<KGR84> unregistriert
| Erstellt am 16.11.2011 - 12:26 |  |
Hallo,
bei mir haben die Schmerzen nach einem fremd verschuldeten Motorradunfall begonnen.
Ich habe nach dem Unfall (Lunatumnekrose war natürlich noch nicht diagnostiziert) von der gegnerischen Versicherung ein Schmerzengeld in Höhe von ca. 700 Euro erhalten (wegen verletztem Sprunggelenk, nicht wegen der Hand).
Der Unfall ist nun ca. 2,5 Jahre her.
Vor ca. ½-¼ Jahr habe ich aufgrund der Fußverletzung, die auch noch Schmerzen bereitet, über meine privat abgeschlossenen Unfallversicherung, einen Termin bei einem Gutachter bekommen. Der war zum Glück ned schlecht und hat auch andere schmerzen, die nach dem Unfall entstanden sind untersucht. Unter anderem mein Handgelenk, dessen immer stärker werdenden Schmerzen immer noch nicht zugeordnet werden konnten. Dieser Gutachter hat mir auch den Arzt/ die Klinik empfohlen, wo Kienböck bei mir festgestellt wurde. Auf alle Fälle hat er sowohl am Fuß ALS AUCH auf der Hand eine Bewegungseinschränkung festgestellt, 2x10%von70%. Deswegen habe ich von meiner Unfallversicherung einen geringen Betrag bekommen, da dauerhafte (Teil)Invalidität bei mir nur minimal Versichert war. Warum ich das erzähle hat den Hintergrund in der folgende Frage, da eine Verbindung zwischen Unfall und meiner Krankheit hergestellt werden kann, was ja sicher auch nicht unerheblich ist. Allerdings war zum Zeitpunkt des Gutachtens keine Ursache bekannt, sondern es wurde nur die Bewegungseinschränkung für den Grad/Grund der Invalidität herangezogen.
Mir geht es nun darum, in wie fern ist es Wahrscheinlich, dass ich diese „Krankheit“ im Nachhinein bei der gegnerischen Versicherung vom Unfall geltend machen kann. Ich habe zwar damals die ca. 700 Euro akzeptiert, da waren aber die Ausmaße der Verletzung bei weitem noch nicht klar, und die Spätfolgen schon gar nicht.
Hatte von euch jemand einen ähnlichen (Un)Fall, oder ist dahingehend rechtlich versiert?
Ich möchte mich nicht ungerechter Weiße an diesem Vorfall bereichern, immerhin wäre mir eine gesunde Hand lieber, aber die Kosten, die für mich entstanden sind, alleine schon bis zum jetzigen Zeitpunkt, wo die Diagnose noch nicht auf Lunatumnekrose war, übersteigen diese 700 Euro schon. Und wenn jetzt eine Operation vorgenommen wird, wachsen die Kosten noch mehr an.
Davon abgesehen, dass ich (fast) keins meiner Hobbys und ausgeübten Sportarten mehr wahrnehmen kann, bereits einen Job verloren habe, mit anschließender Arbeitslosigkeit, aufgrund der anhaltenden Schmerzen, und ich fest damit rechne meinen jetzigen Job, den ich noch nicht so lange habe, auch zu verlieren, wenn ich operiert werde, und damit mindestens 3 Monate ausfalle.
Ich habe auch eine Arbeitsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen, hat damit jemand Erfahrung. Bringt mir die was, wenn ich durch meine Krankheit/den Krankenstand den Job verliere?
Leider habe ich durch Kredite sehr hohe monatliche Fixkosten, und aufgrund der vorangegangenen Arbeitslosigkeit keinen finanziellen Polster mehr. Da ich auch noch nicht so alt bin (27) fürchte ich auch nach, der hoffentlich raschen, Genesung, Probleme mit dem Wiedereinstieg ins Arbeitsleben zu haben, da es jetzt schon schwer war einen Job zu finden und zu bekommen.
Ich wäre euch für Tipps und Ratschläge, oder auch eigene Erfahrungen sehr dankbar.
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