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Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20742 Nachricht senden | Erstellt am 30.07.2007 - 17:33 |  |
Kochen mit mediterranen Früchten

Zitrone
Zitronen sind Winter wie Sommer in der Küche unverzichtbar. Ihr Saft kann getrunken werden, Fruchtfleisch wie Schale ist essbar (wenn Schale, dann aber besser aus Bioanbau) und Ihr Geschmack verfeinert viele Gerichte. Egal ob würzig, als Süßspeise, oder Dekoration: Zitronen werten nahezu jedes Essen auf. Der Saft ist vielseitig verwendbar. Salatdressings, Fleisch- und Fischspeisen, Tee, Drinks und allerlei Backwaren erhalten durch die Beigabe von Zitronen eine unverwechselbare Note. Nicht zuletzt dient Zitronensaft als Oxidationsschutz für geschnittenes Obst (wie z.B. bei Äpfeln). Der Saft verhindert dass Obst braun wird und dadurch unappetitlich aussieht. Wurden Zitronen früher mit Italien verbunden, so sind sie heute eine Zier in heimischen Gärten. Zitronenbäume gedeihen in Kübeln auch bei uns, allerdings sind sie pflegebedürftig und tragen so viele Früchte wie die Bäume im Mittelmeerraum. Meist werden die Bäume sorgsam gepflegt und die wenigen Zitronen nur ungern gepflückt. Eine botanische Besonderheit des Zitronenbaums ist, dass dieser ganzjährig gleichzeitig Blüten wie Früchte trägt – allerdings nur im mediterranen Raum. Deswegen sind Zitronen auch ganzjährig erhältlich. Sie werden zu unterschiedlichen Zeiten reif und können über mehrere Monate am Baum hängen. Darüber hinaus sind Zitronen - gut gelagert - über mehrere Monate haltbar.
Der Name der Zitrone entwickelte sich aus dem indischen Wort "limu" welches durch die arabischen Händler in "limun" gewandelt wurde. Die Italiener machten daraus "limonah" und entwickelten auch das Erfrischungsgetränk
Nahe Verwandte der Zitrone ist z.B. die Limette. Die grüne, saure Limette (umgangssprachlich "Limone" genannt) wird jedoch eher in den feuchten Tropen angebaut.
Gesundheit
Das Fruchtfleisch der Zitrone oder Citrone (Citrus limon) ist sehr saurer und enthält einen hohen Anteil an Vitamin C. Sie ist reich an B-Vitaminen. 100g Zitrone enthalten etwas 151kJ oder 35kcal. Zitronensaft ist sehr gesund. Er regt den Appetit an, tötet Bakterien an und wirkt Fieber senkend.
quelle: www.swr.de
Signatur Die Natur kann ohne uns locker leben.
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Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20742 Nachricht senden | Erstellt am 30.07.2007 - 17:38 |  |
Kapern und Oliven
Kapern
Kapern waren schon unseren Vorfahren bekannt. Heute werden sie, wie Oliven, gerne zum herzhaften Naschen angeboten. Es handelt sich bei Kapern aber nicht um Früchte, sondern um die noch ungeöffneten Blüten des Kapern-Strauches. Kapern entstammen dem Mittelmeerraum. Die Knospen des Strauches werden geerntet, gesäubert und in Salz eingelegt, damit sie ihr überschüssiges Wasser verlieren. Später werden sie mit Essig konserviert. Je kleiner die Kaper ist, desto feiner schmeckt sie. In Italien findet man Kapern im Angebot, die in Meersalz eingelegt sind. Da diese Kapern nicht in Essig eingelegt wurden, ist ihr Aroma und Geschmack noch besser! In Salz konservierte Kapern müssen aber vor dem Verzehr mindesten 20 Minuten gewässert wurden, um sie vom Salzgeschmack zu befreien.
Gesundheit
Pro 100 g enthalten Kapern etwa 25 Kalorien, so gut wie kein Fett, dafür aber Vitamin C und reichlich Calcium und Magnesium. Sie waren im Altertum als verdauungsförderndes Heilmittel bekannt
Oliven

Der Olivenbaum (olea europea), auch Ölbaum genannt, zählt zu den ältesten „Nutzbäumen“, die wir kennen. Seine Kultivierung zeigte bedeutende Auswirkungen auf das Leben und die Entwicklung des Menschen. Es waren phönizische Händler, die Oliven verkauften und dadurch im Mittelmeerraum als Nutzpflanze verbreiteten. Sagen, Mythen und biblische Geschichten erzählen von Ölbäumen und Olivenöl. Der lateinische Name der Olive "oleum" wurde in fast allen europäischen Sprachen als Grundbegriff übernommen. 70% - 80% der gesamten Welternte stammt heute aus Italien, Spanien, Griechenland, Portugal und der Türkei. Der größte Teil, immerhin 90% der Ernte, wird zu Olivenöl verarbeitet. Olivenöl ist für viele Länder eine wichtige Einnahmequelle. In Tunesien leben zum Beispiel 20% der arbeitenden Bevölkerung von der Ernte und Verarbeitung. Entscheidende soziale, umweltbedingte und wirtschaftliche Überlegungen sind mit dem Anbau von Ölbäumen verknüpft. Im Handel gibt es grüne, braune, rote und schwarze verschieden große Oliven. Die Farbe hängt vom Reifegrad der Olive ab und ist kein Sortenmerkmal. Mit steigender Reife nimmt auch der Fettgehalt von 15 auf etwa 45 Prozent zu. Die Erntezeit der Olive ist von Oktober bis Dezember, beginnt mit der Ernte der unreifen grünen Oliven und endet mit der Ernte der reifen, schwarzen Oliven. Die Größen der Oliven hängt mit Sorte und Anbaugebiet zusammen. Dickfleischige Früchte mit wenig Fett werden meist zu Tafeloliven verarbeitet, dünnfleischige, sehr fette Früchte werden zu Öl gepresst. Oliven werden eingelegt - in Wasser, Salzwasser, Öl, oder Essig - oder getrocknet in Salz, auch mit Kräutern und Gewürzen angeboten. Größere Sorten sind häufig entkernt und mit Paprika, Anchovis, Kapern oder Mandeln gefüllt. Oliven werden zu Wein oder Aperitif gereicht; sie geben Salaten, Soßen und vielen südeuropäischen Gerichten die typisch mediterrane Note.
Gesundheit
Oliven enthalten viele sekundäre Pflanzenstoffe, Vitamine und verschiedene Bitterstoffe. Diese Substanzen sollen als Schutz vor Krebserkrankungen, Arteriosklerose und Herzinfarkt wirken.
quelle: www.swr.de
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