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LuciusMalfoy Todesser

Status: Offline Registriert seit: 08.05.2006 Beiträge: 110 Nachricht senden | Erstellt am 12.07.2006 - 01:40 | |
Erfreut hatte Lucius registriert, dass seine Frau sofort aufgesprungen war, als er den Raum betreten hatte. Sehr schön, dachte er. Ihre Manieren hat sie nicht verlernt. Nachdem er Narcissa stumm eine Weile beobachtet hatte, nahm er auf seinem angestammten Platz am Kopfende des Tisches Platz. Dann gebot er seiner Frau mit einer Handbewegung, dass sie sich ebenfalls setzen durfte. Lucius ließ seinen Blick über die aufgetragenen Speisen streifen. Endlich etwas Ordentliches zu Essen. Wenn er nur an den Fraß in Azkaban dachte, wurde ihm übel. Endlich zuhause, dachte er. Endlich würde sein Leben wieder normal verlaufen. Auch wenn Lucius sich wünschte, dass er seine angesehene Stellung in der Zaubererwelt nicht eingebüßt hätte. Doch noch gab er die Hoffnung nicht auf. Es gab im Ministerium genug Leute mit schlechtbezahlten Jobs, die sich gut schmieren ließen. Und Lucius kannte schließlich auch sonst genug Mittel, um an seine Ziele zu kommen. Er würde auch so erreichen, was er wollte. Es würde eben zunächst ein bißchen länger dauern. Aber letztendlich hatte er noch immer bekommen, was er wollte. Und er hatte auch nicht vor, daran etwas zu ändern.
Stumm ließ sich Lucius sein Mahl schmecken. Er hatte bei einem Blick auf die magische Uhr überm Kamin festgestellt, dass er schon ziemlich lange hier war. Und er konnte sich denken, dass Voldemort nicht gerade begeistert darüber sein würde. Aber immerhin konnte er sich jetzt wieder sehen lassen, auch wenn ein kleines Schläfchen jetzt wohl erstmal ausfallen musste. Natürlich bemerkte Lucius, dass seine Frau ihn die ganze Zeit ansah. Sie traute sich anscheinend nicht, irgendwelche Fragen zu stellen. Und Lucius war das im Moment auch ganz recht so.
Nachdem er sein Mahl beendet hatte, stand er auf und ging um den Tisch herum. Lucius zog seiner Frau wortlos ihren Zauberstab aus der Tasche und ging ins Wohnzimmer. Dort räumte er den Teppich beiseite und öffnete mit einem Zauber den Eingang zu dem geheimen Raum unter dem Fußboden. Er stieg hinunter und stellte freudig fest, dass sich dort nichts verändert hatte. Es war nur ein höhnisches Lachen von ihm zu hören: „Arthur Weasley, du und deine nichtsnutzigen Kollegen seit doch echt zu bedauern.“ Lucius trat an ein kleines Regel in der Ecke des Raumes und holte eine Schachtel aus Mahagoni hervor. Als er sie öffnete, erblickte er einige wunderschöne und kostbare Zauberstäbe, die seinem alten bis auf die letzte Verzierung glichen. Jemand wie Lucius hatte natürlich vorgesorgt und besaß mehr als nur einen Zauberstab. Daher störte es ihn nicht weiter, dass die Leute vom Ministerium ihm bei seiner Inhaftierung seinen alten Zauberstab abgenommen hatten. Wenn die glaubten, dass er so leicht kleinzukriegen war, hatten sie sich getäuscht. Er nahm einen Stab aus dem Kästchen und legte es anschließend wieder zurück. Lucius ging hinauf und verschloß die geheime Kammer erneut mit einem Zauber.
Dann ging er in die Eingangshalle und legte dort Narcissa’s Zauberstab auf die Kommode. Anschließend zog er sich einen leichten Sommermantel über. Dann apparierte Lucius.
Tbc: Voldemort’s Residenz - Eingangshalle
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~ Ich versichere Euch, Herr: Ich habe den alten Bräuchen nie abgeschworen. ~ |
LuciusMalfoy Todesser

Status: Offline Registriert seit: 08.05.2006 Beiträge: 110 Nachricht senden | Erstellt am 29.07.2006 - 00:17 | |
Lucius apparierte in der Eingangshalle von Malfoy Manor. Er warf seinen Umhang auf die Garderobe und ging dann ohne Umwege in sein Arbeitszimmer. Ob Narcissa noch zu Hause war, interessierte ihn nicht. Im Moment hatte er andere Dinge im Kopf als sich auch noch um das Gefühlsleben seiner Frau zu kümmern. Lucius ließ sich auf seinen gemütlichen Sessel fallen und zauberte sich etwas zu trinken. In Gedanken ging er noch einmal die letzten Stunden durch. Wenn man es genau betrachtete, hatte er sogar noch Glück gehabt. Sein Herr hätte ihn immerhin auch gleich töten können. Allerdings war diese ganze Sache noch nicht ausgestanden. Und dass Voldemort ausgerechnet in dieser Situation Draco in die ganze Sache hineinziehen wollte, mißfiel Lucius zutiefst. Auch wenn er es nie zugeben würde, liebte Lucius seinen Sohn auf eine gewisse Art und Weise. Draco war sein ganzer Stolz und Lucius wollte, dass dieser eines Tages in seine Fußstapfen trat. Darauf hatte er ihn seit seiner Geburt vorbereitet und ihn dahingehend erzogen. Lucius kannte Voldemort gut genug um zu wissen, dass dieser ohne mit der Wimper zu zucken bereit wäre, seinen Sohn vor seinen Augen zu töten. Das wäre für ihn die schlimmste Strafe, die ihm sein Herr geben konnte. Und unter diesen Umständen wäre Lucius wohl lieber selbst gestorben. Also konnte er nur hoffen, dass Voldemort das Leben seines Sohnes verschonen würde. Auf jeden Fall wusste Lucius, dass es keinen Zweck hatte, sich dem Befehl seines Meisters zu widersetzen. Bis morgen musste er Draco zu ihm bringen, egal was geschehen würde.
Also beschloß Lucius, seinem Sohn einen Brief zu schreiben. Draco musste nur unbemerkt das Schulgelände verlassen und sein Verschwinden möglichst unentdeckt bleiben. Sein Sohn hatte genug Trottel in Hogwarts, die letzteres für ihn organisieren würden, da war Lucius sich sicher. Und für einen heimlichen Abgang war er ja wohl clever genug. Der Zauberer setzte sich an seinen Schreibtisch und begann, einen Brief an seinen Sohn zu schreiben:
Ich werde Dich morgen Mittag in Hogsmeade im Eberkopf abholen. Wie du es anstellst dorthin zu kommen, ist mir egal. Aber sorg dafür, dass dein Verschwinden nicht auffällt.
Lucius verzichtete bewusst auf jegliche Anrede oder Verabschiedung. Er wusste, dass Draco ohnehin erkennen würde, dass der Brief von ihm und nicht von seiner Mutter kam. Narcissa konnte ihre Gefühlsduseleien auch in Briefen nicht lassen. Er hingegen hielt sich mit solchen Dingen nicht auf. Lucius faltete das Pergament zusammen und steckte es in einen Umschlag. Diesen adressierte er mit einem von Narcissa’s selbstschreibenden Federkielen, damit man ihn für eine gewöhnliche Mutter-Botschaft hielt, falls er doch abgefangen werden sollte. Anschließend versiegelte er den Umschlag mit dem Malfoy-Siegel. Und wie bei allen Briefen, deren Inhalt nicht für fremde Augen bestimmt war, versah er ihn zum Schluß noch mit einem Zauber. Nur Draco besaß die Macht, den Brief zu öffnen, ohne dass dieser zerstört wurde. Dann rief Lucius seine zuverlässigste Eule: „Dieser Brief ist auschließlich für Draco bestimmt. Keine morgendliche Postzustellung, keine Lehrer, niemand sonst. Hast du verstanden?“ Er band der Eule den Brief ans Bein und verkleinerte den Brief anschließend, damit dieser nicht sofort zu sehen war. Mit einem Wink seines Zauberstabs öffnete er das Fenster und sah dem Vogel nach. Wie dieser in der Dunkelheit verschwand.
Eule (als Npc) tbc: Slytherin Gemeinschaftsraum
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LuciusMalfoy Todesser

Status: Offline Registriert seit: 08.05.2006 Beiträge: 110 Nachricht senden | Erstellt am 02.08.2006 - 23:12 | |
Nachdem die Eule in der Nacht verschwunden war, stand Lucius noch eine Weile am Fenster und sah hinaus. Er fragte sich, wie es Draco wohl ginge. Der Zauberer hoffte, dass sein Sohn nicht allzu sehr unter seiner Inhaftierung gelitten hatte. Leider ist der Junge ja manchmal so gefühlsduselig wie seine Mutter, dachte er. Natürlich machte sich Lucius auch mal Gedanken darüber, wie es wohl seiner Familie ginge. Aber erstens tat er das immer so, dass ihm das niemand ansah. Und zweitens war er durchaus in der Lage sich von Gefühlsduseleien nicht beirren zu lassen …meistens jedenfalls. Wohl war ihm nämlich nicht dabei, seinen Sohn jetzt zu Voldemort zu bringen … nicht in dieser Situation. Natürlich hatte er immer gewollt, dass Draco Todesser wurde. Nur die Umstände hätte er sich etwas anders vorgestellt. Voldemort würde seinen Unmut über sein Versagen im Ministerium ganz sicher an Draco auslassen. Also konnte er nichts weiter tun als hoffen, dass sein Sohn erwachsen genug war, die ihm aufgetragenen Aufgaben zu erfüllen. Schließlich hatte er ihn sein Leben lang dahingehend erzogen.
Lucius riß sich aus seinen Gedanken, schloß das Fenster und ging die Treppe hinauf ins Schlafzimmer. Von Narcissa war im ganzen Haus nichts zu sehen und so ging er davon aus, dass seine Frau ausgegangen war, nachdem er so wortlos verschwunden war. Im Moment störte ihn das auch nicht weiter. Was er jetzt brauchte war eine gesunde Portion Schlaf um seine Kräfte wieder zu erlangen, an denen Azkaban doch ganz schön gezerrt hatte. Lucius jagte den Hauselfen aus dem Zimmer, der eben noch sein Bett hergerichtet hatte, und schloss die Vorhänge. Dann legte er sich ins Bett. Es war ein herrliches Gefühl wieder auf weichen Federn zu liegen. Er dachte nur einen kurzen Moment nach, ehe er die Augen schloss und einschlief. Wenn er wieder aufwachte, dann würde er wieder der alte Lucius sein ...
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LuciusMalfoy Todesser

Status: Offline Registriert seit: 08.05.2006 Beiträge: 110 Nachricht senden | Erstellt am 05.08.2006 - 12:16 | |
Als Lucius am nächsten Morgen aufwachte, fühlte er sich fast wie neugeboren. Der Schlaf in seinem eigenen weichen Bett hatte ihm sehr gut getan. Es war, als wäre die ganze harte Zeit in Azkaban förmlich von ihm abgefallen. Jetzt konnte er wirklich richtig durchatmen und anfangen diese schrecklichen Wochen zu vergessen.
Im Salon fand Lucius die Eule, die er zu seinem Sohn geschickt hatte. Schon zu Zeiten von Voldemort’s erstem Aufsteig hatte Lucius in seinem Haus einige Eulen-Fenster eingerichtet, die mit einem speziellem Zauber gesichert waren, so dass nur bestimmte Eulen und niemand sonst dadurch Zugang zum Haus bekamen. Der Zauberer fand bei Mephisto keinen Brief. Aber er wusste auch so, dass Draco seine Botschaft bekommen hatte. Sonst wäre die Eule nicht so schnell und vor allem nicht ohne den alten Brief zurückgekehrt. „Hey Du“, rief Lucius einem Hauselfen zu, der gerade vorbeilief. „Gib der Eule was zu fressen!“ Auch wenn Eulen für Lucius nicht mehr als Briefboten waren, sorgte er trotzdem immer dafür, dass sie gut gefüttert wurden. Immerhin hielt er sich nicht umsonst so zuverlässige Boten.
Der Zauberer ließ sich von seinen Hauselfen ein leichtes Frühstück bereiten, während er die neueste Ausgabe des Tagespropheten las. Noch war scheinbar niemandem aufgefallen, dass einige Todesser aus dem Zauberergefängnis ausgebrochen waren … Oder aber Fudge hat seine Journalisten gut unter Kontrolle, dachte er. Die Einstellung des Zaubereiministeriums zu Voldemort’s Rückkehr und die relativ geringen Maßnahmen, die entsprechend eingeleitet wurden, kamen ihm nur gelegen. Es war ihrer Sache sehr dienlich. Wenn nur nicht Dumbledore und sein kleiner Schützling wären. Wütend schlug Lucius mit der Faust auf den Tisch. Das würde ihm diese kleine Ratte Potter teuer bezahlen, dass er wegen ihm in Azkaban gelandet war.
Doch im Moment hatte er keine Zeit sich darüber aufzuregen. Er hatte sehr lange geschlafen und es war inzwischen fast Mittag. Lucius zweifelte nicht daran, dass Draco es schaffen würde, irgendwie aus Hogwarts zu verschwinden und nach Hogsmeade zu kommen. Und so machte er sich auf den Weg in den Eberkopf, um seinen Sohn dort abzuholen.
Tbc: Hogsmeade - Eberkopf
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BellatrixLestrange  Todesserin

Status: Offline Registriert seit: 01.10.2006 Beiträge: 3 Nachricht senden | Erstellt am 06.08.2006 - 17:00 | |
Bellatix apperrirte direkt vor den Eingang von Malfoy Manor.
Der Hunger hatte sie dazu gebracht, Todd und Emilie allein zulassen und da sie mit Sicherheit wusste, dass ihr Mann bestimmt die sämtlichen Essenvorräte der beiden verdrückt haben muss, hatte sie sich entschlossen, direkt zu ihrer Schwester und ihrem, 'ach so lieben' Schwager zu apperieren.
Nicht nur der Hunger trieb sie herr, sondern auch die Aussicht sich endlich mal wieder mit Narcissa unterhalten zu können. Es war schon mindestens ein Monat vergangen, als die beiden sich das letzte Mal getroffen hatten und Bella freute sich ihre Schwester wieder zu sehen. Vielleicht, war ja sogar Lucius da, dann hätte sie jemanden, mit dem sie sich streiten könnte, um ihre vorhin angesammelte Wut abzubauen...
Bevor sie sich bemerkbar machte, blickte die Todesserin noch prüfend an sich hernunter und zupfte ihr Kleid, das durchs apperieren ein wenig zerknittert wirkte, zurecht. Anschließend hob sie ihre Faust und klopfte dreimal fest an dir Tür des Manors, so dass man sie sogar im Obersten Geschoss hören konnte...Danach ließ sie ihre Hand wieder sinken und wartete, bis ihr ein Hauself oder jemand anderes die Tür öffnete.
[Dieser Beitrag wurde am 06.08.2006 - 17:02 von BellatrixLestrange aktualisiert]
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NarcissaMalfoy  Todesserin Hausfrau

Status: Offline Registriert seit: 16.05.2006 Beiträge: 24 Nachricht senden | Erstellt am 21.08.2006 - 11:37 | |
Narcissa hatte gewartet, bis Lucius ihr die Erlaubnis gab, sich ebenfalls zu setzen. Doch wirklichen Hunger hatte sie keinen. Außerdem war sie viel zu nervös, um irgendetwas zu essen. Doch aus Höflichkeit nahm sie halt einige Bissen. Sie hätte ihren Mann so gerne in den Arm genommen, weil sie ihn endlich wieder hatte. Aber sie wusste, dass Lucius derartige Gesten im Allgemeinen für überflüssig hielt. Und die tausend Fragen, die sie ihm stellen wollte … Aber ihr Mann sah nicht so aus, als würde er ihr auch nur eine einzige davon beantworten, denn er aß schweigend und schien mit seinen Gedanken weit weg zu sein. Ich bin so froh, dass Du wieder zu Hause bist, dachte Narcissa, während sie ihren Mann ansah. Für sie war heute einer der schönsten Tage in ihrem Leben. Sie hatte endlich ihre Familie wieder, auch wenn Draco in Hogwarts war. Aber alleine das Gefühl beruhigte Narcissa.
Als Lucius ihr nach dem Essen ihren Zauberstab aus der Tasche zog, sagte sie nichts dazu. Vermutlich brauchte er ihn, um sich aus seinem Vorrat einen neuen zu holen. Die Kammer unter dem Wohnzimmer hatten Weasley und seine Leute glücklicherweise nicht gefunden. Narcissa blieb noch eine Weile sitzen und wartete, während sie die Gemälde an der Wand betrachtete. Doch Lucius kam nicht zurück. Letztendlich stand die Hexe auf und ging ihren Mann suchen, konnte ihn allerdings nirgends finden. Stattdessen fand sie ihren Zauberstab auf der Kommode in der Eingangshalle wieder. Lucius’ Sommermantel war verschwunden. Er ist also gegangen, dachte sie und versuchte, ihm keinen Vorwurf zu machen, dass er so ohne Worte wieder verschwunden war. Für sie war es ja eigentlich nichts Neues, das ihr Mann ihr nicht sagte, wohin er ging. Aber anbetracht seiner langen Abwesenheit hätte sie sich ein bißchen mehr Nähe schon gewünscht.
Doch ändern konnte sie es nicht. Also ging Narcissa hinauf in ihre Gemächer und versuchte, sich mit einem guten Buch ein wenig abzulenken. So bekam sie auch nicht mit, dass Lucius einige Stunden später wieder kam. Stattdessen war sie auf ihrem Sofa eingeschlafen. Und als sie am nächsten Morgen aufwachte, war ihr Mann bereits wieder unterwegs.
Narcissa saß gerade beim Frühstück im kleinen Eßzimmer, als ihr ein Hauself mitteilte, dass jemand an der Tür war. Die Hexe, die gerade in Gedanken an ihre Familie vertieft gewesen war, schreckte hoch, worauf sich der Hauself hundert Mal dafür entschuldigte, dass er sie gestört hatte. Warum müssen sie einen immer beim Essen stören, dachte Narcissa wütend, auch wenn sie nicht wirklich gegessen hatte. Vielmehr hatte sie sich gefragt, was ihr Mann wohl zu erledigen hatte, und wie Draco wohl reagieren würde, wenn er erfuhr, dass sein Vater nicht länger in Askaban saß. „Und, wer ist es?“, fragte sie den kleinen Wicht etwas ungehalten. Die Eingangstür des Manors war mit einem speziellen Zauber versehen, so dass man auf Wunsch sehen konnte, wer davor stand. Denn Lucius legte wenig Wert darauf, dass seine nichtsnutzigen Hauselfen jedem x-beliebigen Auroren die Tür öffneten. Ein zweiter Hauself, der dem ersten gefolgt war und offenbar von dem Zauber wusste, trat hinzu und teilte seiner Herrin mit, dass ihre Schwester der Besuch sei.
Bella, freute sich die Hexe. „Na los, worauf wartet Ihr, öffnet die Tür“, scheuchte sie die beiden Hauselfen davon. Wenn ihre Schwester vor der Tür stand, konnte sie sicher sein, dass keine ungebetenen Gäste eintrafen. Denn gegen Leute, die sich mit Hilfe von Vielsafttrank verwandelt hatten, lag ebenfalls ein Zauber über dem Haus.
Eilig rannte der zweite der beiden Hauselfen zur Tür und öffnete. Da ihm bewusst war, dass er die Schwester seiner Herrin vor sich hatte, sagte er besonders freundlich: „Ihre Schwester erwartet Sie.“
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BellatrixLestrange  Todesserin

Status: Offline Registriert seit: 01.10.2006 Beiträge: 3 Nachricht senden | Erstellt am 23.08.2006 - 00:05 | |
Endlich wurde Bella die Tür geöffnet. Ein Hauself hatte sie geöffnet, 'Ihre Schwester erwartet Sie', quiekte er, doch Bella schenkte ihm keine Beachtung und lief einfach ins Haus.
Nach nicht all zu langer Zeit, fand sie ihre Schwester in einem der Eßzimmer.
"Hallo Cissa", sagte sie, lief auf ihre Schwester zu un umarmte sie zur Begrüßung. Nachdem sie sich aus der Umarmung gelöst hatte, setzte sie sich auf einen der Stühle. Auf dem Tisch stand Essen und ohne lange zu überlegen, griff Bella zu. Sie genoss das Gefühl, endlich etwas essen zu können, so sehr, dass sie beinahe vergaß, das sie bei ihrer Schwester war.
"Erzähl mal, wie gehts dir Draco und deinem Ver..., entschuldigung ich meinte Mann denn so?", fragte sie und hoffte ihre Schwester hatte überhört, was sie sagen wollte.
Während sie auf die Antwort wartete, mussterte sie Cissa mal etwas näher. Sie machte einen etwas nachdenklichen Eindruck, sah aber dennoch (wie immer) gut aus. Bella seuftzte und nahm sich noch einen Bissen.
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NarcissaMalfoy  Todesserin Hausfrau

Status: Offline Registriert seit: 16.05.2006 Beiträge: 24 Nachricht senden | Erstellt am 16.09.2006 - 11:30 | |
Ungeduldig wartete Narcissa auf ihre Schwester. Dass Bellatrix ausgerechnet jetzt auftauchte. Ob sie wusste, dass Lucius aus Azkaban geflohen war? Ist sie deshalb gekommen?, fragte sie sich. Narcissa wusste ja, dass ihre Schwester und Lucius nicht besonders mochten.
Narcissa's Herz machte einen kleinen Freudensprung, als Bella sie zur Begrüßung umarmte. Ihre Schwester hatte jedenfalls nichts gegen solche Wiedersehensfreuden, ganz im Gegensatz zu ihrem Mann. "Bella, schön Dich zu sehen", sagte sie fast überschwenglich. Sie war so froh, dass sie jetzt jemanden hatte, mit dem sie reden konnte. Nur wollte sie überhaupt über Lucius sprechen? Wo der jetzt wohl war?
Amüsiert beobachtete Narcissa ihre Schwester, die sich halb verhungert auf das Essen stürzte. "Hält Dein Mann Dich so kurz?", fragte sie mit einem Grinsen.
Auf Bella's Frage reagierte sie nicht gleich. Und sie hatte den kleinen Ausrutscher ihrer Shwester auch nicht wirklich registriert. Ihre Gedanken schwiffen zu ihrer Familie. Zu Lucius, der gleich wieder spurlos verschwunden war. Zu Draco, den sie jetzt gerne um sich gehabt hätte. "Ich weiß nicht", sagte sie. Und erst als sie es ausgesprochen hatte, merkte Narcissa, dass sie es überhaupt laut gesagt hatte. "Draco lässt ja kaum etwas von sich hören", versuchte sie sich noch zu retten. "Und Lucius..." Doch da brach sie ab. Es hatte keinen Zweck mit Bella über ihren Mann zu sprechen und über die Sorgen, die sie sich um ihn machte.
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