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Eliane ...



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...   Erstellt am 21.03.2009 - 23:42Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Eine Kultur lebt vor allem in der Mannigfaltigkeit ihrer Berufe. Jeder von ihnen bringt, abgekapselt in seiner Zelle, für sich Gesichtsausdrücke, Kleidung, Sprachen, Haltungen, rührende oder scherzhafte Anekdoten, eine Pädagogik, eine Moral hervor.

Das waren die Werkstätten bis vor kurzem: Kulturgerinnsel, sich selbst genug; Königreiche, in denen der König »Mastro« genannt wurde, d. h. Meister des Hammers, der Axt, des Schustermessers, der Drehbank . . .

Historische Orte und geweihte Stätten, deren veraltete Techniken, deren edler Phalanstere-Geruch in keine Enzyklopädie mehr aufgenommen werden wird.

Noch flüchtiger die umherziehenden Tätigkeiten, die mit Zustimmung der Sonne, des Regens, des Windes im Freien ausgeübt wurden: Schelmenberufe; für ein Kind, Bilder beneideten Glücks

Lange Zeit gab es in meiner Vorstellung nur drei Höhepunkte, die die musikalische Subtilität, zu der sich die Geste des Menschen erheben kann, verkörperten: der wogende Schritt von Donna Carmela Brafa, wenn sie nach der Messe die Stufen der Annunziata-Kirche hinabging;
der erhobene Arm von Lele Cipolla beim Dirigieren der Quadrille;
die Bewegung der CIRNITURI. Ich sehe sie noch, wie sie die Siebe mit Korn füllen und sie dann mit sanften Zuckungen nach einem geheimnisvollen unhörbaren Paradiesgesang schütteln.
Den, der ihnen zusah, überkam dabei etwas wie Schläfrigkeit, ein stiller Zauber des Fühlens.

Während von der Tenne draußen Hufgeklapper von Pferden bei der Arbeit hereindrang, und von den Haken an der Decke die großen Käselaiber des Caciocavallo, weiß wie die Skulpturen des Parthenon, über den Köpfen herabhingen.



Es ist noch früher Morgen, wenn die letzte Ziege zum Melken ansteht.

«Anstehen» ist übertrieben, naschen doch die Tiere links und rechts, folgen ihrer Ziegennase bis in die entferntesten Spitzen eines Strauchs, und gäbe es nicht die Pfiffe des Hirten, würde das Melken noch lange dauern.

Unter dem mit Binsen geschützten Vordach prasselt ein Feuer. Aus der Hütte raucht es.

Ein zweiter Hirte, beugt sich über den Kessel und rührt in gestockter Milch.

Später leert er sie in hochwandige Körbe, die auch dem Käse den Namen geben: «Canestrato».

Eine blasse Flüssigkeit rinnt aus dem Geflecht in einen Behälter. Es ist die Molke. Der Hirt giesst sie in einen Kessel, zieht ihn über das Feuer und legt erneut Holz nach.

Bevor die Molke siedet, fügt er einen Strahl frischer Milch dazu und einen Tropfen Weinsäure zum Gerinnen.

Auf diese ureinfache Art, gestützt auf älteste Bauerntradition, entsteht der Ricotta.




Das Handwerk, wie es die Hirten hier noch ausüben, hat zwar eine in Sizilien verwurzelte, aber verschwindende Tradition.
Der zylinderförmige Käse aus den Binsenkörben erreicht die Stadtmärkte immer seltener, denn die europäischen Bestimmungen über Hygiene und Herstellung beginnen auch auf Sizilien zu greifen.
Besonders davon betroffen sind der frische handgeschöpfte Ricotta und der Caciocavallo, ein Verwandter des Mozzarella.

Die Hirten käsen in der wilden Karstlandschaft der Madonie, wo Stechpalmen- und Eichenwälder das Bild prägen.



In diesen Wäldern tummeln sich die halbwilden Schweine, deren Schinken eine rare Delikatesse abgibt.




Eliane ...



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...   Erstellt am 27.03.2009 - 14:15Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen



Collage von Romi



Als «Orchidee der Liparischen Inseln» werden die blühenden Kapern besungen. Ihre Schönheit mit den langfingerigen Staubfäden stellen sie im Sommer zur Schau. In diesen Monaten ist auch die Ernte der kugeligen grünen Würze, eben der Kapern. Diese sind nicht die Früchte des Strauchs, sondern seine Knospen und sie müssen frühmorgens, bevor die schöne «Orchidee» sich auftut, von Hand abgelesen werden. Denn gute Kapern haben fest geschlossene Köpfe. Ihre Grosse selber sagt weniger aus, als oft behauptet wird.

Obwohl es von dieser Gewürzpflanze viele Sorten gibt, verwilderte und wilde, haben alle dieselbe Vorliebe für Wärme und durchsonnte Böden. Es sind Bedingungen, die die sizi-lianischen Vulkaninseln Pantelleria und Salina aufweisen. Pantelleria liegt in Sichtweite vor dem tunesischen Kap Mustafa, also näher an Afrika als an Italien. Salina ist die zweitgrösste der Liparischen Inseln und schwelgt in einer Vegetation, die sie zum Paradies für Botaniker macht. Dass beide Inseln den Boden für legendäre Weine haben, ist bestimmt auch kein Zufall.
Kapernsträucher kriechen strubblig über Ackerböden, ranken an Mäuerchen entlang und prangen in jedem Haus.




Eliane ...



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...   Erstellt am 27.03.2009 - 16:38Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


History of Sicily in one hundred seconds

Soviel Zeit muss sein

Dieses Video ist nicht nur eine der lustigsten über Sizilien, die ich bisher gesehen habe
Eine der vielfältigsten und ältesten europäischen Zivilisationen sind komprimiert in nur 100 Sekunden!

Für diejenigen, die es genau wissen wollen, was gesagt wurde, ist hier das vollständige Script


Ein hundert 80 Millionen Jahren teilt Tethys Ozean Pangaea
Gebirge erheben sich unter Korallen
Es wird heiß
Flora, Fauna und Zwerg ,Elefanten
der Vulkan wächst
Unterwasser Eruptions
dann fünf tausend Jahren in Stentinello die erste neolithischen Zivilisation
Sicanians erhalten was sie von Sikeler gelernt haben und übernommen haben.
Pantalica ist eine Nekropole für all die Toten
Phoenician Segler
Seeigel und Fische
Jetzt kommen die Griechen
Naxos und Syrakus
Theater werden in Felsen gehauen oder auf einem Hügel wie in Taormina erbaut
Polyphem und Mermaids
Archimedes und seine brennenden Spiegel
Scilla und Cariddi
erster Punischer Krieg mit Rom
Republik und Empire
Mais und Gladiatoren, Ostgoten
Byzantiner, Arabians und Moslems
Thunfisch Netze, Orangen- und Zitronenbäume
Scimitars
Architektur
Keramik und Cassata Kuchen
Roger II und die Normannen
Friedrich II und Poesie-Schule
Ciullo d’Alcamo, das erste Parlament
Aragonesische und Anjous
Der Vesper, wenn die Franzosen uns fuhren
Frieden von Caltabellotta
Haus von Habsburg und Karl V.
Bourbon-Dynastie
Garibaldi,
Piemontesische Armee Carabiniers
der Serval,
Vereinigung von Italien
das Erdbeben von Messina
Banditen und Mafia
Coppola und Lupara
Giovanni Verga und Luigi Pirandello
Emigration und erster Weltkrieg
Faschismus
Landung der Alliierten, Lucky Luciano
die Bandit Giuliano und Kaffee
(sizilianischen Stil)
Placido Rizzotto und Peppino Impastato
Tano Badalamenti und Marlon Brando als der Pate
Andreotti und die Mafia
das Verschwinden von Mauro de Mauro
der seltsame Fall Mattei und eine bestimmte Sindona
viele christliche Demokratie und dann die Sozialistische Partei
Pizza Connection
Falcone und der Maxi-Test
die Corleonesi und Totò Schillaci-Weltmeisterschaft
Buscetta und Dalla Chiesa
das Mafia-Massaker von Capaci
über d’Amelio und Geld von Ciancimino,
Totò Cuffaro und Raffaele Lombardo
die Straße der Brücke
Franza Eckerölinjen
viele Dinge geschehen weiterhin
aber am Ende wird die Insel vom Meer gegessen werden.




<Gästin>
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...   Erstellt am 28.03.2009 - 11:10Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen





Eliane ...



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...   Erstellt am 04.04.2009 - 19:56Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Wer Sizilien wirklich kennenlernen will, darf das Landesinnere nicht aussparen.
In den Sommermonaten verwandelt sich das Innere der Insel in ein versengtes, in der Hitze brütendes Land, dessen öffentliches Leben weitgehend erstarrt ist. Die nackten , steinigen Hügel sind ausgedörrt, hier und stehen ein paar magere Olivenbäume und stabbedeckte Kakteen.
Industrie spielt nur in den Städten der Provinz von Catania eine größere Rolle. Schwefelgruben und Ceramik




Eliane ...



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...   Erstellt am 05.04.2009 - 08:36Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen



Quelle



Luigi Pirandello Der Rauch

Kaum kamen die Schwefelarbeiter, keuchend und todmüde, aus der Tiefe ihres »Lochs« nach oben, so war das erste, was ihre Augen suchten, das Grün des fernen Hügels, der im Westen das weite Tal abschloß.

Auf dieser Seite sah man nichts als dürre, von dunklem Tuffstein gefleckte, von den Schwefelgruben wie von lauter riesigen Ameisenhaufen durchlöcherte und vom Rauch verbrannte Hänge, auf denen seit langem kein Grashalm mehr wuchs.

Auf dem Grün jenes Hügels aber ruhten die entzündeten Augen aus, wenn das Licht nach all den Stunden in der Finsternis drunten schmerzte.

All denen, die die Brennöfen mit Rohmineral zu füllen hatten, die das Schmelzen des Schwefels überwachten oder unter den Öfen selbst damit beschäftigt waren, den verbrannten Schwefel aufzufangen, der langsam und zäh wie dicke schwärzliche Ölhefe in die Formen lief, linderte der Anblick des fernen Grüns auch die Atemnot, die Beschwerde des beißenden Rauchs, der sich in der Kehle festsetzte und zu den grausamsten Krämpfen und Erstickungsanfällen führen konnte.

Die Trägerjungen warfen die Last von den zerschundenen Schultern, setzten sich auf die Säcke, um ein wenig Atem zu holen, über und über beschmutzt von dem tonhaltigen Grundwasser, das in den Schächten stand und die glitschige, zerbröckelte Treppe des »Lochs« hinabrann; sie kratzten sich den Kopf, und über den glasigen Schwefeldampf hinweg, der, aus den entzündeten Brennöfen aufsteigend, in der Sonne zitterte, schauten sie nach jenem Hügel hin und dachten an das Leben auf dem Land, das für sie ein fröhliches Leben in freier Luft, im Sonnenschein, ohne Gefahr und ohne schwere Mühe war, und beneideten die Bauern.
»Die waren glücklich!«

Kurz, der ferne Hügel war für sie alle so etwas wie ein Traumland. Von dort kam das Öl für ihre Lampen, die nur mühsam die dichte Finsternis der Grube erhellten; von dort das Brot, jenes kernige, schwarze Brot, das sie den ganzen Tag lang der viehischen Anstrengung widerstehen ließ; von dort der Wein, ihre einzige Erholung am Abend, der Wein, der ihnen Mut und Kraft gab, jenes verfluchte Leben auszuhalten, wenn man es überhaupt Leben nennen konnte, was sie da drunten unter der Erde wie lauter geschäftige Tote führten.

Die Bauern des Hügels dagegen spuckten aus, wenn sie auf jene Hänge des Talgrunds blickten: »Puh!«
Das dort war ihr Feind: der Rauch, der alles verwüstete.

Und wenn der Wind von drüben kam und den erstickenden Gestank des verbrannten Schwefels herübertrug, dann betrachteten sie besorgt ihre Bäume und verwünschten heimlich jene Narren, die nicht davon ablassen wollten, ihrem Glück das Grab zu schaufeln, die, nicht zufrieden, das ganze Tal verwüstet zu haben, als seien sie neidisch auf dieses einzige Fleckchen Grün, mit ihren Spitzhacken und Brennöfen auch noch in ihr Land einbrechen wollten.

Alle behaupteten in der Tat, auch unter dem Hügel müsse Schwefel vorkommen. Jene Kämme aus Kieselkalkstein, und weiter unten das Auswitterungsgeröll zeigten es deutlich; und die Bergbauingenieure hatten das Gerücht mehrfach bestätigt.

Aber die Eigentümer des Landes hatten, obwohl sie ständig mit großzügigen Angeboten überlaufen wurden, niemals den Grund verpachten wollen, sondern nicht einmal aus Neugier der Versuchung nachgegeben, eine kleine Probe aufs Exempel zu machen.

Dort lagen ihre Felder unter der Sonne hingebreitet, und alle konnten sie sehen: zwar kamen schlechte Jahre, aber die guten brachten dann den Ausgleich; die Schwefelgrube hingegen war ein finsteres Loch, und wehe, wenn man hineingeriet! Das Gewisse für das Ungewisse hinzugeben, das wäre ein rechter Narrenstreich gewesen.

Diese Erwägungen, die jeder Eigentümer des Hügels ständig im Sinn des andern befestigte, sollten wie eine Verpflichtung für alle sein, gemeinsam der Versuchung zu widerstehen; denn sie wußten nur zu gut, wenn einer nachgäbe und sich eine Schwefelgrube in ihrer Mitte auftäte, dann würden alle in Mitleidenschaft gezogen; und hätte erst einmal die Zerstörung ihren Anfang genommen, so würden bald sich neue Höllenschlünde öffnen und in ein paar Jahren alle Bäume und alle Pflanzen tot sein, vergiftet vom Rauch; und dann ade, Grün des Landes!



Luigi Pirandello *1867 † 1936
Nobelpreis für Literatur 1934
"Für die kühne und geistvolle Erneuerung des italienischen Dramas und Theaters".
Quelle




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...   Erstellt am 05.04.2009 - 10:10Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Die Fastenzeit war für uns eine Zeit der traurigen Gesichter. Um uns herum war alles mit dem Leiden und dem Tod von Jesu beschäftigt. Besonders in der Karwoche, wurde fast ununterbrochen der Rosenkranz gebetet. Wir Kinder sollten den Leidensdruck Jesu spüren und nachempfinden.

Am Gründonnerstag - Giovedi santo - also heiliger Donnerstag war alles anders. Wir pilgerten nach Palermo.

An diesem Tag musste man sieben Kirchen aufsuchen und siebenmal vor sieben Ruhealtären vom Heiligen Grab, wie sie genannt wurden, niederknien.

Die Kirchen überboten sich dabei gegenseitig an Phantasie. Sie waren überreich geschmückt mit Kandelabern, Schalen, silbernen Vasen, Wandbehängen, Blumen und einfachen Schüsseln - Opfergaben der Frauen des Viertels - mit Weizen und Gemüse, das speziell für diese Gelegenheit und sehr dicht stehend gepflanzt worden war und die Eigentümlichkeit hatte, weiß wie Schnee zu sein, weil es im Keller gewachsen war.

In den reicheren Gemeinden sah das Pflaster auf den ersten Blick so aus, als wäre es mit einem luxuriösen Teppich bedeckt, der sich dann als ein vielfarbiges Mosaik aus Blumen, wilden Beeren und feinem Sand herausstellte.


Trotz der Feierlichkeit des Anlasses war der Gründonnerstag durchaus fröhlich.

Viele Menschen waren unterwegs. Man traf Bekannte, Freunde und andere Kinder und erzählte von den Kirchenausschmückungen.

«Hast du Santa Caterina schon gesehen? Das ist die schönste Kirche, nicht wahr?» - «Ja, aber die Catena ist noch eleganter.» - «Wie, ihr wart schon in der Gancia?» - «Und San Giuseppe? Wie steht's damit?»




Ende des 18. Jahrhunderts gab es allein in Palermo mehr als achtzig Klöster, von denen die meisten ihre eigene Kirche hatten.

Und alle diese Kirchen hatten ihren Ruhealtar und waren prachtvoll geschmückt. Nach einem jahrhundertealten und noch heute bestehenden Brauch wurde der Schlüssel einem Jungen anvertraut, der ihn bis zum Ostersamstag in Verwahrung hatte.


Kirchen und sakrale Einrichtungen


Kunst in Palermo


Webcam Palermo

[Dieser Beitrag wurde am 05.04.2009 - 10:18 von Eliane aktualisiert]




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...   Erstellt am 05.04.2009 - 11:52Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Das vielleicht typischste sizilianische Gericht aus Nudeln und Fisch heisst
«Pasta con le sarde»:
Spaghetti mit Sardellen, Pinienkernen, Sultaninen und wildem Fenchel.



Kaltgepresstes Olivenöl
Brotbrösel für die Förmchen
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
500 g Vollreife Tomaten
1 Lorbeerblatt
1 kleiner Peperoncino
Salz und Pfeffer aus der Mühle
50 g wilder Fenchel, ersatzweise kleine
Fenchelknollen mit Grün oder Dill
200 g Meerbarbenfilets
1/4 l Fischfond
1 Briefchen Safran (125 mg)
50 g Pinienkerne
50 g Sultaninen
320 g schmale Bandnudeln


Vier kleine Auflaufformen mit Öl auspinseln und mit Brotbröseln ausstreuen. Eine halbe Zwiebel und die Knoblauchzehe fein hacken und in Olivenöl glasig dünsten. Die halbierten Tomaten, das Lorbeerblatt und den Peperoncino zugeben und alles 30 Minuten köcheln.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken und durch ein Sieb streichen, vorher das Lorbeerblatt und den Peperoncino entfernen.
Den Fenchel blanchieren, grob hacken und unter die Sauce heben. Warm halten.
In einer Bratpfanne etwas Olivenöl erhitzen. Die restliche Zwiebelhälfte fein schneiden und darin anziehen lassen.
Die Meerbarbenfilets dazugeben und kurz von beiden Seiten anbraten.
Mit Fischfond ablöschen und 3 Minuten dünsten. Den Safran, die Pinienkerne und die Sultaninen zufügen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und noch weitere 2 Minuten köcheln.
Den Fisch herausnehmen und warm halten.
Die Nudeln in sprudelnd kochendem Salzwasser halbwegs al dente kochen.
Gut abtropfen lassen und mit der Fischsauce vermischen.
In die vorbereiteten Auflaufförmchen füllen und 5 Minuten im 220°C heissen Ofen gratinieren.
Die Fenchel-Tomatensauce auf vorgewärmte Teller verteilen, den Auflauf aus den Formen lösen, darauf setzen und mit den Meerbarben umlegen.


Eine einfachere Variante




Eliane ...



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...   Erstellt am 05.04.2009 - 12:16Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Milva


Roberto Alagna - Sicilien


Brucia La Terra -

The godfather - Filmmusik

SICILIANU SUGNU - Io sono sicilian


hören und sehen

Es war einmal - sehen und hören

La mamma Charles Aznavour et Roberto Alagna

O SOLE MIO

Milva La Filanda




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...   Erstellt am 09.04.2009 - 20:01Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Aus einzig und allein sizilianischen und daher unerklärlichen Gründen wurde der Karfreitag, ein Tag der Trauer und frommer Andacht, zum Anlass, die Kinder zu verkleiden.

Allerdings sind die meisten Kostüme religiös inspiriert.

Aber es lässt sich nicht vermeiden, dass sich zwischen die kleinen heiligen Rosalias in ihren mit roten Troddeln verzierten Kleidern und mit einem symbolischen Schädel aus Pappmache in der Hand, zwischen die heiligen Lucias, grün gekleidet, die einen Teller mit zwei kleinen Augen aus Zucker trugen, zwischen die heiligen Georgs in Rüstungen und sogar zwischen die sieben- oder achtjährigen Christusse mit den Dornenkronen und dem Kreuz auf der Schulter, dass sich zwischen sie alle nicht auch Musketiere, einige Piraten und sogar Garibaldis in rotem Hemd einschlichen.

Der Karfreitagsgottesdienst beginnt mit den Weissagungen, die nicht enden wollen, und dann kommt der etwa drei Stunden währende Todeskampf.

Das Halbdunkel, das in der Kirche herrscht, und die lila Tücher, mit denen die Heiligenbilder verhängt sind, bedrücken.
Kein Bild, keine Statue ist sichtbar. Alles verschwindet unter Trauerschleiern.

Sie sind schon zu Beginn der Fastenzeit dort angebracht und haben in Palermo einen besonderen Namen ; la tela - das Tuch.




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