Wobdog  Administrator
    

Status: Offline Registriert seit: 24.03.2007 Beiträge: 89 Nachricht senden | Erstellt am 28.03.2007 - 18:47 |  |
Bei Hunden, die durch agressive Verhaltensweisen oder plötzliche Todesfälle auffällig werden, wird als Ursache nicht selten eine Magendrehung festgestellt.
Eine derartige Magendrehung tritt bevorzugt bei großen Hunderassen mit tiefer Brust auf, da der Magen in der Bauchhöhle nur locker aufgehängt ist. So können heftige Bewegungen beim Springen oder Herumtoben - besonders nach der Aufnahme größerer Mengen an Futter oder Flüssigkeit - zu einer plötzlichen Drehung des Magens um die eigene Achse mit lebensbedrohenden Folgen führen. Grundsätzlich sollte ein Hund deshalb vor einer Aktivitätsphase nicht stark gefüttert oder getränkt werden, bzw. sollte dem Tier nach der Fütterung eine Ruhepause eingeräumt werden.
Im folgenden Fall wurde ein Berner Sennenhund ohne vorherige Krankheitserscheinungen morgens tot aufgefunden. Äußerlich auffallend war der stark aufgeblähte Bauch des Hundes. Bei der Eröffnung der Bauchhöhle wurde der ballonförmig aufgegaste, um 360° gedrehte Magen sichtbar, der fast den gesamten Bauchraum einnahm (siehe Sektionsbilder). Der Magenein- und -ausgang war durch die Drehung abgeschnürt, so dass Gas nicht entweichen konnte. Die extreme Magenvergrößerung führte zu starkem Druck auf Lunge und Herz sowie zum Abdrücken der großen Körpervene, was letztlich Ursache für ein Kreislaufversagen und den Tod des Hundes war. Im Magen des Tieres befanden sich größere Futter- und Wassermengen, und der Hund war nach Angaben des Besitzers am Abend vor seinem Tod über einen Zaun gesprungen.
Für Tierbesitzer ist ein erkennbares Anzeichen für eine Magendrehung die rasche Zunahme des Bauchumfangs mit gespannter Bauchdecke. Die Hunde zeigen Unruhe und Brechreiz, wobei jedoch kein Futter erbrochen werden kann. Auch schmerzhafte Abwehrreaktionen können auftreten. Relativ schnell tritt eine zunehmende Kreislaufschwäche ein. Bei diesen Symptomen sollte sofort der Tierarzt aufgesucht werden, da nur das unverzügliche Entgasen und die Rückverlagerung des Magens den Tod des Tieres verhindern können. Eine Operation hat nur Erfolg, wenn der Magen noch nicht zu stark geschädigt und der Kreislauf stabil genug für eine Narkose ist. Bei einer solchen Operation wird der Magen im Bauchraum fixiert, um einer neuerlichen Magendrehung vorzubeugen.
Quelle
Signatur http://www.se02.de |
Rentnerin  Junghund
 

Status: Offline Registriert seit: 07.04.2007 Beiträge: 43 Nachricht senden | Erstellt am 20.04.2007 - 15:31 |  |
Jo so war es bei uns auch..........
aber man erkennt es auch an der kälte die ein Hund plötzlich hat.Die Pfoten werden kalt und der Hund erscheint dicklicher als sonst.
NIEMALS vor dem rausgehen oder Spielen füttern!!!!
Es bleibt einem nicht viel Zeit um es zu erkennen.
Der Kreislauf versagt ruckzuck.Und anfällig sind alle großen Hunderassen (besonders Doggen).
Meine Hündin ist in meinem Arm gestorben weil der Kreislauf zu schwach für die Narkose war.
Ich füttere meine Hunde nur nach dem Spaziergang weil ich Angst habe das es sich wiederholt.
Gruß
die Rentnerin
Signatur Das mir der Hund das liebste sei
sagst du oh Mensch sei Sünde,
der Hund blieb mir im Sturme treu,
der Mensch nicht mal im Winde.
Tiere lügen nicht! |