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Eliane ![]() Status: Offline Registriert seit: 12.07.2007 Beiträge: 321 Nachricht senden |
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Als die Araber Sizilien eroberten, hatten sie die Kultur des maurischen Andalusien zum Vorbild. Dazu gehörten die Gärten, in welchen die Zitrussträucher mit ihren Düften, dem immergrünen Laub und dem Farbenspiel der Früchte sorgsam gepflegt wurden. Nicht zum wirtschaftlichen Nutzen, sondern zum ästhetischen Genuss. Ein Wunder für sich ist der Zitronenbaum. In vier Zyklen innerhalb eines Jahres blüht er und trägt gleichzeitg Früchte. Die Früchte aus den verschiedenen Perioden unterscheiden sich äusserlich wie auch geschmacklich. Für den hausgemachten Likör etwa, den Limoncello, verwenden die Sizilianerinnen die noch grünlichen Zitronen aus der ersten Blüte. Diese «Primofiore» wechseln erst durch die Kälteeinwirkung im November zur Farbe Gelb. Ähnlich wie die späteren Winterzitronen, die als einzige wirklich am Baum gelb herausleuchten. Ganz im Gegensatz zu den «Verdelli», den Sommerzitronen, die von Natur aus grün oder grünlich bleiben. Reif sind sie trotzdem, und Kenner schätzen sie wegen ihrer erfrischenden Säure. [Dieser Beitrag wurde am 11.03.2009 - 12:23 von Eliane aktualisiert] | |||
Eliane ![]() Status: Offline Registriert seit: 12.07.2007 Beiträge: 321 Nachricht senden |
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Romi ![]() Status: Offline Registriert seit: 31.07.2007 Beiträge: 2179 Nachricht senden |
![]() Wir unternehmen einen Ausflug in das geheimnis- volle oft von Wolken durchzogene Erice oberhalb von Trapani. Nach einem Stadtrundgang und kleinen Mittagsimbiss machen wir bei der berühmtesten Zuckerbäckerin der Region, Donna Maria Grammatico, einen Workshop Pasticceria Siciliana. Ein Traum für jeden, der Süßes und vor allem Marzipan liebt! ![]() | |||
Eliane ![]() Status: Offline Registriert seit: 12.07.2007 Beiträge: 321 Nachricht senden |
beginnt auf Sizilien der Frühling - Primavera ![]() Eckig und gespreizt stehen die Mandelbäume im Winter. Erst wenn duftende Wolken in Weiß und Rosa das nackte Holz verzaubern, erwachen sie wieder zum Leben. Die Blüten sind die ersten Boten des Frühlings. Sie lassen die ganze Landschaft um Noto und Avola wie ein Blütenmeer aussehen. ![]() Bevor Notos Bauern auf Zitrusfrüchte umstiegen, gedieh auf der Insel eine Vielzahl von Mandelsorten. Die Pizzuta d'Avola, wird seit dem letzten Jahrhundert zur Primamandorla aller Mandeln gehandelt. Sie ist eine begehrte Rarität ![]() ![]() | |||
Eliane ![]() Status: Offline Registriert seit: 12.07.2007 Beiträge: 321 Nachricht senden |
Mandeln sind ein Grundnahrungsmittel der mediterranen Küche Siziliens. ![]() | |||
Eliane ![]() Status: Offline Registriert seit: 12.07.2007 Beiträge: 321 Nachricht senden |
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Eliane ![]() Status: Offline Registriert seit: 12.07.2007 Beiträge: 321 Nachricht senden |
![]() Maria Grammatico kam als Mädchen zu den Nonnen des Klosters San Carlo in Erice. Dort lernte sie das Kunsthandwerk der Zuckerbäckerin. Dass die Mandeln bitter schmeckten, gehört zur Biografie des Mädchens. Dass gerade Nonnen die süsse Verführung pflegten, ziert Siziliens Kulturgeschichte. Jedes Kloster hütete seine Rezepte für Mandelgebäck und wer an seine Tür pilgerte, tat es nicht nur aus Frömmigkeit. Was die betrifft, hat jedes Dorf seine Spezialität. Um sie zu finden, braucht man nur nach den Nonnen zu suchen, denn wo sie sind, überleben das traditionelle Zuckergebäck und die Süsspeisen. Im Laufe der letzten Jahrzehnte wurden viele Klöster geschlossen und mit ihnen verschwanden die geheimen Rezepte. Maria Grammatico in Erice zählt sich zu den überlebenden Hüterinnen dieser aussterbenden Tradition. Ihre üppigste Kostprobe ist die «Pasta di conserva». Der Name besagt gar nichts. Handelt es sich doch um ein barockes Gebilde aus rosa gefärbtem Marzipan und einer Füllung aus schwerer Zedratkonfitüre. Eigentlich ist es eine Torte, Maria Grammaticos Mandelgebäck stammtnoch aus der Tradition der Klöster, und natürlich wird sie mit den prächtigsten Marzipanrosen verziert. Leichter, auch zum Nachmachen, sind die «Bocconcini». Derartige «Häppchen» finden die verschleckten Pilger noch heute in den verbliebenen Klöstern, wenn auch jedes Mal unter einer anderen Bezeichnung und in geheimnisvoller Abwandlung. Bei den Nonnen von San Michele in Mazara del Vallo heissen sie «Muccunetti». ![]() | |||
Romi ![]() Status: Offline Registriert seit: 31.07.2007 Beiträge: 2179 Nachricht senden |
Maria Grammatico sorgt für zuckrige Pfunde auf meinen Hüften... Wir radeln nach Syrakus ein wenig Geschichte, ein wenig kulinarische Leckereien.... Archimedes ![]() | |||
Eliane ![]() Status: Offline Registriert seit: 12.07.2007 Beiträge: 321 Nachricht senden |
Vom Radeln sind wir müde und haben Hunger. | |||
Eliane ![]() Status: Offline Registriert seit: 12.07.2007 Beiträge: 321 Nachricht senden |
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