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Ben

Status: Offline Registriert seit: 09.11.2006 Beiträge: 2257 Nachricht senden | Erstellt am 04.10.2007 - 23:21 |  |
So 14. Mai
In Ben lief ein Automatismus ab. Gerade eben.
Die Fahrt vom Flughafen mit dem Leihwagen bis hier her hatte er kaum mitbekommen.
Sein Blick war stur gerade aus gerichtet gewesen.
Und ein weißer Streifen auf dem Asphalt war dem nächsten gewichen und jetzt?
Jetzt hörten die Streifen auf, die Landschaft veränderte sich,
als er von der Autobahn runtergefahren war
und der Tunnelblick nahm nur noch mehr zu,
je näher er dem Haus seines Onkels kam.
Andere mochten sagen, dass er noch immer unter Schock stand, aber er selbst fand das nicht.
Er ließ alles an sich abprallen und die verzehrende Trauer und den Schmerz
ließ er hinter seinen steinernen Gesichtszügen verweilen.
Er konnte sich nicht gehen lassen und er wollte es auch nicht,
da es ihm Angst machte auch nur einen Funken
von dem aus sich herausbrechen zu lassen,
was wirklich mit ihm los war, seit ihn die Nachricht erreicht hatte.
Er hatte sich umgehend vom Theater frei genommen,
war sofort in den ersten Flieger gestiegen, den er buchen konnte und nun war er hier gelandet.
Er hatte seinen rasenden Gedanken nicht den freien Platz gemacht, den diese brauchten und es kam
ihm einfach alles so unwirklich vor, auch als er die Hauseinfahrt hinauf bog und den Wagen abstellte.
Mit einem leisen Klicken zog er den Schlüssel ab
und machte die Autotür auf.
Seine Füße fühlten sich irgendwie merkwürdig weich an und ein flaues Gefühl breitete sich in seiner Magengegend aus, als er auf das Haus zuschritt
und irgendwann vor der Haustür stehen blieb.
Er starrte abwesend auf das Klingelschild
und ohne sein Zutun drückte sein Finger auf die Hausglocke.
[Dieser Beitrag wurde am 05.10.2007 - 00:34 von Rieke aktualisiert]
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Joker

Status: Offline Registriert seit: 12.09.2006 Beiträge: 658 Nachricht senden | Erstellt am 04.10.2007 - 23:28 |  |
in dem haus herrschte im moment ein ziemliches trieben,
da dort alles für die Beerdigung vorbereitet wurde,und hier auch hintehrer die Trauerfeier stattfinden sollte.
Da die Beerdigung morgen abgehalten werden sollte.
Es war das HAus von Onkel und Tante,der Onkel war der Bruder von Bens Vater.
Sie wohnten auch icht weit weg vom elternhaus von Ben und Jessy.
Jetzt war es die Tante Jana,
die Ben die Tür öffnete.
Sie sah ihn mit großen Augen an,
und zog ihn auch gleich in seinen Arm rein
"Gott Ben...Junge.."
meine si eleise
"Es tut mir wirklich alles so leid was passiert ist"
meinte sie und drückte ihn an sich ran
"du hätetst doch was sagen können,
dann hätten wir dich vom Flughafen abgeholt"
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Ben

Status: Offline Registriert seit: 09.11.2006 Beiträge: 2257 Nachricht senden | Erstellt am 04.10.2007 - 23:40 |  |
Ben ließ es einfach geschehen. Stoisch und mit ausdrucksloser Miene ließ er sich drücken,
ohne die Umarmung selbst zu erwidern. Er wusste nicht,
ob er es nicht wollte, oder ob er es nicht konnte.
Nur zaghaft und kraftlos schlossen sich schließlich kurz die Arme um seine Tante.
Zu jenem Zeitpunkt war Ben zwar schon erwachsen,
aber gerade mal 19. Er wusste auch überhaupt nicht,
was er sagen, tun oder denken sollte,
sondern ließ die Umarmung einfach über sich ergehen, als bedeute sie ihm nicht sehr viel mehr,
als wenn er einem guten Bekannten die Hand gab,
aber so war es nicht. Tief in seinem Inneren klammerte er sich gerade verzweifelt an seine Tante,
aber äußerlich durfte er das nicht zulassen.
Er löste sich langsam von ihr und sah sie ausdruckslos an.
"Ihr habt schon genug zu tun...und ich kann selber fahren. Bin ja jetzt auch hier.."
Er hatte bewusst einen Umweg genommen, um nicht an seinem Elternhaus vorbeifahren zu müssen.
Er hatte die Befürchtung, dass es ihm sonst gänzlich den wackligen Boden unter den Füßen weg ziehen würde.
Ihm war ganz flau in der Magengegend und sofort galten all seine GEdanken seiner kleinen Schwester.
"Jessy...wo ist Jessy? Wie geht's ihr? Geht's ihr gut?"
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Joker

Status: Offline Registriert seit: 12.09.2006 Beiträge: 658 Nachricht senden | Erstellt am 04.10.2007 - 23:50 |  |
sie drückte ihn noch einen Moment,
ehe sie ihn losließ und mit glasigen Augen ihm dann kurz über die Wange strich
"Ist doch egal,
was wir zu tun haben.
Du und Jessy,ihr seid jetzt die,
um die es hier geht"
meinte sie und musste sich zurückhalten nich tloszuweinen,
sie war ja auchziemlich gut mit ihrem Schwager und ihrer Schwippschwägerin befreundet gewesen.
Und Ben jetzt zu sehen,
war nicht wirklich leicht,
genauso wie das Bens Onkel ihm di eNAchricht am Telefon sagen musste
"Jessy ist oben im Gästezimmer.
Sie lässt keinen an sich ran und hat seit dem kein einziges Wort mehr geredet.
Wir kommen nicht an sie ran.
Oh Ben,sie hat das alls mit angesehen.
Der arzt miente,sie leidet unter einem Schock,
und er weiß nicht,
was er da jetzt tun kann,
er meinte,wir wollen sie ganz normal behandeln.
Gott Ben..soll ich deinen Onkel holen?
oder möchtest du erstmal zu Jessy?"
doch Jessy war im Moment nicht oben in ihrem Zimmer,
in einem ziemlich unbeobachteten Moment,
weil eh keienr im Moemtn auf irgendwas achtet und sie war ja auch erst 12 und ziemlich unscheinbar,
war sie aus dem Haus verschwunden und zu ihren Elternhaus den Weg zu Fuß gegangen,
sie saß da in ihrem zimmer auf dem Bett,
und sah einfach ins Leere
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Ben

Status: Offline Registriert seit: 09.11.2006 Beiträge: 2257 Nachricht senden | Erstellt am 05.10.2007 - 00:04 |  |
Noch ein Grund keine Schwäche zu zeigen. Ben durfte jetzt nicht einbrechen.
Er schluckte hart, als er es nun ganz bewusst von seiner Tante hörte: Jessy hatte alles mit angesehen.
Jessy war dabei gewesen, als es passiert.
Jessy hatte ihre Eltern sterben sehen.
Innerlich kämpfte er gegen den Druck des Staudammes an, an dem er so eisern festhielt.
Er spürte, wie sich die Risse in der Betonwand in seinem Inneren verbreiterten und immer zahlreicher wurden.
Aber er durfte jetzt einfach nicht schwach werden.
Er musste durchhalten und stark sein. Für sie alle.
Er sah deutlich, wie nahe es seiner Tante ging
und vermutlich machte es sein Anblick nicht besser.
Seit er die Nachricht erhalten hatte, war er nicht
mehr wirklich zur Ruhe gekommen,
hatte keinen Appetit und einzig die Sorge um Jessy
hatte ihn noch irgendwo beschäftigt. Gedanken an
seine Eltern, an das hier, an all das, was hier noch auf ihn zukam und ihm bevorstand
hatte er eisern von sich gewiesen. Er selbst stand
noch immer unter Schock, aber er ließ es einfach nicht an sich heran.
Er realisierte es zum einen Teil und zum anderen nicht.
Es war so unwirklich und irgendwie wartete er förmlich jeden Moment darauf, dass sein Vater freudig auf ihn zu geeilt kam, weil er mal wieder
zuerst zu Onkel und Tante vorgefahren war,
wenn er sie besuchen kam. Doch dieses Mal
blieb die bekannte Stimme aus, auch das herzliche Lachen erklang nicht.
"Jessy." Wiederholte er weiterhin. "Ich würde gerne zu Jessy gehen, bitte." Alles andere konnte jetzt warten
und in seinem Inneren zog sich alles zusammen.
Er wusste nicht, wie schwer ihn ihr Anblick treffen würde,
aber er nahm sich vor, nicht zu weinen und auch sonst ruhig zu bleiben. Er musste es einfach tun.
Allein die Tatsache, dass sie nicht mehr redete seit dem Unfall und offensichtlich keinen mehr
an sich heran ließ, brach ihm das Herz.
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Joker

Status: Offline Registriert seit: 12.09.2006 Beiträge: 658 Nachricht senden | Erstellt am 05.10.2007 - 00:12 |  |
der atnte brach es fast das Herz Ben so zu sehen.
Sie sah das es ihm alles sehr schwer fallen musste,
er war in ihren Augen auch noch viel zu jung um das alles durchstehen zu müssen.
Genauso wie Jessy,und das sie das alles iterleben musste,
war für sie mit das Schlimmste überhaupt gewesen,
sie waren jetzt einfach für sie da,
und wollten für sie die Familie sien,
die sie nicht mehr hatte.
sie hatten ja selber einen Sohn in Jessys Alter,
aber selbst der kam nicht an sie ran,
trotz das sie sich sonst imemr gut verstanden hatten.
"Ja..ja sicher.
Soll ich mit hochkommen?
Du wießt ja sonst wo das Gästezimmer ist"
sagte sie leise,
und strich ihm nochmal über die Wange
"Gott Junge"
meinte sie nochmal
"Sie hat seit dem auch nchts mehr gegessen.
Viellciht kommst du an sie ran Ben.
Du bist doch immerschon ihr ein und alles gewesen"
meinte sie immernoch leise
"Nachts wenn sie schläft,
dann fragt sie auch immer nach dir...
auch wenn der Arzt ihr Beruhigungstabletten gegeben hat,
damit sie nicht träumt"
sie ging mit ihm rüber zur Treppe
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Ben

Status: Offline Registriert seit: 09.11.2006 Beiträge: 2257 Nachricht senden | Erstellt am 05.10.2007 - 13:34 |  |
Ben antwortete überhaupt nicht auf die Frage seiner Tante.
Er war sich fast sicher, dass sie mit ihm hochgehen würde.
Allein das Letzte, was sie gesagt hatte, ließ ihn die Schritte nur noch schwerer
gehen. Er glaubte, er würde Beli an den Füßen haben und es fiel ihm immer schwerer
sich zusammen zu reißen, je mehr seine Tante
von Jessys Leid sprach. Sie fragte nach ihm.
Sein kleines Schwesterchen. Ben hätte nun
nichts lieber getan, als ihr Trost und Halt
zu bieten, aber er hatte gleichzeitig auch die Befürchtung und feine Angst,
dass selbst er es nicht schaffen könnte, an sie heranzukommen.
Aber vorerst wollte er sie nur sehen und ging Stufe für Stufe der Treppe nach oben.
Er antwortete nicht mehr. Ihm fehlte einfach die Kraft dazu.
Im Haus hörte es weiterhin rumoren, aber er kümmerte sich nicht sonderlich darum.
Fast wie von selbst fanden seine Beine den Weg
zum Gästezimmer. Er kannte es gut und als er nun vor der Tür stand, befiel Unsicherheit seinen ARm
und wollte ihn einfach nicht dazu bringen, sich auszustrecken und sich
auf die Türklinke zu legen, um seine Schwester zu sehen.
Es graute ihm davor sehen zu müssen, was diese Katastrophe bei ihr angerichtet hatte.
Er atmete tief durch, zwang sich, sich zusammen zu reißen und drückte die Klinke langsam runter.
Er wollte lächeln, zumindest ein ganz kleines bisschen für seine Schwester,
als er leicht an das Holz der Tür klopfte und nun den Kopf reinsteckte.
"Jessy?" fragte er leise, doch er erhielt keine Antwort, als er nun eintrat.
Weitere Worte blieben ihm buchstäblich im Halse stecken, als er das Zimmer leer vorfand.
"Jessy?! Ich bin's! Ben!" rief er nun etwas lauter und sah sich im Zimmer, wie auch draußen im Flur um,
aber kein Geräusch verriet ihm ihre Anwesenheit.
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Joker

Status: Offline Registriert seit: 12.09.2006 Beiträge: 658 Nachricht senden | Erstellt am 05.10.2007 - 13:48 |  |
Jana war doch unten geblieben,
sie wollte ihn das alleine machen lassen und dabie auch nciht im Wege stehen oder sie beide stören,
weil sie ahnte,
das Jessy es nur gut tun würde,
das sie Ben wieder sah.
Sie war aber unten stehen geblieben und ihr Mann war dazu gekommen,
dem sie alles leise erzählt gehabt hatte.
Als dieser jedoch Bens rufen nach Jessy hörte,
eilte Bens Onkel James nach oben und sah Ben fragend an
"Ben,was ist los?"
er sah in das Gästezimmer rein und fand es leer vor,
ihm sackte dabei das Herz doch sher in die Hose.
Er musste auf Jessy aufpassen,
und genau da hatte er versagt,
wenn ihr auch noch etwas zugestoßen sein sollte,
da sie ja doch ziemlich unzurechnungsfähig war im Moment,
würde er sich das nie verzeihen können,
und BEn auch nie wieder in die Augen schauen können
"Vielleicht ist sie nur auf Toilette"
meinte er leise,
und legte seinen Arm um Bens Schulter
"Wir finden sie schon.."
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Ben

Status: Offline Registriert seit: 09.11.2006 Beiträge: 2257 Nachricht senden | Erstellt am 05.10.2007 - 16:09 |  |
Ben wusste überhaupt nicht, was er tun sollte. Er fühlte sich gerade total überfordert.
Sein Onkel, seine Tante, Jessy -die nicht da war.
Unruhe machte sich in ihm breit und sein Blick
irrte unstet umher, suchte nach ihr, aber kein
Geräusch, nichts verriet ihm, wo sie war.
Er wartete und wartete und wartete -ohne dabei einen Ton von sich zu geben, oder seinen
Onkel allzu lange anzusehen. Es war schwer,
denn James sah seinem Bruder wie für GEschwister nunmal so typisch auch noch sehr ähnlich.
Das war für Ben im Moment jedoch nicht so schlimm,
wie er gedacht hatte. "Wo ist sie?" kam es
endlich wieder aus ihm hervor und er fixierte seinen Onkel an.
"Sie ist nicht da. Wir stehen hier schon seit...
naja ist egal wie lange rum.." Er machte sich
sich von seinem Onkel los und rief nochmals ihren Namen.
"Jessy?! Jessy! Ich bin's! Ben! Süße, wo bist du?!"
Sein Herz begann schneller und schwerer in seiner Brust zu hämmern.
Er hatte ein ungutes Gefühl und spürte wie sich in seinem Inneren etwas zusammenzog.
Er ging das gesamte obere Stockwerk ab, sah
überall nach, hinter jede Tür, die er fand,
rief ihren Namen, aber nichts tat sich.
Es war noch keine Panik die sich in ihm ausbreitete,
aber er dachte genauso wie sein Onkel:
Jessy ging es nicht gut und sie stand unter Schock.
Sie durfte nicht allein sein.
"Jessy?!" Bens Stimme nahm nun eindeutig einen unheilvollen Klang an.
Er schob sich an seinem Onkel vorbei und dachte jetzt nur noch an seine kleine Schwester.
Die Treppe war schnell zurück ins Erdgeschoss genommen.
"Jessy!" Er kümmerte sich weder um seine Tante noch um die Vorbereitungen, die getroffen wurden.
Egal wer hier war oder auch nicht, das verschwamm alles vor Bens Blick.
Wo war seine Schwester?! "Jessy!" Niemand antwortete.
Das mulmige Gefühl nahm nur mehr zu und er drohte
zu verzweifeln, als er sie auch nicht in der Küche fand, nicht im Wohnzimmer. Nirgendwo.
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Joker

Status: Offline Registriert seit: 12.09.2006 Beiträge: 658 Nachricht senden | Erstellt am 05.10.2007 - 16:21 |  |
Jana und James waren auch auf der Suche nach ihr gewesen.
James stand jetzt neben Ben,
nach erfolgloser Suche
"sie kann nciht weg sein..
wir waren die gnaze Zeit hier,
und ich habe kurz vorher noch nach ihr geschaut"
er blieb noch ruhig,
wenn er jetzt auch zeigte,
das er eigentlich innerlich Panik hatte,
würde niemanden etwas bringen.
Er überlegte etwas und sah Ben dann an
"Ich habe eine Idee wo sie sein könnte."
fiel es ihm dann ein
"Lass uns rüber zu euch"
er schnappte sich seinen Autoschlüssel
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