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Apotheker 



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...   Erstellt am 08.06.2017 - 12:27Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Da ich recht viel Erfahrung mit dem Zelten bei Kälte habe, hier ein kleiner Klugscheißer-Post von mir, der hoffentlich ein bisschen hilft. Einige meiner Punkte wurde auch schon genannt, aber ich fasse trotzdem mal zusammen, was ich für das Wichtigste in dem Zusammenhang halte.
Was ich hier schreibe nimmt keinerlei Rücksicht auf IT-Tauglichkeit. Es geht um Gesundheit und Wohlbefinden.

Das Prinzip, nachdem das alles funktioniert nennen ich mal "Isolation durch Fluffigkeit".

Fangen wir also mal unten an. Gerade im Frühjahr ist der Boden noch recht kalt und wir geben schnell viel Wärme an ihn ab, die auch abtransportiert wird (bleibt also kalt).
Die Isomatte ist superwichtig. Je dicker desto besser. Man muss nicht das teuerste Teil haben, dass es im Outdoor-Laden gibt. Diese krassen Hightech-Dinger sind in erster Linie teuer, weil sie leicht sind und wenig Platz wegnehmen. Wir wollen eine dicke Matte, vielleicht so ab 5cm aufwärts. Die haben auch gleich den Vorteil, dass sie da anfangen gemütlicher zu werden. Meist haben die Händler sowas in Günstig von der Hausmarke rumliegen.

Luftmatratzen ohne Schaumstoff drin sind keine guten Alternative, da die Luft in den Kammern zirkulieren kann und so doch wieder Wärme von unseren Körpern abtransportiert. Wer eine Luftmatratze für die Gemütlichkeit mag, sollte noch eine Isomatte oben drauf legen. Das gleiche gilt noch viel mehr für Feldbetten.
Luftmatratzen und Feldbetten sind sicher super, aber eben nicht fluffig. Isolation durch Fluffigkeit!

Jetzt der Schlafsack, auch super wichtig.
Auch hier ist mehr einfach mehr. Der sollte schön dick sein.
Bei den Schlafsäcken sind immer drei Werte angegeben: Komforttemperatur, Grenztemperatur und Extrembereich. Uns interessieren aber nur die ersten beiden, denn bei dem dritten geht es eher darum, ernsthafte Unterkühlungen und Erfrierung zu vermeiden.

In unseren Breiten haben wir im März durchschnittliche Tiefsttempereturen um den Gefrierpunkt. Davon sollten wir noch was abziehen, denn wir wissen ja alle wie Durchschnitte zustande kommen. Rechnen wir einfach mal mit Tiefsttemperaturen von -10°C. Ich halte das für recht realistisch.
Jetzt müssen wir uns selbst ein bisschen kennen. Ich friere zum Beispiel eher nicht so schnell. Deshalb würde ich mir jetzt einen Schlafsack aussuchen, dessen Grenztemperatur bei -10°C oder tiefer liegt. Würde ich allerdings schnell frieren, wäre der Griff zu einem Schlafsack mit einer Komforttemperatur von -10°C oder tiefer angebracht.

Das reicht allerdings noch nicht ganz, denn Schlafsäcke wollen anprobiert werden. Und zwar ist darauf zu achten, dass der Schlafsack, in dem man eher wenig bekleidet liegt, nicht zu großen Raum bietet, so dass sich so Luftkammern bilden können. Große Luftkammern sind nicht fluffig. Unsere Körper investieren Energie/Zeit um sie aufzuheizen und bei der nächsten Bewegung werden sie rausgepustet. Ein engerer Schlafsack ist dagegen schneller aufgewärmt und und hält die Wärme auch. Ein Grund auch, der für Mumienschlafsäcke spricht, die an den Füßen enger zulaufen.
Der Schlafsack sollte aber auch nicht zu eng sein. Wenn er irgendwo spannt, wird das Material an dieser Stelle zusammengedrückt, ist also nicht mehr fluffig und isoliert schlechter. Achtet dabei auch auf die Länge. Gerade an den Füßen darf nichts spannen und auch nicht übermäßig viel Platz sein.
Probiert auch die Kapuze an, die ist wichtig und sollte auch einigermaßen gut sitzen.

Damit haben wir das wichtigste, hier noch ein paar Tipps.
* Über Wärmflaschen im Schlafsack wurde schon geschrieben und das macht total Sinn. Die muss gar nicht so super warm sein, denn unsere Schlafsäcke sind ja jetzt voll gut und dann wird es auch schnell zu warm. Wir könnten vielleicht in der Taverne einen Großen Bottich übers Feuer hängen?
* Mützen im Schlafsack, zusätzlich zur Kapuze sind sehr Sinnvoll.
* Wenn es dann doch mal nicht reicht, bringt es was, eine leichte Decke über den Schlafsack zu legen. Weniger ist hier mehr. Eine dicke, schwere Decke drück wieder das Material des Schlafsacks zusammen. Keine Fluffigkeit, also schlechtere Isolation, womit nichts gewonnen ist.
* Schlafsäcke mit Kunstfaserfüllung haben für uns Vorteile, auch wenn einem die mit Daunen oft als der Geilste Scheiß angedreht werden. Daunen sind super, wenn wir das nächste mal im Basislager unter unserem Achttausender liegen (ich übertreibe ein bisschen). Kunstfasern sind dagegen günstiger und müssen nicht jeden Morgen eine halbe Stunde zum Lüften rausgehängt werden (sieht IT doof aus), da sie auch mit der Feuchtigkeit, die wir so abgeben, weiter gut isolieren und diese auch selbst schneller wieder abgeben. Außerdem tun wir noch was für den Tierschutz!
* Schlafsäcke verlieren ihre Fluffigkeit, wenn sie nicht fluffig gelagert werden. Diese Kompressions-Säcke, in die man sie reinstopfen kann, sind nur für den Transport. Ein Schlafsack, der so gelagert wurde, ist wahrscheinlich für die Wylde Nacht im März nicht mehr geeignet.
* Auch schon gennant: Ein Schlafsack, der zu groß ist, und uns wegen der Luftkammern frieren lässt, kann mit zusätzlichem Fluff (Felle etc.) gepimpt werden. Nehmt so viel Material mit rein, dass die Kriterien zum passenden Schlafsack (s.o.) zutreffen. Das sollte allerdings vielleicht am Wochenende vor der Wylden Nacht mal getestet werden. Überraschungen sind möglicherweise nicht immer nur schön.

[Dieser Beitrag wurde am 08.06.2017 - 15:58 von Apotheker aktualisiert]




Rani ...



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...   Erstellt am 09.06.2017 - 01:55Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich friere immer massiv, hab aber auch schon Cons im Schnee mitgemacht.

Meine wichtigsten Erfahrungen:

Richtes Zelt! Ein Zelt wo nur 2 schlafen sind für frierer nix. Am besten versucht ein Sahara wo man vielleicht noch ein Ofen reinstellen kann zu organisieren. Man kann diese auch von Larpvereine entleihen, hier ist vorarbeit gefragt.

Schuhe: Nicht nur richtig besohlt und isoliert müssen die sein sonder auch am besten so kleine Gel-Knick-Wärmekissen zu dicken Socken dabei haben. Wenn die kalt werden einfach in ein Topf mit heißem Wasser und der Spass kann weitergehen. Ist auch nutzbar für die Hand, wobei Mätti's da besser ist.

Handschuhe: Am besten 2, eins aus Leder mit Futter, und ein anders Paar das fingerlos ist mit Fellumrandung.

Mantel und Gugel, da muss am besten um den Kragen und Hand noch Fell dran, und aus wasserabweisendes Material. Je Schwerer desto wärmer ist es auch beim Bewegen ne? Fleece ist als Innefutter eine billige Lösung aber nix als Aussenfutter.

Haare, niemals Nachts waschen, da gibt es einfach keine gute Lösung für, selbst Stundenlanges am Feuersitzen nicht. Wenn dann Morgens, und dann gut auskämmen und Kopfbedeckung. Auf keinenfall die Haare zusammen binden. Wer keine langen Haare hat sollte eh eine Kopfbedeckung haben.

Sooo alle diese Tipps laufen darauf zu das es recht teuer werden könnte es gibt aber Militärwebseiten wie Raer, die bieten billige Alternativen. So kann eine Deck leicht auch zu einem Mantel umfunktioniert werden ect.




Christina ...



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...   Erstellt am 13.06.2017 - 10:40Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Also was das schlafen angeht:

Nicht jeder schafft es, sich leichtbekleidet in den Schlafsack zu legen und ich gehöre dazu!

Meine Lösung ist deswegen seither: Felle IN den Schlafsack zu tun...ich habe auch im Oktber und Februar somit nicht mehr gefroren und das bei einem Sommerschlafsack!Auch ansonsten kann ich Fell, Fell mehr Fell absolut empfehlen! Zumal es die teilweise schon sehr günstig gebraucht gibt bei Ebay

Dann habe ich bspw. eine Matratze aus Kapok auf meinem Feldbett, die isoliert die Wärme super und passt sich bis zu einem gewissen Maß prima der Körperform an.

Dann habe ich wie Afrouz nen Schlafkleid mit Fleecefütterung, funktioniert ebenfalls super und drunter noch meine Thermounterwäsche. Ich benutze übrigens diese kostengünstige und bin sehr zufrieden: HeatHolders

Und dann ein Tipp von drei Monaten Weihnachtsmarkt! Die Jäger benutzen bspw. klebbare Wärmepads...zwei davon in die Schuhe, auf die Nieren und IN Handschuhe wirken auch hier Wunder! Viele Anbieter geben günstigere Preise bei größeren Bestellungen!

Auch den Taschenofen kann ich empfehlen, weil man den prima in den Fuß vom Schlafsack legen kann!

Wer gerne seine Kleidung ausftocken will, es gibt Loden bei manchen Anbietern bereits sehr günstig, z.B. hier: Assad Stoffe. Der is getestet und für gut befunden worden!

[Dieser Beitrag wurde am 13.06.2017 - 10:41 von Christina aktualisiert]





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"Was soll´n das?" ... "Ach geh weiter"
Zitat Raki morgens um 6 auf dem VB 4: Zu einer Zeltstange.

Sintha ...



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...   Erstellt am 19.06.2017 - 00:43Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Gugel Nachts ist ne super Idee, denn:
gute Schlafsäcke sollt eman nicht oder selten waschen, weil sie Wärmeleistung verlieren.
Darum gehe ich auf Larp gern vorm schlafen durchen und Haare waschen, um auch meinen Schlafsack so sauber wie möglich zu halten (und die Duschen sind meist leer, kein Anstehen)
Ist mit nassem Haar im Winter eine doofe Idee, aber die Sache mit der Mütze oder Gugel unter der man die nach Feuer riechenden Haare komplett verbuddeln kann , ggf. flechten, ist super! Dann dringt das auch vllt. nicht in den teuren Schlafsack! Schöne Lösung.
- Außerdem kann ich noch empfehlen, sich tagsüber eine IT Umhängetasche o.ä. zu nehmen und eine Wärmflasche reinzustecken. So ein magischer Wärmesack wo man sich mal die Finger dran wärmen kann ist super draußen und fällt nicht auf.

[Dieser Beitrag wurde am 19.06.2017 - 00:44 von Sintha aktualisiert]




Lilliana ...



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...   Erstellt am 19.06.2017 - 15:00Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


In aller Kürze meine Erfahrungen, um der Kälte Herr zu werden:

- immer warmes Wasser auf dem Feuer zu haben ist super, für warme Getränke, Wärmeflaschen, etc...

- Picknickdecken mit der Aluseite nach außen schützen sowohl von oben wie von unten super gegen Kälte (ist zwar nicht mega IT aber total wirksam zum schlafen

- ganz wichtig find ich: im Schlafsack nicht zu dick einpacken sondern immer Platz für Luft lassen. Mit der Beste Isolator - Luft

- Haare würde ich auch einfach gar nicht waschen





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I'm strong, because I've been weak.
I'm fearless, because I've been afraid.

Freya ...



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...   Erstellt am 20.01.2018 - 20:48Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Da der Vhinbro so langsam näher rückt, wollte ich das Thema mal wieder hochholen.
Ich mache mir ein wenig Sorge um klamme Kleidung am morgen. Optimal ist wohl, die Sachen mit in den Schlafsack zu nehmen, aber das dürfte wohl nur eine Lösung für diejenigen sein, für die Knitter zum Look dazu gehören.
Mir stellt sich die Frage, ob eine Plastikbox wie Samla mit genügend Clips dicht genug hält. Falls nicht, könnte man eventuell Vakuumbeutel für Kleidung nehmen (ohne zu vakuumieren). Beides natürlich sehr OT und muss abgetarnt werden. Vielleicht starte ich mal einen Versuch auf dem Balkon, wie dicht Samla hält.





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Alma Herk
Es ist immer Zeit für eine gute Mahlzeit!

Tryck ...



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...   Erstellt am 05.02.2018 - 12:46Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Tipps gegen Kälte auf Larp:

Sagen wir, beim nächsten Vhinbrosir haben wir nachts wirklich unter Null – und du bist eine Frostbeule so wie ich. Wie können wir uns schützen?
Das schlimmste ist die Nacht, das wichtigste unser Kernschlaf. Wenn wir nachts frieren, schlafen wir mies und der nächste Tag macht einfach viel weniger Schlaf. Daher konzentrieren wir uns zunächst auf den Abend:

1. Bevor du dich Bett fertig machst, setz dich noch ans Feuer und wärm dich gut auf.

2. Zieh nur deine IT Gewandung aus. Darunter hast du warme OT Ski-Wäsche etc. Diese lässt du an, und schlüpfst so in den Schlafsack. So verbraucht dein Körper schon mal keine Energie, um andere Klamotten aufzuwärmen.

3. Dein Schlafsack war möglichst geschlossen. Vielleicht hast du sogar vorher noch eine Wärmflasche ans Fußende gelegt.

4. Im Schlafsack setzt du dir eine Mütze oder eine Gugel auf. Zusätzlich Schlafbrille, so weckt dich das Licht nicht zu früh. Über den Kopf wird viel Wärme abgegeben, wärme ihn. Du könntest dir noch eine Sturmhaube aufziehen, wenn es wirklich kalt wird. Manchmal wachst du vielleicht auf, weil deine Nase kalt ist.

5. Zieh dir Stulpen an, damit deine Handgelenke schön warm sind. Am besten Mützen, Stulpen vorher im Schlafsack lassen – genau, weil sie dann schon wärmer sind. Wenn es wirklich kalt wird, nimm gleich Handschuhe!

6. Je kleiner das Zelt, desto wärmer wird es.

7. Je mehr Menschen im Zelt schlafen, desto besser.

8. Über den Boden wird unheimlich viel Wärme abgegeben: Entweder du liegst auf einer Luftmatratze (plus Felle), oder auf einem Feldbett – für beides brauchst du aber zusätzlich noch ne Isomatte. Mehrere Schichten isolieren mehr.

9. Je besser der Schlafsack, desto wärmer die Nacht. Da kommt es auf Fluffigkeit an – daher wärmen Felle so gut. Luft isoliert, aber die Dosis macht das Gift. Möglichst enganliegend? Nein, lieber möglichst viele Schichten, aber fluffig. Wenn du also schwere Fell auf den Schlafsack legst, ist das nicht so gut, da der Schlafsack zusammegedrückt wird und an Fluffigkeit verliert. Lieber Felle unter dir oder in den Schlafsack.

10. Schlafsack: Grenztemperatur bei -10°C oder tiefer passt für normale Menschen. Wenn du allerdings schnell frierst, wäre der Griff zu einem Schlafsack mit einer Komforttemperatur von -10°C oder tiefer angebracht. Schlafsack am besten vorher einmal testen: Wie viel stopfst du hinein, damit es angenehm, aber noch optimal fluffig ist?

11. Mumienschlafsäcke sind klug: Zu eng an den Füßen ist wieder schlecht, zu weit auch.

12. Fell oder auch Klamotten für den nächsten Tag kannst du gut ans Fußende legen. So wärmen sie deine Füße nachts. Und du kannst die warmen Sachen direkt morgen anziehen.

13. Du kannst dir auch eine Art Zelt im Zelt bauen, ähnlich wie ein Moskitonetz. Dann bleibt die Luft wärmer. Hauptsache der Stoff ist luftdurchlässig.

14. Zeltheizungen empfinden eine als wahren Luxus. Du machst sie vor dem Einschlafen einmal richtig an, und vielleicht nochmal morgens zum Kuscheln.


Weitere Tipps für die Wylde Nacht 2:

• Vorbereitung ab jetzt: Kalte Dusche. Macht erstmal keinen Spaß, härtet uns aber ab. Fördert die Durchblutung und hat noch viele weitere Vorteile (Seltener krank, stärkeres Herz, warme Hände…)
• Stulpen für den Tag sind ohnehin super: So bleiben deine Handgelenke immer warm, aber du kannst die Finger noch gut nutzen.
• IT Handschuhe, Mütze/Gugel…
• Überlege dir gut, wann und ob du überhaupt deine Haare wäschst: Wenn, würde ich sie am Tag waschen. Ich betone, ich habe da keine Erfahrung und plappere den erfahrenen Muttis nach.
• Tagsüber eine IT Umhängetasche o.ä. zu nehmen und eine Wärmflasche reinzustecken. So ein magischer Wärmesack wo man sich mal die Finger dran wärmen kann ist super draußen und fällt nicht auf.
• Knick-Wärmekissen: für die Handschuhe oder sogar die Schuhe
• Thermo-Unterwäsche plus das Zwiebel-Prinzip: mehrere Schichten wärmen (siehe Fluffigkeit), aber nur die letzte Schicht braucht IT zu sein.
• Viel Essen, vor allem Fettreiches. Außerdem Kaffee, Tee, heiße Suppen…Alk ist leider eher schlecht
• Fell zum draufsitzen oder zum Überlegen
• Mantel/Decke zum Einmuckeln oder nur um darauf zu sitzen.
• Nicht zu lange draußen stehen / sitzen: Laufen, bewegen – oder in die Hütten. Wir haben mehrere Feuer und diverse Öfen. Lass uns die Wärmequellen nutzen, bevor wir frieren!

Ich habe die Tipps aus dem Forum zusammengefasst. Vielen Dank für Eure Ratschläge! Ich werde alle Tipps ausprobieren – beim nächsten Bauwochenende. 😊

Liebe Grüße
Heiko





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"Wer Wind säht, wird Sturm ernten!" - die letzten Worte von Olfgut Grimwold (nachdem Werdeck ihm die Kehle durchschnitt und die Shakal-Schwestern nachgetreten haben)

Christina ...



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...   Erstellt am 19.02.2018 - 16:25Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Und hier noch weitere Tipps:

Bei Angst vor klammen Zelten: Eine Kerze im Zelt (natürlich sicher)brennen lassen, wirkt wunder!

Es gibt Inlays für den Schlafsack die den Komfortbereich (siehe dem Apotheker seinen Post, der hat super gutes zu Schlafsäcken geschrieben!) erweitern, ggf. besser als ein neuer Schlafsack und ist so dünn, der kann noch unters Fell!

Kurz vor dem Gang in den Schlafsack: Bewegung! Ein bisschen auf der Stelle hopsen, rennen usw. und dann husch in den Sack, so gehts nicht frierend rein und der Körper muss nicht so lange schuften um alles aufzuwärmen!





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"Was soll´n das?" ... "Ach geh weiter"
Zitat Raki morgens um 6 auf dem VB 4: Zu einer Zeltstange.

Agatha ...



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...   Erstellt am 21.02.2018 - 17:04Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Heiko wollte ja nach dem Bauwochenende berichten, welche Kältetipps sich bewährt haben.
Hast du (oder andere die dabei waren) dazu ein paar Rückmeldungen?

Und noch was anderes, vielleicht eine blöde Frage, aber hat jemand bei den vermutlich zu erwartenden Temperaturen Erfahrungen mit der Lagerung von Getränken im Zelt?
Ich hab die letzten Male immer einige Flaschen Wasser zum Trinken und ein paar Flaschen Wein, Met o.ä. dabei gehabt, und würd das gern diesmal auch wieder mitnehmen. Wenn das aber einfriert, könnte das blöd werden. Ich weiß auch nicht, ob das eine Option ist, das alles in der Taverne zu lagern, weil ja sicher die meisten eigene Getränkevorräte haben (könnte also mengenmäßig schwierig sein).




Freya ...



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...   Erstellt am 21.02.2018 - 22:15Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Wasser mit Kohlensäure sollte bei Temperaturen nur leicht unter 0 Grad im Zelt eigentlich nicht frieren. Wasser ohne Kohlensäure friert schneller.
Isoliertüten, wie man sie für Gefrierkost verwendet, sollten helfen können. Vielleicht jetzt schon mal einen Versuch auf dem Balkon starten?
Ich plane für empfindliche Lebensmittel eine Styroporbox, in die ich ggf. eine Wärmflasche lege. Aber da wird nicht genügend Platz für die Getränke von allen sein.





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Alma Herk
Es ist immer Zeit für eine gute Mahlzeit!

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