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Hannnes ...
Springer
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...   Erstellt am 25.09.2007 - 17:19Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Huhu!

Am 1.Spieltag mussten wir im Auftrag von Hermis "Operation Aufstieg" gegen den VSC Plauen rann - auswärts. Das hieß trotz Spielverlegung auf 10:30 eine Abfahrt um 7:25 vom Leipziger Hauptbahnhof. Schon hier lief etwas nicht ganz nach Plan, Till verpasste leider knapp den Zug. Also mussten wir zu 7. unser Glück versuchen...was leider misslang:

Brett 1: Olaf 0,5 - Hab ich nicht so viel mitbekommen, aber Olaf stand wohl etwas besser bzw. hatte nie ernsthafte Probleme.

Brett 2: Hermi 0,5 - Stand wohl sehr vielversprechend, verpasste dann aber seine Chance und fand sich in einem Endspiel wieder was wohl einfach Remis war.

Brett 3: (Till) 0 - das nächste Mal brauchen wir dich!

Brett 4: Anet 0,5 - die Partie endete schnell Remis.

Brett 5: Dirk 0 - stand soweit ich das beurteilen kann immer gut und am Ende war es quasi ein Spiel auf ein Tor, das des Gegners! Er griff dann aber leider irgendwo fehl und vergab so die Partie.

Brett 6: Hannes 1 - Ich hatte wie letztes Jahr den "Nachwuchs" von Plaun gegenübersitzen und gewann in der Französischen Verteidigung (Abtausch).

Brett 7: Thomas 0 - Ist super aus der Eröffnung gekommen und stand wohl immer klar besser, gewann dann auch einen Bauern, später musste der Gegner noch eine Qualle geben...am Ende ging dann aber noch irgendwas durch eine böse Fesslung schief.

Brett 8: Gisa 0 - Der Gegner spielte hier sehr sehr angriffslustig, was allerdings nur bedingt gut ging, Gisa hatte 2 Bauern mehr und stand wohl ganz gut...übersah dann aber leider eine Gabel und verlor so die Partie.


Insgesamt verloren wir also recht unglücklich 2,5 zu 5,5.




Hermann ...
Administrator
.....................



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...   Erstellt am 13.10.2007 - 02:24Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Nachdem unsere Aufstiegsambitionen (!) durch zwei anfängliche Niederlagen in Folge ein bisschen gedämpft wurden, hat sich der Hermann überwunden, mal den Verlauf des letzten Kampfes zu schildern:


SV Lok Leipzig-Mitte III - SV Lok Engelsdorf 3:5
Schon vor wenigen Jahren in der 2. Landesklasse war diese Begegnung immer einer der Saisonhöhepunkte, war sie doch oft vorentscheidend für den Aufstieg. Wann immer wir in der Vergangenheit gegen Engelsdorf erfolgreich waren, gelang uns der Sieg nach einem einfachen Muster: Vorne irgendwie nen halben Punkt holen und hinten kompromisslos punkten! Mittlerweile ist Engelsdorf jedoch zumindest in der Stammaufstellung bis zum letzten Brett ziemlich üppig besetzt, sodass wir diesmal auf ganzer Breite punkten mussten und insbesondere vorne keine Punkte mehr lassen durften.
Zwar gelang letzteres, doch die sicheren Siege, die auf den Brettern waren, schafften es leider nicht bis auf den Spielberichtsbogen...


1. Dobbi - Böhlig ½:½
Dobbi mit Schwarz stand in seinem Philidor-Aufbau immer solide und schuf Drohungen am Damenflügel, während Heinz Böhlig im Zentrum angriff. Dabei kam keine Seite zu nennenswertem Vorteil, sodass die Partie zu Recht remis endete.

2. Hermann - Rüdiger Kürsten ½:½
Ich hatte mit Weiß gegen Rüdiger eine eher seltene Französischvariante auf dem Brett, in der ich bei beiderseits großen Rochaden früh zu Raumvorteil und Spiel am Königsflügel kam. Dort konnte ich einige Schwächen schaffen und drohte eine für schwarz unangenehme Zentrumsöffnung, der Rüdiger mit einem Bauernopfer zuvorkam. Aufgrund einer naiven Fehleinschätzung strebte ich nun schnellen Damentausch mit Übergang ins Turmendspiel an, anstatt mit Dame und Turm unter Beherrschung der einzigen offenen Linie auf langfristige Bauernumwandlung mit Mattangriff zu spielen. Aufgrund meines nun passiven Turmes war das Turmendspiel trotz des Mehrbauern remis.

3. Till - Sören Bär ½:½
Till mit Schwarz sorgte gegen Sörens Katalanisch früh für Verwicklungen im Zentrum, bei denen er an einer Stelle in einer längeren Variante allerdings eine Qualität hätte verlieren können (Die Stellung wäre dann zwar nicht gleich weg, aber wohl vorteilhaft für Sören gewesen.) So ging das Mittelspiel munter weiter und dabei irgendwann einer von Tills Bauern drauf. Da Sörens Mehrbauer im T+L-Endspiel mit ausschließlich Königsflügelbauern schwierig zu verwerten war, endete die Partie als letzte Remis.

4. Anet - Taubin ½:½
Taubin stand in seinem Abtauschphilidor eröffnungstypisch optisch miserabel, aber ebenso charakteristisch sicher. Die Initiative lag immer bei Anet, die ihren Angriff auf den schwarzen e-Doppelbauern richtete. Die Strukturen auf dem Brett waren jedoch zu einfach, sodass Taubin immer eine Verteidigung fand. Folgerichtig remis.

5. Dirk - Friedbert Prüfer 0:1
Dirk mit Schwarz hatte anfangs eine ungewöhnliche Stellung mit viel Zentrumsspannung und wechselseitigen Rochaden auf dem Brett. Leider kriegte Dirk seine Figuren irgendwie nicht richtig koordiniert, und Prof. Prüfers Türme wurden unangenehm stark. Am Ende musste Dirk dem Schwerfigurenspiel erliegen.

6. Hannes - Günter Heinsohn 0:1
Hannes mit Weiß hatte mit dem nominell stärksten Gegner der engelsdorfer Hintermannschaft zu kämpfen. In einer Indischen Variante erlangte er ein ansehnliches Zentrum, musste dafür aber einen belagerten, rückständigen a-Bauern in Kauf nehmen. Bei fortschreitendem Spiel stellte Hannes irgendwann einfach eine Figur hin. Sehr schade.

7. Dieter - Podolnyy ½:½
Dieter hatte sich glücklicherweise noch kurzfristig zum Einsatz bereiterklärt und erwies sich bereits nach wenigen Zügen als echter Glücksgriff. Er widerlegte das schlechte Zentrumsspiel seines Gegners und baute seinerseits mit Schwarz ein riesen Zentrum auf, das alle weißen Leichtfiguren zurückwarf. Daraufhin wickelte Dieter in ein bequem gewonnenes 2L+T-Endpsiel mit zwei Mehrbauern ab. In der Folge kam ihm jedoch unerklärlicherweise seine Leichtfigur abhanden. Als sein Gegner eine Festung errichtet zu haben und die Bauernumwandlung schwierig schien, nahm Dieter leider das Remisgebot an.

8. Gisa - Lothar Lehmann ½:½
Gisa, die für diese Runde extra von der BEM „eingeflogen“ werden musste, kam mit Weiß prima aus dem Sizilianisch ihres Gegners und erspielte sich zwei riesige Springervorposten im Zentrum, die die schwarze Stellung völlig lahmlegten und auf die Grundreihe fesselten. Leider setzte Gisa nicht energisch genug fort und ihrem Gegner gelang es unter Bauernverlust, sich ein wenig zu entlasten. Im T+L-Endspiel mit Mehrbauer fand Gisa unter Zeitdruck den richtigen Gewinnplan nicht, da sie zur nächsten Runde zur BEM musste...



Insgesamt also wieder eine sehr unglückliche Niederlage. Mit Dieters und Gisas Siegen, die schon nach wenigen Zügen absehbar und zwischenzeitlich „eigentlich“ unzweifelhaft feststanden, sowie mit meinem langfristig wahrscheinlich ebenfalls gewonnenen Dame-&-Turm-Endspiel, war das 4½ trotz Spielerausfällen wieder einmal auf dem Brett.
Unsere Mannschaft, wir, sind keineswegs zu schwach! Wir müssen unsere Chancen nur besser nutzen!
14:4...?!

[Dieser Beitrag wurde am 13.10.2007 - 02:30 von Hermann aktualisiert]





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Sir, we are surrounded! -
Excellent! We can attack in any direction!

Andre 
Moderator
...............



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Registriert seit: 17.03.2005
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...   Erstellt am 18.01.2008 - 13:40Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Heho, viel Spass beim Gohlis-rocking am Sonntag.
Das wird nen ganz wichtsches Ding! Mit nem Sieg steht ihr direkt wieder im Mittelfeld!
Also, putzen! Sonst gibts was auf die Muetze...





Signatur
Fährst du rückwärts an den Baum, verkleinert sich der Kofferraum.


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