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<Zoe> unregistriert |
die strahlende Sonne auf deinem Antlitz | |||
<Zoe> unregistriert |
wer klopft da an mein Herz | |||
<Zoe> unregistriert |
erwärm ich mich an der längst vergangnen Liebe | |||
Mondnixe unregistriert |
er reicht mir einen Apfel im Adamskostüm | |||
Lavida ![]() Status: Offline Registriert seit: 14.12.2006 Beiträge: 3911 Nachricht senden |
deiner Stimme willen Wahlwiederholung | |||
Cecilia ![]() Status: Offline Registriert seit: 28.06.2007 Beiträge: 422 Nachricht senden |
und der Frühling ist zu Gast in eisiger Nacht | |||
<Zoe> unregistriert |
graue Alltagswelt platzt aus allen Nähten | |||
<Zoe> unregistriert |
![]() Shunga sind wörtlich „Frühlingsbilder“ (ga ist das Bild, die Malerei), eine Bezeichnung für erotische Darstellung, bei uns im Westen mit dem seltsamen Begriff „Pornographie“ bedacht. Shunga stellen hocherotische Vorgänge drastisch in den Vordergrund, sind also nicht „jedermanns“ Sache, obwohl man ja auch die Fähigkeit haben müßte, vollkommen kühl eine künstlerische Darlegung zu betrachten, und um die geht es hier erstrangig nur. Das derart drastische In-den-Vordergrund-stellen, also direkt vor unsere Augen das Obszöne zu rücken, bestätigt uralte Naturgesetze und eröffnet aber auch eine kabarettistische Facette! Die Frauen genießen auf besichtigenswert subtile Weise, die Männer mir ihrem Gerät arbeiten schwer. Es gibt auch diskretere Blätter, aber eher nur minimal, da zeigt sich große Linienkunst in den femininen Körperkurven und man darf erstaunen, welch schöne japanische Brüste es gegeben hat und vermutlich bzw. hoffentlich noch immer gibt. Diese abwechslungsreich gestalteten Bilder sind ja auch eine Dokumentation japanischer Erotikkultur, beispielsweise wird in einem Blatt in der Phase des „Vorspiels“ noch heiter musiziert, obwohl die Dame die Konzentration langsam verlassen dürfte. Dann gibt es Berserker, die da toll wüten und sich gleich, heftig schwitzend natürlich, in dem Wust an Gewändern verstricken, kaum mehr Luft bekommen, das gerät dann in Nähe von Sex-Kabarett! Eines ist sicher - das Phallische ist restlos übertrieben, ist Theaterdonner, hybride Exuberation (exuberieren: überreichlich wachsen), sachliche anatomische Studie, sehenswert, amüsant, nirgendwo Laszivität und das Feminine zumeist proper elegant und sinnlich rein florierend gelöst! Derartige erotische Darstellungen wurden vom Künstler bestenfalls mit einem Pseudonym gezeichnet, wie auch der Verfasser der Bildtexte unbekannt bleiben wollte Bild - und Textquelle | |||
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© Romi