<LVB> unregistriert
| Erstellt am 10.02.2007 - 14:51 |  |
Steig ein – nutze die Chance!
Wohnen Sie in der Stadt Leipzig?
Beziehen Sie seit mindestens einem Jahr Arbeitslosengeld II?
Wenn JA können Sie Mitarbeiter/-in im Aktiv-Office-Projekt werden.
Das bieten wir
* Begleitservice für mobilitätseingeschränkte Kunden
* Mitarbeiter für zielgruppenorientierte Verkehrsberatung
* Berater für ÖPNV-Belange
* Begleitservice in Bussen und Straßenbahnen
Das erwarten wir
* ein gepflegtes Erscheinungsbild
* ein freundliches und sicheres Auftreten
* gute Beherrschung der deutschen Sprache
* eine kommunikative, teamorientierte sowie lernfähige Wesensart
* Computerkenntnisse sind von Vorteil
Das bekommen Sie
Sie erhalten eine monatliche Aktivprämie in Höhe von 100 bis 150 Euro zusätzlich zu Ihrem Arbeitslosengeld II sowie freie Fahrt mit den LVB. Darüber hinaus unterstützen wir Sie mit Bewerbungstraining und weiteren Qualifizierungsangeboten.
Dort bewerben Sie sich
Bitte senden Sie Ihre aussagekräftigen, vollständigen Bewerbungsunterlagen an:
LAB Leipziger Aus- und Weiterbildungsbetriebe GmbH
Projekt "Aktiv-Office"
Jahnallee 56
04177 Leipzig
>>> Zur Stellenausschreibung
Hintergrund Information
Auf Initiative von Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee startete im Jahr 2006 in Leipzig ein Pilot-Projekt, das Langzeitarbeitslosen über ca. drei Jahre sinnvolle Beschäftigung anbietet und damit auch die Chance erhöht, auf dem regulären Arbeitsmarkt wieder Arbeit zu finden.
Das Verkehrsministerium hat das Pilot-Projekt der Arbeitsgemeinschaft Leipzig (ARGE) übergeben, die es nun unter der Bezeichnung „Aktiv-Office“ in Kooperation mit den Leipziger Verkehrsbetrieben (LVB) GmbH umsetzt.
Bei den Beschäftigungsfeldern innerhalb der LVB-Gruppe handelt es sich um gemeinwohl-orientierte Tätigkeiten, die außerhalb dieses Projektes nicht erbracht werden, z.B. Begleitservice in Bussen und Bahnen, Streetworker/Beratung für ÖPNV-Belange und zielgruppen-orientierte Verkehrsberatung vorwiegend in Kindergärten, Schulen und Seniorenheimen. Die Aufgaben des Begleitservices reichen von Fahrplanauskünften, der Hilfe beim Kauf von Fahrkarten oder der Hilfe beim Ein- und Aussteigen bis hin zur Vandalismusprävention und Erhöhung des Sicherheitsgefühls durch Präsenz. Verkauf und Prüfung von Fahrausweisen gehört nicht zu den Aufgaben.
Alle Projektteilnehmer erhalten eine Dienstkleidung. Der Einsatz beginnt mit 50 Teilnehmern. Die erste Gruppe startete am 15. November 2006, die zweite am 1. Dezember 2006, die weiteren beginnen ab 1. Februar 2007 monatlich, bis die Zahl 300 erreicht worden ist. Die Einsätze gehen über jeweils 36 Monate, d. h. die letzte Maßnahme endet voraussichtlich am 30. April 2009. Die Arbeitszeit beträgt 30 Stunden pro Woche. Die Teilnehmer werden intensiv zu Themen wie Kundenorientierung, Deeskalation und LVB-Produkten (Tarife, Liniennetz, Fahrzeuge) geschult bzw. qualifiziert.
Während des Projektes werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die Kommunikations- und Führungsprozesse der LVB-Gruppe eingebunden, d. h. sie nehmen am Unternehmensgeschehen teil und erhalten Zugang zu den internen Kommunikationsmitteln (z. B. Intranet). Einen Arbeitnehmerstatus erlangen sie allerdings nicht, weil sie in keinem direkten Beschäftigungsverhältnis mit den LVB stehen. Haftpflicht- und Unfallschutz werden von den LVB übernommen.
Während ihres Einsatzes und bei Anwesenheit erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusätzlich zum Arbeitslosengeld eine Aktiv-Prämie in Höhe von 100 bis 150 Euro (je nach Einsatz) sowie jeweils LVB-Monatskarten.
Das Projekt „Aktiv-Office“ ist bei den LAB Leipziger Aus- und Weiterbildungsbetrieben GmbH, einer Tochter der LVB, angesiedelt. Dort werden die Langzeitarbeitslosen, die sich auf die veröffentlichten Ausschreibungen bewerben, ausgewählt, für ihren Einsatz fit gemacht und während der Projektlaufzeit betreut.
Das Projekt ist zunächst auf drei Jahre befristet. Vorgesehen ist der Einsatz von bis zu 300 Langzeitarbeitslosen in der LVB-Unternehmensgruppe. Die Tätigkeit ist zunächst auf drei Jahre befristet, kann bei bewiesener Eignung und hohem Engagement jedoch in ein unbefristetes Anstellungsverhältnis innerhalb der LVB-Unternehmensgruppe münden.
Wie, wann und wo kann man sich bewerben?
Die betreffenden Langzeitarbeitslosen werden von der ARGE über Serienbriefe, Anzeigen, Plakate, über das Fahrgast-Fernsehen und weitere Aushänge angesprochen. Die Briefe sind keine Einladungen, sondern rein informativ, denn die Teilnahme am Projekt ist freiwillig.
Für eine Teilnahme an dem Projekt bewerben können sich Langzeitarbeitslose, die bereits länger als ein Jahr Arbeitslosengeld II beziehen und ihren Wohnsitz in Leipzig haben. Weitere Voraussetzungen bestehen in Abhängigkeit von den Anforderungen der jeweiligen Tätigkeitsfelder. Bewerbungen nehmen die LAB Leipziger Aus- und Weiterbildungsbetriebe GmbH – Aktiv-Office, Jahnallee 56, 04177 Leipzig, entgegen.
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