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Servi 
Neuling


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...   Erstellt am 24.08.2009 - 17:28Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Hallo, ich brauch mal Hilfe!

Was mache ich, wenn das mit dem Meditieren überhaupt nicht funktioniert?

Ich hab es mit und ohne Führung probiert, aber es geht nicht. Ich kann einfach nicht abschalten. Ich höre ständig alle Geräusche um mich herum und meine Gedanken schweifen immer ab (z.B. Was koche ich morgen? Was hab ich im Büro vergessen zu erledigen? Was schenke ich XY nächste Woche zum Geburtstag?), oder ich schlafe gar ein. Selbst wenn es eine geführte Meditation (z.B. von CD) ist.

Es ist echt zum Davonlaufen! Kann mir jemand ein paar Tips geben??? Ich versuche es schon seid mind. 3 Jahren!

LG
Servi

[Dieser Beitrag wurde am 24.08.2009 - 17:30 von Servi aktualisiert]





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Fordere viel von dir selbst und erwarte wenig von den anderen, so wird dir Ärger erspart bleiben. (Konfuzius)

Malajka ...
Normaler Forumsteilnehmer




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...   Erstellt am 24.08.2009 - 18:00Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Hallo Servi!

Als erstes: gib nicht auf

In welcher Haltung bist du bei der Meditation? Sitzend oder liegend?

Hast du schon mal probiert dir vorher die Hände zu waschen und alles dem Fluß der Zeit zu übergeben? Ich habe es ganz am Anfang so gelernt. Wenn ich mich nicht konzentrieren konnte, hab ich mich gewaschen und alles belastende fortgespült. Klares, kühles, fließendes Wasser ist sehr hilfreich.

Wenn ablenkende Gedanken kommen, sieh sie an und dann lass sie einfach gehen. Bleib aber bei deinem Thema ohne dich zu ärgern. Immer ein bißchen mehr Zeit nehmen.

Fang ganz kurz an. 10 min genügen fürs erste. Kleine Hürden nimmt man leichter als große. So kann sich auch leichter ein Erfolg einstellen und das Vertrauen in sich selbst wächst.

So, mein Rat fürs erste

Vermutlich werden sich gleich noch mehr kluge Geister melden und gute Ratschläge anbieten.

Guten Erfolg und lieber Gruß, Malajka





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Das Licht bringt lauter Güte, Gerechtigkeit und Wahrheit hervor. Epheser 5,9

Euthymius ...
Ritualmagie Mitglied
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...   Erstellt am 24.08.2009 - 20:02Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Hallo Servi,

Was willst Du denn erreichen mit der Meditation? Oder anders herum, was ist dieses "es", das nicht funktioniert? Welche Erwartung wird nicht erfüllt?

Welche Meditationstechnik verwendest Du?

Zu den tollen Tips, die Malajka Dir bereits gegeben hat, kann ich nicht viel hinzufügen: vielleicht hilft es Dir, Dich vor der Meditation körperlich gut zu entspannen, etwa mit der "progressiven Muskelentspannung" (ein Begriff zum recherchieren).

Es ist im Prinzip ganz simpel: wenn Du bemerkst, dass Deine Aufmerksamkeit abgewandert ist, bringe sie zurück. Wenn sie zehnmal abwandert, bringe sie zehnmal zurück. Wenn sie hundertmal abwandert, dann eben hundertmal.

Ein Trick, der mir hilft ist, einen Timer zu stellen. Dann nehme ich mir vor, zu meditieren, bis der Timer abgelaufen ist. Dadurch fallen schon eine Menge Ablenkungen weg, die mit der Zukunft zu tun haben: "ist es schon zeit?" - "nein, denn der Wecker wird dann klingeln". "Ich muss noch dies oder jenes erledigen" - "Erst, wenn der Wecker geklingelt hat" usw. Mit der Zeit fällt das von alleine weg, und ein gewisses Vertrauen in den Wecker stellt sich ein. Wie Malajka geschrieben hat, zuerst nur kurze Zeit am Stück üben.

Zur Ermutigung noch:

Wenn Du merkst, dass Du abgelenkt wirst, dann ist das gar nicht wenig: die meisten Menschen merken gar nicht, dass sie abgelenkt werden.

Es ist einfach das Wesen der Gedanken, zu wandern. Das tun sie nun mal, so wie der Magen-Darm-Trakt verdaut, und die Lunge atmet, und das Herz pumpt. Was ich mit der Zeit festgestellt habe ist nicht, dass es einen "an/aus" Schalter für Gedanken gibt, den wir erst mal finden müssen, bevor wir richtig meditieren können: sondern, dass die Aufmerksamkeit und die Gedanken nicht identisch sind.

Ich muss meinen Gedanken nicht alles glauben, muss ihnen nicht immer zuhören. Ich kann meine Aufmerksamkeit auf etwas anderes richten (und immer wieder darauf richten), während die Gedanken vor sich hin plappern, das Herz pumpt, die Gedärme gurgeln, das Zwerchfell sich spannt und löst... Meditieren heisst ja nicht, zum Zombie zu werden, der nicht denkt, nicht atmet, nicht verdaut, und keinen Kreislauf hat.

Die Gedanken werden ganz von alleine ruhiger beim Meditieren, genauso wie der Puls und die Atmung sich verlangsamen beim Meditieren. Das ist ganz natürlich, passiert von alleine, und muss nicht forciert werden.

Alles Liebe,
Euthymius





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Mehr Leute werden durch Übung tüchtig als durch Anlage - Demokrit

labyrinth ...
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...   Erstellt am 10.01.2010 - 20:59Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Hallo Servi,

Du hast auf jeden Fall mein Mitgefühl und Verständnis, da ich auch nicht visualisieren kann. Ich kann nicht einmal ein Dreieck für ein paar Sekunden vor meinem inneren Auge halten, gar nicht zu reden von einem komplexen Ablauf wie bei der „Meditation des inneren Tempels“, wo die Bewegung innerhalb der Szenerie als zusätzliche Erschwernis hinzukommt. (Eine geometrische Figur ist immerhin vor dem Meditierenden und sie bewegt sich nicht, aber die Tempelszene ändert sich ständig und der Übende muss auch noch ein Teil dieser Szene werden, indem er sie betritt.)

Ca. zwei Jahre war ich Mitglied einer Kundalini-Yoga Gruppe, bei welcher die Gruppenleiterin (aber auch einige Frauen – vor allem Frauen!) sehr gut visualisieren konnten. Es ging da zum Beispiel um glühend heiße Kugeln die an der Basis der Wirbelsäule visualisiert wurden, - natürlich um die schlafende Schlange anzuregen. Der weibliche Guru hatte einfach diese Fähigkeit, vorgestellte Bilder mit Energie aufzuladen.

Ich habe mich oft gefragt, was mir fehlt: fehlt mir die Konzentrationskraft oder sind meine Energiespeicher leer?

Um für mich selber mehr Klarheit zu gewinnen, habe ich diese zwei Komponente auch gegensätzlich definiert: einerseits eine eher „kalte“ Konzentrationskraft, die Fähigkeit, plastisch vor dem inneren Auge zu modellieren. Diese wäre die „Bildhauerkomponente“, so habe ich sie für mich genannt, und sie wäre (wenn man so will) eher männlich.
Zweitens die Möglichkeit, einmal geschaffene Formen mit Energie zu füllen, so wie man leere Gefäße mit einer Flüssigkeit füllt, griechische Amphoren mit duftenden Ölen. Die Flüssigkeit ist natürlich eine Metapher, ein Hilfsbild für eine wie auch immer geartete Lebensenergie, die frei manipulierbar ist, einsetzbar für eben solche Zwecke. Es ist natürlich naheliegend, diese Energie mit dem indischen Prana, ägyptischen Ka, chinesischen Chi oder dem japanischen Ki gleichzusetzen. Diese zweite Komponente einer erfolgreichen Visualisierung, sozusagen die „Fähigkeit-zu-füllen“, wäre dann die weibliche.
Sicher kann man die zwei Komponente nicht klar voneinander trennen, sie sind wie zwei Seiten einer Münze.

Ich habe mich öfters gefragt, ob mir beide fehlen, oder eventuell nur die „Fähigkeit-zu-füllen“. Ich bin nämlich der Meinung, dass die „Bildhauerfähigkeiten“ leichter zu erlernen sind, wenn einmal die Energie als Rohstoff vorhanden ist. Einen vorhandenen Strom kannst du eindämmen, steuern, lenken, wogegen du bei gnadenloser Dürre mit Schleusen oder sonstigen Dammkonstruktionen sowieso nichts anfangen kannst.
Ich weiß also nicht, was mir fehlt, aber ich bin sehr wohl der Meinung, dass ohne Rohstoff keine plastische Gestaltung möglich ist.

In einem zweiten Schritt drängte sich mir die Frage auf: was tun gegen diese Dürre im eigenen Land? Was hat den Strom zum Versiegen gebracht? Ist dieser Energiemangel eine allgemeine, weit verbreitete „Zivilisationskrankheit“? Konnten Mitglieder früherer Kulturen, zum Beispiel der schamanischen, leichter visualisieren? Oder ist es eine individuelle Begabungssache, genauso selten in einer schamanischen Kultur wie in einer modernen Großstadt? Von Dion Fortune ist bekannt, dass sie stark eidetisch veranlagt war. Ist das Versiegen dieses Energiestromes eine unglückliche Folge der technisch-rationalen, aufgeklärten Denkweise, haben wir es also mit einem kollektiven Phänomen zu tun, oder ist die Fähigkeit zu visualisieren in jedem Zeitalter genauso selten anzutreffen?

Ich weiss es bis heute nicht, und ich bin auf die hier in diesem Forum vertretenen Meinungen sehr gespannt.

..................

Mache ich mich andererseits auf der Suche nach den Verursachern der Blockade, dann drängt sich mir eine einzige Energieform auf, welche diesen „Prana-Strom“ unterbrechen könnte: die Angst. Die Angst ist fähig, uns zu isolieren und von größeren Zusammenhängen abzuschneiden. Gleichzeitig ist sie aber eine notwendige und hiermit „gute“ Energie, wichtig bei der Herauskristallisierung der menschlichen Persönlichkeit. Sie definiert Grenzen und zwischenmenschliche Beziehungen, sie schützt und warnt, ohne sie ist eine Welt der Vielheit und Vielfalt nicht vorstellbar. Problem ist das Überhandnehmen und Wuchern der Angst, nicht ihr Vorhandensein.

Bloß wie baut ein Mensch die selbst errichteten, zu dick gewordenen Wände der Angst wieder ab, wie findet er erneut Zugang zu dem Lebensstrom (der ihm unter anderem auch den Grundrohstoff für die Visualisierung liefern würde)?

...............

Interessanterweise spielt die Angst auch woanders eine bestimmende Rolle, nämlich bei den Ablenkungen in der Meditation: wenn sich die Aufmerksamkeit von einem Geräusch - sagen wir mal dem Motorlärm eines vorbeifahrenden LKW's - ablenken lässt, dann ist es eigentlich die Angst, welche den Meditierenden unbewusst auffordert, sich diesem Geräusch zu widmen.
Bei der Zen-Meditation ist mir mehrmals aufgefallen, dass die Aufmerksamkeit sich immer auf diejenige Wahrnehmung „stürzt“, welche die größte potentielle Bedrohung darstellt. In dem Augenblick, wo das Bewusstsein den Reiz, in diesem Fall den Motorlärm, identifiziert hat, folgt eine kurze Phase der Beruhigung, bis das Unbewusste wieder ein Geräusch aus den vielen gleichzeitig stattfindenden Geräuschen auswählt und es dem Bewusstsein als Gefahrenpotential präsentiert. Erneut identifiziert das Bewusstsein das Geräusch als harmlos (vielleicht diesmal der Klang einer Glocke) und das Spiel geht von vorne los.

Bei den einströmenden Gedanken ist es nicht unähnlich: unterschwellig sind sie immer von Angst begleitet. Ich greife nun Servis Beispiele auf: „Was koche ich morgen? Was habe ich im Büro vergessen zu erledigen? Was schenke ich XY nächste Woche zum Geburtstag?” Diese Anfragen sind immer auch Anfragen der Angst: Wird morgen jemand sauer sein, wenn ich nicht das Richtige koche? Wird mein Chef wütend, wenn ich im Büro vergessen habe, etwas zu erledigen? Wird XY beleidigt sein, wenn ich für ihn kein Geburtstagsgeschenk oder ein unpassendes Geschenk habe? Somit ist die eigentliche, tiefere Angst hinter all diesen Einzelängsten diejenige vor dem Scheitern, dem Untergang, die Angst aus der Gemeinschaft der Menschen ausgeschlossen zu werden, etc.

Wir sehen also eine durchaus legitime Energieform ihr Werk verrichten: die Angst. Ohne sie gäbe es kein irdisches Leben. Und doch ist sie eines der größten Hindernisse auf dem Weg zu einer erfolgreichen Meditation.
Wie nun mit ihr umgehen?

................

Liebe(r) Servi, nun stehe ich also da, bereichert mit einigen wertvollen Erkenntnissen, aber immer noch vor der Pforte zu den „spirituellen Welten“...... Sei nicht betrübt, Du bist nicht alleine.

................

Als letztes möchte ich die Hypnose in die Debatte einbringen, in Anlehnung an mein Beispiel mit der heißen Kugel an der Basis der Wirbelsäule: allseits bekannt sind ja die Fälle, bei denen unter Hypnose ein kaltes Objekt als heiß wahrgenommen wird und sogar Verbrennungen verursachen kann. Es drängen sich also Ähnlichkeiten zwischen der Visualisierung und der Hypnose auf: beide Male hat der Geist die Fähigkeit, etwas wahrzunehmen, das nur vorgestellt wird bzw. nicht „wirklich“ vorhanden ist. Bei der Kundalini-Übung spürt der Meditierende die Hitze der vorgestellten Kugel, bei der Hypnose empfindet der Hypnotisierte den kalten Löffel der die Haut berührt als glühend heiß.

Was denkt Ihr, liebe Forumsmitglieder: gibt es Parallelen zwischen der Meditationsform der Visualisierung und der Hypnose/Selbsthypnose? Sind sie möglicherweise zwei Seiten derselben Medaille? Geht es in beiden Fällen um die Fähigkeit des Geistes Realität zu erschaffen, zumindest für sich selbst?

Ich freue mich auf eure Antworten.


Liebe Grüße,
labyrinth

[Dieser Beitrag wurde am 10.01.2010 - 21:33 von labyrinth aktualisiert]




runael ...
Ritualmagie 2.Stufe
......

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...   Erstellt am 10.01.2010 - 22:02Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Hallo Labyrinth!


labyrinth schrieb
    Du hast auf jeden Fall mein Mitgefühl und Verständnis, da ich auch nicht visualisieren kann. Ich kann nicht einmal ein Dreieck für ein paar Sekunden vor meinem inneren Auge halten, gar nicht zu reden von einem komplexen Ablauf wie bei der „Meditation des inneren Tempels“, wo die Bewegung innerhalb der Szenerie als zusätzliche Erschwernis hinzukommt


Ich denke es sind grundsätzlich zwei wichtige Komponenten:

- nicht alle innere Wahrnehmung ist auch so klar wie ein Bild, welches das Auge wahrnimmt, aber man kann nur Dinge gut Visualisieren, die das Gehirn schon kennt

- je länger man übt, desto lebendiger und besser wird die Visualisation

Dazu stehen ein paar Überlegungen
hier


labyrinth schrieb
    Ich habe mich oft gefragt, was mir fehlt: fehlt mir die Konzentrationskraft oder sind meine Energiespeicher leer?


Ich habe mir diesen Satz aus deinen interessanten Ausführungen herausgegriffen, da ich glaube er zeigt das Dilemma recht klar, nämlich, wenn man verkrampft an das Visualisieren rangeht und sich unter Druck setzt klappt es noch weniger. Aus meinen eigenen Erfahrung heraus muss ich sagen, macht es mehr Sinn vorerst auch mit "schlechteren" Ergebnissen zu leben da diese bei weiterer Übung besser werden. Ist so.



labyrinth schrieb
    Die Angst ist fähig, uns zu isolieren und von größeren Zusammenhängen abzuschneiden. Gleichzeitig ist sie aber eine notwendige und hiermit „gute“ Energie, wichtig bei der Herauskristallisierung der menschlichen Persönlichkeit. Sie definiert Grenzen und zwischenmenschliche Beziehungen, sie schützt und warnt, ohne sie ist eine Welt der Vielheit und Vielfalt nicht vorstellbar. Problem ist das Überhandnehmen und Wuchern der Angst, nicht ihr Vorhandensein.


Du sprichst hier ein wichtiges Thema an. Die unbalancierten Emotionen und ein Nicht-Willentlich gesteuertes Verhalten.


labyrinth schrieb
    Bloß wie baut ein Mensch die selbst errichteten, zu dick gewordenen Wände der Angst wieder ab, wie findet er erneut Zugang zu dem Lebensstrom


Und stellst eine wichtige Frage.

Ich würde meinen durch Lebensfreude machen wir Energieresourcen frei, die vorher durch unharmonische Emotionen belegt waren.

Da das Thema hier Visualisation und Meditation ist schlage ich den Bogen jetzt wieder dorthin und empfehle zur Selbsterkenntnis, Innenschau und inneren Wahrnehmung die Meditation des inneren Tempels



labyrinth schrieb
    Und doch ist sie eines der größten Hindernisse auf dem Weg zu einer erfolgreichen Meditation.
    Wie nun mit ihr umgehen?


Ablenkungen sind "normal" und werden auch mit zunehmender Übungen weniger deutlich und störend. Man lernt, sie einfach links liegen zu lassen, um es salopp zu sagen.

labyrinth schrieb
    Was denkt Ihr, liebe Forumsmitglieder: gibt es Parallelen zwischen der Meditationsform der Visualisierung und der Hypnose/Selbsthypnose


Bei der inneren Tempelmeditation bleibt das Bewusstsein wach und ist der innere Beobachter des Ganzen. aber besonders konzentriert und gerichtet auf die Meditation. Schließlich bringen wir die Inhalte der Meditation wieder in das Wachbewusstaein mit und notieren sie, damit wir einen Nutzen daraus ziehen können.
Allerdings kann ich dir nicht sagen, ob dies Ähnlichkeit zu einer Selbsthypnose hat, da fehlen mir die Erfahrungswerte und das Wissen.

labyrinth schrieb
    nun stehe ich also da, bereichert mit einigen wertvollen Erkenntnissen, aber immer noch vor der Pforte zu den „spirituellen Welten“


Vielleicht magst du ja tatsächlich durch das große altertümliche eisenbeschlagene Tor treten, es öffnet sich auf deine Berührung hin und du betritts deine innere Welt...

Einen lieben Gruß
Runael

[Dieser Beitrag wurde am 10.01.2010 - 22:04 von runael aktualisiert]





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Jehi Or

labyrinth ...
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...   Erstellt am 16.01.2010 - 21:54Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Hallo Runael!

Zunächst einmal danke für Deine Antwort.

runael schrieb

    Ich habe mir diesen Satz aus Deinen interessanten Ausführungen herausgegriffen, da ich glaube dass er das Dilemma recht klar zeigt: wenn man verkrampft an das Visualisieren herangeht und sich unter Druck setzt, klappt es noch weniger. Aus meiner eigenen Erfahrung muss ich sagen, es macht mehr Sinn, vorerst auch mit "schlechteren" Ergebnissen zu leben da diese bei weiterer Übung besser werden. Ist so.

    labyrinth schrieb

      Ich habe mich oft gefragt, was mir fehlt: fehlt mir die Konzentrationskraft oder sind meine Energiespeicher leer?



Ich habe die link zum Thema Meditation durchgelesen und gleich eine Parallele zwischen Deinem Konzept der vier Ebenen und meiner Aufteilung der Meditationstätigkeit in zwei Komponente gefunden. Zwei der von Dir erwähnten Ebenen – die Mentalebene der Ideen, Pläne und Gedanken und die Astralebene der Emotionen und Antriebe - sind fast identisch mit meinen zwei Komponenten der Meditation, der „männlich-kalten“ „Bildhauertätigkeit“ und der „weiblich-warmen“, emotional-energetischen Tätigkeit des „Füllens“.

Was nun die allgemeine Verkrampfung betrifft, auf die Du hingewiesen hast: ich weiß nicht, ob ich mich beim Visualisieren unter Druck setze, ich weiß auch nicht ob ich „verkrampft“ bin, da ich mich mit niemandem vergleichen kann. Ich kann nicht fühlen, was ein anderer bei einer ähnlichen Tätigkeit fühlt und wie stark seine Verkrampfung ist, da ich nicht in die Haut fremder Menschen schlüpfen kann.
Ich kann nur bestätigen, dass bei meinen Visualisierungsversuchen die Bilder verschwimmen, dass sie zusammenhanglos sind und dass externe Wahrnehmungen die Übung permanent stören.

Woher hast Du den Eindruck bekommen, dass ich beim Meditieren verkrampft bin? ......Bis zu Deiner hoffentlich aufschlussreichen Antwort habe ich ein paar praktische Fragen:
Die „Meditation des inneren Tempels“ ist ja wahrlich ein komplexes Gebilde und ich frage Dich/Euch, ob ich es am Anfang mit einfachen geometrischen Formen versuchen soll, so wie es viele Anleitungen empfehlen.

(Nebenbei möchte ich bemerken, dass meine Abneigung gegenüber der Methodik Franz Bardons auch deswegen so groß ist, weil er fast unmögliches vom Novizen verlangt: ein Objekt in aller Detailschärfe mit offenen Augen so zu visualisieren, dass es vollkommen real und gut integriert in der vorhandenen Zimmerumgebung erscheint, ist für mich ein unmögliches Unterfangen.
In solchen Augenblicken der Verstimmung denke ich mir, dass ich eventuell nach fünf Jahren eiserner Disziplin endlich die farbige Streichholzschachtel vor meinen weit geöffneten Augen sehen würde, obwohl sie eigentlich gar nicht dort ist; nach weiteren fünf würde ich dann Rosenduft riechen, obwohl ich gerade meinen Müll in die Tonne geworfen habe, und schließlich hätte ich nach noch einmal fünfzehn Jahren alle Sinnesorgane vollkommen im Griff - bereit, meinen geistigen Vorstellungen zu folgen. Gleich anschließend kann ich dann aber auch in Rente gehen.....
Übrigens, was mich bei Bardon zusätzlich stört, ist das Fehlen der zweiten, der emotionalen Komponente: seine Übungen sind allesamt „kalt“, ohne emotionale Anreicherung, Liebe, Begeisterung oder Hingabe.

Bei der Tempelmeditation dagegen könnte man sich zum Beispiel für die geheimnisvolle Atmosphäre des Tempels begeistern, für die ehrwürdigen Steine und historischen Verzierungen. Diese Begeisterung – so hoffe ich zumindest – würde helfen, die Szenerie zu formen, real werden zu lassen. Die emotionale Begeisterung wäre der Brennstoff, welcher die Visualisierung zusammenhält und mit Leben erfüllt.)

Doch zurück zu meinen praktischen Fragen:
1. Einfache geometrische Formen als Vorbereitung oder direkt der Tempel, wie blass und verschwommen er auch anfänglich sein mag?
2. Versuchen, den „steinernen Torbogen mit einem mittelalterlichen, zweiflügeligen, eisenbeschlagenen Tor“ so lebendig wie möglich zu sehen, und alles weitere auf später verschieben, bis jemand auch visuell fähig ist, den Bogen zu durchschreiten? In diesem Fall wäre der gut visualisierte Torbogen die Eintrittskarte zu allen weiteren Etappen der Meditation.
3. Eine weitere Herangehensweise zu dieser Übung wäre die „lockere“, bei der jemand ohne Fähigkeiten alle Etappen durcharbeiten würde, gleich einem Symphonieorchester ohne musikalische Erfahrung. Das Ergebnis: ein Klangbrei, tausend mal schlechter als die bekannten Stimmübungen am Anfang einer Vorstellung im Konzerthaus.

Noch einmal:
1. Einfache Formen ohne emotionale Untermalung/Aufladung als Vorbereitung.
2. Den ersten Abschnitt ("der Torbogen") beherrschen bevor man weiterschreitet.
3. Die gesamte Symphonie mit dem Amateurorchester durchspielen und darauf hoffen, dass es irgendwann mal besser klingt.

Welche Schulungsstufen hat die Tempelmeditation bei der "Ausbildungsgruppe für rituelle Magie und westliche Mysterien"?

................

runael schrieb

    Du sprichst hier ein wichtiges Thema an. Die unbalancierten Emotionen und ein nicht-willentlich gesteuertes Verhalten.

    labyrinth schrieb

      Die Angst ist fähig, uns zu isolieren und von größeren Zusammenhängen abzuschneiden. Gleichzeitig ist sie aber eine notwendige und hiermit „gute“ Energie, wichtig bei der Herauskristallisierung der menschlichen Persönlichkeit. Sie definiert Grenzen und zwischenmenschliche Beziehungen, sie schützt und warnt, ohne sie ist eine Welt der Vielheit und Vielfalt nicht vorstellbar. Problem ist das Überhandnehmen und Wuchern der Angst, nicht ihr Vorhandensein.



Freut mich, dass Du auch die Rolle der Angst erkannt hast: wie wichtig sie einerseits ist, wie schnell andererseits ein menschliches Energiesystem aus dem Gleichgewicht geraten kann, “einfrieren” kann. Leider bleibst Du bei Deiner knappen Feststellung; ich hätte es mir gewünscht, mehr zu dem Thema zu lesen.

…………….

runael schrieb

    Und stellst eine wichtige Frage.

 Ich würde meinen, durch Lebensfreude machen wir Energieresourcen frei, die vorher durch unharmonische Emotionen belegt waren.

    labyrinth schrieb

      Bloß wie baut ein Mensch die selbst errichteten, zu dick gewordenen Wände der Angst wieder ab, wie findet er erneut Zugang zu dem Lebensstrom?



Freut mich erneut, dass Du die Wichtigkeit der Frage erkannt hast. Leider ist Deine Antwort auch in diesem Fall knapp ausgefallen.

Was allerdings die kurze Erwähnung der Lebensfreude betrifft, so befinde ich mich diesbezüglich – sollte ich Deine Empfehlung aufgreifen - in einem Teufelskreis. Ich bräuchte scheinbar mehr Lebensfreude um Energien freizusetzen und hiermit gut visualisieren zu können, doch fehlt mir diese zusätzliche Lebensfreude gerade weil ich mich in einer Periode der spirituellen Stagnation befinde, da ich z.B. nicht visualisieren kann. Somit ist die gesteigerte Lebensfreude einmal Ursache und einmal Folge einer erfolgreichen Meditationspraxis, wodurch wir uns offensichtlich in einem circulus vitiosus befinden.

Doch will ich nicht Haarspalterei betreiben oder allzu pingelig werden und gebe bereitwillig zu, dass überzeugende Antworten auf die von mir gestellten Fragen schwer zu geben sind, wenn überhaupt. Seit Menschengedenken bemühen sich Medizinmänner, Schamanen, Magier, Priester, Heiler und Therapeuten, Menschen zu mehr Lebensfreude zu verhelfen, mit einem mehr als zweifelhaften Erfolg.
Trotzdem würde es mich freuen, wenn Du etwas näher auf die hier behandelten Themen eingehen könntest.


Einen herzlichen Gruß,
labyrinth

[Dieser Beitrag wurde am 16.01.2010 - 22:49 von labyrinth aktualisiert]




runael ...
Ritualmagie 2.Stufe
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...   Erstellt am 17.01.2010 - 10:54Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Hallo labyrinth!

Ich möchte nicht dezidiert auf einzelne Aussagen in deinem Text eingehen, da dies meine Antwort noch länger und unübersichtlicher gestalten würde. Vielmehr möchte ich auf deine gestellten Fragen antworten und dann zum Schluss eine kurze Zusammenfassung wagen, so dass es dir weiterhelfen kann.

labyrinth schrieb
    Woher hast Du den Eindruck bekommen, dass ich beim Meditieren verkrampft bin?


labyrinth am 10.01 schrieb
    Mache ich mich andererseits auf der Suche nach den Verursachern der Blockade, dann drängt sich mir eine einzige Energieform auf, welche diesen „Prana-Strom“ unterbrechen könnte: die Angst.


Wegen deiner Beschreibungen und u.a. wegen oben getroffener Aussage habe ich den Begriff verkrampft gewählt, um deutlich zu machen, dass mehr Geduld, innere Ruhe und Entspannung (körperlich, emotional und mental) erstmal eine Grundveraussetzung sind auf der du gute Meditationsergebnisse wirst aufbauen können.


labyrinth schrieb
    1. Einfache Formen ohne emotionale Untermalung/Aufladung als Vorbereitung.


Dies machst du in der Tempelmeditation eigentlich schon gleich mit. Du wirst dir Dinge deiner inneren Welt öfters genau betrachten.

labyrinth schrieb
    2. Den ersten Abschnitt ("der Torbogen") beherrschen bevor man weiterschreitet.


Es spricht nichts dagegen, dass du dein Tempo selbst wählst und erstmal vor dem Torbogen bleibst und ihn genauer betrachtest und visualisierst. Allerdings ist gutes Visualisieren ein Zusammenspiel von, ich möchte es mal 'entspannt-konzentrierte Fokussierung des Bewusstseins auf innere Wahrnehmung' nennen.

Wenn du beispielsweise einen genauen, schwierigen und schnellen Gitarrenlauf spielen möchtest, geht das nur mit entspannter Finger und Armmuskulatur. Geschwindigkeit ist ein Nebenprodukt von Genauigkeit - will sagen es lebt vom Üben und Wiederholen.

Zu lange Zeit vor dem Torbogen zu bleiben und unbedingt gut visualisieren wollen zu müssen ist aber letztlich eher kontraproduktiv. Bedenke auch mal, das die Visualisation zwar ein wichtiger, aber nicht der einzige Sinn und Zweck der inneren Tempelmediation ist.

labyrinth schrieb
    3. Die gesamte Symphonie mit dem Amateurorchester durchspielen und darauf hoffen, dass es irgendwann mal besser klingt.


Das Orchester bist du. Wenn du ein Musikstück üben würdest, kannst du dir einzelne Teile rausnehmen und sie einige Male wiederholen, aber nach und nach wirst du es zu einem stück zusammenfügen. Die innere Tempelmediation ist wie ein Lehrmusikstück, welches viele Fertigkeiten und Fähigkeiten, die man entwickeln sollte abdeckt.

Nochmal: Es spricht nichts dagegen langsam und Schritt für Schritt den inneren Tempel zu erkunden. Aber erwarte nicht gleich super gute Visualisationen, das hindert eher ihr auftreten.
Wenn du beginnst ein Instrument zu spielen wirst du auch nicht gleich virtuose Kompositionen darstellen können.
Aber du kannst dich durchaus mit ihnen auseinandersetzen.

labyrinth schrieb
    Welche Schulungsstufen hat die Tempelmeditation bei der "Ausbildungsgruppe für rituelle Magie und westliche Mysterien"?


Ich hoffe meine obigen Ausführungen decken diese Frage mit ab.

labyrinth schrieb
    Was allerdings die kurze Erwähnung der Lebensfreude betrifft, so befinde ich mich diesbezüglich – sollte ich Deine Empfehlung aufgreifen - in einem Teufelskreis. Ich bräuchte scheinbar mehr Lebensfreude um Energien freizusetzen und hiermit gut visualisieren zu können, doch fehlt mir diese zusätzliche Lebensfreude gerade weil ich mich in einer Periode der spirituellen Stagnation befinde, da ich z.B. nicht visualisieren kann.


Du hast immer die Wahl aus diesem Kreis hinauszutreten.
Dazu gehört der klare Wille und natürlich beständiges-aus-dem-Kreis-bleiben. Aber da liegt die Verantwortung und der Wunsch bei einem selbst!

labyrinth schrieb
    Seit Menschengedenken bemühen sich Medizinmänner, Schamanen, Magier, Priester, Heiler und Therapeuten, Menschen zu mehr Lebensfreude zu verhelfen, mit einem mehr als zweifelhaften Erfolg.


Lebensfreude soll nicht von außen an jemanden herangetragen werden sondern in einem selbst erzeugt werden können. Dies ist Teil einer Mysterienschulung und auch die bewusste Beherrschung und Nutzung der Kraft der Emotionen. Und auch hier gilt wieder: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen...ok einer schon, aber der hat auch 'Autsch!' geschrien.

Am Rande bemerkt und um das Thema Ängste mal anzusprechen, wenn sie pathologisch sind, wäre das wohl ein Fall für Hilfe von anerkannten Fachleuten.

Was die üblichen Störungen und Ablenkungen angeht, so ist meine Erfahrung, wird man bei zunehmender Übung sicherer und konzentrierter und weniger abgelenkt. Ablenkungen tangieren einen nicht mehr so, das ist einfach eine Trainingssache.


Zusammenfassend:

- willentlich Entspannung herbeiführen (zB progr. Muskelrelaxion) hilft die Meditation zu vertiefen und zu verbessern

- Geduld und Beharrlichkeit im Üben der inneren Tempelmediation führen zu besseren
Meditationsergebnissen und auch zu zunehmend besserer Visualisation
"Ein gramm Praxis ist hier mehr Wert als 100 gr Theorie"


- um Visualisation zu üben und zu unterstützen hilft genaues Beobachten und Wahrnehmen der alltäglichen Wege und Umgebungen mit den verschiedenen Körpersinnen. Diese können so bewusst und unterbewusst in die Mediation übertragen werden

Als Beispiel: Suche dir in deiner Umgebung einen Torbogen und stelle dich vor ihn, betrachte ihn genau und merke dir viele Einzelheiten. Gehe auch durch ihn hindurch und achte auf das Gefühl und den Klang deiner Schritte auf den alten Wegsteinen, wie fühlt sich das alte Holztor an, knarrt es...Für rein visuelle Wahrnehmungen kannst du auch ein Foto oder eine Zeichnung verwenden - Internet sei dank gibt es hier vielfältige Möglichkeiten

- das größte Hindernis beim Üben und Nicht-Üben der Meditation sind wir selbst und unser Unterbewusstsein und unsere Einstellung. Innere Zufriedenheit herzustellen zu versuchen heisst aus dem Teufelskreis aussteigen zu wollen. Etwas weniger große Erwartungshaltung und Theorie und etwas mehr praktisches Tun können manchmal Wunder wirken


Insgesamt doch etwas viel Lesestoff. Ich hoffe du erkennst den Kern meiner Ausführungen.
Sollte ich zu wenig auf praktische Aspekte oder wichtige Fragen eingegangen sein... vielleicht möchte ja noch jemand mitschreiben?!

Herzliche Grüße
Runael

[Dieser Beitrag wurde am 17.01.2010 - 16:58 von runael aktualisiert]





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Jehi Or

soak ...
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...   Erstellt am 17.01.2010 - 16:37Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Wow, ihr seid echt klasse, die Anregungen und Hilfestellungen sind durchweg top.

Mir half und hilft noch folgende Formulierung,
wenn mein Kopf mal wieder macht was er will,
oder mich Alltagsgeschehnisse nicht loslassen:

"Einfach nur sitzen."

Dies wiederhole ich in meinem Kopf, bis mir klar ist, dass es auf nichts anderes im Moment ankommt, als einfach nur zu sitzen.

Ich sehe diese Formulierung als Einfindung in die Meditation, mit der Zeit lernst du das Abschalten, kommst schneller in Meditationsstimmung und kannst dich dann Meditationsthemen widmen, und und oder oder ...

Auch wenn mir das Visualisieren keine Probleme macht, gibt es auch hier einfache und schwierige Herangehensweisen.

Nimm dich selbst als Übung und sei gleichzeitig Übender. Versuch mal ein wenig tagzuträumen.

Stell dir vor, wie du in einer bestimmten Situation handelst, die von deinem normalen Handeln abweicht. Visualisiere hierbei die Reaktion der dich umgebenden Personen. Nimm hierbei Personen, deren Charakter du kennst, das fällt leichter.
Mach dir ein Spiel daraus.
Auch wenn du ein schönes Erlebnis an einem Tag hattest, oder auch bestimmt in deiner Vergangenheit welche findest, lass sie vor deinem geistigen Auge Revue passieren.

Finde etwas, zu was du einen direkten Bezug hast.

Alles Gute,

soak





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Yeah i like it!

Servi 
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...   Erstellt am 20.01.2010 - 13:22Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Hallo und vielen lieben Dank für Eure Antwoten.
Ich werde Eure Tips beherzigen.

Das Problem bei mir ist, daß ich mir wahrscheinlich für den Anfang zu hohe Ziele stecke und zu früh aufgebe.

Ich war ja mal kurzzeitig in der Ausbildungsgruppe in Frankfurt dabei, wo wir ein Meditationstagebuch führen und an Salomo schicken sollten. Ich hatte mit dem inneren Tempel angefangen. Aber da ich damit keinen Erfolg hatte und anscheinend die einzige zu sein schien, bei der es nicht ging, hat mich das ziemlich frustriert. Ich hab sogar die CD mit der geführten Meditation von Salomo gekauft, aber nach ner Weile schweifen auch da meine Gedanken ab und ich höre nicht mehr zu.

Ich bin jetzt in einer anderen Ausbildungsgruppe (Eiben-Clan), wo wir unter anderem geführte Meditationen machen, aber auch da klappt es nicht.

Ich sollte wirklich ganz klein anfangen, denke ich. Wie ich oben schon beschrieben hab, sind meine Ziele für den Anfang wahrscheinlich zu hoch gesteckt...

Liebe Grüße
Servi


(Ps.: Die Meditation war aber nicht der Grund, weswegen ich aus der Ausbildungsgruppe raus bin. Ich hab halt nach ner Weile gemerkt, daß die Ritualmagie nicht mein Weg ist... Mein Weg ist der Alte Pfad und im Eiben-Clan fühle ich mich wie zu Hause.)

[Dieser Beitrag wurde am 20.01.2010 - 13:26 von Servi aktualisiert]





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Fordere viel von dir selbst und erwarte wenig von den anderen, so wird dir Ärger erspart bleiben. (Konfuzius)

Tazem ...
Ritualmagie 1.Stufe
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...   Erstellt am 21.01.2010 - 10:31Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Hallo Servi,

Es gibt ja viele Wege zum Licht und jeder wählt den Weg, der zu ihm/ihr besser passt.

Und das ist auch O.K. so.

Zum Meditieren:
Wenn man anfangs Konzentrationsprobleme hat, sind eben die kurzen 5- 10 minuten analtytischen Meditationen besser geeignet, um sich auf die grösseren Meditationen vorzubereiten.

So wie ein Training.

Man beginnt ja auch bei physichem Training nicht gleich mit einem Marathon-Lauf, sondern steigert sich ganz langsam - und das macht jeder in seinem Tempo.

Wünsche Dir noch viel Erfolg.


Licht,

Tazem

[Dieser Beitrag wurde am 24.01.2010 - 20:37 von Tazem aktualisiert]





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"Always shoot for the moon; even if you fail, you'll be amongst the stars."

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