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Lavida ![]() Status: Offline Registriert seit: 14.12.2006 Beiträge: 3920 Nachricht senden |
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() [Dieser Beitrag wurde am 13.03.2009 - 21:00 von Lavida aktualisiert] | |||
<Minotaurus> unregistriert |
Alles schön und gut, aber Italien ist das nicht! | |||
Romi ![]() Status: Offline Registriert seit: 31.07.2007 Beiträge: 2183 Nachricht senden |
Da siehst du mal, wie fit wir sind, Mino. | |||
Ingeborg ![]() Status: Offline Registriert seit: 08.12.2008 Beiträge: 761 Nachricht senden |
Wir radeln weiter... Signatur lasst uns wachsam sein | |||
besucherin unregistriert |
radeln ist gesund, und macht einen schlanken fuß | |||
Eliane ![]() Status: Offline Registriert seit: 12.07.2007 Beiträge: 321 Nachricht senden |
![]() ![]() ![]() ![]() Guido Piovene Das beste Salz der Welt Die Salinen - gleichsam von Kanälen durchzogene Sümpfe, deren Grund weiß und leuchtend hindurchschimmert - leihen der Luft von Trapani jene ständige flimmernde Helligkeit. Über etwa tausend Hektar erstreckt sich eine Art Binnenschiffahrt der Salinen. Langsam fahren die Boote die Kanäle hinunter, als glitten sie über die weiße Fläche. Die Salinenarbeiter bilden zwei Kasten; der einen gehören die in Trapani ansässigen und das ganze Jahr hindurch in den Salinen beschäftigten Arbeiter an, während die anderen Tagelöhner aus der Umgebung sind. In jedem Fall müssen die Salinenarbeiter von sehr robuster Gesundheit und durch Gewohnheit gegen die schädlichen Auswirkungen ihrer Tätigkeit unempfindlich geworden sein. Denn das Salz wird auf weiten Strecken in großen Säcken auf dem Rücken getragen, und zwar im Laufschritt, da die Arbeit im Akkordlohn bezahlt wird; und jeder in dieser Arbeit Unerfahrene wird bald die Füße von Wunden bedeckt haben, die von der ätzenden, brennenden Salzlake herrühren. In diesen größten Salinen Italiens könnte man jährlich zweihunderttausend Tonnen Salz gewinnen; tatsächlich werden heute aber nur dreißig- bis vierzigtausend Tonnen produziert. Das Salz von Trapani ist das beste Salz der Welt; es geliert nicht, es dringt tiefer ins Fleisch ein und, um es kurz zu sagen, es salzt besser. Guido Piovene Aus: Mondadori [Dieser Beitrag wurde am 14.03.2009 - 23:39 von Eliane aktualisiert] | |||
Eliane ![]() Status: Offline Registriert seit: 12.07.2007 Beiträge: 321 Nachricht senden |
Mozia ist in Privatbesitz der Familie Whitaker. Der Engländer war vor 200 Jahren einer der Begründer der Marsala Herstellung und hat mit den Ausgrabungen der punischen Stadt, welche die Insel ausfüllte, begonnen. | |||
Eliane ![]() Status: Offline Registriert seit: 12.07.2007 Beiträge: 321 Nachricht senden |
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Eliane ![]() Status: Offline Registriert seit: 12.07.2007 Beiträge: 321 Nachricht senden |
![]() Lawrence Durrell Erice In Erice hat man das Gefühl, daß alle Maßstäbe des normalen Lebens auf den Kopf gestellt sind. Ich weiß nicht, wie ich es anders ausdrücken soll. Wir führen unser Leben auf Grund gewisser Überzeugungen, die vielleicht Mythen sind, uns aber den Mut geben, weiterzuleben. Aber was einem hier widerfährt, noch bevor man die >Sichel von Trapani erreicht, ist: man verliert seine innere Orientierung, man wird unsicher. Es ist, als hätte dieser Gebirgsriese, der dort oben auf dem Dunst schwimmt, einem die Krücken aus der Hand geschlagen. Die Geschichte fängt an zu stammeln; der berühmteste und wichtigste Aphroditentempel des gesamten Mittelmeergebiets ist spurlos verschwunden. Der eine späte Aphroditenkopf ist nicht der Erwähnung wert. Die heilige Stätte von Eryx ist ausgeblasen worden wie ein Licht; doch wie in Delphi kann man in der Luft noch den Schwefel riechen. Man fühlt ihn in der brennenden Sonne wie einen kalten Griff im Genick. Doch ich greife vor, denn im Augenblick fahren wir erst auf Trapani zu, dieser trügerisch glücklichen und unwichtigen Stadt, mit ihrer schönen Lage auf der meeresumspülten Halbinsel. Die Altstadt steht, ähnlich wie in Syrakus, auf einem schmalen Vorgebirge, das ins Meer hinausragt wie eine Mole, die Neustadt hat sich zum Land hin ausgedehnt; Salinen und Windmühlen. Und die Aussicht von dem sogenannten Ligny-Turm ist durchaus beeindruckend. Doch das Beste an allem ist der frische Seewind, der, munter wie ein Foxterrier, an den Markisen zerrt, die Bäume zerzaust und die Mützen von alten Seeleuten über das Kopfsteinpflaster des Hafens jagt. Im Westen liegt die Weite des Tyrrhenischen Meers wie schwelendes Feuer in der sinkenden Sonne, zwei der Ägadischen Inseln, mit den edlen Namen Levanzo und Favignana, strahlen eine Art geheimnisvoller Feindseligkeit aus. Lawrence Durrell Aus: Blühender Mandelbaum | |||
Eliane ![]() Status: Offline Registriert seit: 12.07.2007 Beiträge: 321 Nachricht senden |
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