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Mehiel
unregistriert

...   Erstellt am 19.10.2007 - 13:15Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen





Als Julius Maggi 1886 eine Suppenwürze erfand, wollte er eigentlich nur das Leben der ärmeren Bevölkerungsschichten geschmacklich erleichtern.


Noch heute, über 121 Jahre später, gibt Maggi Saucen, Suppen und Eintöpfen das gewisse Etwas.

"Die Poesie ist die Würze des Lebens, der Witz die Würze der Unterhaltung, wie Maggis Suppen- und Speisewürze diejenige eines jeden guten Mittagstischs."

So warb der spätere Dramatiker Franz Wedekind als Leiter des Reclame- und Pressebureaus der Firma Maggi anno 1887 für eine neuartige, flüssige Suppenwürze.

Erfunden hatte sie Michael Johannes Julius Magd. 1846 als Sohn eines italienischen Müllers im schweizerischen Frauenfeld geboren.

Im Alter von 23 Jahren übernimmt Julius Maggi die Mühle seines Vaters.

1882 beginnt er im Kemptal mit eiweißreichen Hülsenfrüchten - den so genannten Leguminosen - zu experimentieren.

Sein Ziel: ein Nahrungsmittel zu entwickeln, das nährstoffreich und gleichzeitig preiswert ist und Fleisch ersetzen kann.

Vier Jahre später folgt dann der Durchbruch: Aus Erbsen- und Bohnenmehl stellt er die erste kochfertige Suppe her und erfindet die dazu passende Würze - eben Maggis Suppenwürze.

Zunächst beschränkt sich der Vertrieb nur auf die Schweiz. Ein Jahr später - 1887 - entwirft Julius Maggi eigenhändig die bis heute typische eckige braune Flasche mit dem rotgelben Etikett.

Noch im selben Jahr beginnt der innovative Unternehmer mit der Abfüllung im Hinterzimmer des. Restaurants „Amann" in Singen am Hohentwiel.

Schon zehn Jahre später ist aus dem kleinen Abfüllbetrieb mit sieben Arbeiterinnen ein Produktionsbetrieb mit 450 Mitarbeitern geworden. Noch heute steht das Maggi-Stammwerkin Singen und produziert jährlich 9000 Tonnen des „exquisiten Parfüms", wie es der französische Koch und Gourmet Escoffier einst nannte.

Das Rezept für Maggis Suppenwürze ist nach wie vor geheim und lagert in einem Tresor. Nur so viel sei verraten: Liebstöckel („Maggikraut") ist nicht drin.




Anne ...



...

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Beiträge: 550
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...   Erstellt am 09.06.2009 - 10:19Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


50 Jahre Maggi Kochstudio: Mit Fertigmischungen gegen die Hilflosen am Herd
Es war einmal in den 50ern: Zwischen Schichtsalat und Schinkenröllchen entwickelte sich das Kochstudio des Würz- und Soßenherstellers Maggi zur Anlaufstelle für deutsche Koch-Anfänger. Heute ist der Beratungsdienst mit Versuchsküche noch immer eine Instanz – allerdings für Fertigmischungen aus der Tüte. Von Monika Hillemacher



Foto: ©Fernando Baptista / bapfoto.de
Ob er auch privat mit Maggi kocht? Fernsehkoch Horst Lichter zu Besuch im Maggi Kochstudio in Frankfurt am Main. Mit dem deutschen Würz- und Soßenhersteller entwickelt Lichter auch eigene Fertigmischungen.

http://www.welt.de/lifestyle/article386 … -Herd.html


Ich finde Maggi ist aus den deutschen Küchen nicht mehr wegzudenken.
Die Tüten machen es Anfängerinnen und Anfänger leicht, Gäste zu bekochen, ohne stundenlang in der Küche zu stehen und sich dann auch noch zu blamieren.





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