MarcAustinStepford  Todesser

Status: Offline Registriert seit: 10.08.2006 Beiträge: 52 Nachricht senden | Erstellt am 11.08.2006 - 17:20 | |
Name: Marc Austin Stepford
Alter: 36
geboren 15.08.1960
Familie:
Mutter: Josephin (64), unterhält einen kleinen Laden für Zauberartikel in Süd-England
Vater: Austin (66), von der Mutter geschieden seit Marc fünf ist, keinen Kontakt mehr
Ehefrau: Jeane, war 31 zum Zeitpunkt des Todes
Kinder: Sebastian u. Jonathan (beide 6), verstorben
Beruf: ehemaliger Auror / bewirbt sich bei den Todessern
Kann im Moment noch von den Ersparnissen die er vor Askaban angesammelt hat leben.
Haare: dunkelbraunes Haar. Er trägt es etwas länger und kämmt oder gelt es nach hinten.
Augenfarbe: grau-blau Augen, die meist ausdruckslos zu seinem Gegenüber schauen.
Körper/Statur: Askaban hat Marc vom Alkohol abgehalten, subjektiv kann man also sagen, er hat einen Großteil seiner ehemals guten Statur zurück gewonnen, welche er vor dem Trinken hatte. Objektiv muss man zugeben, dass diese Veränderung minimal ist.
Mit 1,83m ist er durchschnittlich groß, besondere Merkmale sind die Wunden und Narben am linken Unterarm, welche er sich selbst zugefügt hat.
Charakter: Marcs Charakter ist durch einen ständigen Kampf gegen sich selbst geprägt, da er sich an die Tat die ihn nach Askaban gebracht hat nicht erinnert. Er weiß also selbst nicht mehr was er von sich halten soll.
Deshalb ist er nur noch vermindert fähig am Öffentlichenleben teilzunehmen, er versucht diesem aus dem Weg zu gehen und zieht sich zurück.
An seiner Einstellung, die er sich während Askaban angeeignet hat, hat sich jedoch wenig geändert. Er meint in einer Zeit zu leben, in welcher man Werte wie Moral und Loyalität nicht mehr definieren kann. Er fühlt sich hintergangen, redet und vertraut wenig.
Sein Gewissen existiert nicht mehr. Er lebt nach seiner eigenen Moral, welche eine strickte Gliederung in Schwarz und Weiß nicht zulässt. Deshalb scheut er sich nicht zu den Todesser zu gehen. Außerdem erhofft er sich durch ihre Hilfe Antworten auf die Fragen die ihn Quälen.
Er sieht sich als Opfer, das für die Taten eines Anderen büßen muss.
Und er will, bedingt durch den Verlust seiner Familie, eigentlich gar nicht mehr leben.
Tränkt er sich deswegen in Alkohol, wird er zu einem einsamen, verbitterten Mann.
Stärken: Marc hat als ehemaliger Auror im Ministerium und auf Einsätzen viel gesehen, erfahren und gelernt. Somit beherrscht er ein großes Spektrum an Flüchen und Gegenflüchen akkurat und präzise. Des Weiteren kann er mit Insiderwissen über Auroren und Ministerium glänzen, obwohl das natürlich noch aus der Zeit vor Askaban stammt.
Der Alkohol hat ihn zusätzlich taub gemacht für die Schmerzen Anderer und seiner Eigenen, so dass es ihm nicht möglich ist viel von seinen Gefühlen zu zeigen; er wirkt abgestumpft. Seine besondere Begabung sieht er jedoch in seiner Fähigkeit sich in sein Opfer hinein zu versetzen, es zu analysieren, zu sezieren, dessen Willen zu brechen, bis er dessen Stärken und Schwächen kennt. Dieses Wissen dann zu seinen Gunsten zu nutzen hat er in jahrelanger Arbeit gelernt und angewandt. Er sieht sich also weniger als Kämpfer in der ersten Reihe, viel lieber ist ihm die Möglichkeit aus der zweiten Reihe zu horchen, zu verstehen und zu agieren.
Schwächen: Marcs Stärken treten nur zum Vorschein, wenn er sich psychisch einigermaßen Gefangen hat. Das heißt sollte er grade im Geiste in der Vergangenheit schwelgen oder trinken ist er nicht zu erreichen.
Der Alkohol hat ihn zudem träge gemacht, er ist nicht mehr so schnell und wenig in Duellen wie früher. An diesem Zustand arbeitet er, jedoch wird es noch lange dauern bis er in seine ehemalige Form zurückfindet.
Zwar hat er es mittlerweile geschafft relativ alkoholfrei zu leben, fürchtet sich jedoch vor einem Rückfall. Das kann immer dann eintreten, wenn er sich an seine Vergangenheit zurückerinnert fühlt; meist durch simple Gegenstände oder Wörter.
Dann neigt er dazu vor sich hin zu Sänieren, zu trinken und Selbstmordpläne auszuhacken.
Des Weiteren hat er panische Angst davor hintergangen zu werden, wohl deswegen vermeidet er es grundsätzlich jemanden zu vertrauen, egal wie nahe die Person ihm selbst steht.
Er ist sich gegenüber so hart wie möglich, er verlangt sich viel mehr ab als er leisten kann.
Vorlieben: Nun, er liebt klassische Musik, wohl weil sie sein Vater hasst. Er assoziiert sie mit der Tragik seines eigenen Lebens, was darauf schließen lässt wie sehr er es gewohnt ist sich selbst zu bedauern. Des Weiteren raucht er gerne Zigaretten, und zwar immer dann wenn er unschlüssig ist oder sich ablenken muss, oder spielt mit einem Butterfly-Messer, welches er hütet wie seinen Augapfel.
Mittlerweile hat er eine Faszination für Todesser, da er diese als gerechte Strafe für die Gesellschaft sieht, welche auf Unrecht und Lügen aufgebaut ist. Außerdem ist er extrem von dessen Loyalität zum dunklen Lord fasziniert, vermittelt ihm dies doch ein Gefühl von einer Art familiären Zusammenhalt zu welchen er sich hingezogen fühlt, bedingt durch die Brüche die er selbst immer wieder mit seiner eigenen Familie durchlebt hat.
Bevor er angefangen hat zu Trinken hatte er eine sehr liebevolle Beziehung zu eben dieser, man muss also erwähnen, dass eine seiner Vorlieben ein stilles, harmonisches Familienleben wäre.
Diese Vorliebe ist jedoch, bedingt durch den Tod der Familie, einem fast schon hobbymäßigen Anprangern seines eigenen Versagens gewichen. Redet er also über sich selbst, so redet er überwiegend schlecht, was auf den Ursprung einer psychischen Störung schließen lässt.
Abneigungen: Man kann sagen das er den Menschen denen er ehemals nahe stand (Eltern und Freunden) nun abgeneigt ist. Das mag überspitzt erscheinen, spiegelt aber nur seine innere Zerrissenheit wieder. Einerseits wünscht er auch diesen Menschen den Tod, ihnen wirklich zu Schaden aber wäre er nicht im Stande
Er meidet Menschenmengen, egal ob Zauberer oder Muggel, weil er sich zwischen ihnen eingeengt fühlt.
Des Weiteren versucht er nicht übermäßig Brutal zu sein, da er eigentlich eine Abneigung gegenüber dem Quälen hat. Sobald er erhalten hat was er braucht, bzw. will, lässt er ab. Jedoch fühlt er sich in manchen Momenten dem "Strafen" auch hingezogen. Und ekelt sich selbst, sollte er allzu viel Emotionen dabei freilassen.
Sollte er eben das an sich bemerken, frönt er der Selbstgeißelung, um sich zu bestrafen, sollte er in seinen Augen Versagt haben. Er versteckt das Ritzen vor Anderen und nutzt es bei Anzeichen eines eventuellen Rückfalls; aufkommen von Vergangenheitsbewältigung oder ähnlichen. Er verabscheut es selbst, aber braucht es.
Vorgeschichte:
Marc Austin Stepfords Leben begann am 15.08.1960.
Er wurde in eine Familie geboren, die ihn voller Liebe und Fürsorge empfing. Er verbrachte eine Beispiellose Kindheit, bis zu seinem fünften Lebensjahr, an dem sich seine Eltern trennten. Dies markierte einen tiefen Einschnitt in sein Leben, die trotz Beispielloser Fürsorge der Mutter nicht behoben werden konnte. Als er dann mit elf Jahren in das Haus Ravenclaw geschickt wurde, in welchen schon Generationen von männlichen Stepfords waren, entfremdete ihn das ehr von seiner eigenen Familie als das es ihm geholfen hätte mit sich selbst ins Reine zu kommen. Er suchte Ersatz in Form von Freunden und konstruierte sich so nach und nach eine Ersatzfamilie, in wessen Mitte er endlich die Geborgenheit fühlte die er seit seinem fünften Lebensjahr nicht mehr spürte. In der 6 Klasse traf er zum ersten Mal Jeane, seine zukünftige Frau, und ohne jegliches Zutun wurden die beiden unzertrennlich. Sie waren in seinen Augen das perfekte Paar. Von da an schwamm Marc auf der Sonnenseite des Lebens und entschied sich kurz nach seinem Abgang von der Schule Auror zu werden, denn den Gedanken es könnte seiner Frau etwas passieren machte ihn krank. Kurz nach seinem Einstand wurde seine Frau schwanger und die beiden bekamen Zwillinge.
Der Beschützerinstinkt, den Marc bis dahin aufgebaut hatte, nahm nun beträchtlich zu. Er nabelte sich von der Familie ab; für deren Schutz würde er unermüdlich bis zum äußersten arbeiten. Seine Familie selbst litt stark unter der ständigen Abwesendheit. Tage vergingen ohne ein Wort von ihm oder eine Eule die zumindest sagte dass er noch am Leben war.
Irgendwann wurde das ewige Warten zu viel für seine Frau, sie nahm die Kinder und verschwand. Nur ihr Brief, in dem sie ihr Handeln erklärte, erinnerte ihn an Jeane und an das Versprechen in naher Zukunft vielleicht zurückzukommen.
So passierte also das, vor was Marc sich ein Leben lang fürchtete. Sein Glück zerbrach einfach so, im Moment in dem er jenem zu wenig Aufmerksamkeit schenkte. Die vielleicht schicksalhafteste Begegnung seines Lebens vollzog sich kurz darauf; er machte Bekanntschaft mit einer Feuer-Whiskyflasche. Die Tage vergingen, die Flaschen und der Kummer nahem zu. Viel zu sehr fühlte er sich an seine Kindheit erinnert, er hielt sich für einen Versager, seinem Vater auf die für ihn abschreckendste Art ähnlich. Von da an bestand Austins Leben aus Warten, auf was, wusste er selbst nicht. Nicht einmal mehr der Brief, den er so oft las wie es nur möglich war, spendete ihn ausreichend Trost.
Aus dem Kummer wurde er nur gerissen als einer seiner Kollegen aus dem Ministerium, nach dem Rechten sehend, an seine Tür klopfte. Schließlich hatte er sich seit Wochen nicht gemeldet. Marc öffnete sofort. Er erkannte den Kollegen zwar nicht wirklich, aber egal. Als eben dieser einen Blick auf den Brief warf, den Marc beim öffnen der Tür in der Hand hielt, entsprang ihm ein: "Mach dich nicht verrückt, steht doch eh nichts drin."
Marc hatte weder das Verschwinden seiner Frau, noch eine Begründung für seine andauernde Abwesenheit gegeben. Er bat den Auror herein, genehmigte sich jedoch vorher noch einen Schluck aus der Flasche. Als eben dieser Platz genommen hatte ("aber nur kurz...") lehrte Austin die Flasche in einem Zug und zerschmetterte sie auf dem Kopf des Kollegen. Zwei Cruciatus-Flüche später wusste er zumindest wo sich seine Frau aufhielt. Marc war bestürzt über seinen plötzlichen Wahn und den leidenden Auror, jedoch beschloss er dass die Suche nach seiner Frau erst ein Mal oberste Prioritäten hätte. Um Verzeihung bitten könne man später auch noch. Den Kollegen ließ er zurück und machte sich auf die Suche nach dem kleinen Dorf an der Küste Englands. Fast eine ganze Woche suchte er, und als er das Dorf gefunden hatte, zerbracht das kleine bisschen Hoffnung, das er seit kurzem aufgebaut hatte in tausende Scherben.
Was sah er im Garten des Hauses?
Seine Kinder, mittlerweile sechs Jahre alt und seine Frau. Alle drei wohlauf, spielend und lachend im Haus des Mannes, den er vor knapp einer Woche bei sich in der Wohnung niedergeschlagen hatte.
Marcs Vorfreude auf ein Wiedersehen wich Entsetzen, Verzweiflung und Scham, darüber das er so töricht gewesen war und ernsthaft dachte die Beziehung würde sich kitten lassen.
Die Nacht kam; er glaubte sich bei klarem Verstand und dachte nach.
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Marc stand an auf einer Klippe und sah aufs Meer hinaus, als das Charakteristische "Plopp" die apparierenden Aurorenkollegen ankündigte. Der Hausbesitzer schien nicht unter ihnen.
Als er hinter dem Haus an drei frischen Gräbern vorbeiging, hatte Marc Tränen in den Augen und einen kleinen Spritzer Blut auf dem Umhang.
Er fragte sich verzweifelt nach Wie und Warum.
"Für das Töten Ihrer Frau und Ihrer zwei Kinder verbannen wir Sie, Marc Austin Stepford, geb. am 15.08.1960, in das Gefängnis für Hexen und Magier nach Askaban. Da Sie auf Grund eines Gutachtens zum nachgewiesenen Tatzeitpunkt unter Alkoholeinfluss standen, sowie als psychisch labil gelten, befinden wir Sie für vermindert schuldfähig. In Anbetracht ihrer Leistungen als Auror ergibt sich daraus eine Arrestzeit von fünf Jahren und sechs Monaten. Natürlich sind sie mit sofortiger Wirkung vom Dienst suspendiert."
So steht es in den Akten des Prozesses, in den Kopien für den Tagespropheten, und in dem Schreiben das Marc Austin Stepford ausgehändigt wurde, da er selbst am Prozess nicht teilnahm.
Seit nun knapp vier Tagen ist er frei. Und er sucht nach einer Antwort wie die Tat zustande kam an die er sich nicht erinnert.
Avatarperson: Christian Bale
Kesselkuchen
ähm ja... bissl lang geworden wenn ichs mir jetzt noch Mal durchlese. Verzeiht.^^
Signatur
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