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DonatusTauglanz 
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...   Erstellt am 27.10.2007 - 22:23Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Die Inhaberin kam auf Donatus zu, mit dem Zauberstab in der Hand. Jetzt im Licht konnte er sehen dass dieser ziemlich kurz und sehr hell war. Er konnte kaum eine Holzmaserung erkennen. Eine Beschädigung entdeckte er allerdings auch nicht.

Sie drückte ihm den Zauberstab in die Hand. Alle im Laden schienen die Luft anzuhalten, aber es passierte nichts.

Frau Mandragus legte den Kopf schief und fragte: "Der Zauberstab ist warm?" Donatus nickte. Sie drückte ihm einen weiteren in die Hand. So im Vergleich fand er ihn wesentlich kühler und sagte das auch laut. Schwupps hatte er wieder den kleinen Hellen in den Fingern.

Doch, deutlich wärmer fand er ihn. Nicht heiß oder so, nur wärmer. Vorhin hatte er sich nur erschrocken, und wohl auch nicht so richtig zugefasst. Er fand das jetzt nicht so spektakulär, ein aufgewärmter Zauberstab war nun keine solche Attraktion dass ihn seine Mutter und diese Frau so anstarren mussten.

"Schwing ihn mal durch die Luft." wurde er jetzt energisch aufgefordert. Er tat wie geheißen, aber immer noch tat sich nichts. Nur irgendwie fühlte sich der Stab immer ..... vertrauter an. Den Griff fand er angenehm und die Vorstellung, ihn gleich wieder zurück zu geben fand er unerfreulich.

Die Ladenbesitzerin beugte sich soweit vor, dass sie mit ihrer Nase fast an seine Finger stieß. Dann schnaubte sie kurz durch die Nase und sagte dann: "Gut, dann will ich schnell kassieren, damit ich mich um die nächsten Kunden kümmern kann."

Donatus brauchte mehrere Minuten um zu realisieren, dass er diesen Zauberstab jetzt behalten sollte. Als er es endlich kapierte, war seine Mutter bereits fertig und zog ihn mit hinaus.

tbc Das Bogenfleet » Fleet (Straße und Brücken)

[Dieser Beitrag wurde am 27.10.2007 - 22:24 von DonatusTauglanz aktualisiert]





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Donatus Tauglanz
Fünfte Klasse - Nachtkrabs
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Julia

HenrikSteiner ...
Kaulquappe
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...   Erstellt am 05.11.2007 - 19:36Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Vom Hocker aus, auf dem er mittlerweile Platz genommen hatte, verfolgte Henrik verwundert das Geschehen und war irgendwie froh, dass der andere Junge doch noch einen Zauberstab bekommen hatte. Er hoffte für den anderen Jungen, dass er kein Squib sei, denn er wusste, er selbst würde es hassen ein Squib zu sein. Nicht nur, dass sein Vater wohl unendlich enttäuscht von ihm wäre, nein er würde es auch hassen wie Äggart für andere Zauberer zu arbeiten, die ihn bemitleiden oder verachten mochten, aber auf jeden Fall als keinen von ihnen ansehen würden. Squibs mussten sich doch fühlen, als sei ihnen ihr Geburtsrecht vorenthalten worden, überlegte Henrik. Er kannte zwar nur einen Squib, nämlich Äggart und dem schien es nichts auszumachen ein Squib zu sein, aber wer konnte schon sagen was er insgeheim dachte - Henrik sicher nicht.

Jäh wurde er von Frau Mandragus aus seinen Gedanken gerissen, die sich eben noch mit seinem Vater unterhalten hatte und sich nun mit einigen Zauberstäben unter dem Arm, ihm zu wandte. "So, mal sehen." sagte sie bei sich und zog dann eine der langen, schmalen Kisten unter ihrem Arm hervor, öffnete sie und hielt sie Henrik hin. Dieser nahm den Zauberstab heraus und blickte verständnislos in ihre erwartungsvolle Miene. "Nichts?" fragte sie. Henrik schüttelte den Kopf. "Dann leg ihn wieder zurück." Henrik tat wie ihm geheißen und auch bei den nächsten beiden Stäben tat sich nichts. Obwohl Frau Mandragus noch zwei weitere Schachteln unter dem Arm trug, ging sie davon um alle wieder an ihren ursprünglichen Platz zurückzulegen - wie sie sich angesichts der staubigen, unbeschrifteten Regale und Schachteln merken konnte, welche Stäbe wohin gehörten war für Henrik ein Rätzel.

Schließlich kam sie mit einigen anderen Schachteln aus anderen Regalen wieder zurück und die Prozedur begann von vorn. Auch die ersten beiden Stäbe dieser Auswahl waren Nieten und Henrik fragte sich, warum die Stabmacherin einen solchen Aufstand wegen des anderen Jungen gemacht hatte, dass er selbst ein Squib sein könnte, stand für Henrik außer frage. Der nächste Stab den er probierte fühlte sich wärmer an als die zuvor und als er das sagte, wies Frau Mandragus ihn an damit zu wedeln. Als er dem nachkam zeigte sich ein kleiner Schimmer an der Spitze des Stabes und Henrik schaute fragend auf. Doch Frau Mandragus schüttelte den Kopf und gab ihm den nächsten Stab.

Dieser war der längste den er bisher probiert hatte, er musste mindestens 30 cm lang sein und das Holz war hell und völlig glatt. Zunächst tat sich nichts, doch dann wurde der Stab schnell wärmer. Ohne abzuwarten schwang er den Stab und zuckte entsetzt zurück als eine grelle Stichflamme aus dem Stab schoss, der nun sengend heiß in seiner Hand wurde. Henrik schrie auf und wollte den Stab wegwerfen, aber bevor er dazu kam, hatte Frau Mandragus ihm den Stab bereits mit einer geschickten Bewegung aus der Hand gewunden. Henrik wäre fast vom Hocker gefallen, konnte sich jedoch gerade rechtzeitig abfangen. Der Schmerz war in dem Moment verschwunden als der Zauberstab seine Hand verlassen hatte und verwundert besah er sich seine Handfläche, welche keine Spur einer Verletzung aufwies.

"Was war das für ein Stab!?" blaffte sein Vater. "Oh der," sagte Frau Mandragus wie beiläufig "der war eine Neuentwicklung. Ich arbeite gerade mit seltenen ausländischen Hölzern. Dieser hier enthielt zudem eine ziemlich dicke Drachenherzfaser. Mmh, vielleicht hätte ich den ja mal bei diesem Beinahesquib versuchen sollen.".
"Vielleicht," knurrte sein Vater "sollten sie nun jedoch auf ihre bewährten Hölzer zurückgreifen. Mein Sohn ist nicht ihr Versuchskaninchen."
"Nunja, jedenfalls scheinen wir mit Drachenherzfaser auf dem richtigen Weg zu sein." ging sie über diesen Kommentar hinweg. Damit ging sie davon und holte weitere Stäbe, während Hektor sich Henriks Hand genau ansah und dieser mehrfach versichern musste, dass ihm auch wirklich nichts fehle.

Als sie zurückkam setzte sie die Probe fort als sei nichts gewesen. Die Stäbe waren nun kürzer und bei allen zeigten sich Reaktionen. Einige probierte Henrik mehrfach. Manche leuchteten an der Spitze auf wenn er sie schwang, aber keiner fühlte sich wirklich richtig an. Schließlich kam Frau Mandragus mit einigen Eichenstäben an, deren Kern laut ihrer Aussage ebenfalls aus Drachenherzfaser bestand. Der erste Stab fühlte sich angenehm warm an und seine Spitze leuchtete hell auf als Henrik ihn schwang, doch Frau Mandragus ließ ihn noch weitere ausprobieren. Beim Zweiten schließlich, wusste Henrik in dem Moment als er die Finger darum schloss, dass dies der Richtige für ihn war. Er fühlte sich nicht so warm an wie sein Vorvorgänger, aber irgendwie - richtig. Er schwang ihn in einem leichten Bogen und die Spitze des Stabes leuchtete nicht nur auf, sondern versprühte einen feinen, hellen Funkenregen.

Strahlend sah Henrik von seinem Vater zu Frau Mandragus, die Beide nickten. "21cm, unbiegsame Eiche, Drachenherzfaser. Dieser Stab hat einige Jahre hier auf dich gewartet mein Junge." sagte Frau Mandragus in gewichtigem Ton. Henrik hörte gar nicht richtig hin, er hüpfte vom Hocker und produzierte fröhlich weitere Funken, während sein Vater den Stab bezahlte und noch einige nicht allzu freundliche Worte mit Frau Mandragus wechselte. Schließlich verabschiedeten sich Hektor und sein Sohn und verließen den Laden.

tbc: Fleet (Straßen und Brücken)





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Henrik Steiner - 5. Klasse - Nachtkrabs
AGs: Duellierclub, Segeln


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