| Ersteller | Thema » Beitrag als Abo bestellen |  |
NymphadoraTonks Ordensmitglied Aurorin Metamorphmagus

Status: Offline Registriert seit: 10.05.2006 Beiträge: 43 Nachricht senden | Erstellt am 20.06.2006 - 23:19 | |
Tonks fand Viktor’s Bemerkung einfach zum schießen. Sie lachte laut und sagte dann wieder etwas leiser: „Genau. Ergründen sie das Mysterium King.“ Und sie war sich sicher, dass der junge Auror seinen Ausbilder nun nicht mehr aus den Augen lassen würde. Aber vielleicht würde er ja wirklich etwas Wichtiges herausfinden. Dass Dumbledore dem Auroren offenbar zu trauen schien, sprach ja schon für ihn. Trotzdem war Tonks da skeptisch. Und das hieß bei ihr schon Etwas. Aber sie mißtraute diesem King aus irgendeinem Grund. Umso besser werde ich mich fühlen, wenn sich meine Bedenken als falsch erweisen, dachte sie.
Die Aurorin nickte. „Ich verstehe Sie vollkommen Viktor. Mir war der ganze Theorie-Schwachsinn auch immer zuwider, aber er muss eben sein.“ Nach einer kurzen Pause fügte sie in ironisch bedeutsamen Tonfall hinzu: „Maaaanchmal kann man davon später sogar was gebrauchen.“ Dabei zwinkerte sie dem Auszubildenden zu. Tonks war der junge Zauberer furchtbar sympatisch. Und so genoß sie auch die kleine Unterhaltung im Madam Puddifoot’s Café. „Nun, Gründe finden sie immer, einen von spannenden Sachen fernzuhalten“, sagte die Hexe. „Es kommt darauf an, die richtigen Gegenargumente zu haben.“ Ein noch größeres Grinsne lief über Tonks’ Gesicht. Großer Gott, was erzählst Du hier für Sachen. Nachher kommt noch jemand auf die Idee, Du hättest Viktor dazu angestiftet, Dienstvorschriften anzuprangern. „Unauffällig natürlich“, fügte sie hinzu.
Als Viktor bemerkte, dass er froh war, wieder in Hogwarts zu sein, nickte Tonks. „Es war sicher ein Erlebnis für sie, damals am Trimagischen Turnier teilzunehmen.“ Bei dem Gedanken daran, wurde die Hexe nachdenklich. Natürlich hatte sie von dem tragischen Tod des Schülers gehört. Es betrübte sie, dass es Voldemort geschafft hatte, gleich nach seiner Wiederauferstehung ein unschuldiges Leben auszulöschen. Und noch mehr bedrückte es sie, dass der arme Harry das hatte mit ansehen müssen. Sicher hatte er das bis heute noch nicht ganz verarbeitet. Weil sicher auch Viktor die Erinnerung schmerzte, wechselte Tonks schnell wieder das Thema. Außerdem hatte sie das Lächeln auf Viktor’s Gesicht bemerkt. Und da sie mit Hermine und Ginny in Grimmaulds Place in den Ferien einige Zeit verbracht hatte, konnte sich die junge Hexe gut vorstellen, wieso ihr Gegenüber sich so sehr auf Hogwarts freute. „Ich bin sicher, nicht nur Sie freuen sich.“ Dabei setzte die Hexe einen vielsagenden Blick auf, sagte aber nichts weiter dazu, denn sie wollte nicht indiskret wirken.
Als Viktor die Kellnerin herbei winkte und fragte, ob sie auch noch etwas bestellen wollte, nickte Tonks: „Ja.“ Und dann bestellte sie einen Eiskaffee. Ihr war jetzt eher nach etwas Kaltem.
Auf Viktor’s Frage hin, nickte die Aurorin und lächelte. „Sie sind gut informiert, Viktor.“ Und einen kurzen Moment fragte sich Tonks, ob sie während ihrer Unterhaltung mit dem jungen Zauberer ihre Haarfarbe geändert hatte, aber sie konnte sich dessen nicht entsinnen. Allerdings war es ja in ihrer Abteilung auch kein Geheimnis, dass sie ein Metamorphmagus war. „Ja, ich bin ein Metamorphmagus.“ Dann dachte sie kurz über Viktor’s Frage nach. Gibt es viele Auroren mit besonderen Fähigkeiten? „Nun ja“, antwortete sie dann. „Ein paar gibt es schon. Einige sind wie ich Metamorphmagi. Andere sind Animagi. Einige wenige können auch Legilimentik und Okklumentik. Es gibt so viele spezielle Fähigkeiten. Aber es gibt auch viele, und ich würde sagen, das sind die meisten, die einfach besonders gute Zauberer und Hexen sind. Und DAS ist das A und O. Ohne gute Magiekenntnisse kein guter Auror.“ Tonks wusste nicht, ob Viktor über besondere Fähigkeiten verfügte, oder ob er die Frage stellte, weil er Angst hatte, zu einer Minderheit zu gehören, die keine dieser Fähigkeiten besaß. Deswegen hatte sie den letzten Satz besonders betont. In ihren Augen konnte jeder ein guter Zauberer werden, der sich nur ein bißchen anstrengte. Und wer Talent, gute Magiekenntnisse und vor allem Entschlossenheit, Mut und Disziplin mitbrachte, der war bestens geeignet, auch ein guter Auror zu werden.
Signatur

~ Jeder Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag! ~
|
ViktorKrum  Ordensmitglied Auror in Ausbildung

Status: Offline Registriert seit: 08.05.2006 Beiträge: 54 Nachricht senden | Erstellt am 24.06.2006 - 18:48 | |
Viktor lachte auch und nickte. "Ich werd es versuchen, aber erwarten Sie keine Wunder von mir..." Viktor würde versuchen jede Geste und jedes Wort seines Ausbilders zu deuten, aber er war sich nicht sicher, ob er das überhaupt konnte. Aber Tonks hatte ihm doch bewiesen, dass er schon mehr über ihn wusste, als er für möglich gehalten hatte.
"Ja, natürlich. Wer ein guter Auror werden will, der muss seinen Job verstehen und ausführen können... auch wenn es oft langweilig ist... nötig ist es dennoch." Viktor nickte zustimmend ung grinste, als Tonks fortfuhr. "Na dann kann ich ja beruhigt sein"
Viktor hatte schon lange nicht mehr so viel Spaß wie mit der jungen Aurorin gehabt. Das war ja auch kein Wunder, schließlich lachte sein Ausbilder so gut wie nie und mit anderen hatte Viktor momentan ja kaum zu tun, doch das würde sich nun ja ändern.
"Das kann schon sein. Aber irgendwann kommen sie nicht drum herum und ich werde mal an einem spannenderen Einsatz teilnehmen. Irgendwann bin ich ja so weit" Er war sich sicher, dass dieser Tag gar nicht mehr so weit entfernt war. Vielleicht würde ihm Professor Dumbledore auch im Orden des Phönix eine Chance geben seine Fähigkeiten zu beweisen. Zwar würde dieser Vik nicht in Gefahr bringen, aber interessanter, als das ganze Theoriezeugs mit Mr King, wäre es alle mal.
"Es war einmalig. Es tat der Gemeinschaft gut und hat drei Länder zusammengeführt. Es gibt nichts wichtigeres momentan" Viktor schaute deprimiert auf die Tischplatte. Zwar hatten Bulgarien, Frankreich und England Freundschaft geschlossen, aber dennoch war ein Schüler gestorben und viel merkte man von der Freundschaft nach der Rückkehr des dunklen Lords leider nicht mehr. Gerade deshalb war Viktor auch ins Britische Ministerium gegangen um Auror zu werden, um zu signalisieren, dass die Sache alle was anging, welcher Nationalität man angehörte war nebensächlich. Jeder konnte was tun, wenn man nur wollte.
"Das freut mich zu hören. So bin ich ja auch in der Nähe von Dumbledore und dem Orden" Viktor bemerkte nicht, dass ihm Tonks dadurch ein Signal geben wollte, zu sehr war er noch in seine Gedanken über das Trimagische Tunier und die Geschehnisse währenddessen und danach beschäftigt.
Viktor bestellte bei der Kellnerin, die in diesem Moment an den Tisch der zwei Kollegen gekommen war, einen Schokoladenshake.
Dann lächelte er die junge Frau an. Er hatte sie ja schon öfters im Ministerium gesehen und da hatte sie meistens andere Haarfarben gehabt. Er konnte sich nicht vorstellen, dass sie diese immer mit ihrem Zauberstab erzeugte, vorallem da er mal in einem Lehrbuch für angehende Auroren einen Artikel über Metamorphmagi gelesen hatte.
Und da er nun die Bestätigung hatte, bewunderte er die junge Frau sehr. Er wünschte sich auch irgendwelche besonderen Fähigkeiten. Er war der beste Sucher des Jahrhnderts, aber was brachte ihm das im Kampf gegen die Todesser? Die Worte von Tonks taten Viktor sehr gut. Er hatte schon befürchtet, dass er zu einer Minderheit gehörte und deshalb eine viel schlechtere Chance hatte ein guter Auror zu werden. Zum Glück hatte er sich geirrt und das machte ihm Tonks klar.
"Danke, dann brauch ich mir ja nicht so viele Gedanken machen." Viktor lächlte seine Gegenüber erleichtert an und als die Getränke kamen, hob er sein Glas und sagte "Auf eine gute Zukunft"
|
NymphadoraTonks Ordensmitglied Aurorin Metamorphmagus

Status: Offline Registriert seit: 10.05.2006 Beiträge: 43 Nachricht senden | Erstellt am 25.06.2006 - 12:51 | |
Tonks grinste. „Keine Sorge, ich erwarte keine Wunder. Passen Sie nur ein bißchen auf ihn auf.“ Und nach einer kurzen Pause fügte die junge Hexe mit einem vielsagenden Blick hinzu: „Unser werter Herr Zaubereiminister hat keine Ahnung WIE gut er ihr kleines Team ausgewählt hat. Wenn er Ihnen King vor die Nase setzen wollte, damit der vielleicht ein Auge auf sie hat … Bei Fudge weiß man schließlich nie.“ Ein breites Grinsen lief über Tonks’ Gesicht: „Dann ist ihm sicher nicht in den Sinn gekommen, dass Sie auch ein Auge auf King werfen könnten.“ Die Punkhexe war sich sicher, dass Fudge seine Entscheidung wohl bedauert hätte, wenn er gewusst hätte, wie dumbledore-treu Viktor wirklich war. Denn dann hätte er vermutlich einen Auroren als seinen Ausbilder ausgewählt, dessen Ministeriumstreue offensichtlich und allgemein bekannt war. Undurchschaubare Leute wie Alec King hingegen, die sich auch im Aurorenbüro nicht gerade offen zeigten, hätte Tonks an seiner Stelle sicher nicht ausgewählt, um einen Zauberer, der in Durmstrang gewesen war, auszubilden. Sie hatte sicher keine Vorurteile gegen Viktor. Aber die Hexe wusste, welchen Wert Fudge auf solche Dinge legte. Gerade in Zeiten, in denen er öffentlich gegen Dumbledore agierte, konnte er sich keine Skandale leisten. Die Flucht von Karkaroff, nachdem Voldemort wieder auferstanden war, hatte dem Ministerium nicht besonders gut getan und es hatte alles daran gesetzt, diese Sache zu vertuschen.
Die Hexe versuchte, sich wieder auf Viktor zu konzentrieren. Schließlich saß ein junger aufstrebender zukünftiger Auror vor ihr, der es kaum erwarten konnte, endlich aktiv zu werden. Wie bald wird er wohl zu einem Einsatz müssen? Wenn sie daran dachte, wie viele Verluste ihre Abteilung in den letzten Monaten hatte erleiden müssen. Es war nicht auszuschließen, dass das Ministerium die Ausbildungszeit seiner jungen Auroren verkürzte, um schneller an deren Fähigkeiten zu kommen. Da die erfahrendsten Auroren meist auf Spezialeinsätzen waren, stand die jüngere Generation immer für aktuelle Not-Einsätze bereit. Und genau diese waren es, die im Moment als Zielscheibe von Voldemort dienten. Er wollte der Welt zeigen, dass das Ministerium nichts gegen ihn ausrichten konnte mit all seinen Speziel-Truppen. Und im Moment schien er damit auch Erfolg zu haben. Und nicht selten ging ihm auch ein erfahrener Auror ins Netz, der immer einen besonderen Verlust für die Abteilung der Auroren bedeutete. Je mehr Kämpfer sie verlierten, desto bewusster wurde allen, wie groß die Gefahr wirklich war. Auch wenn Fudge selber das gerne unter den Teppich kehrte. Tonks glaubte nicht, dass der Zaubereiminister sobald zur Vernunft kommen würde. Immerhin müsste er dann zugeben, dass Albus Dumbledore Recht gehabt hatte. Und sie kannte Fudge gut genug, um zu wissen, dass das für ihn ein deftiger Schlag gegen die Brust wäre. „Ja, irgendwann sind sie so weit“, antwortete die Aurorin ihrem Gegenüber. „Und ich hoffe für sie, dass sie King bis zu diesem Tag gut genug vorbereitet hat.“ Ohne dass sie es wollte, blickte Tonks plötzlich sehr ernst. Doch blitzschnell änderte sich ihr Gesichtsausdruck wieder. Und sie hoffte, dass der junge Auror es nicht bemerkt hatte. Noch war sie nicht sicher, ob sie Viktor sagen sollte, was ihr auf der Seele brannte.
Als Viktor sagte, das Trimagische Turnier hätte der Gemeinschaft gut getan, nickte Tonks. Sie konnte ihm da nur zustimmen. Auch wenn diese schönen Tage in einer Tragödie geendet hatten, war ihnen doch auch etwas Gutes zu entnehmen. Es hatte die drei Schulen, die doch so verschieden waren, und ihre Länder, ein Stück zusammengeführt. „Ja, da haben Sie recht. Es gibt so viele Vorurteile und Zwietracht alleine in diesem Land. Da tut es Schülern … und Erwachsenen gut, sich näher zu kommen und einander zu verstehen. Denn genau diese Unsicherheit und diese Mißverständnisse sind es, die Sie-wissen-schon-wer für seine Ziele ausnutzt. Und dem müssen wir Einhalt gebieten.“
Die Hexe merkte, dass Viktor ihre kleine Anspielung auf Hermine nicht mitbekommen hatte oder sie aber geschickt ignorierte. Aber sie ging auch nicht weiter darauf ein. „Und ich bin sicher, Dumbledore ist froh, sie im Orden zu haben.“ Tonks lächelte, denn sie gaubte fest daran, dass der junge Auror der Gemeinschaft des Phönixs noch eine große Hilfe sein konnte. Wieder fiel ihr Karkaroff ein, zu dem Viktor als sein ehemaliger Schüler ja eine besondere Beziehung gehabt hatte. Sollte der werte Herr wieder die Seiten gewechselt haben, war sich Tonks sicher, dass Viktor ihn ohne zu zögern stellen würde, wenn er auf ihn traf. Aber sie verdrängte diese Gedanken schnell wieder, denn erst einmal sollte Viktor seine Ausbildung beenden, bevor er in den offenen Kampf geschickt wurde. Und sie hoffte nur, dass dafür auch die Zeit genügte. Denn im Moment hatte die junge Hexe manchmal das Gefühl, die Zeit rann ihnen zwischen den Fingern hindurch.
„Sie müssen sich keine Gedanken machen, weil sie nicht ständig mit pinken Haaren durch die Gegend laufen oder anderer Leute intimste Geheimnisse zu ergründen versuchen“, grinste Tonks. Sie konnte sich gut vorstellen, dass es für einen Moment komisch war, als Auror keine beosndere Fähigkeit zu haben, wie sie so viele hatten. „Aber ich habe gehört, sie sind ein ausgezeichneter Flieger. Sucher, richtig? Und wenn ich mich Ron’s Worte richtig entsinne, einer der Besten.“ Die Hexe lächelte aufmunternd, denn sie wollte Viktor Mut machen. Sicher war fliegen nicht die schnellste Reisemethode in ihrem Job, aber es gab andere Aufgaben. „Nun, es gibt viele Einsätze, in denen Leute gefragt sind, die kein Sturm so schnell von ihrem Besen holt. Und glauben Sie mir, Viktor: Bei uns kann es sehr stürmisch werden.“ Tonks wusste nicht mal, ob sie sich jetzt auf das britische Wetter oder auf die momentanen Zeitne bezog. Ist aber auch egal.
Als sie ihren Eiskaffee bekam, und Viktor anstoßen wollte, hob Tonks ihr Glas. Sie wusste nicht so recht, ob es die richtige Zeit war, um auf die Zukunft anzustoßen. Allerdings, wieso eigentlich nicht, dachte sie dann. „Ja, auf eine gute Zukunft.“ Doch ohne es richtig zu wollen, redete sie noch weiter: „Mögen die Menschen, die uns am Herzen liegen, ihre Zuversicht und ihre Hoffnung nie verlieren. Und mögen die, die sie beschützen können, auch in den düstersten Zeiten auf ihre Kraft und ihren Mut vertrauen.“ Und da ihr in diesem Moment Albus Dumbledore einfiel, fügte sie hinzu: „Möge der Ruf des Phönixs über die Weiten dieser Welt ziehen und das Böse vertreiben.“ Dann klirrte ihr Glas an Viktor’s.
Signatur

~ Jeder Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag! ~
|
ViktorKrum  Ordensmitglied Auror in Ausbildung

Status: Offline Registriert seit: 08.05.2006 Beiträge: 54 Nachricht senden | Erstellt am 29.06.2006 - 14:59 | |
"Werd ich machen. Schon komisch... der Auszubildende soll auf den Ausbilder aufpassen..." Viktor schmunzelte, aber wusste, dass Tonks recht hatte. Er konnte nicht einfach darüber hinwegsehen, dass dieses Mann möglicher Weise dem Ministerium zu sehr traute und beistand, als Dumbledore, dessen Schule er nun mit bewachte. Schon oft gab es solche gefährlichen Situationen, in denen Menschen ihr wahres Gesicht gezeigt hatten, z.B. Karkaroff, der doch viele Jahre lang, die Schule geleitet hatte, auf der Viktor für 7 Jahre den Umgang mit der Magie gelernt hatte. Dieser Mann war immer wie ein Vater für ihn gewesen und entpuppte sich letztendlich, doch als ein Anhänger von du-weist-schon-wem. Man konnte sich noch so sicher bei einem Menschen fühlen, eine Garantie über seine Loyalität gab es aber nicht. Viktor wusste nur, dass er zu Dumbledores Leuten gehörte und bei ihnen einen Platz gefunden hatte, den er im Ministerium nicht hatte. Er wurde akzeptiert, gefördert und freundlich behandelt, außerdem schien ihm der Schulleiter von Hogwarts viel zuzutrauen und das tat dem Bulgaren gut. Viktor weis, dass er Kraft und innere Stärke besaß, doch er konnte sie nicht aktivieren, wenn man ihn nicht daraufhin forderte und ihm zeigte, dass er diese wirklich besaß. Er war nie ein Mensch gewesen, der viel auf sich vertraut hatte, selbst im Quidditch sah er es eher als Glück und nichts besonderes an. Er war halt ein bescheidener Mann, der ab und zu mal die Bestätigung für seine Arbeit braucht, damit er nicht vergisst, was er doch alles kann. Und diese Bestätigung bekommt er nur im Orden, im Ministerium bekommt er nicht viel davon, sonst würde er sich auch nicht solche Sorgen wegen den fehlenden besonderen Fähigkeiten machen.
"Irgendwann muss ich auch bereit sein, wer weiss wieviel Zeit noch bleibt, bis..." Viktor wollte nicht weitersprechen. Nicht über du-weist-schon-wen reden. Nicht über die große Anzahl an Anhängern, die er hatte und nicht an die geringe Anzahl von Auroren denken. Vik spürte, dass es langsam ernst wurde. Er hatte gerade mal die Hälfte seiner Ausbildungsdauer rum und es war trotzdem schon zu spüren, dass das knappe eine Jahr nicht mehr ausreichen konnte um den dunklen Lord zurück zu halten. Vielleicht würde er seine Ausbildung noch nicht mal abschließen können. Wenn es so sein sollte, dann würde er kämpfen, bis zum letzten Atemzug, wenn nötig. Auf Durmstrang wurde er zu Durchhaltevermögen und Stärke erzogen. Er würde nicht aufgeben.
"Mr King bereitet mich gut vor, da können Sie sicher sein. Ich werde mich bereit fühlen, wenn es nötig sein wird." Viktor schaute Tonks ernst an. In seinem Blick lag eine Stärke und Entschlossenheit, die das letzte Mal vor der Quidditchweltmeisterschaft zu sehen gewesen war, als er seinen Besen bestieg. In den letzten Tagen hatte er viel über seine Zukunft nachgedacht und der Blick der jungen Frau ihm gegenüber bestätigte, dass es nicht besonders gut aussah. Der Beruf eines Auroren war kein ungefährlicher. Wie oft hatte er schon jemanden im Aurorenbüro gesehen, der den Schrank eines Auroren ausgeräumt hatte. Wenn man seine Ausbildung abgeschlossen hat, ist das noch kein Zeichen dafür, dass man nun alle Gefahren überstehen kann. Gerade die Auroren, die sich ständig in gefährliche Situationen begeben, haben es nicht leicht und auch keine hohe Lebenserwartung. Er wusste, dass King und Tonks gut waren, aber niemand konnte garantieren, dass sie überleben würden, genauso wie er. Es lag alles im Dunkeln und nur die Zukunft würde ein kleines Licht hineinbringen... Noch war alles offen, nur für wie lange? Ein Bischen sehnte er sich zu seiner Schulzeit zurück, ans Trimagische Tunier, zumindest die ersten beiden Runden, wo noch nicht zu erkennen war, was bald darauf geschehen würde. Wo alles noch eine fast heile Welt war, die fest in den Händen der Guten lag.
"Nur zusammen sind wie stark, das gilt nicht nur für den Orden oder die Gemeinschaft der Auroren, sondern für alle Zauberer, die eine Flamme der Hoffnung in ihrer Brust spüren können. Wenn er es schafft jeden von uns zu isolieren, dann sind wir verloren. So weit dürfen wir es nicht kommen lassen... doch dafür wird Professor Dumbledore sorgen, zumindest unter den Schülern von Hogwarts und dem Lehrerkollegium." Viktor erinnerte sich an die Ansprache vor fast zwei Jahren, als er mit Karkaroff und den anderen nach Hogwarts gekommen war. Schon dort hatte er gemerkt, dass dieser Mann eine Vision hatte und diese verwirklich würde, selbst wenn sich ihm jemand in den Weg stellen würde. Die Vision von einer ungeteilten Zaubererwelt und bei den Schülern hatte er begonnen und gesiegt. Wie viele Freundschaften waren während des einen Jahres geknüpft wurden, wusste Viktor nicht, aber er hatte am Ende gespürt, wie schwer der Abschied allen gefallen war.
Viktor schaute Tonks dankbar an. "Danke, dass Sie versuchen, mir zu sagen, dass besondere Fähigkeiten nicht zwingend notwendig sind. Ich fühl mich auch schon etwas besser... Fliegen? Ja, das war mein Träum, Hobby und Beruf. Aber einer der besten? Na ich weiss nicht. Ich kann es ganz gut, aber viel mach ich mir nicht aus dem ganzen Ruhm. Was ist schon Fliegen? Ich hatte nur viel Glück, dass ich in die bulgarische Nationalmannschaft kam, jeder andere hätte das auch gekonnt. Fliegen kann ja jeder." Er sah es nicht als was besonders, wenn er nun ein unschlagbarer Schachspieler wäre, wär das was anderes, aber sich auf einem Besen halten zu können, war nun wirklich keine Kunst.
"Vielleicht haben Sie recht. Als Sucher musste ich dem einen oder anderen Unwetter widerstehen und durfte nicht aufgeben. Das kann mir sicherlich noch einmal nützlich werden."
Als die beiden ihre Gläser hoben und Tonks über Hoffnung sprach, spürte Viktor eine Wärme in seinem Herzen. Wie recht die junge Frau doch hatte. Vor seinem Inneren Auge sah er Dunkelheit in der ein kleines Feuer loderte und immer größer wurde, bis es sich schließlich in einen Phönix verwandelte und sang, so dass die ganze Dunkelheit mit einem Mal verschwand. Der Orden des Phönix würde sein möglichstes tun und das erreichen, was der Phönix erreichte. Hoffnung im Herzen derer, die noch an Gerechtigkeit und die Liebe glaubten, zu wecken. Viktor lächelte sie an und trank dann einen Schluck von seinem Shake.
|
NymphadoraTonks Ordensmitglied Aurorin Metamorphmagus

Status: Offline Registriert seit: 10.05.2006 Beiträge: 43 Nachricht senden | Erstellt am 01.07.2006 - 00:20 | |
Tonks musste auf Viktor’s Kommentar grinsen: „Wieso sollte nicht mal die Maus die Katze jagen“, lachte sie. Zwar passte der tierische Vergleich schon der Größe wegen weder auf King noch auf Viktor, aber im Grunde war es doch so etwas Ähnliches. Und die Hexe war sich sicher, dass in diesem Spiel die Maus gute Chancen hatte. Und wie es ihr öfter passierte, kam ihr auch jetzt wieder ein Bild in den Sinn, dass so absolut nicht zur Ernsthaftigkeit der Situation passte: Eine kleine graue Maus auf einem viel zu großen Besen, die um die Zinnen von Hogwarts manövrierte und eine große braune Katze, die über die Ländereien von Hogwarts schlich, nie aus den Augen ließ. Tonks, reiß dich zusammen. Die Sache ist ernst genug, mahnte sich die Hexe selbst und konnte gerade noch ein leichtes Grinsen unterdrücken, als sie an die fliegende Maus von Hogwarts dachte.
Die junge Hexe lauschte Viktor’s Worten schweigend: "Irgendwann muss ich auch bereit sein, wer weiss wieviel Zeit noch bleibt, bis..." Und auch, wenn der angehende Auror nicht weitersprach, wusste sie, was er sagen wollte. Sie hatte selbst keine Ahnung, wieviel Zeit dem Orden noch blieb. Nur war es sicher, dass die Zeit gegen sie arbeitete. Das, was das Ministerium der Bevölkerung verschwieg, es war dennoch da. Und manchmal hatte Tonks das Gefühl, sie könne es spüren. Die Hexe warf einen Blick hinaus. Selbst jetzt, wo die Sonne scheint … es ist, als schiene sie durch einen Schleier. Doch Tonks ließ Viktor’s Aussage unkommentiert. Schließlich wussten sie beide, wovon sie sprachen.
Doch es beruhigte die Aurorin, dass sich Viktor von seinem Ausbilder gut vorbereitet fühlte. Sein entschlossener Blick machte ihr Hoffnung. „Das ist schön.“ Es tat ihr immer wieder gut zu sehen, dass der Auroren-Nachwuchs voller Stärke und Entschlossenheit in seine Zukunft startete. Das können wir gebrauchen … und vermutlich eher, als uns lieb ist. Nach einer Weile fügte sie hinzu: „Ich bin sicher, sie werden ein sehr guter Auror werden, Viktor.“ Ihr Gegenüber strahlte etwas aus, dass Tonks für den bevorstehenden Kampf Mut machte. Vielleicht war es diese Mischung aus Durmstrang-Stärke und Herz, die bei Viktor zusammen kam. Was immer es ist. Die Hexe sah den zukünftigen Auroren vor sich.
Und seine anschließenden Worte über Zusammenhalt und die Flamme der Hoffnung, bestätigten diesen Eindruck. Nein, viel mehr, dachte sie. Viktor’s Worte erinnerten sie an all das, für das der Phönixorden stand. Vor ihren Augen erschien das Bild von Dumbledore, wie er vor seinen Schülern von Freundschaft und Zusammenhalt … und bei Treffen des Ordens über Hoffnung und Zuversicht sprach. Sie erinnerte sich an ihre erste Begegnung mit Harry Potter, der wie ein ganz normaler Teenager aussah und auf dem doch so große Hoffnung lastete. Tonks dachte an alle Ordensmitglieder, die ihr inzwischen so ans Herz gewachsen waren und die für die Zukunft der Welt ihr Leben geben würden: Minerva, die stets treu an Dumbledore’s Seite stand … die Weasley’s, die immer in der Lage waren, schwere Gemüter wieder aufzuheitern … Remus, der sich trotz seines schweren Schicksals so um andere Menschen sorgte … und all die anderen, die trotz eigener Probleme keine Mühen und Gefahren scheuten, um diese Welt vor ihrem dunklen Schicksal zu bewahren.
„Das haben sie sehr schön gesagt, Viktor.“ Die Flamme der Hoffnung verbreitet sich durch Leute wie sie. Und nach einer kurzen Pause fügte sie hinzu: „Ich denke, Professor Dumbledore tut alles, um die Gemeinschaft der Schüler zu stärken.“ Und wenn sie an das vergangene Jahr dachte, konnte sie nur hoffen, dass das Ministerium dieses Jahr nicht wieder dazwischenfunken würde.
Dass Viktor so wenig auf seine Flugkünste gab, bewunderte Tonks. Er war bescheiden und das hatte sicher sein Gutes. Aber sie war dennoch der Meinung, dass er durchaus auf diese Gabe vertrauen sollte. Immerhin war er nicht ohne Grund der Starspieler der bulgarischen Nationalmannschaft. „Sicher ist Fliegen nichts Besonderes in ihren Augen. Jedes Kind lernt auf einem Besen zu sitzen … aber sie ziehen aus ihrem Talent ihre Kraft. Sie sind nicht der Starspieler ihres Teams gewesen, weil sie gut fliegen. Talent und ein Traum sind das eine. Die Kraft und Zuversicht, die wir daraus ziehen, das ist es, worauf es ankommt. Ihre ganze Entschlossenheit und Stärke – ich bin sicher, sie beruht auf ihrem Talent, das sie so berühmt gemacht hat.“ Tonks wusste selbst nicht genau, wieso sie soviel über Viktor’s Flugkünste philosophierte. Aber zum einen glaubte sie an das, was sie sagte. Und zum anderen wollte sie den jungen Auroren ermutigen, an sich selbst und seine Stärken zu glauben. „Das, was andere für selbstverständlich halten, kann für manche von uns der Weg in die Zukunft sein. Der Weg, der uns zu dem führt, was wir sind.“ Die Aurorin zeigte auf Viktor’s Besen, der noch immer an der Wand lehnte: „Ihr Besen und ihr Talent hat sie zu dem gemacht, was sie heute sind, Viktor.“
Als die beiden auf die Zukunft und die Hoffnung anstießen, überkam Tonks auf einmal ein seltsames Gefühl. Ihr Blick fiel auf die Straße, die so friedlich im Sonnenlicht da lag. Sie wusste nicht, wie oft sie noch die Möglichkeit haben würde, mit Viktor zu sprechen. Sie mochte den angehenden Auroren sehr. Aber ihr war auch klar, dass die Dunkelheit schneller heraufzog, als sie vielleicht handeln konnten. Möglicherweise war dies die letzte Gelegenheit, dem jungen Auroren einen guten Rat mit auf seinen schweren Weg zu geben. Tonks stellte ihr Glas ab und sah Viktor an.
Es lag eigentlich nicht in ihrer Art, jungen Auroren Angst zu machen. Aber sie erlebte tagtäglich, wie ihre Abteilung zahlenmäßig dezimiert wurde. Und da sie Viktor, der ihr gegenüber so unbefangen war, sehr mochte, kam sie nicht umhin, ihn zu warnen. Leise sagte sie: „Was ich Dir jetzt sage, würde Fudge sicher nicht so gerne sehen. Aber ich sag es Dir trotzdem.“ In diesem vertraulichen Gespräch, das sie jetzt vorhatte, zu führen, hatte Tonks plötzlich, ohne es zu merken, angefangen, den Auroren zu duzen. „Denn Du strahlst alles aus, was einen guten Auroren ausmacht. Dass Du in Durmstrang zur Schule gegangen bist, werden Dir sicher einige ewig vorhalten. Und ich bin sicher, dass auch dies der Grund dafür ist, dass man Dir King vor die Nase gesetzt hat. Doch Du hast eine starke Persönlichkeit entwickelt. Ein Mitglied des Ordens des Phönixs zu sein, ist eine besondere Ehre. Und diese vergibt Albus Dumbledore nicht leichtsinnig. Allein das Vertrauen dieses Mannes zu gewinnen, ist ein Segen.“ Tonks stoppte einen Moment, ehe sie fortfuhr.
„Auroren-Einsätze werden von Minute zu Minute gefährlicher. Du-weißt-schon-wer hat eine regelrechte Hetzjagd auf unsereins gestartet. Und im Moment sieht leider alles so aus, als hätte er damit auch Erfolg. Die Verlustliste wächst stetig, Viktor. Das Ministerium verdrängt das gerne und verwahrt die Informationen geheim. Und ich bin sicher, auch seine Auszubildenden werden nicht all das erfahren, was sie meiner Meinung nach erfahren sollten.“ Die Hexe registrierte das besorgte und ernste Gesicht ihres Gegenüber, dennoch fuhr sie fort: „Ein Aurorenausbildung beginnen, um in eine glorreiche Zukunft zu starten, das ist lange vorbei, Viktor. Heute geht es, wenn Du mir diese Wortwahl gestattest, ums nackte Überleben. Wir setzen jeden Tag unser Leben auf’s Spiel, um die Menschen, die wir lieben, und die Menschen, die sich nicht selbst helfen können, zu beschützen. Wenn Du Deine Arbeit gut machen willst, muss Dir das immer bewusst sein.“
Die Aurorin hatte Viktor, seit dem sie ihr Glas abgestellt hatte, nicht einmal zu Wort kommen lassen. Aber sie musste ihre kleine Rede zu Ende bringen, bevor sie wieder der Mut verließ, diese nicht unbedingt tröstlichen Worte an den Mann zu bringen. Denn sie waren ihr sehr wichtig.
Signatur

~ Jeder Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag! ~
|
ViktorKrum  Ordensmitglied Auror in Ausbildung

Status: Offline Registriert seit: 08.05.2006 Beiträge: 54 Nachricht senden | Erstellt am 10.07.2006 - 20:03 | |
Viktor konnte Tonks nicht ganz folgen. Was meinte sie auf einmal mit Katze und Maus? Hatte Viktor irgendetwas nicht mitbekommen? Wollte sich die junge Aurorin sich nun mit ihm über die Tiere der Muggelwelt unterhalten? Schnell verwarf er den Gedanken wieder, denn er hatte Tonks wohl einfach falsch verstanden. Das sie ihn und seinen Ausbilder mit Katze und Maus verglichen hatte, das war Viktor nicht in den Sinn gekommen, wäre aber auch ziemlich abwägig gewesen, schließlich war er keine Maus.
"Katze, Maus?..." Mehr konnte Viktor nicht sagen, diese beiden Begriffe schwirrten in seinem Kopf herum und er wusste nicht was er damit anfangen sollte. Aber dann schüttelte er kurz den Kopf. Er hatte soviel über das er Momentan nachdenken musste, da sollte er sich nicht auch noch mit dem Kampf ums Überleben von Tieren befassen. Viel wichtiger war es darüber nachzudenken, was mit ihm in der nächsten Zeit geschehen konnte. Der angehende Auror war etwas erleichtert, dass Tonks ihm nicht widersprach um ihm irgendetwas vor zu machen. Er hatte begriffen, dass er vielleicht einen Einsatz micht überleben würde und bis es dazu kommen sollte, würde er seine ganze Kraft für das Gute einsetzen. Es war sogar seine Pflicht, sein Leben für andere zu opfern, das war ihm auch klar gewesen, als er sich entschieden hatte ein Auror zu werden. Die Gefahr war ständig da und man konnte nichts tun, dass allen garantierte zu überleben. Es mussten Opfer gebracht werden und die Auroren mussten sie erbringen. Ob es sich dabei nur um Körperteile, wie sie Moody verloren hatte, oder um Familie oder sein eigenes Leben handelte, das war ganz gleich. Jeder würde etwas verlieren...doch es gab auch viel zu gewinnen: Freiheit, Hoffnung, Freundschaft, der Sieg über das Böse, Gerechtigkeit... man konnte soviel gewinnen, da würde es kaum auffallen, wenn der eine oder andere Auror den Kampf verliert. Viktor folgte Tonks' Blick aus dem Fenster und er sah eine ins Sonnenlicht getauchte Bank, auf der eine weiße Taube saß. Er schloss kurz die Augen und schaute nochmal nach draußen. Die Bank war noch da, aber die Taube nicht. Sollte er sich den Vogel nur eingebildet haben? Für einen Moment sah alles so friedlich aus, aber es war nur eine trügerische Ruhe. Viktor wusste, dass Voldemort etwas im Schilde führte und wahrscheinlich schon dutzende von Todessern rekrutiert hatte, die nur noch auf den Befehl zum Angriff warteten. Er hoffte so sehr, dass auch Dumbledore seine Schüler, Lehrer und die Ordensmitglieder auf den Ernstfall vorbereitete. Vik war ein angehender Auror und er hatte schon Angst, wie würde es anderen gehen, die nicht die Ausbildung zum Auroren absolviert hatten? Er fühlte sich stark und auf das Ungewisse vorbereitet, das konnte man auch in seinem entschlossenem Blick erkennen.
"Danke für das Lob. Sie machen mir dadurch viel Mute. Ein Auszubildender kann nur so gut sein, wie das was er von seinem Trainer beigebracht bekommt." Wieder kam das Gespräch auf Alec King und Viktor erinnerte sich, dass er eigentlich schon längst hätte bei ihm auftauchen müssen. Was würde sein Ausbilder nur darüber sagen? Vielleicht war er auch so beschäftigt, dass er überhaupt nicht bemerkte, dass Viktor schon überfällig war. Der junge Bulgare hatte nicht lange nachgedacht, sondern einfach das ausgesprochen, was er immer vor Augen hatte, wenn er über den gegenwärtigen Schulleiter von Hogwarts nachdachte. Eine Flamme der Hoffung, wie sie in sie in jedem Menschen zu finden war, nur es musste dafür gesorgt werden, dass sie nicht ausging, sondern weiterbrannte.
"Danke, ich hab nur gesagt, was ich in meinem Inneren gefühlt habe... ich bin kein großer Redner, ich denke mir lieber meinen Teil." sagte er mit einem schüchternen Lächeln zu Tonks. "Ich hoffe, dass sich die Schüler auch das zu Herzen nehmen, was der Professor ihnen sagt und das sie nicht auf irgendwelche Lügen aus der Zeitung hören." Viktor hatte erst letztens eine Ausgabe des Tagespropheten zerknüllt und in den Papierkorb geworfen, weil er sich so sehr über die Schlagzeile geärgert hatte.
Als die Aurorin auf Viktors Begabung Fliegen zu können zu sprechen kam, wollte der junge Mann schon abwinken, doch dann entschied er sich seine Kollegin ausreden zu lassen. Vielleicht hatte sie doch nicht so unrecht. Er konnte gut fliegen, aber dadurch war er auch eine Art Vorbild geworden. Er war immer auf seinem Besen, ob es nun stürmte, gewitterte oder sogar geschneit hatte. Er hatte immer gespielt und dadurch bewiesen, dass ihn nichts erschüttern konnte. Er hatte einen Traum gehabt und diesen auch erfüllt, er war Nationalspieler geworden und hatte allen gezeigt, dass man seinen Traum auch verwirklichen kann.
"Ich denke Sie haben mich überzeugt. Ich hab meinen Traum verwirklicht und dafür hab ich hart gearbeitet. Ich werde alles tun um meinen neuen Traum auch zu erfüllen und ich bin sicher, dass ich etwas bewirken kann, wenn auch nicht viel, aber etwas." Er schaute zu seinem Besen und lächelte. So viel hatte er schon mit diesem verzauberten Stück Holz erlebt und überstanden. Und er war immer an seiner Seite gewesen. Wenn men etwas oder jemanden hat, auf den man sich verlassen kann, dann kann man wohl alles schaffen.
Nachdem die beiden angestoßen hatten, schien es nicht mehr viel zu geben, was ihnen die Hoffnung nehmen konnte. Aber da hatte sich Viktor wohl sehr getäscht. Er wusste schon, das es nun wieder sehr ernst werden würde, als Tonks ihr Glas abstellte und ihn anschaute. Nun kam wohl die Stelle an der er sich die traurige Realität anschauen musste und ihm die Aurorin die Schattenseiten aufzeigte. Und er irrte dabei nicht. Sie sprach von Fudge, Durmstrang und von King. Und dann wieder vom Orden, Dumbledore und der damit verbundenen Ehre. Viktor hatte sich schon oft Gedanken gemacht, warum er King unterstellt worden war und nicht jemand anderes. Aber nun wo Tonks ihn daran erinnerte, dass er auf Durmstrangs gewesen war, sah er ein, dass Fudge wohl Angst davor hatte, dass die Gerüchte über Durmstrangs wirklich war sein konnten und sie ihre Schüler zu Todessern erzogen. Dumbledore glaubte diese Gerüchte nicht, sonst hätte er Viktor nicht die Chance gegeben sich zu beweisen und den Orden durch seine Mitgliedschaft zu bereichern. Die kleine Pause die Tonks machte nutzte Viktor um sie dankend anzuschauen. "Ich weiss und ich werde Dumbledore nicht enttäuschen..." Schon musste er wieder verstummen, denn seine Gesprächspartnerin fuhr fort.
Er nickte als sie geendet hatte. All das hatte ihn in den letzten Minuten beschäftigt und nun wurde ihm bewusst, dass er nicht ein Wort davon ausgesprochen hatte. Viktor setzte einen entschlossenen Blick auf und antwortete, als er sicher sein konnte, dass die Aurorin nichts mehr sagen wollte.
"Ich bin mir der Aufgabe eines Auroren in der jetzigen Situation bewusst. Ich möchte, dass alles ein gutes Ende nimmt und ich will Unschuldige beschützen. Wenn es nötig ist werde ich mein Leben opfern, denn das ist genauso meine Pflicht wie auch den Anweisungen meiner Vorgesetzten zu folgen. Wir befinden uns in einem Krieg, die Chancen stehen nicht gut, aber solange auch nur die kleinste Hoffung besteht, werde ich kämpfen, wenn es sein muss bis zum Ende. Ich habe im Ministerium oft gesehen, wie jemand Fremdes den Spind eines Auroren ausgeräumt hat und ich bin kein Kind mehr, ich weiss ganz genau was das bedeutet. Das Ministerium soll sagen was es will, ich habe meinen Traum und ich weiss, dass wir was ändern können. Außerdem gibt es mehr zu gewinnen als zu verlieren" Viktor nickte um seinen Worten Nachdruck zu verleihen. Er trank einen weiteren Schluck von seinem Milchshake und schaute Tonks dann leicht lächelnd an.
"Danke für Ihre Warnung. Wenn es vielleicht nicht Fudge persönlich war, aber King hat mich auf den Ernstfall vorbereitet. Ich habe keine Angst mehr" Zumindest keine große
|
NymphadoraTonks Ordensmitglied Aurorin Metamorphmagus

Status: Offline Registriert seit: 10.05.2006 Beiträge: 43 Nachricht senden | Erstellt am 25.07.2006 - 22:36 | |
Da Viktor offenbar ihren tierischen Vergleich nicht ganz verstanden hatte, winkte Tonks nur ab, als dieser sie fragend ansah. Wie bin ich jetzt auch auf Tiere gekommen, grinste sie innerlich. Manchmal konnte die Hexe ihre Gedankensprünge selbst nicht ganz nachvollziehen.
Als das Gespräch auf Viktor’s Ausbildung kam, dachte Tonks eine Weile über die Aussage ihres Gegenüber nach. “Ein Auszubildender kann nur so gut sein, wie das was er von seinem Trainer beigebracht bekommt.“ Da war sicher etwas Wahres dran. Und normalerweise war die Erfahrung eines älteren Auroren nur hilfreich für die Ausbildung. Aber in diesem Fall machte Viktor’s Aussage ihr auch ein bißchen Sorgen. Sie grübelte immernoch darüber nach, was sie wohl von Alec King halten sollte. Was wenn er nicht sauber war und Viktor in Gefahr brachte? Die junge Hexe vertraute zwar auf Vik’s Urteilsvermögen. Aber die Beziehung zwischen Ausbilder und Auszubildendem beruhte nun mal auf einem gewissen Vertrauen. Tonks versuchte, diese Gedanken abzuschütteln. Sie würde einfach versuchen müssen, die beiden im Auge zu behalten, wenn sie auf Hogwarts waren.
Als Viktor sagte, er hätte nur das ausgesprochen, was er dachte, nickte die junge Hexe ihm zu. „Manchmal ist es gut zu sagen, was man denkt. Gerade wenn es um so etwas geht.“ Tonks zeigte mit der Hand hinaus auf die Straße. „All die Menschen dort draußen, sie haben Angst. Und die meisten von Ihnen könnten jemanden gebrauchen, der Ihnen Hoffnung macht.“ Die Aurorin sah Viktor wieder an und ein zuversichtliches Lächeln huschte über ihr Gesicht. „Manchmal ist ein kleines Wort der Zuversicht und Hoffnung stärker als eine ganze Armee.“ Das war etwas, was die junge Hexe von Dumbledore gelernt hatte. Wie oft hatte der weise Zauberer allein mit der Kraft, die seine Worte ausstrahlten, Zweifel und Angst vertrieben und neue Hoffnung geboren. Und Tonks hatte im Laufe der letzten jahre gelernt, dass jeder Mensch dazu in der Lage war, einem anderen Trost zu spenden, wenn er es nur wirklich wollte.
Ob die Schüler sich Dumbledore’s Worte zu Herzen nahmen? „Ja, das kann man nur hoffen. Leider ist der Tagesprophet in letzter Zeit immer stärker unter den Einfluß des Zaubereiministeriums geraten. Und es ist eine Schande, dass die Leute dadurch an der Nase herumgeführt werden.“ Bei den letzten Worten hatte Tonks vor Wut mit der Faust auf den Tisch gehauen. Sie konnte einfach nicht begreifen, wie Fudge sich so gegen Fakten und Beweise sperren konnte. Und da gingen schon mal ihre Gefühle mit ihr durch. Die Hexe sah sich besorgt um. Sie hoffte, dass niemand gehört hatte, wieso sie so wütend auf den Tisch gehaun hatte. Es war nicht gerade gut, wenn jemand sie als Aurorin so reden hörte. Sie hatte eh schon das Gefühl, dass Fudge’s Leute ihr ständig auf die Finger schauten.
Tonks freute sich, dass sie Viktor von seinen kleinen besonderen Fähigkeiten überzeugt hatte. Sie nickte ihm aufmunternd zu: „Genau. Nichts ist wichtiger, als dass man an sich glaubt.“ Für die junge Hexe war es schlimm genug, dass im Moment die halbe Welt blind auf Fudge vertraute, obwohl die meisten Leute genau wussten, was vor sich ging. Da war es gut, wenn es noch Menschen gab, die an ihre eigene Stärke glaubten.
Nachdem sie ihre lange Rede gehalten hatte, hörte sie Viktor’s Worten gespannt zu. Aus ihnen klang Entschlossenheit, Mut und Überzeugung. All die Dinge, die nötig waren, um die Kraft zu finden, sich für andere einzusetzten. Tonks bereute es nicht, so offen mit Viktor gesprochen zu haben, denn sie wusste, dass sie ihm vertrauen konnte. Und einem Freund sagte die junge Hexe immer die Wahrheit, auch wenn diese vielleicht schmerzte. Auch wenn Tonks normalerweise keine Schwierigkeiten damit hatte, Kontakte zu knüpfen, hatte ihr dieses Gespräch heute sehr viel gegeben. Sie hatte nicht nur das Gefühl, Viktor richtig eingeschätzt zu haben. Sie glaubte auch, einen Menschen kennengelernt zu haben, der entschlossen und ehrlich für ihre Sache eintreten würde. Wie so oft erkannte die Hexe, dass Dumbledore die richtige Entscheidung getroffen hatte, als er einen so jungen Zauberer in den Orden geholt hatte.
Als Viktor geendet hatte, hob Tonks erneut ihr Glas. „Ich bin sicher, Du wirst Deinen Weg finden, Viktor.“ Da sie vorhin schon einmal mit dem Du angefangen hatte, behielt sie es bei. Die Hexe bemerkte aber auch, dass Viktor bei seinen letzten Worten etwas unsicher schien. Auch sie hatte Angst. Deswegen versuchte sie, ihn aufzubauen: „Es ist nicht falsch Angst zu haben. Angst ist kein Zeichen von Schwäche. Wenn wir Angst haben, sind wir wachsam und vorsichtig. Und die Vorsicht bewahrt uns davor, in unser Unglück zu laufen.“ Und nach einer Weile fügte sie noch hinzu: „Außerdem ist es auch eine Herausforderung an uns selbst. Jeder hat vor irgendetwas Angst. Doch darauf kommt es nicht an. Wichtig is, dass wir lernen, damit umzugehen. … Wer die Kraft findet, sich seinen Ängsten zu stellen, der wird auch den Mut finden, sie zu besiegen.“
Signatur

~ Jeder Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag! ~
|
NPC

Status: Offline Registriert seit: 10.05.2006 Beiträge: 54 Nachricht senden | Erstellt am 07.08.2006 - 00:42 | |
Eule im Auftrag von Dumbledore
Die hellbraune Eule war in großer Höhe über Hogsmeade geflogen und hatte die Umgebung sondiert. Sie war darauf trainiert nicht übereilt zu handeln. Dumbledore musste immerhin immer damit rechnen, dass seine Eulen abgefangen wurden. Instinktiv spürte die Eule, wo sie die Adressatin ihres Briefes finden würde und schwebte langsam Richtung Madame Puudifoot’s Café. Dort flog sie durch ein offenes Fenster und landete neben der Tasse der jungen Aurorin. Sie ließ sich von Tonks den Brief abnehmen und pickte dankbar den Keks, der ihr gereicht wurde. Dann flog sie zurück zum Schloß.
Sehr geehrte Tonks,
im Schloß gehen seltsame Dinge vor sich. Vielleicht ist Dir in Hogsmeade etwas Ungewöhnliches aufgefallen. Ich würde Dich bitten, für eine Weile nach Hogwarts zu kommen und Mr. King und Mr. Built bei ihren Nachforschungen zur Hand zu gehen.
Mit freundlichen Grüßen,
Albus Dumbledore
PS: Mr. Krum hat sicher auch nichts gegen aktive Auroren-Arbeit einzuwenden.
Signatur
 |
VivieneRogers unregistriert
| Erstellt am 07.08.2006 - 13:43 | |
pp: Straßen [Hogsmeade]
Viviene betrat das Café und suchte sich einen Platz in der Nähe der Aurorin. Aber diese war nicht allein. Ein Mann saß bei ihr und sie schienen sich eingehend zu unterhalten.
Viviene überlegte zu wem er gehörte. Auf jedenfall glaubte sie nicht das er ein Auror war zumindest hatte sie ihn noch nie bei irgendwelchen Auroren gesehen. Vielleicht gehört er ja zu Dumbledore. Sie hatte dunkel davon etwas mitbekommen. Oder er hatte mit der ganzen Sache garnichts zu tun. Aber das glaubte sie weniger. Sonst würde er nicht so innig mit der Frau sprechen.
Sie bestellte sich einen Kaffee und hoffte das sie irgendetwas interessantes zu hören bekam.
Sie bekam ihr Kaffe und nippte daran. Er war brühend heiß und bitter. Sie verzog das Gesicht und tat noch etwas Zucker hinzu, welcher auf den Tisch stand. Dann zog sie ihren Zauberstab hervor und rührte den Kaffe damit um, allerdings ohne diesen zu berühren. Mit einen weiteren Zauber kühle sie den Kaffe auf eine trinkbaren Temperatur ab.
Sie nahm noch einen Schluck. Zumindest konnte man ihn jetzt trinken, aber der beste war er nicht. Ihr selbstgemachter schmeckte ihr eindeutig besser.
Naja, besser als nix!
Dann richtete sie ihre Aufmerksamkeit wieder auf die beiden Personen die es zu belauschen galt.
[Dieser Beitrag wurde am 10.08.2006 - 17:07 von VivieneRogers aktualisiert]
|
ViktorKrum  Ordensmitglied Auror in Ausbildung

Status: Offline Registriert seit: 08.05.2006 Beiträge: 54 Nachricht senden | Erstellt am 09.08.2006 - 22:15 | |
Viktor war froh, dass Tonks ihn ermutigt hatte, dass zu sagen was er für richtig hielt. Er war zwar sonst kein spontaner Mensch, zumindest was Worte anging. Auf seinem Besen sah alles ganz anders aus. Gerade ein Quidditchspiel konnte man nicht planen, es ergab sich aus der Situation, den Gegenern und ganz besonders dem Wetter. Deshalb erstaunte es den angehenden Auroren auch, dass er einfach gesagt hatte, was ihm in den Sinn gekommen war. Doch im Nachhinein war er stolz darauf, dass er es wirklich gesagt hatte, denn er wusste nun, dass seine Sichtweise richtig war und Tonks sie teilte.
"Dumbledore... er macht vielen Hoffnung..selbst über die Landesgrenzen hinaus..." Viktor dachte an Bulgarien zurück, seine Heimat und der schlechte Ruf, der auf dem Land lag. Viele böse Magier kamen daher und die dunkle Magie wird an vielen Schulen gelehrt, doch man kann nicht verallgemeinern und Dumbledore tut dies, im Gegensatz zum Tagespropheten glücklicherweise nicht. Vorallem die Schüler fühlten sich durch Dumbledores Anwesenheit sicherer und wer könnte Hogwarts' Mauer schon überwinden? So weit Viktor wusste, war das Schloss gegen das Böse abgesichert und solange Dumbledore Schulleiter war, würde sich nichts Böses auch nur in die Nähe wagen. Wie sehr sich der junge Mann irrte, konnte er in diesem Moment natürlich noch nicht ahnen. Er schaute Tonks an und nickte zustimmend. "Die Schüler haben Dumbledore seit Jahren vertraut, die Eltern und Lehrer vertrauen ihm...selbst ein großer Teil der Auroren tut es... wenn sie ihm nicht glauben sollten, dann sind sie wirklich dumm..." Als Tonks den Tagespropheten erwähnte, musste Viktor an das trimagische Tunier und Rita Kimmkorn denken. Er seufzte und verdrehte die Augen. Die Reporterin hatte es geschafft ihm die wenigen Worte im Munde herum zu drehen und er hatte selbst gemerkt, wie schnell es doch gehen konnte, dass man einer Lüge Glauben schenkt. Er erschrak, als seine Gesprächspartnerin mit der Faust auf den Tisch haute und wurde aus seinen Gedanken an das trimagische Tunier gerissen. "Nicht alles was in der Zeitung steht, ist auch richtig...jeder der Professor Dumbledore kennt, weiß, dass es nur Lügen sind, die der Tagesprophet verbreitet..." Viktor sah es so und hoffte, dass auch viele Leser es genauso sahen wie er.
"Ich bin Ihnen dankbar, dass Sie mir die Augen geöffnet haben. Wenn wir an etwas glauben, dann müssen wir auch an uns selbst und unsere Fähigkeiten denken, nur dann haben wir überhaupt eine Chance unser Ziel zu erreichen" Dankbar lächelte er Tonks an. Sie hatte ihm in ihrem Gespräch die Augen geöffnet und ihm gezeigt, warum Dumbledore nicht gezögert hat, ihn in den Orden aufzunehmen. Nun weiß er, dass auch er Fähigkeiten hat, die nützlich sein können und dass er entschlossen ist, für sein Ziel einzutreten und Opfer zu bringen.
"Wenn Sie das sagen, dann werde ich in sicherlich finden. Ich hab ja Unterstützung von Mr King und von Professor Dumbledore, die mich von einem Fehltritt abhalten können. Das Gefühl nicht allein zu sein, gibt mir viel Kraft" sagte er und seine Augen funkelten, als er an den Orden des Phönix und das Nicken von Dumbledore, das Viktor ein großes Vertrauen entgegen brachte, dachte. Er bemerkte natürlich, dass Tonks ihn nun duzte, aber das war ihm recht, schließlich war er noch nicht besonders alt und hatte sich bei jedem "Sie" komisch gefühlt. Schließlich duzten ihn seine ganzen Fans auch. Aber er würde Tonks nicht duzen, schließlich war er gut erzogen, sie war eine Lady, älter als er und sozusagen auch seine Vorgesetzte.
"Sie haben wirklich ein Talent dafür, alles genau auf den Punkt zu bringen. Wenn ich Ihnen zuhöre, dann fühl ich mich gleich besser, weil Sie mir zeigen, was wichtig ist." Der bulgarische Sucher trank einen weiteren Schluck und beobachtete im gleichen Moment eine Eule, die auf ihrem Tisch landete. Ihm fiel sofort das Siegel von Hogwarts auf, doch da die Eule sich an Tonks gewandt hatte, blieb Viktor ruhig und wartete ab. Sicherlich war es kein privater Brief, doch wenn er Informationen enthielt, die Tonks weitergeben durfte, würde sie ihn sicher einweihen. Während Tonks den Brief studierte, sah sich Viktor möglichst unauffällig im Cafe um. Nicht viele Gäste waren da, doch eine dunkelhaarige Frau hatte sich direkt in ihre Nähe gesetzt. Vielleicht war es besser, wenn Viktor sie ihm Auge behielt, man konnte ja nie vorsichtig genug sein. Eine Anweisung seines Ausbilders, der Viktor nur zu gern folgte.
|