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MadameKaya ...
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...   Erstellt am 06.11.2005 - 20:03Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


...leider erscheint dieser Modezar nur als Randnotiz in diversen Bücher die sich mit dem Empire befassen. Er war wohl einer der ersten Großverdiener im Modezirkus, Josephine und diverse Bonaparte Damen ließen sich von ihm für horrende Summen einkleiden. U.a. entwarf er für die Mittvierzigerin Josephine eine pinkfarbne Robe aus Seidentüll die mit silbernen Sternen bestickt war.
Wer solche Mode entwirft ,den muß man doch einfach näher kennenlernen.

Weiß jemand Quellen, Bücher u.s.w zu diesem Herren?
Gibt es noch erhaltene Roben bzw. Abbildungen?





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Es gibt kein echtes Leben im Falschen...

Republicain ...
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...   Erstellt am 07.11.2005 - 07:40Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Schönes Thema!
Ich fände es ohnehin auch einmal interessanter, mehr über die Leute hinter den Kleidern zu erfahren. Wer waren die Tailleurs, Costumiers usw. Wohin ging wer? Wieviel Einfluss hatten einzelne Tailleurs auf die Mode direkt?
Leider sind aber scheinbar die meisten Schneider dem Dunkel der Vergessenheit anheimgefallen, zumal sie kaum soviele Personen auf einmal erreichen konnten, wie heutige Designer, war die Anzahl der Gesellen und somit die Größe der Betriebe der Handwerker, wo die Zünfte noch intakt waren, doch begrenzt.





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... Das Sturmläuten, das nun anheben wird, ist kein Alarmsignal, es bedeutet den Generalangriff auf die Feinde des Vaterlandes. Um sie zu besiegen, brauchen wir Mut, meine Herren, Mut und nochmals Mut; dann ist Frankreich gerettet.

Nanny ...
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...   Erstellt am 08.11.2005 - 10:46Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Liegt vielleicht daran, das die Leute damals, auf die Namen ihres Schneiders in der Öffentlichkeit nicht so viel Wert gelegen haben?
Der erste international bekannte war Charles Frederik Worth, der Mitte des 19. Jahrhunderts in Paris "Maison Couture" eröffnete. Da war der Name des Schneiders/Createurs Programm!

Bekannt wurde allerdings auch Marie Antonettes Schneiderin: Rose Bertin. Das war für diese zeit allerdings die große Ausnahme.

[Dieser Beitrag wurde am 08.11.2005 - 10:47 von Nanny aktualisiert]




Elisabeth 
Ast
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...   Erstellt am 09.11.2005 - 06:47Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


... ein letztes mal entwarf nun der gleiche Modekönig Louis Hippolyte Leroy (1763 -1829), von den Pariser Literaten "Dieu des Chiffons " genannt, der unter Marie Antoinette in Paris seine ruhmreiche künstlerische Laufbahn begonnen hatte, der den nicht weniger luxusliebenden Hof Napoleons wie einen der Großteil der europäischen Höfe beliefert hatte, die Roben für die auf den Thron zurückgekehrten Bouronen ....
Leroy hatte sich vielfach von den zeitgenössischen Malern zu seinen modischen Invetionen inspirieren lassen, vor allem , was die Farbzusammenstellung betraf. Er hatte außerdem das Glück, sich mit dem Zeichner A. Garnerey zu verbinden , der seine modischen Neuheiten für das " Journal des Luxus und der Moden " festielt.....

aus :

Modische Eleganz
München 1963





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der Unterschied zwischen Einbildung und Bildung besteht in Anstrengung und darin , daß man sich die Finger schmutzig macht .....

Judith 
Der Blätter zwey
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...   Erstellt am 09.11.2005 - 09:34Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Die Robe de Cour et traine von Josephine kann man hier bestaunen.

www.musees-nationaux-napoleoniens.org/pages/page_id19236_u1l2.htm

So weit ich mich erinnere zeigt das Buch "Age of Napoleon" mindestens einen seiner Entwürfe für Goldstickerei einer Robe. Das Buch ist heute vergriffen, aber antiquarisch kann man es noch finden.




Elisabeth 
Ast
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...   Erstellt am 09.11.2005 - 14:36Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


erstmal bitte ich um Enstchuldigung für den Schreibfehler :
Natürlich sind es die Bour B onen , die auf den Thron zurückgekehrt sind !!!!!

sag Judith ,
ist es das Originalkleid , was in Malmaison ausgestellt ist,oder gab es vielleicht mehrere..?
Hab mal gehört , daß Josephine ihr Krönungsornat
dem Mainzer Dom verschenkt hat , damit daraus liturgische Gewänder gemacht werden .....





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Republicain ...
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...   Erstellt am 10.11.2005 - 07:26Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Zu Rose Bertin kurz ein Wort.
Im Prinzip gab es Schneiderinnen in dem Sinne noch nicht. Denn was auf Figur gearbeitet war wie Corps, Corsettes und wohl auch Reitjäckchen wurde von Männern gemacht. Den Frauen fielen zumeist eher die Arbeiten des Nähens oder Drapierens zu. Im L'Art du Tailleur gibt es einen sehr aufschlussreichen Stich, auf dem Herren eben an den anliegenden Teilen arbeiten, während sich die Frauen mit dem Zuschneiden der ganz großen Stoffstücken, hier wohl einer Robe à la Francaise beschäftigen.
Leider weiß ich nicht, ob sich das im Empire änderte. Weil aber ja die Emanzipation der Frau eher wieder zurück gedrängt wurde, kann ich mir das kaum vorstellen.





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Elisabeth 
Ast
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...   Erstellt am 10.11.2005 - 08:26Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Rose Bertin gehört zu den allerersten Frauenunternehmerinnen im Modegeschäft-

weiter ging es dann erst wieder mit z.b. Madame Paquin(um 1900 )





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MadameKaya ...
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...   Erstellt am 11.11.2005 - 12:54Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Stimmt die Krönungsrobe war von Leroy!!!
Das ist ja eine interessante Geschichte mit dem Geschenk an den Mainzer Dom..Ich hoffe es ist nur ein Gerücht

Über Rose Bertin gibt es ein lesenswertes Buch : " Die Kleidermacherin " von Anne Dion.

Nun vielleicht erbarmt sich ein Schriftsteller und schreibt mal die fiktiven Memoiren von Meister Leroy, stelle ich mich sehr spannend vor.

Irgendwo habe ich mal gelesen, das dieser Mensch zahlreiche Allüren gepflegt hat wie z.b. lackierte Fingernägel und baden in Champagner. Hört sich für mich allerdings sehr nach Gesellschaftsklatsch an
...

[Dieser Beitrag wurde am 11.11.2005 - 12:55 von MadameKaya aktualisiert]





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Judith 
Der Blätter zwey
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...   Erstellt am 11.11.2005 - 17:51Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


"Zu den formalen der Krönung nachfolgenden Zeremonien trug Josefine das sogenannte "petit costume", von ihrem Courturier Leroy realisiert, nach dem Entwurf von Isabey." (Übersetzung von Age of Napoleon) Für die Hofkleidung gibt es ganz genaue Regularien beispielsweise waren die Farben der Hofschleppen genau fest gelegt. Rot,blau und grün war nur den Prinzessinen erlaubt. Damen der geladenen Botschafter durften nur in anderen Farben zu offiziellenn Emfängen erscheinen.
In Age of Napoleon kann einiges über Leroy lesen.
Er bagann seine Karriere bevor der Revolution.
Er bekam Muster und Entwürfe eine Madame Raimbault
und arbeitet Mit Debucourt und Vernet und machte Werbung für seine Entwürfe In der neuen PubliKation Le Journal des Dames et des Modes, von Paul de la Mesangère herausgegeben.




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