Neu auf Rungholt?
HINWEIS (Bitte zuerst lesen): Wir spielen einen ganz normalen Schultag aus mit einer kleinen Party im Bootshaus (Zeit: November). Neueinsteiger sind gerne gesehen.

Letztes Update: 15. Juli 2008



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Lenila ...
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...   Erstellt am 23.10.2007 - 19:35Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


__..),/..___________ MANDRAGUS __________..),/..___
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Der Zauberstabladen "Mandragus - Handarbeit seit 217 v.C." wird von Galaxia Mandragus persönlich betrieben. Manche Zauberer munkeln hinter vorgehaltener Hand, dass die Dame mit dem grauen Dutt vollkommen verrückt wäre. Angeblich redet sie mit ihren Zauberstäben.





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DonatusTauglanz 
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...   Erstellt am 25.10.2007 - 18:28Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


pp Das Bogenfleet » Fleet (Straße und Brücken)

Mutter und Sohn Tauglanz betraten einen schlecht ausgeleuchteten Laden, der eindeutig ziemlich verdreckt war. Zumindest der Fußboden. Eine Theke gab es nicht, die Wände waren von oben bis unten mit Regalen bedeckt, in denen offenbar kleine, quadratische Kästchen aufgebaut waren.

Es brauchte einen Moment, bis Donatus realisierte, dass es sich dabei nur um die kurzen Enden der Zauberstab-Schachteln handelte. Ein System konnte er nicht erkennen, alle Schachteln waren undefinierbar grau-bräunlich, ohne Beschriftung oder Zeichen.

Zu sehen war niemand, in der Mitte des Raumes stand ein einzelner, hoher Hocker ohne Lehne, der eher wie ein Verhörstuhl aussah. Der Junge schluckte. Wenn seine Mutter nicht noch immer seine Hand gehalten hätte, wäre er wohl ohne Umschweife wieder hinaus spaziert.

Einige Minuten passierte garnichts, dann .....





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Donatus Tauglanz
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Julia

DonatusTauglanz 
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...   Erstellt am 25.10.2007 - 21:21Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


..... ertönten Geräusche irgendwo aus einer Ecke des Ladens. Donatus kniff die Augen zusammen und konnte einen Vorhang entdecken. Dahinter tat sich etwas, er würde auf ein Husten und Murmeln tippen. Seine Mutter reagierte garnicht, sie stand einfach neben ihm und wartete.

Dann wurde der Vorhang beiseite geschoben und eine kleine rundliche Frau mit einem grauen Dutt erschien. Die Geräusche hatten aufgehört, es war nicht klar ob sie von ihr gekommen waren oder ob noch jemand im hinteren Raum war. Die Frau war unbestimmten Alters, jedoch mit einer stark zerfurchten Stirn, als ob sie ständig dieselbe runzeln würde.

"Guten Tag Frau Mandragus." wurde sie von Maribelle Tauglanz freundlich begrüßt, was sie jedoch nur mit einem knappen Nicken beantwortete. Donatus wollte gerade gut erzogen ebenfalls grüßen, als die Frau über seinen Kopf hinweg sprach: "Einen Zauberstab für den Jüngsten? Ich hörte er wäre ein Squib."

Dons Mutter kniff die Lippen zusammen und bekam rote Flecken am Hals. "Ganz sicherlich nicht. Er hat selbstverständlich eine Ministeriums-Eule bekommen." entgegnete sie verärgert. Der Junge wünschte sich unsichtbar zu sein, oder noch besser gleich ganz woanders. Das fing ja wirklich gut an!

Frau Mandragus kräuselte die Oberlippe und sagte nur trocken: "Ja sicher. Das Ministerium irrt sich ja auch nie." Bevor Maribelle darauf etwas schnippisches entgegnen konnte fuhr die Ladeninhaberin fort: "Na dann fangen wir wohl am besten einfach an. Setz dich dorthin!"

Donatus hatte keine andere Wahl als es einfach durchzustehen, daher ging er kommentarlos auf den Folterstuhl zu und ließ sich darauf nieder. Die Frau griff nach dem ersten Kästchen.





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Donatus Tauglanz
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Julia

DonatusTauglanz 
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...   Erstellt am 26.10.2007 - 23:39Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Donatus wurde der erste Zauberstab gereicht. Er starrte auf einen eher hellen, recht langen Stab mit einer hübschen Musterung. Da er alle Arten von Pflanzen und auch Holz sehr mochte hätte er ihn unter anderen Umständen sicherlich bewundert. Jetzt glotzte er ihn nur an. Alle im Raum schienen auf irgendwas zu warten, nur der Junge selbst wusste nicht was jetzt kommen sollte.

Seit er zurückdenken konnte hatte er immer wieder gefürchtet nie Zaubern zu können. Früher heimlich und allein, seit dem 'Unfall' konnte er sie alle flüstern hören.

Donatus wurde von einem unfreundlichen Räuspern aus seinen Gedankengängen gerissen. Vor ihm stand Frau Mandragus und hielt ihm deutlich verärgert den Zauberstab entgegen. Der Junge hob fragend die Augenbrauen und sah unsicher zu seiner Mutter. Diese sah so besorgt aus und spiegelte seine eigenen Ängste in ihrem Gesicht wieder, dass er erschrocken wieder zurück blickte.

Die Ladeneigentümerin kniff böse die Augen zusammen und drückte ihm schließlich entnervt den Stab in die Hand.
Donatus wäre beinah vom Stuhl gekippt vor Schreck. In seiner Hand hatte er das begehrte Stück bisher nur heimlich gehalten. Er fühlte das glatte, weiche Holz und spürte eine leise Hoffnung in sich aufsteigen.

Rüde wurde er in die Wirklichkeit zurück geholt. Frau Mandragus nahm ihm den Stab wieder ab und legte ihn zurück in die Box.
Die ganze Aktion wiederholte sich mit dem nächsten Zauberstab, der sogar noch heller, dafür etwas kürzer und weniger gemasert war.

Ab dem vierten Zauberstab war auch der kleine Hoffnungsschimmer von eben bei Don verflogen. Frustriert starrte er auf die grauhaarige Frau, die Schachtel um Schachtel aus dem Regal holte, ihm den Zauberstab in die Hand drückte und dann wieder wegräumte. Seine Mutter blickte immer verzweifelter.

Am Schlimmsten für Donatus war, dass er keine Ahnung hatte worauf sie eigentlich warteten, was denn nun passieren sollte. Nur dass es offenkundig nicht passierte. Er fühlte sich einsam, ausgeschlossen, verunsichert. Fast war er kurz davor einfach aufzustehen und beim rausgehen zu sagen: 'Vergesst es, ich bin eh ein Squib, macht euch keine Mühe.'

Aber ein kurzer Blick auf seine Mutter ließ ihn sitzenbleiben und es aushalten. Er griff seufzend nach dem nächsten Zauberstab.





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HenrikSteiner ...
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...   Erstellt am 27.10.2007 - 01:19Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


pp: Fleet (Straßen und Brücken)

Als sie eintraten stellte Henrik schnell fest, dass sein Vater in Hinblick auf den Zustand des Ladens leicht untertrieben hatte – er war völlig verdreckt. Er ließ seinen Blick über die staubigen Regale mit den rechteckigen Schachteln schweifen, in denen er die Zauberstäbe vermutete.

Dann weckte die Szene im hinteren Teil des Ladens seine Aufmerksamkeit. Dort sah er die Hexe mit der bunten Robe und den gelben Handschuhen, die ihm schon auf der Straße aufgefallen war. Mit einer säuerlichen Mine stand sie neben ihrem Sohn, der auf einem Hocker ohne Lehne saß. Der Junge schien in Henriks Alter zu sein und sah nicht gerade glücklich, gar missmutig aus. Henrik fragte sich plötzlich ob es weh tat oder zumindest unangenehm war, einen Zauberstab angepasst zu bekommen – ein Gedanke, der ihm bisher noch gar nicht in den Sinn gekommen war.

Aus einer Ecke die Henrik nicht einsehen konnte erschien nun eine etwas untersetzte, rundliche Hexe, die einen Zauberstab in den Händen hielt, den sie nun dem Jungen reichte. Neugierig ging Henrik näher heran, um sehen zu können was als nächstes passieren würde.

[Dieser Beitrag wurde am 27.10.2007 - 01:22 von HenrikSteiner aktualisiert]





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DonatusTauglanz 
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...   Erstellt am 27.10.2007 - 11:29Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Donatus wurde kurz abgelenkt als die Tür ging und noch jemand hereinkam. Ein Mann mit einem Zylinder und ein Junge in seinem Alter. 'Toll, jetzt hab ich auch noch Publikum.' dachte er.

Seine Mutter bemerkte die Ankömmlinge ebenso und grüßte höflich. Die Ladenbesitzerin murmelte auch einen kurzes "Guten Tag." und drückte Don den Zauberstab dann fast in den Bauch vor ungeduld. Der Junge kannte den Ablauf mittlerweile und griff daher danach. Es tat sich ..... nichts.

Mittlerweile kam er garnicht mehr dazu die Stäbe zu bewundern, da Frau Mandragus sie ihm sofort wieder aus der Hand riss und einen neuen hineinsteckte.

Der neuangekommene Junge kam jetzt näher, was Donatus nicht so angenehm war. Aber eigentlich war es auch egal, der Raum war sowieso zu klein für Privatsphäre und dieser Hocker hier setzte ihn sowieso unweigerlich in Pose.

Fatalistisch griff Don nach dem nächsten Zauberstab.





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HenrikSteiner ...
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...   Erstellt am 27.10.2007 - 14:02Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Henrik und sein Vater grüßten freundlich zurück und warteten. Kaum hatte die untersetzte Hexe, in der Henrik Frau Mandragus vermutete, dem Jungen den Zauberstab in die Hand gedrückt, riß sie ihm diesen auch schon wieder aus der Hand und holte den Nächsten hervor. //Die ist wirklich nicht sehr freundlich.// dachte Henrik und beobachtete gespannt was als nächstes passieren würde.





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DonatusTauglanz 
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...   Erstellt am 27.10.2007 - 17:49Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


So beobachtet zu werden machte die Sache nicht angenehmer für Donatus. Schlimmer allerdings auch nicht, denn schlimmer konnte es garnicht mehr werden, fand er.

Drei Zauberstäbe weiter meinte er möglichst ruhig zu seiner Mutter: "Vielleicht sollte ....." Aber Maribelle unterbrach ihn mit harter Stimme: "Nein, keine Sorge. Einen Zauberstab zu finden kann manchmal dauern. Nicht wahr Frau Mandragus?" Allerdings wartete sie keine Antwort ab, sondern fuhr fort: "Immerhin hast du vom Ministerium den Brief bekommen und das bedeutet, dass du magisch begabt bist." Es klang schon fast wie ein Selbstgespräch.

Die Ladeninhaberin drehte sich nur um und ging zu einem weiter hinten gelegenen Regal, nahm dort gleich einen ganzen Schwung der länglichen Pakete auf den Arm und kam dann zurück zu dem Jungen auf dem Stuhl.
Die Probe ging weiter.





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...   Erstellt am 27.10.2007 - 20:32Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ettliche Stäbe weiter war Donatus kurz davor entweder in Tränen auszubrechen oder - was wahrscheinlicher war - gleich irgendwas hier im Laden kaputt zu schlagen.

Frau Mandragus stand mit vor der Brust verschränkten Armen da und begann zu sprechen: "Ich denke ...." kam jedoch nicht weiter da sie hier von Maribelle Tauglanz unterbrochen wurde: "Ja doch, nehmen wir zuerst den anderen Jungen und gönnen uns eine kleine Pause. Gute Idee."

Man sah der Ladeninhaberin an, dass sie wohl etwas anderes sagen hatte wollen. Aber sie verkniff es sich wohl und wandte sich an Henrik Steiner und seinen Vater.

Die Tauglanzens verzogen sich in eine hintere Ecke des Ladens, Donatus müde, seine Mutter gereizt.





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Donatus Tauglanz
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DonatusTauglanz 
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...   Erstellt am 27.10.2007 - 22:10Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Donatus war heilfroh, dem Zentrum der Aufmerksamkeit zu entkommen. Das immer besorgtere Gesicht seiner Mutter ließ ihn Unheilvolles ahnen.

Er versuchte sich unsichtbar zu machen und drückte sich tiefer in die Ecke in der er stand, kam dabei dem Regal mit Zauberstäben zu nahe. Prompt blieb er hängen und ein paar davon fielen herunter.

Frau Mandragus Kopf fuhr herum wie der einer Schlange und der Junge murmelte eine Entschuldigung. Hastig begann er die Zauberstäbe aufzuheben. Einer war sogar aus der Packung geflutscht, Donatus griff danach um ihn wieder einzuräumen.

Die Ladeninhaberin kam mittlerweile wütend angerauscht. Der Bursche beeilte sich, ahnend dass ihr Donnerwetter sicher auch Anspielungen auf seinen Squibzustand enthalten würde, worauf er nicht gerade scharf war.

Plötzlich ließ er erschrocken den Zauberstab fallen den er gerade in der Hand hielt. Irgendwie war er an etwas Warmes geraten. Er sah nach unten, entdeckte aber nur den Zauberstab. 'Vermutlich hat er an der Heizung gelegen.' dachte er.

Jetzt war Galaxia Mandragus bei ihm angekommen und schimpfte los: "Nicht auch noch fallen lassen!" Seine Mutter ergänzte völlig überflüssig: "Also wirklich, Donatus Tauglanz, das war jetzt keine Glanzleistung!"

Sowieso schon genervt und frustriert war das der Tropfen der das Fass zum Überlaufen brachte. "Meine Güte, er ist ja noch heil. Hab mich halt erschrocken weil er warm war!" motzte er zurück.

"Das reicht Junger Mann! Dein Benehmen diskutieren wir zu Hause." schnappte Maribelle und wollte mit ihrem Sohn den Laden verlassen. Immerhin konnte sie jetzt so tun, als wäre seine Bockigkeit der Grund, und nicht die Tatsache dass er ein Squib war.

Sie waren schon fast bei der Tür als hinter ihnen eine Stimme ertönte: "Einen Augenblick!" Frau Tauglanz blieb stehen und drehte sich um. "Ist etwas kaputt gegangen?" fragte sie erschrocken. Sie hoffte nicht, Zauberstäbe waren schließlich teuer.





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Donatus Tauglanz
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