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Nanny  Dieses Baums Blatt


Status: Offline Registriert seit: 12.10.2005 Beiträge: 656 Nachricht senden | Erstellt am 14.12.2005 - 12:49 |  |
Nachdem es im Kunstthread philosophisch wurde, stelle ich dieses Thema hier zur Diskussion. Aus welchen Gründen befassen sich Menschen mit der Darstellung vergangener Epochen? Ist es nur Wissensdurst, Freude am Ausprobieren des Möglichen, Abenteuerlust oder die Sehnsucht nach einer Zeit, in der die Menschen noch klare Wertvorstellungen hatten. In der nicht alles im TV verhackstückt und seziert wurde?
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MadameKaya  Dieses Baums Blatt


Status: Offline Registriert seit: 14.10.2005 Beiträge: 742 Nachricht senden | Erstellt am 14.12.2005 - 20:13 |  |
Ach Nanny, das Warum läßt sich schwer in ein paar Sätzen darlegen.
Bei mir ist es zum einem die Suche nach etwas verlorenem, dabei frage ich mich, habe ich nur etwas verloren oder die ganze Gesellschaft? Geh raus schaue dich um was siehst Du? Eine unästhetische laute Umwelt, Autos , Asphalt gräßliche praktikable Architektur und der gleichen Schrecklichkeiten mehr..
Dann schau dir die Menschen an metrosexuelle wischi waschi Männer und in Säcke gewandelte oder in Jeans gepresste Mädels mit pfundweise Schwermetall im Gesicht. Vom Umgang und dem Miteinader will ich ja ganz schweigen..
Seitdem ich diese Hobby habe fühle ich mich so paradox es klingt ( und tatsächlich ist wohl eher das Gegenteil der Fall) reich...
Mein Bedürfnis nach dem Wahren und Schönen wird durch Kostüme, Literatur und Tanz nur bei Vergangenem gestillt, seltsam nicht?
[Dieser Beitrag wurde am 14.12.2005 - 20:14 von MadameKaya aktualisiert]
Signatur Es gibt kein echtes Leben im Falschen... |
Una  Ast


Status: Offline Registriert seit: 12.10.2005 Beiträge: 201 Nachricht senden | Erstellt am 15.12.2005 - 01:10 |  |
Es ist wirklich recht schwierig es in Worte aus zu drücken. Als akademischer Historiker liebe ich es Geschichte für einige wenige Stunden (oder auch Tage) hautnah' zu erleben. Meist sind alle Fakten zu trocken und zu theoretisch, und die Gelegenheit, einmal selbst auch wenn nur begrenzt fast die gleichen Erfahrungen zu machen, ist ein Bonus und eine unglaubliche Erfahrung. Als *Nur*-Zivilist finde ich das Re-Enactment einfach nur spaßig, es ist wie das Verkleiden früher als Kind. Man schlüpft in eine andere Haut und lebt in einer Fantasie. Wie das Lesen von Sci-Fi und Fantasy oder auch Historicals ist dies eine Art von Eskapismus. Dann gibt es für mich noch einen dritten Grund: Ich liebe die Zeit des Regency, und die Mode. Im richtigen Leben kann man nicht mehr so oft (ohne blöd angeguckt zu werden) diese schönen Sachen tragen. Ausserdem ist es schön, einfach wieder Möbel und auch andere Gebrauchsgegenstände zu benutzen, die bei anderen verpönt sind. Mit Re-Enactors kann ich auch mal das alte, verschnörkelte Ess- und Tee-Service meiner Ur-Großmutter herausholen und benutzen, ohne das sie mit der Nase rümpfen, weil es nicht mehr *zeitgemäß* ist.
Signatur We are not human beings on a spiritual journey. We are spiritual beings on a human journey.
- Stephen Covey |
Republicain  Dieses Baums Blatt


Status: Offline Registriert seit: 14.10.2005 Beiträge: 522 Nachricht senden | Erstellt am 15.12.2005 - 07:58 |  |
Alles oben von Nanny erwähnte trifft auf mich zu, hinzu gesellt sich bloß noch, dass mich die Oberflächlichkeit unserer heutigen Zeit anstinkt. Das fängt mit Schraubverschlüssen auf Weinflaschen an und geht über kein ordentliches Service selbst in teuren Restaurants, über langweilige Herrenfrisuren heute, bis niemals Zeit auch für kleine Dinge, bis hin zum Fehlen der geringsten Manieren (nicht der Festungsbaukunst)...
Signatur ... Das Sturmläuten, das nun anheben wird, ist kein Alarmsignal, es bedeutet den Generalangriff auf die Feinde des Vaterlandes. Um sie zu besiegen, brauchen wir Mut, meine Herren, Mut und nochmals Mut; dann ist Frankreich gerettet. |
Nanny  Dieses Baums Blatt


Status: Offline Registriert seit: 12.10.2005 Beiträge: 656 Nachricht senden | Erstellt am 15.12.2005 - 08:02 |  |
Also ist es in 1. Linie bei euch die Sehnsucht nach Vergangenem? Ohne das mich jemand mit der Nase drauf gestoßen hat bin ich nur in der 40er u. 50er jahre-Szene gelandet. Reenactments kamen ja erst hinzu, als mein Vater starb. Meine Freunde haben mich mitgeschleppt, in ein Kleid gepackt, damit ich nicht alleine trauernd zu Hause herum hänge. Der Hang zur Geschichte und zu alten Dingen war zwar da (immerhin bin ich in Gründerzeitmöbeln groß geworden und habe alles gelesen, was ich kriegen konnte: von den Westgoten bis zum 3. Reich), aber das war es auch schon. Ich bin halt mitgegangen. Als die anderen den Pulverschein machten: bin ich mitgegangen. Als es ans 1. Reenactment ging - bin ich halt mitgegangen, weil ich die Menschen mochte. Am Geschütz bin ich gelandet: weil ich halt da war, die erforderlichen Scheinchen hatte und die anderen nicht! Zum Crossdresser bin ich geworden, weil nicht genug Männer da waren, die mit dem Ding auch umgehen konnten. (zwischenzeitlich: immer lesen, was das Zeug hält!)Im Kleid bin ich wieder gelandet, weil ich nichts alberner finde, als Frauen in Cowboy-Klamotten. Bei dieser Empire-gruppe bin ich gelandet: weil ich die Menschen so nett finde. OK - nichts ist in der Neuzeitlichen europäischen Geschichte spannender als die Napoleonik. Das Interesse war auch vorher da.
Und das Ende vom Lied? Ich genieße es! Menschen zu begegnen, die sich gut benehmen, die Kunst, Geschichte, Philosophie zu schätzen wissen. Die mit mir zusammen ausprobieren, in wie weit man in die Vergangenheit euintauchen kann, was Möglich ist, wo die Grenzen für einen selbst sind. Die nicht nur "Trinken mit Motto" betreiben, sondern das gleiche Interesse an guter Geschichtsdarstellung haben (was, wie man sieht, sich bei mir ja einfach klammheimlich eingeschlichen hat).
Jetzt könnte man auch sagen: Es gibt auch heute noch genug andere Menschen, die Kunst, Geschichte und Philosophie zu schätzen wissen und auch wissen wie ein Museum von Innen aussieht - aber würden sie auch freiwillig auf Handy, Computer, Radio, Auto, Waschmaschine und Tetrapack verzichten? Was bringt uns dazu sich einen alten Zuber, Wäscheglocke und Waschbrett zu kaufen/organisieren und mit der Hand Wäsche zu waschen? 2 Wochen mit Korsett und langen Röcken bei Regen, Schlamm und Kälte in einem Zelt zu hausen? Mit der Hand die Kleider zu nähen und zu erlernen, wie man mit offenem Feuer Essen kocht und Brot backt? (Hab gestern nur noch den Kopf geschüttelt, wie denen bei Abenteuer Mittelalter das Brot daneben gegangen ist) Was ist es, das unsere Auswahl der Rolle, die man darstellt, den Weg weißt? Farmer, Dame, Soldat, Dienstbote?
[Dieser Beitrag wurde am 15.12.2005 - 08:05 von Nanny aktualisiert]
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Alessandra Ast


Status: Offline Registriert seit: 31.10.2005 Beiträge: 237 Nachricht senden | Erstellt am 15.12.2005 - 11:18 |  |
Wie ich es auch drehe und wende - ich bin nun mal ein Kind des 20. Jahrhunderts, welches in einem alten Bauernhaus aufgewachsen ist. Entsprechend schäzte ich meine Zentralgeheizte Wohnung ungemein (nicht mehr in den kalten Keller steigen zum Holz und Briketts hochschleppen, damit wenigstens die Stube warm ist).
Re-enactment beinhaltet für mich einige Punkte: Zum einen das "selber erfahren, experimentieren, weitergeben", zum anderen vielleicht das Zurücksehnen an die sog. heile Kinderwelt. (Abgesehen von einer Geschichtsobsession, welche sich von Kindheit an aufgebaut hat)
Ich picke mir da meine Epochen entsprechend heraus. Provinzialrömische Antike er-experimentiere ich mir, arbeite im Museum und zuhause am Webstuhl, färbe, spinne etc.
Das späte 15. Jh geniesse ich, weil es irgenwie "bekannt" ist. Wenn für einige eine Woche im Museumsdorf Windsheim "Mittelalterlich" ist, mit Holz heizen, ungeheizte Kammern und auf dem Holzherd kochen - nun: So bin ich aufgewachsen - in den 1980gern, in der Schweiz. Entsprechend liegt für mich die Herausforderung auch wieder vermehrt im (Woll und Seide) Handwerk, während für andere vielleicht das "rustikale, beschwerliche Leben" die Herausforderung darstellt.
Zur Empirekultur od. Napo bin durch Musik und Bücher gekommen. Durch Interesse an schönen Kleidern, Tänze, den "guten alten Zeiten". Es ist für mich die einzige Epoche, in der ich kein Handwerk betreibe (abgesehen von etwas sticken, nähen und kochen), sondern alles noch richtig geniesse und auch noch staunen und erfahren kann.
In anderen Epochen bin ich immer eine Textil Handwerkerin - entweder eine Provinzialrömerin (wo frau noch alles selbst machen kann, ohne Zunftzwänge), oder spätmittelalterliche Zunfthandwerkerin, in den den Frauen offenstehenden Berufen der Seidenweberin und Wollspinnerin. Was mir hingegen (noch) nicht möglich ist, ist Empirezeitlich eine Weberin glaubhaft darzustellen. a) Steht mein Webstuhl derzeit noch in einem anderen Atelier b) ist es ein moderner Webstuhl c) ist das Gerät 2.3m auf 1.6m gross d) ist das handwerkliche (Unterschichts) Leben, nicht das, was mich an der Empirezeit angezogen hat. e) Bin ich, wie gesagt, schon genug am anzetteln und wirken, und möcht doch für ein paar Wochenenden im Jahr etwas anderes machen 
Signatur Given two theories, take the one what is funnier. |
britta Ast


Status: Offline Registriert seit: 12.10.2005 Beiträge: 380 Nachricht senden | Erstellt am 15.12.2005 - 13:53 |  |
auch ich kann mich nur allen Vorrednern irgendwie anschließen...alle Argumente sind ja schon genannt worden !
Als Archäologin habe ich statt des universitär -akademischen Interpretierens immer schon die praktische Umsetzung oder zumindest die Erklärbarkeit spannender gefunden, was sich eben beruflich in der Museusmpädagogik schön austoben läßt. Zur römischen Epoche hatte ich seit jeher eine Affinität, aber mich nie dazu entschließen können, Reenactment zu betreiben. Ich kenne zwar einige Darsteller, aber so richtig gepackt hatte es mich damals noch nicht. Auch das Mittelalter war von museums-wegen öfters im Blickfeld, jedoch erst eine Tanztrainingsprobe vor einigen Jahren bei Katja gab den entscheidenden Ausschlag, mich ins Nachempfinden und Nachleben hineinzudenken (in einer Periode, wo´s doch schon gewisse Annehmlichkeiten gab )
Vielleicht ist es eine Flucht vor der Realität? Ein Zeitmaschinenkokon? Nichts gegen Autos, Parties und oberflächliche Gespräche, aber wie alle schon schreiben: wer gerne in Häuser geht, in dem einen alter Atem längst vergangener Zeiten anweht, wer gerne liest, wie Menschen früher ihren Alltag und ihre Umwelt gemeistert und verstanden haben, wer liebevolle Details schätzt (siehe Andrés Beitrag über Restaurants etc.), wer nicht alten Zeiten hinterherheult sondern einfach wertvolle Dinge im heutigen Umgang miteinander vermißt (wie z.B. Respekt), wer Geschichte nicht als Zahlen sondern als Erlebnis und weitestgehende Annäherung (natürlich mit Abstrichen, die aber sind immer Definitionssache) begreifen möchte...
und nebenbei auch noch so nette Leute wie hier in diesem Kreis findet...
Herz, was willst Du mehr?
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Maja Der Blätter zwey


Status: Offline Registriert seit: 11.11.2005 Beiträge: 20 Nachricht senden | Erstellt am 16.12.2005 - 14:53 |  |
Auch ich schließe mich fast allem an, was bereits gesagt wurde zu Aspekten wie Geschichtsbegeisterung und Geschichte "fühlen wollen", Eskapismus, Liebe zu Kunst und schönen Dingen, Höflichkeit und gutem Benehmen etc.  Nur noch ein paar ergänzende Worte aus meiner Sicht: RomantikerInnen sind wir wohl alle... Ich glaube kaum, dass etwa einer unser militärbegeisterten Herren sich, wenn morgen eine Zeitmaschine erfunden werden würde, direkt aufs wirkliche Schlachtfeld von Austerlitz begeben würde, um dort dem Bluten und Sterben beizuwohnen und sein eigenes Leben zu riskieren. Wir (fast) alle widmen uns doch eher den schönen Aspekten der damaligen Zeit, nehmen uns aus beiden Welten, der damaligen und der heutigen, das Beste. Wir kommunizieren in einem Internetforum über die Vorzüge der alten Zeiten, anstatt mit Tinte und Feder beschwerlich einige Zeilen hinzukratzen und wochenlang hin- und herzuschicken. Wenn wir uns hinsetzen und Briefe auf diese Art verfassen , ist es immer etwas Besonderes, doch im Alltagsleben bevorzugen wir die schnelle und komfortablere Methode. Ich persönlich bin froh über meine Waschmaschine - Wäsche waschen auf dem Waschbrett - oh Graus! Dafür zolle ich dir Respekt, Nanny. Mit der Hand nähen und dabei die Zufriedenheit empfinden, wenn etwas Schönes unter den eigenen Händen entsteht, gerne - aber das Waschen überlasse ich dann doch lieber meiner Maschine.
Auch wenn einige ehrbare Individuen sich tatsächlich dem beschwerlichen Leben widmen und Dienstboten darstellen , fühlen die meisten in unserem Kreis sich wohl doch eher zum Leben der oberen Schichten hingezogen. Samt und Seide trägt sich eben doch angenehmer auf der Haut als raues Sackleinen, und wenn man zumindest in der Fantasie Dienstboten für die all unangenehmen Arbeiten hat (die man im wahren Leben ja doch leider meist selbst erledigen muss), ist das schon schön. 
Ich sehe darin, dass man sich hauptsächlich die positiven Aspekte aus beiden Welten aussucht, nichts Schlimmes - wirklich zurückkehren in Zeiten, in denen heute leicht heilbare Krankheiten den Tod bedeuten konnten und Frauen zwar höflich behandelt wurden, jedoch im Prinzip nur bestenfalls "gute Partien" ohne Rechte waren, möchte ich auch gar nicht. Unsere heutige Welt hat Vorzüge, die ich nicht missen möchte, und obwohl die Menschen in vergangenen Zeiten nicht viel anders als wir gedacht und gefühlt haben dürften, bin und bleibe ich doch ein Kind meiner Zeit. Dazu stehe ich, auch zu meiner Vorliebe für Waschmaschinen. Doch wenn wir uns das Schöne und Gute vergangener Zeiten in unserer Zeit bewahren und uns in unserem grauen Alltag von Zeit zu Zeit einen kleinen Kokon spinnen können, der in warmes Kerzenlicht getaucht und von ebenso netten wie eleganten Damen und Herren bevölkert ist, ist das toll, sinnvoll und bereichert unser Leben ungemein. 
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Nanny  Dieses Baums Blatt


Status: Offline Registriert seit: 12.10.2005 Beiträge: 656 Nachricht senden | Erstellt am 16.12.2005 - 18:13 |  |
Und doch ist es wichtig, vor allem auch für die Öffentlichkeit, auch die Schattenseiten zu zeigen. Denn so sehr wir die schönen Seiten lieben, es war nun mal für den größten teil der Bevölkerung kein Zuckerschlecken. Ich stelle gleich mal 1,2 bilder meiner Armenküche ins Fotoalbum. Während das Publikum begeistert war, waren die Organisatoren fassungslos und verboten diese "Zurschaustellung und das Betteln"! Nun ja. Wir geben nicht auf... und köcheln weiter. (PS: Beim Betteln kamen über 30 Dollar zusammen, von denen die Lehrerin Schulmaterial für die Kinder gekauft hat)
http://de.pg.photos.yahoo.com/ph/arry_katze/detail?.dir=/a383&.dnm=69fb.jpg&.src=ph
So, ich hoffe, man kann was sehen. Das war meine 1. Küche auf der freien Wiese, da ich nicht in die "Town" damit durfte. Nicht nur Kriegsveteranen, Reservatsindianer und anderes Volk, sondern auch Piratengeister kamen, um ihren Schlapp Rumpford-Suppe abzuholen. Das besondere Highlight: die Schulspeisung.
[Dieser Beitrag wurde am 16.12.2005 - 18:29 von Nanny aktualisiert]
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Una  Ast


Status: Offline Registriert seit: 12.10.2005 Beiträge: 201 Nachricht senden | Erstellt am 17.12.2005 - 16:12 |  |
Leider werden die negativen Seiten vergangener Zeiten immer wieder ignoriert. Auf der einen Seite kann man es verstehen, auf der anderen Seite (wie bei der Armenspeisung) sollte man dies zu lassen, gerade wenn man historisch korrekt eine Zeit darstellen will.
Nanny, klasse ... und du mit der Kelle ... sehr authoritär ... ich kann mir gut vorstellen wie du denjenigen, die sich daneben benehmen, mit der Kelle einen über den Handrücken ziehst 
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