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Kay

Status: Offline Registriert seit: 12.03.2006 Beiträge: 41 Nachricht senden | Erstellt am 11.03.2008 - 20:03 |  |
Hallo
beabsichtige in den nächsten Wochen ein KW Anlage zu installieren.
Werde das Achterstag nutzen und Yaesu 857 und SG230 einbauen.
Bin mir aber nicht klar wie ich die Erdung machen soll.
Ich denke einfach mit dem Rumpf verbinden ist bei Alu wohl nicht die Lösung.
Gibt es hier jemanden der mir sagen kann wie er das gelöst hat?
schönen Gruß
Kay
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Benjamin 

Status: Offline Registriert seit: 06.11.2005 Beiträge: 202 Nachricht senden | Erstellt am 11.03.2008 - 21:22 |  |
Ein 10 nF (oder auch größer) Glimmer- oder Keramikkondensator löst dein Problem. Wenn du den nicht beschaffen kannst gehen selbstverständlich auch mehrere kleine parallel. Auf meiner Webpage findest du weitere Infos und auch eine Mailadresse. Ich hätte dazu auch ein Foto. Du kannst mich gern deswegen anschreiben.
Benjamin
Signatur www.sy-merger.de Segeln, Amateurfunk und Meer |
Mimpimanis 

Status: Offline Registriert seit: 28.11.2005 Beiträge: 38 Nachricht senden | Erstellt am 12.03.2008 - 08:04 |  |
Hallo Benjamin,
ich habe mal vor ca. 2 Jahren einen ähnlichen Thread losgetreten, als ich meine KW-Anlage auf emienr Aluschüssel eingebaut habe.
Das Ergebnis war, dass es viele Möglichkeiten gibt von ganz aufwendig bis einfach und natürlich von sauteuer bis billig. Also habe ich angefangen mit der billigsten Variante, einem 16qmm Kabel ca. 10cm lang vom Erdungsausgang des SG230 auf eine Schraube am Spant. Ergebnis: funktioniert einwandfrei, keine Störungen durch Maschine,Kühlschrank, Wechselrichter, ... Bei mir sind eh alle negativen Pole der Batterien und auch die Erde vom Landstrom direkt auf den Rumpf geklemmt. Den 10nF Kondensator habe ich dabei, für den Fall, dass ich Störungen bekomme die auf bordeigene Geräte zurückzuführen sind, was aber ja nicht der Fall ist.
Und jetzt kommt die Frage nach der unvermeidlichen Elektrolyse. Es kam bisher zu KEINEN Farbabhebungen durch Elektrolyse, die Opferanode von ehemals 6kg hat jetzt nach über 2 Jahren dauerhaft im Wasser immer noch ca. 4kg und die Ersatzanode wird eher schimmeln anfangen, als dass ich sie bald brauchen werde.
Falls du noch Fragen hast, nur zu, ich helfe dir gerne weiter.
Stephan
Signatur Besucht uns: www.mimpimanis.de |
Kay

Status: Offline Registriert seit: 12.03.2006 Beiträge: 41 Nachricht senden | Erstellt am 12.03.2008 - 09:23 |  |
Hallo Stephan
Danke für die Informationen.
Ich nutze den Rumpf zur Zeit nicht als Masse und habe auch nicht vor das zu tun.
Meine Frage zielte mehr in die Richtung wie ich, wie du sagst "Elektrolyse" vermeiden kann.
Mit Störungen rechne ich zur Zeit weniger.
Eine Empfehlung die ich als PM erhalten habe war ein DC-Blocker zu installieren, ist das die Lösung?
Gruß
Kay
Hallo Benjamin
Nachtrag: Wenn du deinen Batt-Minus sowieso an den Rumpf angeklemmt hast, kannst du dir den Kondensator natürlich sparen. Dann machst du mit einem -möglichst kurzen- Draht in Sachen Elektrolyse auch nichts mehr kaputt.
Ne, das genau will ich nicht machen
Gruß
Kay
Also habe ich angefangen mit der billigsten Variante, einem 16qmm Kabel ca. 10cm lang vom Erdungsausgang des SG230 auf eine Schraube am Spant. Ergebnis: funktioniert einwandfrei,
, ... Bei mir sind eh alle negativen Pole der Batterien und auch die Erde vom Landstrom direkt auf den Rumpf geklemmt.
Und jetzt kommt die Frage nach der unvermeidlichen Elektrolyse. Es kam bisher zu KEINEN Farbabhebungen durch Elektrolyse,
[Dieser Beitrag wurde am 12.03.2008 - 09:54 von Kay aktualisiert]
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Benjamin 

Status: Offline Registriert seit: 06.11.2005 Beiträge: 202 Nachricht senden | Erstellt am 12.03.2008 - 09:34 |  |
Der von mir vorgeschlagene Kondensator in die Erdleitung IST der DC-Blocker !!!! (Dafür extra Geräte zu verkaufen, die intern auch nur einen Kondensator enthalten ist nur Dummenfang.) Der Kondensator wird nur benötigt um evt. Elektrolyseströme zu verhindern als reine HF-Erde würde ein direkter Draht an Masse auch genügen.
Nachtrag: Wenn du deinen Batt-Minus sowieso an den Rumpf angeklemmt hast, kannst du dir den Kondensator natürlich sparen. Dann machst du mit einem -möglichst kurzen- Draht in Sachen Elektrolyse auch nichts mehr kaputt.
[Dieser Beitrag wurde am 12.03.2008 - 09:46 von Benjamin aktualisiert]
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wijosef 

Status: Offline Registriert seit: 09.11.2005 Beiträge: 20 Nachricht senden | Erstellt am 12.03.2008 - 20:18 |  |
Habe den Antennentuner direkt, wie empfohlen, durch eine möglichst kurze Masseleitung mit dem Alurumpf verbunden. Schalte jedoch beide Leitungen Plus und Minus mit einem zweipoligen Schalter. Nur während des Betriebes, das heißt im eingeschalteten Zustand, besteht eine Masseverbindung. Das Gleiche gilt auch für UKW, da durch die Antenne an der Mastspitze auch eine Masseverbindung besteht. Um es gleich zu vervollständigen, habe ich auch den Anlasser des Motors mit einem separaten Massekabel verbunden, das aber nur während des Anlassvorganges geschaltet wird. Daß die Lichtmaschine nun auch massefrei sein muß versteht sich von selbst. Seit 1998 auf meinem Boot keine Elektrolyse feststellbar.
MfG wijosef
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vimes

Status: Offline Registriert seit: 16.02.2009 Beiträge: 2 Nachricht senden | Erstellt am 16.02.2009 - 13:13 |  |
helft mir mal auf die sprünge.... denn in sachen elektrotechnik bin ich nicht so daheim...
wenn wir die erde eines gerätes an einen alurumpf hängen, geschieht dies doch meist über eine (eisen?)schraube und einen (eisen?)schuh in dem ein kupferkabel verlötet ist - oder?
wenn wir das endgerät (am nav-tisch) mit einem kurzen kabel an den alurumpf 'hängen', passiert was....?
elektrolyse/galvanische oder kontaktkorosion kann da doch nur auftreten, wenn die kontaktstelle in einem elektrolyt (seewasser) schwimmt.
wie soll nun seewasser an die bordwand innen kommen?
gelegentliche knock-downs mit bilgewasserduschen mal aussen vor.... 
ob wir nun an den kontakt spannung anlegen oder nicht, ist eigentlich nebensächlich, denn das allein bewirkt keine korosion wie auch immer.
es muss ein elektrolyt vorhanden sein und das einzige elektrolyt, dass dort regelmässig hingelangen kann, ist kondenswasser - reinstes H2O.
das selbe passiert doch auch am masttop, wo die antenne über den mast (alu) geerdet ist... dort gelangt regelmässig regenwasser (fast reines H2O) hin und dort ist eine elektrolysekorosion doch ebenfalls nicht zu bemerken - oder doch?
http://www.alu-scout.com/de/perl/enc/enc.pl?ppk=264
vimes, capt
ps:
wenn an einer solchen kontaktstelle übrigens ein elektrolyt vorhanden ist, dann ist es wiederum recht unerheblich, ob spannung anliegt oder nicht.... es wird das alu aufgefressen!
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TriniAndy 

Status: Offline Registriert seit: 11.05.2006 Beiträge: 108 Nachricht senden | Erstellt am 18.02.2009 - 01:20 |  |
Leute,
Benjamin schrieb
Ein 10 nF (oder auch größer) Glimmer- oder Keramikkondensator löst dein Problem. Wenn du den nicht beschaffen kannst gehen selbstverständlich auch mehrere kleine parallel.
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Ich bevorzuge Kondensatoren mit 100 bis 150 nF, weil sie bei niedriger Betriebsfrequenz, z.B. in den 4 und 2 MHz Marinebaendern oder 3.5 und 1.8 MHz Amateurfunkbaendern schon sehr niederohmig sind. Gerade bei diesen Frequenzen fliessen aufgrund der oft unguenstigen Antennenlaengen manchmal ordentliche HF-Stroeme, die man dadurch besser nach Masse ableitet und es damit einmal dem Antennentuner leichter macht, seine Arbeit zu tun und zweitens das Herum-Vagabundieren von Hochfrequenz in der unbeteiligten Bordelektronik besser vermeidet.
Glimmerkondensatoren haben fuer diese Anwendung die besten Eigenschaften.
Gruss
Andy
Signatur Andreas "Andy" Kretzschmar
Trans Ocean e.V., Trinidad W.I.
ELECTROPICS Marine Services Ltd.
Chaguaramas, Trinidad |