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Eliane ...



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...   Erstellt am 14.03.2009 - 23:28Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen





Romi ...



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...   Erstellt am 15.03.2009 - 00:32Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen




Streik im Lummerland




besucherin
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...   Erstellt am 15.03.2009 - 06:29Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


ich lasse euch tunfisch mümmeln,(ich mag ja keins . und fahre solange mit mein radpartner Arne auf Procida.
Arne, den zuccotto nehmen wir mit, ja?

Procida........die kleine schwester von Ischia.

Eine Meeresfrucht.
Procida ist wie eine Auster, eine Krabbe, eine Gorgonie. Ein winziges, heimeliges Land, und doch hat Procida eine unglaubliche Geschichte, die Tag für Tag von zahllosen Fischern, Abenteurern und stolzen Seefahrern geschrieben wurde. Procida ist eine streitbare Perle, die im Verlauf der Jahrhunderte dazu beigetragen hat, die mittelalterlichen Phantasien anzuregen, und die Geschichten von Erzählern, die es auf den Spuren ferner Paradiese fortgetrieben hat.
Procida ist die Insel der jungen Mädchen, die Insel des Rubins, die glückliche Insel.
Procida ist eine winzige Insel, lieblich und verschwiegen, die kleinste im Golf von Neapel.



Ihrer glühend heißen Geburt verdankt Procida ihre unregelmäßige Form, wer sie von oben sieht, bekommt den Eindruck eines flachgedrückten Tintenfisches mit ausgebreiteten und durcheinander geratenen Armen. 5 Landzungen und 5 aus allen Himmelsrichtungen vom Wind gepeitschte Buchten. Procida, “die Niedrige”, nannte sie Savino, und tatsächlich liegt ihr höchster Punkt bei knapp 91 Metern. Als “wimmelnden Termitenbau” beschrieb sie Cesare Brandi: fast 11000 Einwohner auf ca. 4 Quadratkilometern, was sie in Bezug auf die Bevölkerungsdichte zu einer der bevölkerungsreichsten Gemeinden Europas macht. Aber Procida ist auch heute immer noch so wie sie Elsa Morante mit unvergesslichen Pinselstrichen beschrieben hat… “Meine Insel hat einsame Sträßchen, die von alten Mauern begrenzt sind, und außerhalb derer sich Obstgärten und Weingärten dahin ziehen, die kaiserliche Gärten zu sein scheinen.




Sie hat verschiedene Strände mit hellem, feinem Sand, und andere, kleinere Ufer, die mit Kieselsteinen und Muschelschalen bedeckt und zwischen großen Klippen versteckt sind. Zwischen diesen hoch aus dem Wasser aufragenden Felsen nisten Möwen und wilde Turteltauben, deren Rufe man besonders am frühen Morgen hört…
Dort ist das Meer an ruhigen Tagen sanft und kühl, und es setzt sich am Ufer nieder wie Tau. Oh, ich würde nicht verlangen eine Möwe oder ein Delphin zu sein; ich würde mich schon damit zufrieden geben, ein Drachenkopf zu sein, der hässlichste aller Fische im Meer, nur um dort unten sein zu können, um mich in diesem Wasser zu vergnügen…”

Quelle

als musikalische untermalung:

Zucchero + Luciano Pavarotti

[Dieser Beitrag wurde am 15.03.2009 - 06:32 von besucherin aktualisiert]




Eliane ...



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...   Erstellt am 15.03.2009 - 09:47Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen





Segesta, den 2o. April 1787

Der Tempel von Segesta ist nie fertig geworden, und man hat den Platz um denselben nie verglichen, man ebnete nur den Umkreis, worauf die Säulen gegründet werden sollten; denn noch jetzt stehen die Stufen an manchen Orten neun bis zehn Fuß in der Erde, und es ist kein Hügel in der Nähe, von dem Steine und Erdreich hätten herunterkommen können.

Auch liegen die Steine in ihrer meist natürlichen Lage, und man findet keine Trümmer darunter.

Die Säulen stehen alle; zwei, die umgefallen waren, sind neuerdings wieder hergestellt.

Inwiefern die Säulen Sockel haben sollten, ist schwer zu bestimmen und ohne Zeichnung nicht deutlich zu machen.

Bald sieht es aus, als wenn die Säule auf der vierten Stufe stände, da muß man aber wieder eine Stufe zum Innern des Tempels hinab, bald ist die oberste Stufe durchschnitten, dann sieht es aus, als wenn die Säulen Basen hätten, bald sind diese Zwischenräume wieder ausgefüllt, und da haben wir wieder den ersten Fall.
Der Architekt mag dies genauer bestimmen.

Die Nebenseiten haben zwölf Säulen ohne die Ecksäulen,die vordere und hintere Seite sechs mit den Ecksäulen.
Die Zapfen, an denen man die Steine transportiert, sind an den Stufen des Tempels ringsum nicht weggehauen, zum Beweis, daß der Tempel nicht fertig geworden.
Am meisten zeugt davon aber der Fußboden: derselbe ist von den Seiten herein an einigen Orten durch Platten angegeben, in der Mitte aber steht noch der rohe Kalkfels höher als das Niveau des angelegten Bodens; er kann also nie geplattet gewesen sein.
Auch ist keine Spur von innerer Halle. Noch weniger ist der Tempel mit Stuck überzogen gewesen, daß es aber die Absicht war, läßt sich vermuten: an den Platten der Kapitale sind Vorsprünge, wo sich vielleicht der Stuck anschließen sollte. Das Ganze ist aus einem travertinähnlichen Kalkstein gebaut, jetzt sehr verfressen.

Die Restauration von 1781 hat dem Gebäude sehr wohl getan. Der Steinschnitt, der die Teile zusammenfügt, ist einfach, aber schön.

Die großen besonderen Steine, deren Riedesel erwähnt, könnt' ich nicht finden, sie sind vielleicht zu Restauration der Säulen verbraucht worden.

Die Lage des Tempels ist sonderbar: am höchsten Ende eines weiten, langen Tales, auf einem isolierten Hügel, aber doch noch von Klippen umgeben, sieht er über viel Land in eine weite Ferne, aber nur ein Eckchen Meer.

Die Gegend ruht in trauriger Fruchtbarkeit, alles bebaut und fast nirgends eine Wohnung.
Auf blühenden Disteln schwärmten unzählige Schmetterlinge. Wilder Fenchel stand acht bis neun Fuß hoch verdorret von vorigem Jahr her so reichlich und in scheinbarer Ordnung, daß man es für die Anlage einer Baumschule hätte halten können.
Der Wind sauste in den Säulen wie in einem Walde, und Raubvögel schwebten schreiend über dem Gebälke.

Die Mühseligkeit, in den unscheinbaren Trümmern eines Theaters herumzusteigen, benahm uns die Lust, die Trümmer der Stadt zu besuchen.
Am Fuße des Tempels finden sich große Stücke jenes Hornsteins, und der Weg nach Alcamo ist mit unendlichen Geschieben desselben gemischt.
Hiedurch kommt ein Anteil Kieselerde in den Boden, wodurch er lockerer wird. An frischem Fenchel bemerkte ich den Unterschied der unteren und oberen Blätter, und es ist doch nur immer dasselbe Organ, das sich aus der Einfachheit zur Mannigfaltigkeit entwickelt.


W.J.Goethe Aus: Italienreise
















Romi ...



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Primavera




Eliane ...



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Eliane ...



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...   Erstellt am 20.03.2009 - 19:34Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Es ist ein Dilemma, wenn man in der tiefsten Provinz geboren wird, und diese Provinz auf eine Insel, und die Insel auf dem Breitengrad von Tunis liegt.
Obwohl man das Dorf eigentlich mag, will man raus in die Stadt. Weg vom heimischem Herd, dem Schoß der Familie. In der Stadt schließt man dann wieder Frieden mit seinem Dorf oder einen Waffenstillstand, einen von vielen.
Und wie ein Spieler immer wieder an seinen Tisch zurück kehrt, kehre ich zurück zu meinen gesegneten und verfluchten Wurzeln, die so viel Erinnerungen in sich bergen.
Und vielleicht liegt das Wesentliche eines jeden Schicksals, das was uns rettet oder untergehen läßt, im Wechsel von Erinnern und Vergessen.

An der Schwelle meines Dorfes, auf dem Weg, den tagtäglich die Bauernkarren nahmen, kündete der Geruch verbrannten Horns von weitem die nibelungischen Höhlen an, die die Hufschmiede beherbergten.

Wer auf der Straße vorbeiging, konnte sie in einer Rauchwolke bei der Arbeit sehen, gebeugt standen sie hinter dem Tier, doch immer bereit, beiseite zu springen, wenn eine Ausscheidung oder eine winzige Bewegung einen bevorstehenden Fußtritt ankündigte. Ganz unvorhersehbar, weiß Gott, und deshalb fast immer verhängnisvoll, die Blähungen des Patienten, die, wenn sie den Mann erwischten, ihm denkwürdige Flüche abnötigten und den verlangten Lohn mit einem Schlag aufs Doppelte ansteigen ließen.




Eliane ...



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Alberto und Giuseppe Tasca d'Almerita
Foto: TASCA D'ALMERITA


Als vor rund dreissig Jahren Graf Giuseppe Tasca d'Almerita seinen «Rosso del Conte» der Weinfachwelt vorstellte, war diese erst einmal verdutzt.

Und auch die Sizilianer glaubten lange, sie müssten auf der Modewelle von Chardonnay und Cabernet reiten, um Anerkennung zu finden.





Eliane ...



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"Un espresso - per favore!"

Mit dieser Bitte beginnt für die meisten Italiener der Tag. Es ist das erste Vergnügen des Tages, und mancher Itialiener macht daraus fast einen Ritus.
Zu den Bars hat der Italiener überhaupt -eine ganz persönliche Beziehung.

Dort - stehend natürlich und vor sich ein Espresso- werden die ersten Tagesnachrichten kommentiert, wird mehr oder weniger heftig über Politik diskutiert, werden Verträge besiegelt, Freundschaften geschlossen, Streitigkeiten beigelegt. Nach einem Streit ein Espresso zusammen zu trinken, das ist für den Süditaliener dasselbe wie für einen Indianer die Friedenspfeife rauchen.

Stolz sind die Italiener übrigens darauf, dass das Wort »espresso« die Welt erobert hat.
Ursprünglich bedeutet es nicht etwa »schnell«, sondern bezeichnet etwas, das »espressa-mente«, also »extra« für den Gast zubereitet wird, das Tässchen Kaffee.




Eliane ...



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...   Erstellt am 21.03.2009 - 22:58Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen



Zutaten
400 g Ricotta
4 Quitten
650 g Zucker
2 Mandarinen
1/2 TL Speisestärke
12 Safranfäden
100 g Mandeln,
geröstet,grob gehackt

Den Ricotta einen Tag lang in einem Sieb abtropfen lassen.
Die Quitten schälen, in Schnitze schneiden und das Kerngehäuse entfernen.
In 1 L Wasser, vermischt mit 400 g Zucker, aufkochen und al dente garen.
Im Sirup auskühlen lassen.
Von den Mandarinen die Schalen dünn abschälen, in Streifen schneiden, blanchieren und abtropfen lassen.
In einem Töpfchen 2 Esslöffel Zucker und 2 Esslöffel Wasser unter Rühren erhitzen.
Die Mandarinenschalen einstreuen und etwa 10 Minuten köcheln lassen oder bis die Flüssigkeit verdunstet ist.

Für die Karamelsauce
120 g Zucker in 70 ml Wasser auflösen, zum Kochen bringen und goldbraun karamelisieren.
Den Topf sofort vom Feuer nehmen.
1/2 Teelöffel Speisestärke in 70 ml Wasser anrühren und zum Karamel giessen.
Unter Rühren erneut erhitzen und zur sirupartiger Konsistenz einkochen.

Die Quittenschnitze kranzförmig anrichten.
Den Ricotta mit 100 g Zucker zur Creme schlagen und in die Mitte des Quittenkranzes geben.
Die kandierten Mandarinenschalen und die Karamelsauce darüber verteilen.
Mit den Safranfäden und Mandeln garnieren.




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