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<Romi> unregistriert |
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<Romi> unregistriert |
Clermont-Ferrand, die Hauptstadt der französischen Region Auvergne, ist die größte Stadt | |||
<LaGrande> unregistriert |
Hallo, bin zufällig auf diese seite gestoßen , da ich nach informationen für mein französisch referat suche. Ich hab mich für das thema französische Küche, bzw. la Haute cuisine entschieden und hier schon einige nützliche infos bekommen, aber trotzdem wollte ich fragen, ob jemand die nationalgerichte der jeweiligen gebiete nochmal zusammenfassen könnte oder ob der erste eintrag das sozusagen schon ist.. | |||
<LaGrande> unregistriert |
Achja, ich werde vers. käsesorten mitnehmen, aber welche sind geeignet und welcher kommt aus welcher region?? | |||
ART unregistriert |
Bon jour, La Grande, | |||
Mehiel unregistriert |
![]() Französische Schokoladenträume. Das Beste für den Besten; für Bocuse. Es soll Genießer geben, die nur wegen der Schokolade von „Bernachon" nach Lyon fahren. Denn die köstlichen Tafeln und verführerischen Pralinen gibt es nur dort - und bei Paul Bocuse. Maurice Bernachon war Chocolatier beim berühmtesten Küchenchef der Welt, ersann für den Spitzenkoch herrliche Schokoladentorten. Schon lange haben die Bernachons ihr eigenes, kleines Schokoladengeschäft in Lyon. Die Pralinen wie der igelige „Herisson" sind nicht wie in vielen anderen Häusern aus Kuvertüre vom Groß-Produzenten hergestellt, sondern komplett hausgemacht. Nur beste Kakaobohnen der exklusiven Sorten Criollo und Trinitario kaufen die Bernachons ein. Mischen, rösten und mahlen sie selbst. Zum Kakao kommen allein Kakaobutter, Zucker und echte Vanille, dann wird die süße Masse mehrere Tage lang gerührt (conchiert). Die fertige Kuvertüre wird entweder sogleich in Tafeln gegossen oder vorher aromatisiert. etwa mit Zimt. Tee. Kaffee oder Ingwer. Die knackige Variante: feine Schokolade mit Haselnüssen oder ganzen Mandeln. Absolut unwiderstehlich. Wie Juwelen funkeln sie im Schaufenster, eingehüllt in hauchdünnes, weißes Seidenpapier und in eine prätentiöse Schachtel gepackt. Obendrauf prangt in Schwarz der Schriftzug „Richart Paris". „La Maison du Chocolat" oder „Chaudun" ![]() Diese Namen stehen für die höchste Kunst der Confiserie. Das sind Kultstätten für Schokoholiker, in denen elegante Verkäuferinnen die Pralinen so geschmackvoll einpacken, dass die Juweliere an der Place Vendöme neidisch werden müssten. ![]() Hier goutiert man zum Beispiel coulis de framboise ä l'eau de w'e de framboise sauvage d'Alsace, in einem Brand von wilden Himbeeren konserviertes Himbeerpüree, umhüllt von Bitterschokolade mit 70 Prozent Kakao.[/size] Seit dem Film Chocolat ist es ein offenes Geheimnis, das die französische Schokolade magische Kräfte in sich birgt. ![]() Geschichte der französischen Schokolade Wann der erste Franzose in Berührung mit Kakao gekommen ist, wissen wir nicht. Der erste Europäer war jedenfalls Christoph Kolumbus, dem vor genau 500 Jahren, Ende Juli 1502, Eingeborene vor der Küste von Guanaja Bohnen überreichten. Genauso wenig wie den Weg nach Indien vermochte der glücklose Seefahrer freilich die geschmacklichen Tugenden dieser «Art Mandel» zu entdecken - das blieb zwanzig Jahre später Hernán Cortés und seiner Rotte von Brandschatzern überlassen. Über (Neu-)Spanien gelangt die Schokolade nach Frankreich. War die Marquise de Sévigné «schokophil»? ![]() Bild - und Textquelle Geschichte der Schokolade Gewiss, heute trägt ein französischer Chocolatier den Namen der grossen Epistolarin - aber wie verhielt es sich damals, um 1670, als die (Trink-) Schokolade der gallischen Elite Stoff für ähnlich müssige Debatten lieferte wie heute die Frage nach dem Rang der Grande Nation oder nach dem Intelligenzquotienten von George W. Bush? Die Briefe der Marquise - für die Rezeptionsgeschichte von Kakaoprodukten in Frankreich eine nicht umgehbare Quelle - zeugen von einem äusserst ambivalenten Verhältnis. Im Februar 1671 empfiehlt sie ihrer Tochter das Getränk noch als ein Remedium gegen Schlaflosigkeit.» Im Januar 1972 schliesslich der Rat an die Tochter, «Schokolade zu nehmen, auf dass ihr die ärgste Gesellschaft angenehm erscheine». Jeden Montag, Mittwoch und Donnerstag wird das Modegetränk in den Salons von Versailles serviert; das Amt der «Chocolatière de la reine» ist hoch begehrt. 1671 gibt Philippe Sylvestre in einem Buch « das Rezept des «Chocolat à la française». Statt den Trank mit allerlei Gewürzen zu überfrachten, empfiehlt der Autor eine schlichte Präparation aus Wasser, Kakaomasse, etwas Zimt und Zucker. 1680 findet das Wort erstmals Eingang in ein Wörterbuch: den «Dictionnaire français contenant les mots et les choses» von Richelet. Vom - relativen - Durchbruch des exotischen Produkts zeugt im Folgejahr das erwachte Interesse des Fiskus. Populär ist es deswegen noch lange nicht. - noch 1768 schreibt ein Memorialist: «Les Grands en prennent quelquefois, les vieux souvent, le peuple jamais.» [Dieser Beitrag wurde am 01.10.2007 - 19:07 von Mehiel aktualisiert] | |||
Mehiel unregistriert |
![]() Eine Mahlzeit ohne Käse - un repas sans fromage - ist in Frankreich zwar nicht undenkbar, aber nicht gerade wünschenswert. Für Restaurants und Gourmets in Paris verfeinern Affineure besten Käse. Der „Käsereifer" kauft Rohmilchkäse direkt vom Bauernhof und verfeinert sie in seinen Reifekellern, um sie später in seiner fromagerie anzubieten. Bei den Top-Fromagers wie „Aleosse" , „Bartelemy" oder „Marie-Anne Cantin" steigt dem Kunden schon am Eingang der starke Odeur der Rohmilchkäse in die Nase, etwa von Camembert, Bouton de culotte, Ossau-Iraty, Roquefort, Munster, Epoisses oder Pouligny-Saint-Pierre. Käsehändler Philippe Olivier in Bouiognesur-Mer gilt als Mozart du fromage oder gar als Käsepapst Frankreichs. Die Begeisterung für dieses Nahrungsmittel liegt bei Olivier in der Familie: Bereits sein Großvater verkaufte Käse in der Nor-mandie. Philippe ist maltre fromager-affineur, er sorgt dafür, dass der Käse während der Reifezeit bei richtiger Temperatur und Luftfeuchtigkeit gelagert und behandelt wird, zum Beispiel mit Salzlake, Wasser, Wein oder Calvados. Pasteurisieren ist ihm ein Gräuel, industrielle Fertigung natürlich auch. Monsieur Olivier schätzt Käse als Naturprodukt aus Rohmilch, direkt vom Bauernhof. Für ihn muss eine Sorte nicht stets gleich schmecken, im Gegenteil: Bei natürlich erzeugtem Käse ist niemals ein Laib wie der andere, der Geschmack hängt ab von der Jahreszeit und vom Wetter. Käse für viele Fälle das ist Brocciu, eine Art Frischkäse aus Ziegen - und Schafsmilchmolke. Ohne ihn ist eine korsische Mahlzeit nicht komplett. Die Korsen genießen ihn in den ersten drei Tagen nach der Herstellung auf unterschiedlichste Weise. Einfach : Man bestreut ihn mit Zucker oder träufelt Schnaps darauf. Raffiniert: in Suppen, Eierspreisen und vor allem in Süssspeisen Als Käsekuchen ohne Boden, fiadone, genießen die Korsen ihren Brocciu ![]() | |||
Romi ![]() Status: Offline Registriert seit: 31.07.2007 Beiträge: 2176 Nachricht senden |
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Mehiel unregistriert |
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Mehiel unregistriert |
![]() Bereits zu Asterix' Zeiten war die Normandie berühmt für ihre Apfelbäume. Doch erst 1553 lässt sich der Apfelbrand Calvados in einer Chronik nachweisen; 1942 schließlich erhielt Calvados die geschützte Herkunftsbezeichnung Appellation d'Origine Con-trölee (AOC). Im Herzen der Region Calvados, im Pays d'Auge, liegt das Chäteau du Breuil aus dem 16. Jahrhundert. 40 Prozent herbe Äpfel für den Körper des Mostes, 40 Prozent süße für den Alkohol und 20 Prozent saure für Frische und Stabilität. Das Obst wird ausgepresst und natürlich vergoren, ohne Zusätze und Maischeerhitzung. Nach zweimaligem Destillieren lagert der Calvados in unterschiedlich großen und alten Eichenfässern. Monsieur Collin brennt sehr feine Destillate, deren Altersangabe auf dem Etikett sich stets auf den jüngsten Bestandteil einer Mischung bezieht. Man schätzt den Apfelschnaps als Digestif oder genießt ihn zwischendurch, etwa um während eines opulenten Menüs etwas Platz im Magen zu schaffen: genannt le trou normand, das normannische Loch. Sur votre bien-être | |||
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