Lose Gedanken schwirren mit Herz und Verstand.
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Angela ![]() Status: Offline Registriert seit: 01.01.2008 Beiträge: 252 Nachricht senden |
Daß, wer in Zwiebeln schlief, Hinunter ward getragen In Träume schwer und tief; Dem Wachen selbst geblieben Sei irren Wahnes Spur, Die Nahen und die Lieben Halt er für Zwiebeln nur. Und gegen dieses Übel, Das sehr unangenehm, Hilft selber nur die Zwiebel, Nach Hahnemanns System. Dies laßt uns gleich versuchen - Gott gebe, daß es glückt - ![]() Signatur Ich stelle ehrliche Fragen und liebe ehrliche Antworten...wie auch immer sie ausfallen... | |||
Angela ![]() Status: Offline Registriert seit: 01.01.2008 Beiträge: 252 Nachricht senden |
Meine Großmutter legt sechs Rinderrouladen ![]() Signatur Ich stelle ehrliche Fragen und liebe ehrliche Antworten...wie auch immer sie ausfallen... | |||
Minka ![]() Status: Offline Registriert seit: 19.02.2007 Beiträge: 3031 Nachricht senden |
liebe Angela, Signatur lasst uns wachsam sein! | |||
Angela ![]() Status: Offline Registriert seit: 01.01.2008 Beiträge: 252 Nachricht senden |
»Der Nachmittag war reizend. Wollen Sie nicht noch bleiben und mit mir essen? Ich habe allerdings nur wenig im Hause, ich war nicht auf Besuch vorbereitet. Auch mein Mädchen ist nicht da...« Thomas strahlte jungenhaft: »Wenn ich noch bleiben darf? Aber dann müssen Sie erlauben, daß ich koche! Man kann auch aus wenigem delikate Dinge kochen!« Signatur Ich stelle ehrliche Fragen und liebe ehrliche Antworten...wie auch immer sie ausfallen... | |||
Angela ![]() Status: Offline Registriert seit: 01.01.2008 Beiträge: 252 Nachricht senden |
![]() Idylle Hundertunddreizehn Jahr ich stand, Auf dem Kirchenturm ein guter Hahn, Als ein Zierat und Wetterfahn. In Sturm und Wind und Regennacht Hab ich allzeit das Dorf bewacht. Manch falber Blitz hat mich gestreift, Der Frost mein’ roten Kamm bereift, Auch manchen lieben Sommertag, Da man gern Schatten haben mag, Hat mir die Sonne unverwandt Auf meinen goldigen Leib gebrannt. So ward ich schwarz für Alter ganz, Und weg ist aller Glitz und Glanz. Da haben sie mich denn zuletzt Veracht’t und schmählich abgesetzt. Meinthalb! So ist der Welt ihr Lauf, Jetzt tun sie einen andern ’nauf. Stolzier, prachtier und dreh dich nur! Dir macht der Wind noch andre Cour. Ade, o Tal, du Berg und Tal! Rebhügel, Wälder allzumal! Herzlieber Turm und Kirchendach, Kirchhof und Steglein übern Bach! Du Brunnen, dahin spat und früh Öchslein springen, Schaf’ und Küh, Hans hinterdrein kommt mit dem Stecken, Und Bastes Evlein auf dem Schecken! - Ihr Störch und Schwalben, grobe Spatzen, Euch soll ich nimmer hören schwatzen! Lieb deucht mir jedes Drecklein itzt, Damit ihr ehrlich mich beschmitzt, Ade, Hochwürden, Ihr Herr Pfarr, Schulmeister auch, du armer Narr! Aus ist, was mich gefreut so lang, Geläut und Orgel, Sang und Klang… Das berühmte Gedicht vom Cleversulzbacher Turmhahn setzt sich noch über unzählige Verse fort und kann natürlich hier nicht ganz wiedergegeben werden. ![]() Signatur Ich stelle ehrliche Fragen und liebe ehrliche Antworten...wie auch immer sie ausfallen... | |||
Minka ![]() Status: Offline Registriert seit: 19.02.2007 Beiträge: 3031 Nachricht senden |
liebe Angela! Signatur lasst uns wachsam sein! | |||
Romi Status: Offline Registriert seit: 31.07.2007 Beiträge: 1379 Nachricht senden |
Und ich bin ganz verrückt in den verrückten | |||
Angela ![]() Status: Offline Registriert seit: 01.01.2008 Beiträge: 252 Nachricht senden |
![]() Ulrich Wickert Die Tür öffnete sich, und ein junger Mann trug eine Suppenterrine herein, bot Jacques die Kelle an und ließ ihn von der hellen Vichyssoise zwei Löffel in seinen Teller schöpfen. Jacques liebte diese Kartoffel-Lauchsuppe, und kalt, wie sie hier angeboten wurde» paßte sie gut zum Klima. Hess probierte und machte jenes melodische Geräusch, mit dem Gourmets ihre Zufriedenheit andeuten. Der junge Mann verließ den Raum wieder. Aus: Die Wüstenkönigin ![]() Ein Richter fliegt nach Afrika, und schon ist er in Waffenhandel und den Kampf um Öl, Milliarden Dollar und Diamanten verwickelt, ohne auf den Genuß am vorzüglichen Essen verzichten zu müssen. Und wie gut tun in der Gluthitze der Tropen ein kühler Weißwein und eine kalte Suppe! Zutaten: 500 g Kartoffeln, das Weiße einer Lauchstange, 2 Zwiebeln, 20 g Butter, Salz, Pfeffer, je 1 Messerspitze geriebene Muskatnuss und zerriebener Majoran, 1/4 l Fleischbrühe, 1/4 l Milch, 1/8 l Sahne, 2-3 Scheiben Weißbrot, Butter Zubereitung Kartoffeln, Lauch und Zwiebeln putzen, schälen und zerkleinern. Zwiebel und Lauch in der heißen Butter glasig dünsten, Kartoffeln, Gewürze und Fleischbrühe zugeben und in etwa 30 Minuten weich kochen. Abgießen, pürieren oder durchs Sieb streichen. Mit der Milch verrühren und kalt werden lassen. Dann abschmecken, mit der leicht geschlagenen Sahne verrühren und mit in etwas Butter gerösteten Brotwürfeln bestreuen. Signatur Ich stelle ehrliche Fragen und liebe ehrliche Antworten...wie auch immer sie ausfallen... | |||
Angela ![]() Status: Offline Registriert seit: 01.01.2008 Beiträge: 252 Nachricht senden |
![]() Thaddäus Troll In einem unliebenswürdigen Gewand verbirgt sich ein delikater Kern. Sie schmecken hehlinge (=heimlich) gut, Außen pfui und innen hui, überspitzt ausgedrückt. Zunächst künden die Maultaschen des Schwaben Vorliebe für Gebilde aus Mehl, für Papp, wie sich Nichtschwaben herabsetzend ausdrücken, was auf schwäbisch onomatopoetisch: Babb hieße. Eine leichenfarbene Hülle aus Nudelteig entsagt jedem optischem Reiz und wirkt appetitzügelnd. Aber wie köstlich ist die reiche Fülle aus Bratwurstbrät, Schinken, Fleisch, Speck, Spinat, Zwiebeln, Eiern, Petersilie, Muskat und Majoran! Jede Hausfrau hat dafür ihr Spezialrezept. Diese Maultaschen schwimmen wie Wasserleichen in der Fleischbrühe. Oder werden mit Eiern überzogen, im Ofen gebacken. Oder mit Zwiebeln überschmelzt als blasse Wesen einem Kartoffelsalat beigelegt. Thaddäus Troll Maultaschen Hackfloisch, Zwieble, Peitschestecke, Wassergwoichte Doppelwecke, Peterleng, Spinat ond Brät, Älles durch die Fleischwolf dreht, Oier drüber, Salz ond Pfeffer, Geit a Toigle, geit en Treffer, Grad für d’Nudelböda g’richt; Und schao kriagt dui Sach a Gsicht! Drufgschmiert, zuadeckt, toilt ond gschnitte. Net lang gfacklet, maih ond ‚ditte, Nei end Brüah ond ufkocht gschwend! Selber schuld, wer’s Maul verbrennt! Heinz Eugen Schramm Lilly Urban schreibt dazu so schön: Der Maultasche werden wahre Wunderwirkungen nachgesagt: beispielsweise heißt es, sie kitte Ehen, bzw. ließe gar nicht erst zu, dass diese überhaupt zu kriseln beginnen - vorausgesetzt, die schwäbische Hausfrau beherrscht die Kunst des Nudelteig Knetens, Rollens, Füllens, Kochens einwandfrei. Dann ist ihr die Bewunderung und Zuneigung des Gatten für alle Zeit gesichert. So jedenfalls heißt es. Kein schwäbisches Gericht ist so beliebt und bekannt, wie besagte Taschen und so hielt ich es für angebracht, mich - als gebürtige ( aber bekennende nicht-kochende ) Schwäbin- auf die Spuren des Mythos Maultasche zu begeben. Ursprünglich galten die Taschen, wie auch die heute so beliebten Ravioli oder Pizzen, als "Arme Leute - Essen", denn alle Reste der vorhergehenden Tage, wie z.B. restliches Siedfleisch, hart gewordenes Brot oder altes Gemüse, konnten bei diesem Gericht noch mal auf wunderbare Weise vereint werden - ohne, dass es der Familie auffiel. Heute gelten die Maultaschen längst als salonfähig. Gefüllt mit Wachtelfleisch, Kalbsbries oder Morcheln, stellen sie die edle Variante dar. Wie auch immer: es gibt nichts, was man nicht in diese Taschen einbauen könnte. Ganz nach dem Motto: "En de kloinschte Däschla, send oft de beschte Sächla. ![]() Bildquelle 4 Scheiben Vollkorntoast 1 Zwiebel 1 Bund Petersilie 400 g Spinat, blanchiert 3 EL Pflanzenöl Salz, Pfeffer, etwas geriebene Muskatnuss 3 Eier 250 g Weizenmehl (Type 550) 30 ml Wasser 1 Eiweiß zum Bestreichen 3 Liter kochendes Salzwasser Toast, Zwiebel, Petersilie und Spinat klein schneiden. In 2 EL Öl anbraten. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. 1 Ei verquirlen und unter die Füllung mischen. Aus Mehl, 2 Eiern, 1/2 TL Salz, Wasser und 1 EL Öl einen geschmeidigen Teig kneten. Falls er klebt, etwas Mehl zufügen. Teig halbieren. Beide Hälften auf einer bemehlten Fläche ausrollen. Zwölf Portionen Füllung auf einer Teighälfte verteilen. Mindestens 1 cm breite Ränder freilassen. Diese mit Eiweiß bestreichen. Zweite Teighälfte darüber legen. Ränder fest andrücken und Maultaschen ausrädeln. Maultaschen in kochendem Salzwasser 10 Minuten bei mittlerer Hitze sieden lassen. Dies war ein LeseKostwunsch von Delfin. Signatur Ich stelle ehrliche Fragen und liebe ehrliche Antworten...wie auch immer sie ausfallen... | |||
Delfin ![]() Status: Offline Registriert seit: 04.01.2008 Beiträge: 703 Nachricht senden |
SUPERLECKER!!! Tausend Dank liebe Angela Signatur Die Seele ernährt sich von dem, worüber sie sich freut. (Augustinus) | |||
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