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KathrynBailey  6. Klasse Ravenclaw

Status: Offline Registriert seit: 06.05.2006 Beiträge: 2089 Nachricht senden | Erstellt am 06.05.2006 - 01:29 | |

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NarcissaMalfoy  Todesserin Hausfrau

Status: Offline Registriert seit: 16.05.2006 Beiträge: 24 Nachricht senden | Erstellt am 16.05.2006 - 23:41 | |
Es war Nacht und recht Kühl draußen. Narcissa schritt langsam die lange Marmortreppe hoch zu ihrem Schlafgemach. Man hörte nur die Absätze ihrer Stöckelschuhe durch die Halle klackern. Alles war so still, so seltsam stillt. Cissa schaute die Hauselfen mit einem genervten Blick hinterher.
Sie wollte nur noch ins Bett, sie fühlte sich einfach fürchterlich. Es sind nun schon fast drei Monate, die sie diese Nacht ohne ihren Mann verbringen musste.
Sie fühlte sich einsam. Ihren Sohn hatte sie auch nicht bei sich, aber war glücklich das es ihm gut erginge. Nach diesen Monaten hatte Narcissa bemerkt wie viel Lucius ihr doch bedeutet, sie machte sich jeden Tag sorgen um ihn und hoffte Tag für Tag ihr Mann würde eines Tages einfach so das Haus betretten und sie könnte ihn in die Arme schließen.
Langsam öffnete sie die Tür zu ihrem Schlafzimmer und betrat dieses, es war dunkel, nur einige Kerzen brannten. Mit einem etwas deprimierenden Gesichtsaussdruck ging sie rüber ins Bad und kam wieder mit einem roten langen satin Nachthemd raus.
Sie ging rüber zu ihrer Kommode wo ein Spiegel angebracht war und setzte sich auf einen Stuhl, der direkt davor stand.
Die blonde Todesserin betrachtete sich im Spiegel, normalerweisse sah man ein immer gepflegtes Gesicht, doch in diesem Moment sah sie sehr mit genommen aus. Auch wenn Lucius des öfteren nicht gerade liebevoll mit ihr umging, konnte sie in diesen Moment nicht daran denken, schließlich war er ihr Mann und sie liebte ihn.
Sie befreite ihr hochgestecktes Haar aus der Haarspange, ihr langes Blondes Haar viel leicht herunter, sie nahm eine Bürste und fing an es zu Kämmen. Einen Moment dachte sie an diesen Harry Potter und wie sehr sie ihnn doch verachtete. Doch schnell versuchte sie diesen Gedanken verschwinden zu lassen.
Weiterhin blickte sie in den Spiegel und legte die Bürste nach einer weile auf die Kommode. Sie saß still da und starrte weiterhin in den Spiegel...
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LuciusMalfoy Todesser

Status: Offline Registriert seit: 08.05.2006 Beiträge: 110 Nachricht senden | Erstellt am 16.05.2006 - 23:54 | |
Lucius apparierte im Hinterhof von Malfoy Manor. Er wollte erst sichergehen, dass das Ministerium nicht Leute abgestellt hatte, die das Haus bewachten. Doch er konnte niemanden entdecken und auch sein Gefühl sagte ihm, dass sich keine ungebetenen Gäste auf seinem Anwesen aufhielten. Also konnte er ungehindert eintreten. Die Tür war jedoch verschlossen. Lucius vermutete, dass Narcissa nach seiner Verhaftung sehr vorsichtig geworden war. Und da war er auf sehr froh drüber, auch wenn er das ihr gegenüber sicher nicht zugeben würde. Da er immernoch keinen Zauberstab hatte, entschloss er sich, kurzerhand in die Eingangshalle zu apparieren.
Mit einem leisen Plopp landete Lucius in der Eingangshalle. Er schloß kurz die Augen und atmete einmal tief durch. Er war zu Hause! Endlich! Wie lange hatte er in Azkaban davon geträumt. Kurz blickte sich Lucius um. Es hatte sich nichts verändert. Und so gab ihm das Haus auch sofort ein Gefühl von Zuhause.
„NARCISSA?!“, brüllte er, so dass es im ganzen Haus widerhallte. „Wo steckt dieses Weib nur“, sagte er zu sich selbst, als er keine Antwort bekam. Allerdings kam ihm einer seiner Hauselfen ehrfürchtig entgegen gelaufen. Ohne einen Kommentar warf Lucius ihm seinen Umhang entgegen, der den kleinen Elfen unter sich begrub. „Laß mir ein Bad ein und zwar ein bißchen plötzlich“, fuhr er seinen Diener an. Die sollten ja nicht glauben, dass sich hier irgendetwas geändert hatte, bloß weil er ein paar Monate weg war. Sofort rannte der kleine Kerl mit dem Umhang die Treppe hinauf. Als er über das unhandliche Ding stolperte, verdrehte Lucius die Augen. Das war noch etwas, was er Potter nie verzeihen würde. Er hatte ihn um seinen besten Diener gebracht. Dobby war seit Jahrzehnten im Besitz seiner Familie und der beste Hauself von allen gewesen. Lucius sah dem Trottel von Hauselfen nach. Dann rief er wieder und diesmal ungeduldig und wütend nach seiner Frau: „NARCISSA?!“
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NarcissaMalfoy  Todesserin Hausfrau

Status: Offline Registriert seit: 16.05.2006 Beiträge: 24 Nachricht senden | Erstellt am 28.05.2006 - 00:56 | |
Narcissa greifte gerade nach ihrer Spange als sie ein seltsames Geräusch hörte, vor Schreck ließ sie die Spange fallen. Das Geräusch schien von unten zu kommen. Dann plötzlich rief jemand ihren Namen, sie schrack auf. Was sollte das denn jetzt. Bildete sie sich das nur ein? "Narcissa jetzt flipp nicht völlig aus!" Sagte sie zu sich selbst.
Sie blickte verwirrend im Zimmer rum. Sollte sie runter gehen und nach sehen? In letzter Zeit dachte sie oft an ihren Mann, und die Stimme die ihn rief klang sehr nach ihm. Cissa beschloss runter zu gehen. Sie greifte vorsichts halber nach ihrem Zauberstab und nahm diesen mit, man weiß ja nie, es könnte ja auch eine falle sein.
Und Lucius würde sicher wollen das Narcissa aufpassen sollte. Leise schloss sie die Schlafzimmer Tür und ging auf die Treppen zu. Leise schritt sie diese runter. "Wer..." fing die Blondine an doch dann erkannte sie jemanden mit dem sie garnicht gerechnet hätte.
"Lucius... du?" Narcissa ließ ihren Zauberstab fallen und starrte ihren Mann wie in Trance an. Er war es wirklich, er hat sie gerufen und sie hat es sich auch nicht eingebildet.
"Lucius ich...!" Narcissa bekam keinen vernünftigen Satz zusammen. Sie ging einfach etwas geschockt auf Lucius zu und blickte im ins Gesicht. "Du, du siehst furchtbar aus... ich meine... entschuldige!" Cissa konnte sich einfach nicht zurück halten und schloss ihre Arme um ihren Mann. "Ich habe mir solche sorgen gemacht liebster." Sagte sie, und ihr lief eine Träne übers Gesicht. Anscheinend vor Freude. Schnell wischte sie sich diese weg und versuchte ernst zu wirken. Sie wollte schließlich keine Schwäche vor Lucius zeigen, aber das fiel ihr in diesem Moment ziemlich schwer.
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LuciusMalfoy Todesser

Status: Offline Registriert seit: 08.05.2006 Beiträge: 110 Nachricht senden | Erstellt am 28.05.2006 - 02:37 | |
Während sich der Hausherr fragte, wo seine Frau wohl um diese Uhrzeit stecken konnte, ging Lucius zum Spiegel, der in der goldverzierten Garderobe eingefaßt war. Doch was er dort sah, war nicht gerade das, was er früher immer gesehen hatte. In seinen Haaren und auf seinen Kleidern hing soviel Staub, dass man glauben konnte, Azkaban müsse jetzt glänzen. Außerdem kam ihm sein Gesicht ein bißchen eingefallen vor, kein Wunder, wo das Essen nicht gerade rosig gewesen war. Schnell wandte Lucius den Blick wieder ab. Das werden sie mir büßen, dachte er und verfluchte Furge, Dumbledore und seine Schergen und Harry Potter und seine kleinen Freunde. Die werden mich noch kennenlernen. Aber als erstes wollte er ein Vollbad nehmen und etwas Ordentliches essen. Ihm knurrte der Magen und wenn er nur an den Fraß in Azkaban dachte, wurde ihm schon schlecht.
Lucius wollte sich gerade auf den Weg zum Badezimmer machen, als er Narcissa an der Galerie erblickte. „Wird aber auch Zeit“, brummelte er leise, während seine Frau vorsichtig die Treppe herunterschritt. Lucius wartete, bis Narcissa bei ihm angekommen war. Ihr Blick sagte sehr viel. Und dass sie offenbar so geschockt war, dass sie keinen vernünftigen Satz zustande brachte, amüsierte Lucius. Mit einem triumphierenden Ausdruck im Gesicht sah er seine Frau an. Den Kommentar über sein Aussehen wollte er gerade mit einem bösen Blick beantworten, als ihn Narcissa in die Arme schloß. Er spürte, dass sie ihm am liebsten richtig um den Hals gefallen wäre vor Freude. Deswegen legte er nur langsam einen Arm um seine Frau. Zwar ließ er heute mal großzügigerweise diese überschwengliche Freude über sich ergehen. Aber er musste ja nun nicht gleich in derartige Gefühlsausbrüche verfallen. Auch wenn er natürlich ebenfalls froh war, wieder zu Hause zu sein.
„Sorgen?“, sagte Lucius in zweideutigem Tonfall. Davon hab ich aber nicht viel gemerkt, meine Liebe, dachte er sich, sagte aber erstmal nichts weiter dazu. Er spürte, dass Narcissa sich hinter seinem Rücken mit der Hand ins Gesicht fuhr. Und wenn er an ihre überschwengliche Umarmung dachte, konnte sich Lucius beinahe denken, dass sie versuchte, Tränen wegzuwischen. Er hasste diese Gefühlsduselei seiner Frau. Lucius umfasste die Arme seiner Frau und drückte sie von sich weg. Er wollte sie dazu zwingen, die Umarmung zu lösen und ihn anzusehen. Dabei blickte er Narcissa mit einem kalten Lächeln an.
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NarcissaMalfoy  Todesserin Hausfrau

Status: Offline Registriert seit: 16.05.2006 Beiträge: 24 Nachricht senden | Erstellt am 28.05.2006 - 21:34 | |
Narcissa war weiterhin überglücklich das ihr Mann wieder da war, und sie ihn in den Armen halten konnte. Doch wie erwartet war Lucius nicht ganz so begeistert davon auch wenn er kurz seinen Arm um sie legte.
Als er sie wegdrückte und mit kühl anlächelte, schaute sie ihn weiter nur besorgt an. "Natürlich hab ich mir sorgen um dich gemacht liebster!" Sagte sie.
Am liebste hätte sie ihn ja gefragt wie er aus Askaban entkommen ist, aber sie kannte Lucius und der sprach nicht gerne über solche Sachen. Sie wollte ihn erstmal ein Bad nehmen lassen, denn er sah wirklich sehr mit benommen aus.
Durch die Umarmung wurden Cissas Haare einwenig zerzaust, sie drehte sich dezent zum Spiegel und versuchte nicht mehr so auffgeregt zu wirken, was ihr offenbar schwerfiel. Sie schaute ihn den Spiegel und fuhr sich mit der Hand durch ihr langes blondes Haar.
"Du bist bestimmt erschöpft, ich schlage vor du nimmst erstmal ein Bad und ich geh den Hauselfen bescheid sagen das sie dir mal was zu Essen Kochen sollen. Was hälst du davon liebling?" Sie drehte sich wieder zu ihm und lächelte ihn an. "Diese Hauselfen hatten in letzter Zeit sowieso zu wenig Arbeit hier." Fügte sie noch Grinsend hinzu.
Narcissa machte sich auf den Weg zum Esszimmer, dann drehte sich sich nochmal zu Lucius um. "Ich hab gewusst das du es schafft!" Sagte sie dann noch schnell und ohne ihn antworten zu lassen ging sie auch schon ins Esszimmer.
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LuciusMalfoy Todesser

Status: Offline Registriert seit: 08.05.2006 Beiträge: 110 Nachricht senden | Erstellt am 28.05.2006 - 23:08 | |
Lucius sah in das besorgte Gesicht seiner Frau und zog bei ihrer Bestätigung leicht die linke Augenbraue hoch. Er glaubte ihr durchaus, dass sie sich Sorgen um ihn gemacht hatte. Trotzdem hatte er ein bißchen mehr Einsatz von seiner Frau erwartet. Ob nun beim Ministerium oder Voldemort war ihm dabei so ziemlich egal. Aber er hatte ja überhaupt nichts von Narcissa gehört und das enttäuschte ihn. Doch im Moment wollte Lucius das Thema auf sich bewenden lassen.
Er sah seiner Frau nach, wie diese zum Spiegel ging, um ihre Haare zu ordnen. Eine Frau, die Anstand und Stil hat, dachte er. Genau deswegen hatte er Narcissa geheiratet. Natürlich waren ihre Abstammung und die Reinblütigkeit ihrer Familie das erste Argument gewesen. Aber Lucius hätte niemals eine Frau geheiratet, mit der man sich in der Öffentlichkeit blamiert hätte. Auf Narcissa’s Vorschlag ging Lucius nicht weiter ein. Immerhin brauchte sie ihn nicht daran zu erinnern, wie er aussehen musste. Und dass sie ihm in dieser Situation auch noch ein Bad vorschlug, stand ihr in Lucius’ Augen nicht zu. Schließlich müsste sie als seine Frau am besten Wissen, dass er das als allererstes tun würde. Als Narcissa über die Hauselfen sprach, fragte sich Lucius, ob der Wurm von vorhin inzwischen schon das Wasser eingelassen hatte. Wehe er ist wieder über den Umhang gestolpert und irgendwo gegen gefallen. Dann kann er was erleben. Auf Narcissa’s Kommentar, bevor sie im Esszimmer verschwand, antwortete Lucius wieder mit diesem triumphierenden Lächeln, dass er bei ihrem ersten Erscheinen gezeigt hatte. Natürlich hatte er es geschafft. Gut, Voldemort hatte ihm geholfen, aber darauf kam es schließlich nicht an.
Nachdem Narcissa verschwunden war, schritt Lucius die Treppe hinauf. Dabei blickte er über das Geländer in die Eingangshalle. Er war zu Hause! Und ein triumphierendes Lächeln trat wieder auf sein Gesicht. Zu Hause!
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NarcissaMalfoy  Todesserin Hausfrau

Status: Offline Registriert seit: 16.05.2006 Beiträge: 24 Nachricht senden | Erstellt am 29.05.2006 - 21:39 | |
Narcissa betrat das Esszimmer, alles war ruihg wie in den letzten Wochen zufor. Sie ging zum großen Esstisch und setzte sich auf einen Stuhl. Still schaute sie durch den großen Raum. Langsam realisierte die blonde Malfoy das ihr Mann wieder zurück war. Ja sie freute sich darüber, doch war das alles ziemlich überraschend.
Narcissa war mal wieder total in ihren Gedanken vertieft als einer der Hauselfen an ihr vorbei rannte. "Halt!" Schrie sie dem Hauselfen hinterher. "Mach uns was warmes zu Essen, schnell!" Sagte sie mit einem etwas giftigen Ton. Eigendlich hatte sie ja garkeinen Hunger, aber es wäre unhöflich Lucius allein Essen zu lassen. Und sie hatte natürlich Anstand, also musste sie wohl oder über was mit essen.
Nach einer Weile beschloss Narcissa nochmal hoch zu gehen um sich was über zu ziehen, es war schon recht Kühl geworden. Auf dem Weg nach oben rannte an ihr noch ein Hauself vorbei, dem sie befohl den Kamin im Esszimmer anzumachen. Lucius sollte schließlich nichts zu Meckern haben, und dies tat er ja all zu gerne.
Oben angekommen befahl sie dann auch noch einem Hauselfen die Seite des Bettes wo Lucius schläft neu zu beziehen.
So langsam wurde Narcissa ruihger und entspannter, und nach dem sie sich was übergezogen hatte, ging sie wieder nach unten und beschloss dort auf ihren Mann zu warten.
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LuciusMalfoy Todesser

Status: Offline Registriert seit: 08.05.2006 Beiträge: 110 Nachricht senden | Erstellt am 29.05.2006 - 22:19 | |
Lucius betrat das marmorgefließte Badezimmer im ersten Stock und entledigte sich der zerlumpten Sachen, die er nachher vernichten wollte. Er prüfte das Wasser, das der Hauself inzwischen für ihn in die große Badewanne eingelassen hatte. Na wenigstens etwas, auf das man sich verlassen kann. Trotzdem war er sich sicher, dass er in den nächsten Tagen erstmal all das wieder klarstellen musste, was während seiner Abwesenheit gelitten hatte. Was wusste er, was Narcissa so angestellt hatte, wo sie alleine war. Und Hauselfen hatten manchmal die Angewohnheit, schnell zu vergessen, wozu sie da waren. Na die Fronten würde er schon wieder klären, da machte sich Lucius keine Sorgen. Doch zunächst nahm er ein erholsames Vollbad. Er wollte den ganzen Staub und Dreck von Azkaban abwaschen. Die Monate dort waren für ihn, der Luxus gewöhnt war, die Hölle gewesen. Doch das war nun Gott sei Dank vorbei. Lucius überlegte, ob er wohl noch dazu kommen würde, sich beim dunklen Lord für seine Befreiung zu bedanken, oder ob dieser ihn für sein Versagen im Ministerium gleich zur Hölle schicken würde. Na dann hätte er sich wohl nicht die Mühe gemacht, mich rauszuholen. Aber so ganz sicher war sich Lucius nicht, ob er daran glauben konnte. Er versuchte, die Gedanken an Voldemort vorerst abzuschütteln und die ganzen letzten Monate zu vergessen. Nie wieder wollte er an Azkaban denken.
Nach dem Bad fühlte sich Lucius deutlich besser. Er warf sich in seinen Morgenmantel und widmete sich anschließend ausgiebig der Pflege seiner Haare. Wenn es um seine goldene Mähne ging, war er besonders eitel. Gott sei Dank waren seine Haare sehr widerstandsfähig und hatten die vergangenen Monate relativ gut überstanden. Sorgfältig fuhr Lucius mit seiner Lieblingsbürste durch seine Haare. Endlich konnte er im Spiegel wieder ihren Glanz erkennen. Ein kleines Lächeln fuhr über Lucius’ Gesicht. Er bemerkte, wie nach und nach seine Kräfte wiederkamen. Die ganze Last von Azkaban fiel von seiner Seele.
Und dass er nun auch endlich wieder saubere Sachen anziehen konnte, beflügelte ihn zusätzlich. Lucius hüllte sich in seinen Lieblingsanzug, der wie immer auch die silbernen schlangenförmigen Anstecknadeln trug. Er besaß eine ganze Sammlung davon, denn diese Nadeln waren alte Erbstücke seiner Familie. Er warf einen letzten Blick in den Spiegel. Jetzt noch ein gutes Essen und ein bißchen Schlaf, und ich bin wieder der Alte.
So frisch rausgeputzt schritt Lucius über den langen Flur an dessen Wänden Portraits seiner Ahnen hingen, die ihm begrüßend zunickten. Ein Hauself, der offenbar noch nicht von seiner Rückkehr erfahren hatte, kam aus einem angrenzenden Zimmer. Bei Lucius’ Anblick ließ der Wicht vor Schreck fast eine kostbare Vase fallen, die er anscheinend gerade poliert hatte, und rannte entsetzt davon. Der Hausherr warf ihm lediglich ein verachtendes Grinsen hinterher. Sie hatten Angst vor ihm; genauso wie er es sich wünschte. Lucius ging die Treppe hinab und er fühlte, wie mit jedem Schritt die Last von Azkaban von ihm abfiel. Erhobenen Hauptes betrat Lucius schließlich das Esszimmer, in dem Narcissa bereits sehnsüchtig auf ihn wartete.
Jetzt fühlte er sich wieder wohl in seiner Haut. Und das sollte seine Frau ruhig merken. Lucius blieb einen Augenblick in der Tür stehen und sah Narcissa an. Sie hatte sich kaum verändert. Sie war immernoch die Frau, die er einst geheiratet hatte und die ihm das schönste Geschenk seines Lebens gemacht hatte: Draco.
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NarcissaMalfoy  Todesserin Hausfrau

Status: Offline Registriert seit: 16.05.2006 Beiträge: 24 Nachricht senden | Erstellt am 09.07.2006 - 01:47 | |
Als Narcissa wieder nach unten und ins Esszimmer kam, waren die Hauselfen bereits fleißig dabei, eine warme Mahlzeit zuzubereiten. Die Hexe mahnte sie zur Eile und nahm dann auf ihrem gewohnten Stuhl Platz. Narcissa versuchte, ruhig zu bleiben. Aber sie war schrecklich nervös. Es war so lange her, seit sie das letzte Mal mit ihrem Mann gespeist hatte. Ihr Blick zog an den vielen Fotos und Gemälden an den Wänden entlang, die vor allem Lucius und Draco zeigten. Aber es waren auch einige Bilder mit der gesamten Familie dabei. Vielleicht wird es jetzt wieder wie früher, dachte sie. Oder zumindest hoffte Narcissa das. Denn ihr war klar, dass die Zeiten sich geändert hatten. Auch wenn die letzten Monate schnell vergangen waren, so hatte sich doch vieles gewandelt. Die Macht des dunklen Lords hatte zugenommen. Aber er würde Lucius für sein Versagen im Ministerium sicher trotzdem nicht so einfach davonkommen lassen.
Ehe sie jedoch weiter darüber nachdenken konnte, hörte sie Geräusche auf dem Flur. Inzwischen hatten die Hauselfen das Essen serviert. Und kurz darauf erschien Lucius in der Tür. Automatisch stand Narcisa auf und lächelte ihren Mann an. Sofort merkte sie, dass er nach dem Bad sehr viel erholter aussah als vorher. Lucius war stehengeblieben und sah sie an. Narcissa hatte keine Ahnung, was im Moment in seinem Kopf vorging. Doch sie hoffte, dass er gute Laune hatte. „Das Essen ist fertig Liebling“, sagte sie und lächelte zaghaft. Dann wartete sie, bis Lucius sich setzte und ihr ebenfalls erlaubte, sich zu setzen.
Ooc: Mit Cissy’s Erlaubnis und Absegnung mal von mir gepostet, damit Voldi nicht noch länger auf Lucius warten muss. Sonst leb ich vielleicht nicht mehr lange. 
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