Minotaurus  Hausherr und Gastgeber
    

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4. März 1678 / * Antonio Vivaldi
Antonio Lucio Vivaldi (* 4. März 1678 in Venedig; † 28. Juli 1741 in Wien) war ein venezianischer Komponist und Violinist sowie katholischer Priester.
Vivaldis Vater (Giovanni Battista Vivaldi, 1655–1736) kam mit zehn Jahren aus Brescia nach Venedig, war dort zunächst wie sein Vater Barbier und wurde später beruflicher Violinist. Aus seiner Ehe mit Camilla Calicchio, der Tochter eines Schneiders, die er 1676 heiratete, gingen neun Kinder hervor.
Der erstgeborene Antonio Vivaldi kam angeblich während eines Erdbebens zur Welt und wurde notgetauft (ob dies wegen der Katastrophe war oder ob sich hier schon seine späteren gesundheitlichen Probleme abzeichneten, kann nicht gesagt werden). Er wurde der einzige professionelle Musiker unter seinen Geschwistern. 1685 erhielt Giovanni Battista (Giambattista) Vivaldi eine Anstellung als Violinist an San Marco; er genoss einen guten Ruf als Musiker, hatte als Mitglied des Cäcilienvereins vielfältige Beziehungen innerhalb des venezianischen Musiklebens und wurde in einem Reiseführer als hörenswerter Violinvirtuose erwähnt. Antonio zeigte früh seine Musikbegabung an der Violine und soll schon in seiner Jugend den Vater im Orchester vertreten haben. Musiktheoretischen Unterricht könnte er bei Giovanni Legrenzi erhalten haben, der aber schon 1690 starb; zu diesem Zeitpunkt war Vivaldi erst zwölf Jahre alt, was die Vermutung eher unwahrscheinlich macht.
Antonio Vivaldi erhielt mit 15 Jahren die Tonsur und die erste niedere Weihe, womit nach damaliger Sitte noch keine Entscheidung für den Priesterstand verbunden war, wohl aber das Ziel eines leicht gehobenen sozialen Status. Die Entscheidung für den geistlichen Stand fiel jedoch – mehr oder minder verbindlich – als er mit 18 Jahren die erste höhere Weihe (zum Subdiakon) erhielt. Die Ausbildung zum Priester, weniger ein Studium der Theologie als eine Berufsausbildung, absolvierte er in zwei nahegelegenen Pfarreien. Mit 25 Jahren, ein Jahr später als nach canonischem Recht möglich, wurde er zum Priester geweiht. Anschließend wurde er Kaplan an der Kirche S. Maria della Pietà und auf Antrag von Francesco Gasparini Violinlehrer an dem dieser Kirche angegliederten Waisenhaus für Mädchen, einer von vier Institutionen dieser Art in Venedig. Eineinhalb Jahre lang las er dort Seelenmessen. Dann gab er die Ausübung des Priesteramtes für immer auf, behielt aber den Status des Priesters.
Die Aufgabe der Ausübung des Priesteramtes wurde in einem wesentlich späteren Brief von ihm mit gesundheitlichen Problemen begründet (er schreibt von „strettezza di petto“, also „Enge der Brust“, wörtlich übersetzt und auch naheliegend Angina Pectoris, vielleicht auch Asthma). Näher liegt aber wohl, dass er aus persönlichen Gründen Konflikte und psychische Probleme mit diesem Amt hatte, ferner, dass ihm der Musikerberuf bald kaum noch Zeit für kirchliche Aufgaben ließ und er sich auf die Einnahmen aus der Kaplanstelle auch nicht mehr angewiesen fühlte.
Wie aus den Gehaltsabrechnungen des Ospedale della Pietà hervorgeht, wurde er nach kurzer Zeit nicht nur als Violinlehrer, sondern auch als Lehrer für Violoncello und Viola d’amore (Viola all' Inghlese) beschäftigt. Aus einer Anekdote geht hervor, dass er auch Cembalo spielte.
Wegen seiner vom Vater Giambattista (bezeichnet als Rossetto, "Rossi") ererbten Haarfarbe wurde er Il Prete Rosso („der rothaarige Priester“) genannt. Viele Venezianer kannten ihn ausschließlich unter diesem Namen.
Vivaldi betreute das Mädchenorchester des Ospedale della Pietà, und zwar zunächst als Lehrer auf verschiedenen Streichinstrumenten, später dann als stellvertretender Leiter. Das Orchester erlangte bald einen für die damalige Zeit legendären Ruf und lockte zahlreiche Italienreisende an. Für das Ospedale entstand der größte Teil seiner zahlreichen Violinkonzerte und Sonaten. Sie wurden in den Gottesdiensten musiziert. Davon sind 30 Violinkonzerte für die Geigerin Anna da Violin, seine Schülerin und spätere Kollegin am Ospedale della Pietà, geschrieben. Seinen Posten hielt er bis ins Jahr 1716 (mit einer Unterbrechung von Februar 1709 bis September 1711), dann wurde er zum Maestro dei concerti berufen.
Nach zwei in Venedig gedruckten Sonatensammlungen (12 Triosonaten op.1 und 12 Violinsonaten op.2, gedruckt 1705 bzw. 1709) wurde Vivaldi mit der Konzertsammlung L'Estro armonico (etwa: „Die harmonische Eingebung“) op.3 (gedruckt 1711) eine europäische Berühmtheit. Bis 1729 erschienen insgesamt 12 Sammlungen, die ab op.3 alle in Amsterdam gedruckt wurden, darunter auch die zwölf Konzerte op.8 (gedruckt 1725) Il cimento dell'armonia e dell'inventione (etwa: „Der Wettstreit zwischen Harmonie und Erfindung“), welche als erste vier Konzerte die berühmten Le quattro stagioni (Die vier Jahreszeiten) enthalten.
Schon während seiner Anstellung beim Ospedale della Pietà begann Vivaldi mit der Komposition von Opern. Angefangen mit Ottone in villa, die 1713 in Vicenza uraufgeführt wurde, sollten bis 1739 über fünfzig weitere Opern folgen. In der Folgezeit übernahm Vivaldi, neben seiner Anstellung am Ospedale della Pietà, mehr und mehr die Funktion eines Impresarios am venezianischen Theater San Angelo. Aus Anlass des venezianischen Türkenkriegs komponierte Vivaldi 1716 ein patriotisches Oratorium Juditha triumphans, dessen Stoff dem apokryphen Buch Judit entnommen ist.
Nach Streitigkeiten in Venedig wechselte er 1718 nach Mantua, wo er in den Diensten von Landgraf Philipp von Hessen-Darmstadt (1671–1739; Sohn von Ludwig VI. (Hessen-Darmstadt) und damit Neffe von Elisabeth Amalie, der Mutter von Kaiserin Eleonora Magdalena Gonzaga von Mantua-Nevers (Vgl. Titelblätter zu den Opuswerken X und XII: ...S.A.S.Il. Sig'r Principe Filippo Langravio d'Hassia Darmstadt)) hauptsächlich als Intendant und Opernkomponist arbeitete.
Nach 1721 hielt er sich mehrmals in Rom auf, spielte zweimal vor dem Papst und erhielt viele Aufträge für Opern- und Kirchenmusik. 1726 kehrte er als musikalischer Leiter des Teatro S. Angelo in seine Heimatstadt Venedig zurück. Dort wurde er sowohl als Komponist als auch als Geigenvirtuose zur lebenden Legende und zum „Wallfahrtsziel“ für viele Musiker aus ganz Europa.
Um diese Zeit herum lernte er auch die damals 16 Jahre alte Anna Girò, eine Sängerin französischer Herkunft (ursprünglich Giraud), kennen, welche ihn fortan auf seinen Reisen begleitete.
Zwischen 1729 und 1733 besuchte Vivaldi zahlreiche oberitalienische Städte (Verona, Ancona, Reggio und Ferrara) und war wahrscheinlich auch in Prag, wo zwei seiner Opern uraufgeführt wurden.
Um 1730 setzte ein Stilwandel, weg vom Barock zum „Style galant“, ein, der Vivaldis Kompositionen vor allem beim venezianischen Publikum immer unattraktiver erscheinen ließ. Wahrscheinlich zog er deshalb 1740 nach Wien, um Unterstützung bei Kaiser Karl VI. zu suchen; dieser jedoch verstarb schon im Oktober 1740. Vivaldis Gesundheit war zu diesem Zeitpunkt bereits so schlecht, dass auch er zehn Monate nach seiner Ankunft, am 27. oder 28. Juli 1741, verstarb.
Der einstmals bekannteste Musiker Europas starb in Wien unbeachtet von der Musikwelt und wurde in einem einfachen Grab auf dem Spitaller Gottsacker vor dem Kärntnertor beigesetzt, an dessen Stelle sich heute das Hauptgebäude der Technischen Universität Wien (Karlsplatz) befindet.
Von den fast 500 Konzerten Vivaldis sind über 241 für Violine als Soloinstrument geschrieben. An zweiter Stelle folgen 39 Fagottkonzerte. Die anderen Concerti sind für verschiedene Holzblasinstrumente, wenige für Violoncello, aber auch für ausgefallene Instrumente wie Viola d’amore oder Mandoline. In einer Opernarie setzte er sogar ein Salterio (italienisches Barockhackbrett) ein. Der Konvention entsprechend, verlangen – bis auf die sechs Flötenkonzerte op.10 – alle veröffentlichten Konzertsammlungen eine oder mehrere Soloviolinen. Rund 70 Konzerte sind für zwei oder mehr Solisten, von denen einige mit ihren ausgefallenen Instrumentenkombinationen und der in einem Konzert (RV 555) sogar auf 16 (!) Solisten erweiterten Sologruppe den ausgeprägten Klangsinn und die Experimentierlust Vivaldis zeigen.
Vivaldi brachte das Solokonzert als eine Hauptform des Hochbarocks auf, und er verhalf dreisätzigen Werken zum Durchbruch. In den schnellen Ecksätzen setzte er erstmals systematisch die Ritornell-Form ein, in der das Orchester eine musikalische Passage mehrmals wiederholt und sich abwechselt mit solistischen Abschnitten, die einen freieren, mehr episodischen Charakter haben und modulierende Passagen enthalten. Seine langsamen Mittelsätze sind gekennzeichnet durch Kantilenen des Soloinstruments.
Daneben dokumentieren rund 55 Ripienokonzerte (Konzerte ohne Solisten) und rund 21 Kammerkonzerte (Konzerte für Solisten ohne Orchester) ein intensives Experimentieren mit der Konzertform. Die 49 bisher identifizierten Opern Vivaldis wurden ab den 1990er Jahren nach und nach wiederentdeckt und auf Festivals gespielt oder für CDs produziert. Ihre Partituren oder Reste von alten Notenbeständen lagen größtenteils in der Biblioteca Nazionale in Turin.
Vivaldi war nicht nur bei den Norditalienern sehr einflussreich, sondern auch im deutschen Raum. Johann Georg Pisendel verbreitete nach seiner Italienreise Vivaldis Techniken am Dresdner Hof. Johann Sebastian Bachs Stil machte unter dem Einfluss Vivaldis eine tiefgreifende Weiterentwicklung durch; unter anderem transkribierte Bach mehrere Konzerte für Cembalo und Orgel.
Nachfolgende Werke wurden bereits zu Lebzeiten Vivaldis und zumeist in Amsterdam veröffentlicht. Man kann davon ausgehen, dass die meisten dieser Werke in einem Zeitraum bis zu zehn Jahren vor dem Druck entstanden sind.
Op. 1: 12 Triosonaten da camera für 2 Violinen und Basso continuo (1705)
Op. 2: 12 Sonaten für Violine und Basso continuo (1709)
Op. 3: 12 Violinkonzerte L'estro armonico (für 1–4 Soloviolinen und Orchester) (1711)
Op. 4: 12 Violinkonzerte La Stravaganza (1712)
Op. 5: 6 Sonaten für 1 oder 2 Violinen (1716)
Op. 6: 6 Violinkonzerte (1716)
Op. 7: 12 Violin- und Oboenkonzerte (1717)
Op. 8: 12 Violinkonzerte Il cimento dell'armonia e dell'inventione (1725; darin: Die vier Jahreszeiten)
Op. 9: 12 Violinkonzerte La Cetra (1727)
Op. 10: 6 Flötenkonzerte (1728)
Op. 11: 6 Violin- und Oboenkonzerte (1729)
Op. 12: 6 Violinkonzerte (1729)
Op. 13: 6 Sonaten für Flöte und Basso continuo Il Pastor Fido (1729)[1]
Die Olympiade (1734), Oper in drei Akten, Libretto von Pietro Metastasio
Op. 14: 12 Sonaten für Cello und Basso continuo (1737)
Quelle der Auszüge: Wikipedia
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20. April 1940 / * Johannes von Buttlar
Johannes von Buttlar (* 20. April 1940 in Berlin als Johannes Busacker; vollständig Johannes Freiherr Treusch von Buttlar-Brandenfels) ist ein populärwissenschaftlicher Autor, der Bücher zu den verschiedensten Themen, wie Astrophysik und Altersforschung bis hin zu kontroversen Titeln aus dem Bereich der Esoterik, zu UFOs, dem Bermuda-Dreieck und den Tempelrittern verfasste. Seine Bücher erreichen eine Gesamtauflage von fast 30 Millionen Exemplaren und erschienen in 30 Sprachen.
Leben:
Johannes von Buttlar wurde am 20. April 1940 in Berlin als Johannes Busacker geboren und wanderte 1956 mit seinem Vater und seiner Stiefmutter nach Australien aus. Dort arbeitete er, unter anderem, als Obstpflücker und Fahrer. Seinen Militärdienst absolvierte er angeblich in einer SAS-Einheit im Dschungelkrieg in Malaysia. Im Jahre 1960, so schreibt er selbst, erkrankte er infolge eines Zeckenstichs am Q-Fieber, welches immer wieder ausbricht.
1961 kehrte er zu seiner leiblichen Mutter nach Deutschland zurück, zog aber schon im Jahr 1962 zu einer Tante nach England. Nach eigener Aussage arbeitete er in dieser Zeit bereits an einem ersten Roman. Während einer Tätigkeit als Fremdenführer in Spanien lernte er seine spätere Frau Elise Sack, die Tochter des Porzellanfabrikanten Karl Sack aus Gotha kennen.
Beide heirateten am 9. September 1964 in Uxbridge/Middlesex in England, wo er unter dem Namen "John Brandon" in Harrogate, Yorkshire lebt und als Hilfskraft in einem Sprachlabor in Leeds beschäftigt ist.
Nach eigenen Angaben studierte er in Leeds und Sheffield Psychologie, Astronomie, Physik und Mathematik; erlangte allerdings keinen Abschluss. In Philadelphia, Pennsylvania arbeitete er, nach eigenen Angaben, für das ISI, Institute for Scientific Information. Daneben betätigte er sich als Kunstmaler und Hypnotiseur.
1966 gründete er als "John Brandon" eine Art Raumausstatterfirma unter dem Namen Function in Art, kurz danach unter dem Namen Barrie rey of Yorkshire ltd.- International Menswear eine Herrenmodenfirma.
Im März 1969 erfolgte die Adoption durch seine damals 79-jährige Großtante Hildegard Schönpflug, geborene Freiin Treusch von Buttlar-Brandenfels in Frankfurt am Main. Dadurch wandelte sich sein Name in Freiherr Johannes Treusch von Buttlar-Brandenfels.
Im August 1972 publizierte er sein erstes Buch unter dem Titel Schneller als das Licht.
Am 14. Oktober 1972 erschien eine in vielen Zeitungen nachgedruckte Kritik zu diesem Buch, die von einem gewissen E. Pietsch aus Bad Homburg verfasst worden war. Er verglich Buttlar darin mit bekannten Wissenschaftlern wie Svante Arrhenius, Walther Nernst, Niels Bohr, Werner Heisenberg, Carl Friedrich von Weizsäcker, Harold Clayton Urey und Max Planck. In der Zeitschrift Stern wurde in Heft 4 des Jahres 1973 allerdings eine vernichtende Kritik veröffentlicht, die von Buttlar jede wissenschaftliche Kompetenz absprach, das Buch eine "...Parodie auf ein Sachbuch" nannte und unterstellte, damit sollten "...die Leser für dumm verkauft werden".
Für das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) dreht er die Serie "Auf den Spuren der Weltformel".
Derzeit verkauft er Nahrungsergänzungs-Präparate (z. B. Von Buttlar Aktiv) und bietet Seminare über Astralreisen an.
Werke:
* Schneller als das Licht. Von den grenzenlosen Möglichkeiten des Menschen, Düsseldorf/Wien 1972, ISBN 3-612-26360-9.
* Reisen in die Ewigkeit. Der Mensch überwindet Zeit und Raum, Düsseldorf/Wien 1973, ISBN 3-430-11614-7.
* Zeitsprung. Auf der Jagd nach den letzten Rätseln unseres Lebens, München 1977, ISBN 3-570-06977-X.
* Das UFO-Phänomen, München 1978 ISBN, 3-570-05044-0.
* Der Supermensch. Die konkrete Vision unserer Zukunft München 1979, ISBN 3-426-26150-2.
* Die Einstein - Rosen - Brücke. Unterwegs zu außerirdischer Intelligenz München 1982, ISBN 3-570-06755-6.
* Sie kommen von fremden Sternen. Intelligenzen im All, München 1986, ISBN 3-89350-523-7.
* Leben auf dem Mars. Die neuesten Entdeckungen der NASA, München 1997 (Neuauflage der 1. Ausgabe von 1987), ISBN 3-7766-1474-9.
* Supernova. Die jüngsten kosmischen Entdeckungen. Die Geburt eines neuen Weltbilds, München 1988, ISBN 3-7766-1532-X.
* Drachenwege. Strategien der Schöpfung, München 1990, ISBN 3-7766-1642-3.
* Zeitriß. Begegnung mit dem Unfassbaren München 1990, ISBN 3-548-34716-9.
* Buttlars Report. Abenteuer Wissenschaft, Wien 1991, ISBN 3-8000-1454-8.
* Adams Planet. Das Paradies lag auf Phaethon, München 1991, ISBN 3-7766-1691-1.
* Gottes Würfel. Schicksal oder Zufall, München 1992, ISBN 3-7766-1749-7.
* Die biologische Chance. 100 Jahre vital und gesund, Klagenfurt 1992, ISBN 3-7043-2140-0.
* Die Wächter von Eden, München 1993, ISBN 3-453-06918-8.
* Terraforming: Die letzte Chance für die Menschheit, München 1994, ISBN 3-7766-1850-7.
* Die Methusalemformel. Der Schlüssel zur ewigen Jugend, Essen 1994, ISBN 3-7766-7006-1.
* Die Außerirdischen von Roswell, Bergisch Gladbach 1996,ISBN 3-404-13972-0.
* Ausserkörperliche Erfahrung. Out of Body. Praxis, Chancen, Risiken, München 1997, ISBN 3-7766-197-91.
* Zeitreisen. Das »Granny-Paradox« oder Besucher aus der Zukunft, Bergisch Gladbach 1998, ISBN 3-7857-0896-3.
* Einstein hoch zwei. Der Quantensprung des neuen Wissens, München 1998, ISBN 3-7766-2049-8.
* Projekt Aurora, Köln 1999, ISBN 3-8025-1389-4.
* Der flüsternde Stein. Götter, Priester, Könige: Das Geheimnis der Kristall-Orakel, München 2000, ISBN 3-89631-328-2.
* zusammen mit Konstantin Meyl: Neutrino Power. Der experimentelle Nachweis der Raumenergie revolutioniert unser Weltbild, Marktoberdorf 2000, ISBN 3-9806584-8-1.
* Vitalstrategie. Wegweiser, um jugendlich und attraktiv zu bleiben, Wien 2000, ISBN 3-85050-069-1.
* Das Alpha-Fragment, Marktoberdorf 2001, ISBN 3-9807519-3-7.
Literatur:
* G. und M. Redepenning: Interview mit von Buttlar im Playboy Nr. 5, Mai 1990, Seite 42-49
* F. Rumler: Im Drüben fischen, in: Der Spiegel Nr. 23, 1994, Seite 200-202
* Plagiate aus Pretoria, in: Der Spiegel Nr. 17, 1996, Seite 81-87
* J. Albrecht: Gehts hier zur Zukunft?, in: Zeitmagazin Nr. 8, 12. Februar 1998, Seite 22-25
* Markus Pössel: Phantastische Wissenschaft. Über Erich von Däniken und Johannes von Buttlar, Hamburg 2000 ISBN 3-499-60259-8
Quelle der Auszüge: Wikipedia
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14. September 1851 / † James Fenimore Cooper
James Fenimore Cooper (* 15. September 1789 in Burlington, New Jersey als James Cooper; † 14. September 1851 in Cooperstown, New York) war ein amerikanischer Schriftsteller der Romantik.
James Fenimore Cooper ist in vielerlei Hinsicht eine Schlüsselfigur der amerikanischen Literatur. Neben Washington Irving war er der erste amerikanische Schriftsteller, der von seinen Büchern leben konnte. Er blieb bis weit in das 20. Jahrhundert hinein auch in Europa der wohl meistgelesene. Nach dem Vorbild Sir Walter Scotts schrieb er die ersten historischen Romane und die ersten Seefahrtsromane der amerikanischen Literatur.
Sein umfangreiches Werk umfasst weiter zahlreiche historiografische Werke, Essays und Satiren über Amerika wie Europa. Besonders bekannt sind bis heute seine fünf „Lederstrumpf“-Romane, die die Erschließung des amerikanischen Westens durch weiße Scouts, Trapper und Siedler, aber auch die allmähliche Zurückdrängung und Vernichtung der indianischen Kultur thematisieren.
Cooper wurde am 15. September 1789 als zwölftes von 13 Kindern einer wohlhabenden Quäkerfamilie geboren; nur vier seiner Brüder und zwei seiner Schwestern erreichten das Erwachsenenalter. Sein Vater William Cooper, zur Zeit von James' Geburt noch Ladenbesitzer in Burlington, New Jersey, hatte das Familienvermögen durch erfolgreiche Landspekulationen erheblich mehren können: 1786 erwarb er unter dubiosen rechtlichen Umständen ein Landpatent über mehr als 12.000 Hektar am Ufer des Otsego Lake im Bundesstaat New York, der sich zu dieser Zeit noch an der Frontier befand, also im Grenzland zwischen den bereits von Weißen besiedelten Ländereien im Osten und den noch unerschlossenen Gebieten im Westen.
In den nächsten Jahren veräußerte er Teile seines Grundbesitzes parzellenweise an Neusiedler und trieb die Gründung einer Pioniersiedlung am Seeufer voran.
1790 ließ er sich mit seiner Familie selbst in der ihm zu Ehren Cooperstown benannten Siedlung nieder.
Mit der Zeit wurde er zu einem der wohlhabendsten und auch politisch einflussreichsten Männer New Yorks.
1795-97 und 1799-1801 hatte er ein Mandat im Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten inne und wirkte als Mitglied der Föderalistischen Partei unter anderem und durchaus eigennützig für die Ratifizierung des Jay-Vertrags.
James Cooper - erst 1826 fügte er seinem Namen den Geburtsnamen seiner Mutter Elizabeth Fenimore zu - verbrachte so seine ersten Lebensjahre in einer Landschaft, die zwar nicht mehr so unberührt war, wie er sie später in seinen Romanen darstellen sollte, aber noch recht ursprünglich war. Als Junge verbrachte er viel Zeit in den Wäldern und segelte oder ruderte oft auf dem See.
Der Familiensitz der Coopers, genannt Otsego Hall, war das stattlichste Gebäude der Siedlung und für die Verhältnisse an der Frontier eine mindestens komfortable, wenn nicht luxuriöse Wohnstatt.
Er besuchte zunächst die örtliche Dorfschule, bis seine Eltern ihn 1801 zur weiteren Bildung als Hausschüler beim episkopalischen Geistlichen Thomas Ellison in Albany, der Hauptstadt des Bundesstaats, in Obhut gaben. Dort lernte er gemeinsam mit Sprösslingen anderer New Yorker Patrizierfamilien wie den van Rensselaers vor allem Latein.
Als Ellison ein Jahr später starb, matrikulierte Cooper im Alter von nur dreizehn Jahren am Yale College in New Haven, das zur damaligen Zeit eher den Charakter einer Oberschule hatte. Dort war er allerdings von seinen Studien recht gelangweilt und wurde nach nicht einmal einem Jahr wegen groben Unfugs der Schule verwiesen.
Häufig kolportiert wird die Geschichte, er habe einem Esel beigebracht, auf einem Professorenstuhl Platz zu nehmen, auch soll er die verschlossene Tür zum Zimmer eines Kommilitonen mit Schießpulver aufgesprengt haben.
Leben zur See
William Cooper beschloss, dass sein Sohn eine Karriere in der Marine einzuschlagen habe, und ließ seinen Sohn zur Vorbereitung auf einem Schiff der amerikanischen Handelsmarine anheuern.
Im Oktober brach James Cooper als gemeiner Matrose an Bord des Seglers Stirling zu seiner ersten, einjährigen Seefahrt auf. Auf dieser Reise lernte er England und Spanien kennen; vor der Küste Portugals wurde sein Schiff tagelang von nordafrikanischen Piraten (Barbaresken) verfolgt.
Nach seiner Rückkehr nach Amerika trat er am 1. Januar 1808 im Alter von 16 Jahren als midshipman (Fähnrich zur See) in den Marinedienst ein; seine Ernennungsurkunde wurde von Präsident Thomas Jefferson persönlich unterzeichnet.
Cooper wurde zunächst auf Segelschiffen der amerikanischen Marine im Atlantik eingesetzt. Von August 1808 bis Oktober 1809 war er im Fort Oswego am Ufer des Lake Ontario stationiert, das im Franzosen- und Indianerkrieg eine wichtige Rolle gespielt hatte. Angesichts eines drohendes Krieges mit Großbritannien, unter dessen Kontrolle das kanadische Nordufer des Sees stand, strebten die Vereinigten Staaten den Bau einer Flotte auf diesem Binnensee an und begannen 1808 in Oswego mit dem Bau der Brigg USS Oneida. Cooper erwarb schnell das Vertrauen des Garnisonskommandanten Lt. Melancthon Taylor Woolsey und wurde schließlich selbst mit der Führung des Forts und der Werftarbeiten betraut, als Woolsey zum Lake Champlain abberufen wurde. Im November 1809 wurde Cooper dann in den Hafen von New York versetzt, wo er als Rekrutierer eingesetzt wurde.
Im Dezember 1809 verstarb sein Vater – einer verbreiteten, aber unwahrscheinlichen Version zufolge durch das Attentat eines politischen Gegners – und hinterließ jedem seiner Söhne 50.000 $ sowie ein Fünftel seines auf einen Wert von 700.000 $ geschätzten Grundbesitzes. War er so schon finanziell mehr als abgesichert, so war dies umso mehr der Fall, als er am Neujahrstag 1811 Susan Augusta De Lancey heiratete, die einer der einflussreichsten New Yorker Grundbesitzer-Familien entstammte. Ihr Großvater James DeLancey war 1753-55 königlicher Gouverneur der Kolonie, und seine Söhne nahmen in der Amerikanischen Revolution und dem Unabhängigkeitskrieg prominente Rollen in den Reihen der Loyalisten ein. Coopers Vorfahren hatten hingegen auf Seiten der Revolutionäre gekämpft, und die fortwirkenden Spannungen der Revolutionszeit, die Nachbarn, Freunde und Familienmitglieder gegeneinander aufbrachten, verarbeitete er später in historischen Romanen wie "Der Spion."
Anfänge als Schriftsteller
Auf den ausdrücklichen Wunsch seiner Frau hin beendete Cooper seine nautische Karriere und versuchte sich in den nächsten Jahren mit wechselndem Glück zunächst als Farmer.
Zwischen 1815 und 1819 bekam das Paar vier Töchter, von denen eine noch im Säuglingsalter starb. In den verschiedenen Orten, in denen er sich mit seiner Familie niederließ - zunächst in New Rochelle, dann wieder in Cooperstown, 1817 im von den DeLanceys dominierten Westchester County - engagierte er sich in lokalen Einrichtungen wie der Kirchengemeinde und der Bürgermiliz und gab sich entsprechend seinem Selbstverständnis als Gentleman Steckenpferden wie der Landschaftsgärtnerei und der Pflege seiner Bibliothek hin.
Dieses recht idyllische Dasein wurde bald durch den absehbaren Zusammenbruch des Familienvermögens überschattet. Das Land der Coopers hatte in der Depression der 1810er Jahre erheblich an Wert verloren. James Coopers Brüder hatten ihr Erbe in Landspekulationen aufs Spiel gesetzt, und als 1818-19 die letzten drei seiner lebenden Brüder und seine Mutter in kurzer Abfolge verstarben, hinterließen sie James Cooper vor allem Hypotheken; der Familiensitz Otsego Hall musste veräußert werden. Um sich über Wasser zu halten, stürzte sich Cooper in eine Reihe hochriskanter Unternehmungen; so erwarb er einen Walfänger und überwachte persönlich die Ausstattung vor dessen Ozeanfahrt, doch auch diese Geschäftsidee erwies sich nicht als profitabel.
Aus der Geldnot mag auch Coopers Idee entstanden sein, einen Roman zu verfassen. Seiner Tochter Susan Cooper zufolge, die nach seinem Tod zahlreiche Einführungen zu seinen Romanen verfasste, war Coopers Erstling das Ergebnis einer Wette. Er blätterte in einer wohl aus England importierten Schmonzette, die seiner Frau Elizabeth gut gefallen hatte, und soll ausgerufen haben: „Selbst ich könnte ein besseres Buch schreiben als dieses!“ Das Ergebnis, Precaution, 1820 erschienen, ist eine ausgesprochen hölzerne Imitation englischer Gesellschaftsromane Jane Austens und kommt in seiner Rührseligkeit, seinem unwahrscheinlichen Plot, aber besonders durch seinen moralisierenden Impetus der Schwundform dieses Genres, dem Groschenroman, gefährlich nahe. Der Roman erschien anonym, und in England, wo er bald eine zweite Auflage erlebte, nahm man allgemein an, dass der Autor eine Engländerin sein müsse.
Cooper war es also gelungen, sich in einer von einem „verdammten Mob krakeelender Frauen“ (so Hawthorne) beherrschten Domäne, dem Markt der sentimentalen Belletristik, zu behaupten.
Noch 1823 veröffentlichte Cooper zwei Kurzgeschichten unter dem Pseudonym „Jane Morgan“, und mindestens Leslie Fiedler fand Coopers Travestie „etwas beunruhigend.“
Vom Achtungserfolg seines Erstlings bestärkt, verfasste Cooper bald seinen ersten historischen Roman. "The Spy" (deutsch „Der Spion“) wurde beiderseits des Atlantiks zu einem großen Erfolg und in mehrere europäische Sprachen übersetzt. Er gilt heute als der erste bedeutende historische Roman der amerikanischen Literatur, zumal als der erste, dessen Handlung auch auf amerikanischem Boden angesiedelt ist - er bewies gegen alle anderslautenden Behauptungen, dass sich auch amerikanische Sujets zur Dramatisierung in Romanen eigneten.
Coopers Verdienst und sein zeitgenössischer Erfolg stehen im Zusammenhang mit dem politischen und kulturellen Legitimationsbedürfnis der amerikanischen Nation, das sich gerade im Jahr 1821 besonders dringlich darstellte, nachdem Sydney Smith in der Edinburgh Review in einem häufig zitierten Artikel gefragt hatte: „Wer in aller Welt liest schon ein amerikanisches Buch, oder geht in ein amerikanisches Theaterstück, oder sieht sich ein Bild oder eine Skulptur aus Amerika an?“
Besonders in seiner Heimat, aber auch in Frankreich wurde Cooper bald als „amerikanischer Scott“ gefeiert.
Um näher am Puls des Literaturbetriebs sein zu können, siedelte Cooper 1821 in die Stadt New York über, wo er mit anderen Geistesgrößen wie dem Buchhändler Charles Wiley (dem Stammvater der Verlegerdynastie John Wiley & Sons) und dem Maler und Schriftsteller William Dunlap bald den Kern eines literarischen Salons bildete, genannt The Bread and Cheese. Seine finanzielle Lage blieb allerdings prekär, noch 1823 konnte er eine Versteigerung seines Haushalts durch den Gerichtsvollzieher nur mit Mühe abwenden. Sie wirkte sicher auch auf die ungeheure Geschwindigkeit, mit der Cooper bis zu seinem Lebensende Romane schrieb.
1823 erschien "The Pioneers" (dt. „Die Ansiedler“), der erste seiner fünf Lederstrumpf-Romane, 1824 der ungemein erfolgreiche "The Pilot" („Der Lotse“), der erste einer langen Reihe von Seefahrtsromanen, 1826 dann Coopers bis heute erfolgreichster Roman "The Last of The Mohicans" (dt. „Der letzte Mohikaner.“)
Späte Jahre
Von 1826 bis 1833 hielt sich Cooper in Europa auf, trieb gesellschaftliche Studien, verteidigte in sozialkritischen Schriften die amerikanische Demokratie und setzte sich in "The Bravo" (1831) u. a. mit der feudalistischen Vergangenheit auseinander. Er war u. a. Konsul der Vereinigten Staaten in Lyon.
In die USA zurückgekehrt wandelte er sich mehr und mehr vom Amerika-Befürworter zum Amerika-Kritiker.
Seine Skepsis gegenüber dem Industriekapitalismus – die bereits in dem ersten seiner Lederstrumpf-Romane angedeutet war – artikulierte er in verschiedenen kritischen Schriften und Satiren, z. B. A Letter to his Countrymen (1834), The American Democrat (1838).
Scharfe, teils beleidigende Angriffe gegen alles und jeden, verbunden mit diversen Gerichtsprozessen zehrten an seinem Ruf und an seiner Schaffenskraft.
Einige seiner nach 1842 erschienenen Werke (The Redskins 1846) kann man als stark tendenziös in Richtung einer Idealisierung der Latifundisten bezeichnen. Die Meisterschaft seiner früheren Werke erreichte er nicht mehr.
Kritische Würdigung
Es gilt als Coopers Verdienst, den historischen Roman in der amerikanischen Literatur begründet zu haben, nachdem der begabte Charles Brockden Brown ohne Erfolg geblieben war. Hierbei orientierte er sich an dem schottischen Schriftsteller Walter Scott.
Durch die geschickte Auswahl von historischen Ereignissen, in denen sich der junge amerikanische Staat in den Augen seiner Bürger Ruhm und Ehre erworben hatte (Unabhängigkeitskrieg, zweiter englisch-amerikanischer Krieg), stärkte er mit seinen Romanen das amerikanische Nationalgefühl und den Patriotismus. Auch dies gilt als wesentlich für den Erfolg, den seine Bücher bei der Leserschaft hatten.
Hervorzuheben ist auch Coopers Bemühen, die Indianer-Figuren in den Wildtöter-Romanen realistisch, weder als „edle Wilde“ noch als minderwertig, zu gestalten, auch wenn das Ergebnis teilweise halbherzig wirkt.
Johann Wolfgang von Goethe las 1826 The Pioneers und dann in schneller Folge weitere in Weimar verfügbare Romane Coopers im Original. Er lobte das selbstständige Talent des Schriftstellers. Auch Honoré de Balzac und Victor Hugo äußerten sich sehr positiv und sogar der Mino war der Meinung, einen der begabtesten Schriftsteller seiner Zeit gelesen zu haben.
Die Romane Coopers gefallen nicht durch ihre Kunst des Wortes, sondern durch die breit angelegte, fesselnde Handlung. Oft verkannt jedoch wird die Philosophie, die in seinen Werken zum Ausdruck kommt (und die etwa von Ludwig Börne gewürdigt wurde): Bereits in „The Pioneers“ stehen der Richter Temple und Lederstrumpf gemeinsam gegen die sittenlose Art, mit der die Siedler mit der Natur umgehen, als seien ihre Schätze unerschöpflich. Gleichzeitig aber befinden sie sich im Konflikt, weil der Richter das positive Recht (die Zivilisation) vertritt, Lederstrumpf dagegen das natürliche.
Damit schilderte Cooper sehr plastisch einen Grundkonflikt des frühen Amerika.
Kritiker seines Werkes führen als Schwächen die oft abenteuerlich anmutende Häufung von Zufällen in der Handlung, die wenig überzeugende Darstellung der weiblichen Charaktere und die teilweise grotesk gekünstelt wirkenden Dialoge der Romanhelden an.
Auch Mark Twain äußerte negative Kritik an Coopers Werken („The Literary Offenses of James Fenimore Cooper“). Dies alles tat dem Welterfolg seiner Romane aber keinen Abbruch. Schließlich zählen Autoren wie Nathaniel Hawthorne und Herman Melville zu seinen Nachfolgern.
Mit Jonathan Swift und Daniel Defoe teilt er das Schicksal, „lediglich“ als Jugendbuchautor zu gelten und der Mino bedauet das sehr, weil er alle drei Buchautoren sehr zu schätzen gelernt hat.
Werke
Romane
* Precaution, A Novel. A. T. Goodrich & Co., New York 1820.
* The Spy: A Tale of the Neutral Ground. Wiley and Halstead, New York 1821.
* The Pioneers; or, The Sources of the Susquehanna: A Descriptive Tale. Charles Wiley, New York 1823. (Deutsch: „Lederstrumpf oder Die Pioniere“)
* The Pilot: A Tale of the Sea. Charles Wiley, New York 1824.
* Lionel Lincoln; or, The Leaguer of Boston. Charles Wiley, New York 1825.
* The Last of the Mohicans: A Narrative of 1757. Carey, Lea and Carey, Philadelphia 1826. (Deutsch: „Der letzte Mohikaner“)
* The Prairie: A Tale. Carey, Lea and Carey, Philadelphia 1827. (Deutsch: „Wildsteller oder Die Prärie“)
* The Red Rover: A Tale. Carey, Lea and Carey, Philadelphia 1827.
* The Wept of Wish-ton-Wish: A Tale. Carey, Lea and Carey, Philadelphia 1829.
* The Water-Witch; or, The Skimmer of the Seas: A Tale. Carey and Lea, Philadelphia 1830.
* The Bravo: A Tale. Carey and Lea, Philadelphia 1831.(Deutsch: Der Bravo, ISBN 3837043207)
* The Heidenmauer; or, The Benedictines: A Legend of the Rhine. Carey, Lea and Blanchard, Philadelphia 1832.
* The Headsman; or, The Abbayye des Vignerons: A Tale. Carey, Lea and Blanchard, Philadelphia 1833. (Deutsch: "Der Henker, oder das Winzerfest")
* The Monikins. Carey, Lea and Blanchard, Philadelphia 1835.
* Homeward Bound; or, The Chase: A Tale of the Sea. Carey, Lea and Blanchard, Philadelphia 1838.
* Home as Found. Lea and Blanchard, Philadelphia 1838.
* The Pathfinder; or, The Inland Sea. Lea and Blanchard, Philadelphia 1840. (Deutsch: „Der Pfadfinder“)
* The Deerslayer; or, The First War-Path: A Tale. Lea and Blanchard, Philadelphia 1841. (Deutsch: „Der Wildtöter, ISBN 3837043398“)
* The Two Admirals: A Tale. Lea and Blanchard, Philadelphia 1842.
* The Wing-and-Wing: or Le Feu-Follet: A Tale. Lea and Blanchard, Philadelphia 1842.
* Wyandotté; or, The Hutted Knoll: A Tale. Lea and Blanchard, Philadelphia 1843.
* Afloat and Ashore; or, The Adventures of Miles Wallingford. Philadelphia: 1844. [Selbstverlag]
* Afloat and Ashore, 2. Teil. Burgess, Stringer, New York 1844.
* Satanstoe; or, The Littlepage Manuscripts: A Tale of the Colony. Burgess, Stringer, New York 1845.
* The Chainbearer; or, The Littlepage Manuscripts. Burgess, Stringer, New York 1845.
* The Redskins; or, Indian and Injin: Being the Conclusion of the Littlepage Manuscripts. Burgess, Stringer, New York 1846.
* The Crater; or, Vulcan's Peak: A Tale of the Pacific. Burgess, Stringer, New York 1847.
* Jack Tier; or The Florida Reef. Burgess, Stringer, New York 1848.
* The Oak Openings; or, The Bee-Hunter. Burgess, Stringer, New York 1848.
* The Sea Lions; or, The Lost Sealers. Stringer, Townsend, New York 1849.
* The Ways of the Hour: A Tale. G. P. Putnam, New York 1850.
Andere Werke
* Tales for Fifteen; or, Imagination and Heart. Charles Wiley, New York 1823.
* Notions of the Americans: Picked Up by a Travelling Bachelor. Carey, Lea and Carey, Philadelphia 1828.
* A Letter to His Countymen. John Wiley: New York, 1834.
* Sketches of Switzerland 2 Bände. Carey, Lea and Blanchard, Philadelphia 1836-37.
* Gleanings in Europe: (France). Carey, Lea and Blanchard, Philadelphia 1837.
* Gleanings in Europe: England. Carey, Lea and Blanchard, Philadelphia 1838.
* The American Democrat: or, Hints on the Social and Civic Relations of the United States of America. H. & E. Phinney, Cooperstown NY, 1838.
* The Chronicles of Cooperstown. H. & E. Phinney, Cooperstown NY, 1838.
* The History of the Navy of the United States of America. Lea and Blanchard, Philadelphia 1839.
* Le Mouchoir: An Autobiographical Romance. Wilson & Co., Brother Jonatahan Press, New York 1843.
* Ned Myers; or, A Life before the Mast. Lea and Blanchard, Philadelphia 1843.
* The Battle of Lake Erie. H. & E. Phinney, Cooperstown NY, 1843.
* The Cruise of the Somers. J. Winchseter, New York 1844.
* Lives of Distinguished American Naval Officers. Carey and Hart, Philadelphia 1846.
(Quellenangabe: Wikipedia)
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Status: Offline Registriert seit: 03.07.2006 Beiträge: 104 Nachricht senden | Erstellt am 14.10.2008 - 20:34 |  |
14. Oktober 1959: † Errol Flynn
Errol Leslie Thomson Flynn (* 20. Juni 1909 in Hobart/Australien; † 14. Oktober 1959 in Vancouver/Kanada) war ein australisch-US-amerikanischer Filmschauspieler. In den 1930er und 1940er Jahren wurde er als Abenteuerheld in Filmen wie Robin Hood, König der Vagabunden und Captain Blood (dt.: Unter Piratenflagge) zu einem der bekanntesten Leinwand-Stars.
Geboren als Sohn eines renommierten Meeresbiologen in Tasmanien scheiterte der sportbegeisterte Flynn schon früh mit seinen halbherzigen Versuchen, eine akademische Ausbildung zu Ende zu bringen. Dass sowohl der Vater als auch die Mutter offen fremd gingen, prägte Flynns Einstellung zu Frauen nachhaltig.
Flynn war ein schlechter Schüler und musste mehrfach die Schule wechseln. In Sydney handelte er sich sogar Haftstrafen ein und arbeitete unter anderem als Gigolo, bevor er seine Heimat verließ. Aber nicht Hollywood war zunächst das Ziel, sondern Neuguinea, wo er sich als Goldsucher und Kupferschürfer, Wilderer und angeblich sogar als Sklavenhändler versuchte. Als er auf einer seiner abenteuerlichen Expeditionen einen Einheimischen erschoss, wurde er wegen Mordes zur Verantwortung gezogen.
Zurück in Australien geriet er durch Zufall an den Schauspielerberuf, nachdem er an einem Casting des Regisseurs Charles Chauvel teilgenommen hatte und vornehmlich auf Grund seines blendenden Aussehens sowie seiner smarten Ausstrahlung akzeptiert wurde.
1930 charterte ein Wissenschaftler Flynns alten Küstenschoner Sirocco, den er sich mit Geldern aus dem Verkauf einer Goldmine zulegte, um in Neu-Guinea Filmaufnahmen von einem Stamm von Kopfjägern zu machen. Diese Aufnahmen (darunter auch einige von Flynn) erregten zwei Jahre später die Aufmerksamkeit eines australischen Filmproduzenten.
Flynns Debüt war 1932 die Hauptrolle des Fletcher Christian in dem australischen Film In the Wake of the Bounty, einem drittklassigen Streifen, der außerhalb Australiens nie gezeigt wurde. Flynn setzte sein unstetes, abenteuerliches Leben fort und verdingte sich als Verwalter einer Tabakplantage und als freier Journalist beim Sydney Bulletin. Zunehmend unzufrieden ging er noch im selben Jahr nach England und nahm Schauspielunterricht. Er schloss sich der „Northampton Repertory Company“ an, mit der er 1934 im Malvern Festival, in Glasgow und im Londoner West End auftrat. Durch seinen zweiten Film, die britische Produktion Murder at Monte Carlo (1935) kam er in Kontakt mit Warner Bros., erhielt einen Halbjahresvertrag und eine Fahrkarte nach Hollywood.
Aus dem smarten, sportlich durchtrainierten Flynn wurde schließlich der charismatische Filmheld, der Prototyp des verwegenen Draufgängers aus den frühen Jahren Hollywoods. Er spielte vornehmlich in Abenteuer- und Piratenfilmen, und zu einem guten Teil spielte er sich dabei selbst.
Auf der Reise in die USA lernte er die französische Schauspielerin Lili Damita (1904-1994) kennen, die seine erste Frau wurde. Wegen der zahlreichen Affären von Flynn kam es zu heftigen Auseinandersetzungen, die sich in auf die Scheidung 1942 folgenden jahrelangen Prozessen um Unterhaltszahlungen fortsetzten.
Nach kleinen Nebenrollen in zwei unbedeutenden Filmen erhielt er 1935 die Hauptrolle in Captain Blood (dt.: Unter Piratenflagge), mit der ebenfalls weitgehend unbekannten Olivia de Havilland an seiner Seite. Der Film wurde ein Riesenerfolg, ein Traumpaar war geboren, und Errol Flynn wurde über Nacht zum gefeierten Star. Er drehte reihenweise Kassenerfolge, etwa The Charge of the Light Brigade (dt.: Der Verrat des Surat Khan), The Adventures of Robin Hood (dt: Robin Hood, König der Vagabunden), Dodge City (dt.: Herr des wilden Westens), The Private Lives of Elizabeth and Essex (dt.: Günstling einer Königin) (mit Bette Davis) und The Sea Hawk (dt.: Der Herr der sieben Meere), immer unter der Regie von Michael Curtiz. Es kam jedoch zu immer stärkeren Spannungen zwischen Flynn und Curtiz, und 1941 begann seine Zusammenarbeit mit dem Regisseur Raoul Walsh.
Walsh und Flynn drehten bis 1948 mehrere erfolgreiche Filme, darunter They Died with Their Boots On (dt.: Sein letztes Kommando), Gentleman Jim, Objective Burma! (dt.: Der Held von Burma) und Silver River (dt.: Der Herr der Silberminen).
Im Zweiten Weltkrieg fand er trotz Bemühungen keine Aufnahme in die US-Streitkräfte, da er an Tuberkulose und Malaria litt, was aber von seiner Filmfirma Warner Brothers verheimlicht wurde und in der allgemeinen patriotischen Begeisterung seinem Ruf einen Schlag versetzte. Anfang des Jahres 1943 wurde Flynn wegen Unzucht mit Minderjährigen – er soll sich mit zwei Teenagern von 17 und 15 Jahren eingelassen haben - der Prozess gemacht. Die wahre Ursache der Anklage war die Statuierung eines Exempels wegen unterlassener Schmiergeldzahlungen von Warner Brothers an Lokalpolitiker und das LAPD, und obwohl sich die Haltlosigkeit der Vorwürfe im Prozess zeigte, der mit einem Freispruch endete, waren sein Helden-Image und sein Selbstbewusstsein daraufhin angekratzt. Seiner Beliebtheit schadete der Prozess in den freizügigen Kriegsjahren jedoch wenig („in like Flynn“ wurde danach in den USA sprichwörtlich). Während dieser Zeit lernte er seine zweite Frau, Nora Eddington, kennen, mit der er zwei Töchter hatte, Deirdre und Rory. Gleichzeitig legte er sich in den Hügeln von Hollywood das Anwesen Mulholland House zu (7740 Mulholland Drive, 1988 abgerissen), auf dem er strikt von seinen Ehefrauen getrennt lebte und das der Schauplatz legendärer Orgien war. Mit seinem Freund David Niven war er außerdem Mitglied im Hollywood Cricket Club.
Flynns Alkohol- und Drogenkonsum verstärkte sich im Laufe der Jahre immer mehr und begann unübersehbare Spuren zu hinterlassen. Sein letzter großer Erfolg war der selbstironische Film The Adventures of Don Juan (dt.: Die Liebesabenteuer des Don Juan) unter der Regie von Vincent Sherman. Seine Ehe mit Nora Eddington wurde 1949 geschieden.
Während der Dreharbeiten zu Rocky Mountain (dt.: Herr der rauen Berge) lernte Flynn Patrice Wymore kennen. 1950 wurde sie seine dritte Ehefrau und Mutter von Tochter Arnella. Zeitweise lebte er mit ihr in Port Antonio auf Jamaika, und sie zog nach dem Tod von Flynn ganz dorthin und wurde erfolgreiche Viehzüchterin. Flynns Zeit als Star von Warner Bros. endete 1953 mit The Master of Ballantrae (dt.: Der Freibeuter). Flynn war die ihm angebotenen Mantel- und Degen- oder gar Western-Filmrollen und sein Image als „Swashbuckler“ (Aufschneider) leid.
Befreit aus seinem bisherigen ungeliebten Filmkontrakt hegte Flynn den ehrgeizigen Plan eines Wilhelm-Tell-Films unter der Regie des berühmten Kameramannes Jack Cardiff, den er zusammen mit einer Gruppe italienischer Filmmanager finanzieren wollte. Der Film sollte als erster Film überhaupt in Cinemascope gedreht werden. Schon kurze Zeit nach Drehbeginn brach die Finanzierung zusammen, und Flynn verlor sein gesamtes Vermögen. Auf seinen ausgedehnten Europareisen hatte er die Verwaltung seiner Gelder zwielichtigen Managern anvertraut, die fast sein gesamtes Vermögen durchbrachten. Zusätzlich forderte die amerikanische Steuerbehörde eine Nachzahlung von einer Million Dollar, so dass Flynn sich gezwungen sah, die USA fluchtartig mit seiner Yacht Zaca zu verlassen, auf der er in der folgenden Zeit praktisch mittel- und heimatlos lebte.
Er drehte einige Filme in England, darunter 1955 The Warriors (dt.: Der schwarze Prinz) und war der Star einer kurzlebigen Fernsehserie. 1956 konnte er in die USA zurückkehren und war gezwungen, in zweitklassigen Fernseh-Shows aufzutreten.
Ein Comeback als Charakterdarsteller gelang ihm 1957 in The Sun Also Rises (dt.: Zwischen Madrid und Paris), in dem er einen Trinker spielte – was er auch im wirklichen Leben geworden war, dazu kam der Konsum zahlreicher anderer Drogen. Diese Rolle spielte er ebenfalls in seinen nächsten beiden Filmen: Too much, Too Soon und The Roots of Heaven.
1958 versuchte Flynn wieder als Theaterschauspieler Fuß zu fassen. Sein Alkoholismus machte es ihm jedoch unmöglich, ein Stück bis zum Ende durchzustehen. Mit Beverly Aadland, seiner sechzehnjährigen Geliebten, drehte er 1959 seinen letzten Film Cuban Rebel Girls.
Am 14. Oktober 1959 erlitt Flynn einen schweren Herzanfall, als er in Vancouver sein geliebtes 120-Fuß-Segelschiff Zaca an den Millionär George Caldough verkaufen wollte, und starb kurz darauf im Apartment von Dr. George Gould (einem Onkel des Pianisten Glenn Gould), in das man ihn nach einem Schwächeanfall gebracht hatte, im Beisein von Beverly Aadland, nachdem er zuvor noch einige Partygäste mit Anekdoten unterhalten hatte. Flynn war gezeichnet von seinem jahrelangen Alkohol- und Drogenmissbrauch, seiner chronischen Malaria und anderen schweren Leiden.
Er liegt im Forest Lawn Memorial Park Cemetery in Glendale, Kalifornien, begraben.
Quelle: Wikipedia
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Errol Flynn, die Legende der Abenteuerfilme. 
Ja, doch! Ein schöner Mann! 
Signatur Am liebsten ist mir derjenige, der gerade bei mir ist.
(Hermann Hesse) |