lebenslust  Administrator

Status: Offline Registriert seit: 19.11.2005 Beiträge: 5047 Nachricht senden | Erstellt am 24.08.2009 - 12:51 |  |
Eines von vielen Beispielen des AEVU, wie mit wenig Geld viel erreicht werden kann.
Meeresspargel-Projekt von Carl Hodges
Wie inzwischen bekannt, unterstützt der AEVU neben seinen landesbezogenen Aufgaben bevorzugt Forschungs- und Entwicklungsprojekte in den Bereichen Meerwasserentsalzung zur Gewinnung von Süßwasser, und Pflanzenöl als Ersatz für das hochgiftige Erdöl.
Wasser ist die Quelle des Lebens, ohne Wasser wird fruchtbares Ackerland zu Wüsten, welche bereits täglich um über 80.000 Hektar wachsen. Die Begrünung der Wüsten ist oberstes Gebot, um verstärkt den Kohlendioxidausstoß zu kompensieren. Aber auch um von dem hochgiftigen Erdöl wegzukommen, müssen schnell die Wüsten begrünt werden, um einerseits Pflanzenöl aus in Wüsten wachsenden Ölpflanzen in großen Mengen für den Autoantrieb zu gewinnen. Andererseits bekommen die Einwohner in den Wüstenländern eine erträgliche Lebensgrundlage und kommen nicht zu uns als Umweltflüchtlinge.
Teillösungen gehen auch mit salzigem Wasser:
Der amerikanische Naturwissenschaftler Carl Hodges aus Phönix, Arizona forschte 15 Jahre lang nach einem Gemüse, das nur sauberes Meerwasser und Wüstensand braucht, um prächtig zu gedeihen, weil die Weltbevölkerung auf Dauer nicht mehr nur mit der herkömm-lichen Landwirtschaft und Süßwasser ernährt werden kann.
Er entwickelte in Mexiko und Saudiarabien „Seaphire“, eine Art des Meeresspargels.
In Massawa in Eritrea entstand 1995 die erste kommerzielle Farm weltweit. Denn was lange Zeit als größtes Hindernis für die Entwicklung des bettelarmen Eritrea gegolten hat, ist für Hodges Projekt ein Riesenvorteil: es gibt fast keine Industrie. Das Wasser an der Küste Eri-treas ist so sauber, dass selbst im Hafenbecken von Massawa Tausende von Fischschwär-men zwischen bunten Korallen herumschwimmen. Diese Voraussetzungen gibt es in vielen der ärmsten Länder, besonders in Afrika, Australien und einigen Inseln.
Seaphire, dessen lange grüne Stengel aussehen wie eine Kreuzung aus Spargel und Kakteen, kann roh gegessen oder gekocht werden. Man kann aus ihm Backmehl machen oder das viele Öl herauspressen um Autotreibstoff, Speiseöl oder Gesichtscremes zu produzieren. Verbrennt man getrocknete Seaphire-Briketts, (Abfall nach der Auspressung) absorbiert das Gemüse sehr viel Kohlendioxid, das für die Klimaerwärmung verantwortlich ist.
„Wenn Sie Seaphire verbrennen, kühlen Sie die Erde“ - wirbt die amerikanische Firma.
Tatsächlich wächst das Gemüse in der mörderischen Hitze. Auf Hodges Farm haben 250 eritreische Mitarbeiter den Wüstensand umgegraben, Salzwasserkanäle, Seen voller Fische, Mangrovenwälder, Seaphire-Plantagen und Shrimps-Zuchtbecken angelegt. In nur wenigen Monaten ist eine Oase inmitten von Sand und Staub entstanden. Allein aus dem Verkauf von verschiedenen zum Verspeisen begehrte Fischarten und eine Million Garnelen bringen tägliche Verkaufserlöse von 30 bis 40.000 Dollar. Der Betrieb arbeitet bereits mit Gewinn In zwei bis drei Jahren wird sich der Umsatz verfünffachen und die Belegschaft auf 1000 Mit-arbeiter anwachsen. Es gibt nur Gewinner, die arme Bevölkerung und das Unternehmen.
Ein kleines Ökosystem, das keinen Kunstdünger, keine Pflanzenschutzmittel, nichts braucht außer Sand und Salzwasser!
Schon träumt Hodges von riesigen Mangrovenwäldern, die das Klima verbessern. Die ersten Bienenstöcke sind sehr aktiv, Von Rinder, Ziegen- und Kamelherden, die im Schatten der Bäume grasen und bunten Vogelschwärmen, die durch schattige Haine fliegen, derweil westliche Kundschaft Filets aus Seaphire ißt.
Auch hierbei bewahrheitet sich die seit Jahren vertretene Aussage des AEVU:
„Die meisten Menschen reden doch nur über Weltverbesserung“ sagt auch Carl Hodges.
Wenn sie aber Geld damit verdienen, dann klappt es auch wie bei fast allen umwelt-gerechten Maßnahmen, die im Einklang mit der Natur praktiziert werden.
Die Datei zum Ausdruck:
Hier
Weiterführende Infos über Meeresspargel finden sich auch unter www.gabrieleweis.de/menschen-auf-neuen-wegen/meeresspargel.htm
Signatur Andre Voigt, Gesundheitsberater für Zellular Medizin
Repräsentant des AEVU (Allg. Europ. Verbund f. Umweltschutz )
Freiberger Strasse 1, 09544 Neuhausen
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