Mediterranea, eine Insel im Mittelmeer.

Eine Insel, ein unabhängiger Kleinstaat - genau im Kreuz der vier größten Mächte dieser Zeit: Rom, Athen, Alexandrien und Karthago - ein Ort der Weisheit und des Wahnsinns, der Korruption und der Freundschaft, der Freiheit und des Kampfes, ein Schmelztiegel der Kulturen und Klassen, wo Senatoren einem illustren Leben frönen, Händler aus aller Welt die exotischsten Dinge darbieten und Sklaven um ihre Freiheit kämpfen. Erlebe das Schicksal: Tauche ein in eine Welt voller Intrigen, Kampf, Spannung, Spaß, Liebe und Hass - werde Teil von Mediterranea!

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Selim
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...   Erstellt am 10.08.2004 - 01:04Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Fasziniertz beobachtet Selim Antonios Mienenspiel. Noch nie hat er jemanden kennengelernt, dessen Gesicht ein Buch zu sein scheint, offen und für jeden Einblick gewährend, dessen Augen jedoch... Er weiß nicht, wie er es ausdrücken soll... Unbewusst schüttelt er den Kopf, als wolle er eine Fliege von seinem Haar vertreiben, wickelt sich dann eine Haarsträhne um den Finger, denkt kurz nach. "Ich kann dir beschaffen, was du willst." Schlangengift ist im Moment die große Mode..."




Antonio
unregistriert

...   Erstellt am 10.08.2004 - 09:48Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


»Schlangengift!« wiederholte Antonio interessiert. »Auch wenn ich doch schon so einiges ausprobiert habe, so muss ich zu meiner Schande gestehen, dass mir über die Wirkung nichts bekannt ist. Erzähl mir davon. Ich bin für alles offen.« Und dann lächelte er und nippte eher beiläufig an seinem Wein, während er über den Becherrand hinaus irgendwo in Richtung Selim starrte. Auf einmal musste er wieder an seinen Bruder denken und sein Mienenspiel wurde ungewöhnlich ernst.




Selim
unregistriert

...   Erstellt am 10.08.2004 - 18:16Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Selim zieht sich auf den Tisch hinauf, setzt sich bequem hin.
"Du tust nicht unbedingt schlecht daran, dass du es noch nicht ausprobiert hast. Der Umgang mit dem Gift ist eine heikle Sache. In der richtigen Dosis erhöht es angeblich die Durchblutung. Viele Ärzte mischen es unter ihre Arzneien. Ausserdem soll es, vermischt mit etwas Mohn, berauschende Wirkung haben. Ich hatte danach nur Kopfschmerzen, aber wer es mag..." Er zuckt mit den Schultern. "Ich weiß nicht, was meine Kunden damit anstellen. Aber ich gehe eher davon aus, dass sie das Gift für andere Zwecke brauchen... Man kann es leicht unters Essen mischen, es wirkt je nach Konzentration schnell und unauffällig oder langsam und qualvoll... Und es ist in keinster Weise nachzuweisen." Der abwesende Blick Antonios lässt ihn leicht eine Augenbraue heben, zu Elená blicken. Doch die junge Frau ist neben ihrem Kapitän eingeschlafen, der Kopf ist ihr auf die Arme gesunken und sie atmet tief und gleichmäßig.




Antonio
unregistriert

...   Erstellt am 10.08.2004 - 18:23Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Antonio hatten Selims Worten nur halbherzig zugehört, dch nun war er wieder ganz bei der Sache. »Ein hinterhältiges Gift also! Und es macht Kopfschmerzen, nun, die muss ich mir nicht gönnen ...« Die habe ich eh schon, dachte er. Und dann schob er die Gedanken an seinen bruder entgültig weg und fand seine alte Form wieder.
»Nun, nein, das interessiert mich dann doch nicht. Was empfiehlst du mir?« Eigentlich wollte Antonio Selim nur besser kennenlernen, denn er kannte so manche Droge. Er verzog nun seine Lippen wieder u einem breiten grinsen und seine Augen verengten sich leicht, während er den Kopf leicht neigte und Selim ansah.




Selim
unregistriert

...   Erstellt am 10.08.2004 - 18:36Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Der junge Mann kann sich ein erneutes Schmunzeln nicht verkneifen. Er gleitet geschmeidig vom Tisch, macht sich an einer Kiste zu schaffen,kommt mit einem Säckchen wieder, drückt es Antonio in die Hand, vermeidet es dabei, ihn zu berühren. "Weidenrinde." Er zwinkert dem Mann zu. "Das beste Mittel gegen Kopfschmerzen und etwas, was ich dir wirklich empfehle."




Antonio
unregistriert

...   Erstellt am 10.08.2004 - 19:01Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


»Weidenrinde ...« wiederholte Antonio und schaute sich das Säckchen interessant an. »Wachsen einem dann Blätter aus dden Ohren?« scherzte Antonio. »Oder macht es einen verkrampften Menschen biegsamer?«




Selim
unregistriert

...   Erstellt am 10.08.2004 - 19:21Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


"Im Zweifelsfall bekommst du Magenkrämpfe. Aber die dürften im Gegensatz zu deinem Kater minimal sein." Er wirft Elená einen Blick zu. "Es reicht für euch beide. Einfach in kochendem Wasser aufbrühen..."




Antonio
unregistriert

...   Erstellt am 10.08.2004 - 20:20Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Nun musste Antonio lachen. »Und ich dachte schon, du wolltest mir eine exotische Droge anbieten!« Er zwinkerte Selim freundlich zu und fragte: »Was bekommst du dafür?«




Selim
unregistriert

...   Erstellt am 10.08.2004 - 20:33Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Er winkt ab. "Ist umsonst. Was die exotischen Drogen angeht..." Er überlegt einen Moment. "Ich sag dir bescheid, wenn ich mal wieder was da habe. Es wird nicht leicht sein, dich zu beeindrucken." Er grinst. "Da muss ich wohl meine ganz speziellen Kontakte ausspielen..."




Antonio
unregistriert

...   Erstellt am 10.08.2004 - 20:44Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


»Hmh!« sagte Antonio mit geschlossenen Lippen und schloss ein Auge, wähend er bei dem anderen die Augenbraue hoch zieht. »Deine speziellen Kontakt ...ja ...« Und dann zwinkerte er ihm wiedereinmal zu und wird dann gespielt ernst. »Es gibt etwas, was mich beeindruckt! Du!« Und dann verformt sich sein Mund zu einem warmen Lächeln, dem darauf aber sogleich ein schelmisches folgt.




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