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Raineu ...
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...   Erstellt am 12.05.2021 - 20:42Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Leistungsloch bei Vollgas

Hallo liebe Z200 Gemeinde,
nach über 2 Jahren habe ich meine Z200 (Kosename „Brummer“) reaktiviert.
Da ich seinerzeit den Sprit nicht abgelassen hatte, war im Vergaser eine Menge Schmodder den ich entfernen musste. Also Vergaser kompl. Gereinigt, inkl. Aller Düsen.
V. eingebaut und Brummer läuft geradezu traumhaft im Leerlauf und in den unteren ca. 75% des Gasbereichs. Wenn ich mehr Gas gebe, fällt die Leistung deutlich ab und es ist das typische „Anzaugröhren“ zu hören. Der Motor stottert teilweise wenn ich das bei höheren Drehzahlen mache. Dann ist es fast so als wenn er nicht genug Benzin bekommt.

Ich habe
- Benzinstand im Schwimmergehäuse kontrolliert
- Die Düsennadel höher gehängt (jetzt vorletzte Stellung von unten)
- Kerzengesicht kontrolliert nach Vollgasfahrt (irgendwo zwischen braun und hellgrau)
Insgesamt habe ich den Eindruck dass Sie bei Vollgas zu mager läuft.
Hat jemand einen Tipp?

Gruß an Alle von Brummer und Rainer





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...   Erstellt am 12.05.2021 - 21:19Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Servus Rainer

mal "doof" gefragt, was hast Du denn für ne Hauptdüse drinne?

Frage 2:

Wie verhält es sich, wenn Du im "Schneckentempo" das Gas aufreißt?

Denn es muss ja nicht zwingend eine zu kleine Düse sein, evtl. ist die auch zu groß und "drosselt" auf die Weise.

Soweit ich das Handbuch im Kopf habe, sollte ne 102,5 Düse drin sein, ich fahr im PW 26 ne 105er, aber mit 250-Motor (Duweißtschon)

Gruß vom SemmeL





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Raineu ...
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...   Erstellt am 12.05.2021 - 23:29Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Moin Semmel,
ich weiß nicht welche Hauptdüse drin ist. Muss ich jetzt mal am WE prüfen. Ich kann mich nur nicht erinnern, dass ich die Probleme vor 2 Jahren hatte.- ???

Wenn ich im Schneckentempo das Gas aufreiße, passiert genau das:
- Leistung geht auf null
- Es gibt diese typische „Ansaugröhren“
Wenn ich das Gas dann zurück nehm setzt die Leistung ziemlich ruckartig wieder ein.

Wieso kann eine zu große Düse den Effekt auch hervorrufen?

Gruß
Rainer





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...   Erstellt am 13.05.2021 - 17:28Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Servus Rainer,

das mit dem ganz langsamen Aufreißen meinte ich deswegen, dass es wenn zuviel Sprit kommt, die Verbrennung im Schneckentempo noch eher funktioniert und der genannte Effekt eher beim "Kickdown" auftritt.

Ich hab das mal gelesen, dass es einen Drosselsatz mit größeren als den regulären Düsengröße gibt..

Schau einfach mal was drin ist, ist ja kein Akt,
beim PW 26.. 2 Handgriffe, wenn der Sprit aus der Schwimmerkammer raus ist.

Du schriebst ja auch davon, dass der Luftfilter modifiziert sei?

Zuviel Luft könnte natürlich auch sein.

Wieso das vor 2 Jahren nicht aufgetreten ist, kann ich Dir nicht sagen.

Der Ansaugstutzen ist dicht, vor und hinter dem Vergaser - keine ganz gemein zu erkennenden Haarrisse?



Gruß vom SemmeL





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Raineu ...
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...   Erstellt am 14.05.2021 - 01:08Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Guten Abend,
habe Heute, am heiligen Vatertag, meinen 2. Vergaser raus gekramt. Mal geschaut: Leerlaufdüse „38“ auf der Hauptdüse steht leider nix. Hab den Vergaser No. 2 eingebaut, eingestellt und Probe gefahren: Das Vollgasloch ist wech! Allerdings läuft Brummer bei Vollgas noch immer nicht ganz sauber. Schwer zu beschreiben. Nicht wirklich Zündaussetzer, einfach kein wirklich sauberer Vortrieb. Bei ca. 90 km/h ist Schluss. – Aber deutlich besser wie mit dem anderen Vergaser.
Kerzengesicht ist übrigens auch besser: Rand schön braun, Elektrode und Isolator so zwischen braun und anthrazit.

Morgen werde ich den 1. Vergaser mal aufmachen und die Bedüsung prüfen. Als nächstes Unterbrecherabstand und Zündzeitpunkt prüfen.

Ach ja Luftilter: Ein paar zusätzliche Löcher im Lufi-Kasten bzw. Deckel. Ansaugstutzen ist OK, ohne Risse.

Gut‘s Nächtle, Gruß
Rainer

[Dieser Beitrag wurde am 14.05.2021 - 01:11 von Raineu aktualisiert]





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...   Erstellt am 14.05.2021 - 08:09Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Guten Morgen Rainer,

"nein, gleich vorab - i bin nicht aus dem Bett gefalln"

zu Deinem Thema:

anderer Vergaser - neues Glück > GUT!

aber 90 Höchstgeschwindigkeit ist "zu wenig" - Richtig!

Nun gilt es mal systematisch alles zu prüfen,
Ausreichend Spritzufuhr - Benzinfilter, wenn ja - passende Größe, ich hab nämlich auch mal nen Drosselfilter gehabt, damit bin ich die 250er, den GiftZwerg mit 2,78 Liter gefahrn.. megamager!

Alternativ, den Wassersack vom Benzinhahn mal in Augenschein nehmen.. Sieb, etc..

Luftfilter, die Löcher zur Not erstmal mit Gaffer zu machen, kann das aber nicht einschätzen, wie groß die Löcher sind und die Menge an Zusatzluft ist?

Dann zum elektrischen - Martina hatte mal den Zündversteller etwas "schwergängiger" - das ist einer der Faktoren an den meist nicht gedacht wird. Auch den mal testen..

Ansonsten Ventilspiel prüfen,

Zündung und den Unterbrecher einstellen.. evtl. tauschen=? (falls verschlissen, solls geben - ich schreibe aus Erfahrung)

Steuerkette richtig gespannt?

Zuletzt, bzw. eigentlich vor dem Zündung einstellen,
mal die Nockenwelle "in betracht" ziehen, ned dass die einfach etwas verschlissen ist und am Ende der Leistungsdrehzahl nicht mehr optimal arbeitet - auch hier wieder mein Beispiel GiftZwerg - Höchsttempo sind auch nur noch 90/95 ABER eben mit fast 63.000 km ist die NW etwas eingelaufen, geht bei kontaktloser Zündung halt leichter anzusehn.

Und das ist "okay" für mich, weil für Autobahn zu fahren gibts eben Alternativen.

So nun wieder zurück zum Kaffee,
und Dir viel Erfolg in der Analyse, gell!


Gruß vom SemmeL





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Raineu ...
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...   Erstellt am 14.05.2021 - 22:43Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo,
Heut hab ich die „Sonnenlöcher“ zwischen den Wolken genutzt und bin mal etwas ausführlicher gefahren. Wenn es windstill war habe ich die 100 geschafft. Damit könnte ich notfalls leben. Wobei ich mir schon wünschen würde die 95 – 100 auch bei leichtem Gegenwind zu schaffen.

ABER, was anderes ist mir bei dem Vergasern Nr. 2 aufgefallen: Er hat im unteren Teillastbereich seine Probleme. Wenn ich z.B. irgendwo zwischen 30 und 60 km/h in geschlossener Ortschaft mit minimal Gas dahingleite, habe ich deutliche Zündaussetzer. Wenn ich dann nur ein bisschen Gas gebe und beschleunige ist es weg.

Versuch im Stand: Brummer läuft mit ca. 1.000 rpm absolut sauber im Leerlauf. Jetzt gebe ich gaaanz langsam Gas. Brummer fängt an zu husten, Drehzahl geht zurück. Im Extremfall stirbt der Motor ab. Drehe ich nur ein bisschen mehr am Gas, erholt sich die Drehzahl und so ab 1.300 rpm läuft Brummer wieder rund. Im Prinzip der gleiche Effekt wie in obigen Absatz. Offensichtlich ein Problem oberhalb vom Leerlauf, im unteren Teillastbereich.

Ja werd wohl alles prüfen müssen inkl. Eine anderen Kerze.
Bin ein bisschen frustriert.

Gruß
Rainer

[Dieser Beitrag wurde am 25.05.2021 - 22:38 von Raineu aktualisiert]





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...   Erstellt am 25.05.2021 - 23:34Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Kerzentausch hat nichts gebracht.

Vergaser Nr. 2 mit neuen Düsensatz (außer Nadeldüse) bestückt. Eingebaut, dabei Ansaugstutzen so eingesetzt dass „up“ oben war (war vorher unten).
=> Brummer läuft völlig unregelmäßig. Kein stabiler Leerlauf einstellbar.
=> Bremsreiniger, bei laufenden Motor in Bereich des Ansaugstutzens gesprüht.
=> Motor dreht hoch.
=> Vergaser + Ansaugstutzen wieder raus.
Stutzen beäugt: Risse im Ansaugstutzen im Bereich wo „up“ steht.
In der Bastelkiste gekramt und einen neuen, nicht originalen Ansaugstutzen (ca. 7 mm höher, Löcher mussten etwas aufgebohrt werden) gefunden. Eingebaut. Lufi musste brutal nach hinten gewürgt werden um die 7 mm aus zu gleichen
=> Leerlauf lässt sich problemlos einstellen. Wetterbedingt nur kurze Probefahrt möglich.
=> läuft im untern und mittleren Bereich einwandfrei. Vollgas wollte ich nicht testen, da Motor kalt war.
Man wird sehen, wenn das Wetter besser ist.

Vermutlich hätte es den neuen Düsensatz gar nicht gebraucht.





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...   Erstellt am 26.05.2021 - 08:41Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Guten Morgen Rainer,

Schimpfwort mit "F" ?

Falschluft!

Es scheint, Du bist dem Rätsel auf der Spur.

Wenn der Stutzen "oben" Risse hat und verkehrtherum eingebaut war, siehst Du die nur schwer, außer Du arbeitest auf der Bühne.

Die Löcher im Luftfilter sind nun schon zugeklebt?

Ich mag nichts versprechen, aber ich denke ich hab noch einen Z200-Stutzen "rumliegen", wobei es auch neue Alternativen gibt, hier bei uns im Forum wurde schon darüber berichtet.

Sonnige Grüße vom SemmeL
(14 Grad & trocken, was will ich mehr? = nix )





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...   Erstellt am 26.05.2021 - 15:13Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Semmel,
ja, der Lufi-Kasten ist wieder original. Wg. dem Stutzen: Ich hatte wie gesagt einen da, der neu ist, den ich trotz der 7 mm mehr reingewürgt habe.
Hatte dann auch im Forum mal zum Thema Ansaugstuzen geschaut und bei Heavy - Tuned GmbH mir 2 x den hier bestellt:

Adapter 30mm - Gummi für Stage6 PTFE Ansaugstutzen
(passend für Mikuni TM24 / Stage6 TM24 Vergaser)
Artikel 2242

Mal schauen was da kommt. Werde berichten.

Ich hab den Stutzen mal vermessen:

Maße Originalansaugstutzen:
Lochabstand: 62,5 mm
Höhe: 26,5 mm
Durchmesser Vergaser 31,5 mm

Gruß
Rainer

12 Grad, nass & trübe, ich will mehr !!!





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