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NymphadoraTonks 
Ordensmitglied
Aurorin
Metamorphmagus




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Registriert seit: 10.05.2006
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...   Erstellt am 11.08.2006 - 23:30Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Tonks nickte Viktor zu, als dieser von den Lügen des Tagespropheten und Dumbledore sprach. Teilweise hatte er ja schon Recht. „Sicher glauben das nicht alle Menschen. Aber die, die es tun, genügen schon, um zu zeigen, wie schnell eine Lüge als Realität betrachtet wird.“ Damit würde sich die junge Aurorin wohl nie abfinden können, und es machte sie immer wieder wütend. Gerade wo in den letzten Jahren viele ihrer Freunde in die Propaganda-Maschinerie des Tagespropheten geraten waren.
Die junge Hexe grinste über Viktor’s Worte, sie würde dazu beitragen, dass er sich besser fühlte. Immerhin hatte sie nur gesagt, was sie dachte. Und einige in ihrer Abteilung hätten ihre Worte vermutlich für ziemlich überstürzt gehalten. In den Augen der anderen Auroren redete sie meistens zuviel. Auch wenn sie durchaus genau wusste, wann sie besser den Mund zu halten hatte. Aber Tonks wusste eh, dass sie nicht gerade das klassische Bild einer Aurorin abgab. Was wohl auch daran lag, dass sie ihre Haarfarbe nur schwer dem normalen anpassen konnte. Aber so war sie nun mal, und daran wollte sie auch nichts ändern. Sie war sie, und das wollte sie auch bleiben. Und wenn sie Viktor damit geholfen hatte, dann war sie glücklich. Denn je wohler sich der junge Auror fühlte, desto besser konnte er seinen Job erledigen.
Die Aurorin hing ihren Gedanken nach und sah wieder einmal aus dem Fenster. Das Wetter hatte sich inzwischen sichtlich verschlechtert. Auf den Straßen waren nur noch vereinzelte Menschen unterwegs. Sie beobachtete eine Mutter, die mit ihren zwei Kindern an der Hand vor einem Blumengeschäft stand. Und eine andere Frau schien auf der Suche nach einem netten Plätzchen zu sein, denn sie schaute in verschiedene Cafés und Geschäfte, die Tonks von ihrem Platz aus einsehen konnte.
Plötzlich landete eine Eule direkt neben ihrer Tasse. Tonks streichelte der Eule über den Kopf und nahm ihr dann den Brief ab, den diese am Bein trug. Anschließend reichte sie ihr den Keks, den sie zu ihrem Cappuccino bekommen hatte. Und während die Eule das Café wieder verließ, öffnete die Aurorin den Brief. Er kam von Dumbledore, wie sie erwartet hatte. Seltsame Dinge?, fragte sie sich. Was war wohl passiert? Aber egal was es war, es schien sehr ernst zu sein, sonst hätte Dumbledore in dem Brief einen anderen Ton angeschlagen. Immerhin waren schon zwei Auroren im Schloß und er bat sie dennoch um Hilfe. Also war es besser, wenn sie beide sich sofort auf den Weg machten. Tonks war nicht im Mindesten überrascht, dass der Schulleiter auch Viktor in seinem Brief ansprach. Der Zauberer hatte natürlich genau gewusst, dass der Auszubildende bei ihr war.
Sie sah Viktor an und bemerkte, dass dieser zum Nachbartisch schaute. Der Blick in seinen Augen machte sie stutzig. Doch sie folgte seinem Blick nicht direkt, damit es nicht auffiel. Stattdessen drehte sie sich um und winkte der Kellnerin. Dabei fiel ihr die fremde Frau auf, die sich an den direkten Nachbartisch gesetzt hatte. Doch Tonks wandte sich gleich wieder Viktor zu. Sieht aus, als hätten wir sie magisch angezogen, dachte sie. Denn sie erkannte in der Fremden die junge Frau, die sie draußen auf der Straße gesehen hatte. Normalerweise wäre das sicher nichts Ungewöhnliches gewesen, dass sich mehrere Menschen in dem gleichen Café niederließen. Aber Tonks war schließlich Aurorin und von berufswegen etwas mißtrauisch. Noch dazu, weil sich die Dame in dem ansonst fast leeren Café so nahe zu ihnen gesetzt hatte. Da kam ihr das Ganze natürlich schon komisch vor. Und die Hexe vermutete, dass die junge Frau sich nicht zufällig in ihre Nähe gesetzt hatte. Aber im Moment gab es wichtigere Dinge. „Tut mir leid, ich muss gehen“, sagte sie an Viktor gewandt. Bewusst benutzte sie das Wort “ich“, obwohl der Brief ja sie beide angesprochen hatte. Aber diese seltsame Tischnachbarin machte Tonks vorsichtig. „Wenn ich Dir noch zeigen soll, wo Du diese Schlemmerbude findest, bevor du zurück nach London fliegst, dann jetzt gleich“, fügte sie hinzu. Sie wollte Viktor so unauffällig wie möglich mitnehmen. Wenn die Fremde tatsächlich keine guten Absichten hatte, dann war Vorsicht geboten.
Als die Kellnerin an ihren Tisch kam, bezahlte Tonks die Rechnung der beiden. Dass das ihrem Kavalier gegenüber sicher nicht so angenehm war, ignorierte sie einfach kurzerhand. Dann stand sie auf und ging zur Garderobe. Nachdem Viktor sein Gepäck und seinen Besen geschnappt hatte, verließ sie mit dem jungen Auroren das Café.


Tbc: Hogsmeade – Honigtopf





Signatur

~ Jeder Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag! ~

ViktorKrum ...
Ordensmitglied
Auror in Ausbildung




Status: Offline
Registriert seit: 08.05.2006
Beiträge: 54
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...   Erstellt am 16.08.2006 - 21:26Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Viktor musste einsehen, dass die Zeitungen Vorteile und Nachteile hatten und dass immer jemand schlecht da stehen musste, wenn man über jemand anderen gutes schrieb. Und das die Leser alles glaubten, was im Tagespropheten stand, das wusste Viktor nur zu gut, schließlich wurde er immer noch als Quidditchstar gesehen, auch wenn er seit einem Jahr nicht mehr in einem Spiel mitgewirkt hatte. Ein Ruf haftete ihm an und er würde ihn nicht wieder los werden, genau wie Dumbledore, der durch den Tagespropheten als Lügner dargestellt wurde. Er seufzte, Tonks hatte wirklich bei allem recht, was sie sagte. "Es stimmt, alles hat mal klein angefangen und Lügen wachsen sehr schnell, genau wie aufgebrachte Lesergruppen." Viktor dachte an Karkaroff, der doch lange Jahre so etwas wie ein Vater für ihn gewesen war und der auch durch den Tagespropheten zerrissen wurde. King hatte ihm beigebracht, dass er die Macht der Presse nie unterschätzen durfte und nun wo Vik mehr darüber nachdachte, verstand er was sein Ausbilder damit gemeint hatte. Die Presse hatte ihm viel Ruhm beschert, aber sie verbreitete genauso viel Schrecken und Lügen. Aber was konnte er als angehender Auror dagegen tun? Würden ihn die Worte seiner Tischpartnerin nicht aufmuntern, wäre er sicher wieder in einer Phase gelandet, wo er sich nutzlos fühlte. Aber es war ja nicht so und darüber war Vik sehr froh. Als die Eule vor Tonks landete war Viktor schon etwas verwirrt, schließlich befanden sie sich in einem geschlossenen Raum und nicht unter freiem Himmel, doch dann entdeckte er das Fenster und der verwirrte Blick in seinen Augen verschwand. Er hatte das Hogwartssigel erkannt und vermutete dass es wohl um ihn ging und er schon vermisst wurde...doch warum war der Brief dann für Tonks? Ein neuer verwirrter Blick fand den Weg auf Viks Gesicht. Auch die fremde Frau, die sich obwohl noch viele andere Plätze frei gewesen waren, direkt an den Nachbartisch gesetzt hatte, warfen neue Fragen in Viktors Gedanken auf. Er schaute zu der Fremden rüber und vergaß dabei wohl King's Regel Nummer Eins: Unauffälliges Beobachten. Doch lange konnte er eh nicht mehr zu der Schwarzhaarigen schauen, da ihn Tonks überstürzter Aufbruch aus den Gedanken riss. Er wusste erst gar nicht was sie von ihm wollte, als sie meinte, dass sie gehen müsse. Hatte sie so schreckliche Dinge in dem Brief erfahren? Er schaute sie einen Moment an, ohne etwas zu sagen, doch in Innern seines Kopfes sausten dutzende von Gedankenfetzen an einander vorbei. "Ähm... ja, ich würde mich freuen..." Er hoffte, dass er Tonks richtig verstanden hatte und sie dadurch nur die fremde Frau bei der Vik ein sehr schlechtes Gefühl hatte, zu täuschen. Er wollte gerade sein Portemonaie hervorziehen und Tonks' Getränke mitbezahlen, schließlich war er ein Gentleman und hatte als Sucher der bulgarischen Nationalmannschaft gar nicht mal so schlecht verdient, als diese ihm zuvorkam. Man konnte es Vik ansehen dass er sehr überrumpelt war, weil Tonks in einfach eingeladen hatte, aber viel Zeit zum darüber nachdenken blieb ihn nicht, denn schon stand er mit Besen und Koffer in der Hand vor der Tür des Cafés und versuchte mit der Aurorin Schritt zu halten.

tbc: Honigtopf




VivieneRogers
unregistriert

...   Erstellt am 18.08.2006 - 14:02Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Sie bemerkte wie der Mann bei der Aurorin unauffällig zu ihr blickte. Leider nicht unauffällig genug. Sie war Todesser genug all soetwas zu bemerken.
Sie schaute etwas überrascht als plötzlich die beiden Personen aufstanden. Kann ich nicht einmal Glück haben? dachte sie resigniert. Viviene wartete bis sie verschwunden waren und bezahlte dann ihre Kaffee. Dann machte sich auch sie auf den Weg. Vielleicht würde sie ja noch mehr Auroren sehen. Dann müsste sie nicht vollkommen Informationslos zu ihrem Meister zurückkehren.

tbc: Straßen




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