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RitaAngel ...

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Status: Offline
Registriert seit: 24.05.2005
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...   Erstellt am 26.04.2006 - 12:44Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 





Montag, 24. April 2006

Unglaublich! Heute ist Lenny 9 Monate alt!
Ja kanns denn wahr sein, dass die Zeit wirklich so schnell vergeht?!
Und doch ist es so...
Warum ich heute schreibe, hat folgenden Grund: Meine Mutter,
Lennys Oma Erika, meinte, ich solle das mal aufschreiben,
wie wir es geschafft haben, dass das Kind nachts durchschläft.
Ich dachte, sie meinte, damit man mal nachschauen kann,
wenn Lenny älter ist, oder wenn das zweite (?!) Kind da ist.
Aber sie meinte, man wüsste ja nicht, wie die Menschheit
sich so weiterentwickeln würde und vielleicht ist das was ich jetzt schreibe,
gar nicht mehr so komisch in ein paar Jahren.
Vielleicht würden dann schon viele Menschen so was „Komisches“ machen...
also...das war so:

Lenny hat seit seiner Geburt alle zwei Stunden an der Brust getrunken,
24 Stunden, 7 Tage die Woche.
Am Anfang ging es, aber Woche für Woche wurde mein Schlafdefizit größer
und als Lenny dann ab dem 7. Monat tagsüber Brei zu essen bekam,
fand ich irgendwann, dass wir das mit dem nächtlichen Trinken
auch sein lassen könnten.
Am 25. März, einen Tag nach seinem 8-Monatigen-Geburtstag,
schlief Norbert zum ersten Mal alleine mit Lenny im Schlafzimmer
und ich in Lisas Zimmer.
Norbert gab ihm nur Wasser zu trinken und seinen Schnuller, wenn er aufwachte.
Morgens um 7 holte mich Norbert dann und ich stillte das Kind.
Seit dieser Nacht bekam Lenny nur noch Wasser und seinen Schnuller,
wenn er aufwachte...und er wachte nach wie vor so auf wie früher,
weil er es ja gewohnt war.

Eine Woche später fing ich an, einen Schlaf-Ess-Plan zu schreiben
und zeichnete auf, wann Lenny schlief, wann er wach war und wann er aß.
Schnell kristallisierte sich ein Muster heraus,
das ich nach und nach noch etwas zurecht rückte, indem ich ihn immer zur gleichen Zeit hinlegte und fütterte.
Nachts schlief er immer noch nicht durch.
Wir kamen auf die Idee, dass wir ihn vielleicht störten, mit unseren Schlafgeräuschen (schnarchen und so...),
daher beschlossen wir Lennys Umzug in sein Kinderzimmer.
Am 14. April, dem Karfreitag, zog Lenny aus dem elterlichen Schlafzimmer aus....
Lenny wachte immer noch alle zwei Stunden, manchmal sogar stündlich, auf.
Norbert und ich schliefen abwechselnd in seinem Zimmer im „Notbett“.
Das war gar nicht gut...
Ich erzählte das meiner Mutter am Telefon und Gerhard,
ihr zweiter Mann, rief aus dem Hintergrund, ich solle das doch mal „programmieren“,
dass der Lenny schläft...auf diese Idee war ich noch nicht gekommen.
Ich hatte es zwar früher schon mal mit suggestiver Projektion versucht,
aber das half nicht.
Also gut, ich programmierte.
Ich ging in mein Labor, setzte mich mit meinen drei Berater hin
und sah mir auf meiner Kinoleinwand einen Film an,
in dem ich super-ausgeschlafen und fröhlich war,
das Kind glücklich auf dem Arm, weil es selig die ganze Nacht durchschlief.
Ach war das schön!
Danach bat ich meine Berater sich darum zu kümmern,
das alles auch wirklich funktionieren würde und sagte,
sie sollten sich selbst um Lenny kümmern oder jemanden schicken.
Plötzlich stand Josef im Labor,
der vor 2 Monaten verstorbene Vater von Norbert, Lennys Opa.
Josef war mit 78 Jahren an Lungenkrebs gestorben.
In seinen letzten Monaten war Lenny sein ein und alles
und mindestens zweimal die Woche bei ihm und seiner Freundin Eveline.
Ich war erstaunt und fragte:
„Josef, was machst du denn hier?!“
Er antwortete: „Na ich soll doch jetzt nachts auf den Lenny aufpassen.“
Ok, ich war zwar sehr überrascht, hatte aber nichts dagegen
und meinte zu ihm, er könne gerne den Job haben.
Nachmittags stöberte ich im Internet und beschloss,
mit Lenny einen „Behandlungsplan“ zu machen
und ihn nach einem bestimmten Schema weinen zu lassen, maximal 10 Minuten.
Lenny sollte ohne Schnuller einschlafen
und nachts auch nichts mehr zu trinken bekommen.
Ich las den Plan Norbert abends vor, als er mit Lenny in der Badewanne saß.
Norbert war einverstanden.
Ich brachte Lenny ins Bett, ohne Duzi, nur mit Bärchen und siehe da:
In dieser Nacht vom 18. auf den 19. April schlief Lenny
ohne einen Mucks bis morgens um 8.30 Uhr durch.
Ich selbst wachte mehrmals auf, weil ich mir Sorgen machte,
ob alles ok sei mit dem Kind.
Auch in der nächsten Nacht schlief er durch
und ich schlief auch schon viel besser.
Dann fiel mir Josef wieder ein und ich ging mittags ins Labor.
Josef stand gleich hinter der Tür und stürzte auf mich zu, als ich reinkam.
Ich sagte ihm, er sollte warten,
ich wolle erstmal meine Berater begrüßen, was ich auch tat.
Dann war Josef dran, der fragte „Na, wie findest du das jetzt mit Lenny?“
Ich meinte „Prima, wie hast du das gemacht“? Er antwortete:
„Ich sitz nur bei ihm und halte ihm Händchen“.
Das fand ich prima und ich bedankte mich vielmals bei ihm und fragte ihn,
ob er das jetzt jede Nacht machen könnte.
„Klar“, meinte er. „Irgendwas muss ich doch auch machen für meinen Enkel“.
Das fand ich toll.
Ich fragte Josef,
wie es denn so wäre auf der anderen Seite und was er denn so tun würde.
Er meinte, es wäre alles ganz toll da und er würde viel Golf spielen.
„Golf? Gibts das denn da?!“ „Ja, und das ist viel besser dort,
die Bälle fliegen viel weiter und das schlagen ist viel einfacher“.
Wieder war ich sehr erstaunt.
Ich fragte ihn, ob er die Eveline denn vermissen würde. Da meinte er:
„Schon, aber es ist nicht so schlimm,
meine ganzen Kumpels sind ja immer auf dem Golfplatz.
Und das beste ist, es ist alles umsonst!“
(Josef hatte es in seinem Leben nicht so mit dem Geld.
Er gab mehr aus, als er hatte. Er war sehr großzügig). Ich lachte.
Dann fragte ich ihn, wie er das denn jetzt finden würde,
dass es auf der anderen Seite DOCH weiterging?
Ich hatte ihm das ja erzählt. Er sagte, ich hätte Recht gehabt,
aber er hätte mir das halt nicht geglaubt,
weil ich ja schließlich die einzige gewesen wäre, die so was erzählt hätte.
(Josef war sehr gläubig, katholisch.
Er glaubte an Himmel und Hölle und das Fegefeuer).
Ich schmunzelte, verabschiedete mich und ging wieder nach oben.

Ja und vorgestern Nacht um 23 Uhr (Norbert war nicht da),
lag ich im Bett und ging ins Labor, weil ich mich nochmal bei Josef bedanken wollte,
dass er jede Nacht bei Lenny Händchen hält und Lenny jetzt so gut schläft.
Ich kam ins Labor und da standen meine drei Berater, aber kein Josef.
Ich begrüßte sie und fragte:
„Wo ist denn der Josef“? Da schauten sie mich nur an und meinten
„Na beim Lenny drüben“.
Ich musste arg lachen...das hatte ich ganz vergessen....




(Brief von einer Teilnehmerin des Ackermann-Mentaltrainings
vielen herzlichen Dank und weiterhin vom Guten nur das Beste!)





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ღ.•:*¨`*:•.♥˙٠•●●•٠·˙˙·٠•●●•٠·˙♥.•:*¨`*:•.ღ

In diesem Sinne wünsche ich allem was IST,
den inneren und äusseren Frieden!

ღ.•:*¨`*:•.♥˙٠•●●•٠·˙˙·٠•●●•٠·˙♥.•:*¨`*:•.ღ

Sylvi ...
Lichtgestalt
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Status: Offline
Registriert seit: 03.12.2005
Beiträge: 373
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...   Erstellt am 26.04.2006 - 20:30Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 



Das ist ja echt eine geniale Geschichte. Ist echt super was man alles machen kann.





Signatur
Carpe diem.


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