| Ersteller | Thema » Beitrag als Abo bestellen |  |
OnkelJoe 

Status: Offline Registriert seit: 19.12.2004 Beiträge: 198 Nachricht senden | Erstellt am 28.01.2005 - 20:05 |  |
Hallo, zählen die Maciste Filme auch zu Sandalen Filme ich denke schon.Mag jemand von euch diese Filme ,ich finde sie großartig!!Besonders den von Ricardo Freda der ist Klasse. mfg Onkel Joe
|
|
|
piedone 

Status: Offline Registriert seit: 11.02.2004 Beiträge: 3332 Nachricht senden | Erstellt am 28.01.2005 - 20:57 |  |
Kenne keinen, da ich Sandalenfilme leider kaum schauen konnte, da Tele 5 bei mir erst ab 21:00 Uhr freigeschalten ist.  "Muskelfilme" sinds aber auf jeden Fall, die Doku "Kino kolossal" hat ja auch den Titel "Herkules, Maciste und Co." und in der Doku werden anhand eines Stummfilmschauspielers, der seinerzeit in seinen Rollen "Maciste" hieß (spielte nicht in der Zeit der Römer, aber dieser Maciste war ein echt bulliger Koloss von Schauspieler) auch Vergleiche mit Bud Spencer gezogen, oder?! Meine mich doch zu erinnern. Interessante Doku, in der z.B. auch Giovanni Cianfriglia und Gordon Mitchell in dokumentarischen Sequenzen noch einmal zu sehen sind. Der gute Gordon Mitchell starb ja leider nur wenige Jahre später.
Signatur "Ich kann nichts unternehmen, du kannst nichts unternehmen, niemand kann was unternehmen, also bleibt alles hübsch beim Alten..."
Frank Wolff in "Das Grauen kam aus dem Nebel" |
<Frank O.> unregistriert
| Erstellt am 02.02.2005 - 22:23 |  |
Hallo,
das Thema ist ja beinahe zu umfangreich, um dazu schnell Stellung zu nehmen. Es müsste mal jemand ein Buch darüber schreiben. 
Natürlich muss auch Maciste zu den Helden des Muskel- und Sandalenfilms gerechnet werden! Er dürfte neben der Figur des Herkules am häufigsten in diesen Filmen auftauchen.
Demnächst mehr zu dem Thema!
F: O:
|
cesar 

Status: Offline Registriert seit: 12.01.2004 Beiträge: 2815 Nachricht senden | Erstellt am 02.02.2005 - 23:30 |  |
Bereits 1905 entstanden in Turin die ersten italienischen Monumentalfilme. Der Protagonist der damaligen Stummfilmstreifen war zumeist die von Gabriele D`Annunzio erschaffene Heldenfigur Maciste (zu deutsch soviel wie „Maschine“). Maciste wurde schon bald zu einem Nationalen Symbol und sein Charakter wurde vom Faschismus ausgenutzt. Einen Schritt weiter ging das italienische Kino, als Mussolini 1937 den gewaltigen Film „Scipio der Afrikaner“ produzieren ließ. Vorbild für diesen psychologischen Propagandafilm war Leni Riefenstahls „Triumph des Willens“. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam der italienische Monumentalfilm allerdings zum Stillstand. Erst in den 50er Jahren entstanden wieder italienisch-amerikanische Co-Produktionen in den römischen Cinecittá Studios. Zwei der wichtigsten dieser Produktionen waren „Quo Vadis“ (1951) und „Die Fahrten des Odysseus“ (1954). Mit den Jahren erkannten die italienischen Produzenten, dass sie auch ohne amerikanische Unterstützung wieder Monumentalfilme drehen konnten, man brauchte nur einen neuen Helden, der das Publikum für sich gewinnt: Herkules!
|
cesar 

Status: Offline Registriert seit: 12.01.2004 Beiträge: 2815 Nachricht senden | Erstellt am 02.02.2005 - 23:33 |  |
Und als dann die Herkules-Filme große Erfolge feierten wurde auch der Charakter des Maciste wieder neu aufgegriffen! 
cu cesar
|