Mediterranea, eine Insel im Mittelmeer.

Eine Insel, ein unabhängiger Kleinstaat - genau im Kreuz der vier größten Mächte dieser Zeit: Rom, Athen, Alexandrien und Karthago - ein Ort der Weisheit und des Wahnsinns, der Korruption und der Freundschaft, der Freiheit und des Kampfes, ein Schmelztiegel der Kulturen und Klassen, wo Senatoren einem illustren Leben frönen, Händler aus aller Welt die exotischsten Dinge darbieten und Sklaven um ihre Freiheit kämpfen. Erlebe das Schicksal: Tauche ein in eine Welt voller Intrigen, Kampf, Spannung, Spaß, Liebe und Hass - werde Teil von Mediterranea!

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Megaera
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...   Erstellt am 05.03.2007 - 16:51Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


~ Vollständiger Name ~
Man fand ein dünnes, vermutlich von einer Schiffsplanke abgesplittertes Holzstückchen bei ihr, auf welches knapp und scheinbar in aller Eile der Name "Megaera" geritzt worden war. Nicht gerade schmeichelhaft nach einer der Furien benannt zu werden.
Den Nachnamen/Titel "Schattenauge" hat sie sich selbst zugelegt; sowohl als Hinweis auf ihre gute Dunkelsicht als auch weil es ihrer Meinung nach einfach klasse klingt.

~ Rufname/wird genannt ~
Die junge Frau macht wenig Hehl daraus, dass ihr die Abkürzung "Meg" nicht sonderlich gefällt, weswegen jeder, der sie zanken möchte, diese gerne verwendet. Weniger eingeweihte Gestalten bekommen von ihr verschiedene Namen präsentiert, die von "Schattenauge" über "Onyx" bis hin zu normaleren wie "Maia" reichen. Nicht viele Leute kennen ihren richtigen Namen und Megaeras Ansicht nach sind es trotzdem immer noch zu viele.

~ Alter ~
Inzwischen ist Meg neunzehn Jahre alt, was für sie ungefähr sechzig gefühlte Jahre sind. Nicht dass sie unbedingt vom Leben erschöpft und erledigt wäre, es ist mehr die Weisheit und "Arbeitserfahrung" dieser Spanne, die sie mit einem gewissen Stolz auf sich selbst erfüllt. Auch wenn ihr Stolz kürzlich einen herben Dämpfer einfahren musste.

~ Geschlecht ~
Weiblich, obwohl sie im Sinne ihrer Verkleidungen und Tarnungen eher das Gebaren eines raubeinigen Seemanns hinbekommt als das grazile Auftreten einer edlen Dame, bei der es vermutlich an der passenden Wortwahl mangelt.

~ Volkszugehörigkeit ~
Da auf Mediterranea geboren ist Megs Volkszugehörigkeit wahrscheinlich... Mediterranyr? Man schätzt, dass ihre Vorfahren möglicherweise aus Griechenland stammen, aber im Grunde interessieren sie ihre Wurzeln nicht sonderlich. Mediterranea ist ihr Zuhause.

~ Familie ~
Was diesen eigentlich sehr weiträumig interpretierbaren Begriff angeht, so kann man ihn bei Meg in drei verschiedene Teile oder Stationen einteilen:
Ihre Eltern kennt sie nicht und auch sonst keine Blutsverwandtschaft, zwar hat sie sich als Kind so ihre Gedanken gemacht, die von typischen exotischen Königreichen bis zum Fischer von nebenan reichten, aber diese Spekulationen hat sie eigentlich hinter sich gelassen.
So ersetzten die Priesterinnen eines Hera-Tempels ihr in jungen Jahren die Familie und sorgten für sie bis, nun ja, bis sie es aus guten Gründen an der Zeit fanden, dass die Kleine sich aus den heiligen Mauern verabschiedete.
Zu guter Letzt war Meg Mitglied einer zwanzigköpfigen "Gilde" von Dieben, Schmugglern und Kleinverbrechern, die man in sehr weitem Rahmen auch als Familie bezeichnen kann und unter denen sich das Mädchen auf jeden Fall deutlich wohler fühlte als im Tempel. Aber auch das ist nun leider erst einmal Vergangenheit, zumindest bis die Gemüter sich so weit abgekühlt haben, dass Meg kühl und kalt ihre Rache servieren kann.

~ Verwandt mit ~
Ihres Wissens mit niemandem.
~ Befreundet mit ~
Höchstens ein paar NSCs in sehr geringer Zahl.
~ Verfeindet mit ~
Mit ein paar NSCs in größerer Zahl.

~ Glaubt an ~
Die volle Geldbörse am Gürtel des Passanten vor ihr und ihr Geschick, deren Inhalt schon bald zu ihrem Eigentum zu machen. Meg ist praktisch veranlagt und zieht etwas Greifbares in ihren Händen stets und immer Worten, Versprechungen und Diskussionen mit hochgeistigem Inhalt vor. Sie hält sich nicht mit dem Glauben an und dem Segen von welcher Gottheit auch immer auf und scheut nicht im Mindesten vor dem Diebstahl von Opfergaben oder Tempelinstrumenten zurück. Bei den meisten Dingen sieht Meg vor aller Schönheit die klimpernden Münzen, die ein Händler ihr dafür in den Geldbeutel werfen würde. Nicht dass sie dort lange blieben, die junge Dame glaubt außerdem an den Grundsatz, dass zu viel unbenutztes Geld schlecht werden könnte und dringend ausgegeben werden muss.

~ Aussehen ~
Megs Augen sind braun-grün und meistens von einem leichten Funkeln erfüllt, das zwischen vergnügt-frech und spitzbübisch-hinterlistig liegt. Dieses Funkeln wird förmlich zu einem Strahlen, sobald diese Augen wertvolle Gegenstände erspähen, die man sich aneignen könnte. Ihr Blick ist wach und aufmerksam, momentan auch schon einmal mit Misstrauen und erhöhter Vorsicht unterlegt.
Ihre Haare sind lang, dunkelbraun und glatt, etwas fransig und werden gerne offen getragen. Bei Langeweile oder auch Nervosität hat Meg die Tendenz, sich kleine Zöpfchen zu flechten. Nur bei "besonderen Anlässen" steckt sie ihre Haare hoch oder bindet sie zu einem Pferdeschwanz zusammen.
Kein Gramm überflüssiges Fett bekäme bei Megs Lebenswandel und ihrer Zappeligkeit eine Chance, sich irgendwo an ihrem Körper festzusetzen. Statt dessen wirkt sie fast sogar ein wenig zu dünn, wer das aber mit 'schmächtig' verwechselt, könnte diesen Fehler bald auf unangenehme Art bereuen. Die junge Frau verfügt über eine nahezu perfekte Körperkontrolle und -spannung, sowie über eine in etlichen Verfolgungsjagden auf die Probe gestellte Ausdauer und besitzt genügend Geschick, um auf Wunsch nahezu unsichtbar in den Schatten der Häuser zu verschwinden, so wie ein Kind Verstecken spielt.

~ Größe ~
Mit ungefähr 1 Meter 70 Körpergröße fällt Meg im Durchschnitt kaum auf. Da ihre Unternehmungen über die Jahre hinweg sie zu huschenden, zusammen gekauerten, versteckten Körperhaltungen gezwungen haben und sie stets auf Unauffälligkeit bedacht war, wirkt sie hin und wieder etwas gebückt und kleiner, außer sie will ihren Standpunkt in einer Diskussion klären und richtet sich kerzengerade auf, um von jedem Zentimeter profitieren zu können.

~ Kleidung ~
Meg mag dünnes weiches Leder in dunklen Tönen, am Liebsten Schwarz und am Liebsten fast ohne sichtbares Metall, das ungünstigen Lichtschein reflektieren könnte. Die Kleine hat lange Zeit mit Stoffen und Materialien herumexperimentiert, um die geräuschärmsten, nachgiebigsten Stoffe und Strukturen zu finden, die ihr aber auch ein wenig Schutz bieten. Sie endete bei einer körperangepassten "Rüstung" aus einigen Schichten geschwärztem Rehleder mit eingearbeiteten Rindslederstücken. Ihr Konstrukt erfüllte sie mit einigem Stolz, allerdings ist ihr Meisterwerk nun fürs erste mit ihrer übrigen wenigen Habe, die ihr noch geblieben ist, an einem hoffentlich sicheren Ort versteckt, bis Meg es wagen kann, sie wieder zu bergen. Aktuell ist ihre Kleidung die einer wenig wohlhabenden Frau, aus einfachen Stoffen und simplen Schnitten gefertigt. Sie hofft, halbwegs den Eindruck einer Dienerin/Sklavin zu machen und verlässt sich dabei hauptsächlich auf ihr schauspielerisches Talent.

~ Besonderheiten ~
Eines der wenigen Siegprämien aus einem Beutezug, das Megaera zur Abwechslung einmal behalten hat und nicht in die Kategorie "Waffen" fällt, ist ein kleiner, rundgeschliffener Onyx an einem Silberkettchen, den sie eigentlich immer getragen hat, der nun aber leider auch bei der Rüstung versteckt liegt und auf eine bessere Zeit warten muss.
Sie trägt einige kleinere Narben, aber nichts Auffälliges und hauptsächlich an Armen und Beinen. Die meisten sind nur noch als leicht hellere Linien erkennbar, das Narbengewebe hat mit Unterstützung einiger Heilsalben überall gute Arbeit geleistet.
Meg ist es in einigen wenig angenehmen Prozessen gelungen, die Oberhaut ihrer Fingerspitzen nachhaltig zu entfernen, um ihren Tastsinn dort zu schärfen und kleinere Details auf Oberflächen oder Konstruktionen besser erfühlen zu können. Hauptsächlich dient diese Maßnahme zur Entschärfung oder dem Bau von Fallen, soll aber auch dazu dienen, bei schlechtem oder nicht vorhandenem Licht den Augen Unterstützung zu leisten.
Ein weiteres körperliches Hilfsmittel sollten Werkzeuge versagen sind ihre Eckzähne, die sie in einer längeren Prozedur spitzer und schärfer gefeilt hat, als sie es von Natur aus waren. So lassen sich schneller und glätter Fäden und Schnüre durchbeißen oder zur Not auch einmal die Sehne oder Vene eines Feindes.

~ Charaktereigenschaften ~
Megaera ist im Grunde ein fröhlicher, optimistischer Mensch, der sich von Rückschlägen nicht allzu sehr beeindrucken lässt und wohl zur Gattung der Stehauf-Männchen gezählt werden kann. Sie ist es gewohnt, im Leben selbst aktiv zu werden, wenn sie etwas haben will, und sich nicht von Lästigkeiten wie Anstand, Moral oder Gesetz dabei stören zu lassen. Sie findet Gefallen an materiellen Dingen, da der Umgang mit ihnen um einiges leichter und unkomplizierter ist als mit anderen Menschen. Entweder sie gehören ihr oder eben (noch) nicht. Sie werden nicht von selber lebendig, laufen davon oder erwachen zum Leben und hauen ihr von hinten eins über den Schädel. Die Jahre haben Meg etwas oberflächlich werden lassen, ihr Charakter gibt sein Übriges, um sie quirlig, ungezähmt und flüchtig zu machen. Ihre Profession verlangt den Rest. Immer auf dem Sprung, ungebunden und stets ein wachsames Auge auf mögliche Bedrohungen.
Die junge Diebin ist nicht wirklich böse, trotz diverser teils heftiger Diebeszüge und auch dem ein oder anderen notwendig gewordenen Mord. Wenn eben jemand zur falschen Zeit am falschen Ort auftaucht müssen bestimmte Dinge getan werden, um einen größeren Plan nicht zu gefährden. Megs Gewissen ist nicht besonders aufmerksam und beim Anblick eines schönen Schatzes sowieso betäubt. Man könnte durchaus sagen, dass die Kleine sich der Schwelle zur Kleptomanie nähert, allerdings soll sich die Beute schon lohnen. Sie würde ihren Hals nicht für wertlosen Plunder riskieren, nur um den Nervenkitzel zu spüren. Aber einer ihrer hervorstechendsten Charaktereigenschaften ist zweifellos "(neu)gierig" und ja, sie liebt ihren Beruf.
Trotz der Gefahren, die ihr Leben auf jeden Fall mit sich bringen, scheint sich Meg aber doch eine gewisse seltsame Naivität bewahrt zu bleiben, wenngleich diese durch aktuelle Geschehnisse wieder etwas gedämpft wurde. Sie ist es nicht unbedingt gewohnt, dass Leute einfach nur nett sind, ihr etwas schenken oder ihr ohne Gegenleistung helfen, weswegen sie demjenigen, der dies doch einmal ehrlich tun sollte, direkte Sympathie entgegenbringt. Die natürlich ebenso rasch wieder flüchten kann, sollte sich derjenige kritisch ihrem Beruf und ihrem "Organisationstalent" gegenüber äußern. Aufhören würde sie damit sowieso nicht auf lange Sicht, sie mag es gar nicht arm zu sein und tut ihr Möglichstes, um dem vorzubeugen.
Megaera gehört nicht unbedingt zur diplomatischen Sorte, ganz im Gegenteil hat sie eine scharfe Zunge und ist keinem verbalen Duell abgeneigt. Nur selten lässt sie sich das letzte Wort nehmen und noch seltener erlebt man sie einmal sprachlos. Das Plappern läuft bei ihr ganz von allein. Sie mag leicht sarkastische Sprüche und besitzt einen ausgeprägten Sinn für Humor. Mit wirklich ernsthaften Themen hat sie es eigentlich gar nicht, nur wenn es sich gerade nicht umgehen lässt. Bei solchen Dingen langweilt sie sich schnell. Raubzüge vorbereiten und Pläne schmieden sind eher ihr Spezialgebiet.

~ Was mag dein Charakter ~
Meg liebt ihre Insel, was gut ist, da sie wahrscheinlich aus freien Stücken nicht dort weg käme, selbst wenn sie wollte. Sie kennt sich in den Straßen und Gassen aus und hat in jeder von ihnen mindestens zwei gute Verstecke ausgemacht, von denen die meisten bereits mehr als einmal genutzt wurden. Es gefällt ihr, den Hafen aus sicherer Entfernung zu beobachten und die eingehenden Lieferungen zu begutachten, um ihren Wert abzuschätzen. Sie weiß, bei welchen Händlern sie welche Waren verkaufen kann und welche Wachen bestechlich sind. Sie sieht die Stadt gerne als ihren großen Spielplatz an und liebt jede neue Herausforderung an ihre Talente, um sie weiterzuentwickeln und besser zu werden. Ihr sehr bescheidener Traum ist es, einmal der größte Dieb der Stadt zu sein, zumindest wenn sie am Leben bleiben sollte.
Neben freundlichen Worten kann man Meg auch noch mit Süßigkeiten ködern, von denen sie eigentlich noch nie genug bekommen hat. Wenn es kein Dolch in einer dunklen Gasse ist, so wird sie zweifellos eines Tages an einem Zuckerschock sterben.
Meg bastelt gerne an ausgefeilten Fallen herum, beziehungsweise an möglichst ungefährlichen Arten, sie zu entschärfen. Natürlich kommt diese Freizeitbeschäftigung nicht an echte Beutezüge heran, aber so bleibt sie wenigstens in der Übung. Ansonsten testet sie ihre Fingerfertigkeit an kleineren Taschendiebstählen auf dem Marktplatz oder sonstwo.

~ Was hasst dein Charakter ~
Der Grund, weshalb Megaera die Insel aus freien Stücken nicht verlassen würde, ist ihre höllische Angst vor dem Meer, die ihren Ursprung in der Kindheit findet, als ein von ihr gerade etwas bestohlener Händler sie ungehalten in das Hafenbecken schubste. Da sie nicht schwimmen konnte (was immer noch der Fall ist), wäre sie um ein Haar ertrunken, wenn ein gnädig gestimmter Seemann sie nicht im allerletzten Moment herausgezogen hätte. Zwei Dinge hat Meg aus diesem Zwischenfall gelernt: sich auf keinen Fall mehr erwischen zu lassen und Poseidons Element den Fischen zu überlassen. Inzwischen traut sie sich zwar wieder auf die Bootsstege und spuckt bei jedem Besuch demonstrativ in die Wellen, verlässt sich aber keinen Deut mehr auf das unsichere Wellengewackele.
Was der jungen Diebin ebenfalls die ansonsten so gute Laune trübt sind Betrügereien und gebrochene Abmachungen auf ihre Kosten, bei denen angebliche Verbündete ihr in den Rücken knallen. Aufgrund ihrer Leistungen und ihrer üblichen Vorliebe für einsame Streifzüge kam das bislang noch nicht allzu oft vor und in ihrem Metier sollte ein solches Verhalten auch im Grunde nicht überraschen. Allerdings dürften Megs Rachegedanken nach dieser Art von Geschäftsabschluss auch nicht verblüffen. Dabei wäre ihr ein einfacher Mord aber zu simpel. Schließlich will sie in erster Linie ihre Überlegenheit auf ihrem Spezialgebiet demonstrieren.
So sehr das Mädchen unerwartete Herausforderungen schätzt, so verbietet ihr ihre Berufsehre doch, bei einem Unternehmen samt und sonders zu versagen und das angepeilte Ziel nicht zu erreichen. Auch wenn sie sich keinem zickigen Tobsuchtsanfall hingibt, so setzt sie sich doch in einem seltenen Anfall von Disziplin hin und tüftelt an einem neuen, besseren Plan, um ihr Opfer dennoch zu erreichen.
Wegen der letzten Zwischenfälle bedenkt die Diebin momentan Römer allgemein als, nun, eher störend und verachtenswert. Das ist sicher keine für alle Zeiten festgelegte Antipathie, sondern wird sich irgendwann wieder geben, so wie man nach einem mächtigen Kater erst einmal jeden Alkohol auf weite Entfernung verabscheut.

~ Stärken ~
Als eine von Megaeras größten Stärken kann man wohl ihren ungebrochenen Optimismus und ihre Lebensfreude ansehen, die von manch einem vielleicht als naiv belächelt würde (was es teilweise auch deutlich ist), durch den sie aber ihren Feuereifer bewahrt und letzten Endes meistens gegen was auch immer siegt. Sie fällt als echte Nachtkatze eigentlich immer auf die Pfoten, was sie in ihrem Glauben bestärkt, dass man eben selbst sein Schicksal in die Hand nehmen und sich weder auf göttliche Hilfe, noch auf Unterstützung von anderen Menschen verlassen sollte. Sie zehrt von einem enormen Selbstvertrauen und baut auf ihre eigenen Erfahrungen.
Auch wenn sie dem frontalen Nahkampf nicht allzu viel abgewinnen kann, da ihre Vorgehensweise für gewöhnlich auf Dinge wie 'Überraschungsmoment', 'hinterrücks', 'kurz und schnell' sowie 'lautlos' basiert, weiß sie doch genug über den menschlichen Körper und den Verlauf von Nervenknoten und Muskeln, um empfindliche Stellen zielgenau treffen zu können. An Waffen bevorzugt die Kleine schmale, kurze Klingen, Pfeil und Bogen, Steinschleuder, Wurfmesser oder einfach was gerade herumliegt und greifbar ist. Sie ist da nicht wählerisch und saubere, faire Kämpfe sind sowieso nur was für lebensmüde Gerechtigkeitsfanatiker. Bei allem Stolz auf ihre Zunft, Meg weiß auch realistisch abzuschätzen, wann sie besser ihre Ehre unter den Arm klemmen und die Flucht ergreifen sollte, wenn sie es denn in der nächsten Nacht noch einmal versuchen will.
Die Diebin besitzt einen großen Einfallsreichtum und Erfindungsgeist, der auch von stressigen Situationen nicht gedämpft wird. Maskerade und Verkleidungen sind ihr nicht fremd und sie besaß einen reichen Fundus von beidem, der nun allerdings nicht mehr in Reichweite liegt.

~ Schwächen ~
Wie schon erwähnt leidet Megaera an einer heftigen Phobie dem Meer gegenüber, die ihr einen dicken Strich durch solche erfolgreichen Laufbahnen wie die eines Piratenkapitäns macht. Prinzipiell scheint ihre Welt einzig und allein die Stadt zu sein, denn auch in der freien Natur fühlt sie sich unwohl und viel zu.... sichtbar, um ruhig und unbekümmert einen Spaziergang machen zu können. Zu viele Pflanzen, zu viele Tierlaute und entschieden zu wenige Möglichkeiten, jemandem seine Ersparnisse zu entwenden.
Pralles, grelles Tageslicht ist ebenfalls nichts für diese ausgemachte Nachteule, deren lichtempfindliche Augen eine solche Helligkeit gar nicht gefällt, weshalb sie diese ungastliche Tageszeit in ihrem alten Rhythmus für gewöhnlich in ihrem abgedunkelten Zimmer verschlief.
Trotz all ihres Profitums in Bereichen der diebischen Art klaffen in anderen Lebensbereichen doch ganz erhebliche Lücken in Wissens- und Verhaltensfragen. Wenn man sich die meiste Zeit eben nur mit seiner Lieblingsbeschäftigung auseinander setzt, bleibt keine Zeit für andere Dinge. Die Priesterinnen der Hera versuchten in Megs Kindheit wirklich und angestrengt, ihrem Schützling ein wenig Allgemeinwissen beizubringen, aber dessen rastlose Gedanken waren meist mit anderen Sachen beschäftigt. Lesen und Schreiben sind Dinge, von denen die junge Dame zwar einen groben Eindruck gewonnen hat, die bei ihr aber auf dem Stand einer mittelmäßig begabten Zehnjährigen hängen geblieben sind. Mit dem Rechnen gab und gibt es indes keinerlei Probleme, schließlich soll kein Händler sie beim Geldauszahlen übers Ohr hauen können.
Was jenseits ihrer Insel liegt ist Meg ebenfalls herzlich einerlei, außer einigen schwachen Einschätzungen was die Lage von Ländern wie Ägypten oder Griechenland angeht, reizt Meg nichts daran. Sprachen, nun ja, fluchen und drohen kann sie in recht vielen und mit Währungen und Umrechnungen macht ihr niemand etwas vor. Ansonsten..... Roma, achja, da war was, ist das nicht dieser große Kontinent im Süden? Ach nein, das war Asienopel. Historie, Astronomie, die schönen Künste... was den Wert von Kunstwerken angeht, so besitzt sie ein gewisses schätzendes Talent, aber ansonsten findet sie das alles ziemlich unnütz. Natürlich feiert sie hin und wieder gerne und es ist schön, wenn ein mäßig begabter Musiker seine Laute oder was auch immer brauchbar zu quälen versteht, doch ab dem siebten Schoppen Wein könnte da ebenso gut eine Herde Ziegen stehen und blöken, das macht für Meg dann auch keinen Unterschied mehr.
Darüber hinaus ist die junge Diebin wie schon erwähnt wenig diplomatisch und neigt zu einer herrlich frischen Direktheit, die meist direkt zum Griff von verschiedenen Waffen führt. Vermutlich plappert sie einfach schneller als sie denken kann und hat scharfzüngig provoziert und sich um Kopf und Kragen gestänkert, ehe sie auch nur die Möglichkeit einer friedlichen Einigung in Erwägung zieht. Gerade wenn man sie in die Ecke gedrängt hat kratzt und beißt sie verbal um sich, was nicht sonderlich clever ist.
Oh, und sie kann absolut nicht kochen, singen, Handarbeiten verrichten oder ein Instrument spielen, was das angeht, so besitzt sie bei solchen Dingen eine ebenso tödliche Art wie mit dem Dolch.

~ Fähigkeiten ~
Neben den bereits erwähnten Fähigkeiten der Körperbeherrschung und einer brauchbaren Athletik und Agilität trainiert Megaera seit sie klein ist die Imitation von Tierstimmen, die man häufig von Stadttieren oder denen am Hafen hört. Bei Signalgebungen hat sich dieses erarbeitete Talent schon öfters bewährt, auch wenn es eigentlich als Spaß begonnen hat, um die Priesterinnen der Hera zu erschrecken und zu ärgern. Später wurde es auch Teil von Ablenkungsmanövern.
Megs Augen sind von klein an auf die Dunkelheit trainiert worden und erkennen auch in sehr wenig Licht noch ausreichend Umrisse und die Umgebung. Umgekehrt schmerzt zu viel Helligkeit natürlich in den Augen und sollte deswegen gemieden werden.
Momentan trainiert sie als eine Art nächste Hürde ihre Fähigkeiten im Lippen lesen, die sie noch nicht perfektioniert hat, worin sie aber unbedingt besser werden möchte. Leider muss sie der näheren Umgebung immer etwas mehr Aufmerksamkeit widmen als der weiteren, weswegen sie in dieser Sache nicht ganz so intensiv trainieren kann, wie sie will.
Was sie allerdings schon sehr gut beherrscht ist die gemeinhin in ihrem Metier bekannte Zeichensprache, die Diebe und ähnlich veranlagte Gesellen üblicherweise untereinander benutzen und die recht unauffällig angewendet werden kann. (Darauf habe ich kein Patent, ich gehe einfach davon aus, dass so gut wie alle anderen diebischen oder zwielichtigen Gesellen auf Medi diese Sprache ebenfalls beherrschen. Wenn das stört, kann ich es auch weglassen, ich fand es nur ganz interessant und auch nicht zu weit her geholt)

~ Waffen/Kampf-Fertigkeiten ~
Wie schon erwähnt ist Megaera hauptsächlich mit Fernwaffen wie Bogen, Wurfmesser und der Steinschleuder vertraut, besitzt für den unausweichlichen Nahkampf aber auch Geschick mit Dolchen und Kurzschwertern, an deren Klingen hin und wieder ein Gift klebt. Wenn es hart auf hart kommt schlägt die junge Frau aber ebenfalls mit Töpfen, Besenstielen oder einem Blumenstrauß zu, sie ist da weder zimperlich noch wählerisch. Und auch mit Händen, Fäusten und dem Rest ihres Körpers weiß sie ordentliche Schmerzen zu verursachen.

~ Wohnort ~
Bislang wechselte die Diebin zwischen Nächten in Tavernen oder kleinen Mietzimmern, doch wenn ihr Plan aufgehen sollte, wird ihr wohl bald eine Unterkunft im Freudenhaus gehören.

~ Auf wessen Seite ~
Meg ist definitiv nicht auf der Seite des Gesetzes, sondern flieht meistens vor ihr. Sie hat ihre eigenen Regeln und Ansichten, die sich meist nicht mit Recht und Ordnung vertragen. Und sowieso ist sie der Meinung, dass es viel zu viele Wachen und Soldaten in der Stadt gibt, hin und wieder werden sie sogar lästig, von den teuren Bestechungskosten einmal ganz abgesehen. Es kam auch schon zu einigen sehr unschönen Szenen zwischen ihr und den rechtschaffenen Schützern der Stadt, wenn diese den unnatürlichen Drang verspürten, Moral und Ehre über den dafür mehr als angemessenen Preis zu stellen. Die Diebin findet ein solches Verhalten eher absonderlich, aber wo wäre der Reiz bei ihren nächtlichen Touren, wenn sich nicht auch ein paar Verfolger fänden, denen sie stets einen Schritt voraus sein muss?

~ Aufgaben/Beruf ~
Stolze Diebin aus Leidenschaft. Und Freudenmädchen als Aushilfskraft, was zwar noch etwas unsicher ist, da sie sich was solcherlei Dienste angeht nicht für einen Kupfer auskennt, aber hey, wie schwer kann es schon sein, einen Mann zufriedenzustellen? Ist schließlich nicht so, als gäbe es da viele Möglichkeiten. Weiter hat Meg darüber noch nicht nachgedacht, es wird sich da schon alles finden und erst einmal gilt es, das Chaos, welches hinter ihr liegt, zu verlassen, bevor man sich den neuen Zwickmühlen zuwendet.

~ Vorgeschichte ~
Verschiedenes wurde bereits angerissen und ich werde es hier noch einmal in eine angemessene Reihenfolge bringen, damit das alles vielleicht auch einen Sinn ergeben kann.
Als Säugling von schätzungsweise höchstens drei Monaten wurde Megaera auf den Stufen des Hera-Tempels von Mediterranea abgelegt, auf dass die Priesterinnen und Dienerinnen der Gottheit dort sich an den familiären Aspekt ihres Glaubens erinnerten und für das kleine Kind sorgten, was sie dann auch taten. Meg schloß diese Entwicklung später auf ihren schon damals ausgeprägten Charme zurück, Lysia, ihre 'Haupterziehungsbeauftragte', schob es eher auf das nicht enden wollende Geschrei, das die Priesterinnen damals mit Sorge erfüllte, der Winzling vor ihnen könnte ernsthaft krank sein. Das Mädchen war schon damals von ausgeprägter Quirligkeit und Neugier erfüllt, lernte sehr früh krabbeln und laufen und brauchte dafür etwas länger, was das verständliche Sprechen anging. Man hatte bei ihr stets zu wenig Augen und mit ihrem Körper wuchs auch das Ausmaß der Katastrophen, die sich hinter ihr stapelten. Da ihre Händchen fröhlich nach allem griffen, was auch nur annähernd in Reichweite war und sie erstaunlichen Erfindungsreichtum entwickelte um auch an das zu gelangen, was außerhalb dieser lag, verwandelten sich größere Gegenstände in Scherbenhaufen und kleinere verschwanden für Tage, Wochen und Monate gänzlich. Die frühkindliche Phase, sich Geldstücke in den Mund zu stecken und sie dann kichernd hinunterzuschlucken, dauerte bei ihr besonders lange. Da im Tempel einige Heilerinnen nie fern waren kannte Meg diese bald besser als die ihr zugewiesenen (und wechselnden) Erzieherinnen. Nein, es machte keinen richtigen Spaß, dieses Kind großzuziehen.
Noch viel weniger Vergnügen bereiteten die Versuche, etwas Bildung und Wissen in diesen braunhaarigen Schädel zu hämmern. Heutzutage würde man wohl vom Zappelphilipp-Syndrom sprechen; ruhig auf ihrem Platz zu sitzen und konzentriert den Ausführungen der Frauen zuzuhören war für Meg fast ein Ding der Unmöglichkeit und nur mit Bestechungen in Form von mit Honig gesüßten Früchten halbwegs machbar, wenn auch sicher nicht pädagogisch wertvoll. Mehr und mehr erschien die Kleine gar nicht zum Unterricht und begann zunächst, da sie den Tempel bereits in- und auswendig kannte, die nähere Umgebung und schließlich die Stadt zu erkunden. Dieser viel größere, viel aufregendere Spielplatz war ganz nach ihrem Geschmack, was ihr aktuelles Kindermädchen endgültig an den Rand des Wahnsinns trieb. Meg beobachtete fasziniert die Arbeit einer kleinen Truppe von Straßenkinder in ihrem Alter, die auf flinken Füßen und zielsicher zwischen den Passanten herumflitzten und die Leute um einige Besitztümer erleichterten, ein 'Spiel', das die Kleine sofort für sich einnahm. Fortan begannen die Übungen auf diesem Gebiet und bald schon klaute sie wie ein kleiner Rabe, um ihren Gewinn sofort und so schnell wie möglich zu verschiedenen Händlern zu tragen. Sie versuchte einmal, auf einen Esel zu sparen und ihre Gewinne zu horten, allerdings hielt sie das Sparen nicht lange genug aus. Der Versuch, einen ganzen Esel am Hafen zu klauen, endete in der Geschichte im Wasser, was sie von zukünftigen Diebstählen allerdings nicht abbrachte.
Als Megaera zwölf Jahre alt war, gingen Heras Priesterinnen endgültig die >>Ich verzeihe dir 's aus. Das Mädchen hatte sich inzwischen auf Opfergaben für die Göttermutter, sowie wertvolles Inventar aus dem Tempel spezialisiert und sah bei keinem von beiden ein Problem, diese für sich oder zum Umtausch in bare Münzen zu gebrauchen. Meg wurde vor die Tür gesetzt, was ihr aber nicht allzu viel ausmachte, die Priesterinnen mit ihren Predigten und ihrer Disziplin waren ihr sowieso viel zu streng geworden und schränkten die Entwicklung ihrer Fähigkeiten zu sehr ein.
Also machte sie sich frohen Mutes auf, die Stadt zu erobern und ihre Diebesfertigkeiten auszubauen. Zwar knüpfte sie den ein oder anderen Kontakt mit Gleichgesinnten, besonders wenn es um Revieransprüche ging, doch eigentlich genoss die junge Diebin ihr Einzelgängerdasein in vollen Zügen. Über die Jahre arbeitete sie sich vom einfachen Taschendiebstahl zu den wirklich großen Fischen hinauf, sprich diversen Villen und auch Tempeln. Es gab Rückschläge und einige Male gelang es ihr nur knapp mit heiler Haut und ohne Beute einigen gut bewaffneten Wachen und Soldaten zu entkommen. Der Optimismus verließ sie trotzdem nie und der Traum von der besten Diebin der Stadt erschien ihr immer noch als sehr realistisches Ziel.
Dann traf sie vor zwei Jahren auf einem ihrer Streifzüge auf Titus und einige seiner Bande, die sich wie sie eine prächtige Villa im römischen Stil für einen kleinen Besuch ausgewählt hatten. Titus hatte allerdings Probleme im Sinne von zu vielen Wachen und dem zweifelhaften Wissen um ein Geheimversteck, das sich von seiner Heimlichkeit nicht so ganz trennen wollte. Meg wäre vermutlich auf dieselben Schwierigkeiten gestoßen, wovon sie selbstredend nichts sagte. Man half sich also aus und als der gebürtige Römer nach erfolgreich beendetem Fischzug fragte, ob Meg ihre nützlichen Fähigkeiten nicht der Bande zur Verfügung stellen und seine Partnerin werden wollte, sagte die junge Diebin spontan wie sie war zu. In einer größeren Gruppe zu arbeiten würde eine ganz neue Erfahrung für sie werden, hatte aber auch einige Vorteile, die die Tatsache, dass man die Beute würde teilen müssen, übertrafen.
Titus genoss tagsüber den Ruf eines Händlers für exotische Gewürze und Räucherwerk, obwohl man offiziell niemals Ware von einem Schiff in seinen Vorratskeller brachte. Sein Angebot entstammte ausschließlich Schmuggelgut, bei dessen Bewachung und Koordination er mit seinen Männern half und dafür seinen Anteil einstrich. Meg fand dieses System interessant und in den ersten Wochen auch recht spannend, aber mit ihren nächtlichen Raubzügen konnte das nicht ganz mithalten. Diese waren bislang eher Gelegenheitsarbeiten für Titus gewesen, jedoch merkte er schnell, dass seine Erfolgsquote mit dem Neuzugang ganz erheblich nach oben ging und sie bald mehr Gewinn aus der Beute als aus seinem kleinen Schmuggelgeschäft schlugen. Allerdings war nun deutliche erhöhte Vorsicht geboten sowohl was die Stadtwachen als auch eventuelle Rivalitäten anging. Aber Titus hatte die Gier gepackt, die sich bei Meg ohnehin schon ein gemütliches Heim gebaut hatte. Obwohl es ihr eigentlich nicht so sehr um Bandenkriege ging, so wollte sie sich doch einen Namen in diesen Kreisen machen und wenn möglich einzelne Individuen, die sich selbst als sogenannte 'Meisterdiebe' bezeichneten, davon überzeugen, dass sie sich diesen Titel immer wieder neu verdienen mussten, wenn sie nicht auf einmal ohne dastehen wollten... und noch ohne einiges andere. Dass sie bereits sehr viel besser war als Titus je sein würde war für Meg so logisch wie der Sonnenaufgang im Osten. Für den Römer allerdings ganz und gar nicht. Die höheren Gefilde, in die er mittlerweile in seiner Zunft aufgestiegen war, hatten ihm zudem ein an Paranoia grenzendes Misstrauen auch gegenüber seinen engsten Mitstreitern eingebracht und ihm gefiel die Vorstellung gar nicht, möglicherweise mehr auf Meg angewiesen zu sein als sie auf ihn, was nämlich früher oder später dazu führen würde, dass sie ihm in den Rücken fiele. Ganz abgesehen davon, dass der stolze Römer sich nicht einer kleinen Straßendiebin geschlagen geben wollte, die sich seine Erfahrung erst noch verdienen musste.
Und so kam es zu einem für solche Beziehungen eigentlich recht typischen Ende. Nach einem letzten großartigen Raubzug, bei dem Megaera selbst überaus zufrieden mit sich und ihren Leistungen war, scharten sich Titus und seine Kumpane um den kleinen Störfaktor herum und erklärten das Ende ihrer Partnerschaft. Meg blieb wenig anderes übrig, als diesen für sie unerwarteten Zwischenfall mehr oder weniger stillschweigend über sich ergehen zu lassen, so wahnsinnig war sie wirklich nicht, sich mit dieser klar überlegenen Meute anzulegen. Natürlich ärgerte sie sich mächtig, besonders als man ihren Anteil der Beute und sogar einen Großteil ihrer sonstigen Besitztümer mit einkassierte. Dann jagte man sie sehr unwürdig vor die Tür, sich offenbar sicher, dass von dieser schwachen Maus nicht mehr viel kommen könnte. Doch natürlich konnte es die junge Diebin nicht dabei belassen (und von diesem Ende ausgehend befände sie sich kaum in der Situation, in der sie augenblicklich hängt). In Titus' Haus einzubrechen war ein schon lange gehegter Wunsch von ihr, da dieser ein paar sehr hinterhältige Fallen entworfen hatte, mit denen er sich stolz brüstete, die aber für Meg bei der Umsetzung ihres Planes keine große Hürde darstellten. Sie hinterließ ihm sogar noch ein Pergament auf dem sie in ihrer üblichen schludrigen Schrift erklärte, wie sie seine Meisterwerke von Fallen ausgeschaltet hatte und wo die Schwächen seiner hochbemuskelten Wachhunde lagen, ehe sie sich mit einem guten Teil Beute aus dem Staube machte, wenn es auch nicht all ihr verlorenes Eigentum deckte. Nun hatte sie allerdings einen Grund, für ein Weilchen unterzutauchen, denn die Chancen standen für sie allein gegen eine Horde Kopfgeldjäger eher schlecht. Auf der Suche nach einem geeigneten Schlupfwinkel, wo sie versorgt sein würde und nicht unter allzu schlechten Bedingungen übernachten könnte, kam ihr das kürzlich eröffnete Lusthaus in den Sinn. Und da bei der jungen Diebin die Tat schnell nach dem Gedanken folgte und hinter ihr die Luft brannte, machte sie sich zügig und ohne viele weitere Überlegungen an die Umsetzung dieses zweifelhaften Plans. Ihre geliebte Ausrüstung sowie den Großteil ihrer Beute ließ sie in einem ihrer sichersten Verstecke, besorgte sich andere Kleidung und versucht nun so rasch und unauffällig wie möglich zu ihrer Untertauchmöglichkeit zu gelangen.

~ Wunschusertitel ~
'Zukünftige Meisterdiebin'. Man ist ja bescheiden. Und ich habe mich schon immer Symbolen in der Größe von Funktürmen bedient, um auf bestimmte Dinge hinzuweisen.

~ Was wünschst du dir hier im Forum ~
Spannung, Spiel und was zum Naschen. Einen Vaterersatz. Jemanden der mir die Winterreifen wechselt. Keine Sorge, ich sehe hier sehr gute Voraussetzungen für die Erfüllung all meiner Wünsche. Übrigens mag ich es nicht wirklich, Steckbriefe zu erstellen. Mich reizte einfach dieses schöne rote 'Je ausführlicher je besser'. Und jaaaaar, man sagte auch schon mal Plappermaul zu mir. Trotz und alledem hoffe ich wie immer auf gnädig gestimmte Admins und auf nicht zu viel Schelte.

Brightgreetz!
Meg-Meg

[Dieser Beitrag wurde am 07.03.2007 - 13:37 von Megaera aktualisiert]




Normin 
Ehem. Rebellanführer
Administrator


...

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Beiträge: 7990
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...   Erstellt am 05.03.2007 - 20:56Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Herzlich Willkommen, Megaera!

Was für ein ausgesprochen ausführlicher, interessanter und lustig zu lesender Steckbrief!

Ich habe dem nichts gegenüber auszusetzen und das mit der Zeichensprache geht auch klar!

Nun wünsche ich dir einen schönen Einstieg und eine Menge Spass

Gruss
Normin





Signatur
Auch wenn dir die Hände gebunden sind, dein Geist bleibt frei ...


Azrael
unregistriert

...   Erstellt am 05.03.2007 - 21:03Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Willkommen, du Konkurrentin

Du suchst also einen Vaterersatz? Also wenn du mir meine Bude nicht ausräumst, können wir ja mal darüber reden




Pretoria 
Versklavte Patrizierin, Bordell-Leiterin




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...   Erstellt am 05.03.2007 - 21:04Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Lass meine Mädchen in Ruhe





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Pretoria

Deirdre 
Keltin




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...   Erstellt am 05.03.2007 - 21:47Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Megaera!

Ein Glück, dass du nur den Namen von einer der Erinyen hast, nicht aber ihr Äußeres - obwohl Schlangenhaare gewiss mal eine interessante Abwechslung wären.

Ich fürchte, ich muss deine leise Erwartung, die ich aus deiner letzten Anmerkung entnehme, enttäuschen - ich habe nichts an deinem Steckbrief auszusetzen. Auch die größte, bissigste und pingeligste Admin hat manchmal einen sanftmütigen Tag. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass dein Steckbrief schön ausführlich ist und dass man deutlich erkennen kann, dass dein Charakter wohldurchdacht ist. Es zieht sich ein roter Faden durch und gibt doch Ecken und Kanten. Vielleicht gefällt das der (manchmal nicht ganz so) finsteren Admin-Frau - ganz abgesehen davon, dass sie die Art, wie der Steckbrief geschrieben ist, sehr schön findet: mit einem gewissen Augenzwinkern.
Überleg dir einfach, welche Variante dir besser gefällt.

Bis dahin heiße ich dich herzlich auf unserer schönen Insel Willkommen und wünsche dir viel Spaß bei uns!





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Und doch, welch Glück, geliebt zu werden!
Und lieben, Götter, welch ein Glück!
(J.W. Goethe)



Deirdre

Normin 
Ehem. Rebellanführer
Administrator


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...   Erstellt am 05.03.2007 - 21:58Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Schön wie Deirdre sagt, wozu ich nicht fähig bin

Und nun ab ins Spiel

@ Deirdre:





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Auch wenn dir die Hände gebunden sind, dein Geist bleibt frei ...


Megaera
unregistriert

...   Erstellt am 06.03.2007 - 16:27Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ah, die weiche warme Welle der Erleichterung....
Habe gerade viel zu wenig Zeit um mich der vollen Tragweite meines Glücks hier lange hinzugeben, aber ihr habt einen einfachen User sehr glücklich gemacht. Ein dickes Danke dafür. Ich werde mein Bestes geben um dem Niveau des Boards gerecht zu werden. Und dem armen Freudenhaus und meiner noch ärmeren Chefin nicht zu viel Ärger zu machen. Zum PMen werde ich wahrscheinlich erst morgen kommen, Entschuldigung.

Oh, und das mit dem Vaterersatz war jetzt eher, öhm, ironiegetränkt gemeint. Wie das mit den Winterreifen. Ich würde es niemals jemandem zumuten, den Erziehungsberechtigten dieses Mädels spielen zu müssen. Aber auf das Angebot mit dem Haus ausräumen könnte sie zurückkommen. Und sie hätte absolut nichts gegen einen Verbündeten, solange der ihr nicht vorschreibt, spätestens um Mitternacht zu Hause sein zu müssen und zu tun was er sagt, solange sie ihre Beine unter seinen Tisch stellt.

Bis morjen!
Brightgreetz!
Meg




Pretoria 
Versklavte Patrizierin, Bordell-Leiterin




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...   Erstellt am 06.03.2007 - 16:55Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Freue mich schon ^^ und wir finden schon nen Weg dich gefügig zu machen, solltest du unfrieden stiften





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Pretoria

Megaera
unregistriert

...   Erstellt am 07.03.2007 - 13:24Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Na wenn sich da nicht mal jemand übernimmt.

Übertriebene Hoffnungen müssen mit Enttäuschung enden, um mal einen toten englischen Dichter zu bemühen.





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