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Kisa ...
Tierra
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...   Erstellt am 28.06.2006 - 16:12Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Dann stellt ich mal auch ein Fanfic von mir rein
es ist das erste was ich geschrieben habe, also denkt daran

Kapitel 1: Die grauenvolle Tat

Kisara wachte auf. Alles tat ihr weh. Die ganze Nacht über schlief sie in einer Gasse. Sie ist ein armes Mädchen was vom ägyptischen Volk seit ihrer Kindheit verstoßen wurde und das nur weil sie anders aussieht als die Ägypter.
Kisara hatte lange silber-blaue Haare und nicht wie die Ägypter schwarzes oder braunes. Ihre Augenfarbe war nie zu übersehen. So blau wie Eis, hell und doch traurig. Natürlich hatten sie auch etwas gegen ihre Hautfarbe da sie weiß war und nicht braun, wie bei den üblichen Ägyptern.
Tagtäglich musste sie sich die Verspottungen von den Leuten anhören, die glaubten etwas besseres zu sein. Am Anfang machte ihr das sehr zu schaffen, aber mit der Zeit gewöhnte sie sich daran.
Ihr größter Wunsch ist es, dass sie einmal in ihrem Leben wie ein richtiger Mensch behandelt werden wird.
Kisara hatte Hunger. Aber ein richtiges Essen konnte sie sich nicht leisten. Deshalb mussten die alten Reste der Einwohner reichen.Es war zwar kein Festmahl aber sie fand sich damit ab. Sie wühlte eifrig im Müll, aber irgendwie fand sie nicht so richtig was essbares. Hungrig zog sie durch die Straßen der Stadt mit der Hoffnung doch was zufinden. Nach einer langen und endlosen Suche hörte sie schließlich auf.
Mal wieder nichts zu essen. Was mach ich denn jetzt?dachte sie. Immer noch hungrig ging sie auf den Markt. Manchmal dachte Kisara daran zu klauen aber sie tat es nicht. Sie fühlte sich in den ganzen Getümmel um sie herum unwohl, da sie merkte das sie von einigen Leuten angestarrt wurde.
So zog Kisara weiter durch den Markt und sah einige Menschen. Da packte sie der Mut und sie fragte: "Verzeihung, könnte ich vielleicht etwas zu essen haben?" Doch sie bekam keine Antwort und wurde weggeschickt. Im Nachhein hörte sie, wie sich die Leute über sie aufregten und wüst beschimpften. Doch mit der Zeit machte es ihr nichts mehr aus.

Ein Mann starrte sie die ganze Zeit an. Sie hatte es mitbekommen, deshalb versuchte sie seinen Blicken auszuweichen.
Doch er verfolgte sie wie ein hungriger Löwe der darauf wartete das seine Beute ihn nicht bemerkt ums ist dann zu schnappen. Kisara hatte Angst bekommen, deshalb ging sie vom Marktgetümmel weg. Irgendwie kam es ihr vor als ob sie verfolgt werden würde. Die Angst stieg in ihr auf. Immer schneller und schneller ging sie. Bis sie wie von der Tarantel gestochen los rannte. Er verfolgte sie bis zum Palast des berühmten Pharaos. Dort sah sich Kisara Hilfe suchend um, aber sie fand niemanden. Bis sie schließlich mutig genug war um sich umzudrehen.
"Wer...wer ist da?" sagte sie mit zitternder Stimme.
Niemand antwortete.
"Wer ist da?!" Kisara bekam wieder keine Antwort von ihm und spürte, wie die Angst in ihr immer größer wurde.
Voller Panik wollte sie los rennen doch sie konnte nicht. Ihre Angst war viel zu groß um sich auch nur ein Stück zu rühren. Lange stand sie wie angewurzelt da.
Langsam dachte sie sich das alles nur Einbildung sei.
Deshalb wollte sie weiter gehen bis...!
Er stand direkt vor ihr. Mit keiner Ahnung was sie machen sollte blieb sie wieder wie angewurzelt stehen. Näher immer näher kam er. Bis er ihr schließlich direkt in die Augen starrte. Panische Angst über kam sie. Seine Augen strahlten und funkelten nur so vor Lust. Laut wollte sie los schreien doch noch bevor sie überhaupt ein Wort rausbrachte ergriff er sie und er hielt ihr Mund und Nase zu.
Mit der anderen Hand hielt er beide Hände von ihr krampfhaft fest. Dann nahm Kisara ihren ganzen Mut und biss dem Mann in die Hand um sich loszureißen, doch es nütze nichts.
"Ahhhh...!" Mann.
Noch fester hielt er sie fest, schmiss sie auf den harten Boden, drückte ihr die Luft ab.
Alles versuchte Kisara damit er von ihr ab lies. Sie fing an zu drehten, zu strampeln, mit allem was sie machte versuchte sie ihn abzuhalten. Doch es half nichts. Ohne zu zögern nahm er ihren Kopf und schlug in mehrer male auf den harten Boden und sie begann stark am Kopf zu bluten, dass es nur strömte.
Kisaras Kräfte schwanden wie Sand, der aus einem zerrissenen Sack rinnt. Sie nahm noch war das der Mann ihr Kleid runter riss. Aber sie konnte sich nicht mehr bewegen und ihre Stimmer versagte schließlich ganz. Der Mann drang in ihren Körper gewaltsam ein. Ein heftiger Schmerz durchfuhr ihren regungslosen Körper.
Einige Passanten hatten ihn dabei beobachtet was er mit ihr machte. Doch sie verspürten keine Lust ihr zu helfen oder geschweige denn ihn davon abzuhalten. Im Gegenteil sie gingen vorbei oder sie schauten dabei zu als wäre es ein einmaliges Erlebnis im Jahr. Hinzu kamen die Menschen die Kisara noch vorher um etwas zu Esssen bat, und auch zu wollten ihr nicht helfen. Sie fanden, dass es richtig war, dass Kisara es verdient hatte und sahen nur zu. Die Menschen versammelten sich, Männer, Jungs, Frauen und Kinder, aber keiner half, alle schauten dem "Ereignis" zu und warteten darauf Kisara leiden zu sehen.
Kisara wusste nicht wie es um sie geschah, es war grauenvoll und tat weh. Doch der Mann lies einfach nicht ab von ihr und machte immer weiter, ihm war es egal was mit ihr passiert, er wollte nur seine Lust befriedigen und Kisara weh tun.

In der Zwischenzeit machte sich ein Junges Mädchen, 17 Jahre alt, hübsch auf den Weg zum Markt um einzukaufen. Sie war schon seid ihrer Geburt am Hofe des Pharaos eine Dienerin und in Seth verliebt, welcher sie nie beachtet hatte und sie nur als gute Freundin sah. Doch damit hatte sie sich nach einiger Ziet abgefunden und es akzeptiert. So ging sie, Nastja, raus und sah sich um. Nanu, was ist hier los? Und warum sind hier so viele Menschen?, fragte sie sich und sah in die Menschenmassen. Schnell ging sie zu ihnen, um zu schauen was los war. Sie traute ihren Augen nicht, sie sah wie ein Mädchen misshandelt und vergewaltigt worden war und konnte nicht glauben, dass ihr keiner half.
"Lasst sie sofort in Ruhe", schrie sie in die Menschenmassen hinein. Doch keiner reagierte darauf und alle machten einfach weiter. Nastja war sehr sauer. "Loslassen hab ich gesagt oder...", sprach sie und stockte dann. Was soll ich machen? Wie kann ich ihr helfen? Dann kam ihr die Idee.
So schnell wie es nur ging, lief sie in den Palast, schaute sich um und erblickte Seth. Sie ging hastig zu ihm.
"Seth komm mit, die Dorfbewohner misshandeln und vergewaltigen ein Mädchen. Sie wollen einfach nicht aufhören", rief sie zu ihm. Sofort drehte sich Seth um, schaute sie an und sprach hastig: "Was machen sie?Das werden sie noch bereuen. Wo sind sie?" Sofort ohne noch die Antwort zu erhalten, machte er sich auf den Weg und ging raus. Nastja folgte ihm, sie wusste, dass er einer der weniger war, der das aufhalten konnte, aber innerlich wusste sie, dass es zu spät war um ihr zu helfen. Gemeinsam gingen beide zu den Menschenmasse. Diese staunten, dass ein Hoheprister her kam, um einem einfachen Mädchen zu helfen. Schnell machten sie Platz für ihn und gingen weg, als wären sie nie da gewesen. Nun waren nur noch vier Personen da, Kisara, Seth, Nastja und der Mann. Schnellenweges ging Seth auf den Mann zu und sah was dieser Kisara angetan hat. Völlig geschockt stand er neben sich und sah dabei in Kisaras blaue und traurige Augen. Nur einmal sah er solche Augen und die Erinnerung an damals kam in ihm hoch. Kann das sein? Ist sie das Mädchen von damals? dachte er. Doch er hatte kaum Zeit um irgendwas überhaupt zu denken. So schnell wie es ging, packte er den Mann und zog diesen Weg von Kisara. Mit hasserfüllten Augen sah er diesen an.
"Warum tust du das? Was hat das Mädchen die getan?", fragte er den Mann, doch dieser erwiederte nur lächelnd: "Sie hat mir nichts getan, aber dass sie von allen abgelehnt wurde, hat meine Lust geweckt." Mit diesen Worten sah er Seth an und hoffte innerlich, dass dieser ihn endlich loslassen würde, doch das geschah nicht.
"Und deshalb tust du ihr sowas an? Das ist eine Unverschämtheit. Ich werde dafür sorgen, dass du vom Pharao für deine Tat bestraft wird. Du kommst mit in den Palast", sprach Seth herrschend. Er würde diesen Mann niemals laufen lassen, nicht für das was er Kisara antat. Der Mann sah Seth nur mit weiten Augen an und sprach dabei:"Das könnt ihr nicht machen. Kann man nicht mal seine Lust befriedigen? Und außerdem wen stört es, was diesem Mädchen passiert? Ihr macht das doch auch bei den Sklavinnen." Dies wollte Seth nicht auf sich sitzen lassen und schlug dem Mann ins Gesicht, dass dieser nur bewusstlos zusammensackt und nichts mehr tun konnte.
In der Zwischenzeit ging Nastja zu Kisara und sah sie an. Armes Mädchen. Warum musste ihr das passieren? Ich wünschte ich wäre früher gekommen und hätte ihr früher helfen können dachte sie. Sie sah Kisara die ganze Zeit an. Hmm...ob man ihr noch helfen kann? Sie wurde übel zugerichtet und hat das sicher nicht überleben können, dafür war es wohl zu schmerzhaft für sie und außerdem rührt sie sich nicht. Sie liegt am Boden und sah nur nach oben, ohne einen Augenschlag. schoss es Nastja durch den Kopf. Doch was dann geschah konnte sie sich nicht erklären. Sie hörte Kisara husten und sah wie diese Blut spuckte. Nastja verspürte kurze Freude, als sie sah, dass es Kisara besser ging und schnell sah sie zu Seth.
"Seth, das Mädchen lebt. Hilf mir, wir müssen sie in den Palast bringen und uns um ihre Verletzungen kümmern. Sie kann das überleben, wenn wir ihr helfen"
Seth ließ ohne zu zögern den Mann los, legte ihn auf den Boden und ging zu Kisara. Er sah sie an und kniete sich zu ihr "Gut Nastja, ich bringe sie in den Palast und du besorgst Verbandszeug und neue Kleidung für sie." Nastja nickte und war etwas überrascht. Noch nie sah sie wie sich Seth um jemanden anderen gekümmert hat, nicht aus dem Palast, sondern um jemanden aus dem Dorf. Seth sah Kisara an, er schaute ihr in die regungslosen blauen Augen die er zum Träumen empfand. Er schwor sich, selbst dafür zu sorgen, dass diesem Mädchen nichts passieren würde solange er lebe. Nun beugte er sich zu ihr, strich ihr ein paar Haarsträhnen aus dem Gesicht und sah sie an. Gerade berührte er ihr Gesicht, da stieß Kisara ihn weg, weg von sich. Sie hatte Angst, wusste was mit ihr passiert war, Tränen liefen an den Wangen runter und sie sah Seth an. Will der auch noch? Warum wollen mir nur alle weh tun? schoss es ihr durch den Kopf. Sie bekam mit wie der Mann sie vergewaltigte, wie die Menschen da standen und nichts taten, aber nichts von ihrer Rettung. Es war als wäre sie in Trance und sie hatte Angst, Angst vor Seth, der ihr nur helfen wollte. Seth der zurückgestoßen wurde, sah sie an "Du musst keine Angst haben", sprach er und lächelte. Aber Kisara hatte Angst, sogar große, sie wusste nicht was los war, sie wusste nicht was Seth mit ihr machen wollte. Leblos stand sie auf, ging zu ihren Sachen, wollte sie anziehen, versuchte alles damit Seth nicht näher kam und bemerkte Nastja nicht. Kisara hatte immer mehr Angst und wusste nicht wie es nun noch weitergehen sollte. Sie beschloss weg zu gehen, für immer, nie wieder wollte sie einen Mann sehen oder ihn in ihre Nähe lassen. Sie hörte Schritte, drehte sich hastig um und sah wie Seth auf sie zukam. Schnell wich sie unbekleidet, am ganzen Körper blutend nach hinten und kam an der Mauer an. "Bitte lasst mich, ich will das nicht" sprach sie flehend und weinend. Noch bevor Seth irgendwas sagen könnte sank sie auf den Boden und brach zusammen. Bevor Kisara wieder mit dem Kopf und dem Körper auf dem Boden aufschlug, lief Seth zu ihr und hielt sie fest. Er wollte ihr nichts tun, er wollte ihr nur helfen. Nun hielt er sie in den Armen und sah sie an. Kisara tat ihm leid. Er sah zu Nastja. Ohne was zu sagen, hielt er Kisara mit der einen Hand fest und zog sich seinen Umhang mit der anderen aus. Nastja sah ihn an und dachte Was hat er vor? Warum zieht er den Umhang aus? Will er etwa...??"Seth....?"sprach sie und sah zu. Seth aber reagierte auf ihre Worte nicht, nahm den Umhand und wickelte diesen um Kisara, damit sie etwas bekleidet war. Nun hielt er sie wieder mit zwei Armen fest und nahm sie hoch. "Ich bringe sie in den Palast und dort kümmern wir uns um sie" sagte er zu Nastja. Nastja war sichtlich erleichtert und ging schon vor. Seth sah Kisara noch einmal an und begab sich mit ihr in den Palast.
Dort drinnen machte er sich auf den Weg in sein Zimmer, ganz sanft und zärtlich legte er sie in sein Bett, deckte sie zu, schaute aus dem Fenster und war wütend. Dann ging er wieder zu ihr Hmmm...wenn ich versuche ihr zu helfen und sie anfasse, dann wird sie angst haben und denken ich wolle ihr weh tun. Ich werde lieber auf Nastja warten dachte er und fing an zu warten.



So, das war das erste Kapitel meines FanFics, und nun warte ich mal auf einige Kommentare bevor ich weiterschreibe. Wenn ihr wissen wollt wie es weitergeht, dann schreibt es in den thread und ich setz mich an das zweite Kapitel.





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...   Erstellt am 10.07.2006 - 17:19Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Wow...ist echt gut gelungen bis jetzt..
....und dafür dass es deine erste FF ist...RESPeKT

..ich würde gerne wissen wie es weitergeht....




Kisa ...
Tierra
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...   Erstellt am 11.07.2006 - 14:21Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


danke
*verlegen*
hier ist das zweite Kapitel

Kapitel 2: Die Angst bleibt und wird stärker

Nun lag Kisara im Bett. Sie rührte sich nicht, dennoch ruhte sie sich aus. Seth setzte sich nun an ihr Bett und sah sie an, er machte nichts, er sah sie einfach nur an. Warum musste das passieren? Warum konnte das nicht verhindert werden dachte er, fand aber keine Antwort auf die Frage. In der Zwischenzeit machte sich Nastja auf den Weg in ihr Zimmer. Dort holte sie für Kisara einige Anziehsachen, die sie selber nicht mehr tragen würde. Mit den Sachen verließ sie das Zimme rund machte sich auf den Weg in die Ärztekammer. Dort angekommen nahm sie Verbandszeug, etwas zum desinfizieren, Wasser, Seife und ein Handtuch mit. Mit allen Sachen in der Hand verließ sie nun auch dieses Zimmer und machte sich auf den Weg zu Seth. Nach einigen Minuten, die für Seth wie Stunden vorkamen, war sie wieder da. "Da bin ich wieder Seth", sagte sie, doch Seth sah sie nur eiskalt an, als wollte er sagen, Wie lange hast du gebraucht?.Nastja ging auf der Stelle zu den beiden und sah Seth an "Willst du hier bleiben? Vielleicht will sie das nicht? Ich sollte mich alleine um sie kümmern. Sie muss Angst haben besonders vor einem Mann, daher....", mehr konnte sie nicht sagen, da sie von Seth unterbrochen wurde "Ich weiß was ihr passiert ist und genau daher bleibe ich hier und helfe ihr. Sie darf nicht ihr Leben lang Angst vor einem Mann haben und du bist auch noch da und kannst sie überzeugen, dass ich ihr nur helfe", sprach Seth."Gut, aber mach dir nicht allzu viele Hoffnungen, das sie sich freut dich zu sehen", sagte Nastja hastig. Seth nickte. Er war sich allem bewusst und weiß was auf ihn zukommt und dennoch wollte er es versuchen. Er wollte nicht, dass das Leben eines jungen Mädchens von einer schrecklichen Tat beeinflusst wird. Er war sich sicher ihr nur helfen zu wollen ohne eine Gegenleistung zu erwarten, er wollte nur, dass es ihr besser geht. Diese Gefühle die er in diesem Moment für Kisara und ihre hilflose Lage verspürte, waren neu für ihn gewesen. Sowas kannte er nicht. Nicht früher. Er war immer Hohepriester, immer alleine ohne eine Person die er liebte. Niemand war da. Sicher es gab Nastja die ihn liebte, aber er sah sie nur als eine Freundin an, aber nicht als mehr.
Nastja ging zu Kisara, nahm die Decke von ihr und sah sie sich an. "Seth du kümmerst dich um ihre Wunden am Kopf und ich mich um den Rest". Zum ersten Mal befolgte Seth den Befehl einer anderen, einer Person die nicht der Pharao war. Er nahm das Desinfizierungsmittel und gab es Kisara auf den Kopf. Er kümmerte sich rührend und liebevoll um sie, er machte alles sanft, damit er ihr auch ja nicht weh tat. Als nächstes legte er ihr einen Verband an und kümmerte sich um die Kratzer die sie am Geischt hatte. Zu Anfang musste Nastja stocken, als sie sah, wie Seth sich um Kisara kümmerte. Sowas kannte sie nicht von ihm und war überrascht. Aber diese ließ sie sich nicht anmerken. Sie nahm die Seife und das Wasser und wusch Kisaras Unterleib erstmals bevor sie sie verarztete, dann wusch sie ihre Brust und trocknete alles anschließend ab. Nun nahm sie das Desinfizurungsmittel und behandelte Kisaras Verletzungen im Brust, Unterleib und Beinebereich. Nachdem dies fertig war, legte sie ihr einen Verband an. Er war straff und fest, aber auch locker, damit Kisara keine Schmerzen empfindet. Nachdem dies alles geschafft war, sahen beide auf Kisara und sie sahen, wie sie sich rührte, als die Wunden desinfiziert wurden. Nastja sah Seth an "Das ist ein gutes Zeichen, sie spürt etwas. Wenn ihr Wille stark ist, dann wird sie wieder aufwachen", doch Seth sah das anderes "Was ist das für ein gutes Zeichen, wenn sie den ganzen Schmerz spürt?". Darauf wusste Nastja so schnell keine Antwort, daher schwieg sie lieber. Nastja sah Seth an "Schaffst du es ihr das Kleid anzuziehen? Ich muss die Sachen wegbringen, damit der nächste Verletzte sie benutzen kann" und stand auf. Seth sah sie an "Ich schaff das, aber beeil dich, falls sie aufwacht und mich sieht, wird sie sicher Angst haben". Nastja machte sich mit dem Verbandszeug, dem Desinfektionsmittel auf den Weg zum Ärztezimmer. Die restlichen Sachen ließ sie da, weil sie nicht wusste ob Kisara diese noch benötigen würde. Nastja legte die Sachen wieder auf ihren alten Platz und wollte sich gerade auf den Weg zurück machen, da sah sie jemanden versteckt hinter der Mauer. Wer ist das?dachte Nastja, aber sie wusste, dass sie keine Zeit hat um dem auf die Schliche zu gehen. Daher machte sie sich einfach auf den Weg zu Seth´s Zimmer ohne zu wissen, wen sie da eintkommen ließ. Es war kein anderer, als der Mann, der Kisara vergwaltigt hat. Er wollte seine Rache haben und wollte Kisara noch einmal weh tun, weil durch sie erst, Seth aufmerksam wurde. Der Mann schlich sich langsam und unbemerkt in den Palast und schaute sich um. Er war bereit, wartete aber bis Kisara alleine war und bis es ihr besser ging, damit sie die wahren Schmerzen spüren würde.
In der Zwischenzeit sah Seth Kisara an, er war sich nicht sicher, ob er ihr das Kleid anziehen sollte oder ob er noch warten muss. Dann aber nahm Seth seinen ganzen Mut zusammen, stand auf, nahm das Kleid und ging zum Bett. Er richtete Kisara auf und sah, dass sie nicht aufrecht blieb sondern wieder nach vorne, nach hinten oder zur seite fallen würde, also setzte er sich so, dass Kisara sich an ihn anlehnen musste. Nun nahm er das Kleid und zog es Kisara an, er war sichtlich erleichtert, dass sie nun endlich etwas an hat. Doch eine Schwachstelle hatte das Kleid, es musste von hinten zu gemacht werden. Okay und wie mach ich das? Wenn ich sie aufsetze dann wird sie nach vorne fallen und das kann ich nicht zulassen schoss es Seth durch den Kopf. Da hatte er auch schon die Idee. Er nahm Kisara und legte sie ganz sanft auf den Bauch. Nun setzte er sich wieder neben sie und begann ihr das Kleid zuzumachen. Er bemerkte aber nicht, dass Kisara langsam wieder zu Bewusstsein kam.
Kisara öffnete nun die Augen, lag auf dem Bauch und sah sich etwas um. Wo bin ich hier? schoss es ihr durch den Kopf. Sie sah sich um und merkte das hinter ihr irgendetwas war, doch sie konnte sich nicht bewegen. Dann sah sie ihn: Seth. Sie spürte wie er etwas an ihrem Rücken tat und seine Hände, die sich sanft bewegten und sie nur leicht berührten. Dennoch stieg in Kisara die Angst, sie hatte große Angst, wusste nicht was hier geschieht und wusste nicht was Seth mit ihr vor hatte. Ihr Augen füllten sich mit Tränen und sie begann zu schluchzen. Seth bemerkte das und sah sie an. "Bitte du musst keine Angst haben, ich werd dir nichts tun", sprach Seth mit einer leicht sanften und zärtlich Stimme. Er wollte Kisara gewiss nicht weh tun und war grade fertig ihr das Kleid zuzumachen. Er hoffte, dass sie ihm glauben würde und wünschte sich das so sehr. Kisara aber sah ihn weinend an und sprrach flehend und mit einer zitternden Stimme "Bittte, lasst mich. Ich will das nicht". Kisara hatte Angst, mehr Angst, als sie dem Typen schutzlos ausgeliefert war. An jenem Tag ahnte sie noch nicht was passieren würde und nun wusste sie es und vermutete, dass Seth das gleich mit ihr vorhatte. Sie weinte immer stärker und wollte sich aufrichten, dabei Seth wegstoßen, doch sie fand die Kraft dazu nicht. Sie musste liegen bleiben, hilflos und ängstlich. Keiner war da, der ihr helfen konnte. Keiner. Innerlich spürte Seth was in Kisara vorging, daher stand er auf und setze sich auf den Stuhl neben dem Bett. " Du solltest dich ausruhen und du musst keine Angst haben, du bist im Palast hier geschieht dir nichts" sprach er wieder mit einer liebevollen und sanften Stimme. Dennoch hatte Kisara Ansgt. So schnell wie es nur ging, drehte sie sich um, lag auf dem Rücken und sah ihn an. Dann sah sie sich an. Warum habe ich so ein Kleid an??fragte sie sich. Seth sah sie an und lächelte "Du wurdest vorhin bewusstlos also hab ich dich in den Palast gebracht und Nastja hat mir geholfen und gemeinsam haben wir uns um dich gekümmert. Du trägst grade eines ihrer Kleider und kannst es sicher behalten" Kisara sah ihn an Ich darf das Kleid behalten? Ist das wahr? Aber wer ist er?Ich will nicht mehr hier sein. Weitere Angst stieg in ihr auf. Sie wusste nicht was sie machen sollte. Schnell richtete sie sich auf, sprang aus dem Bett und lief raus aus dem Zimmer. Auf dem Weg begegnete sie Nastja und sah sie an "Bitte Herrin, ihr müsst moir helfen". Als sie das gesagt hatte, hörte sie schon Seth kommen. Wieder hatte sie Angst, weshalb sie sich hinter Nastja versteckte. Nastja sah zu Kisara "Du musst keine Angst haben. Das ist Seth er ist hier der Hohepriester und wird dir helfen, er tut dir nichts. Du kannst ihm Vertrauen". Kisara hörte die Worte, konnte sie aber nicht begreifen. Wieso sollte sie keine Angst vor einem Mann haben, es war ein Mann der ihr so wehtat und als sie aufwachte spürte sie Seth halb auf sich. Kisara versteckte sich immernoch hinter Seth. Dieser aber gab bald auf, sah zu den beiden und sprach "Nastja, kümmer dich um sie. Wenn du was brauchst, du weißt wo du mich jetzt findest." Das waren seine letzten Worte und so ging er in die große Bibliothek des Palastes. Nastja sah zu Kisara "Komm wir gehen in das Zimmer, du musst dich ausruhen" und ging gemeinsam mit Kisara in das Zimmer. Kisara ging wieder zum Bett, legte sich hin und ruhte sich aus. Ihre Schmerzen hatten zum Glück nachgelasen, aber das, was heute mit ihr passiert war, ging nicht spurlos an ihr vorbei. Es war schrecklich und in ihren Erinnerungen vorhanden. Nastja sah sie an "Wenn du etwas brauchst, dann sag es mir und du bekommst es" Kisara sah sie an und nickte. "Verzeiht Herrin, habt ihr vielleicht etwas zum Esssen und Trinken?" fragte sie mit einer leicht zitternden Stimme. Nastja stand auf "Natürlich. Ich hol dir schnell was ich bin in wenigen Minuten wieder da" sprach Nastja und ging aus dem Zimmer. Sie ging schnell in die Küche und holte Wasser und etwas zu Essen. Das Mädchen sah ziemlich abgemaggert aus, wahrscheinlich hatte sie lange nichts gegessen. Naja sie bekommt ja jetzt etwas.In der Zwischenzeit hatte sich der Mann irgendwo im Palast versteckt und wartete auf eine gute Chance. Er sah, welche Angst Kisara vor Seth hatte und wusste das dieser nun weg war und ihr nicht helfen konnte. Ebenso sah er wie Nastja wegging. Das war seine Chance. Leise ging er den Gang entland, stand nun vor dem Zimmer, öffnete leise die Tür und ging rein. Er sah Kisara im Bett liegen, sah dass ihre Augen geschlossen waren. Das ist meine Chance dachte er. Er ging zum Bett, legte seine Hand auf Kisaras Mund und sah sie hasserfüllt an. Er wusste, dass ihr hier keiner helfen konnte und das er alles machen konnte was er wollte. Mit der anderen Hand griff er nach Kisaras Händen und hielt diese fest. Dann setzte er sich auf das Bett und beugte sich zu Kisara. Er sah sie an, sagte aber nichts, doch sein Blick verriet alles. Kisara spürte die Hand auf dem Mund und wie die andere Hand ihre Hände festhielten. Nun erblickte sie ihn, den Mann der ihr all das antat. Angst stieg wieder in ihr hoch, doch sie konnte nichts machen. Sie hatte keine Kraft, sie konnte sich nicht wehren noch schreien. Bitte ich will das nicht, nicht nocheinmal ich hab Angst, das soll endlich aufhören schoss ihr durch den Kopf, doch der Mann hörte nicht auf. Er hielt sie fest und sah sie begierig und hasserfüllt an. Bitte aufhören!!!! Ich will nicht. Warum hilft mir keiner? War das der Plan von denen hier? Sollte das wieder passieren? Ich dachte ich wäre hier in Sicherheit dachte sie. Kisara konnte nicht mehr, Tränen kullerten an ihren Wangen herunter, doch schreien konnte sie nicht. Langsam legte sich der Mann auf sie und begann, das zu machen, was Kisara am meisten schmerzte und ihr wehtat.
In der Zwischenzeit war Seth in der Bibliothek wo er auf den Pharao traf. Dort erzählte er ihm die ganze Geschichte über Kisara und die Schmerzen die sie hatte. Er war froh, als der Pharao versprach, dass Kisara hier bleiben könne bis es ihr besser ging und noch froher war er, dass er nun zu ihrem Schutz zugeteilt war. Doch was sollte er machen, sie wollte ihn nicht sehen und hatte Angst vor ihm. Er brauchte Zeit zum Nachdenken, daher blieb er wo er war. Er suchte nach Büchern und Schriftrollen, die etwas ähnliches beschrieben, wie das, was Kisara grad durchmachen musste. Doch er fand nichts. Er suchte und suchte weiter, wollte auf keinen Fall aufgeben. Nach dieser langen Zeit setzte er sich auf den Stuhl, denkte nach, sah auf seinen Milleniumsstab und fragte sich, was er machen kann. Nastja war in der Küche und holte Esssen und Trinken. Unglücklicherweise stieß sie gegen den Koch und verschüttete einen Teil des leckeren Essens. Sie wollte sich herausreden, schaffte das aber nicht, also musste sie helfen, das Chaos wieder zu beseitigen.
Währenddesen war Kisara alleine mit dem Mann im Zimmer. Noch immer lag er auf ihr und wurde langsam immer zudringlicher. Sie konnte sich nicht wehren, er war zu schwer und hielt sie fest. Am liebsten hätte sie geschrien, doch das ging auch nicht. Kisara verzweifelte, keiner war da, keiner der ihr helfen konnte. Sie war wie immer alleine, hatte niemanden und dann noch dieser Mann, sie wusste nicht was geschehen würde. Sie wusste es nicht. Angst machte sich in ihren Augen breit. Sie war auf sich alleine gestellt.



Ihr wisst ja was ich will, lob, kritik, und kommentare
danach geht es weiter und ich stell das nächste kapitel rein





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...   Erstellt am 11.07.2006 - 17:59Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


find die story noch immer supeR...^^




Kisa ...
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...   Erstellt am 11.07.2006 - 18:56Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


so hier ist kapitel 3^^ viel spaß beim lesen

Kapitel 3: Neues Vertrauen


Kisara strampelte, versuchte sich zu wehren, doch nichts klappte. Der Mann war einfach zu stark für das junge Mädchen.Bitte...Ich brauche Hilfe...bitte schoss es ihr tausendmal durch den Kopf, doch es kam niemand. Niemand war da um ihr zu helfen, sie war alleine und versuchte zu kämpfen, doch nach einer Weile ging es nicht. Die Tränen liefen an ihren Wangen runter, doch der Mann machte einfach weiter. Er hielt ihr den Mund zu und hielt ihre Hände fest zusammen. Jetzt wollte er seine Rache haben. Nun nahem er seine Hand von ihrem Mund weg und begann sie zu küssen, sodass sie sich nicht wehren oder schreien konnte. Kisara spürte den Kuss, erwiederte nicht, konnte aber nichts dagegen machen. Sie spürte die Angst, sie spürte, wie sich der Mann das nahm, was er haben wollte. Sie. Nun begann er langsam mit der freien Hand an ihrem Bauch runterzufahren, streichelte ihr über die Beine, welche noch vom Kleid bedeckt waren und ehe sich Kisara versah fuhr er ihr unter das Kleid. Sie spürte wie er sie berührte und sich daran erfreute. Doch für sie war es die reinste Qual. Es soll endlich aufhören schoss ihr durch den Kopf, doch es hörte nicht auf.
In der Zwischenzeit war Nastja in der Küche beschäftigt und ahnte nicht, was bei Kisara gerade passiert. Währenddessen aber saß Seth nachdenklich in der Bibliothek und war begierig darauf Antworten zu finden. Antworten auf Fragen, die keiner stellte, die aber vorhanden waren. Auch er ahnte nicht, was in seinem Zimmer gerade geschah. Dennoch dachte er die ganze Zeit an Kisara und an alles was sie durchgemacht hatte. Er wollte ihr nicht weh tun, er verstand warum sie solch große Angst vor ihm hatte und dennoch wünschte er sich das es anderes wäre. Die ganze Zeit musste er nachdenken. Wie kann ich ihr nur helfen? diese Frage stellte er sich immer und immer wieder, aber er fand keine Antwort darauf. So betrachtete er seinen Milleniumsstab und wünschte sich, dass dieser ihm die Antworten verriet. Der Milleniumsstab erstrahlte auf einmal in einem leuchtenden Gold, gab Seth aber keine Antworten. Seth schaute wie gebannt auf den Stab. Das gibt es nicht. Wieso leuchtet er auf? Was ist hier los? Er sah sich um, dachte, dass ein Eindringling in seiner Nähe war, doch er sah niemanden. Kopfschütteln. Das ist Einbildung sagte er sich. Doch irgendwie musste er immer daran denken, wieder kopfschütteln. Was sollte er machen? Sowas war noch nie vorgekommen und dann jetzt und dieses helle leuchten. Urplötzlich sprang Seth auf, nahm den Stab und lief los. Irgendwas in seinem Inneren sagte ihm, dass Kisara ihn Gefahr war und das der Milleniumsstab ihn davor warnen wollte. Seth lief und lief, kam endlich an seinem Zimmer an und riß die Tür auf. Dann sah er sie, die weinende Kisara, die wieder von dem selben Mann zu etwas gedrängt wurde, was sie nicht wollte. Seth sah beide an. Mit schnellen Schritten ging er auf den Mann zu, packte ihn und warf ihn zu Boden, damit dieser endlich von Kisara abließ. Der Mann war überrascht, damit hatte er nun nicht mehr gerechnet, was wäre er an seinem Ziel gewesen und dann das. Er sah beide an und stand wieder auf. "Was soll das?" schrie Seth den Mann an, doch dieser war nur wütend und erwiederte "Wieso lasst ihr mich nicht in Ruhe, warum schützt ihr so ein Mädchen? Sie hat das nicht verdient" Seth sah den Mann an "Ob sie es verdient hat oder nicht entscheidet sie selbst aber nicht du" Seths Blick ging zu Kisara, die sichtlich erleichtert war, den Mann los zu sein. Sie sah sich um, weinte immernoch, wünschte sich, dass das alles endlich vorbei ist. Nun sah Seth wieder auf den Mann, der gerade fliehen wollte. Schnellenweges ging er zu ihm und hielt ihn fest. Nun brüllte er ihn an "WENN DU DEM MÄDCHEN NOCH EINMAL ZU NAHE KOMMST, DANN WÜNSCHT DU DIR TOD ZU SEIN." Der Mann sah Seth an und in ihm brach Panik aus. Das einzige was der Mann wollte, war doch wieder seine Freiheit zu haben und hier rauszukommen "Bitte mein Herr, lasst mich gehen. Ich werde euch versprechen, ich rühre sie nie wieder an" Innerlich hoffte er, dass Seth ihn erhören würde. Seth sah ihn erstaunt an, doch er wusste das der Mann lügt und das nur zu seiner eigenen Sicherheit sagte. Nun sah er wieder zu Kisara, die über das Gebrüll von Seth erstaunt war und nun ängstlich auf dem Bett saß. Sie konnte nicht glauben, was hier passiert. Sie konnte nicht glauben, dass Seth ihr hilft und doch hatte sie wieder Angst. Angst, das Seth den Mann laufen lässt. Seth kannte ihren Blick, er spürte ihre Angst und sah zum Mann, den er immernoch festhielt "Was denkst du dir? Das ich dich laufen lasse, nachdem was du ihr angetan hast?" Schnell ging Seth mit dem Mann aus dem Zimmer, rief die Wachen und übergab ihnen den Mann. Den Wachen und dem Mann sah er nach, als sich diese auf den Weg in das Verlies machten. Für seine grauenvolle Tat wird er noch bestraft werden. Nun ging Seth wieder rein, schloss die Tür und sah Kisara an. Auch er hatte nun etwas Angst. Angst, das Kisara ihn nicht an sich heran ließ, Angst das sie ihn nicht hier haben wollte, obwohl er ihr geholfen hat, Angst, das sie auch Angst vor ihm hat.
Kisara hatte das alles mitbekommen, sah das Seth ihr half, sie gerettet hat. Dennoch saß sie ängstlich auf dem Bett und wusste nicht was zu tun war. Sie sah beiden nach und sah dann wie Seth in das Zimmer kam. Was hat er nun vor? schoss es ihr durch den Kopf. Seth sah sie an, ging langsam auf sie zu, setzte sich auf den Stuhl und sah sie an. Er musste was sagen, aber was? "Ich bin Seth, ich bin hier der Hohepriester und wer bist du?", fragte er sie. Er wusste, dass das kein guter Anfang war, aber irgendwas hätte er sagen müssen und das schien ihm als ein guter Anfang. Kisara sah ihn an, sagte aber nichts. Ihre Angst war noch zu groß, Tränen kullerten immernoch an ihren Wangen entlang. Seth sah sie an. "Du musst nichts sagen, wenn du nicht willst. Du weißt ja wer ich bin, wenn du was brauchst, dann sag es mir oder Nastja, wir werden dir helfen" Kisara sah ihn nach diesen Worten an. Er wird mir helfen? Hat er das wirklich gesagt?Aber warum? dachte sie nur. Noch immer schweigen vorn ihr. Seth sah sie immernoch an, nahm ein Tuch, dass auf dem Boden lag, reichte es ihr "Hier wisch dir deine Tränen weg". Immernoch sah sie ihn an, nahm langsam das Tuch und wischte ihre Tränen weg. Ich halte dieses Schweigen nicht aus dachte Seth. Er wollte, dass sie endlich mit ihm redet, ihm vertraut und keine Angst hat. "Du musst keine Angst haben, hier passiert dir nichts mehr. Ich werde für deine eigene Sicherheit sorgen und dich nun täglich, Tag und Nacht beschützen" sagte er mit einem kleinen Lächeln auf den Lippen. Kisara sah ihn an. Ihr war dieses Lächeln fremd. Sie kannte nur, dass die Menschen sie auslachten oder sie begierig, wie der Mann ansahen, aber nicht ein kleines Lächeln, dass nichts bedeutete. Ohne es zu wollen, hatte sie auch ein kleines Lächeln auf den Lippen, schwieg aber weiterhin. Seth sah sie an Sie hat gelächelt, sie hat mich angelächelt. Das ist ein gutes Zeichen "Brauchst du etwas?". Immernoch schweigen. Langsam hielt er das Schweigen nicht mehr aus, sagte dazu aber nichts. Ihmw ar klar, dass Kisara nun Zeit braucht und diese Zeit wollte er ihr geben. "Danke" sagte Kisara mit leiser, leicht zitternden Stimme. Seth sah sie an Sie hat was gesagt. Sie hat mit mir geredet. Ein leichtes Lächeln machte sich auf Seths Mund breit "Nichts zu danken. Ich helfe dir gerne" sprach er. Kisara sah ihn an, wusste nicht was sie nun sagen sollte. Immernoch hatte sie Angst, doch langsam stieg das Vertrauen zu Seth.
Endlich kann ich gehen dachte Natsja und verließ mit etwas zu Esssen und Trinken die Küche. Zielstrebig ging sie auf Seths Zimmer zu, ging rein und schaute beide an. Sie sah die bedrückte Stimmung, welche in der Luft war. "Was ist los?" sagte sie. Kisara sah sie an, schwieg aber. Seth sah zu Natsja und erzählte ihr was noch vor wenigen Minuten hier geschach. Nastja war außer sich, niemals hätte sie sowas gedacht. "Nun musst du keine Angst mehr haben, der Mann der dir das angetan hat, wird bestraft. Du wirst wieder ein normales Leben führen können. Wir werden dir dabei helfen" sprach sie. Kisara kannte bereits diese Worte, sie hörte sie schon einige Male von Seth "Danke" sagte Kisara mit leiser Stimme. Alle drei sahen sich an, wussten nicht, was sie sagen oder machen sollten. "Verrätst du uns deinen Namen?" fragte Nastja. "Kisara, ich bin Kisara" sprach sie leise. Seth sah sie an "Schön deinen Namen zu kennen Kisara" und lächelte. Nun gab Natsja das Essen und Trinken an Kisara, sah sie an, sah Seth an und machte sich ihre eigenen Gedanken Seid wann kümmert er sich so liebevoll um einen anderen Menschen und dann noch um einen Menschen, den er nicht kennt? Allerdings hatte sie nicht viel Zeit gehabt, sich weitere Gedanken zu machen. Sie sah Kisara beim Esssen zu. Das Mädchen hatte lange nichts mehr gegessen und schling alles runter. "Wenn du noch Hunger oder Durst hast, dann sag es uns" sprach Seth mit einer anderen, einer liebevolleren Stimme. Nastja blickte ihn merkwürdig an und konnte nicht glauben was sie da hörte, der Seth, den sie kannte, hatte sich auf einmal, durch ein Mädchen total verändert. "Danke aber mehr brauch ich nicht" erwiederte Kisara leise. Nachdem Kisara nun fertig mit dem Essen war, sah sie die anderen beiden an, wusste nicht was sie tun oder machen sollte. Keiner wusste das, alle schauten sich an und schwiegen.
Nach einer halben Stunde schweigen stürmte Akunadin in den Raum. Gerade eben hatte er vom Pharao Kisaras Geschichte gehört. Es ist unverschämt, dass eine Bürgerliche, eine Bettlerin, ein armes Mädchen hier ist und dass sich ein Priester um sie kümmert dachte er. Akunadin sah alle drei an. "Was fällt euch eigentlich ein, Seth? Ihr könnt doch nicht solch eine Person in den Palast bringen? sprach er wütend und sah seinen Sohn an, der von nichts wusste. "Akunadin, verzeiht, aber das Mädchen hat übles durchgemacht und der Pharao hat seine Zustimmung gegeben, dass sie hier bleiben darf", erwiederte Seth in einem rauen Ton, den er selbst nicht von sich kannte. Kisara sah Akunadin mit ängstlichen Augen an. Sie kannte ihn nicht und hatte alleine durch sein Auftreten nur Angst empfunden. Und auch Akunadin sah sie an, er konnte nicht fassen, dass so ein Mädchen hier war. Ein schlechtes Gefühl kam in ihm auf, es war unbeschreibbar. "Sie geht", waren Akunadins letzten Worte gewesen, da ging er schon auf Kisara zu, packte sie am Arm, schleifte sie aus dem Zimmer, ging aus dem Palast, warf sie auf den harten Boden vor den Palasttoren "Blieb draußen und wage es ja nicht nochmals herzukommen". Er selbst würde hier an dem Tor warten bis Kisara endlich verschwunden war. Er sah in ihr eine Gefahr, eine Person die seinen Sohn so schnell verändert hatte, eine Person von der er schon viel gehört hatte, die blauen Augen, die ihm bekannt vorkamen, diese Macht die er in ihr sah. Nastja, die das mitangesehen hatte, war von Akunadin enttäuscht, er war ihr Lehrmeister, zeigte ihr wie man mit den Menschen umginge, wollte, das sie Seths Ehefrau wird. Sie folgte ihm, sah wie er Kisara auf den harten Boden warf, sah das Kisara Wunde am Kopf erneut blutete, sah, dass sie verletzt war und Hilfe brauchte. "Das könnt ihr nicht machen Akunadin. Sie braucht unsere Hilfe" sprach sie. "Unsinn, sie ist auf sich alleingestellt, und muss alleine Leben, wenn sie es nicht schafft, dann hat sie das Leben nicht verdient" sprach er im gebieterischen Ton. Seth, welcher nun bei allen ankam, sah Akunadin erstaunt an. "Das ist nicht euer Ernst, ich war auch einst ein Junge, aus schlechtem Hause, hatte nichts, hatte alles verloren und ihr nahmt mich bei euch auf und...." da fiel ihm Akunadin ins Wort "Ihr Seth, wart dazu auserwählt, der Stab hat euch erwählt, daher war es meine Pflicht euch aufzunehmen". Ohne auch nur auf Akunadin zu hören, ging Seth auf Kisara zu, kniet sich hin, strich ihre Haarsträhne aus dem Gesicht, sah sie liebevoll an und schaute auf Akunadin "Wenn ihr sie, aus dem Palast verstoßt, dann werde ich mit ihr gehen und mich um sie kümmern, solange bis es ihr wieder gut geht, um alleine zu sein" Nastja und Akunadin sahen Seth an, konnten nicht glauben was sie da hörten. "Gut ich werde das auch machen", sprach Nastja und ging zu den anderen beiden. Beide warteten nun auf die Entscheidung von Akunadin. Kisara die am Boden lag, am Kopf blutete, spürte eine Angst Akunadin gegenüber, er war ihr nicht Geheur, ein komischer alter Mann. Sie konnte ihn nicht verstehen. Warum wollte er sie los werden? Und warum stellt er sich gegen die Anweisung des Pharaos. Sie sah Seth an, spürte wie er ihr eine Haarsträhne aus dem Geischt strich, begann ihm zu Vertrauen, sagte nichts, ließ ihn machen. Ihr war klar, dass er ihr nichts tun würde, jedenfalls nichts, wenn noch jemand anderes da ist. Leicht lächelte sie "Danke" sprach sie leise und zitterte dabei etwas. Sie hatte schon viel zu viel Blut verloren und musste sich schleunigst ausruhen. "Das ist nicht euer ernst", sprach Akunadin "Wollt ihr euch wegen einem kleinen Mädchen, dass Leben kaputt machen? Sie ist es nicht wert" Seth konnte nicht glauben, was Akunadin da sagte, sauer und ernst blickte er ihn an. "Ihr wisst gar nichts" sagte er, beugte sich zu Kisara, sah sie an, war bereit mit ihr zu gehen "Kannst du laufen?" fragte er sie. "Es wird gehen", antwortete sie leise, doch gewiss hatte sie jetzt keine Kraft um zu gehen. Dennoch suchte sie nach dieser, stand langsam unter Seths Hilfe auf und wurde noch von ihm festgehalten. Aufeinmal machten ihr die Berührungen von Seth nichts mehr aus, sie waren für sie angenehm und sanft. Langsam baute sie doch etwas Vertrauen zu ihm auf und wollte sich wohler. Akunadin, der dies sah und nicht gut hieß, mischte sich nun ein, er packte Kisara an der Hand und zog sie weg von Seth. Er hielt sie nun selbst fest und sah sie bestimmend an. Kisara spürte wieder Angst. Was hatte Akunadin nun mit ihr vorgehabt? Was würde geschehen?


nun warte ich wider auf eure kommentare
ich hoffe euch gefällt der teil, wenn ja dann schreib ich bald schon den nächsten und stell den rein^^





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...   Erstellt am 11.07.2006 - 23:56Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


ähem... ich lese es mir gerne durch ^^ aber kannst du das mal in absätze gliedern? dasvereinfacht das lesen ungemein





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...   Erstellt am 12.07.2006 - 11:06Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ja....bitte stell das nächste kapitel rein...ich will mehr xD
die story ist echt toLl...




Kisa ...
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...   Erstellt am 12.07.2006 - 13:06Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


es ist schon in absätze gegliedert
aber hier ist der nächste teil

Kapitel 4: Langsame Annäherung

Akunadin hielt Kisara weiterhin am Arm fest. Sie hatte Angst, wusste nicht was Akunadin mit ihr vor hatt. Was sollte sie machen? Sie fühlte sich leblos, spürte ihren Körper kaum noch und wurde mitgeschleppt. Unfreiwillig ging sie mit. Akunadin schleppte sie weiter, war sichtlich erböst, konnte seinen Zorn gerade noch zurückhalten. Er ging, ging weiter, brachte sie in ein Zimmer das sie bereits kannte. Er hielt sie am Arm fest, schleuderte sie zum Bett und sah sie an. Kisara fiel, nicht auf das Bett, eher an die Bettkante, blutete immernoch am Bett, hatte Angst, wusste nicht was Akunadin mit ihr vor hatte. Sie sah ihn ängstlich an, Tränen kullerten an ihren Wangen runter, atmete schwerer, wusste nicht mehr was alles passieren würde. Akuandin sah sie an, er war sauer und erbost "Hau ab du Dirne, wir brauchen dich hier nicht. Entweder du gehst freiwillig oder es wird noch was viel schlimmeres passieren", sprach er und verliße das Zimmer. Kisara sah ihn an. Was schlimmeres? Aber was? Es war für mich doch schon schlimm genug. Dann begann sie endgültig zu weinen, schluchzen und kniff die Augen zusammen. Sie stand auf, doch verlor das Gleichgewicht und fiel wieder auf den Boden zurück. Da saß sie nun, alleine und eigentlich unerwünscht im Palast.
In der Zwischenzeit folgten Seth und Nastja Akunadin und sahen ihn aus dem Zimmer kommen. Akunadin sah Seth an. Wie konnte er nur, mein eigener Sohn??? ging ihm durch den Kopf. Er wusste, dass ein Gespräch jetzt sinnlos sei und ging ohne ein Wort an Seth vorbei. Sowohl Nastja als auch Seth konnten nicht glauben was Akunadin gemacht hatte, doch lange überlegten sie nicht mehr. Schnell gingen beide in das Zimmer, sahen Kisara am Boden sitzen und weinen. Gegenseitiges anschauen und eine Stille durchströmte den Raum. Keiner wusste was zu tun war, doch dann hörten sie ein leises Sprechen "Ich werde den Palast verlassen. Ihr müsst euch nicht mehr um mich kümmern" sprach Kisara, versuchte aufzustehen und fiel wieder auf den Boden. Sie war erschöpft und hatte Angst. Seth sah sie an, ging zu ihr, kniete sich hin "Nimm Akunadin nicht so ernst, du kannst ruhig noch ein Weilchen hier bleiben" sprach er liebevoll und mit einer sanften Stimme, die Kisara bereits kannte. Er sah sie an, nahm sie dann auf den Arm und trug sie in das Bett, er legte sie ganz langsam rein, nahm die Decke und deckte sie zu "Ruh dich aus und schlaf ein wenig" sprach er, mit einem kleinen Lächeln auf den Lippen. Dann ging er zum Tisch, nahm die Schüssel mit dem Wasser und das Tuch. Mit beiden Sachen ging er wieder zu ihr, setzte sich an das Bett, machte das Tuch nass und wischte ihr das Blut ab. Nastja stand daneben, noch nie hatte sie gesehen wie sich Seth um jemanden so liebevoll kümmerte. Wie geht das? Seid wann ist Seth so? fragte sie sich und ging langsam zur Tür "Ich werd dann nicht länger stören", sprach sie, mit einem kleinen Hauch von Eifersucht. Seth sah dann zu Nastja "Mach dich nicht lächerlich" sprach er. Nastja sah ihn an, glaubte nun, dass Seth sie braucht und nicht gehen lassen will, machte sich schon langsame Hoffnungen, dass er sie liebt. "Sie braucht auch deine Hilfe, immerhin denke ich nicht, dass sie allzu lange mit einem Mann alleine sein will" sprach er. Nastja sah ihn an. Was? Deswegen soll ich hier bleiben? Das ist doch nicht sein ernst? "Gut, ich bleibe und kümmer mich um sie" sprach sie und sah Kisara an. Dann dachte sie nach. Was sollte sie machen? Wie konnte sie ihr helfen? "Wir sollten sie schlafen lassen", sagte sie dann und sah das nicken von Seth, dann sahen beide Kisara an. "Du musst keine Angst haben, einer von uns wird entweder hier drinnen bei dir sein oder draußen Wache halten, wenn was ist, dann ruf nur" sagte Seth zu Kisara, welche nur nickte. Langsam schloss Kisara die Augen und begann zu schlafen. In dieser Zeit kümmerten sich Nastja und Seth um Kisara und bewachten sie, damit sowas nicht noch einmal geschieht.
Nastja wachte am nächsten Morgen auf, saß auf einem Stuhl, sah sich um und war schockiert. Was?Wie kann das sein? fragte sie sich. Sie sah Kisara im Bett liegen und Seth auf dem Boden sitzen wie er Kisaras Hand festhielt. Diesen Anblick kannte sie noch nicht. Seid wann hält Seth die Hand eines Mädchens? fragte sie sich. Doch bevor sie was machen konnte, wachte Seth auch auf, hielt Kisaras Hand immernoch und sah sich um. Er erblickte Nastja und sah sie an. Nastja schien eifersüchtig zu sein, zeigte dies aber nicht. Seth sah sich um, sah Kisara, lächelte leicht und bemerkte, dass er ihre Hand hielt. Auch er kannte sowas nicht von sich. Was ist nur los mit mir? fragte er sich, fand darauf aber keine Antwort. Er sah, wie Kisara sich langsam regte und wollte ihr keine Angst machen, weshalb er ihre Hand los ließ und aufstand. Kisara öffnete nun ganz langsam die Augen, sah sich um, erblickte Seth und musste leicht Lächeln. Noch nie fühlte sie sich bei einem Mann so wohl, wie bei ihm. Das war ein komisches Gefühl für sie, sie konnte es nicht beschreiben, doch noch war es nicht stark genug und das Gefühl wurde immer wieder von der Angst überwältigt. Sie sah nun beide an, schwieg und wusste nicht was sie sagen sollte. "Ich werd dir was zu essen holen" sagte Nastja, ging zur Tür, öffnete und ging raus. Immernoch war sie etwas eifersüchtig. Warum bin ich eifersüchtig? Ich weiß doch, dass Kisara nichts von ihm will, besonders nicht nachdem was ihr passiert ist, also warum mach ich mir Sorgen? sagte sie sich und ging in die Küche.
Seth sah Kisara an, wusste zunächst nicht was er sagen sollte, hatte etwas Angst davor, was falsches zu machen. So kannte er sich nicht, dass alles war im vollkommen neu und fremd. "Hast du gut geschlafen?" fragte er sie. "Ja danke, mein Herr das habe ich" erwiederte Kisara. Seth sah sie an "Du musst nicht förmlich sein, nenn mich einfach nur Seth" sprach er. "Danke Seth", sagte sie und lächelte etwas. "Nichts zu danken Kisara" erwiederte er und lächelte zurück. Auch er fühlte sich in Kisaras Gegenwart wohl und hatte das Gefühl lebendig zu sein. Nicht mehr dieses steife Hofleben, wo alles immer gleich begann und gleich endete. Es war anders, sie war anders. Kisara sah ihn an, auch sie verspürte die selben Gefühle wie Seth sie hatte. Es war ihr fremd, ihn zu mögen. Nach einiger Zeit dann kam Nastja mit einem großen Frühstpck zurück, stellt es auf das Bett "So das Essen ist da, greif ruhig zu Kisara" sagte sie. Seth sah Nastja an, schwieg zu ihr "Sie hat recht, du solltest was Essen" sagte er zu Kisara. Nastja kam das alles sehr komisch und fremdartig vor, das war nicht mehr der Seth den sie kannte und den sie liebte, er hatte sich auf einmal verändert und sie wusste nicht wieso. Kisara richtete sich langsam auf, sah auf das Essen, hatte Magen knurren, wurde dadurch etwas verlegen und nahm ganz langsam das Essen und aß. Seth und Nastja sahen zu und waren erfreut, dass es dem jungen Mädchen etwas besser ging. Nachdem Kisara nun aufaß, sahen sie sich an. "Was hälst du davon, mit mir in den Palastpark zu gehen?" fragte Nastja Kisara. "Ich weiß nicht" sagte diese verschüchtert und mit etwas Angst. "Du musst keine Angst haben, du bist da nicht alleine und außerdem werden die Wachen auch auf dich aufpassen und dir helfen" sagte Seth. Kisara nickte etwas. Nun standen alle auf und machten sich auf den Weg nach draußen, in den Park.
Draußen im Park sah Seth die beiden Mädchen an "Ich werd dann wieder an die Arbeit gehen, wenn ihr Hilfe braucht ich bin in der Bibliothek" sprach er. Kisara sah ihn an, glotzte ihn nur noch an. Irgendwas in ihrem Inneren wollte nicht das er geht, er sollte hier sein, hier bleiben, auf sie aufpassen und ihr helfen, ihr helfen nicht alleine zu sein, nicht verletzt zu werden. Sie wusste nicht, was sie hätte sagen sollen, es war ja seine Entscheidung und die musste sie berücksichtigen. Nastja sah Kisaras Blick, stutze, wusste nicht was das zu bedeuten hatte. Immerhin sollte Kisara doch Angst vor der Nähe zu einem Mann haben müssen und dann das. Irgendwas musste sie tun. Zunächst glaubte sie, dass Kisara nur Seth da haben will, weil er der Einzige sei, der ihr helfen kann, daher beschloss sie beide alleine zu lassen "Es tut mir leid, ich muss auch noch was erledigen. Seth kannst du dich bitte um sie kümmern?" sagte sie bereits im Vorbeigehen. "Natürlich" erwiederte Seth und sah zu Kisara. Ob ihr das recht ist? fragte er sich. Kisara sah ihn und Nastja an, darauf war sie nun gar nicht vorbereitet. Sie wollte zwar, dass Seth da ist, aber nicht mit ihr alleine ist. Seth sah sie an, spürte das sie was hatte. "Gut dann führ ich dich noch etwas durch den Garten" sagte er und ging langsam mit ihr los. Kisara ging mit und sah sich um, schwieg aber die ganze Zeit über. Seth sah sie aus dem Augenwinkel an "Du schweigst gerne, was?" sagte er. Kisara sah ihn an "Nicht immer, nur wenn ich nicht reden will oder nicht weiß was ich sagen soll" sagte sie zaghaft. "Du musst keine Angst haben, du kannst vor mir frei sprechen und alles sagen, was dir auf dem Herzen liegt" sagte er wieder mit einer sanften Stimme. "Danke" sagte Kisara. Sie hatte keine Lust auf eine große Unetrhaltung mit jemanden den sie noch nicht einmal kannte. Sie wusste auch nicht, was sie ihm hätte sagen sollen. Gemeinsam gingen beide den ganzen Vormittag im Park spazieren. Irgendwann sah Seth wieder zu Kisara, ging neben ihr, lächelte etwas, sah dann wieder nach vorne auf den Weg. Er wusste nicht was er tun sollte, da machte seine Hand schon den ersten Alleingang. Langsam, sanft und ganz zaghaft griff er nach ihrer Hand. Langsam ging er weiter, hielt ihre Hand, sah sie aber nicht an. Kisara sah ihn an, sah das er ihre Hadn hielt und war leicht irritiert. Sowas war ihr noch nie passiert. Seth bemerkte ihre leichte Unsicherheit und ließ so schnell wie es nur ging, ihre Hand wieder los. Auch er wusste nicht, was in ihn gefahren war. Nun ging er, schweigend, mir ihr wieder in den Palast rein. "Soll ich dich in dein Zimmer bringen?" fragte er sie. "Ich weiß nicht", antwortete sie. Seth sah sie nachdenklich an. "Du kannst auch gern mit in die Bibliothek kommen, dann kannst du etwas lesen" sagte er. Sie sah ihn an "Ich soll was lesen? Ich kann nicht lesen" sagte sie etwas verlegen. Seth sah sie an "Hmm...dann wirst du dich langweilen. Wenn du willst, dann bring ich dir das Schreiben und Lesen bei" sagte er. Kisara nickte und war irgendwie erfreut darüber. Ein einfaches Mädchen würde nun endlich Lesen und Schreiben lernen. Beide machten sich nun auf den Weg zur Bibliothek. Dort angekommen, sah sich Kisara um, konnte nicht fassen, wie groß es hier war. DIe vielen Bücher und Schriftrollen, dass alles war so neu für sie. Seth sah sie lächelnd an, ging mit ihr zu seinem Schreibtisch, holte für sie noch einen Stuhl, setzte sich auf den einen Stuhl und Kisara auf den anderen. Er sah sie an. Nun nahm er eine Schriftrolle mit den ägyptischen Alphabet heraus, zeigte ihr alle Schriftzeichen und erklärte ihr die Bedeutung. Kisara sah gespannt zu, hörte ihm zu und lernte dabei etwas.
Von diesem Zeitpunkt gingen beide täglich in die Bibliothel und Kisara lernte immer mehr. Mit der Zeit verarbeitete sie durch das Zusammensein mit Seth und das lernen die schlimmen Ereignisse, doch dennoch waren sie nicht ganz weg. Die Erinnerungen daran blieben und waren manchmal schlimm und manchmal weniger schlimm. Sie fühlte sich schon wohl im Palast, mochte das Leben dort, kannte die meisten Dienerinnen und schloss einige Freundschaften. Nun war sie bereits über 4 Monate im Palast und hatte nichts von Akunadin gehört, doch das sollte nicht so bleiben.
Gerade saß sie mit Seth in der Bibliothek, las mit ihm eine Schriftrolle, war wieder glücklich, da kam auch schon Akunadin reingestürmt. "Seth, es reicht. Ich habe lange untätig zugesehen, das Mädchen geht. Heute noch oder ich werde dafür sorgen" sprach er erbost. "Das könnt ihr nicht machen" sagte Seth. Kisara saß still daneben. Die Angst kam wieder auf in ihr als sie Akunadin wieder sah. Einerseits wollte sie den Palast nicht verlassen, sie hatte sich doch schon so gut eingelebt, aber andererseits war es nicht ihr Leben, in das sie hineingeboren wurde. Sie war bereit, bereit den Palast wieder zu verlassen und zu gehen, alleine, auf sich gestellt. Sie hoffte nun, dass es ihr nichts mehr ausmachen würde und nickte zu den Worten von Akunadin. Seth konnte das ganze nicht verstehen. Warum wollte sie weg, warum nur? Er sah sie an, schwieg, wusste nicht was er sagen sollte. "Gut" sprach Akunadin "Du bist morgen verschwunden von hier" waren seine letzten Worte und er ging aus der Bibliothek. "Warum?" fragte Seth. Kisara sah ihn wieder an "Weil es nicht mein Leben ist, ich gehöre nicht hier her" sprach sie und stand auf. Seth sah sie an, er wollte sie nicht gehen lassen, nicht jetzt, er mochte sie doch, traute sich nicht ihr das zu sagen. Sie hatte ihn, sein Leben total verändert, sie war etwas besonders, das Licht in seinem einsamen und trostlosen Leben. Er stand mit ihr auf. "Wann willst du gehen?" fragte er sie. "Heute Abend oder morgen früh" antwortete sie. Seth sah sie an "Gut, dann bring ich dich aus dem Palast, dann bist du nicht alleine" sagte er. Kisara sah ihn an und nickte. "Ich werd dann in das Zimmer gehen und meine Sachen die ich hier bekommen habe einpacken" sprach sie. Seth nickte. Was sollte er nur machen, damit sie hier bleibt. Er konnte nichts machen, es war ihre Entscheidung und die hatte er zu akzeptieren. Gemeinsam gingen beide in das Zimmer, wo Seth Kisara erstmals alleine ließ. Sie sah ihm nach, ging zu ihren Sachen und begann mit dem Einpacken. Eigentlich wollte sie auch nicht weg, gerade hatte sie sich an das Leben gewöhnt, Vertrauen zu Seth entwickelt und seine Nähe und Geborgenheit gemocht. Aber nun war sie wieder in der Realität und packte ihre Sachen, für einen Abschied ohne Wiederkehr.



schreibt mal nen kommentar drunter^^ und dann bin ich schon am schreiben des nächsten teils





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...   Erstellt am 13.07.2006 - 17:42Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


tolle story....gefällt mr total gut...




Kisa ...
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...   Erstellt am 13.07.2006 - 22:01Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


hier geht es weiter

Kapitel 5: Im Mondschein

Sie stand in dem Zimmer, sah sich um, packte ihre Sachen zusammen. Sie stand da, so vollkommen alleine, fühlte eine Leere und die Einsamkeit. War es das was sie wollte? Noch lange stand sie einfach nur so da, schwieg, sah sich um. Irgendwie wollte sie nicht weg, nicht nachdem sie sich hier so wohl fühlte, aber sie musste. Es war dunkel, die Nacht brach langsam an, nun musste sie sich entscheiden. Wollte sie jetzt noch gehen oder erst morgen früh? Die Entscheidung war schwer. Doch sie musste fallen. Ich werde heute gehen, noch jetzt, das ist das Beste für alle sagte sie sich und machte sich mit ihren Sachen auf den Weg nach draußen.
Sie sah sich um und erinnerte sich an Seths Worte, dass er sie rausbegleiten wollte, daher ging sie in die Bibliothek, wo Seth häufig war.
Nastja,die gerade mit Seth in der Bibliothek saß, hatte alles erfahren und war geschockt. Das kann Akunadin doch nicht machen? Was fällt ihm eigentlich ein? dachte sie und schaute Seth an. Ohne Worte verstanden sie sich, besonders jetzt, da Kisara da war. Seth sah sie an, dachte nach, wollte eine Möglichkeit finden, dass Kisara bleiben durfte, fand aber keine. Alles was er sich ausdachte, war falsch gewesen, Kisara würde nicht hier bleiben können und anscheinend wollte sie das auch nicht. Warum? Warum jetzt, warum muss sie auch gehen?fragte er sich immer und immer wieder und fand darauf keine Antwort, die ihn zufrieden stellte. Er war enttäuscht, machte sich Vorwürfe, dass er sich nicht schon früher um Kisaras weiteren Aufenthalt im Palast gekümmert hatte. Nastja sah, dass ihn etwas bedrückte, wusste aber nicht was es war "Was hast du?" fragte sie ihn. "Nichts" antwortete er und ging auf und ab. Er musste immer wieder daran denken, wie er Kisara das erste Mal gesehen hatte, wie sie ihn anlächelte, wie er ihre Hand hielt, wie beide zusammen gelernt und gelesen hatten und an die vielen Gespräche die beiden geführt hatten. Es schien ihm alles so fremd, so ungewohnt. Was ging in ihm vor? Ein junges Mädchen tauchte auf einmal in seinem Leben auf und veränderte es schlagartig ohne das es ihm so richtig bewusst worde. Nastja sah ihn immernoch an. Komisch er hat doch was dachte sie, wollte aber nicht nocheinmal nachfragen. Die ganze Zeit dachte sie nach, kam aber auch auf keine Lösung. Seth sah zu Nastja "Ich werde Kisara heute oder morgen noch etwas begleiten und sie sicher aus der Stadt bringen" sagte er. "Gut, aber seid vorsichtig", erwiederte Nastja. "Mach dir keine Sorgen um uns, ich werd auf Kisara aufpassen" sagte Seth. Doch Nastja meinte das anders, sie machte sich nicht Sorgen um Seth und Kisara, sie wusste, dass wenn Seth sie begleitet, dass nichts passieren wird, aber sie hatte Angst, dass Seth auf seinem Rückweg verletzt wird und möglicherweise nicht wieder zurückkommt. Alles hatte sie in diesen vier Monaten erlebt, wie sich Seth so lieb und rührend um Kisara gekümmert hatte, aber auch, wie er sich verändert hatte und langsam freundlicher zu ihr wurde. Sie war verliebt, verliebt in Seth und machte sich weitere Hoffnungen auf eine gemeinsame Zukunft, auf die Liebe. Dann hörten beide ein klopfen.
"Herein" rief Seth und wartete. Kisara machte langsam die Tür auf "Ich bin hier um mich von euch zu verabschieden, ich werde heute noch gehen" sprach sie und sah beide an. Seth sah sie nun traurig an, innig hatte er gehofft, dass sie es sich noch anders überlegen würde und hier bleiben würde. Nastja sah beide an und schaute merkwürdig. "Ich werd versuchen noch einmal mit Akunadin zu reden" sprach Nadja. Seth sah sie aufeinmal sehr freundlich an und lächelte etwas. Für ihn war das eine gute Idee, vielleicht könnte dann Kisara hier bleiben. Kisara sah Nastja an "Das musst du nicht. Ich will nicht, dass er sauer sein wird und noch böse, außerdem will ich euch beiden nicht noch mehr Ärger machen" sagte sie doch etwas ängstlich. Da sah Seth sie wieder etwas traurig an. Sie will also unbedingt weg, dann sollte ich den Wunsch respektieren dachte er. "Ach was, mach dir keine Sorgen" sagte Nastja. Kisara sah sie nun an, wusste nicht was sie sagen sollte und schwieg lieber. "Also gut, ich geh zu Akunadin und red mit ihm. Kisara bleib bitte noch heute hier" sagte Nastja im Vorbeigehen und machte sich auf den Weg zu Akunadin.
Kisara und Seth sahen ihr nach, sahen dann sich an und schwiegen erstmals. "Willst du noch kurz in den Park oder wieder auf den Zimmer?" fragte Seth. "Park hört sich gut an" erwiederte Kisara. "Gut, deine Sachen kannst du hier lassen, dann holen wir sie noch morgen früh ab" sagte Seth. "Gut" sagte Kisara, während sie ihre Sachen unter den Schreibtisch von Seth tat. Seth sah sie an, musste lächeln, er war glücklich, dass sie noch heute hier bleibt und ging langsam mit ihr in den Park.
Es war schon spät und der Mond schien hell. Gemeinsam sahen sich die beiden an, gingen nebeneinander entlang und schwiegen. Seth sah sie kurz an, lächelte, nahm dann ganz sanft ihre Hand und ging weiter. Er wusste was er tat, er wusste das er ihr nicht wehtat. Beide hatten in diesen vier Monaten ein freundschaftliches Verhältnis zueinander aufgebaut und lernten vieles von dem anderen. Das war nun das zweite Mal, wo beiden bewusst waren, dass sie die Hand des anderen hielten. Selbst für Kisara war diese Nähe schon nicht mehr unangenehm gewesen. Es war für sie sogar ein schönes Gefühl gewesen, ganz anderes, als alles was sie davor kannte. Gemeinsam gingen beide auf den See zu, der in der Mitte des Parks lag. Dort blieben sie stehen. Einige Zeit lang sah Seth Kisara einfach nur an, schwieg aber und wollte den letzten Moment mit ihr genießen. Kisara sah ihn auch an und konnte auch diesen kurzen Moment mit ihm genießen. Leicht begann sie zu lächeln.
Währenddessen war Nastja bereits bei Akunadin und machte ihm Vorwürfe "Es geht doch nicht. Wieso kann sie nicht hier bleiben?" fragte sie ihn. "Es geht nicht. Sie gehört nicht an den Palast" sagte Akunadin erbost und konnte nicht verstehen, warum Nastja und Seth unbedingt wollten, dass Kisara hier bleibt. "Kisara hat sich schon gut eingelebt, sie sollte hier bleiben" sagte Nastja. "Das geht nicht, sie gehört nicht her" sagte Akunadin erbost. "Sie gehört hier her. Selbst der Pharao hat es erlaubt. Warum macht ihr solch ein Theater? fragte Nastja. "Ich habe meine Gründe" sagte Akunadin und schob hinterher "Sie geht" "Nein tut sie nicht" sagte Nastja. Akunadin schaute sie erbost an, er wollte nicht das Kisara hier bleibt. Sie war eine Gefahr für ihn. Schon oft hatte er von ihrer Macht gehört die sie in sich verbarg, die wenige sehen konnten. Nie hatte er geglaubt, dass es wirklich so jemanden gab, aber dann sah er sie. Sie war genau, wie man sie beschrieben hatte. Doch sie war eine Gefahr, Akunadin hatte Angst um seinen Sohn gehabt, der von diesem Mädchen schon zu Anfang magisch angezogen worden war, aber auch Angst, dass sich Seth niemals gegen den Pharao stellen würde um selbst König zu werden. Er brauchte schnell einen Plan, etwas womit Kisara endgültig verschwinden würde.
"Gut, ich werde mit ihr reden" sprach Akunadin. "Danke, ihr werdet es nicht bereuen" sagte Nastja und ging gemeinsam mit Akunadin zu ihrem Zimmer. Doch Kisara war nicht da. "Vielleicht ist sie in der Bibliothek und liest mit Seth" sagte Nastja zögerlich. "Kann sein" erwiederte Akunadin ohne jedes Gefühl. Die ganze Zeit machte er sich Gedanken wie er Kisara hätte loswerden können, doch ihm fiel nichts ein. Beide kamen nun in der Bibliothek an, doch da war auch keiner. Nastja war verwundert. Sie hatte doch gesagt, dass Kisara hier bleiben sollte. Ist sie nun doch gegangen? Hat Seth sie nach draußen begleitet? fragte sie sich. "Vielleicht sind beide im Park" sagte sie. "Was? Im Park? Um diese Uhrzeit?" sprach Akunadin fassungslos. "Naja Kisara mag den Park und ist oft da, vielleicht auch nun? Und was ist gegen einen kleinen Spaziergang an der Luft auszusetzen?" schob sie ein. "Nichts" sagte Akunadin etwas angenervt. Ihm war es egal was Kisara machte, nur wollte er nicht, dass sein Sohn dabei war und noch weniger wollte er dieses Mädchen, das er hasste hinterherlaufen. Aber es musste sein. So machten sich nun beide auf den Weg in den Park, gingen einige Wege entlang, sahen aber weder Seth noch Kisara. Akunadin kam das langsam komisch vor. Ein Mädchen kann doch nicht so urplötzlich verschwinden dachte er und ging weiter. Nach einiger Zeit kamen die beiden auch bei dem See an und sahen nun endlich Kisara und Seth da stehen, wie sie sich nur ansahen und nichts machten. Komisch, was macht Seth da? fragten sich beide in ihren Gedanken und sahen nur zu, versteckten sich dennoch zur Sicherheit hinter einem Baum.
Seth hielt immernoch Kisaras Hand und sah sie an. Beide schwiegen, aber dennoch war es so, als könnten sie auch ohne Worte miteinader reden, sich verstehen. Ein Mädchen wie Kisara es war, war ihm noch nie untergekommen. Sie war anders als alle anderen und doch was besonderes. Ein Mädchen dem man nie wehtun würde, einfach bezaubernd. Kisara sah ihn an, spürte wir er ihre Hand hielt und nichts machte. Es war für sie entspannend einen Mann zu treffen, der anders war, als alle vorher, ein Mann, der nicht gleich mehr von ihr wollte oder verlangte. Er war für sie was besonderes, der erste Mann dem sie nach ihrer Vergewaltigung von vor 4 Monaten wieder uneingeschränkten Vertrauen entgegenbrachte.
Seth sah sie weiterhin einfach nur an, verspürte eine Sicherheit, Wärme und Geborgenheit bei ihr, die er nie für möglich hielt. Er hielt immernoch ihre Hand und wollte diese auf keinen Umständen loslassen. Ich will nicht das sie geht. Ich will das sie hierbleibt, hier bei mir dachte er, doch würde diese Gedanken nie aussprechen. Dafür war es ihm doch zu früh und wie würde Kisara darauf reagieren, wenn er es täte? Nach langem hin und her wusste er nicht was er noch machen sollte. Langsam legte er seine andere Hand auf ihre Wange, strich ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht, sah sie nur an und lächelte dabei. Soll ich es wagen oder nicht? fragte er sich immer wieder. Doch dann wagte er den Vorstoß. Langsam beugte er sich zu ihr, sah ihr zärtlich in die Augen. Er wollte auf keinen Fall, das Kisara sich nun unwohl fühlen würde und stoppte zunächst. Kisara aber sah ihn nur an, blickte ihm in die Augen, spürte seine Hand auf ihrer Wange und spürte seine zärtlichen Blicke. Sie hatte keine Angst mehr vor dem was vielleicht noch passieren würde. Seth sah sie weiterhin an, beugte sich wieder ganz langsam vor zu ihr, konnte schon ihren leichten Atem hören und bekam langsam etwas Herzklopfen. Soll ich wirklich? ging ihm durch den Kopf. Er war sich immernoch nicht sicher, wusste nicht was Kisara dazu sagen würde, hatte etwas Angst, dass sie das nicht wollte. Dennoch rührte er sich nicht von der Stelle und beugte sich langsam weiter zu ihr. Er blickte ihr in die Augen, sah sie einfach nur an, dann schloss er ganz langsam seine Augen und kam ihr weiter näher. Kisara sah ihn auch an, spürte seine Blicke, schloss ebenfalls ihre Augen und war nun bereit dafür. Dieses Gefühl, das sie nun empfand, sollte nie wieder weg gehen, sie wollte es sich immer im Herzen bewahren und daran festhalten, egal was passieren würde. Seth berührte nun mit seinen Lippen ganz sanft Kisaras Lippen und begann sie zärtlich zu küssen. Innig hoffte er, dass sie das auch wollte und dass sie keine Angst davor hatte. Kisara spürte nun seine Lippen auf ihren und erwiederte ganz langsam den Kuss im Mondschein. Es war ein eigenartiges Gefühl für sie, aber auch Wohltuend und einfach nur schön.
Akunadin und Nastja standen mitten im Park, in der Nähe des Sees und beobachtete beide. Beim Kuss erschracken sie. Das kann nicht sein dachten beide. Für Nastja brach eine Welt zusammen, immer hatte sie sich erhofft mit Seth zusammen zu sein und nun nahm Kisara, das Mädchen dem sie geholfen hatte, ihr den Mann weg. Nastja konnte es nicht begreifen, warum hatte sie es nicht früher gemerkt und eingegriffen. Auch Akunadin stand regungslos da und sah zu. Er wusste nicht was er hätte tun sollen, soweit sollte es nie kommen dürfen und doch sah er es. Langsam machte er einen Schritt nach vorne und hörte wie ein Stock unter seinen Füßen zerbrach.
Kisara und Seth küssten sich immernoch, vergassen langsam die Umgebung um sich und versanken in einem zärtlichen Kuss. Das Gefühl, das beide nun füreinander empfanden war stärker als je zuvor. Nun hörten auch Seth und Kisara das Geräusch des Astes. Seth öffnete schnell die Augen, war etwas schockiert über die Tatsache, dass er seinen Gefühlen nac gab und hatte Angst, dass Kisara das nie gewollt hatte. Langsam öffnete auch Kisara ihre Augen und sah Seth an. Es war nun so komisch mit ihm, anders als je zuvor. Was sollte sie machen und sagen? Sie wusste es nicht. Seth sah in ihre wunderschönen, blauen und traurigen Augen. Nun machte sich Panik in ihm breit, ihr wehgetan zu haben. Sofort ließ er ab von ihr, ließ ihre Hand los, nahm seine Hand von ihrer Wange und machte einige Schritte nach hinten. Er sah sie leicht schockiert an und konnte immernoch nicht glauben, dass er das tat. "Tut mir leid. Ich werd lieber gehen. Du kennst ja den Weg zu deinem Zimmer" sprach er, während er sich umdrehte. Dann ging er los, ging in sein Zimmer und ließ Kisara alleine in Mondschein stehen. Sie sah ihm nach, begann langsam zu zittern, hatte Angst. Aber es war nicht die Angst die sie sonst verspürte, es war anders. Sie hatte Angst, dass sie Seth aneckeln würde für das was ihr passiert sei. Da stand sie nun, alleine und verlassen, mit leichten Tränen in den Augen.
Auf der anderen Seite stand Akunadin mit Nastja und konnte nicht glauben was er da sah. Schnell verließ Akunadin diesen Ort und machte sich auf den Weg raus aus dem Palast. Nastja blieb genau wie Kisara alleine zurück und verspürte Eifersucht und einen leichten Hass Kisara gegenüber. Das einzige was sie nun wollte, war Kisara loswerden. Kisara sollte nicht länger hier bleiben, sie war eine Gefahr. Langsam schritt Nastja auf Kisara zu. "Was ist los Kisara?" fragte sie. Kisara aber sah sie nur an und schwieg. "Komm wir gehen erstmals in dein Zimmer" sagte Nastja und machte sich mit Kisara auf den Weg. Nastja sah Kisara an und überlegte. Im Zimmer angekommen sagte sie schließlich "Es tut mir leid Kisara, aber Akunadin lässt sich nicht umstimmen, er will das du gehst" sagte sie. Etwas anderes kam ihr nun nicht in den Sinn, sie wollte das Kisara geht und aus ihrem Leben verschwindet. Kisara sah sie an. "Gut das werd ich. Morgen bin ich weg" sagte sie. Kisara legte sich in das Bett und sagte nichts mehr. Nastja machte sich auch auf den Weg nach draußen in ihr Zimmer.
Sehr gut dachte sich Nastja und schmiedete noch weitere Pläne um Kisara los zuwerden.



bevor ich weiterschriebe will ich wieder kommentare haben^^





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