
Ich bin allerdings der Meinung, dass man von separat erhältlichem ZUBEHÖR deutlich mehr erwarten können muss.
Ganz abgesehen davon, finde ich Dein Fahrwerk dennoch gelungen. Ein Unterschied ist in lackiertem Zustand nicht festzustellen. Die letzten Zweifel werden dann verschwinden, wenn der Decklack drauf und das Modell montiert ist.
Und da ich ja Dein Schaffen etwas kenne, wird am Ende eh keiner mehr sehen, ob da nu ein Plastikrad zwischen den Metalllaufrollen ist, oder nicht
Weil es tausend andere Dinge an Deinen Modellen zu entdecken gibt.
Gruß
Henning
[Dieser Beitrag wurde am 29.10.2009 - 11:12 von Holsteiner aktualisiert]
SignaturIch drücke gerne mal ein Auge zu. Dann kann ich besser zielen...
Panther 19 kampfbereit
Jagdpanther 211 kampfbereit
Tiger mid production 213 kampfbereit
Tiger early production 222 kampfbereit
Tiger late production 112 kampfbereit
Panzerkampfwagen III verbesserungswürdig
Panzerkampfwagen IV bisher HL Serie
Königstiger in Planung
Um nun dieses Problem mit den Metalllaufrollen aus der Welt zu schaffen, habe ich einige Telefonate mit Frau Tam geführt .
So sind wir so verblieben , das ich diesen Test mit den Metalllaurollen zu Ende führe. So bekam ich die Metallketten für den Panther .
Als erstes habe ich mit der HL -Kette und anschließend mit der Kette von Tam befasst.
Nun erst einmal einige Bilder.
Hier die Metallkette. Mein Urteil, ein sehr sauberer Guß und leichtgängige Kettenglieder.
Als nächstes habe ich die Ketten vermessen. Es sind schon erhebliche Unterschiede zwischen der Kunststoffkette von HL und der Metallkette von Tam.
Auf dem Meßschieber gut abzulesen das es Unterschiede beim Abstand der Kettenzähne gibt.
Noch einmal im Vergleich die beiden Ketten.
Noch etwas positives ist bei der Metallkette fest zustellen, sie besitzt eine sehr gute Beweglichkeit. Oben im Bild die sehr starre Hl Kunststofkette.
Nun noch einige Bilder von der Metallkette auf das Fahrwerk aufgezogen.
Mein Fazit: Sehr gute Laufeigenschaft der Metallkette, durch Ihre sehr hohe Beweglichkeit nimmt sie auch den nicht runden Lauf der mittleren Laufrollen nicht übel. Weiter hin habe ich festgestellt , das ein Kettenglied aus der Kette herausgenommen werden sollte, denn sonst ist die Kette zulang und klettert über die Zähne des Antriebsrad. Auf jeden Fall , sollte ein Kettenspanner verbaut werden, aber dieses überlasse jedem User selbst von welchem Anbieter er sich diesen beschafft. Hierdurch lässt sich die Kette sehr gut mit der richtigen Vorspannung einstellen.
So das soll es erst einmal sein, werde den Test fortsetzen und hier berichten.
Gruß Hans-Joachim
Signatur Pz.Abt. 301
Eigentlich weiß man nur,
wenn man wenig weiß.
Mit dem Wissen wächst der Zweifel.
Eines habe ich vollkommen vergessen zu erwähnen, wenn das Metallantriebsrad so auf die Antriebswelle gezogen wird, wird man feststellen das nichts mehr dreht, denn die Metallkette, schleift dann am Vorgelege und dem Federdummy. Nun weiß ich nicht ob das allgemein bekannt ist.
Abhilfe schafft hier ein kleines Stück Metall.
Links, das kleine Stück Metall, diese Scheibe sollte man sich unbedingt anfertigen.
Hier noch einmal die Abstandsscheibe.
Die Scheibe locker auf die Aufnahme der Antriebswelle gelegt, sie sollte so genau gearbeitet werden, das sie leicht eingedrückt werden muß. Ach, ja, das Maß. Das Außenmaß hat ein Maß von 8 mm , die Bohrung beträgt 4 mm und die Stärke der scheibe beträgt 3 mm.
Nun werden einige sagen. wie soll ich mir so eine Scheibe anfertigen, auch hier gibt es eine Lösung. Man nehme eine Gewindemutter im passenden Durchmesser und feilt dann eine Fläche auf die Mutter.
Allerdings wäre die Eleganteste Lösung, wenn es neue Antriebswellen geben würde, die 3-4 mm länger wären.
Hier noch ein Bild mit der eindrückten Abstandsscheibe.
Leider habe ich den letzten Tagen wenig Zeit gehabt um große Sachen am Pantherfahrwerk zu machen, aber etwas ist doch passiert.
Ja, ich habe mir von der Firma Tam die Getriebe für den Jagdpanther besorgt.
Mein erster Eindruck war , das diese besser verarbeitet waren als die ersten flachen Getriebe . Die Getriebe werden mit den kurzen Achsen geliefert, zwei lange Achsen und die dazu gehörigen Zahnräder werden mitgeliefert.
Diese Teile werden aus dem Getriebe ausgebaut und wie schon gesagt durch die neuen Achsen und Zahnrad ersetzt. Hier gab es bei meinem Umbau etwas probleme mit dem Lösen der Madenschrauben in den Zahnrädern: Lösung : Zahnrad mit einem kleinen Brenner erwärmen, damit der Kleber flüssig wird und somit konnte ich die Schrauben mit einem Innensechskantschlüssel lösen.
Hier auf den beiden Bildern ist die Neue Achse und das Zahnrad zu sehen.
Weil ich keine Aluplatte unten in die Wanne einbauen wollte habe ich mir Abstandsröhrchen gefertigt, an die entsprechenden Stellen wo das Getriebe befestigt werden muß eingeklebt und diese mit Stabilit gesichert. Ist zwar keine Fachmännische Lösung , aber es funktioniert. Zwischen den Getrieben kann man einen der neuen Befestigungspunkte gut sehen.
Bleibt noch zu erwähnen, das durch das Metallfahrwerk und die Metallketten die Getriebe, auseinandergedrückt werden, ob wohl ich sie an 4 Punkten befestigt habe. Hervorgerufen durch die sehr dünne Kunstoffbodenplatte. Hier werde ich wohl mir zwischen die Getriebe eine art Domstrebe einbauen , die ,die Getriebe zusammen, auf richtigen Abstand halten.
Als Steuerung ist erst einmal provisorisch ein ELMod Booster verbaut.
Hier noch zwei Bilder vom Metallfahrwerk.
So das war es erst einmal wieder der Baubericht wird fortgesetzt.
Gruß Hans-Joachim
Signatur Pz.Abt. 301
Eigentlich weiß man nur,
wenn man wenig weiß.
Mit dem Wissen wächst der Zweifel.
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