Was ist metabolic balance?
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...   Erstellt am 26.11.2007 - 16:38Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich hab' da mal 'ne Frage...

Ist es ratsam, Zucker durch Honig zu ersetzen? Ich meine, z. B. beim Backen auf Honig zurückzugreifen statt Zucker zu verwenden?

Wikipedia schreibt über Zucker bzw. Honig:

"Stärke und Haushaltszucker werden im Körper zu Glucose abgebaut, was leicht über die Darmwand aufgenommen zu einem schnellen Blutzuckeranstieg führt. Die Bauchspeicheldrüse produziert daraufhin Insulin, um den Blutzuckerspiegel wieder zu senken. Durch wiederholte Glucose-Zufuhr schnellt er erneut hoch. Fällt der Blutzuckerspiegel zu stark ab, kommt es zu einer Unterzuckerung (Hypoglykämie). Das kommt vor allem bei Diabetes mellitus vor.

2003 erstellte ein Gremium internationaler Experten im Auftrag der World Health Organization und der Food and Agriculture Organization (FAO) einen Report. Er konstatierte, dass wer sich gesund ernähren wolle, nicht mehr als 10 % seiner Nährstoffe aus Zucker beziehen sollte.

Es ist umstritten, ob der Körper natürlich vorkommenden Zucker, zum Beispiel in Obst oder Honig (Fruchtzucker) anders verarbeitet als raffinierten Zucker. Starker Zuckerkonsum erhöht jedoch das Risiko, an Übergewicht/Adipositas zu erkranken."

Und welches Getreide kann man mb-technisch noch unbedenklich verzehren? Ist Dinkel mb-tauglich?

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VelvetRose ...
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...   Erstellt am 27.11.2007 - 11:38Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Das würde mich auch brennend interessieren!!!


Vel





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sonnenschein
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...   Erstellt am 27.11.2007 - 23:04Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Zum Thema Honig habe ich Euch was aus dem Internet kopiert und bin überzeugt, daß Honig (bio) gesund ist (natürlich nur in kleinen Mengen und nur als Ausnahme und nicht täglich aufs Brot etc.) - Raffinierter Zucker tut nicht gut und Süßungsmittel regen den Hunger auf Süßes an - also sind beide "Böse"!

http://www.strelitzer-pc-senioren.de/hp2-6.htm
Honig oder Zucker?

von Dr. Otto Lücke


Die öffentliche Meinung zum Bienenhonig ist geteilt. Die einen meinen, er wäre nur eine süsse Schleckerei. Besser Informierte sagen: Bienenhonig ist Balsam für die Leber. Fest steht: Bienenhonig ist ein uraltes Süssungsmittel. Heute befindet er sich in Konkurrenz zum Süssstoff und zum Haushaltszucker.

Zu diesem Thema fiel mir kürzlich wieder das vom Landesverband Schleswig-Holsteinischer und Hamburger Imker herausgegebene Faltblatt mit dem Aufsatz der Dipl. Oecotrophologin R e n a t e F r a n k : "Die Bedeutung des Honigs in der heutigen Ernährung" in die Hände. Einiges sei daraus kundgetan:

Süssstoffe sollten in der täglichen Ernährung stoffwechselgesunder Menschen keine Verwendung finden, da eine Krebs fördernde Wirkung dieser Stoffe nicht ausgeschlossen werden kann.
Haushaltszucker ist nur ein "leerer Kalorienträger". Überwiegend aus Zuckerrüben, seltener aus Rohrzucker gewonnen, verliert er im Herstellungsprozess alle seine Nichtzuckerbestandteile, wie Vitamine und Mineralstoffe. Übrig bleibt nur der Zweifachzucker Saccharose. Mit 100 g Saccharose nehmen wir nichts als 400 kcal auf.



Anschaulich schildert die Dipl. Oecotrophologin den

"Teufelskreis" des Zuckerverzehrs


Der Zweifachzucker Sacchrose wird im Darm zu den Einfachzuckern Traubenzucker (Glucose) und Fruchtzucker (Fructose) aufgespalten. Sie gelangen rasch ins Blut. Nach dem Verzehr dieser Kohlenhydrate steigt der Blutzuckerspiegel sprunghaft an. Als Gegenreaktion setzt die Bauchspeicheldrüse das Hormon Insulin frei. Dieses sorgt für den Abbau des Zuckers. Nach 60 ...90 Minuten kommt es so zu einem schnellen Blutzuckerabfall.

Entscheidend ist zu wissen: Je höher der Blutzuckerspiegel, desto mehr Insulin wird freigesetzt. Hohe Insulinspiegel aber bewirken eine vermehrte Umwandlung von Zucker in Fett und verstärken das Hungergefühl. Beim häufigen Verzehr grösserer Mengen isolierter Zucker wird der Stoffwechsel stark belastet und die Entstehung von Übergewicht ebenso wie die Manifestierung von Diabetes mellitus Typ II (Erwachsenendiabetes) begünstigt.

Und noch eines ist wichtig: Die isolierten Zucker enthalten kein Vitamin B mehr. Dieses wird aber zum Abbau von Kohlehydraten gebraucht. Beim Verzehr von Zucker muss der Körper seine körpereigenen Vitamin B1-Reserven angreifen.

Im Gegensatz zur unmittelbaren Aufnahme der Einfach-und Mehrfachzucker durch die Magen-bzw. Darmwand müssen Mehrfachzucker wie Stärke und Cellulose erst schrittweise abgebaut werden. Dadurch steigt der Blutzuckerspiegel langsamer und gleichmässiger an als beim Verzehr kurzkettiger Zucker. Der Stoffwechsel wird nicht so stark belastet. Eine Gefahr der Unterzuckerung ist nicht gegeben. Die aus dem Abbau der Vielfachzucker frei werdende Energie steht dem Organismus längere Zeit zur Verfügung.

Die Zusammensetzung des Bienenhonigs bringt gegenüber dem isolierten Nährstoff Zucker ernährungsphysiologische Vorteile mit sich.
Bienenhonig kann bis zu 30 verschiedene Zuckerverbindungen enthalten. Das liegt daran, dass die Bienen den Zucker des Nektars oder Honigtaus durch Fermente in andere Zuckerverbindungen umwandeln.

Bienenhonig enthält 28 - 35 % Glucose und 34 - 41 % Fructose. Wesentlich ist, dass Fructose im Gegensatz zur Glucose insulinunabhängig abgebaut wird. Und sie wird vorwiegend in der Leber zu Glycogen, einem Speicherkohlehydrat, umgewandelt.

Bienenhonig enthält neben den genannten Einfachzuckern noch 4 - 15 % der Zweifachzucker Sacchrose und Maltose sowie 1 - 14 % Mehrfachzuckerverbindungen wie Stärke und Cellulose.

Ausser den Kohlehydraten wurden im Bienenhonig bis heute 180 Begleitstoffe chemisch nachgewiesen. Dazu gehören:


Fermente,
Mineralstoffe,
Spurenelemente,
Vitamine,
Aminosäuren,
Säuren,
Pollen,
Duftstoffe,
Aromastoffe.



Diese komplexe Zusammensetzung des Bienenhonigs und der Gehalt an verschiedenen Zuckerarten bewirkt, dass der Blutzuckerspiegel nach dem Genuss der gleichen Menge an Bienenhonig wie Zucker nicht so stark ansteigt und der Stoffwechsel weniger belastet wird. Amerikanischen Untersuchungen zufolge scheint die in Europa übliche Furcht vor Honig bei Diabetes mellitus Typ II unbegründet zu sein. Jedoch sollte der Honiggenuss durch Diabetiker weiter der ärzlichen Aufsicht untergeordnet werden, rät Renate Frank.

Der Bienenhonig gehört zu den schadstoffärmsten Lebensmitteln.
Viele Umweltgifte werden durch das Filtersystem der Pflanzen aus dem Nektar, dem Pollen oder dem Honigtau herausgehalten. Die Bienen ihrerseits reagieren sehr empfindlich auf Umweltgifte und bezahlen die Aufnahme mit dem Leben, bevor sie diese mit Nektar, Pollen oder Honigtau in die Waben einbringen können.

Und der vom Imker ordnungsgemäss gewonnene Bienenhonig enthält keinerlei Zusätze, er ist naturbelassen!
Die Verwendung von Bienenhonig in der Küche.


Die Naturbelassenheit, die Schadstoffarmut und der reiche Gehalt an natürlichen Wirkstoffen machen den Bienenhonig zu einem idealen Lebenmittel für die täglich gesunde Ernährung und zu einem wertvollen Bestandteil in der Vollernährung, schlussfolgert die genannte Autorin.

Bienenhonig ist vielseitig einsetzbar:

Er kann zum Abschmecken von Salatmarinaden, kalten Süssspeisen und Getränken dienen.
Zum Backen und Kochen ist Bienenhonig zu empfehlen, denn er enthält auch hitzeunempfindliche Inhaltsstoffe.
Sollen Steaks und Braten besonders gut schmecken, bestreicht man sie vor dem Garen in der Pfanne oder im Ofen mit Öl und Honig. Dazu mit Salz und Pfeffer würzen.
Um Suppen, Sossen und Pudding geschmacklich abzurunden, gibt man dem Gericht nach dem Garen Honig hinzu. Dann nicht mehr kochen.
Für selbst gekochte Marmeladen kann der Gelierzucker durch Bienenhonig ersetzt werden, wenn zusätzlich etwas Agar-Agar oder flüssiges Geliermittel verwendet wird. Dem jeweiligen Säuregehalt der Früchte entsprechend werden für 1 kg Früchte 300 - 500 g Honig und 15 g Agar-Agar benötigt.
Mit Bienenhonig lassen sich nicht nur Honigkuchen, sondern fast alle Kuchenarten backen. Dabei ist zu beachten, dass Honig 17 - 20 % Wasser enthält. Soll also anstatt Zucker Honig zum Teig gegeben werden, ist die Flüssigkeitszugabe um zwei bis drei Esslöffel zu verringern. Eine zusätzliche Gabe von einem halben Teelöffel Backpulver zum Teig ist dann ebenfalls empfehlenswert.




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...   Erstellt am 28.11.2007 - 09:00Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ein klasse Artikel, danke Sonnenschein!

Was Zucker bewirkt, haben wir ja auch schon in unseren mb-Treffen gelernt - schneller Anstieg des Zuckerspiegels, als Folge produziert die Bauchspeicheldrüse Insulin, "hohe Insulinspiegel bewirken eine vermehrte Umwandlung von Zucker in Fett und verstärken das Hungergefühl". Genau das wollen wir ja durch mb umgehen/verändern.

Zusammenfassend kann man also sagen, dass durch Honig "der Blutzuckerspiegel langsamer" ansteigt "und gleichmässiger ... als beim Verzehr kurzkettiger Zucker. Der Stoffwechsel wird nicht so stark belastet. Eine Gefahr der Unterzuckerung ist nicht gegeben. Die aus dem Abbau der Vielfachzucker frei werdende Energie steht dem Organismus längere Zeit zur Verfügung."

Fein, Honig ist also mb-technisch auf jeden Fall besser!

Doch wie sieht es mit Dinkel aus? Er ist ja "ein enger Verwandeter des heutigen Weizens".

Muss mich da mal schlaulesen... und werde dann dazu etwas posten.

Ikeakatze






VelvetRose ...
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...   Erstellt am 28.11.2007 - 15:26Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


ihr Lieben!

hatte gerade einen länglichen Text verfasst und dann stürzt mein Browser ab...

Also zweiter Versuch:

Ich habe noch mal in meinen Unterlagen über ZUCKER und Co. nachgeforscht und muss euch mitteilen, dass Honig durch seinen hohen GI von 80 und hohem GL von 40 leider
n i c h t mb-tauglich ist.
Alternativ dazu kann der Fruchtzucker, mit GI und GL von 20 oder Agavennektar, mit GI und GL von 10 gewählt werden.

Ich werde dazu noch etwas in der Lebensmittelliste posten.

LG
Vel, die keine sein möchte.





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Ikeakatze ...
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...   Erstellt am 28.11.2007 - 17:11Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen




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VelvetRose ...
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...   Erstellt am 28.11.2007 - 17:50Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Liebes Kätzchen,

du musst doch nicht weinen...

Du darfst doch von deinen leckeren Dinkel-Honig-Plätzchen naschen.
Ist halt eine Schummelmahlzeit.
Und Honig ist allemal besser als Kristallzucker.
Du kannst ja auch versuchen die Kekse mit Fruchtzucker herzustellen...hat meine Oma immer gemacht. Die schmecken mit ein paar leckeren Gewürzen oder abgeriebener Orangenschale prima. Kleiner Tipp von mir, es gibt von Alnatura eine gute 70%Schokolade mit Orangengeschmack (ohne Emulgatoren), diese in kleinen Stücken unter den Teig geben, backen und genießen.

Ich hoffe ich konnte dich trösten

LG
Velly





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