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Status: Offline Registriert seit: 02.05.2010 Beiträge: 414 Nachricht senden | Erstellt am 30.12.2011 - 08:13 | |
Liebe Leserinnen und Leser,
LEBENSMUT und WEG aus Gottes Hand.
In der Welt in der wir leben wird es immer wieder finster,
einsam und die Suche nach Zuwendung immer größer.
Leistungs- Druck, Erfolg, Korruption und
Misserfolg liegen nahe beieinander.
> Lassen wir uns nicht entmutigen, unser Schöpfer,
unser Schöpfer Geist,
unser Himmlischer Vater, sichtbar geworden
in Jesus Christus geboren aus der Jungfrau Maria,
hinabsteigen in das Reich des Todes,
Auferstanden von den Toten und in den Himmel aufgefahren.
Er gab in weiser Voraussicht die Quelle, die Hoffnung,
die Kirche und die Gewissheit dass wir unser
Irdisches Leben bewältigen können um
nach dem Verlassen unseres weltlichen Da seins,
in die Göttliche Gemeinschaft einzutreten.
Was uns Lebensmut macht und den Weg weist heute: Freitag
Evangelium nach Lukas 2,22-40.
Dann kam für sie der Tag der vom Gesetz des Mose vorgeschriebenen Reinigung. Sie brachten das Kind nach Jerusalem hinauf, um es dem Herrn zu weihen,
gemäß dem Gesetz des Herrn, in dem es heißt: Jede männliche Erstgeburt soll dem Herrn geweiht sein.
Auch wollten sie ihr Opfer darbringen, wie es das Gesetz des Herrn vorschreibt: ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben.
In Jerusalem lebte damals ein Mann namens Simeon. Er war gerecht und fromm und wartete auf die Rettung Israels, und der Heilige Geist ruhte auf ihm.
Vom Heiligen Geist war ihm offenbart worden, er werde den Tod nicht schauen, ehe er den Messias des Herrn gesehen habe.
Jetzt wurde er vom Geist in den Tempel geführt; und als die Eltern Jesus hereinbrachten, um zu erfüllen, was nach dem Gesetz üblich war,
nahm Simeon das Kind in seine Arme und pries Gott mit den Worten:
Nun läßt du, Herr, deinen Knecht, wie du gesagt hast, in Frieden scheiden.
Denn meine Augen haben das Heil gesehen,
das du vor allen Völkern bereitet hast,
ein Licht, das die Heiden erleuchtet, und Herrlichkeit für dein Volk Israel.
Sein Vater und seine Mutter staunten über die Worte, die über Jesus gesagt wurden.
Und Simeon segnete sie und sagte zu Maria, der Mutter Jesu: Dieser ist dazu bestimmt, daß in Israel viele durch ihn zu Fall kommen und viele aufgerichtet werden, und er wird ein Zeichen sein, dem widersprochen wird.
Dadurch sollen die Gedanken vieler Menschen offenbar werden. Dir selbst aber wird ein Schwert durch die Seele dringen.
Damals lebte auch eine Prophetin namens Hanna, eine Tochter Penuëls, aus dem Stamm Ascher. Sie war schon hochbetagt. Als junges Mädchen hatte sie geheiratet und sieben Jahre mit ihrem Mann gelebt;
nun war sie eine Witwe von vierundachtzig Jahren. Sie hielt sich ständig im Tempel auf und diente Gott Tag und Nacht mit Fasten und Beten.
In diesem Augenblick nun trat sie hinzu, pries Gott und sprach über das Kind zu allen, die auf die Erlösung Jerusalems warteten.
Als seine Eltern alles getan hatten, was das Gesetz des Herrn vorschreibt, kehrten sie nach Galiläa in ihre Stadt Nazaret zurück.
Das Kind wuchs heran und wurde kräftig; Gott erfüllte es mit Weisheit, und seine Gnade ruhte auf ihm.
Kommentar zum heutigen Evangelium
Paul VI., Papst und Bischof von Rom von 1963 - 1978
Homilie in Nazaret am 05.01.1964
«Sie kehrten nach Galiläa in ihre Stadt Nazaret zurück»
Nazaret ist die Schule, in der man das Leben Jesu zu begreifen beginnt, die Schule des Evangeliums.
Hier lernt man, die tiefe und geheimnisvolle Bedeutung der schlichten, demütigen und doch so schönen Offenbarung des Sohnes Gottes zu sehen und zu hören, sie zu betrachten und tiefer zu verstehen.
Vielleicht lernt man sogar – unmerklich –,
ihn nachzuahmen.
Wie gerne wären wir doch wieder Kinder, wie gerne gingen wir in die demütige und erhabene Schule von Nazaret!
Wie gerne begännen wir wieder damit, in der Nähe Mariens das wahre Wissen über das Leben und die überlegene Weisheit göttlicher Wahrheiten zu erwerben!...
Da ist zunächst die Unterweisung in Stille. Könnten wir doch zur Wertschätzung der Stille zurückkehren, zu dieser wunderbaren und unerlässlichen geistigen Verfassung, wo doch in unserem modernen lärmenden und hektischen Leben so viel Lärm, Getöse und Geschrei auf uns einstürmt!
O Stille von Nazaret, lehre uns Sammlung und Innerlichkeit, Bereitschaft auf gute Anregungen echter Lehrer und ihre Worte zu hören; lass uns die Notwendigkeit und den Wert der Vorbereitung, des Studiums, der Meditation erkennen, auch des ganz persönlichen und innerlichen Lebens, des Gebets, das in der Stille allein Gott vernimmt!
Sodann die Unterweisung im Familienleben. Nazaret möge uns lehren, was Familie ist: eine Liebesgemeinschaft mit ihrer strengen und schlichten Schönheit, von heiligem und unverletzlichem Charakter.
Lernen wir von Nazaret, wie wohltuend und unersetzlich die Bildung ist, die man dort erfährt, welch hervorragende Bedeutung sie hat auf der sozialen Ebene.
Dann noch die Unterweisung in Arbeit. Nazaret, das Haus des „Sohnes des Zimmermanns“ (Mt 13,55). Hier würden wir gerne das strenge und erlösende Gesetz menschlicher Arbeit verstehen und hervorheben; das Wissen um den Adel der Arbeit auffrischen; daran erinnern, dass Arbeit nicht Selbstzweck sein kann, sondern dass ihre Freiheit und ihr Adel – zusätzlich zu ihrem wirtschaftlichen Wert – von den Werten bestimmt sind, um derentwillen sie getan worden ist.
Wie gerne würden wir hier die Arbeiter der ganzen Welt begrüßen und ihnen ihr großes Vorbild vorstellen, ihren göttlichen Bruder, den Verkünder all ihrer berechtigten Anliegen – Christus unseren Herrn.
Liebe Grüße
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Status: Offline Registriert seit: 02.05.2010 Beiträge: 414 Nachricht senden | Erstellt am 30.12.2011 - 21:26 | |
Liebe Leserinnen und Leser,
LEBENSMUT und WEG aus Gottes Hand.
In der Welt in der wir leben wird es immer wieder finster,
einsam und die Suche nach Zuwendung immer größer.
Leistungs- Druck, Erfolg, Korruption und
Misserfolg liegen nahe beieinander.
> Lassen wir uns nicht entmutigen, unser Schöpfer,
unser Schöpfer Geist,
unser Himmlischer Vater, sichtbar geworden
in Jesus Christus geboren aus der Jungfrau Maria,
hinabsteigen in das Reich des Todes,
Auferstanden von den Toten und in den Himmel aufgefahren.
Er gab in weiser Voraussicht die Quelle, die Hoffnung,
die Kirche und die Gewissheit dass wir unser
Irdisches Leben bewältigen können um
nach dem Verlassen unseres weltlichen Da seins,
in die Göttliche Gemeinschaft einzutreten.
Was uns Lebensmut macht und den Weg weist heute:
Samstag der Weihnachtsoktav - Silvester
Hl. Clemens von Alexandrien (150 – um 215)
„Welcher Reiche kann gerettet werden?“, 37
«Allen aber, die ihn aufnahmen,
gab er Macht,
Kinder Gottes zu werden,
allen,
die an seinen Namen glauben»
Betrachte die Geheimnisse der Liebe, dann wirst du „das Herz des Vaters“ erkennen, von dem uns als Einziger „der eingeborene Sohn Kunde gebracht hat“, er, der Gott ist (Joh 1,18).
Gott ist die Liebe (1 Joh 4,8); und weil er liebte, hat er sich unseren Augen gezeigt.
In seinem unfassbaren Wesen ist er Vater, in seinem Mitgefühl mit uns ist er Mutter geworden. In seiner Liebe zeigt der Vater auch frauliches Wesen.
Der überzeugende Beweis dafür ist der, den er selber zeugt. Und dieser Sohn ist als Frucht der Liebe selber Liebe.
Um dieser Liebe willen ist er selber herabgestiegen. Um dieser Liebe willen hat er unsere Menschennatur angenommen. Um dieser Liebe willen hat er – aus freiem Willen – alles Leid auf sich genommen, das sich aus der menschlichen Existenz ergibt.
In dem er sich an unserer Schwäche messen ließ, also an uns, die er liebte, konnte er, im Gegenzug, uns an seiner Stärke messen.
Unmittelbar bevor er sich als Opfer anbot, und sich selbst als Preis für die Erlösung hingab, hat er uns ein neues Vermächtnis hinterlassen:
„Meine Liebe gebe ich euch“ (siehe Joh 13,34; 14,27).
Was ist das für eine Liebe? Was ist ihr Wert?
Für jeden von uns „hat er sein Leben hingegeben“ (Joh 3,16), ein Leben, das kostbarer ist als das ganze Universum.
Für jeden von uns „hat er sein Leben hingegeben“ (Joh 3,16)
Nehmen wir die Erlösung und die Liebe welche uns der Sohn Gottes gab,
heute und in Zukünftiger Zeit in Dankbarkeit und von Herzen an.

Für die Zukunft und das Jahr 2012-
Gesundheit, die Liebe, den Segen und die Erlösung des Herrn, wünscht:
dem Moderatoren Team,
allen welche geschrieben haben,
den Leserinnen und Lesern,
von Herzen, Logo
Signatur Ora et labora |