| Ersteller | Thema » Beitrag als Abo bestellen |  |
Minka unregistriert
| Erstellt am 02.07.2008 - 11:42 |  |
Danke, liebe Roswitha,
schicke Dir flaumfedrige Gedanken
zur vollen Genesung.
Ingeborg
|
|
|
<besucherin> unregistriert
| Erstellt am 03.07.2008 - 06:52 |  |
liebe roswitha,
ich bedanke mich herzlich für die wunderschöne federn.
ein dankeschön
federleicht
aber ehrlich
fliegt zu dir.
|
<Zoe> unregistriert
| Erstellt am 29.07.2008 - 10:51 |  |
Lebenstanz
Rosenumwunden
Gedanken umrunden
ewige Kreise
schwindelnd erregend
kunstvoll balacend
verborgen, versteckt
entzerrendes Lachen
weil ein Tanz den anderen jagt
Lebenstanz
ewiglichwandelnd
© Zoe
|
Tagtraeumerin unregistriert
| Erstellt am 24.08.2008 - 10:40 |  |
Lebenstanz
lebend geboren
lebensfähig
Lebensbeginn
Lebewesen
Lebensangst
Lebensphilosphie
Lebensfremd
Lebensqualität
Lebensgemeinschaft
Lebenskraft
Lebenserwartung
Lebensunterhalt
lebensfroh
lebenswert
Lebenslage
Lebensgefahr
lebensmüde
lebendig
Lebensinhalt
Lebenskünstler
Lebenswerk
lebensuntüchtig
Lebe wohl
Lebenstanz
|
<Gestriger> unregistriert
| Erstellt am 26.08.2008 - 12:43 |  |
Ihr Leben ist der Tanz - ein Lebenstanz
Tänzer des Jahres wurde der beinahe sechzigjährige Düsseldorfer
Raimund Hoghe

Homepage
Raimund Hoghe geehrt,
der einst als Journalist Porträts schrieb,
bevor er erst als Dramaturg bei Pina Bausch, dann selbst als Performer zum Theater der Körper kam.
Die Umfrage unter den Kritikern wird von der Zeitschrift Balett - Tanz einmal im Jahr organisiert.
Tänzerin des Jahres wurde die ehemalige Starballerina Sylvie Guillem,
die heute Solos in London mit zeitgenössischen Choreografen wie Akram Khan und Russell Maliphant entwickelt

Zeitungsartikel Berlinerfestspiele
weitere Bilder und Kurzbiografie
|
<Marit> unregistriert
| Erstellt am 12.02.2009 - 10:57 |  |
Wirf deine Schuhe weg und tanze
Spüre die Erde unter den Füßen
die Wurzeln der Klänge
lass die Musik deinen Körper erobern
und deine Seele
Wirf deine Schuhe weg und tanze
schenke deiner Sehnsucht goldene Flügel
Schließ deine Augen und träume Träum von der endlosen Weite des Meeres
und von dem Spiel der Wellen
vom Aufgang der Sonne über der Bucht
von dem Schrei der Möwe
den vielen bunten Kähnen
dem Geruch der Fische
vom Geschmack des Salzes träume
und vom Prickeln der Haut
Schließ deine Augen und träume Träum
vom leuchtenden Blau und Weiß der Häuser
von Granatäpfeln und Olivenhainen
von der kleinen Kapelle hoch auf dem Felsen
von scheuen Blicken und lachenden Augen
von zerfurchten Gesichtern, die Geschichten erzählen
Wirf deine Schuhe weg und tanze
Lass dich erfassen vom Gleichklang der Schritte
fühle und höre ihr Trommeln
tauch ein in den Rhythmus des Lebens
Ein Schritt für das Weinen und zwei für das Lachen
Ein Schritt für die Einsamkeit und zwei für die Liebe
Ein Schritt für die Angst und zwei fürs Vertrauen
Ein Schritt für die Flucht und zwei für die Hingabe
Ein Schritt für den Krieg und zwei für den Frieden
Ein Schritt für die Fesseln und zwei für die Freiheit
Ein Schritt für den Tod und zwei für das Leben
Wirf deine Schuhe weg und tanze
Lass die Musik deinen Körper erobern und deine Seele
Schließe die Augen und träume
Tanze und träume und tanze die Liebe
Tanze und träume und tanze das Leben
Tanze und tanze und tanze -
Omal
|
Mondnixe unregistriert
| Erstellt am 20.02.2009 - 12:39 |  |
Auch ein Lebenstanz
Es überraschte sie,
dass sie allein blühte
Es war nicht die Jahreszeit der Blüten
Sie hatte sich täuschen lassen
durch einen Sonnenstrahl
inmitten ihres öden Lebens
der Moment der Wärme war trügerisch und flüchtig
Mitten im Winter lassen sich
einsame eiserstarrte Knospen davon verführen
Sie bedauerte es nicht
Sie weinte nicht
Sie taumelte
und zog sich zitternd zurück
als die Kälte sie wieder berührte
|
Pipasi 

Status: Offline Registriert seit: 01.03.2007 Beiträge: 242 Nachricht senden | Erstellt am 21.02.2009 - 17:00 |  |
Liebe Roswitha,
Lebenstanz erinnert mich an meine ersten Tanzstunden in Indien.
Die Andersartigkeit des indischen Tanzens erfuhr ich gleich zur ersten Unterrichtsstunde.
Bevor ein Schüler den ersten Schritt tanzt, muss er das »Namaskar« lernen, das »Ich will nichts«.
Damit begann und endete der Unterricht. Der kurze »Gruß-Tanz«, ein paar Schritte, die Hände
vor der Brust zusammengelegt, ist das Ritual, mit dem jeder indische Tänzer seinen Tanz umschließt wie einen heiligen Kreis - selbst wenn er nur trainiert.
Außerhalb dieses Kreises ist er ein Mensch wie jeder andere, innerhalb wird er zum Handwerkszeug Shivas.
»Namaskar!«, sagte der alte Meister zu Beginn meiner ersten Tanzstunde, »Den Willen ablegen und sich öffnen!«
Ohne jeden Pathos deutete er auf den obersten Punkt des Kopfes und beschrieb mit beiden Händen eine Art Kanal zum Himmel hinauf: ».. .und Gott hereinlassen, damit er mit deinem Körper tanzen kann!«
Das war die ganze Theorie, die mir über Kathakali zuteil wurde. Auf den ersten Blick ein bisschen wenig, war ich schon geneigt zu meinen.
Jedoch das Namaskar umzusetzen und in Denken und Praxis einzubeziehen, ziemlich viel - für einen westlich geprägten Menschen nicht leicht zu bewältigen.
Demut üben, bevor man tanzt! Demut! Dieses Wort besitzt keinen guten Ruf in unserer Kultur, ich kannte es lediglich als verpönte Eigenschaft.
Ich war stolz auf den eigenen Willen, und in unserer westlichen Gesellschaft gilt es als besonders erstrebenswert, mit ihm eigennützige Leistungen zu vollbringen.
Nun lehrte mich ein alter indischer Meister völlig andere Dinge. Ich solle meinen Willen aufgeben!
Das »Ich will nichts« suggerieren und verinnerlichen, damit Gott »in mich hinein« kommt und mit meinem Körper tanzt.
Die Vorstellung wirkte elektrisierend: Im Körper des Tänzers erscheint die Gottheit den Menschen!
Diese Perspektive war neu und aufregend für mich. Tanz als Transportmittel für einen göttlichen Besucher auf Erden, der im wörtlichen Sinne leibhaftig bei den Menschen ist, von ihnen leibhaftig gefühlt.
Ja mehr noch: Er feiert mit ihnen!
Was für ein Bild: Gott tanzt mit den Menschen! Gott und Mensch tanzen gemeinsam!
Dennoch, die Demut machte mir zu schaffen. Schmerzen in den Knien verrieten tagtäglich den Widerwillen meines Egos.
Machtvoll sein Protest, von praktizierter Demut wollte es nichts wissen. Aber ich begab mich auf den Weg dorthin und übte, und das allmorgendliche Namaskar tat leise und unauffällig seine Wirkung.
Grüße aus meinem Herzen für Deinen Lebenstanz
Pipasi
|
Lavida 

Status: Offline Registriert seit: 14.12.2006 Beiträge: 3915 Nachricht senden | Erstellt am 28.02.2009 - 11:53 |  |
Lass mich tanzen
du Spieler der Schicksalsmelodie
damit ich
aus meinem Gedächtnis heraustrete
wie eine Flamme, die im Wind zittert
und so werde
wie ich mich in meinen Träumen sehe
Lass mich tanzen
damit ich
wie ein bunter Schmetterling herausflattere
aus dem Kokon der Trauer
|
Roswitha 

Status: Offline Registriert seit: 08.08.2007 Beiträge: 336 Nachricht senden | Erstellt am 04.03.2009 - 10:21 |  |
Herzlichen Dank euch allen.
Jeder Mensch ist ein einzigartiges Geschöpf.
So sieht auch jeder Mensch die Welt mit seinen eigenen Augen und empfindet auf seine eigene Art.
Viele Menschen finden eine Gruppe, die in ihrem Tempo tanzt.
Manche tanzen allein, weil sie sich nicht entscheiden können, da oder dort dabei zu sein.
Beim Tanz des Lebens vereinigen wir uns.
Signatur Lachen und Lächeln sind Tor und Pforte, durch die viel Gutes in den Menschen hineinhuschen kann.
Christian Morgenstern
http://www.roswitha-wegmann.ch |