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Eliane ...



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...   Erstellt am 14.06.2009 - 07:37Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


In der Grande Sepoltura dei Cappuccini, wie die Kapuzinerkatakomben von Palermo genannt werden, die in Mönche-, Priester-, Frauen- und Lehrerkorridore, in Kinder- und jungfrauenabteilungen eingeteilt sind,
wurden die nackten Leichen acht Monate lang zum Austrocknen in Gewölben, die mit Tuffsteinböden versehen waren, in die sogenannten colatoi gelegt.

Danach wurden die eingetrockneten Leichen mit Essig gewaschen und einige Tage lang an die frische Luft gebracht.

Sie wurden wieder angekleidet, eingesargt oder stehend in den Nischen mit Haken und Drähten festgebunden, solange die Verwandten am Sterbetag Geld brachten und eine Messe bezahlten.

Wenn sich die Angehörigen nicht mehr um ihre Toten kümmerten, wurden sie aus den Katakomben geschafft und irgendwo anders verscharrt.

Der Ursprung dieses eigen-,wenn nicht inzigartigen Friedhofs geht auf das Ende des 16.Jahrhunderts zuruck, als bei der wachsenden Zahl der Mönche die
Schaffung eines geräumigeren Bestattungsortes erforderlich wurde

In Epidemiezeiten wurden die Toten in Arsenik- oder Kalkmilchbäder gelegt.

Der Frauenkorridor war bis zum Zweiten Weltkrieg von zwei Gittertüren verschlossen, und die Mauernischen, in denen die Toten lagen, waren von Glas geDie meisten Särge des Frauengangs, wurden 1943 bei einem Bombenangriff und 1966 bei einem Brand zerstört.

Die starke Zugluft in den Katakomben bewegt viele hängende Leichen mit ihren flatternden Gewändern hin und her.


Bildquelle




Eliane ...



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...   Erstellt am 20.06.2009 - 07:51Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen




In gefühlvollen Momenten fallen die Catanesi in ihren Dialekt.
Und für den kleinen schwarzen Elefanten, dem Symbol der Klugheit und der Stärke, hegen sie Gefühle.
«U Liotru» nennen sie dieses Wahrzeichen, das bereits vor dem apokalyptischen Beben von 1693 auf seinem Platz stand und von Giovan Battista Vaccarini zum symbolträchtigen Brunnen gestaltet wurde.
«U Liotru» bezieht sich auf den mythischen Zauberer Heliodoros, der mit seinen Künsten den heiligen Bischof Leo Taumaturgos herausforderte, bis dieser ihn in ein Feuer lockte, das ihn verbrannte.

Der grosse Ausbruch des Ätna, der mit seiner Lava 1669 bis zum Kastell Ursino vordrang, war ein Vorgeschmack auf die Katastrophe vierundzwanzig Jahre später: Jenes Erdbeben legte Catania in Schutt und Asche.

So gesehen, beginnt die Stadt mit ihrem Ende. Charakteristisch sind die breiten, wie mit dem Lineal gezogenen Strassen - etwa die Via Etnea, die sich vom Domplatz mit dem Elefantenbrunnen in schnurgerade Ewigkeit verliert.

Die breite Schneise wurde aus Vorsicht gelegt. Schickt doch der Ätna noch immer seine treuen Grüsse.

Auch der schwarze Lavastein an den Barockpalästen und Kirchen mahnt an den Feuerberg.

Als Kontrast haben ihn die Architekten mit dekorativem, weissem Kalkstein kombiniert. Dass beide Farben heute grau in grau ineinanderfliessen, ist eine andere Sache.

Catania ist schliesslich eine sehr italienische Stadt, und ihr Ruf im Hinblick auf den Autoverkehr ist dem von Palermo ebenbürtig.

Man muss sich treiben lassen, um diese Stadt zu entdecken. Bei Savini ein Eis schlecken, um ein Gefühl für die Bourgoisie zu bekommen, die in Catanias Geschichte eine Rolle spielte, wie sie es in Palermo nie tat.

Nicht umsonst träumte man hier noch in diesem Jahrhundert davon, das «Mailand des Südens» zu werden.

Das Teatro Bellini nimmt es auf jeden Fall mit den Musiktheatern des Nordens auf. Seine Akustik wie seine Schönheit gelten als einzigartig.

Vincenzo Bellini ist ein gefeierter Sohn der Stadt. Ihm und seiner Oper «Norma», mit der das Theater eröffnet wurde, begegnet man in Monumenten und Souvenirs. «Norma» kam auch zu kulinarischen Ehren: berühmt als Pasta mit gebratenen Auberginen.

Bellini - Hörproben und mehr



Vincento Bellini - Norma-Maria Callas
Nicht nur für Callas-Fans ein Operndokument von besonderer Güte! Die Aufnahme unter der Leitung von Tullio Serafin, der damit eine "kongeniale Bellini-Lektion für Dirigenten" erteilte, entstand 1954 in Mailand. Neben Maria Callas ist Mario Filippeschi in der Partie des Pollione, Nicola Rossi-Lemeni als Oroveso zu hören; Ebe Stignani singt die Adalgisa.
Norma - Höhepunkt in Bellinis Opernschaffen - wurde zum Inbegriff der hochdramatischen Gesangspartie. Sie verlangt in gleichem Ausmaß absolute sängerische Virtuosität wie dramatische Ausdrucksfähigkeit und enorme emotionale Reserven. Die überaus schwierige Gesangspartie war die zentrale Rolle in der Karriere der Callas. Keine andere hat sie so oft gesungen, keine andere hat ihr soviel abverlangt. Von allen ihren 47 Bühnenrollen hat sich die Callas am stärksten mit der Norma identifiziert, die sie "mit der Kraft der Verzweilfung (...) mehr als die anderen liebte." (Maria Callas)

"Die ...Aufnahme ist, was die fast aggressive Intensität der Darstellung und die Energie der Bewältigung angeht, unübertroffen." (Jürgen Kesting)

Hörproben und MP3 Downloads




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