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Eliane ...



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...   Erstellt am 19.04.2009 - 08:26Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen





Die Araber machten Palermo im Jahre 831 zur Hauptstadt ihres neuen Inselreichs. Und sie machten sie zu einer der schönsten Metropolen Europas mit Palästen, Moscheen, Geschäftsstrassen und Lustgärten.

Auch die Landwirtschaft blühte auf. Unter der Führung von persischen Fachleuten wurden Bewässerungssysteme angelegt und viele neue Pflanzen kultiviert: die Bitterorange, die Dattelpalme, die Melone, die Pistazie, der Reis, das Zuckerrohr.

Aber auch der Maulbeerbaum und seine Nutzung für die Seidenraupenzucht und der Papyrus samt der Herstellung von Papier wurden eingeführt.

Es war eine kosmopolitische, gebildete Gesellschaft, die Palermo bewohnte.

Ein arabisch-orientalischer Hauch weht noch im Gassengewirr der historischen Viertel, die sich um die Kreuzung Quattro Canti verteilen.

Man findet ihn auch im Geruch und in den Farben der Märkte Vucciria, Ballarö und Mercato del Capo und im archaischen Singsang der Händler, wenn sie die Käufer umwerben.












Europas geistiger Elite, die in den beiden letzten Jahrhunderten nach Sizlien strömte, prägte sich ein und dasselbe Bild ein: Die weit geschwungene Küste von Palermo mit dem Monte Pellegrino auf der einen und dem Kap Zafferana auf der anderen Seite, strotzend vor Pflanzen und Bäumen, aus denen die Orangen leuchteten. Dieser Eindruck gab der Bucht ihren Namen, «Conca d'Oro», goldene Muschel.
Den Namen hat sie noch heute, auch wenn das Gold verschwunden ist.




Die Stadt, einst als «Perle» darin eingeschlossen, wuchert heute in alle Richtungen.




Eliane ...



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...   Erstellt am 02.05.2009 - 09:01Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Golden funkeln noch die Kirchen der Normannen. Ein Schmuckstück aus christlichen-islamischen Elementen ist Santa Maria deN'Ammiraglio.
Später wurde sie in das Kloster der Benediktinerinnen von Martorana integriert - ein Name, der an diesseitige, süsse Verführungen erinnert: an das Marzipan.

Auf einer Anhöhe über der Stadt liegt die Kathedrale von Monreale. Auch hier arbeiteten Kunsthandwerker aus der ganzen damaligen Welt, dem Morgen-und dem Abendlande, an den geschnitzten Girlanden der Säulen, den Marmorverkleidungen, den Mosaiken und den Blendarkaden aus Tuff.



Der Dom von Monreale und sein Kreuzgang sind das schönste Beispiel des arabisch-normannischen Baustils



Johann Wolfgang von Goethe, der 1787 in Sizilien den «Schlüssel zu allem» entdeckte, ignorierte den Ort. Anders König Juan Carlos von Spanien. Als er im Oktober 1998 Palermo besuchte, wurde Monreale generalstabsmässig abgeriegelt.

Das Lächeln des Monarchen grüsste auf Plakaten monatelang weiter. Nach der Eroberung Siziliens durch die Spanier im fünfzehnten Jahrhundert errichtete der gesamte einheimische Adel seine Paläste in der Nähe des Vizekönigs, also in der Hauptstadt.

Auf die arbeitende Landbevölkerung hatte diese Gewichtung zum Teil katastrophale Folgen. Auch Palermo spürte sie, indem sich das Proletariat und die Armenviertel ausbreiteten.

Einen Nachgeschmack der alten aristokratischen Ordnung bekommt man in Bagheria, wo der Prinz von Butera, als er sich hier eine Sommerbleibe errichtete, eine Modewelle unter seinesgleichen auslöste.

Skurril grinsen die Steinskulpturen der Villa Palagonia, während der Saal mit der Spiegeldecke, die nun braun und erblindet ist, nicht einmal mehr nostalgisch stimmt.



Palermos heutiger Adel residiert auf der anderen Seite der Bucht in Mondello. Der Jugendstil mancher Gebäude zeigt, dass auch dieser Stand nicht mehr der neueste ist.

Längst nicht mehr bestimmen die Kaleschen der Patrizier, die zum Eisessen ans Foro Italico fuhren, das Bild, sondern das Heiligtum aller Italiener: la Santa Macchina. Mit dem Auto sind alle Palermitaner endlich gleich geworden, zu Herren wie zu Untertanen. Mit ihm mähen sie sich durch Gassen und Quartiere. Sie freuen sich, wenn es einen Gehsteig gibt, worauf sie das Automobil abstellen können, und wenn die Strasse breit genug ist, parken sie gleich in mehreren Reihen nebeneinander. Die heilige Rosalia, der heilige Domenikus und die heilige Anna husten zwar, aber das hört im Knattern der Auspuffrohre keiner mehr.



Palermos chronisch verstopfte Strassen sind berüchtigt. Es gibt zwar gut funktionierende öffentliche Verkehrsmittel, aber den Gang zum nächsten «Tabacchi», in die nächste Bar macht keiner zu Fuss.




besucherin
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...   Erstellt am 02.05.2009 - 09:11Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


a propos marzipan..........

eliane, nicht böse sein, aber diese buchempfehlung musste ich reinstellen:

Jan Weiler

"Maria ihm schmeckt's nicht"
"Antonio im Wunderland"

Inhalt
Der italienische Gastarbeiter Antonio Marcipane hat alles erreicht: Er besitzt ein Reihenendhaus, ein schönes Auto und vier Dutzend Krawatten. Seine Töchter haben deutsche Männer geheiratet, und jetzt wartet ein entspanntes Rentnerdasein auf ihn. Wenn da nicht noch ein unerfüllter Traum wäre: Amerika. Da muss er hin - und sein Schwiegersohn muss mit.

Nach dem Bestseller "Maria ihm schmeckt's nicht" der zweite Band über ein italienisches Gastarbeiterschicksal in Deutschland.

Rezension:

Wir kennen ihn alle, Antonio Marcipane, der als einer der ersten Gastarbeiter nach Deutschland kam und dessen Geschichte Jan Weiler in der Rolle des Schwiegersohns in "Maria, ihm schmeckt's nicht" hinreißend komisch erzählt. Ganz nebenbei, dieses Schelmenstück gilt als das erfolgreichste Romandebüt der letzten Zeit.

Nun aber ist Antonio in der Zwischenzeit in die Jahre gekommen und darf endlich in Rente gehen. Seine Verabschiedung in der Firma - im noblen, geliehenen Anzug, der viel zu lang und insgesamt zu groß ist, - liest sich wunderbar. Allein, bis klar ist, von wem das gute Stück augeliehen wird, das ist zum Kringeln. "Es gibt zwar einen gewissen Herr Plauen, der genau Antonios Statur hätte, aber Antonio verdächtigt ihn seit zwanzig Jahren eine Affäre mit seiner Frau zu haben, was ich für eine gewagte Unterstellung halte, weil Herr Plauen nicht nur Diabetes und eine künstliche Hüfte, sondern auch keinen Funken Charme und eine Glatze hat. Jedenfalls würde Antonio eher einen Volkshochschulkurs in Minnetanz belegen, als Plauen nach einem Anzug zu fragen."

Natürlich geht es im Sommer wieder zur Großfamilie nach Neapel. Keine italienische Familie in Deutschland scheint ein anderes Reiseziel auch nur in Erwägung zu ziehen. Und dieses Jahr gibt es sogar eine Gegeneinladung zum Oktoberfest. "Wenn die Italiener nicht wären, könnte man das Oktoberfest ein hirnloses Rumgeschubse im Vollrausch nennen. Mit ihnen jedoch ist es ein hirnloses Rumgeschubse im Kaufrausch."

Aber den absoluten Knaller hat sich Antonio für seinen Schwiegersohn bis zum Schluss aufgehoben. Er darf ihn und seinen besten Freund nach Amerika begleiten. Antonio erobert New York. Dass er dabei Robert de Niro trifft, in verschiedene Schlägereien verwickelt wird und fast nicht einreisen durfte - Kleinigkeiten am Rande.

Diesen Chaoten Antonio muss man einfach gernhaben und in das Leserherz schließen. Jan Weiler beschreibt die kleinen Macken und Eigenheiten witzig und liebevoll und legt großen Wert auf so Nebensachen, wie die passenden Kapitelüberschriften in der jeweiligen Landessprache - da geht das Styling über alles.

Wer sich gerne wieder einmal köstlich mit einem Roman amüsieren möchte - bitte zugreifen.
© Manuela Haselberger

ein komisch-rührende geschichte, empfehlenswert.




Eliane ...



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...   Erstellt am 22.05.2009 - 10:15Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


LA PATRIA E COME LA MAMMA, ce ne una sola, sagen die Italiener
Die Heimat ist wie die Mutter. Es gibt nur eine.

Das ist vielsagend in einem Land, in dem die »mamma« -bewusst oder unbewusst - zuoberst steht in der Werteskala der Gefühle.

Je älter ich werde desto öfter erinnere ich mich an meine Kindheit und Jugendzeit. Heimatlichkeit als Szenerie gelebter Jahre.

»Andiamo a dare la buonanotte alle lucciole« - komm, wir gehen den Glühwürmchen gute Nacht sagen - sagten meine Brüder, wenn der Sommer auf Sizilien sich der Sommerwendennacht näherte, und die Nächte mild waren, der Himmel sich dunkelviolett und sternenklar über uns wölbte.

In diesen Nächten hatten wir eine Verabredung mit den »lucciole«, den Glühwürmchen.
"Unsere lucciole" waren schon da und warteten auf uns.

Es war schön zu sehen, wie sie tanzten und schwebten auf und ab ohne Hast um uns herum.
Für mich war es ein wahrer leuchtender Freudentanz.

So sehr ich auch in Versuchung war, nach ihnen zu greifen, unterließ ich es, weil ich fürchtete, dass sie - wie in den Märchen - plötzlich verschwinden würden, von der Dunkelheit verschluckt.

Ich erinnere mich noch genau, als sei es gestern gewesen, dass ich verzückt vor diesem Zauber stand, der sich jede Sommernacht für mich wiederholte.

Der Duft dieser Nächte ist gegenwärtig.
Jasmin und einer Stille, die das Zirpen einiger nimmermüder Zikaden noch hervorhob.

Das Glück in mir und der »gestirnte Himmel« über mir: Heimat als gelebter Augenblick.
LA PATRIA E COME LA MAMMA




Eliane ...



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...   Erstellt am 31.05.2009 - 10:50Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen





Barilla ist der Hersteller des weitverbreitetsten italienischen Serienprodukts. Ob Farfalle, Penne, Fusilli, Ravioli oder Spaghetti: über 300 verschiedene Pastasorten sind täglich ein millionenfacher Teil der Alltagskultur Italiens, und Barilla produziert etliche davon. Das Design der Nudeln folgt dabei kulinarischen Gesichtspunkten: Entscheidend ist die Haptik im Mund und natürlich das Know-how darüber, welche Pastasorte sich am besten mit welcher Sauce verbindet. Und so ist das Sortiment klassisches Werksdesign, verwurzelt in jahrhundertealter Tradition.

Wichtige Preise hat Barilla jedoch wegen seiner Leistungen auf dem Gebiet der Kommunikation erhalten. Schon in den 20er und 30er Jahren waren die Postkarten und Kalender, gestaltet




u.a. von Erberto Carboni, begehrte grafische Trophäen Carboni prägte auch die Nachkriegsära.

Die Kampagne Con Pasta Barilla e sempre domenica (Mit Pasta von Barilla ist immer Sonntag) von 1952 sorgte in der Werbewelt für Furore.




Er setzte auf ein simples und modernes Grafikdesign: freigestellte Nudeln, Bestecke und Töpfe auf blauem Grund für Werbekampagnen und Verpackung. Er schuf auch das weiß-rote Logo im flachen Oval.

In den 60er und 70er Jahren verpflichtete die Pastafabrik Prominente wie Dario Fo, die beliebte Sängerin Mina und den Beatles-Regisseur Richard Lester für ihre populären Carosello-Werbespots

Mina Carosello Barilla

Il Ballista - il Carosello di Dario Fo

An diese Erfolge konnte in den 80er Jahren mit Kampagnen von TBWA und Young & Rubicam sowie Spots von Filmemachern wie Ridley Scott, David Lynch oder Nikita Michalkov angeknüpft werden.

Sie und ein erfolgreiches Management machten Barilla, heute eine Gruppe von etwa 30 Unternehmen, zum Marktführer in Europa.

Spot pasta Barilla ambientato a Mosca, 1989.








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...   Erstellt am 03.06.2009 - 10:08Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


eine weitere buchempfehlung zu italien.......

Die Römerin

von Alberto Moravia

bildungsserver schrieb

    Der Roman spielt im faschistischen Italien der 1930er Jahre und schildert die Geschichte Adrianas, der Tochter einer römischen Hemdennäherin, die ihre nicht erfüllten Lebensträume durch die eigene Tochter realisieren möchte.

    Mit sechzehn Jahren wird Adriana von der Muttter zunächst als Aktmodell an diverse Künstler vermietet und mehr oder weniger in die käufliche Liebe gedrängt. Sie lehnt sich jedoch gegen die Mutter auf und verliebt sich in den Chauffeur Gino, den sie heiraten will.
    Als sie erfährt, dass Gino längst verheiratet ist, wird sie aus Enttäuschung und unter dem Einfluss ihrer Freundin Gisella zur professionellen Prostituierten.

    Auch als Hure sucht Adriana nach der wahren Liebe. Dem reichen Freier Astarita gibt sie einen Korb, weil sie ihn nicht liebt.
    Stattdessen verliebt sie sich in den Studenten Giacomo, der ihre Liebe jedoch nicht erwidert und aus politischen Gründen Selbstmord begeht.
    Adriana wird von einem gesuchten Mörder schwanger, schreibt das Kind jedoch Giacomo zu und hofft am Ende des Romans weiter auf ein glückliches Leben, nicht mehr für sich, sondern für das ungeborene Kind.
    Der Roman wurde 1954 unter der Regie Luigi Zampa mit Gina Lollobrigida verfilmt. Die katholische Kirche fand ihn sittenwidrig und setzte ihn jahrelang auf den Index.


ein spannendes buch, lässt sich schlecht aus der hand legen.



Alberto Moravia




Eliane ...



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...   Erstellt am 06.06.2009 - 16:14Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen






Schnecken, «babaluci», sind aus der sizilianischen Küche nicht wegzudenken.
Straßenhändler verkaufen sie an jeder Ecke und verraten gern die Zubereitung:
Erst lässt man sie drei Tage fasten, dann werden sie in Knoblauch und Kräutern gedünstet und schliesslich als Fingerfood verspeist.
«Fimmine vasate, vavaluci sucati»
lautet der obligate Essspruch dazu, was ungefähr heisst:
*Küssen und Schmatzen tönt beides gleich*




Eliane ...



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...   Erstellt am 06.06.2009 - 16:47Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen





Die Geschichte Salvatore Ferragamos ist die italienische Version des amerikanischen Traums.

Als elftes von 14 Kindern in einem kleinen, armen Dorf in der Nähe Neapels geboren, verließ der kleine Salvatore schon mit neun Jahren die Schule.

Er wußte nur, daß er Schuhmacher werden wollte. Nach ersten Lehrjahren in Süditalien versuchte er 1914 sein Glück in Amerika. Dort erlebte das Kino seine erste Blüte und fragte bei Ferragamo Cowboystiefel, ägyptische Sandalen und elegante Pumps für Diven wie Gloria Swanson und Joan Crawford an, die seine Schuhe bald auch außerhalb des Sets trugen.

Kurz vor großen Weltwirtschaftskrise kehrte Ferragamo nach Italien zurück und etablierte sich in Florenz.

Dass Not erfinderisch macht, konnte er unter Beweis stellen, als der Völkerbund 1936 Sanktionen gegen das Mussolini-Regime verhängte und die Rohstoffe knapp wurden.

Statt Leder verwandte Ferragamo nun dünne Metallfäden, Holz, transparente Kunststoffe, Filz und den typisch florentinischen Raffia-bast.

Die sorgsame Handarbeit und die ungewöhnlichen Materialien, z.B. seine mit Metall verstärkten hohen Absätze, wurden Ferragamos Markenzeichen. Extravagante Modelle wie die unsichtbare Sandalette von 1947 machten ihn zum Mythos in der Schuhwelt.

In den 50er Jahren stapelten sich in seinem Atelier die Holzmodelle der Füße von Greta Garbo, Sophia Loren, Audrey Hepburn und der ganzen prominenten Welt. Heute führen Ferragamos Kinder das Unternehmen und haben die Kollektion um Taschen, Lederaccessoires, Krawatten und Foulards erweitert.

http://www.youtube.com/watch?v=TpxiHlUb9SY
Das Museum Salvatore Ferragamo in Florenz




Eliane ...



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...   Erstellt am 11.06.2009 - 08:55Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen




Schon auf Münzen, die im fünften Jahrhundert vor Christus in Messina geprägt wurden, sind Olivenzweige dargestellt.

Und bis heute verbindet sich der Olivenbaum, das Symbol der Weisheit und Unsterblichkeit, mit Siziliens Landschaft.

Dieser Urbaum, der im Grunde genommen so gar keine Ansprüche stellt, hat den Menschen des Südens fast alles geschenkt - sogar den Schatten, wenn sie die Schafe hüten.

So waren denn die Insel und die Inselchen nicht nur von den silbrig flimmernden Wahrzeichen übersät, sondern auch von Ölmühlen.

Diese funktionierten nach einem mehr oder weniger altem System - mit Mahlsteinen, Pressmatten und Zentrifuge.

Den Oliven und dem daraus gewonnen Öl ist es halt lange ergangen wie den Reben: Sie waren Geschenke der Natur und schmeckten einfach gut.

Unweit der antiken Stadt Selinunte ist ein Olivenhain mit über zweitausend Bäumen.

Anfang Oktober bevölkert sich dieser Riesengarten, wenn mit Leitern und Körben ausgerüstete Männer und Frauen sich an die Ernte der Oliven machen.

Es ist hundertprozentige Handarbeit, wie auch das Verlesen der Früchte. Diese gleichen eher Nüssen, so gross sind sie, und sie heissen wohl deshalb Nocellara-Oliven.
Vor allem aber sind sie noch grasgrün.

Die alten Bauern schütteln darüber die Köpfe, weil dieses den gewohnten Ernteablauf durcheinander bringt: Erst die Trauben, dann die Tafeloliven und zuletzt die Oliven für die Ölgewinnung


Bildquelle, Informationen, Bezugsquelle u.v.m.

«Olio Verde» gehört zu Italiens Spitzenklasse. Es sammelt Jahr für Jahr internationale Lorbeeren ein.




Eliane ...



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...   Erstellt am 11.06.2009 - 09:16Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen





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