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Lavida ...



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...   Erstellt am 13.03.2009 - 16:10Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


















[Dieser Beitrag wurde am 13.03.2009 - 21:00 von Lavida aktualisiert]




<Minotaurus>
unregistriert

...   Erstellt am 13.03.2009 - 20:56Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Alles schön und gut, aber Italien ist das nicht!
Zumindest das dritte Bild zeigt die Innpromenade in Passau.
Aber nachdem Passau ja das "Venedig des Nordens" genannt wird...

"Italienische" Grüße vom Mino.




Romi ...



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...   Erstellt am 14.03.2009 - 01:14Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Da siehst du mal, wie fit wir sind, Mino.
Wir radeln von Passau nach Sizilien.

Sportliche Grüße
von Romi

Ich finde die Radler supergenial - ein echtes
Lisa-Produkt.




Ingeborg ...



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...   Erstellt am 14.03.2009 - 08:11Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Wir radeln weiter...

Lisa, es ist sooo witzig!

Danke!

Ingeborg





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lasst uns wachsam sein

besucherin
unregistriert

...   Erstellt am 14.03.2009 - 08:37Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


radeln ist gesund, und macht einen schlanken fuß



ähm, so richtig klappt es noch nicht aber ich übe fleißig weiter.

und wenn wir sowas verspeist haben, freuen sich unsere hüften auf's radeln.

1. Die Zartbitterschokolade in kleine Stücke teilen oder grob raspeln und in eine Schüssel geben. Zitronat und kandierte Kirschen fein hacken und mit der Schokolade vermischen, beiseite stellen.


2. Die Butter in einen Topf geben und bei leichter Hitze flüssig werden lassen. Den Kakao in 3 El Wasser auflösen und in die Butter rühren. Den Zucker esslöffelweise unter ständigem Rühren hinzufügen. Wenn die Masse eine sirupartige Konsistenz annimmt, vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

3. Die Gelatine in etwas lauwarmem Wasser einweichen, anschließend ausdrücken. 3 El Wasser erhitzen und die Gelatine darin unter Rühren auflösen.
Milch und Maraschino in einer Schüssel vermischen.

4. Den Biskuitboden in Streifen schneiden und mit der Milch-Maraschino-Mischung tränken. Eine tiefe Schüssel oder Puddingform mit den Biskuitstreifen so auslegen, dass Boden und Rand bedeckt sind, restlichen Biskuit mit der Maraschinomischung beiseite stellen.

5. Die Sahne steif schlagen, Puderzucker und die aufgelöste Gelatine vorsichtig unterheben. Die Hälfte der Sahne in eine Schüssel geben und den Kakaosirup esslöffelweise vorsichtig unterziehen. Die Masse in die mit Biskuit ausgelegte Form geben und glatt streichen. Die Hälfte der Schokoladen-Früchte-Mischung darüberstreuen, die andere Hälfte unter die restliche Sahne heben und als 3. Schicht in die Form ggeben.

6. Mit den restlichen getränkten Biskuitstreifen belegen, restliche Milch-Maraschino-Mischung darüber träufeln. Den Zuccotto ca. 24 h im Kühlschrank durchziehen lassen. Vor dem Servieren stürzen, mit Kakao bestäuben und mit kandierten Kirschen garnieren.

[Dieser Beitrag wurde am 14.03.2009 - 10:24 von besucherin aktualisiert]




Eliane ...



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...   Erstellt am 14.03.2009 - 19:15Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Isola di Mozia










Guido Piovene
Das beste Salz der Welt


Die Salinen - gleichsam von Kanälen durchzogene Sümpfe, deren Grund weiß und leuchtend hindurchschimmert - leihen der Luft von Trapani jene ständige flimmernde Helligkeit.

Über etwa tausend Hektar erstreckt sich eine Art Binnenschiffahrt der Salinen. Langsam fahren die Boote die Kanäle hinunter, als glitten sie über die weiße Fläche.

Die Salinenarbeiter bilden zwei Kasten; der einen gehören die in Trapani ansässigen und das ganze Jahr hindurch in den Salinen beschäftigten Arbeiter an, während die anderen Tagelöhner aus der Umgebung sind.

In jedem Fall müssen die Salinenarbeiter von sehr robuster Gesundheit und durch Gewohnheit gegen die schädlichen Auswirkungen ihrer Tätigkeit unempfindlich geworden sein.

Denn das Salz wird auf weiten Strecken in großen Säcken auf dem Rücken getragen, und zwar im Laufschritt, da die Arbeit im Akkordlohn bezahlt wird; und jeder in dieser Arbeit Unerfahrene
wird bald die Füße von Wunden bedeckt haben, die von der ätzenden, brennenden Salzlake herrühren.

In diesen größten Salinen Italiens könnte man jährlich zweihunderttausend Tonnen Salz gewinnen; tatsächlich werden heute aber nur dreißig- bis vierzigtausend Tonnen produziert.

Das Salz von Trapani ist das beste Salz der Welt; es geliert nicht, es dringt tiefer ins Fleisch ein und, um es kurz zu sagen, es salzt besser.

Guido Piovene Aus: Mondadori

[Dieser Beitrag wurde am 14.03.2009 - 23:39 von Eliane aktualisiert]




Eliane ...



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...   Erstellt am 14.03.2009 - 19:16Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Mozia ist in Privatbesitz der Familie Whitaker. Der Engländer war vor 200 Jahren einer der Begründer der Marsala Herstellung und hat mit den Ausgrabungen der punischen Stadt, welche die Insel ausfüllte, begonnen.

Eigentlich ist ganz Mozia ein Museum. Die Stadt wurde im 8. Jh. v. Chr. von Phöniziern in einer Lagune auf der Insel San Pantaleo gegründet.
Unter Pinien, Palmen, Aloen und Weingärten kann man die beachtlichen Überreste der einst stark befestigten phönizischen Hafenstadt erkunden.

In der ehemaligen Villa des englischen Weinmagnaten Joseph "Giuseppe" Whitaker ist das eigentliche Museum untergebracht und bildet zusammen mit der Insel und seinem archäologischem Kulturgut die Whitaker Stiftung.

Vorm Eingang des Museums steht eine Skulptur aus dem 7. Jh. v. Chr., die einen Stier darstellt, welcher von zwei Löwen angegriffen wird.

Im Museum sind etliche Votivstelen ausgestellt, die an die Menschenopfer für den Gott Baal-Amon erinnern. Eine sehr umfangreiche Sammlung von phönizisch - punischen Töpferwaren kann betrachtet werden. All diese Keramik wurde auf Mozia hergestellt. Wertvolle Flaschen aus Glaspaste für Öle und

Parfüme, sowie zahlreiche Kleinkunstwerke aus dem Ägypten der Pharaonen zeugen von den zahlreichen und intensiven Handelsbeziehungen der Mozieser mit dem Orient. Das Prunkstück des Museums ist der "Ephebe von Mozia" eine lebensgroße Marmorfigur. Sie stellt einen jungen Mann mit einer Tunika dar. Nach den Erkenntnissen der Gelehrten soll es sich um einen phönizischen Herakles handeln.

Viele hundert Jahre konnte Mozia den Expansionsversuchen anderer trotzen. Dann stellte Dionysios, der Tyrann von Syrakus, Expansionsansprüche.
Nach sehr langer Belagerung musste sich die Stadt im Jahr 397 v. Chr. ergeben. Die Insel wurde in Brand gesteckt und die Stadt völlig zerstört. Die Feuerspuren sind noch an den Verteidigungsmauern zu sehen. Aber die Geschichte der Phönizier von Mozia endete nicht mit der Zerstörung.

Die Wenigen, die den Untergang Mozias überlebt haben, zogen an das gegenüberliegende Kap und gründeten eine neue Siedlung. Sie wurde Lilibeum genannt und spielte eine strategisch wichtige Rolle in der antiken Geschichte Siziliens und des ganzen Mittelmeerraumes.
Heute heißt diese Stadt Marsala.

Textquelle und noch viel Interessantes in Wort und Bild über Mozia




Eliane ...



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Eliane ...



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...   Erstellt am 14.03.2009 - 19:26Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen




Lawrence Durrell
Erice

In Erice hat man das Gefühl, daß alle Maßstäbe des normalen Lebens auf den Kopf gestellt sind.
Ich weiß nicht, wie ich es anders ausdrücken soll. Wir führen unser Leben auf Grund gewisser Überzeugungen, die vielleicht Mythen sind, uns aber den Mut geben, weiterzuleben.
Aber was einem hier widerfährt, noch bevor man die >Sichel von Trapani erreicht, ist: man verliert seine innere Orientierung, man wird unsicher.

Es ist, als hätte dieser Gebirgsriese, der dort oben auf dem Dunst schwimmt, einem die Krücken aus der Hand geschlagen. Die Geschichte fängt an zu stammeln; der berühmteste und wichtigste Aphroditentempel des gesamten Mittelmeergebiets ist spurlos verschwunden.
Der eine späte Aphroditenkopf ist nicht der Erwähnung wert.

Die heilige Stätte von Eryx ist ausgeblasen worden wie ein Licht; doch wie in Delphi kann man in der Luft noch den Schwefel riechen.
Man fühlt ihn in der brennenden Sonne wie einen kalten Griff im Genick.

Doch ich greife vor, denn im Augenblick fahren wir erst auf Trapani zu, dieser trügerisch glücklichen und unwichtigen Stadt, mit ihrer schönen Lage auf der meeresumspülten Halbinsel. Die Altstadt steht, ähnlich wie in Syrakus, auf einem schmalen Vorgebirge, das ins Meer hinausragt wie eine Mole, die Neustadt hat sich zum Land hin ausgedehnt; Salinen und Windmühlen.

Und die Aussicht von dem sogenannten Ligny-Turm ist durchaus beeindruckend. Doch das Beste an allem ist der frische Seewind, der, munter wie ein Foxterrier, an den Markisen zerrt, die Bäume zerzaust und die Mützen von alten Seeleuten über das Kopfsteinpflaster des Hafens jagt.

Im Westen liegt die Weite des Tyrrhenischen Meers wie schwelendes Feuer in der sinkenden Sonne, zwei der Ägadischen Inseln, mit den edlen Namen Levanzo und Favignana, strahlen eine Art geheimnisvoller Feindseligkeit aus.

Lawrence Durrell Aus: Blühender Mandelbaum




Eliane ...



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