Mediterranea, eine Insel im Mittelmeer.

Eine Insel, ein unabhängiger Kleinstaat - genau im Kreuz der vier größten Mächte dieser Zeit: Rom, Athen, Alexandrien und Karthago - ein Ort der Weisheit und des Wahnsinns, der Korruption und der Freundschaft, der Freiheit und des Kampfes, ein Schmelztiegel der Kulturen und Klassen, wo Senatoren einem illustren Leben frönen, Händler aus aller Welt die exotischsten Dinge darbieten und Sklaven um ihre Freiheit kämpfen. Erlebe das Schicksal: Tauche ein in eine Welt voller Intrigen, Kampf, Spannung, Spaß, Liebe und Hass - werde Teil von Mediterranea!

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Leonida
unregistriert

...   Erstellt am 15.01.2007 - 21:43Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Aruns



Arnus hatte das Gepäck vor die Koje gestellt und dann wieder zu Leonida geschaut, um weitere Anweisungen zu erhalten. Nun war es nicht so, dass er ihr einfach nur treu diente, sie waren ja schon so etwas wie Freunde geworden, doch in der Öffentlichkeit miemte Aruns den bravem Sklaven, kannte er doch Leonidas Wesen inzwischen nur zu gut.

Aber es fiel Arnus schwer, ein Lachen zu unterdrücken, als er Lysanders Worte hörte und musste sich leicht wegdrehen, damit man es nicht sah, wie er es unterdrückte.

Leonida hingegen drehte sich ruckartig zu Lysander um, als dieser so etwas wie eine Drohung aussprach und funkelte ihn brüskiert an.
»Das ist nicht Euer Ernst! Dann schafft ein paar mehr Fässer an Trinkwasser an Bord. Ich zahle es auch!« kam es entrüstet über ihre Lippen, obwohl sie es elegant schaffte, selbst ihre Verwunderung und Wut geschickt zu unterdrücken. Anfangs aber war ihre Stimme höher, aggressiver gewesen, nur den Rest des Satzes, da hatte sie sich wieder schnell im Griff und schenkte Lysander sogar ein wohlwollendes Lächeln.
»Ihr wollt Euch doch kein gutes Geschäft entgehen lassen?« Schon kramte sie nach ihrer Geldbörse.




Lysander
unregistriert

...   Erstellt am 15.01.2007 - 22:17Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Lysander lachte auf. Anscheinend hatte sie keine Ahnung was Laderaum auf seiner Triere kostete. "Steckt eure Börse wieder weg!" lachte er laut heraus und blickte dann auf die Taschen, die ihr Sklave hereingebracht hatte. "Außer eure Geldbörse hat die Ausmaßevon den Taschen da - das könnte reichen um genügend Fäßer mit Trinkwasser an Bord zu nehmen. Ich wißt, wie sind einige Monate an Bord - vielleicht sogar länger."

Dann zwinckerte er ihr schelmisch zu. "Meerwasser ist nicht schlecht! Die Syrerinnen verwenden es als Schönheitsmittel!"




Leonida
unregistriert

...   Erstellt am 15.01.2007 - 22:31Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Leonida gab sich geschlagen. Und dan sie eine gute Beobachterin war, bekam sie ein wenig von Arnus Verhalten mit. Dennoch wütete es in ihr. Doch auf die Worte von Lysander sagte sie:

»Nun ja, ich bin ja nicht aus Zucker. Dann eben Meerwasser!!«

Dennoch fand sie dies nicht gerade prickelnd.

»Wo wird Aruns schlafen?« fragte sie dann. »Ich hätte ihn gerne in meiner Nähe. Er ist auch mein Leibwächter!«




Lysander
unregistriert

...   Erstellt am 17.01.2007 - 22:02Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


"Vor Eurer Türe?" fragte Lysander vorsichtig, nicht wissend, ob sie das auch als untragbar abtun würde. Schließlich war er ein Sklave und selbst der Schiffsjunge, der frei war, verbrachte seine Nächte zuweilen vor Lysanders Kajüte. "Ansonsten kann er sich noch ein freies Plätzchen auf den Ruderbänken zum Schlafen suchen - oder im Mannschaftsraum unter Deck, aber der ist stickig und nicht sehr beliebt."




Leonida
unregistriert

...   Erstellt am 18.01.2007 - 22:24Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Aruns



Noch bevor Leonida auf Lysanders Frage eine Antwort geben konnte, mischte er sich ungefragt in das Gespräch ein. Zwar war er "nur" ein Sklave, aber solche Freiheiten hatte er sich schon immer herausgenommen und Leonida behandelte ihn schliesslich auch nicht grundsätzlich wie einen Sklaven.

»Ich kann gerne vor Eurer Tür schlafen, Leonida!« sprach er gelassen. Er redete sie auch nicht mit "Herrin" an, das selbst wollte se nicht.

Außerdem kannte Aruns Leonida inzwischen ein paar Jahre und merkte, dass sie sich nur so leicht zickig gab, weil sie innerlich aufgeregt schien. Vielleicht machte ihr die Reise so fast alleine doch Angst? Auf einem Schiff, auf dem sie die einzige Frau war? Natürlich würde sie dies niemals zu geben und sie war schliesslich eine resolute Frau, die wusste, was sie wollte und die es gewohnt war, sich durch zusetzen. Doch der Schlag der Männer war ein anderer, als sie gewohnt war. Und so lächelte er freundlich und wandte sich an Lysander: »Eine Decke als Untergrund und eine zum Zudecken reicht mir völlig!«

Leonida lächelte nun leicht gekünzelt, fuhr sich mit einer Hand an ihre Stirn. Leichte Kopfschmerzen plagte sie, doch es war noch nicht so schlimm wie sonst. Und so blickte sie erst zu Aruns, dann zu Lysander und relativ milde sprach sie dann:
»Nun gut, dann schläft er vor er Tür.« Sie hatte ihre Stimme und ihre Blick kurz gesengt. War dies ein kurzer Anflug von Schwäche? WIe auch immer, schon bald hob sie wieder ihren Blick und blickte Lysander unverwandt an: »Aber das mit den Sirenen ist wohl wieder einer Eurer zahllosen Scherze, hmh? Seemannsgarn!« Sie versuchte ein offendes lächeln, doch es missglückte ihr.

Für einen Moment wirkte sie wirklich ein wenig unsicher und so straffte sie leicht die Schultern.




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...bis zum 29 Mai 2008 / 17:30 Uhr


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