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besucherin
unregistriert

...   Erstellt am 26.10.2008 - 07:28Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


an Johannes:

in meine heimat macht man aus maroni ein herrliches dessert.

die maronis werden aus ihre schale befreit.
dann kommen die ins wasser, und werden gekocht.
wenn die weich sind, kann man diesen pelzmantel (innere schale) leicht entfernen.

die nackte maronis werden durchpüriert, mit zucker,ein hauch vanillemark, ein kügelchen butter und mit ein schuss rum gut verrührt(kinder bekommen es ohne rum)

dann kommt diese masse in so eine kartoffelpürreedruchdrückdingens, und wird in schälchen gequetscht.
mit ungesüsste, steif geschlagene schlagsahne servieren.

Jo etvagyat!!!!




Tagtraeumerin
unregistriert

...   Erstellt am 26.10.2008 - 12:50Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Im letzten Jahr waren wir auf dem Weihnachtsmarkt in Lübeck. Dort habe ich zum ersten Mal heiße Maroni gegessen, sehr heiss, habe mir die Zunge verbrannt und konnte die Tüte nur mit einem Taschentuch halten. In Erinnerung habe ich einen süßen, mehligen Geschmack.
Das Rezept will ich mal ausprobieren, wenn es im Supermarkt wieder Maroni gibt.
Danke, Judith



Angela schrieb

    Er stand auf, klopfte die feuchte Erde von seinen Hosenknien und wanderte weiter bergab. Seine Gedanken hüpften zwischen seinem Rezept und dem Kastaniengürtel, der die Grenze zwischen dem mediterranen Seeklima und dem alpinen Festlandsklima der Bergregion bildete, hin und her:

    Was für eine Frucht! Lange Zeit war sie fast die einzige Nahrungsquelle verarmter Bauern gewesen. Bücken, sammeln, aussortieren, schlagen, damit die Schale platzte, über dem Feuer rösten... die Natur ernährte den Menschen.

    Und die Tiere. Selven nannte man die Kastanienwälder im schweizerischen Tessin, die jetzt zunehmend rekultiviert wurden. Und was die Schweizer alles daraus machten: Soufflés, Mousse, Maroni-Eis, Maroni-Bier, sogar Brot.

    Er schritt jetzt geschwind ins Tal, konnte es kaum erwarten, den Kochlöffel zu schwingen. Experimente würde er machen, Experimente!

    Quelle





    Geflämmte Maronilasagne mit Quittenragout
    zum Rezept


    Maroni-Spätzli

    200 g Maroni-Püree,
    300 g Mehl,
    4-5 Eier
    etwas Salz mischen
    und kühl stellen.

    Eine Pfanne voll Salzwasser (1 Löffel Salz in 1,5 Liter) zum kochen bringen.
    Etwas vom Teig auf ein Brettchen streichen, mit einem Schaber den äussersten Zentimeter der Teigmasse vom Brettchen abschaben und ins kochende Wasser fallen lassen.
    Mit dem ganzen Teig in dieser Art Streifen für Streifen fortfahren.
    Die Spätzli nach 5 min im kochenden Wasser herausfischen.

    Quelle und noch mehr Maroni Rezepte



[Dieser Beitrag wurde am 26.10.2008 - 12:59 von Tagtraeumerin aktualisiert]




Loreley ...



...

Status: Offline
Registriert seit: 14.04.2007
Beiträge: 291
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...   Erstellt am 26.10.2008 - 19:19Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen







Meinst du Vermicelle @besucherin? Das gibt's bei uns im Herbst überall zu essen und zu kaufen.





Signatur
Es wird einmal der Tag in deinem Leben kommen, von dem an du nur noch lieben kannst ...

<Johannes>
unregistriert

...   Erstellt am 27.10.2008 - 23:10Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


besucherin schrieb

    an Johannes:

    in meine heimat macht man aus maroni ein herrliches dessert.

    die maronis werden aus ihre schale befreit.
    dann kommen die ins wasser, und werden gekocht.
    wenn die weich sind, kann man diesen pelzmantel (innere schale) leicht entfernen.

    die nackte maronis werden durchpüriert, mit zucker,ein hauch vanillemark, ein kügelchen butter und mit ein schuss rum gut verrührt(kinder bekommen es ohne rum)

    dann kommt diese masse in so eine kartoffelpürreedruchdrückdingens, und wird in schälchen gequetscht.
    mit ungesüsste, steif geschlagene schlagsahne servieren.

    Jo etvagyat!!!!


da sage ich Danke für das Rezept, das am Wochenende ausprobiert wird. Für Maronis lasse ich alles stehen und liegen.





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