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MaryK 
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...   Erstellt am 20.06.2020 - 09:59Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Bei mir ist es zur Perforation gekommen. Die Gynefix ist mir in die Bauchhöhle gewandert, und hat meinen Darm perforiert. Sie musste operativ per Bauchspiegelung entfernt werden. Trotz korrekter Einlage ist es zur Perforation gekommen. Ich bereue meine Entscheidung zur Gynefix sehr, sie hatte schwerwiegende Folgen.

Ich will meine persönlichen Erfahrungen von der Gynefix Kupferkette teilen, weil ich es wichtig finde, sich über mögliche Komplikationen im Klaren zu sein. Man liest zwar viele Erfahrungsberichte in denen die Gynefix weiterempfohlen wird, aber auch einige, wo es zu Komplikationen kam. Ich selber kann nur jedem von der Gynefix abraten, bei dem was ich erlebt habe. Die Einlage wurde bei mir ohne starke Betäubung durchgeführt (so machen es die meisten Frauenärzte). Ich musste Diclofenac nehmen, was aber nicht besonders geholfen hat, denn das waren die stärksten Schmerzen die ich je erlebt habe. Alleine wegen den Schmerzen würde ich es niemals noch einmal machen. Meine Frauenärztin hat nach dem Einsetzen per Ultraschall die Lage gründlich überprüft, da war alles noch ok. Dann, nach dem Aufstehen wurde mir schwarz vor Augen, das passiert wohl gelegentlich laut meiner Gynäkologin.
Also rate ich Dir von dem Eingriff ab, wenn Du Angst davor hast! Wenn Du sie dir trotzdem einsetzen lassen willst, rate ich dir wirklich deinen Gynäkologen zu fragen ob eine starke Betäubung möglich ist. Du wirst mir später dafür danken!

Das war jetzt leider nur der Anfang meiner Story, denn ich hatte Pech und es kam zu den Komplikationen der Gynefix, die ich am eigenen Leib erfahren durfte. Betrifft 1-2 Frauen von 1000 laut Aufklärungsbogen. Habe mich genau 2 Wochen nach dem Einsetzen der Gynefix Kupferkette untersuchen lassen, weil ich ständig starke Schmerzschübe hatte. Anfangs dachte ich mir nichts dabei, weil es wohl normal war, in den ersten Tagen Schmerzen zu haben. Aber mich hat es sehr belastet, körperlich sowieso und psychisch auch. Nachts konnte ich schlecht /gar nicht einschlafen und ich war wegen den Schmerzen extrem gestresst. Das waren auch keine "normalen" Unterleibschmerzen (wie man sie in der Periode hat) sondern immer ein ganz plötzlicher stechender Schmerz, so ähnlich wie bei dem Einsetzen. Davon musste ich immer wieder stark zusammen zucken. Als würde man immer wieder von innen gepiekst werden. Dagegen habe ich Schmerzmittel genommen (Diclofenac und Ibuprofen) aber hat nicht so viel gebracht und davon habe ich auch noch Magenschmerzen. Hatte Angst dass es nicht besser wird, weil ich es nicht mehr länger aushalten konnte.
Also habe ich dann einen Termin bei meiner Frauenärztin bekommen, genau zwei Wochen nach dem Einsetzen. Dann kam der Schock: Die Kupferkette wurde beim Ultraschall überhaupt nicht mehr gefunden. Entweder war sie also rausgefallen oder meine Gebärmutter wurde perforiert und die Gynefix ist in meinen Bauchraum gewandert. Nach dem Röntgen und CT hat sich Letzteres bestätigt und die Kupferkette war bereits im Bindegewebe meines Darms! Ich wurde direkt ins Krankenhaus geschickt, wo ich am nächsten Tag auch operiert wurde. Weil mein Darm auch betroffen war, musste er auch operiert werden. Nach der OP ging es mir einfach nur beschissen, ich habe ein Antibiotikum bekommen, das ich nicht vertragen habe (was sich erst nach 2 Tagen herausgestellt hat). Musste mich die ganze Zeit übergeben und hatte starke Kreislaufprobleme. Dann habe ich auch noch eine Magensonde (ein Schlauch durch das rechte Nasenloch bis in meinen Magen) bekommen, das hat sich wie pure Folter angefühlt. Die nächsten Stunden waren unbeschreiblich beschissen, wollte mir das Ding selber wieder rausziehen. So saß ich mit gerader Lehne im Krankenbett mit durchgehendem Würgereiz, beim Versuch zu sprechen/schlucken räuspern habe ich immer gewürgt und mich übergeben. Habe in der gefühlten Ewigkeit wie paralysiert vor mich hin vegetiert bis das Ding ENDLICH wieder rausgezogen wurde. Irgendwann sind die Ärzte darauf gekommen, dass ich ein Antibiotikum nicht vertrug und ich davon Übelkeit/Kreislaufprobleme hatte. Ab dem Zeitpunkt (2 Tage nach OP) wurde es abgesetzt und es ging mir langsam besser. Nach einer Woche wurde aus dem Krankenhaus entlassen.

Wenn ihr euch überlegt, die Gynefix einsetzen zu lassen, macht euch bewusst dass diese Komplikationen selten sind, aber immerhin 1-2 Frauen von 1000 davon betroffen sind. Also passiert es garnicht so selten, das die kleine dünne Kupferkette durch das Gewebe schlüpft.
Bei meiner eigenen Überlegung, mir die Gynefix einsetzen zu lassen habe ich auch einige "Horror-Stories" gelesen, die haben mich ein wenig eingeschüchtert aber ich dachte mir "das wird mir wohl nicht passieren".
Heute bereue ich es sehr, dass ich mich für den Eingriff entschieden habe.





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Quelle: eRecht24.de - Internetrecht von Rechtsanwalt Sören Siebert



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