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Angela ...



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...   Erstellt am 08.03.2008 - 08:29Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen





Jean Paul 1763-1825




Zutaten

1 kg Schweineleber roh
400 g Schweineschwarte
1,4 kg fetter Schweinebauch
200 g fetter Speck
Salz
Thymian
Majoran
Nelkenpfeffer
Muskatnuss

Zubereitung
Die Schwarte weich kochen und den Schweinebauch mit Lorbeerblatt und Nelken kochen, Salz und Pfeffer nach Geschmack zugeben.
Die Schweineleber, Schweineschwarte und den Schweinebauch durch den Fleischwolf drehen, feine Scheibe. Mit wenig Salz Thymian, Majoran, Nelkenpfeffer und Muskatnuss würzen.
Den fetten Speck fein würfeln und untermengen.

Einmachgläser füllen. Die gefüllten Gläser in die Universalpfanne im Backofen stellen, so dass sie sich nicht berühren. Auf die unterste Einschubhöhe in den kalten Backofen einsetzen und einen halben Liter warmes Wasser zugeben.
Temp. 150 Grad und Heißluft 60 Minuten.




Q10
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...   Erstellt am 12.03.2008 - 22:17Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich wünsche mir ein Ostermahl




Angela ...



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...   Erstellt am 08.04.2008 - 10:28Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Schließlich gab es da noch Szarah, Leftis Frau. Sie stand tagein, tagaus in der Küche und war dort eindeutig ein Glücksfall. Namentlich für Ludwig Kovacs war sie es gewesen, nachdem sich vor vier Jahren seine Frau von ihm hatte scheiden lassen. »Ohne Szarah wäre ich verhungert«, sagte er manchmal und Lefti sagte darauf: »Keine Spur wärst du verhungert, schau dich an, vielleicht hättest du ein Magengeschwür bekommen, aber verhungert wärst du nie«, und er sagte dann:
»Aber Szarahs Möhrenpüree mit Minze hat mir das Leben gerettet"

Die Süße des Lebens - Seelenpanorama mit Mord



Paulus Hochgatterer
Autor





Angela ...



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...   Erstellt am 17.04.2008 - 11:36Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Die wirkliche chinesische Küche ist vielfältig, regional geprägt, benötigt Zeit für die Vorbereitung und verlangt Zeit für den Genuss. Das weiss Direktor Zhu, dessen Spezialität allein das Essen der so sorgsam zubereiteten Speisen ist. Morgens nur die ersten Nudeln aus dem Topf, tags die routinierte Einnahme von Köstlichkeiten der Suzhouer Küche, abends ein vielgängiges Festmahl mit Freunden. Gao Xiaoting, ist es verhasst, seinem Onkel täglich als „Kurier" Suzhouer Spezialitäten aus dem Umland zu besorgen. Der Genuss im Übermass, insbesondere die Völlerei sind für ihn beschämende Elemente der kapitalistischen Welt.
China wird kommunistisch und Gao Xiaoting Chef des besten Restaurants am Platze. Die Speisekarte wird sträflich beschnitten, das Volk und der Arbeiter sollen Einlass bekommen in die Schlemmerpaläste, die vormals nur den Kapitalisten vorbehalten waren. Seine Arbeit soll beispielhaft sein China. Eine Wirtschaftskrise macht den Gourmet Zhu dann endgültig zu einem gebrochenen Mann. Nicht mal mit viel Geld ist Nahrung zu kaufen, die seiner würdig wäre.


Gourmet-Leben-Leidenschaft-chinesischen-Feinschmeckers

Schon die berühmten chinesischen Dichter Su Tung Pho und Tao Yen Ming haben Lobeshymnen auf die Chrysantheme gesungen. Im Frühling kann man die Keimlinge, im Sommer die Blätter, im Herbst die Blueten und im Winter die Knollen essen. Lassen Sie sich bei diesem Feuertopf von Chrysanthemenblueten und -blättern bezaubern.






Zubereitung

Die Glasnudeln 30 min. in einer grossen Schüssel in kochendheissem Wasser einweichen, abtropfen lassen und etwa 10 cm lange Stücke schneiden. Die verschiedenen Fischsorten am besten schon beim Einkauf in ganz dünne Scheiben schneiden lassen. Tiefgefrorene Krabben auftauen, Dosenkrabben abtropfen lassen.

Den Chinakohl und den Lauch waschen, halbieren und in feine Streifen, die Bambussprossen in feine Scheiben schneiden.

Die Chrysanthemen waschen, die Bluetenblätter und einige zarte grüne Blätter abzupfen und abtropfen lassen. Alle Zutaten getrennt in Schüsselchen oder auf einer grossen Platte anrichten.

Für die Sauce die Eier verquirlen, mit der Sojasauce, dem Reiswein oder dem Sherry und dem Sesamöl gut mischen und für jeden Gast eine Schale davon bereitstellen.

Die verschiedenen Dips in kleine Schüsseln geben.
Die Hühnerbrühe in der Küche erhitzen, in einen Fonduetopf oder ein anderes feuerfestes Gefäss giessen und auf einen Rechaud bei Tisch am Kochen halten.

Zuerst beliebig viele Blätter von Chrysanthemenblueten und grüne Blätter als Geschmackzutat in die Brühe geben.

Nnun mit den Stäbchen irgendein Stück von den vielen Zutaten, legt es in einen speziellen Drahtlöffel und hält es in die Brühe, bis es gar ist. Man kann aber dazu auch gut eine Fonduegabel benützen. Jeder sucht sich selbst aus, was er essen will und in welcher Reihenfolge es ihm am besten schmeckt.

Zum Schluss werden dann die Glasnudeln mit den übriggebliebenen Zutaten und der Brühe 1 min. gekocht und gegessen.




Quelle

Die Geschichte des Feinschmeckers Zhu Ziye, der sich in seiner Rikscha quer durch Suzhou kutschieren lässt, nur um da die frischsten Nudeln am Morgen und dort die leckersten Mehr-Gänge-Menüs am Abend zu ergattern, lässt einem nicht nur das Wasser im Mund zusammenlaufen, der Leser bekommt auch seltene Einblicke ins revolutionäre China. Denn Zhu Ziye als Zinshausbesitzer ohne Not zu arbeiten verkörpert genau jene Bourgeoisie, die es zu bekämpfen gilt. So sieht das auch der junge Gao, der dem Gourmet aus allen Stadtteilen die leckersten Spezereien heranschaffen muss und dies nur sehr widerwillig tut. Ihm ist die Völlerei zutiefst zuwider. Da kommt ihm die Revolution gerade recht. Endlich Schluss mit dieser Verschwendung! Und zu seiner Genugtuung darf Gao nun auch eines der ehemaligen Spezialitätenrestaurants Suzhous übernehmen und daraus eine Massenausspeisung für das arbeitende Volk machen. Währenddessen bleiben die kulinarischen Wünsche des Feinschmeckers Zhu vorerst auf der Strecke. Bis er die Meisterköchin Bixia kennen lernt, die fortan ihn und seine Freunde bekocht. Und Gao muss mit Fortschreiten der Revolution feststellen, dass auch das einfache Volk Wert auf gutes Essen legt, vor allem dann, wenn es sich endlich den Besuch im Restaurant leisten kann. Doch wer kennt die alten Rezepte noch? Und so kommt es, dass Gao sich in dieser Angelegenheit an seinen Widersacher Zhu Ziye wenden muss, damit der ihm hilft, aus der Volkskantine doch wieder ein passables Restaurant zu machen...

Fazit: Ein wunderbares Buch! Nicht nur die Suzhouer Küche wird einem schmackhaft gemacht. Ganz nebenbei und ohne erhobenen Zeigefinger beschreibt Lu Wenfu die Anfänge des Kommunismus in China, die erste Euphorie und das schnelle Verfliegen derselben und was passiert, wenn sich Repressalien auf das Grundbedürfnis der Menschen auswirken: auf das Essen.

Der Autor:
Lu Wenfu wurde 1928 in China in der Provinz Jiangsu geboren. Er begann als Reporter bei einer Lokalzeitung Erzählungen zu schreiben, die hoch gelobt wurden, und gründete 1957 mit Freunden eine Zeitschrift, die nach einem halben Jahr verboten wurde. Man steckte Lu Wenfu als "parteifeindliches rechtes Element" zur Umerziehung in eine Maschinenfabrik. Als er ab 1960 wieder schreiben durfte, waren immer noch "überlebensgroße sozialistische Helden" gefragt, für Lu Wenfu einfach zu große. Das kostete ihn während der Kulturrevolution fast den Kragen: Er wurde mit seiner Familie in ein entlegenes Dorf verbannt, wo ans Schreiben gar nicht zu denken war; es galt, nicht zu erfrieren oder zu verhungern. Nach der Zerschlagung der Viererbande fing er mit 50 noch einmal von vorne an: Sein dritter Versuch als Schriftsteller fand mit Preisen und Verfilmungen den verdienten Erfolg.

Lu Wenfu
Der Gourmet
179 Seiten
Diogenes detebe 2005
ISBN: 3-257-22785-X

Herzlichen Dank an LiteraTour.
lichte Grüße
Angela




Angela ...



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...   Erstellt am 24.04.2008 - 11:13Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen





"Manche der Geschichten, die der Mann ruhig in das Zimmer hinein erzählt, gleiten wie Falken von Schicht zu Schicht."
Das prägt den gesamten Roman. Der in Sri Lanka geborene holländische Schriftsteller Michael Ondaatje erzählt teilweise authentisch vom Schicksal des Wüstenforschers Graf Ladislaus (auch: Lászlo) Almásy (1895 - 1951).
Dabei teilt er die großartige Liebesgeschichte und ihr tragisches Ende kunstvoll in Rückblenden auf und verknüpft die Ereignisse in der ägyptisch-libyschen Wüste mit dem Entsetzen des asiatischen Bombenentschärfers über die Barbarei des Westens.

Es sind auch poetische Einzelheiten, die das Lesen dieses Romans zum Erlebnis machen, etwa die Beschreibung verschiedener nordafrikanischer Winde oder der Auftritt eines beduinischen Medizinmannes, der ein Schultergeschirr mit Hunderten von leise klirrenden Fläschen trägt.

"Dieser Roman trägt eine dreifache Krone: er ist tiefgründig, schön und läßt das Herz schneller schlagen", urteilte die Nobelpreisträgerin Toni Morrison.


Gewinner/in im Jahre 1992


Michael Ondaatje
Bildquelle und mehr Infos zum Autor

Michael Ondaatje, von holländisch-tamilisch-singhalesischer Abstammung, wurde am 10. September 1943 in Sri Lanka geboren. Nach seiner Schulausbildung in England übersiedelte er 1962 nach Kanada, wo er heute noch lebt. Internationalen Ruhm erlangte Ondaatje mit seinem Roman ›Der englische Patient‹, für den er 1992 den Booker Prize erhielt.
Quelle

Das Buch

Der englische Patient
(The English Patient)

Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs treffen in einer zerbombten Villa in der Nähe von Florenz vier Menschen unterschiedlicher Nationalität zusammen, zwischen denen ein eigenartiges Beziehungsgeflecht entsteht. Jeder der vier, drei Männer und eine Frau, sie ist Krankenschwester, erfindet sich eine eigene Welt. Doch im Laufe der Zeit offenbart sich ihr Innenleben und ihre wahre Geschichte. Die Zeit scheint in Michael Ondaatjes Roman aufgehoben, und doch erzählt er vom Ende der alten und dem Entstehen einer neuen Welt.

Quelle

[Dieser Beitrag wurde am 24.04.2008 - 11:18 von Angela aktualisiert]




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...   Erstellt am 08.05.2008 - 08:06Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Verzaubern und Verführen




Zubereitung


Chilli, Zimt, Kreuzkuemmel, Cardamom und Nelken
in einer Gewürzmühle fein mahlen.
Lammfleisch in Würfel schneiden,
Knoblauch und Ingwer fein reiben
die Hälfte der Knoblauch/Ingwer-Paste und
die Hälfte der Gewürzmischung in eine Schüssel geben,mit dem Lamm mischen und 1 Stunde stehen lassen.

Aprikosen mit 2 Tassen Wasser kochen bis sie
weich sind, jedoch nicht zerfallen.
Etwa 30 Minuten im eigenen Saft ruhen lassen.
In einem Topf Öl erhitzen,
feingeschnittene Zwiebeln zugeben
und goldgelb braten,
die Reste der Gewürzmischung,
der Knoblauch/Ingwer- Paste und
das Fleisch zugeben
ca. 10 Minuten weiter braten.
Tomatenpueree zugeben,
Salz zugeben
ca. 30 Minuten kochen bis das
Fleisch fast gar ist.
Zucker und Essig zugeben
und nochmal 10 Minuten kochen.
Zuletzt die Aprikosen mit Einweichwasser hineingiessen
und mindestens 30 Minuten
in der Sauce ziehen lassen.




Angela ...



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...   Erstellt am 27.05.2008 - 17:29Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen




Die autobiographische Geschichte der Bäuerin Anna Wimschneider, die von ihrem entbehrungsreichen, alles andere als ländlich-idyllischen Leben erzählt. Als junge Frau lebt Anna nach der Heirat mit Albert, der jetzt im Krieg ist, bei dessen Familie. Obwohl sie allein für deren Unterhalt arbeitet, muss sie sich der ständigen Anfeindungen ihrer Schwiegermutter erwehren. Als sie ein Baby erwartet, ist die Eifersucht von Alberts Mutter grenzenlos.




[Dieser Beitrag wurde am 27.05.2008 - 18:18 von Angela aktualisiert]




Angela ...



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...   Erstellt am 26.08.2008 - 08:18Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen



Pablo Neruda


Ode an die Pommes frites

In siedendem Öl spritzt die Lust der Welt,
die Kartoffelschnitze wandern in die Pfanne
wie schneeweiße Federn morgendlicher Schwäne,
und heraus kommen sie halb golden
vom prasselnden flüssigen Bernstein der Oliven.

Der Knoblauch fügt hinzu seinen irdischen Duft,
der Pfeffer seine über Riffe gewehten Pollen,
und frisch eingekleidet, im Elfenbeinkostüm,
füllen sie den Teller mit ihrer immer wiederkehrenden Fülle
und der köstlichen Schlichtheit von Erde.





Pommes frites für den Backofen...

1 kg Kartoffeln
wenig Öl
Salz

Kartoffeln in Streifen schneiden.
Backofen auf 250 Grad vorheizen.
Ein Backblech ganz dünn mit wenig Öl einpinseln.
Ca. 30 Minuten auf der mittleren Schiene backen,
zwischendurch einmal wenden.
Wenn sie goldgelb und knusprig sind,
herausnehmen, salzen, essen!
Diese Pommes sind besonders fettarm!






Pommes frites für die Fritteuse...
1kg Kartoffeln
Öl oder Backfett
Salz


Die Kartoffeln schälen, in dünne Stäbchen schneiden
und bis zur Verwendung in ein Tuch schlagen,
damit sie ganz trocken sind.
In nicht zu großen Mengen in das sehr heiße
Backfett in der Fritteuse einlegen
und mit dem Schaumlöffel umrühren,
Wenn sie die gewünschte Färbung erreicht haben, herausnehmen,
auf ein Sieb zum Entfetten geben und mit Salz bestreuen.
Bei größerem Bedarf die Kartoffeln am besten in
zwei Frittiervorgängen zubereiten.
Zunächst in Teilmengen nur hellgelb werden lassen
und auf ein Sieb legen,
danach in großen Portionen in das heiße Fett
und vollends wie oben fertig backen.





Schinken-Pommes frites...

750 g TK Pommes
200 g gekochter Schinken
2 EL geriebener Emmentaler
Salz und Paprikapulver

Pommes nach Packungsangabe bräunen.
Schinken in 1-2 cm dicke Streifen schneiden,
mit den Pommes mischen,
mit Emmentaler überstreuen
und im Backofen oder unter dem Grill überbacken.
mit Salz und Paprikapulver überstreuen.




Zigeunerpommes mit Käse

Pommes frittieren und Zigeunersauce darüber gießen.
mit geriebenem Käse bestreuen
und im Backofen überbacken.
Alternativ schmecken diese überbackenen Pommes
auch mit Jägersoße gut!




Angela ...



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...   Erstellt am 27.08.2008 - 08:18Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Honigkuchen
Anleitung zum Überleben hinter Gittern




Eindringlich beschreibt Grigori Pasko seine Erfahrungen mit der menschenverachtenden Praxis des russischen Strafvollzugs.

Ein russisches Sprichwort besagt, vor dem Bettelstab und vor dem Gefängnis ist niemand gefeit. Den im Untersuchungsgefängnis von Wladiwostok entstandenen Essay »Honigkuchen« gestaltet Grigori Pasko als Unterweisung zum Überleben für einen potentiellen Leidensgefährten. Der altgediente Untersuchungshäftling macht den Neuling ­ den »Honigkuchen« ­ mit allen Facetten des Gefangenenalltags vertraut.

Dazu führt er ihn ein in die Hierarchie und Psychologie der Insassen, ihre Beziehungen untereinander und zu den Wärtern.

Er beschreibt die kärglichen Momente des kleinen Glücks, wenn ein Badetag ansteht oder ein Besuchstag genehmigt wird. Der Erzähler erklärt dem »Honigkuchen«, daß die Welt hinter Gittern als ein Spiegelbild der Welt draußen zu betrachten ist.

Wie sehr diese beiden Welten sich tatsächlich wechselseitig durchdringen, findet darin seinen Ausdruck, daß die ganz spezielle, russisch »Fenja« genannte Sprache der Arbeitslager und Gefängnisse in Russland längst gesellschaftsfähig geworden ist.
Quelle




Zutaten

1 Ei
0,5 Tasse Zucker
250 g Honig
2 Tassen Mehl
0,5 Tasse Milch
1 gestr. Tl Backpulver
1 gestr. Tl Gewürze (Zimt, Nelkenpulver)

Zubereitung

1. Das Ei und den Zucker weißschaumig schlagen, dann Honig, Milch und Gewürze sorgfältig unterrühren. Nun das Mehl (erst 2 Tassen, dann den Rest) und das Backpulver dazugeben und solange rühren, bis keine Klümpchen
mehr im Teig sind.

2. Den Ofen auf 150 °C vorheizen, die Backformen mit Butter einpinseln und jeweils 340 g Teig einfüllen. Die Honigkuchen etwa 30 Minuten backen.


Über den Autor



Grigori Pasko, geb. 1962 in der Ukraine, dokumentierte als Militärjournalist die Verklappung von Atommüll im Japanischen Meer und machte das Material westlichen Medien zugänglich. 1997 wurde er als Spion und Landesverräter verhaftet, nach fast zwei JahrenU-Haft amnestiert, 2001 jedoch in einem Berufungsverfahren zu vier Jahren Arbeitslager verurteilt. 2003 kam Pasko auf Bewährung frei, er kämpft bis heute weiter für seine vollständige Rehabilitierung. Im Sommer 2006 wird sein Fall vor dem Europäischen Gerichtshof verhandelt. Grigori Pasko arbeitet als Kommentator für die »Nowaja gaseta« und ist Herausgeber eines Umweltmagazins. 2000 erhielt er den Puschkin-Preis der Alfred Toepfer Stiftung, 2002 wurde er mit dem Menschenrechtspreis der Organisation »Reporter ohne Grenzen« ausgezeichnet.


Interview mit Grigori Pasko




Gestriger
unregistriert

...   Erstellt am 27.08.2008 - 10:42Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich möchte ein Gedicht von Rose Ausländer nachreichen.


Honigkuchen

Eine Freundin
backt mir Honigkuchen

Er duftet nach Mutter
schmeckt nach Kindheit
die blüht noch in mir

Bienen trinken Blütensaft
die tote Mutter
schaukelt mein Bett
und singt alte Kinderlieder

Eine Scheibe Honigkuchen
verwandelt die Welt

Rose Ausländer




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