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MetNewbi 
100 Liter Wein
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...   Erstellt am 29.12.2008 - 17:19Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo,

nachdem meine Kombination Vinoferm Filtergehäuse, Seitz 220mm Filterschichten und 12V Zahnradpumpe aus dem Restposten prima im Zusammenspiel funktioniert, wollte ich dem Konstrukt ein Manometer spendieren. Ich habe aus dem Baumarkt sehr günstig beim Heizungszubehör ein 4 bar Manometer mit 3/8" Außengewinde erstanden.
Nur damit begannen auch schon die Probleme. In der Sanitärabteilung fand ich dann die folgenden Adapter: 3/8" --> 1/2", 1/2" --> 3/4", 3/4" --> 3/8" Schlauchanschluß
In der Bewässerungsabteilung fand ich Y und T Stücke in 8mm und 10mm - aber keine Adapter Die Typen haben mich dann noch in die Zoo-Abteilung zum Aquaristikbedarf gejagt, aber da war dann Ende Gelände und ich fand dort nichts Passendes
3/8" sind 9,52mm. Wie komme ich jetzt auf 8mm Schlauch? Den habe ich zwischen Pumpe und Filter, wo ich ein T-Stück einfügen könnte.
Ich werde noch bekloppt hier...
Könnte mir jemand von den Selberbauern mal nen Tipp geben, wo ich so einen Adapter Schlauch 8 auf 10mm herbekomme? Ich werde die oben aufgezählten Verschraubungen mit TEFLON-Band abdichten. Wie lang muß ich die Steigleitung zum Manometer ca. machen, damit mir der Wein nicht ins Manometer aufsteigt?

Gruß Gerald




Josef ...
1000 Liter Wein
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...   Erstellt am 29.12.2008 - 17:36Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Frage würd ich mal bei einem Heizungsbauer. Die können sicher für ein Paar Euros was passendes zusammen löten, schweißen oder pressen.
Ob sich das Material mit deinem Wein verträgt ist da noch eine andere Sache.

Der Wein wird vermutlich in das Manometer aufsteigen müssen, wie soll sonst eine Messung zu stande kommen?
Oder willst du das Manometer so hoch hängen, das der Druck nicht ausreicht um bis dort hin zu kommen?
Wenn das der Fall ist brauchst du 10Meter pro 1Bar. Ich weiß aber nicht ob dann noch etwas angezeigt wird.

Aber ich denke auch da kann dir ein Heizungsbauer was zu sagen.




MetNewbi 
100 Liter Wein
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...   Erstellt am 29.12.2008 - 17:46Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Josef,

ich dachte, der Wein würde in der Steigleitung ein Stück aufsteigen, die in der Leitung vorhandene Luft komprimieren und die Luftblase ihrerseits schützt dann wiederum das Manometer und hält den Wein von den Messing Gewindeadaptern fern... soweit die Theorie. Außerdem muß die Luftblase genügend Volumen haben, um die Druckverluste durch unvermeidbare Mini-Lecks an den Verschraubungen zu überbrücken. Wie hoch ist denn für gewöhnlich der Arbeitsdruck beim Filtern?
Ich bin gerade am gucken, ob Conrad was Passendes im Sortiment hat.

Gruß Gerald




Josef ...
1000 Liter Wein
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...   Erstellt am 29.12.2008 - 18:25Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Wie genau so ein Manometer funktioniert weiß ich nicht, ist überhaupt nicht mein Gebiet. Deswegen von mir nur die Vermutung.

Gefiltert wird mit ca. 2Bar das kann ich dir ziemlich genau sagen, da ich ein Manometer an meinem Kompressor habe.
Ich meine irgendwo mal gelesen zu haben, das der MiniJet, oder ein ähnliches Teil bis zu 4Bar geht, das halte ich aber für extrem hoch.




MetNewbi 
100 Liter Wein
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...   Erstellt am 29.12.2008 - 19:00Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Josef,

danke für die schnelle Antwort. Da liege ich ja mit 4 bar Messbereich goldrichtig. 10 bar gab es auch noch.
Im Manometer ist eine Membran, die durch den Außendruck verformt wird. Diese geringe Wegstrecke der Verformung wird durch eine Mechanik auf den Zeiger umgelenkt. So funktioniert die mechanische Wald- und Wiesenvariante. Wenn's digital sein soll, dann wird auf der Membran z.B. ein Dehnungsmesstreifen angebracht, der bei Verformung mit einer Änderung des elektrischen Widerstandes antwortet. Das Ganze gibt es auch in einem Chip integriert. Man kann auch kapazitiv messen, indem man die Membran als Platte eines Kondensators auslegt und der Membran gegenüber die andere Kondensatorplatte anordnet. Verändert sich der Abstand der Platten durch Druckänderung, dann ändert sich die Kapazität des Kondensators. Geht es um Drücke im unteren Millitorrbereich, dann arbeitet man nach einem anderen Prinzip. Man arbeitet mit einer hohen Spannung, die einzelne vorhandene Gasmoleküle ionisert. Diese Ionen übernehmen den Stromfluss. Dei höherer Druck bedeutet einen größeren Stromfluss. Das sind nur ein paar Wirkungsprinzipien. Teilweise werden sogar mehrere davon für unterschiedliche Messbereiche kombiniert.




fibroin ...
5000 Liter Wein
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...   Erstellt am 29.12.2008 - 19:03Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Echt, 2 Bar? Ich komme mit 0,8 Bar aus. Der Wein läuft gemächlich und wird schön klar und hefefrei.





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Josef ...
1000 Liter Wein
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...   Erstellt am 29.12.2008 - 19:12Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


2 Bar ist bei mir die absolute Obergrenze wenn ich 3 Filterschichten hintereinander lege. Bei einer Schicht reichen 0,8.

@MetNewbi
Mit dem 4Bar Manometer liegst du richtig.




MetNewbi 
100 Liter Wein
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...   Erstellt am 29.12.2008 - 19:19Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo fibroin,

wie lange filterst du an ca. 25 Litern Wein dann? Nehmen wir mal als Bezugspunkt das Sterilfiltern. Dauert bei mir ne knappe halbe Stunde. Ich baue auf ca 40 Öchsle aus. Ein Kumpel wollte den Met unbedingt süßer haben. Bei 90 Öchsle ist die Viskosität vom Met höher, so das das Filtern noch länger dauert.
Ich arbeite, wie gesagt mit 2 Filterscheiben Durchmesser 220mm. Das nur mal als Umriss der Eckdaten

Gruß Gerald




fibroin ...
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...   Erstellt am 29.12.2008 - 22:56Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Filterzeiten habe ich noch nicht gemessen. So schätzungsweise kann für 25 l eine habe Stunde reichen.

Ob Zucker arg die Zeiten verändert, ist mir noch nicht aufgefallen, aber so süss wie du baue ich nicht aus.

90 °Oe ist das denn überhaupt trinkbar?





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MetNewbi 
100 Liter Wein
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...   Erstellt am 30.12.2008 - 08:51Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


90 Öchsle ist nicht wirklich trinkbar
Aber ich habe in einem Liter Met portionsweise Honig aufgelöst und ihm zum Kosten gegeben, bis er die Mischung für gut befand. Dann habe ich gespindelt und war bei 91 Öchsle! Nun, da ich wußte, wie er den Met haben will, habe ich dann in nem 10 Liter Kanister ne Mischung gemacht. Mit der hatte ich ganz arge Probleme beim Filtern. Grob gefiltert hatte ich noch alles zusammen. Beim Feinfiltern und beim Sterilfiltern habe ich dann erst seinen "Kleister" gefiltert und dann meinen Met mit 40 Öchsle hinterher gejagt. Ich arbeite mit K800 grob, K150 fein und EK steril. Möglicherweise muß ich auch von K800 auf K700 wechseln (wenn denn mal die Schichten alle sind), damit die Filterschichten gleichmäßig ausgelastet sind. Ich hatte mich halt bei Bockmeyer beraten lassen.
Ich habe aber auch schon Waldhonigmet bis auf 20 Öchsle runter gehabt und den fand ich nun wieder nicht trinkbar Erinnerte irgendwie an Kaffee schwarz mit Schuss

Gruß Gerald




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