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Angela ![]() Status: Offline Registriert seit: 01.01.2008 Beiträge: 545 Nachricht senden |
![]() Jean Paul 1763-1825 Zutaten 1 kg Schweineleber roh 400 g Schweineschwarte 1,4 kg fetter Schweinebauch 200 g fetter Speck Salz Thymian Majoran Nelkenpfeffer Muskatnuss Zubereitung Die Schwarte weich kochen und den Schweinebauch mit Lorbeerblatt und Nelken kochen, Salz und Pfeffer nach Geschmack zugeben. Die Schweineleber, Schweineschwarte und den Schweinebauch durch den Fleischwolf drehen, feine Scheibe. Mit wenig Salz Thymian, Majoran, Nelkenpfeffer und Muskatnuss würzen. Den fetten Speck fein würfeln und untermengen. Einmachgläser füllen. Die gefüllten Gläser in die Universalpfanne im Backofen stellen, so dass sie sich nicht berühren. Auf die unterste Einschubhöhe in den kalten Backofen einsetzen und einen halben Liter warmes Wasser zugeben. Temp. 150 Grad und Heißluft 60 Minuten. | |||
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Ich wünsche mir ein Ostermahl | |||
Angela ![]() Status: Offline Registriert seit: 01.01.2008 Beiträge: 545 Nachricht senden |
Schließlich gab es da noch Szarah, Leftis Frau. Sie stand tagein, tagaus in der Küche und war dort eindeutig ein Glücksfall. Namentlich für Ludwig Kovacs war sie es gewesen, nachdem sich vor vier Jahren seine Frau von ihm hatte scheiden lassen. »Ohne Szarah wäre ich verhungert«, sagte er manchmal und Lefti sagte darauf: »Keine Spur wärst du verhungert, schau dich an, vielleicht hättest du ein Magengeschwür bekommen, aber verhungert wärst du nie«, und er sagte dann: ![]() | |||
Angela ![]() Status: Offline Registriert seit: 01.01.2008 Beiträge: 545 Nachricht senden |
Die wirkliche chinesische Küche ist vielfältig, regional geprägt, benötigt Zeit für die Vorbereitung und verlangt Zeit für den Genuss. Das weiss Direktor Zhu, dessen Spezialität allein das Essen der so sorgsam zubereiteten Speisen ist. Morgens nur die ersten Nudeln aus dem Topf, tags die routinierte Einnahme von Köstlichkeiten der Suzhouer Küche, abends ein vielgängiges Festmahl mit Freunden. Gao Xiaoting, ist es verhasst, seinem Onkel täglich als „Kurier" Suzhouer Spezialitäten aus dem Umland zu besorgen. Der Genuss im Übermass, insbesondere die Völlerei sind für ihn beschämende Elemente der kapitalistischen Welt. ![]() Zubereitung Die Glasnudeln 30 min. in einer grossen Schüssel in kochendheissem Wasser einweichen, abtropfen lassen und etwa 10 cm lange Stücke schneiden. Die verschiedenen Fischsorten am besten schon beim Einkauf in ganz dünne Scheiben schneiden lassen. Tiefgefrorene Krabben auftauen, Dosenkrabben abtropfen lassen. Den Chinakohl und den Lauch waschen, halbieren und in feine Streifen, die Bambussprossen in feine Scheiben schneiden. Die Chrysanthemen waschen, die Bluetenblätter und einige zarte grüne Blätter abzupfen und abtropfen lassen. Alle Zutaten getrennt in Schüsselchen oder auf einer grossen Platte anrichten. Für die Sauce die Eier verquirlen, mit der Sojasauce, dem Reiswein oder dem Sherry und dem Sesamöl gut mischen und für jeden Gast eine Schale davon bereitstellen. Die verschiedenen Dips in kleine Schüsseln geben. Die Hühnerbrühe in der Küche erhitzen, in einen Fonduetopf oder ein anderes feuerfestes Gefäss giessen und auf einen Rechaud bei Tisch am Kochen halten. Zuerst beliebig viele Blätter von Chrysanthemenblueten und grüne Blätter als Geschmackzutat in die Brühe geben. Nnun mit den Stäbchen irgendein Stück von den vielen Zutaten, legt es in einen speziellen Drahtlöffel und hält es in die Brühe, bis es gar ist. Man kann aber dazu auch gut eine Fonduegabel benützen. Jeder sucht sich selbst aus, was er essen will und in welcher Reihenfolge es ihm am besten schmeckt. Zum Schluss werden dann die Glasnudeln mit den übriggebliebenen Zutaten und der Brühe 1 min. gekocht und gegessen. ![]() Quelle Die Geschichte des Feinschmeckers Zhu Ziye, der sich in seiner Rikscha quer durch Suzhou kutschieren lässt, nur um da die frischsten Nudeln am Morgen und dort die leckersten Mehr-Gänge-Menüs am Abend zu ergattern, lässt einem nicht nur das Wasser im Mund zusammenlaufen, der Leser bekommt auch seltene Einblicke ins revolutionäre China. Denn Zhu Ziye als Zinshausbesitzer ohne Not zu arbeiten verkörpert genau jene Bourgeoisie, die es zu bekämpfen gilt. So sieht das auch der junge Gao, der dem Gourmet aus allen Stadtteilen die leckersten Spezereien heranschaffen muss und dies nur sehr widerwillig tut. Ihm ist die Völlerei zutiefst zuwider. Da kommt ihm die Revolution gerade recht. Endlich Schluss mit dieser Verschwendung! Und zu seiner Genugtuung darf Gao nun auch eines der ehemaligen Spezialitätenrestaurants Suzhous übernehmen und daraus eine Massenausspeisung für das arbeitende Volk machen. Währenddessen bleiben die kulinarischen Wünsche des Feinschmeckers Zhu vorerst auf der Strecke. Bis er die Meisterköchin Bixia kennen lernt, die fortan ihn und seine Freunde bekocht. Und Gao muss mit Fortschreiten der Revolution feststellen, dass auch das einfache Volk Wert auf gutes Essen legt, vor allem dann, wenn es sich endlich den Besuch im Restaurant leisten kann. Doch wer kennt die alten Rezepte noch? Und so kommt es, dass Gao sich in dieser Angelegenheit an seinen Widersacher Zhu Ziye wenden muss, damit der ihm hilft, aus der Volkskantine doch wieder ein passables Restaurant zu machen... Fazit: Ein wunderbares Buch! Nicht nur die Suzhouer Küche wird einem schmackhaft gemacht. Ganz nebenbei und ohne erhobenen Zeigefinger beschreibt Lu Wenfu die Anfänge des Kommunismus in China, die erste Euphorie und das schnelle Verfliegen derselben und was passiert, wenn sich Repressalien auf das Grundbedürfnis der Menschen auswirken: auf das Essen. Der Autor: Lu Wenfu wurde 1928 in China in der Provinz Jiangsu geboren. Er begann als Reporter bei einer Lokalzeitung Erzählungen zu schreiben, die hoch gelobt wurden, und gründete 1957 mit Freunden eine Zeitschrift, die nach einem halben Jahr verboten wurde. Man steckte Lu Wenfu als "parteifeindliches rechtes Element" zur Umerziehung in eine Maschinenfabrik. Als er ab 1960 wieder schreiben durfte, waren immer noch "überlebensgroße sozialistische Helden" gefragt, für Lu Wenfu einfach zu große. Das kostete ihn während der Kulturrevolution fast den Kragen: Er wurde mit seiner Familie in ein entlegenes Dorf verbannt, wo ans Schreiben gar nicht zu denken war; es galt, nicht zu erfrieren oder zu verhungern. Nach der Zerschlagung der Viererbande fing er mit 50 noch einmal von vorne an: Sein dritter Versuch als Schriftsteller fand mit Preisen und Verfilmungen den verdienten Erfolg. Lu Wenfu Der Gourmet 179 Seiten Diogenes detebe 2005 ISBN: 3-257-22785-X Herzlichen Dank an LiteraTour. lichte Grüße Angela | |||
Angela ![]() Status: Offline Registriert seit: 01.01.2008 Beiträge: 545 Nachricht senden |
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Angela ![]() Status: Offline Registriert seit: 01.01.2008 Beiträge: 545 Nachricht senden |
![]() Zubereitung Chilli, Zimt, Kreuzkuemmel, Cardamom und Nelken in einer Gewürzmühle fein mahlen. Lammfleisch in Würfel schneiden, Knoblauch und Ingwer fein reiben die Hälfte der Knoblauch/Ingwer-Paste und die Hälfte der Gewürzmischung in eine Schüssel geben,mit dem Lamm mischen und 1 Stunde stehen lassen. Aprikosen mit 2 Tassen Wasser kochen bis sie weich sind, jedoch nicht zerfallen. Etwa 30 Minuten im eigenen Saft ruhen lassen. In einem Topf Öl erhitzen, feingeschnittene Zwiebeln zugeben und goldgelb braten, die Reste der Gewürzmischung, der Knoblauch/Ingwer- Paste und das Fleisch zugeben ca. 10 Minuten weiter braten. Tomatenpueree zugeben, Salz zugeben ca. 30 Minuten kochen bis das Fleisch fast gar ist. Zucker und Essig zugeben und nochmal 10 Minuten kochen. Zuletzt die Aprikosen mit Einweichwasser hineingiessen und mindestens 30 Minuten in der Sauce ziehen lassen. | |||
Angela ![]() Status: Offline Registriert seit: 01.01.2008 Beiträge: 545 Nachricht senden |
![]() Die autobiographische Geschichte der Bäuerin Anna Wimschneider, die von ihrem entbehrungsreichen, alles andere als ländlich-idyllischen Leben erzählt. Als junge Frau lebt Anna nach der Heirat mit Albert, der jetzt im Krieg ist, bei dessen Familie. Obwohl sie allein für deren Unterhalt arbeitet, muss sie sich der ständigen Anfeindungen ihrer Schwiegermutter erwehren. Als sie ein Baby erwartet, ist die Eifersucht von Alberts Mutter grenzenlos. [Dieser Beitrag wurde am 27.05.2008 - 18:18 von Angela aktualisiert] | |||
Angela ![]() Status: Offline Registriert seit: 01.01.2008 Beiträge: 545 Nachricht senden |
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Angela ![]() Status: Offline Registriert seit: 01.01.2008 Beiträge: 545 Nachricht senden |
Anleitung zum Überleben hinter Gittern ![]() Eindringlich beschreibt Grigori Pasko seine Erfahrungen mit der menschenverachtenden Praxis des russischen Strafvollzugs. Ein russisches Sprichwort besagt, vor dem Bettelstab und vor dem Gefängnis ist niemand gefeit. Den im Untersuchungsgefängnis von Wladiwostok entstandenen Essay »Honigkuchen« gestaltet Grigori Pasko als Unterweisung zum Überleben für einen potentiellen Leidensgefährten. Der altgediente Untersuchungshäftling macht den Neuling den »Honigkuchen« mit allen Facetten des Gefangenenalltags vertraut. Dazu führt er ihn ein in die Hierarchie und Psychologie der Insassen, ihre Beziehungen untereinander und zu den Wärtern. Er beschreibt die kärglichen Momente des kleinen Glücks, wenn ein Badetag ansteht oder ein Besuchstag genehmigt wird. Der Erzähler erklärt dem »Honigkuchen«, daß die Welt hinter Gittern als ein Spiegelbild der Welt draußen zu betrachten ist. Wie sehr diese beiden Welten sich tatsächlich wechselseitig durchdringen, findet darin seinen Ausdruck, daß die ganz spezielle, russisch »Fenja« genannte Sprache der Arbeitslager und Gefängnisse in Russland längst gesellschaftsfähig geworden ist. Quelle ![]() Zutaten 1 Ei 0,5 Tasse Zucker 250 g Honig 2 Tassen Mehl 0,5 Tasse Milch 1 gestr. Tl Backpulver 1 gestr. Tl Gewürze (Zimt, Nelkenpulver) Zubereitung 1. Das Ei und den Zucker weißschaumig schlagen, dann Honig, Milch und Gewürze sorgfältig unterrühren. Nun das Mehl (erst 2 Tassen, dann den Rest) und das Backpulver dazugeben und solange rühren, bis keine Klümpchen mehr im Teig sind. 2. Den Ofen auf 150 °C vorheizen, die Backformen mit Butter einpinseln und jeweils 340 g Teig einfüllen. Die Honigkuchen etwa 30 Minuten backen. Über den Autor ![]() Grigori Pasko, geb. 1962 in der Ukraine, dokumentierte als Militärjournalist die Verklappung von Atommüll im Japanischen Meer und machte das Material westlichen Medien zugänglich. 1997 wurde er als Spion und Landesverräter verhaftet, nach fast zwei JahrenU-Haft amnestiert, 2001 jedoch in einem Berufungsverfahren zu vier Jahren Arbeitslager verurteilt. 2003 kam Pasko auf Bewährung frei, er kämpft bis heute weiter für seine vollständige Rehabilitierung. Im Sommer 2006 wird sein Fall vor dem Europäischen Gerichtshof verhandelt. Grigori Pasko arbeitet als Kommentator für die »Nowaja gaseta« und ist Herausgeber eines Umweltmagazins. 2000 erhielt er den Puschkin-Preis der Alfred Toepfer Stiftung, 2002 wurde er mit dem Menschenrechtspreis der Organisation »Reporter ohne Grenzen« ausgezeichnet. Interview mit Grigori Pasko | |||
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Ich möchte ein Gedicht von Rose Ausländer nachreichen. | |||
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