Mediterranea, eine Insel im Mittelmeer.

Eine Insel, ein unabhängiger Kleinstaat - genau im Kreuz der vier größten Mächte dieser Zeit: Rom, Athen, Alexandrien und Karthago - ein Ort der Weisheit und des Wahnsinns, der Korruption und der Freundschaft, der Freiheit und des Kampfes, ein Schmelztiegel der Kulturen und Klassen, wo Senatoren einem illustren Leben frönen, Händler aus aller Welt die exotischsten Dinge darbieten und Sklaven um ihre Freiheit kämpfen. Erlebe das Schicksal: Tauche ein in eine Welt voller Intrigen, Kampf, Spannung, Spaß, Liebe und Hass - werde Teil von Mediterranea!

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Maximus ...
Romanos Sohn
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...   Erstellt am 27.11.2007 - 13:51Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ihre Finger waren so weich, wie ihre gesamte Haut. Maximus hielt die Luft an. Er hielt still und hatte die Augen geschlossen. Ihre Hände und ihre warme Stimme taten ihm gut. Sie ließen ihn die letzen Jahre fast vergessen. Warum nur konnte er nichts mehr sehen. Er hätte viel darum gegeben, sein Augenlicht wieder zu haben. „Ich kann nicht mehr schlafen Daphne. Es gab Zeiten da habe ich es mir gewünscht tagelang zu schlafen, doch jetzt kann ich nicht mehr.“ Ihre Hand lag auf seiner Schulter und er griff danach. Vorsichtig nahm er die Hand in seine und er lächelte. Bei ihr war er viel ruhiger, als bei allen anderen. Er wusste nicht wieso das so war und doch wünschte er sich, dass dies so bleiben würde. Noch immer klangen ihre Worte in ihm nach. Du bist auch schön. Sie fand ihn also schön. Er konnte sich das nicht vorstellen. Er musste doch schrecklich aussehen. Sein ganzer Körper war voller Narben. Das konnte keiner Frau gefallen, sie musste es doch abstoßend finden. Unmerklich griff er sich mit der freien Hand an die Schläfe und fühlte den straffen Verband. Trotzdem tat die Stelle weniger weh, als vorher.





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Romano ...
Senator, Richter


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...   Erstellt am 27.11.2007 - 21:29Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Daphne

"Warte du geduldig ab, es wird eine Zeit kommen, in der sich alles was du dir wünschst, sich einpendelt." erwiderte sie leise und sah zu, wie er sich um ihre Hand kümmerte. Daphne streichelte seinen Handrücken, betrachtete einmal mehr die Hand. Er griff sich abermals an den Kopf, doch sie folgte ihm mit der freien Hand nicht nach. Sie war der Meinung, dass sie wirklich nicht gut aufgepasst hatte und zu oft gesehen hatte, wie er sich an den Kopf griff. Auch wenn sie erst kurze Zeit zusammen waren.

Sie seufzte, glücklich ihn quicklebendig zu spüren und griff nach dem Löffel. Das Essen aus der Küche war zu köstlich, um es stehen zu lassen. Doch schon nach weiteren Bissen legte sie den Löffel wieder hin, sah Maximus forschend an. "Hm.. woran denkst du? Ich denke, ich bin froh, dich neben mir zu wissen. Und es wird alles wieder gut werden... ich wünsche es mir für dich." platzte es aus ihr heraus. Diesmal war sie an der Reihe, die Luft anzuhalten. Er war der Sohn des Richters und sie eine einfache Pflegerin. Daphne wagte gar nicht daran hinzuhören wie schnell ihr Herz in diesem Augenblick klopfte.





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Maximus ...
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...   Erstellt am 06.12.2007 - 16:37Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


„Woran ich denke? Ich weiß es nicht einmal Daphne. Es ist soviel, was mir durch den Kopf geht.“ Maximus fühlte sich gut bei diesem Gespräch. Er konnte so reden wie er es wollte. Doch dann sagte Daphne etwas, was ihn aufhorchen ließ. Ich denke, ich bin froh, dich neben mir zu wissen. „Du bist froh dich neben mir zu wissen. Daphne was bedeutet das?“ Er war neugierig auf die Antwort. Sollte sie etwa...nein, das konnte nicht möglich sein. Er war kein Mann, in den sich eine Frau verliebte. Das wusste er genau. Warum sollte man sich in ihn verlieben. Er besaß nichts und sein Aussehen war nicht das, was sich eine Frau wünschen würde. Dass er als Sohn des Richters nun anders angesehen werden könnte, daran dachte er nicht.

Maximus drehte sich wieder dem Tisch zu. Seine Hände tasteten über die Tischplatte, bis zu dem Teller mit Obst. Er hatte schon lange keines mehr gegessen und so nahm er sich davon und begann wieder zu essen. Es klappte schon wieder etwas besser. Maximus verlor langsam seine Unsicherheit und wurde ein klein wenig selbstbewusster. Noch immer hielt er Daphnes Hand. Er hatte es noch nicht einmal bemerkt, dass er das tat. Das Band zwischen ihm und seiner Pflegerin wurde wieder etwas enger. Wie sehr er Daphne bereits mochte, merkte Maximus überhaupt nicht.





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Romano ...
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...   Erstellt am 07.12.2007 - 12:47Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Daphne

"Oh, mache dir keine Sorgen. Es bedeutet, dass ich dich mag." plapperte sie frei heraus und lächelte. Jetzt war es gar nicht mehr so schlimm verlegen zu sein, nachdem sie es ausgesprochen hatte. Sie beobachtete, wie ihr Pflegling sich beim Obst gütlich machte und freute sich, dass er offensichtlich so gut mit dem Essen zurecht kam. Spontan stoppte sie seine Hand, mit der er sich bediente und entnahm ihr die Weintraube. Mit einem verschmitzten Lächeln biss sie ab und führte die andere Hälfte zu seinem Mund. "Lass es dir nur schmecken, mein Lieber." neckte sie ihn abermals und streichelte Maxis Handrücken. Die Weintrauben schmeckten gut. Dennoch hatte sie noch Appetit auf das Hauptgericht mit den überbackenen Kartoffeln, von welchen sie abermals ein paar Bissen zu sich nahm. "Schmeckt gut, hm?" Ihr Finger näherte sich seinem Mund, strich ihm einen Krumel weg, umfuhr seine Unterlippe. Daphne beugte sich zu ihm, näherte sich mit ihrem Gesicht dem von Maxi, verharrte kurz davor, linste zu seinen Lippen und entschied sich es anzugehen. Zentimeter für Millimeter näherte sie sich seinen Lippen...





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Maximus ...
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...   Erstellt am 07.12.2007 - 13:22Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Für Maximus war diese Situation recht neu. Als er noch nicht versklavt war, hatte er so mancher jungen Frau schöne Augen gemacht, doch nun ging das Spiel anders herum und er wusste nicht, wie er darauf eingehen sollte. Aber mit Sicherheit gefiel es ihm, was Daphne da tat. Auch er war nur ein Mann, ein Mann der lange Zeit diese Sachen entbehren musste. Er ließ sich auf Daphnes Spiel ein, ohne zu wissen wie es enden würde. Sie begann ihn zu füttern und er ließ es zu. Ja, er lachte dabei sogar. Dann wischte sie mit ihren Fingern etwas aus seinem Gesicht weg. Maximus hielt den Atem an, der er spürte, wie sich Daphne seinem Gesicht immer mehr näherte. „Daphne...sollten wir nicht...“ flüsterte er und verwarf seine aufkommenden Gedanken gleich wieder. Seine freie Hand tastete nach ihren Haaren und als er sie gefunden hatte, strich er sanft darüber.

Maximus sah sie an, er konnte Daphne nicht sehen, aber was war das plötzlich. Er schloss kurz die Augen und öffnete sie wieder. Es blieb. Er sah einen dunklen Schatten vor sich. Was war mit ihm los? Seine Augen wurden größer. „Daphne...“ meinte er aufgeregt. „Du solltest meinen Vater rufen und den Heiler. Tu es bitte.“ Maximus drückte ihre Hand und er zitterte ein wenig.





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Romano ...
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...   Erstellt am 07.12.2007 - 13:51Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen



Daphne

"Was sollten wir...?" fragte sie immer noch in derselben Position dicht vor ihm und seinem Gesicht verharrend. Liess beinahe atemlos die Wanderung seiner Hand über ihre Haare ergehen und erschauderte wohlig. "Schön..." kommentierte sie sanft lächelnd seine Berührung mit leiser Stimme. Daphne holte Luft und setzte dazu an, ihn zu küssen, doch seine Lippen gerieten vorschnell in Bewegung, baten sie etwas zu tun. Sie hatte zu lange gezögert, diese Gelegenheit zu einem ersten Kuss war vorbei.

Enttäuscht zog sie sich von ihm zurück, sah ihn mit schiefgelegtem Kopf an. Alles war sie sah war, dass seine gesprenkelten Augen mehr als sonst geweitet waren. Strapazierte ihn diese sinnliche Situation über oder was war los? "Ja, ich rufe die von dir gewünschten Personen herbei. Ich bin gleich wieder da." Sorgsam legte sie seine Hand, sie sie sont immer festhielt an den Tischrand und erhob sich von ihrem Platz. Immer noch war sie tief enttäuscht. Langsam aber geschwind eilte sie zur Tür, traf einen Diener an und bat ihn den Richter, besser noch den Heiler zu rufen. An der Tür stehend sah sie zu ihrem Pflegling, ging langsam zurück. "Komm, ich bringe dich zum Bett zurück." Daphne nahm seine Hände auf, machte sich bereit ihn auf die Füße zu ziehen.





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...   Erstellt am 07.12.2007 - 14:07Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Er war selber enttäuscht, dass es zu keiner Annäherung gekommen war, aber das was gerade in ihm vor ging, war wichtiger als dieser erste Kuss. Ja, er konnte die Konturen einzelner Gegenstände erkennen. Noch konnte er nicht sagen, um welche Gegenstände es sich handelte, doch es zeigte ihm, dass er nicht ganz blind war. Neue Hoffnung machte sich in ihm breit. Er merkte wie Daphne das Zimmer verließ und strengte sich an seinen Blick etwas genauer auf das Innere des Raumes zu richten. Es war für ihn unglaublich. Würde er doch wieder sehen können?
Daphne kam schnell zurück und griff nach seinen Händen. Er musste ihr sagen, was mit ihm los war. Maximus drückte ihre Hände leicht. „Lass es mich allein versuchen, Daphne. Ich kann mich täuschen, aber es ist nicht mehr so dunkel um mich herum. Kommt mein Vater?“ fragte er sie und lächelte dabei. Romano sollte dabei sein, wenn der Heiler ihn untersuchte. Maximus war das wichtig. Maximus wurde dennoch nachdenklich. Was wenn er wirklich bald wieder sehen konnte? Musste dann Daphne gehen? Er wollte das nicht. Er hatte für sie schon mehr Gefühle entwickelt, als ihm vielleicht selbst bewusst war. „Daphne...ich muss dir was sagen.“ Noch immer saß Maximus auf dem Hocker und schaute sie an. Je länger er schaute um so genauer nahm er ihre Umrisse war. „Bitte setz dich noch einmal neben mich.“





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Romano ...
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...   Erstellt am 08.12.2007 - 14:27Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Daphne

Sie zuckte mit den Schultern. "Ich weiss es nicht, Maximus. Der Diener meinte, er hält sich schon längere Zeit bei seinem anderen Gast, der namenslosen Frau aus dem Hafen auf. Er hat sogar einen seiner Diener vom Haus in den Stall strafversetzt, weil der angeblich vor deren Tür eingeschlasfen ist anstatt sie zu bedienen." teilte sie ihm die Neuigkeiten des *Dienergeschwätzes' mit. "Wie du willst es alleine versuchen? Ich hab dir gesagt, dass es acht Schritte geradeaus bis zum Bett sind." Langsam liess sie sich auf sein Geheiss vor ihm nieder, sah ihn forschend an. Ein leicht ungeduldiges 'Was ist denn?' lag auf ihren Lippen, doch sie unterdrückte es, diese Worte auszusprechen. Noch wusste sie nicht, was er wollte. Und die Enttäuschung über die verpasste Gelegenheit seine Lippen zu kosten, überwog etwas. Daphne versuchte sich mächtig zusammenzureissen, suchte forschend seinen Blick auf, knetete die Lippen durch. "Alles in ordnung, Maxi?" Mit der freien Hand fuhr sie sich durchs helle Haar, ordnete die wenigen Strähnen, die ihr immer ins Gesicht fielen.





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Romano Caius

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Heute hat kein User Geburtstag!
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