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Siddharta 
Perdido no Espaco
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Registriert seit: 16.09.2005
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...   Erstellt am 12.12.2006 - 17:20Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Gothic


Es begab sich, dass es meine Wenigkeit an ein gar düster Örtchen verschlug, welches sich da „Final Destination“ nannte und es war von gar atemberaubender Atmosphäre, teils halbauthentisches Gruftmobiliar, teils Biergartenbankarrangements.
Doch genug des Aussehens jenes Ortes, lasset uns nun zu den Besuchern kommen, welche äußerlich nicht immer definitiv als Mann oder Frau kategorisierbar waren.
So lässt sich dennoch sagen, einige rutschten bei der Suche nach einem Ausweg dieses Problems sichtlich unkontrolliert ins andere Extrem.
Es gab also, um es kurz zu sagen: Frauen die als solche zu erkennbar waren (manche zeigten dies dezent, manche nach dem Motto „Ein jeder soll meine Maße auf 10 Meter Entfernung und auch im Zwielicht noch problemlos erkennen können“), Männer die wie Männer aussehen (wobei auch hier die Spannbreite von „Bloß nicht auffallen und am besten gleich mit dem Raum in Farb und Form verschmelzen“, bis zu „Man könnte mich ja übersehen, wenn ich nicht : mindestens 1.90 bis 2.10 / neongrün, neonblau oder weiß gekleidet bin / auf eine Entfernung, die expotenziell zur Größe der Lokalität zunimmt, durch allerlei Accessoirs zu hören und/oder wahlweise zu sehen bin“.)
Da nun Lokalität und die dort anzutreffenden Individuen zu genüge beschrieben sind wenden wir uns dem zu, das sich mit etwas Fantasie, viel Liebe und sehr viel gutem Willen Tanzfläche nennen lässt.
Hier fällt sofort der enthusiastische Tanzstil auf, der aus etwa 3 bis 10 Bewegungselementen besteht.
Kommen wir vorerst auf die Minimalisten der Tänzer zu sprechen, welche sich durch eine sanfte bis übermotivierte Dreiecksbewegung der Füße und/oder Beine und eine damit kombinierte, zeitweise recht unkontrolliert wirkende Neigung des Oberkörpers in willkürlich erwählte Richtungen auszeichnen, während sie eben diesen, wozu ist nicht immer klar feststellbar, mit wild zuckenden oder sanft fließenden Bewegungen der Arme zu verdecken oder eventuell zu wärmen ersuchen (man beachte die teilweise recht spärliche Bekleidung).
Im Gegensatz dazu stehen jene, welche erst nach einem deutlich längeren Bewegungsablauf zu Wiederholungen desselben neigen, allerdings halten Individuen dieser Gattung ab und an inne, wobei unklar ist, ob sie den nächsten Tanzschritt (sei es durch Alkohol oder anderes) vergaßen, oder ob sie sich wegen eines überlasteten, verdrehtem und fortan schmerzenden Gelenk im Stillen selbst verfluchen. Nicht auszuschließen ist ein Auftreten beider Möglichkeiten im selben Augenblick.
UM alle Aspekte abzudecken werden an dieser Stelle noch zwei Subklassen der vorhergehenden Tänzerkategorien genannt.
Auf einer Seite der minimale oder extreme Minimalist, welcher sich entweder so gut wie gar nicht bewegt, oder am liebsten gleich eine auf Schnellbinderbeton basierende Verbindung mit der Tanzfläche eingehen will.
Auf der anderen Seite ein Zwittertypus der ohne jegliche Systematik zwischen diesen Kategorien hin und her springt. Erwähnenswert ist auch die Tatsache, dass die Tanzfläche von einigen als Aschenbecher genutzt wird. Hieraus ließe sich die Vermutung aufstellen, dass dies das Tanzgefühl der Ungeschuhten um eine überraschende Komponente bereichern soll. Leider fällt diese Option mangels schuhloser Tänzer ersatzlos weg.
Um diesen Abschnitt zum Ende zu bringen sei noch gesagt, dass sich innerhalb dieser Klassifizierungen auch, zwar nur selten aber vorhanden, jener Typus Mensch befinden kann, der sich mit dem gegenteiligen des eigenen Geschlechtes zu tarnen ersucht/gedenkt.
Um das Thema Musik zu beschreiben soll folgendes gesagt sein, es deucht als sei der primäre Zweck der Musik, durch den Bass eventuell auftretende Erdbebenwellen zu neutralisieren und es schätze sich jener glücklich, der aus dieser Klangkulisse konkreten Text herauszuhören vermag.
Zum Abschluss dieses Textes soll folgendes erwähnt sein, oder vielmehr soll dies als Warnung fungieren: Wer dies allzu ernst nimmt kennt zum einen den Autor schlecht und ist sich zum anderen wohl nicht bewusst, dass dieser Text und seine Idee vollständig in der darin beschriebenen Umgebung, wie könnte es auch anders sein, entstand.
In diesem Sinne: Erfreuet euch eurer Sinne und benutzt sie ab und an… oder öfter… auf etwas abwegigere Weise.





Signatur
74 Wörter Speedtest

Normalerweise kommt an dieser Stell wirklich
ein ganz spontaner, donnernder Applaus für mich,
denn so viel Schwachsinn muss man sich

morgens um 10 erst einmal einfallen lassen!

~Verheiratet mit Rika~
~Adoptiert und unter dem Schutz von Blackitana~
~Bruder von Final Nightmare,Mona und Emilie~


Wir Diskordianer müssen auseinanderhalten.

Diskordianer schwimmen nicht gegen den Strom, sie klettern aus dem Fluss.

Der nächste Satz ist wahr. Der vorangehende Satz ist eine Lüge.

Notlüge - Lüge - Statistik

Unordnung - Chaos - öffentliche Verwaltung




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