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vanillababe ...
Kämpferin der Frauenrechte
.........



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...   Erstellt am 03.06.2005 - 23:12Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Das Thema sagt ja schon worum es geht.

Ich fange an mit einem Kurzkrimi.

ABGRUNDTIEFER HASS

Die party hatte ihren Höhepunkt erreicht. Ausgelassen tanzten die Gäste zu der hämmernden Diskomusik, die aus mannshohen Lautsprechern scholl. Jürgen Roth holte sich einen neuen Drink. Er tanzte nicht, aber Julia, seine hübsche Frau, tanzte. Mit Schneider, einem neuen Kollegen. Alle waren hier Kollegen oder Kolleginnen. Bis auf Dr. Raitmaier natürlich. Dr. Raitmaier war ihr aller Boss. Ihm gehörte auch die Villa, in der sie heute eine Art Betriebsjubiläum feierten. Sieben Jahre existierte die Unternehmensberatung Raitmaier nun schon, anfangs ein Ein-Mann Betrieb, nun waren es bereits schon 25 Mitarbeiter. Wenn man Schneider mitzählte, mit dem gerade Julia, die Frau von Jürgen Roth tanzte, wären es sogar 26.
Roth nippte an seinem Drink. Die Musik war nun langsamer geworden. "Love me tender", schmalzte es aus den Boxen. Julia hatte ihre Arme um Schneider, einen Schönling von nicht mal 30 Jahren, geschlungen, und sie tanzte so eng mit ihm, dass kein Stück Papier zwischen ihre Körper gepasst hätte. Widerlich! Ekelhaft! Vor allen Kollegen stellte ihn Julia bloß. Und es war nicht das erste Mal. Mit Lohmann hatte sie ein Verhältnis gehabt und später mit Krüger. Jeder hatte davon gewusst, wirklich jeder. Hinter Roths Rücken hatten die Kollegen sich das Maul über ihn und seine Ehe zerissen. Sollte das jetzt alles wieder von vorne beginnen?
Roth stürzte zornig seinen Whisky hinunter. Vor zwei Jahren, als die Sache mit Krüger lief, hatte er Julia zur Rede gestellt und mit Scheidung gedroht. Damals hatte Julia ihm hoch und heilig versprochen, dass sie die Affäre mit Krüger beenden und in Zukunft treu wie Gold sein würde. Und sie hatte die Affäre mit Krüger beendet, war ihm tatsächlich treu gewesen. Aber jetzt ging alles wieder von vorn los. Julias Hand lag auf Schneiders Hintern und ihre Finger bewegten sich rhytmisch dabei. Jeder der Augen im Kopf hatte, konnte es sehen. Jeder! Nein, Roth war nicht bereit, schon wieder zur Zielscheibe für den Hohn und Spott der Kollegen zu werden.
Jürgen Roth holte sich ein Wasser, er brauchte jetzt einen klaren Verstand, spielte verschiedene Szenarien in seinem Kopf durch. Die Scheidung von Julia war eine Variante, die er gleich wieder verwarf. Roth hatte in den letzten Jahren gut verdient, ein kleines Vermögen angehäuft. Er war jetzt 42 und sah nicht ein, dieses Geld mit einer Frau zu teilen, die sich offensichtlich ein Vergnügen daraus machte, ihm Hörner aufzusetzen, und es nicht einmal für nötig befand, dieses heimlich zu tun. Fehlte nur noch, dass sie es mit Schneider auf der Tanzfläche vor aller Augen trieb.
Die ersten Gäste gingen und Julia löste sich endlich aus Schneiders Armen. Sie ließ sich neben Roth auf die Couch sinken und gähnte. "Ich bin müde, Jürgen, lass uns nach Hause fahren." "Und ich dachte, du hättest noch was vor heute Nacht", knurrte Roth.
Seine Frau sah ihn unverwandt an. "Was soll ich denn heute Nacht noch vorgehabt haben?" "Vergiss es", winkte er ab.
Sie verabschiedeten sich von Dr. Raitmaier, setzten sich in ihren Wagen und fuhren los. Julia schlief ziemlich bald ein. Ihr Mann kurvte eine Serpentine hoch und stoppte oben auf der Anhöhe. Er sah seine schlafende Frau an und verspürte nur noch Hass! Abgrundtiefen Hass! Roths Plan stand und er würde ihn jetzt auch ausführen. Nichts konnte ihn mehr davon abbringen.
Er stellte den Motor ab und stieg aus.Jetzt in der Dunkelheit, konnte man nur ahnen, welcher Abgrund sich ein paar Meter vor ihnen auftat. Es gab wirklich keine bessere Stelle für sein Vorhaben. Eigentlich war es schade um den neuen Wagen, dachte er. Die Nobelkarosse hatte ihn schließlich eine schöne Stange Geld gekostet. Roth blickte sich um. Es war eine tiefdunkle Nacht, der Mond hatte sich hinter den Wolken versteckt.
Irgendwo da unten lag Raitmaiers Villa im Tal. Nirgendwo war ein anderer Wagen zu sehen. Die Straße war um diese Zeit kaum befahren. "Also, los jetzt!", machte sich Roth selbst Mut. Er steig wieder ein. Julia hing wie eine Tote in den Gurten. Aber sie war nicht tot, noch nicht. Er ließ den Motor an und legte den Leerlauf ein. Julia legte ihren Kopf herum, schien aufzuwachen. Doch nein, sie schlief weiter. Lautlos stieg Roth wieder aus und ließ mit einem kurzen Druck auf seinen Zweitschlüssel die Zentralverriegelung einrasten Nicht, dass Julia noch im letzten Moment aus dem Auto sprang, falls sie doch plötzlich aufwachen sollte.
Keuchend schob er nun den schweren Wagen an. Er hatte das Gefühl, der Wagen bewegte sich gar nicht von der Stelle. Schweiß schoss ihm auf die Stirn. Doch endlich kam das Auto ins Rollen. Und dann ging alles ganz schnell! Krachend durchbrach der Wagen eine hölzerne Balustrade und schoss pfeilartig in die Tiefe. Keine vier, fünf Sekunden später erfolgte eine ohrenbetäubende Explosion und Flammen zerrissen die Dunkelheit. Im nächsten Moment war sein Wagen nur noch ein einzig artiger Feuerball.
Roth warf sich neben der Straße auf den Boden und suhlte sich regelrecht im Dreck. Dann zeriss er sich noch die Kleidung, ehe er sein Handy zückte und die Polizei verständigte.
Die Bremsen an seinem Wagen hätten plötzlich versagt, behauptete er. Ihm sei nichts übrig geblieben, als sich aus dem Wagen fallen zu lassen. Im sprichwörtlich letzten Moment sei ihm das noch gelungen, seiner armen Frau jedoch nicht... Roth schluchzte theatralisch auf. "Haben Sie getrunken?" "Etwas", gab Roth zu. Er musste mit zur Blutprobe. 0,3 promille wurden festgestellt, sein Alkoholspiegel lag also im erlaubten Rahmen. Der Unfall würde genau untersucht erden, sagte man ihm.
Als ihn endlich ein Streifenwagen nach Hause fuhr, musste Roth sich richtig zusammen reißen, um den Beamten seine Erleichterung über die gelungene Tat nicht zu zeigen.
Vier Tage später wurde Jürgen Roth von einem Kriminalkommissar namens Kaiser aufgesucht. "Das war Mord, Herr Roth!", beschuldigte ihn der Beamte ohne Umschweife. "Sie konnten gar nicht im letzten Moment aus dem Wagen springen. Das haben unsere Kriminaltechniker bei ihren Untersuchungen zweifelsfrei festgestellt. Obwohl ihr Wagen völlig ausbrannte, war festzustellen, dass alle Türen durch die Zentralverieglung abgeschlossen waren!"
Verdammt, stimmte ja! Er hatte die Zentralverrigelung betätigt. Irgendein Fehler hatte er ja machen müssen, dachte Roth. "Sie sind festgenommen!" Handschellen klickten um Roths Gelenke. Das hatte er nun davon. Er hätte seinen Mord einfach besser planen müssen....





Signatur
jo, DFRIÖF 4-ever!!!
kerle nimmt euch in acht!! jetzt kommen wir!!

<Mann>
unregistriert

...   Erstellt am 09.06.2008 - 04:44Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Durchgelesen habe ich es mir nicht, aber "Kämpferin der Frauenrechte" oder wie auch immer du dich nennst.. sowas ist lächerlich, das regt einfach nur noch auf.

Leb einfach mal 2 Wochen nicht so weiter wie bisher und dann sieh dir die Welt soweit es dir möglich ist aus den Augen eines Mannes an. - Falls du nicht absolut hoffnungslos bzw. verloren bist wird dir sehr schnell auffallen das es beinahe schon Zeit für die männliche Emanzipation wird.. die Menschen kriegen schon komplexe.
Sieh dich mal um und guck dir an wozu es geführt hat das man schwarze und weiße unbedingt genau gleich behandeln wollte (was ja eigentlich richtig ist!), mittlerweile sind weiße auch zu schwarzen nett, zu denen sie nicht nett wären wenn sie weiß wären. Irgendwann ist es einfach zuviel des Guten.





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