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...   Erstellt am 17.01.2008 - 02:04Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


17. Januar 1933 / † Louis Comfort Tiffany

Louis Comfort Tiffany (* 18. Februar 1848 in New York; † 17. Januar 1933 ebenda) war ein US-amerikanischer Maler und Glaskünstler. Er gilt als einer der bedeutendsten amerikanischen Vertreter des Jugendstils.

Besonders erfolgreich wurde Tiffany mit seinen Schmuckkreationen, sowie der Herstellung irisierender Gläser. 1870 soll Tiffany in Ägypten durch Gläser aus den Gräbern der Pharaonen zu seinem berühmt gewordenen Lüster–Dekor inspiriert worden sein.

1879 gründete Tiffany in New York (nach Lehr- und Wanderjahren in Paris, Spanien, Italien, Nordafrika und Ägypten) die „Tiffany Glass and Decorating Company“, ein Einrichtungshaus, für das er als Maler, Kunstgewerbler und Glaskünstler tätig war. Unter anderem renovierte Tiffany auch einige Räume des Weißen Hauses. Das Verfahren der „Tiffany Favrile Glasses“ wurde 1894 patentiert.

Mit ihren verspielten pflanzlichen Motiven zählen Tiffanys Glaskreationen zu den schönsten Jugendstilgläsern. Daneben stellte Tiffany auch Flachgläser (Mosaiken und Fenster) her, z. B. für die Tiffany-Kapelle in der Kathedrale von New York. Besonders geschätzt wurden auch Tiffany-Lampen, deren Schirme zum Teil aus farbigen Glasstücken bestehen, die wie Glasmalereien mittels Metallstegen gefasst sind.

1902 ging auch Tiffany & Co., das New Yorker Juweliergeschäft seines Vaters Charles Lewis Tiffany, in seinen Besitz über.

Seine Tochter, Dorothy Tiffany-Burlingham übersiedelte zunächst nach Wien, um ihren Sohn bei Anna Freud therapieren zu lassen und ging anschließend mit der Familie Freud nach London, da sie eine besonders enge Freundschaft mit Anna Freud verband.

Hier ein typischer Lampenschirm im Tiffany-Stil:


Als Kennzeichnung der Gläser dienen die Aufschriften „Louis C. Tiffany-Favrile“, „TGC“ (Tiffany Glass Company) oder „Louis C. Tiffany“ + Seriennummer. Die Buchstaben A–N vor der Seriennummer bedeuten, dass der Gegenstand in der Zeit von 1896 bis 1900, die Buchstaben P–Z, dass er zwischen 1901-1905 entstand. Stehen die Buchstaben A–M nach der Seriennummer, dann stammen die Gegenstände aus den Jahren 1906-1912, bei den Buchstaben P–Z aus den Jahren 1913-1920. Mit dem Buchstaben O gekennzeichnete Objekte sind Sonderanfertigungen.

Quelle: Wikipedia





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18. Januar 1892

*Oliver Hardy



Oliver Norvell Hardy (* 18. Januar 1892 in Harlem (Georgia); † 7. August 1957 in Hollywood (Kalifornien)) war ein US-amerikanischer Komiker und Filmschauspieler. Zusammen mit Stan Laurel bildete er das wohl berühmteste Komiker-Duo der Filmgeschichte, Laurel und Hardy. Die wichtigsten deutschen Synchronsprecher für Hardy waren Arno Paulsen in den 50er und 60er sowie Michael Habeck in den 70er Jahren.

Leben


Oliver Hardy war erst zehn Monate alt, als sein Vater starb. Er verbrachte seine Jugend in Milledgeville, Georgia, wo seine Mutter ein Hotel betrieb. Er war ein musikalisch begabter, sangeslustiger Junge und nahm neben der Schule eine Zeit lang unregelmäßig Gesangsunterricht am Konservatorium in Atlanta.

1910 begann er als Geschäftsführer und Filmvorführer des Palace Theater, des ersten Kinos in Milledgeville, zu arbeiten. Dort sah er die frühen Stummfilmkomödien und beschloss, sich in diesem Genre zu versuchen. 1912 verließ er Milledgeville und zog nach Jacksonville (Florida), wo gerade die junge Kinoindustrie aufblühte. Dort fand er jedoch vorerst keine Anstellung in der Filmbranche und musste sich seinen Lebensunterhalt mit Auftritten als Sänger verdienen. Dasselbe tat er, als er 1913 nach Atlanta zog, wo er seine erste Frau, die Pianistin Madelyn Saloshin, kennenlernte und noch im selben Jahr ehelichte. 1914 kehrte er mit seiner Frau nach Jacksonville zurück und fand bei der Lubin Company Arbeit als Filmschauspieler. Sein erster Film war Outwitting Dad.
Bis zum Beginn der künstlerischen Partnerschaft mit Laurel im Jahre 1927 wirkte Hardy in ca. 270 stummen Kurzfilmen mit, von denen nur gut 100 erhalten geblieben sind. Zumeist war er in der Rolle des Bösewichts zu sehen, z.B. ab 1919 in vielen Kurzfilmen von Larry Semon. Einen Gauner verkörperte er auch 1921 in dem Stan Laurel-Kurzfilm A Lucky Dog, der die beiden künftigen Komikerstars erstmals und rein zufällig gemeinsam zeigte. In Buster Keatons Langfilm-Debüt The Three Ages (Die drei Zeitalter/Ben Akiba hat gelogen!) von 1923 war Hardy trotz eines weitverbreiteten Gerüchts nicht zugegen: der in diesem Film häufig mit ihm verwechselte Kewpie Morgan spielte später im Laurel & Hardy-Film Babes in Toyland (Rache ist süß/Abenteuer im Spielzeugland) mit. 1925 war Hardy als Blechmann in Semons Adaption von The Wizard of Oz (Der Zauberer von Oz) dafür in einem anderen langen Stummfilm zu sehen.
Ab 1925 waren sowohl Hardy als auch Laurel für Hal Roach tätig und standen für den Filmproduzenten mal solo, mal zufällig gemeinsam vor der Kamera. Roach erkannte, wie gut die beiden harmonierten, und nutzte das Potential, indem er Laurel & Hardy ab 1927 systematisch als Team aufbaute. Damit begann die Weltkarriere des Komiker-Duos, in deren Verlauf 106 gemeinsame Filme zustande kamen. Hardy spielte innerhalb der Partnerschaft meist den Möchtegern-Mann von Welt, der an seinen Ansprüchen scheitert; im Verhältnis zum von Laurel verkörperten Charakter war er die vermeintlich überlegene, pompös-respektheischende Vaterfigur, die letztlich ähnlich infantil war. Zu Hardys Markenzeichen wurden u.a. sein leidendes, in Großaufnahme an den Zuschauer gewandtes Gesicht, wenn sein Partner wieder einmal einen Faux-pas begangen hatte, das verlegene Wedeln mit seiner Krawatte sowie der Spruch „Well, here's another nice mess you've gotten me into“ („Da hast du mir ja mal wieder eine schöne Suppe eingebrockt“).
Während Laurel am Drehbuch oder Schnitt eines Filmes arbeitete, konzentrierte sich „Babe“, wie Hardy mit Spitznamen genannt wurde, rein auf den schauspielerischen Part. Er frönte lieber seinem Hobby, dem Golfspielen, was ihm ein niedriges Handicap einbrachte und den Ruf, einer der besten Spieler seiner Zeit gewesen zu sein. Hardy war zudem Freimaurer und Mitglied der Solomon Lodge No. 20 in Jacksonville. Einer der bekanntesten Filme, die auf die Freimaurerei anspielen, ist der Film Die Wüstensöhne (Sons of the Desert) von 1933. Dort begeben sich Stan Laurel und Oliver Hardy auf einen Konvent der Shriners in Chicago, tragen deren Fes und treffen sich in einer Oase (Freimaurerloge).

Während seiner Partnerschaft mit Laurel trat Hardy nur selten ohne diesen auf. 1935 hätte er nach Wunsch des Produzenten David O. Selznick beinahe die Rolle des Micawber in der MGM-Produktion von Charles Dickens' Roman David Copperfield bekommen, wäre der Regisseur, George Cukor, nicht dagegen gewesen. Als es 1939 zwischen Laurel und Roach kriselte, gab letzterer Hardy kurzerhand die Hauptrolle in der Komödie Zenobia (Zenobia, der Jahrmarktselefant), in dem auch Ex-Komikerstar Harry Langdon mitwirkte. Es wird oft behauptet, dass Roach die beiden Komiker als neues Duo aufbauen wollte, dagegen spricht allerdings, dass beide im Film nicht als Team agierten, sondern zumeist jeweils ihre eigenen Szenen hatten. Nach dem vorläufigen Ende der gemeinsamen Filmkarriere Laurel & Hardys trat Hardy 1949 noch in dem Western The Fighting Kentuckian (In letzter Sekunde) als komischer Sidekick von John Wayne auf und hatte 1950 einen Kurzauftritt als Rennbahnbesucher im Frank Capra/Bing Crosby-Film Riding High (Lach und wein mit mir), um dann schließlich doch noch ein letztes Mal mit Laurel für Atoll K (Dick und Doof erben eine Insel) vor der Kamera zu stehen.

Nachdem Oliver Hardy 1956 einen Schlaganfall erlitten hatte und daraufhin fast völlig gelähmt war, starb er am 7. August 1957...In Nord-Hollywood wurde Hardy im Valhalla Memorial Park in der Freimaurer-Sektion beigesetzt.

Der Asteroid (2866) Hardy wurde nach ihm benannt.

Quelle: Wikipedia

[Dieser Beitrag wurde am 18.01.2008 - 22:40 von Anjab aktualisiert]





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...   Erstellt am 18.01.2008 - 23:09Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


18. Januar 1892 / * Oliver Hardy

Oliver Norvell Hardy (* 18. Januar 1892 in Harlem (Georgia); † 7. August 1957 in Hollywood (Kalifornien)) war ein US-amerikanischer Komiker und Filmschauspieler. Zusammen mit Stan Laurel bildete er das wohl berühmteste Komiker-Duo der Filmgeschichte, Laurel und Hardy.

Edit:

Anja war einige Minuten schneller als ich, deshalb habe ich meinen Beitrag über Oliver Hardy wieder rausgenommen.



Persönliche Anmerkungen:

Ich war nie ein großer Anhänger dieser Klamaukfilme von Stan Laurel und Oliver Hardy, denn obwohl ich durchaus darüber lachen konnte, habe ich diese Art von Humor stets als "zu flach" empfunden.

Ebenfalls an einem 18. Januar wurde der britisch-amerikanische Filmschauspieler Cary Grant (1904) und der deutsche Kabarettist Volker Pispers (1958) geboren.

Während mir Cary Grant aus diversen Filmen ebenfalls eher als Klamaukdarsteller bekannt ist, bin ich ein großer Fan von Volker Pispers, der es versteht, mit spitzer Zunge die große und die kleine Politik auf die Schippe zu nehmen und sie dem Publikum gewissermaßen "vorzuführen." Seine überaus bissige und sarkastische Art gefällt mir sehr gut.
Neben Bruno Jonas und Mathias Richling gehört er für mich zu den besten Kabarettisten, die es derzeit in unserer Bunten Republik Täuschland, der BRDDR gibt.
Vermutlich muß man katholische Theologie studiert haben, um den täglichen Wahnsinn des Lebens richtig rüberbringen zu können?

Atheistische Grüße vom Mino an alle Theologiestudenten!




Edit/Nachtrag:

Ups, da war Anja etwas schneller als ich.
Und wie es der Zufalll will, hat sie denselben Prominenten ausgewählt wie ich.

.

[Dieser Beitrag wurde am 18.01.2008 - 23:27 von Minotaurus aktualisiert]





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19. Januar 1943

* Janis (Lyn)Joplin



"Janis, die weiße Schwarze Stimme"

Von Gabriele Meinhard

Bis heute gilt Janis Joplin als die beste weiße Blues-Sängerin der Welt.

Am 19. Januar 1943 wird Janis Joplin in Port Arthur/Texas geboren und hier wächst sie mir ihren jüngeren Geschwistern Michael und Laura auf. "Ich brauche Freiheit, und ich nehme sie mir!" Mit diesem Motto wird Janis in der Schule zur Außenseiterin und leidet darunter. Als sie 16 ist, freundet sie sich mit sogenannten "Beatniks" an. Die Beatniks rebellieren gegen die Gesellschaft und die Diskriminierung von Farbigen. Janis fängt an zu trinken, feiert Parties und schwänzt die Schule. Und sie entdeckt die schwarze Musik. Wenn sie den Blues singt, hat sie das Gefühl, aus dem weißen Leben auszubrechen. "Ich lasse meine Gefühle für mich arbeiten", sagt sie. "Ich stecke alles, was ich habe in die Songs."
Nach der High-School weiß Janis nicht weiter, hängt rum und ist ständig unzufrieden. Bis sie mit 19 die Hippiekolonie Venice bei Los Angeles besucht. Die Hippies experimentieren mit Drogen Alkohol und freiem Sex. Janis bleibt und probiert alles: nimmt Speed, trinkt exzessiv und schläft mit Männern und Frauen. Gelegentlich jobbt sie und tritt in Bars auf. Aber nach vier Jahren hat sie das Gefühl, alles in ihrem Leben läuft falsch. 1965 kehrt sie zu ihren Eltern zurück. Sie geht aufs College, aber das Studium erscheint ihr hohl und anspruchslos. Als sie ein Jahr später die Chance bekommt, bei einer Band in San Francisco zu singen, zögert sie keine Sekunde.

San Francisco ist 1966 die Stadt der Hippies und Janis schreibt nach Hause: "In sind Capes, irrer handgemachter Schmuck, weite Schlabberkleidung und Sandalen. Die jüngeren Mädchen tragen enge Schlaghosen, die tief auf den Hüften sitzen und kurze Tops - bauchfrei. Ich passe mich an und habe neue Hüfthosen aus sehr breitem Cord. Auf der Bühne trage ich meine schwarzgoldgesprekelte Bluse, entweder mit schwarzem Rock und hohen Stiefeln oder mit schwarzen Levis und Sandalen."

Janis' Auftritte sind mehr als Konzerte. "Sie ist wie eine explodierende 1000-Watt-Birne", sagt eine Freundin und ein Fan schwärmt: "Sie ist wie wir. Ich habe sie nie getroffen, aber ich kenne sie. Wenn man sie hört, ist es, als ob man seinen Körper verlässt." Mit Liedern wie Me an Bobby McGhee und Try wird Janis zur Göttin der Hippie-Bewegung. Auf einem Konzert erscheint sogar Paul McCartney, und Janis schreibt an ihre Eltern: "Gottogott, ich war völlig fertig. Wenn ich gewusst hätte, dass er da ist, wäre ich von der Bühne gesprungen."

1968 veröffentlichen Janis und die Band Big Brother and the Holding Company die LP Cheap Thrills mit Songs wie Down on Me und Cath Me Daddy. Schon nach drei Tagen wird das Album vergoldet. Trotzdem sucht sich Janis wenig später professionellere Musiker. 1969 gibt Janis in Frankfurt ihr einziges Deutschland-Konzert und im gleichen Jahr fegt sie auf dem legendären Woodstock-Festival über die Bühne. Sie ist ein Star - und zerstört ihr Leben.

Janis trinkt immer exzessiver, oft hält sie in der einen Hand das Mikro, in der anderen das Whiskey-Glas. Ein Reporter fragt: "Bist du glücklich?", und Janis weicht aus: "Ich bin ganz oben." Ihrer Schwester vertraut sie an: "Ich will bloss ein bisschen Frieden." Bald probiert sie das erste Mal Heroin. "Mir passiert schon nichts, ich komme aus einer zähen Familie", glaubt sie. Aber die Droge hinterlässt ihre Spuren. David Niehaus, ihre große Liebe, verlässt sie deswegen, aber Janis schafft es nicht, von den Drogen loszukommen.

Tod durch Unfall notiert der Arzt am 4. Oktober 1970, als er die tote Janis Joplin in ihrem Hotelzimmer in Hollywood untersucht. Doch nach der Obduktion ist klar: Die 27jährige starb an einer Überdosis Heroin. "Janis starb nicht an einer Überdosis Heroin. Sie starb an einer Überdosis Janis", meint Eric Burdon, ein berühmter Kollege und Freund und ihre Schwester Laura sagt: "Janis war unfähig, das Leben zu nehmen, wie es kam". Den Tod hat Janis dafür umso besser geregelt. Ihre Asche soll vor Kalifornien ins Meer gestreut werden und ihren Freunden hinterlässt sie 25000 Dollar für das "tollste Begräbnis der Welt".

Quelle: Gilth Serano

Ihre bekanntesten Lieder

* All is Loneliness (Cover von Moondog)
* A Woman left lonely
* Ball And Chain (Cover von Willie Mae "Big Mama" Thornton)
* Cry Baby
http://www.youtube.com/watch?v=JjD4eWEUgMM
* Down On Me
* Kozmic Blues
* Little Girl Blue (Cover von Judy Garland)
* Me And Bobby McGee (Cover von Kris
Kristofferson)
http://www.youtube.com/watch?v=IMy762W3RcM
* Mercedes Benz
http://www.youtube.com/watch?v=Q-g7Q7hXn7o
* Move Over
* Summertime (Cover von George Gershwin)
http://www.youtube.com/watch?v=dgFWibrTAKQ
* Piece of my Heart
* To love somebody (Cover von Bee Gees)
* Try

Posthume Auszeichnung:
Im Jahr 1995 wurde Janis Joplin in die Rock'n Roll Hall of Fame aufgenommen.

Quelle: Wikipedia





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...   Erstellt am 20.01.2008 - 02:05Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


20. Januar 1920 / * Federico Fellini

Federico Fellini (* 20. Januar 1920 in Rimini; † 31. Oktober 1993 in Rom) zählte zu den wichtigsten Filmemachern und Regisseuren Italiens.

Federico Fellini wurde am 20. Januar 1920 in Rimini geboren. Seine Mutter ist die aus Rom stammende Ida, gebürtige Barbiani; sein Vater Urbano stammt von einem Bauernhof, einem Dorf in der Nähe Riminis.

Federico hat einen jüngeren Bruder und eine jüngere Schwester (Maddalena). Der Bruder Ricardo ist später wie Federico im Filmgeschäft tätig - zunächst als Schauspieler, später arbeitet er hauptsächlich als Dokumentarfilmer.

Der Vater Urbano geht der Tätigkeit eines Handelsvertreters für Käse und Schinken nach und ist infolgedessen viel auf Reisen und selten bei der Familie.

1925 wird Federico Fellini eingeschult - im gleichen Jahr beginnt die faschistische Diktatur in Italien offiziell. Seine schulischen Leistungen sind normal, Geniestreiche oder ähnliche Besonderheiten scheinen zu fehlen.
Tullio Kezich schreibt in „Fellini - Eine Biographie“: „Er war ein x-beliebiges Kind, das hübsch zeichnen konnte, in einer x-beliebigen Kleinstadt in einem bodenständigen Italien, das zwischen Faschismus und Katholizismus eingezwängt war.“

Für den kleinen Federico prägend waren unter anderem wohl die Ferien auf dem Land bei der Großmutter im Landhaus und/oder die Unterschiede zu der Kleinstadt. Auf dem Land kommt er mit alten bäuerlichen Sitten und Gebräuchen in Kontakt, mit Vagabunden und Zigeunern, die ihn später bei seinem filmischen Schaffen anregen und bewegen werden.

Von 1930 bis 1938 besucht er dann das Gymnasium Giulio-Cesare. In dieser Zeit karikiert er Freunde Lehrer und verschiedene Politiker (in der Regel Bleistift auf Papier), er macht sich einen Namen, so dass er schon bald einige Karikaturen und Comicstrips an kleine Lokalzeitschriften und später an größere Zeitungen amateurhaft verkaufen kann. Das Florentiner Wochenblatt „420“ ermöglicht es ihm schließlich professioneller zu arbeiten. Er erntet die ersten Erfolge als Karikaturist und Schreiber kleinerer Kolumnen.

Ein Jahr nach Federicos mittelmäßiger Reifeprüfung trennt sich die Familie. Die Mutter hat Heimweh und zieht mit Federico und ihrer Tochter nach Rom. Der Vater kann seine berufliche Position in Rimini nicht aufgeben und bleibt mit Riccardo in Rimini.


Anfänge in Rom:

In Rom wohnt Federico mit seiner Mutter und der Schwester in einer kleinen Wohnung nah des Zentrums. Federico schreibt sich, obwohl er eigentlich Journalist werden will, der Mutter zu Liebe in Jura ein.

Ein Jahr später bereut die Mutter ihren Umzug und kehrt mit der Tochter zurück nach Rimini. Federico bleibt und der Bruder Riccardo rückt nach.

Auch in Rom schlägt sich Federico anfangs mit Karikaturen, welche er direkt auf den Straßen zeichnet, durch.

Bei der Tageszeitung „Il Piccolo“ und später bei der größeren „Marc‘ Aurelio“ findet er jedoch eine Anstellung und darf sich als junger, talentierter Journalist und Karikaturist behaupten. Er macht Karriere und wird relativ schnell zu Redaktionskonferenzen eingeladen. Wenn Themen politisch werden, schweift Federico eher aus Desinteresse, als aus angeborenem Antifaschismus schnell ab.

Interessant in Bezug auf sein späteres filmisches Schaffen ist die Tatsache, dass er, als er mehr Platz in der Zeitung eingeräumt bekommt, tagebuchartig, mit unerbittlicher Selbstironie seine Jugend in der Provinz und seinen Anfang in Rom schildert. Viele seiner Themen tauchen später in seinen Filmen wieder auf.

Neben seiner Tätigkeit bei der Zeitung arbeitet er, obwohl er nur geringes Interesse am Theater verspürt, an Entwürfen für diverse Musicals und Revuen mit.

Allmählich zieht er sich - trotz des Erfolgs bei den Lesern - von der Arbeit als Zeitungsjournalist zurück und schreibt seltener. Er entdeckt vielmehr das Radio, schreibt als Co-Autor Beiträge, humoristische Kommentare und schließlich auch kurze Hörspiele für den Radiosender „Radiocorriere“. Federico Fellini findet im Radio sein ideales Wirkungsfeld und liefert schließlich wöchentlich kurze Hörspiele ab, die oft traumähnliche Sequenzen, wie später auch seine Filme, beinhalten.

Beim Radio lernt Federico die Schauspielerin und Sprecherin Giulietta Masina kennen, die er 1943, als sich die Kriegssituation in Rom verschärft, heiratet.


Der Weg zur Regie:

Noch während Federico der Tätigkeit als Journalist und Radiodramaturg nachgeht beginnt er an verschiedenen Filmdrehbüchern mit unterschiedlichen Autoren zu arbeiten um diese mit zu entwickeln. „Er (Fellini) neigt dazu, die eigene Arbeit möglichst gering erscheinen zu lassen oder ihre Bedeutung herunterzuspielen“, so Tulio Kezich in Fellinis Biographie. Wahrscheinlich der Hauptgrund, warum er in dieser Zeit noch in keinem Filmvorspann genannt wird. Außerdem fungiert er noch eher als Gag-Lieferant, er wirft viele Ideen aufs Papier und kümmert sich nicht darum, wo und wann diese im realisierten Film auftauchen.

Von Mal zu Mal lässt er sich als Regieassistent und künstlerischer Mitarbeiter bei verschiedenen Produktionen engagieren und entdeckt sein Interesse am Medium Film - auch weil die Bezahlung deutlich besser als beim Rundfunk und bei der Presse ist. Immer intensiver widmet er sich der Mitarbeit an Drehbüchern. Er lernt schließlich auch den Autor und Regisseur Rossellini kennen mit dem er für „Roma città aperta - Rom, offene Stadt“ 1946 die erste seiner vielen Nominierungen für den Oscar erhält. Er etabliert sich als Drehbuchautor und gibt ein Jahr später seine Tätigkeit als Journalist und Radiodramaturg völlig auf.

1950 ist Federico nun schon zehn Jahre lang nur noch als Drehbuchautor und Regieassistent tätig und hat in dieser Zeit bei 19 Drehbüchern (hauptsächlich für Filme des Neorealismus') mitgeschrieben. Er knüpft Kontakte und feste Freundschaften mit zum Beispiel Pinelli (Autor), Laurentiis (Produzent), Coletti (Regisseur), Lattuada (Regisseur) und anderen bedeutenden Schauspielern und Regisseuren welche ihn später bei seinen eigenen Filmen helfen und unterstützen werden.

In dieser Zeit wächst auch zunehmend die Rolle des Autors bei den Produzenten und den Zuschauern. Gute Autoren, zu denen auch ganz klar Fellini zählt, werden umworben, gut bezahlt und erlangen einen Gewissen Bekanntheitsgrad.

Inmitten dieser Entwicklung findet Fellinis Debüt als Regisseur statt - „Luci del varietà - Lichter des Varieté“(1950).



Fellinis unermüdliches Schaffen:

Bei seinem Debüt „Lichter des Varieté“ wird der 30-jährige Fellini von keinem geringeren als Alberto Lattuada, der neben Fellini mit inszeniert, unterstützt. Lattuada ist sieben Jahre älter und bereits erfolgreicher Regisseur. Er dient sozusagen als Garant für die Produktion. Was letzten Endes dem Film „Lichter des Varieté“ zwar Erfolg verspricht, jedoch nicht hilft, diesen zu ernten.

Der Film handelt von einer jungen Sängerin, die sich einer jungen Showgruppe anschließt, um aus ihrem Heimatdorf herauszukommen. Bei den Zuschauern und den Kritikern fällt der Film eher lau aus. Er wird oft mit „Vita da cani - Hundeleben“ von Mario Monicelli verglichen. „Vita da cani“ kommt etwa ein halbes Jahr zuvor in die Kinos und behandelt ein Thema mit ähnlichem Vorstadtcharakter - jedoch sensibler und präziser, wie die Kritiker schreiben. Lattuada und Fellini wird eine falsche Besetzung und zu wenig Gespür für die Figuren vorgeworfen.

Nach dem Misserfolg reagieren die beiden Freunde verschieden: Lattuada übt ein Jahr später mit „Anna“ eine Art Revanche (so als wollte er zeigen, dass auch er einen Bestseller schaffen konnte, wenn er nur wollte): der Film spielt eine Milliarde Lire ein und stellt den bis dahin größten internationalen Erfolg des italienischen Kinos dar. Fellini kehrt nicht zurück, um wieder in die Rolle des erfolgreichen Drehbuchautoren zu schlüpfen, er will seinen eingeschlagenen Weg fortsetzen und fängt schon bald mit den Vorbereitungen für seinen nächsten Film an.

Bei „Lo sceicco bianco - Der weiße Scheich“, eine Komödie, deren Ursprungsidee (Flitterwochen in Rom) zwar von Michelangelo Antonioni stammt, aber von Tullio Pinelli, Ennio Flaiano und Federico Fellini geschrieben wird, trägt Fellini das erste Mal die alleinige Verantwortung für das Team bzw. die Regie. Während der Dreharbeiten wird der Stoff nochmals von Fellini abgeändert und einer langsamen „Fellinisierung“ (T. Kezich, Fellini - eine Biographie) unterzogen. Als der Film 1952 in den Kinos anläuft, fallen die meisten Kritiken abermals eher negativ aus. Eine einflussreiche Zeitschrift für Filmkultur schrieb: „[...] ein Film, der durch seine grobschlächtige Machart, seine erzählerischen Mängel und die Konventionalität des Aufbaus derart minderwertig ist, dass man mit gutem Grund bezweifeln darf, ob dieser Regieversuch Fellinis nicht als sein letzter anzusehen ist.“ Einer der wenigen Bewunderer nennt den Film allerdings „den ersten anarchistischen Film Italiens“. Fellini selbst erkennt seine Fortschritte und ist sich sicher, „einen wunderschönen Film fünf Jahre zu früh“ realisiert zu haben.

Mit „I Vitelloni - Die Müßiggänger“, ein Film über drei junge Leute, die sich mit Nichtstun in einer kleinen Provinz die Zeit totschlagen, setzt er - der negativen Kritik zum Trotz - sein filmisches Schaffen im Dezember 1952 fort. Als der Film ein halbes Jahr später auf den Filmfestspielen von Venedig läuft, zeichnet sich für den Regisseur Fellini endlich Erfolg ab. Die Kritiker und das Publikum sind sich einig, dass ein neuer Regisseur den Durchbruch geschafft habe. Fellini wird der Silbernen Löwe verliehen und „I Vitelloni“ findet den Weg ins internationale Verleihgeschäft. Der Film wird ein Kassenschlager und hat sechs Jahre später bereits die beachtliche Summe von 600 Millionen Lire eingespielt.

Im selben Jahr erscheint außerdem noch der Episodenfilm (wahrscheinlich der erste überhaupt) „L'Amore in città - Liebe in der Stadt“, bei dem Fellini neben Michelangelo Antonioni, Alberto Lattuada, Carlo Lizzani, Francesco Maselli, Dino Risi und Cesare Zavattini eine Episode schreibt und inszeniert. Der große Erfolg bleibt dem Episodenfilm aus, wobei einige Filmwissenschaftler ihn insgesamt als bemerkenswert bezeichneten.

Fellinis folgender Film „La Strada - Das Lied der Straße“ (1953-54) ist eine Art poetisches Märchen über ein Mädchen, das von ihrer Familie an einen Jahrmarktsartisten verkauft wird. Der Film beschert dem jungen Regisseur zwar eine Reihe von nationalen und internationalen Nominierungen und Auszeichnungen, darunter der Oscar für den besten ausländischen Film, eine Nominierung für den Oscar für das beste Drehbuch und die beste Inszenierung, das Silberne Band des Sindacato Nazionale Giornalisti Cinematografici Italiani, der Silberne Löwe von Venedig und viele weitere Preise, jedoch spaltet er bei der Premiere bei den Filmfestspielen von Venedig im September 1954 die Welt der italienischen Autorenfilmer in zwei Lager.

Auslöser waren die Gerüchte über den Boykott, der von oben über Viscontis „Senso“ verhängt worden war. Wenn es nach dem Willen gewisser Kreise gegangen wäre, hätte er nicht einmal in die Auswahl der Festspiele kommen dürfen. Visconti, der als Führer der marxistischen Opposition und Frontmann der Neorealisten galt, war nämlich der christdemokratischen Regierungsmacht und dem von ihr geprägten Kino ein Dorn im Auge.

Die Visconti Anhänger sahen in der nichtssagenden Begründung für die Verleihung des silbernen Löwen an „La Strada“ den klaren Beweis für den Boykott: „für den interessanten Versuch eines jungen Regisseurs, von dem auch die Idee zu dem Film stammt und der mit diesem Film seine Begabung für eine sensible und unabhängige Sichtweise unter Beweis gestellt hat“. Außerdem wird Fellinis Film von dem verbitterten Visconti als „neoabstrakt“ bezeichnet. Andere linke Kritiker werfen dem Film Religiosität, Mystifizierung, Pathos und Naivität vor.

1955 erscheint Fellinis sechster Film „Il Bidone - Fellinis Gauner“. Die Geschichte dreht sich um ein paar Schwindler, die getarnt als geistliche Würdeträger, den einfachen Leuten das Geld aus der Tasche klauen. Bei Drehschluss sind es nur noch 40 Tage bis zur Präsentation in Venedig und da alle fest auf den Goldenen Löwen hoffen, gar damit rechnen, wird der Film im Kampf mit der Zeit von zwei Cuttern gleichzeitig geschnitten. Der Kampf ist umsonst: bei den Festspielen wird der Film nicht einmal von der Jury erwähnt und bei der Vorführung beginnt sich der Saal nach der Hälfte des Films zu leeren. Fellini ist enttäuscht und wird nie mehr einen Film zum Wettbewerb in Venedig schicken (erst 1969 läuft wieder ein Film von ihm auf dem Festival - allerdings außer Konkurrenz).

Aufgrund des Misserfolgs vergehen fast zwei Jahre, bis Federico Fellini seinen nächsten Film, ein Film über die Suche nach Liebe einer Prostituierten, mit dem Titel „Le Notti di Cabiria - Die Nächte der Cabiria“ finanzieren kann. Die Produzenten scheuen sich, da der Stoff mit Sicherheit auf heftige Kritik seitens der Kirche und des Papstes stoßen wird und fordern zum Beispiel, dass er sich im vorhinein mit jeglichem Schnitt durch die Zensur einverstanden erklärt.

Auf der Pilgerschaft von Produzent zu Produzent lernt er den jungen Skandal-Schriftsteller Pier Paolo Pasolini kennen. Die beiden knüpfen Freundschaft und Pasolini beginnt die Dialoge des Drehbuchs in moderne römische Mundart zu übersetzen.

Schließlich hat Fellini von verschiedenen Privatleuten die größte Summe zusammen und findet letztendlich einen Produzenten.

Die Premiere findet 1957 in Cannes statt und der Film „Die Nächte der Cabiria“ behauptet sich gegen die starke Konkurrenz wie „Das siebte Siegel“ von Ingmar Bergman, „Ein zum Tode Verurteilter ist entflohen“ von Robert Bresson und erhält den Preis für die beste Darstellerin (Ehefrau Guilietta Masina) mit einem offiziellen Hinweis, dass auch Fellini für die Schöpfung dieser Figur von der Jury geehrt wird. Die Goldene Palme geht an einen weniger bedeutenden Titel „Lockende Versuchung“ von William Wyler.

„Le notti di Cabiria“ gewinnt noch unzählige andere Preise und Festivals (u.a. den Oscar). Und auch in Italien wird der Film nun sehr positiv wahrgenommen. Fellini wird nachgesagt, dass er nun bewiesen hätte, dass Kino nur in Freiheit gedeihen könne.

Als 1958 der erkrankte Papst Pius XII stirbt - er soll derjenige sein, der ein wirkliches Nachtleben in Rom bisher verhinderte, bricht in der Hauptstadt eine Art permanentes Fest, der Größen aus den Klatschspalten aus. Rund um die Nachtschwärmer entsteht ein regelrechter Wettkampf der Paparazzi um die skandalösesten Fotos. Fellini schreibt sofort ein Drehbuch darüber, mit dessen Verfilmung er 1959 beginnt. „La dolce Vita - Das süße Leben“ wird 1960 erst in Rom dann in Mailand aufgeführt. Es hagelt negative Kritik seitens der Katholiken und das geladene Publikum bezeichnet den Film als ekelhaft und „offenkundige Beleidigung der Tugenden und Rechtschaffenheit der römischen Bevölkerung“. Fellini wird als Kommunist, Schuft bezeichnet und bei den Vorführungen heftigst ausgepfiffen. Eine plötzliche Kehrtwende tritt erst ein als die linke Presse überraschenderweise zu Fellinis Verteidigung mobil macht und der Kritik der Kirche und der Rechten Antwort bietet. Fünf Monate später erhält er in Cannes die Goldene Palme und erhält auch in den folgenden zwei Jahren mehrere Nominierungen und Auszeichnungen. Der Film wird gegen die Befürchtung der Produzenten auch ein finanzieller Erfolg und spielt 1965 über 2 Milliarden Lire ein.

1960/1961 will Fellini die traditionellen Beziehungen zur Produktion ändern und gründet mit dem Freund und Produzent Rizzoli die Produktionsfirma Federiz. Die beiden wollen mit den Vorbereitungen zu Fellinis nächstem Film beginnen, aber auch andere Filme junger Regisseure, geschätzter Freunde und Künstler produzieren. Die Federiz produziert bis 1966 neun Filme, darunter „Verwirrungen des Sommers“ von Luigi Zampa, „Jungfrau reich garniert“ von Jean Léon, „Augenblick der Wahrheit“ von Francesco Rosi, oder „Die Rote Wüste“ von Michelangelo Antonioni. Die zwei eigenen, folgenden Filme (Boccaccio'70 u. 8½) macht Fellini zum Ärgernis seines Partners Rizzoli allerdings noch für andere Produktionsfirmen; erst „Giulietta degli spiriti“ wird 1965 von der Federiz produziert.

Die guten Vorsätze der Federiz scheitern und Rizzoli und Fellini trennen sich schließlich 1967. Rizzoli wirft Fellini (nicht zu unrecht) vor, dass dieser nur an seine eigenen Filme denken und auch entgegen seinem Vorsatz sich zu sehr in die Produktionen der anderen Regisseure einmischen würde. So zum Beispiel wird auch Pasolinis erster Film, trotz Freundschaft, von Fellini abgelehnt.

In den Jahren der Federiz, genauer gesagt 1961, lernt Fellini den Arzt und Psychologen Ernst Bernhard, der in der Zürcher Schule von C. G. Jung lehrt, kennen. Federico Fellini kommt so mit der Psychoanalyse, bzw. der Analytischen Psychologie und der Traumdeutung in Kontakt. Die häufigen Treffen und Gespräche werden das Fellianische Kino deutlich beeinflussen, das von da an vorwiegend traumhaft werden wird.

1962 erscheint von dem nun zweiundvierzigen Regisseur ein Film gegen die Zensur und die Medienwelt. Als „Boccaccio ‚70“ in Mailand anläuft sind die Kritiken zurückhaltend. Jemand bezeichnet die erste Episode, die den meisten zu schwülstig und langweilig erscheint, jedoch als Super-Satire und eine Rückkehr zu Fellinis Ursprüngen, seiner Vor-Kinozeit. In den USA wird „Boccaccio ‚70“ von der Catholic Legion of Degency geächtet.

Zu der wachsenden negativen Kritik über „Boccaccio ‚70“ kommt auch noch Federiz ins Gerede. Der Neid um den außergewöhnlichen Erfolg von „La dolce vita“ ist noch nicht abgeklungen und über Fellini wird gesagt, er „sei ausgebrannt, die Episode aus „Boccaccio ‚70“ sei nur ein Trick von ihm, um seine kreative Impotenz zu verschleiern. Kurzum er sei am Ende und werde nichts mehr machen. Genau wie seine Firma, die eigentlich die jungen Künstler hätte ermutigen sollen. Vor diesem Hintergrund [...] entsteht „ 8½“ (T.Kezich, Fellini - Eine Biographie).

Fellinis „8½“ enthält in hohem Maß Autobiographisches, der Film ist als Bericht über Fellinis Leben und Probleme bis zu jenem Punkt glaubwürdig, an dem er ins Phantastische übergeht. Der fast surreale Film kann durchaus als eine Art Experiment des Autors am eigenen Leib verstanden werden. „8½“ vermeidet, dank des köstlichen Humors die Schwere der Tragödie und stellt für viele Fellinis Meisterwerk dar.

Die Dreharbeiten beginnen 1962 und dauern über fünf Monate. ‚63 startet der Film in Italien und wird von der Kritik mit noch mehr Jubel aufgenommen als „La dolce vita“. In der Weltpresse tauchen schnell Wörter wie Magier, Genie, meisterhafter Stil u. ä. auf. Er wird als richtungsweisend für den Experimentalismus verstanden - jenseits von Avantgarde und Konvention. „8½“ räumt ein vielzahl bedeutender Preise ab: er erhält über 16 Auszeichnungen und weitere Nominierungen.
„Giulietta degli spiriti - Julia und die Geister“ ist Fellinis erster Film seit „Der weiße Scheich“ der ohne Umwege über ein Festival in die Kinos kommt. Gründe dafür sind vor allem Fertigungsschwierigkeiten, die ihn nicht rechtzeitig für Venedig, wo er außer Konkurrenz gezeigt werden soll, abschließen können. Weltweit stößt der Film, über eine vereinsamte Frau, die von ihrem Mann betrogen wird, auf eine gewisse Enttäuschung und wird als unverständlich, unkontrolliert und kalt bezeichnet. Selbst Fellini ist mit dem Endprodukt nicht zufrieden, verteidigt aber seine Idee einen Film aus der weiblichen Perspektive zu drehen so vehement, dass er fast einen ganzen Mitarbeiterstab und viele Freunde verliert.

Der Produzent und Studioboss Dino De Laurentiis (z.B.:„Die Bibel“,„Ein Mann sieht Rot“,„Dune“), der Kolossalfilme wie „Die Bibel“ produzierte, machte sich nun Fellinis Isolierung zu nutze und wollte sein mächtiges Schaffen mit einem neuen Fellini schmücken. Fellini unterschreibt also einen Vertrag bei Laurentiis und gilt darauf als der bestbezahlte Regisseur Italiens. Er liefert ihm bestimmte Konzepte und Exposés, doch Laurentiis ist oft nicht einverstanden. Als sie sich später halbwegs einigen können, beginnen so denn auch die Vorbereitungen - die sehr schnell mehrere Hunderte Millionen Lire verschlingen - für den Film „Il viaggio di G. Mastorna“ den Fellini niemals drehen wird (das Drehbuch hat Milo Manara als Comic umgesetzt). Fellini selbst gerät unter dem noch spürbaren Frust von „Julia und die Geister“ und der lautstarken Kritik Laurentiis in eine Schaffenskrise. Es häufen sich Missverständnisse und Fellini entfernt sich von dem mächtigen Produzenten und plant -trotz des unterschrieben Vertrags- einen Film („Satyricon“) mit der Konkurrenz zu machen. Laurentiis verklagt ihn daraufhin und das ganze Spektakel nimmt seinen Lauf. Schließlich wird Fellini von dem Produzenten Grimaldi von Laurentiis losgekauft und beginnt mit den Vorbereitungen für „Satyiricon“. Doch auch dieser Film wird verschoben, er bekommt ein Angebot aus Frankreich einen Episodenfilm mit Louis Malle und Roger Vadim zu machen. „Toby Dammit“ heißt Fellinis Teil von „Histoires extraordinaires - Außergewöhnliche Geschichten“. Premiere ist 1968 in Cannes. Der gesamte Film wird zwar eher lau wahrgenommen, doch Fellinis Episode hervorragender Kritiken bedacht.

Etwa zur gleichen Zeit wie endlich die Dreharbeiten für „Satyricon“ anlaufen, stellt NBC eine Dokumentation über und mit Fellini her. „A Director's Notebook“ läuft 1969 im amerikanischen Fernsehen und Fellini erklärt ein wenig über sein unorthodoxes Arbeiten.

Im gleichen Jahr kommt nun endlich „Fellinis Satyricon“ in die Kinos. Bei den XXX. Filmfestspielen in Venedig halten sich die Kritiker vorerst zurück, loben den Film dann zwar am folgenden Tag, scheuen sich jedoch davor ihn zu interpretieren. Tatsächlich ist „Satyricon“ vielleicht Fellinis subjektivster Film, der eine Auslegung auf psychoanalytischer Grundlage erfordert. Der Regisseur selbst nennt ihn „einen in die Vergangenheit gerichteten Sciencefiction-Film“, der eine Reise in die „Unbekanntnis“ darstelle, wobei er auf diesen ungewöhnlichen Ausdruck besteht.

In Bezug auf den Klassiker im Original von Petronius Arbiter, interpretiert Fellini mit einer Mischung aus Scheu und Respektlosigkeit, und hat das Buch im Original nie gelesen. Nach dem eher archetypischen als archäoligisch orientierten Film, der den Ruf des unangefochtenen Meisters der hohen Kunst des Bildermachens wieder wie nach „8½“ festigte, versucht Fellini nun vielmehr eine Interpretation der Wirklichkeit, als eine reine Idee einer Geschichte, bzw. einer Person zu erzählen. Es entstehen drei Filme zu diesem Thema: „I Clowns“, „Roma“ und „Amarcord“.

„I Clowns - Die Clows“ wird für das Fernsehen produziert und läuft 1971 in Italien, Frankreich, Deutschland und den USA. Laut T. Kezich behandelt Fellini im Gegensatz zu vielen anderen das Medium Fernsehen auf eine ihm gerechtere Art und Weise. Er versucht nicht die Erzählform des Kinos zu kopieren und inszeniert den Film eher in einem plaudernden, vertraulichen, eher journalistischen als narrativen Charakter.

In seinem nächsten Film „Roma“ portraitiert er gewisserweise die Hauptstadt Italiens auf eine subjektive, autobiografische Weise um 1940. T. Kezich schreibt über den Film: „Ein Aufbau mit aneinandergereihten Episoden verleitet zu einer rhapsodischen Lektüre, zu einer Auswahl nach Lust und vielleicht auch nach Laune“.

„Roma“ kommt ‚72 in die Kinos. Die Kritiker diskutieren über das Für und Wider der von Fellini sehr geschätzten, zahlreichen „Filme im Film“ und bezeichnen „Roma“ als konfus, bunt und typisch fellianisch. „Roma„s Bewunderer sind hauptsächlich Intellektuelle und Künstler, bei dem gewöhnlichen Kinopublikum hat der Film überhaupt keinen Erfolg.

Im folgenden Jahr zeigt Fellinis „Amarcord“. Ein Panoptikum skurriler Charaktere, ein Kaleidoskop verschiedener Momentaufnahmen eines Italiens zur Zeit des Faschismus, aus der Perspektive eines neugierigen 16-jährigen Jungen. „Amarcord“ ist in Bezug auf Publikum und Festivals wieder erfolgreicher: der Film erhält einen Oscar und 13 weitere Auszeichnungen.

Schon 1971 hat Fellini einen neuen Vertrag mit dem mächtigen Laurentiis, der inzwischen auch in Amerika produziert, unterschrieben. Der Streit zwischen den Beiden scheint vergessen zu sein und Laurentiis vertraut der Unterschrift abermals. Da er aber noch einen Titel will, wirft Fellini den Namen „Casanova“ auf das Papier - obwohl er Giacomo Casanovas Erinnerungen niemals gelesen hat.

Doch auch dieser Vertrag zwischen den beiden soll nicht bestehen. Laurentiis erwartet etwas Freches, Pikantes und dem Geschmack seiner amerikanischen Partner Entsprechendes. Den Protagonisten Casanova will er mit einem Star wie Marlon Brando, Al Pacino, oder Robert Redford besetzen. Fellini hingegen erscheint dies alles viel zu uneuropäisch. Der Vertrag platzt und obwohl die Idee zu Casanova eher spontan entstanden ist sucht und findet er einen neuen Produzenten - Cineriz die vergleichsweise kleine Produktionsfirma Rizzolis Sohns. Da Fellini aufgrund des sich schleppenden Castings aber den Drehbeginn mehrere Male verschiebt, geht auch diese Kooperation zu Bruch. Schließlich telefoniert er mit Los Angeles und findet in Alberto Grimaldi (produzierte z.B.„1900“ u. „Gangs of New York“) seinen Produzenten. Von dem ewigen Hin und Her und der ganzen Warterei entnervt, hat Fellini nun aber die Lust an dem Film verloren und spricht dies auch bei jeder Gelegenheit aus. Er ärgert sich über die historische Epoche, „18. Jahrhundert, Scheissjahrhundert! Daraus kann ich nur ein elektrifiziertes Wachsfigurenmuseum machen“ und nennt die Erzählungen Casanovas „das Tagebuch eines Trottels“. Über Casanova selbst fallen Beschreibungen wie gefühllose Figur, Gauner, Faschist und in einem TV-Interview kommt er schließlich zu dem Schluss „Ich hasse Casanova“. Obwohl dies sicherlich nicht die beste Voraussetzung für einen Film zu sein scheint, beginnen dann doch noch im Frühjahr ‚75 die angesetzten 21 Drehwochen.

Die angestaute Frustration über den Stoff klingt jedoch auch nicht während des Drehs ab: Fellini behandelt seinen Hauptdarsteller Donald Sutherland, als ob der selbst der unsympathische Casanova wäre.

Mitte Dezember 1975 hat der Film bereits sämtliche Kosten (5 Milliarden Lire) und Termine überschritten. Da noch 40% zu drehen sind, verteilt Grimaldi der gesamten Truppe Kündigungsbriefe und beschließt den Laden zu schließen. Nach endlosen Debatten der Anwälte wird der Dreh dann doch noch Mitte Januar fortgesetzt und im Mai 1976 beendet.

Obwohl der verschwenderisch ausgegeben Milliarden befinden wir uns jenseits einer „industriellen Kunst“ und nähern uns einem „Privatismus“ und einer Frechheit eines Andy Warhols.

„Il Casanova di Federico Fellini - Fellinis Casanova“ kommt im Dezember ‚76 in die Kinos, doch die Besucherzahlen stehen in keinem Verhältnis zu den Erwartungen. Die meisten Kritiker sind irritiert und eher skeptisch über den optischen Überschwang und den eher kumulativen als narrativen Charakter. Fellini selbst sagt über den Film in einem Interview: „Was hab ich mit diesem Film machen wollen? Ein gutes Stück weiter zum letzten Grund des Kinos gelangen, zu dem, was meiner Meinung nach der totale Film ist. Also dahin, dass es einem gelingt, aus einem Film ein Gemälde zu machen.[...]Das Ideale wäre ein Bild aus einem einzigen Bild zu machen, das ewig feststeht und voller Bewegung ist. [...]“(zitiert nach Casanova, Diogenes 1977).

Nach dem schier ewigen Dreh von „Casanova“ will Fellini nun etwas Kleines, Billiges drehen. Eine Thema das ihn stark beeinflusst findet er in der aktuellen politischen Lage Italiens. Als der Christdemokrat und Regierungschef Aldo Moro mit der kommunistischen Partei (PCI) einen Solidaritätspakt abschließen wollte, um das Problem der Wirtschaftskrise zu lösen, wird er von dem Kommando der Roten Brigaden entführt und erst nach 55 Tagen tot in einem Kofferraum eines Renaults nah des Sitzes der kommunistischen Partei gefunden.

Fellinis „Prova d'orchestra - Orchesterprobe“ ist wahrscheinlich der politischste Film seiner Karriere. Für Fellini ist das Orchester eine Metapher für die Welt und die Menschheit schlechthin.

Die Dreharbeiten beginnen im Mai 1978 und dauern gerade mal vier Wochen. Das Einspielergebnis bleibt unerheblich, doch alle Kritiken fallen gut aus.

Fellini selbst bezeichnet seinen nächsten Film „La cittá delle donne - Fellinis Stadt der Frauen“ als eine Kleinigkeit, als einen Scherz. Der Film ist ein bebilderter Traum eines Mannes der sich auf der Suche nach der idealen Frau verirrt. Der Film läuft in Fellinis sechzigsten Lebensjahr an und wird von den Kritikern mit Respekt aufgenommen.

1981 reist Fellini auf Grund der Einladung Laurentiis und anderer amerikanischer Produzenten, die zum x-ten Mal die Verfilmung von Dantes „Inferno“ vorgeschlagen haben, nach Amerika um sich dort umzuschauen, ob er nicht doch mal in den USA drehen wolle. Die Angst der italienischen Filmwelt (Man spricht von der „Flucht der Talente“), die dabei aufkommt, ist allerdings unnötig, denn Fellini reist schon wieder, mit dem Vorwand des verschlechterten Gesundheitszustandes seiner Mutter, nach einer Woche ab.

Zurück in Italien bereitet er nun sein neues Projekt „E la nave va - Fellinis Schiff der Träume“ vor. Der Film ist eine assoziative Anspielung auf den Ausbruch des Ersten Weltkriegs und/oder wie Fellini sagt: „...ein Versuch, eine Gruppe von Personen für eine Reise ins Leere, das heißt auf See, einzusperren. Aber es könnte auch...“.

„E la nave va“ wird der Welt 1983 in Venedig vorgestellt. Man reagiert sehr positiv auf den Film und was Fellini besonders schmeichelt, ist, dass Ingmar Bergman, der auch von Fellini sehr bewundert wird, den Film im Keller des Palazzos ganz alleine anschaut.

Schon während den Dreharbeiten von „E la nave va“ wächst die Medienpräsenz der Figur Fellini so stark, dass es „fast schon lästig fällt“(T.Kezich, Fellini - Eine Biographie). Eine Reihe von Sondersendungen und -berichten, „Specials“ über die Dreharbeiten und Fotoserien erscheinen in Zeitungen und im Fernesehen. Die Diskrepanz zwischen dem Autor Fellini und der Figur Fellini, die als Garantie für Popularität und Absatzsteigerungen gilt, ist so groß, dass mit großer Wahrscheinlichkeit mit diesem Hintergrund das Drehbuch für „Ginger und Fred“ entstanden ist.

1984 reist Fellini aber nach Los Angeles und Mexiko um Recherchen über einen lateinamerikanischen Gelehrten und dessen Bücher zu machen. Zurück von der Reise schreibt er dann das Exposé „Die Reise nach Tulun“ - eine abenteuerliche, geheimnisvolle Geschichte, die sich auch auf der anderen Seite des Ozeans abspielt.

Im Oktober 1984 ist der Drehbeginn von „Ginger und Fred“. Der Film ist eine Abrechnung mit der seelenlosen Fernsehwelt und unterstreicht Fellinis Äußerungen und gerichtliche Klagen gegen die bodenlose Ausuferung des Privatfernsehens Ende der siebziger Jahre in Italien.

Während der Fertigstellung wird er wegen eines Unwohlseins in eine Klinik eingeliefert und die erste Vorführung muss verschoben werden. Der Kinostart findet im Januar 1986 in Frankreich statt.

Als Federico 1985 während der Fertigstellung aus dem Krankenhaus kommt, erhält er in Venedig den Goldenen Löwen für sein Lebenswerk. Doch dies soll noch nicht zu Ende sein, denn mit „Intervista“ setzt er 1987 sein filmisches Schaffen fort. Ein Selbstportrait, in dem er sich selbst spielt und über sein Leben und Arbeiten im und mit dem Medium Film erzählt.

Fellinis letzter und fünfundzwanzigster Film, den er im Alter von 70 Jahren inszeniert, hat den Titel „La Voce de la Luna - Die Stimme des Mondes“ und handelt von dem Mondsüchtigen Salvini, der Nachts umher streicht um geheimnisvollen Stimmen zu lauschen.

1993 erhielt Federico Fellini den Ehrenoscar und starb ein halbes Jahr später an einem Herzleiden.


Filme:

* 1950: Lichter des Varieté (Luci del varietà)
* 1952: Der weiße Scheich, auch: Die bittere Liebe (Lo sceicco bianco)
* 1953: Die Müßiggänger (I vitelloni)
* 1953: Liebe in der Stadt (L'Amore in città)
* 1954: La Strada: Das Lied der Straße (La strada)
* 1955: Die Schwindler (Il bidone)
* 1957: Die Nächte der Cabiria (Le notti di Cabiria)
* 1960: Das Süße Leben (La dolce vita)
* 1962: Boccaccio 70
* 1963: 8½ (Otto e mezzo)
* 1965: Julia und die Geister (Giulietta degli spiriti)
* 1968: Außergewöhnliche Geschichten (Histoires extraordinaires)
* 1969: Fellinis Satyricon
* 1970: Die Clowns (I clowns)
* 1972: Roma
* 1973: Amarcord
* 1976: Fellinis Casanova (Il casanova di Federico Fellini)
* 1978: Orchesterprobe (Prova d'orchestra)
* 1980: Fellinis Stadt der Frauen (La città delle donne)
* 1984: Fellinis Schiff der Träume (E la nave va)
* 1986: Ginger und Fred (Ginger e Fred)
* 1987: Fellinis Intervista (Intervista)
* 1990: Die Stimme des Mondes (La voce della luna)


Auszeichnungen:

* 1947 - Oscarnominierung Kategorie Bestes Drehbuch für Rom, offene Stadt (gemeinsam mit Sergio Amidei)
* 1950 - Oscarnominierung Kategorie Bestes Drehbuch für Paisà
* 1953 - Filmfestspiele von Venedig - Silberner Löwe für Die Müßiggänger
* 1954 - Filmfestspiele von Venedig - Silberner Löwe für La Strada
* 1954 - Oscar für den besten fremdsprachigen Film für La Strada
* 1954 - Oscarnominierung Kategorie Bestes Drehbuch für La Strada
* 1957 - Oscar für den besten fremdsprachigen Film für Die Nächte der Cabiria
* 1958 - Oscarnominierung Kategorie Bestes Drehbuch für Die Müßiggänger
* 1960 - Goldene Palme beim Filmfestival Cannes 1960 für La Dolce Vita
* 1962 - Oscarnominierungen in den Kategorien Bestes Drehbuch und Beste Regie für La Dolce Vita
* 1964 - Oscarnominierungen in den Kategorien Bestes Drehbuch und Beste Regie für 8 1/2
* 1971 - Oscarnominierung in der Kategorie Beste Regie für Satyricon
* 1972 - Grand Prix beim Filmfestival Cannes für Roma
* 1974 - David di Donatello für Amarcord
* 1976 - Oscarnominierung in den Kategorien Bestes Drehbuch und Beste Regie für Amarcord
* 1977 - Oscarnominierung Kategorie Bestes Drehbuch für Casanova
* 1978 - BAFTA Award für die beste Ausstattung für Casanova (gemeinsam mit Danilo Donati)
* 1984 - David di Donatello für das beste Drehbuch für Schiff der Träume und Luchino Visconti Preis
* 1985 - Goldener Ehrenlöwe der Filmfestspiele von Venedig
* 1986 - René Clair Preis für Ginger und Fred im Rahmen der David di Donatello Preisverleihung
* 1989 - Europäischer Filmpreis für sein Lebenswerk
* 1993 - Ehrenoscar für sein Lebenswerk


Quelle: Wikipedia





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...   Erstellt am 21.01.2008 - 23:39Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


21. Januar 1950 / † George Orwell

George Orwell, geboren als Eric Arthur Blair (* 25. Juni 1903 in Motihari, Indien; † 21. Januar 1950 in London), war ein britischer Schriftsteller, Essayist und Journalist.
Durch die "Farm der Tiere" und "1984" wurde Orwell weltbekannt und zählt heute mit seinem Gesamtwerk zu den bedeutendsten Schriftstellern der englischen Literatur. Orwell benutzte zeitweise auch das weitere Pseudonym H. Lewis Always.

Bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs arbeitet Orwell als Kriegsberichterstatter für den Observer, 1944 in Paris und 1945 kurz im besetzten Deutschland.
Der Durchbruch gelingt ihm erst nach dem Krieg, fünf Jahre vor seinem Tod mit der 1945 erschienenen Fabel Farm der Tiere (engl. Animal Farm: A Fairy Story), die das Scheitern der russischen Revolution durch den Verrat des Stalinismus an den sozialistischen Idealen beschreibt. Wendungen aus dem Buch werden Gemeingut, so etwa alle Tiere sind gleich, doch einige sind gleicher. Das Buch wird sowohl in Europa als auch in den USA als Werk gegen den Totalitarismus und im direkt sich anschließenden Kalten Krieg gegen den Kommunismus vermarktet.

Sein wohl bekanntestes Werk "1984" wird im Juni 1949 veröffentlicht. Die bedrückende dystopische Vision hat spätere Literatur über die Science Fiction hinaus stark beeinflusst. In dem Werk werden Ausdrücke geprägt, die in den Sprachgebrauch der westlichen Welt eingingen. Beispiele sind Wendungen und Begriffe wie 1984, Großer Bruder, big brother is watching you, doppelplusungut, Altsprech, Neusprech, Zwiedenk bzw. Doppeldenk. Diese sind derart prägnant, dass sie an Stelle der Analyse totalitärer Systeme, die sie ursprünglich darstellen, heute gerne dafür verwendet werden, politische Gegner bloßzustellen oder zu diffamieren.

1950 stirbt George Orwell im Alter von 46 Jahren an Tuberkulose. Vermutlich hatte er sich diese Krankheit während seines Lebens als Obdachloser eingefangen - sie hat ihn fast ein Jahrzehnt begleitet, weshalb er immer wieder Lungenprobleme (er berichtete aber auch, dass er bereits in seiner Kindheit Probleme mit einem Lungenflügel hatte) und Kuraufenthalte in verschiedenen Sanatorien hatte. Kurz vor seinem Tod heiratete er seine langjährige Bekannte Sonia Brownell. Bestattet wurde er in Sutton Courtenay, England.



Seine Werke:

* 1933 – Down and Out in Paris and London (Erledigt in Paris und London)
* 1934 – Burmese Days (Tage in Burma)
* 1935 – A Clergyman's Daughter (Eine Pfarrerstochter)
* 1936 – Keep the Aspidistra Flying (Die Wonnen der Aspidistra)
* 1937 – The Road to Wigan Pier (Der Weg nach Wigan Pier)
* 1938 – Homage to Catalonia (Mein Katalonien) siehe Weblinks
* 1939 – Coming Up for Air (Auftauchen um Luft zu holen)
* 1945 – Animal Farm (Farm der Tiere)
* 1949 – Nineteen Eighty-Four (1984)
* 1968 – The Collected Essays (posthum hrsg. von Sonia Orwell und Ian Angus, 4 Bände)
* 1998 – The Complete Works of George Orwell (hrsg. von Peter Davison und Ian Angus, 20 Bände)


Quelle der Auszüge: Wikipedia



Persönliche Anmerkung:

Der Visionär und Schriftsteller George Orwell ist ein gutes Beispiel dafür, daß man gar nicht so schräg denken kann, um nicht doch von der Realität eingeholt zu werden.
Sein Roman "1984" und die aktuelle Situation in der BRDDR Täuschland (Überwachungsstaat des Herrn Dr. Goebb ..., ääh, ich meinte natürlich: Dr. Schäuble) ist das beste Beispiel dafür.





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22. Januar 1908 / * Atahualpa Yupanqui


Atahualpa Yupanqui (* 22. Januar 1908 in Pergamino, Argentinien; † 23. Mai 1992 in Nîmes, Frankreich) war ein argentinischer Sänger, Songwriter, Gitarrist und Schriftsteller. Er wird als der wichtigste argentinische Folklore-Musiker des 20. Jahrhunderts gewertet.

Atahualpa Yupanqui wurde unter dem bürgerlichen Namen Héctor Roberto Chavero in Pergamino in der Provinz Buenos Aires geboren. Seine Familie zog aber nach San Miguel de Tucumán als er zehn Jahre alt war.

In jungen Jahren reiste Atahualpa Yupanqui sehr viel durch den Nordwesten von Argentinien und durch den Altiplano und studierte die indigenen Kulturen. Er trat der kommunistischen Partei bei und musste 1931 nach dem fehlgeschlagenen Aufstand der Kennedy-Brüder das Land verlassen und suchte in Uruguay Zuflucht. 1934 kehrte er nach Argentinien zurück.

Im Jahre 1935 besuchte Atahualpa Yupanqui zum ersten Mal die Stadt Buenos Aires und als seine Kompositionen immer populärer wurden, wurde er eingeladen, im Nationalen Radio zu spielen. Kurz danach lernte er Antonieta Paula Pepin Fitzpatrick, mit dem Spitznamen "Nenette", kennen, die seine lebenslange Gefährtin werden sollte und ihn unter dem Pseudonym "Pablo Del Cerro" musikalisch unterstützte.

Während der Militärdiktatur von 1946 bis 1949 wurde er ständig belästigt und inhaftiert. 1949 verließ er das Land und zog nach Europa. Edith Piaf lud ihn ein, im Juni des selben Jahres in Paris aufzutreten. Danach tourte er durch ganz Europa.

1952 kehrte er nach Buenos Aires zurück. Wegen seiner Kritik an der Kommunistischen Partei wurde er aus ihr ausgeschlossen, was es für ihn einfacher machte, im Radio aufzutreten. Dennoch wurde er mit Argwohn von den Anti-Peronisten behandelt, die nach dem Fall von Juan Domingo Perón im Jahre 1956 an die Macht kamen.

In den darauf folgenden Jahren lebte Atahualpa Yupanqui in seinen Häusern in Buenos Aires und in Cerros Colorados in der Provinz Córdoba. Zwischen 1963 und 1964 tourte er durch Kolumbien, Japan, Marokko, Ägypten, Israel und Italien. 1967 tourte er durch Spanien und ließ sich in Paris nieder. Er kehrte zwar regelmäßig nach Argentinien zurück, aber diese Reisen wurden ab 1976 immer seltener, da Jorge Rafael Videla mit seiner Militärjunta die Macht in Argentinien übernahm.

Atahualpa Yupanqui starb 1992 in Nîmes (Frankreich) im Alter von 84 Jahren.


Seine Werke:

Zu den bekanntesten Kompositionen von Atahualpa Yupanqui gehören:

- Viene clareando,
- El arriero,
- Zamba del grillo,
- La añera,
- La pobrecita,
- Milonga del peón de campo,
- Camino del indio,
- Chacarera de las piedras,
- Recuerdos del Portezuelo,
- El alazán,
- Indiecito dormido,
- El aromo,
- Le tengo rabia al silencio,
- Piedra y camino,
- Luna Tucumana,
- Los ejes de mi carreta,
- Sin caballo y en Montiel,
- Cachilo dormido und
- Tú que puedes vuélvete.


Quelle der Auszüge: Wikipedia


Hier einige Hörproben:

http://de.youtube.com/watch?v=xTb3YQVC0z8

http://de.youtube.com/watch?v=GKyzW1YWBuk

http://de.youtube.com/watch?v=S0xoUvz1pHY





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23. Januar 1931
gest. Anna Matwejewna Pawlowa


Als der "sterbende Schwan" wurde sie schon zu Lebzeiten zur Legende.


Die Pawlowa wurde am 12. Februar 1881 in St. Petersburg geboren,besuchte die Petersburger Theaterfachschule und war schon 1899 Solotänzerin im Ballett des kaiserlichen Marginsky-Theaters.
Sie tanzte in "Der Nussknacker", "Raymonda", "Giselle", "La Bajadere" u. a. Unter Michael Fokine tanzte sie größere Partien, u. a. in "Chopiniana/Les Sylphides" und "Ägyptische Nächte".
1907 inszenierte Fokine für sie die bekannte Soloszene "Der sterbende Schwan".
Mit 25 Jahren erhielt sie den Titel "Prima Ballerina Assoluta", den nur vier Tänzerinnen gleichzeitig tragen durften. Mit diesem Solotanz, den nach ihr noch viele große Balletteusen tanzen sollten, blieb ihr Name für immer verbunden.

1907 verließ sie Rußland und schloß sich Diaghilews "Ballets Russes" an, wo Nijinski ihr Partner wurde. Später bereiste sie mit eigenem Ensemble die ganze Welt.
1910 blieb sie dauerhaft in London, ging aber weiterhin auf Tournee.

Anna Pawlowa starb am 23. Januar 1931 während ihrer Abschiedstournee im Alter von 49 Jahren an einer Lungenentzündung in einem Zimmer des "Hôtel des Indes" in Den Haag.

In ihrer Person verbanden sich Ausstrahlungskraft und Individualität mit perfekter Technik und eiserner Disziplin zu einem bis heute unvergessenen Tanzphänomen.

Quellen: weltchronik.de
Wikipedia
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24. Januar 1941/* Neil Diamond

Neil Leslie Diamond (* 24. Januar 1941 in Brooklyn, New York) ist ein amerikanischer Sänger und Songwriter.



Biografie

In einigen Quellen wird angegeben, Neil Diamonds richtiger Name sei Noah Kaminsky. In der Tat handelt es sich dabei aber um einen Künstlernamen, den er zu Beginn seiner Karriere überlegte anzunehmen, um seine jüdische Herkunft zu unterstreichen. Ein weiteres Pseudonym, das er erwog, war Eyce Cherry. Letztlich blieb er auch auf der Bühne bei seinem bürgerlichen Namen Neil Diamond.

Diamond ging mit Barbra Streisand zur Highschool und sang mit ihr im Schulchor. Zu seinem 16. Geburtstag bekam er eine Gitarre geschenkt und lernte, das Instrument zu spielen.

Sein Privatleben hält er weitgehend geheim. Diamond war zunächst mit Jaye Posner verheiratet. Aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor, Marjorie and Elyn.

Aus seiner zweiten Ehe mit Marcia Murphey hat er zwei Söhne, Jesse Michael Diamond (geb. 1970) und Micah Joseph Diamond (geb. 1978). Neil Diamond und Marcia ließen sich 1995 scheiden. Die gezahlte Abfindungssumme war mit 112,5 Millionen US-$ selbst für amerikanische Verhältnisse außergewöhnlich hoch. Diamond kommentierte die Summe mit: "Sie ist jeden Penny wert".

Neil Diamond produzierte, schrieb und sang in den späten 60er und in den 1970er Jahren zahlreiche Top-Ten-Hits wie "Sweet Caroline", "Cracklin' Rosie" und "Song Sung Blue".

1976 nahm er eines seiner bekanntesten Alben auf: "Beautiful Noise". Es wurde von Robbie Robertson produziert und ist Diamonds „Tin Pan Alley“-Zeiten gewidmet, in denen er sich als mittelloser Songschreiber durchschlagen musste. Die Tin Pan Alley war zu dieser Zeit das Machtzentrum der amerikanischen Musikindustrie, für die zahlreiche überwiegend namenlose Komponisten und Texter mit der Komposition populärer Schlager beschäftigt waren. Das Album erreichte auch im deutschsprachigen Raum die Spitze der Album-Charts (1976 Österreich, 1977 Deutschland).

Diese Jahre als Texter und Komponist (in den frühen 1960ern) waren auch dahingehend für seine Karriere entscheidend, da er sich immer zunächst als Songwriter sah und ursprünglich keine Karriere als Sänger anstrebte. Tatsächlich hatte er zunächst, nach einer Phase des eher bescheidenen Erfolgs (erwähnenswert vielleicht nur „Sunday and Me“, welches er für Jay and the Americans schrieb und auf Platz 18 landete), mit „I'm a Believer“, den er den Monkees zur Verfügung stellte, einen Welthit für jemand anders geschrieben. Erst dann folgten die oben erwähnten eigenen „Diamond-Hits“, die aber auch im Repertoire zahlreicher anderer Popgrößen wie Roy Orbison, Elvis Presley, Frank Sinatra, Shirley Bassey, Harry Belafonte, Engelbert Humperdinck, Julio Iglesias, Tom Jones, Roland Kaiser, Daliah Lavi, Tina Turner oder Johnny Cash zu finden sind.

Als erster eigener Hit (als Sänger und Songschreiber) gilt dabei „Solitary Man“ (# 55), mit der Nachfolge-Single „Cherry Cherry“ gelang ihm seine erste Top Ten Platzierung (#6). Sein erster Nummer 1 – Hit war „Cracklin’ Rosie“ (1970), „Song Sung Blue“ erreichte 1972 die Spitze der US-Charts.

Als erfolgreichster „Diamond-Song“ der „nur“ von ihm gesungen (und nicht von ihm geschrieben) wurde, gilt „He Ain't Heavy… He's My Brother“ ein Platz #20-Hit (1970), den zuvor die Hollies aufgenommen hatten.

1977 veröffentlichte er den Song „You Don't Bring Me Flowers“ (auf dem Album „I'm Glad You're Here With Me Tonight“). Der Song wurde von Barbra Streisand auf ihrem Album „Songbird“ gecovert, indem sie zur Aufnahme Neil Diamonds eine zweite Stimme dazusang. Dieses virtuelle Duett wurde derart populär, dass Diamond und Streisand 1978 das Duett real aufnahmen. Diese Aufnahme wurde ein weiterer #1 Hit.

1980 wurde der Film "The Jazz Singer" veröffentlicht, in dem Neil Diamond neben Laurence Olivier die Hauptrolle spielte und zusätzlich die Filmmusik lieferte. Mit den Klassikern „America“ (das zu einer Art zweiten amerikanischen Nationalhymne wurde und Platz #8 der Billboard Single-Charts erreichte) und der Ballade „Love on the Rocks“ (Patz #2) wurde der Soundtrack enorm erfolgreich und erreichte sogar Platz #1 der Billboard Charts; der Film hingegen floppte. Damit zog er sich weitgehend als Schauspieler aus der Filmwelt zurück, erst gut 20 Jahre später hatte er in "Zickenterror – Der Teufel ist eine Frau" (Saving Silverman) einen Gastauftritt.

Erwähnenswert sind seine Filmkompositionen und in Filmen verwendete Musiktitel, 1973 nahm er für die Romanverfilmung von Richard Bachs "Jonathan Livingston Seagull" (Die Möwe Jonathan) den gleichnamigen Soundtrack auf.

1982 ließ er sich selber von Film inspirieren, "E.T." inspirierte ihn zu seinem Hit „Heartlight“.

In den 1990er Jahren wurde es etwas ruhiger um ihn. 1996 nahm er mit „Tennessee Moon“ ein Country-Album auf, welches ihm eine Notierung auf Platz 14 bescherte.

Im Jahr 2000 erhielt Neil Diamond in New York den Lifetime Achievement Award von der Songwriters Hall of Fame.

Bis zum Mai 2005 hatte Neil Diamond weltweit 120 Millionen Schallplatten verkauft. Im Nov. 2005 erschien sein jüngstes Album „12 Songs“ (Platz Nr. 4 der Billboard Charts). Produziert wurde es von Rick Rubin, der zuvor schon die letzten vier Studio-Alben von Johnny Cash produziert und für dessen Comeback gesorgt hatte.


Bekannte Lieder und Chartplatzierungen (Auswahl)
„Cracklin' Rosie“(US #1, UK #3, D #7)http://www.youtube.com/watch?v=JjBtDKL9Ou4
„Song Sung Blue“(US #1, UK #14, D #6)/ Grammy-Nominierung
„You Don’t Bring Me Flowers“ (US #1, UK #5) / Grammy-Nominierung
„I'm A Believer“ (US #1 für die Monkees, #25 Smash Mouth)
„Red Red Wine“(US #1 für UB40)
„Love On The Rocks“(US #2)
„I Am… I Said“ (US #4) / Grammy-Nominierung
„Sweet Caroline“ (US #4, UK #8)
„Longfellow Serenade“(US #5)
„Heartlight“(US #5)
„Cherry, Cherry“ (US #6)
„Holly Holy“(US #6)
„Hello Again“(US #6)http://www.youtube.com/watch?v=VPkDSTpiIps
„America“(US #8) http://www.youtube.com/watch?v=XzbM1CVgu_8
„Girl, You'll Be A Woman Soon“ (US #10)
„Play Me“(US #11) http://www.youtube.com/watch?v=pEnuud1jA4w
„If You Know What I Mean“(US #11)
„Yesterdays Songs“(US #11)
„Thank the Lord for the Night Time“(US #13)
„Stones“ (US #14)
„Desiree“ (US #16)
„I Got the Feelin' (Oh No No)“ (US #16)
„Walk On Water“ (US #17)
„September Morn“ (US #17)
„You Got To Me“ (US #18)
„Forever in Blue Jeans“ (US #20) http://www.youtube.com/watch?v=QAwaYfrrl0w

Bekannte Coverversionen und Duette (Auswahl)
Coverversionen

„The Boat That I Row“, Lulu,
„I'll Come Running“ Cliff Richard
„Solitary Man“, Johnny Cash, HIM, Chris Isaak
„I'm A Believer“ Monkees, EMF, Smash Mouth (im Film Shrek zu hören)
„And The Grass Won't Pay No Mind“ Elvis Presley
„Stargazer“, „Dry Your Eyes“ Frank Sinatra
„Sweet Caroline“, Roy Orbison, Waylon Jennings, Elvis Presley, Bobby Womack, Mountain Brothers
„Brother Love's Travelling Salvation Show“, Sonny and Cher http://www.youtube.com/watch?v=IXEq_-7qkKo
„Red Red Wine“ (wurde 1983 von UB40 gecovert und in dieser Version #1 Hit)
„Kentucky Woman“, Deep Purple
„Girl, You'll Be A Woman Soon“ Urge Overkill (im Film Pulp Fiction zu hören)
„Hello Again“, Ronan Keating

Duette

"You Don’t Bring Me Flowers“ Duet mit Barbra Streisand http://www.youtube.com/watch?v=2cG7_jheC8A
„Hooked On The Memory Of You“ Duett mit Kim Carnes
„The House I Live In“ mit Frank Sinatra
„One Good Love“ mit Waylon Jennings http://www.youtube.com/watch?v=NnbioXELuFQ
„You’ve Lost That Lovin’ Feeling“ mit Dolly Parton

Alben/Auswahl)

1966: The Feel of Neil Diamond
1967: Just for You
1968: Velvet Gloves and Spit
1969: Brother Love's Travelling Salvation Show
1969: Sweet Caroline
1969: Touching You, Touching Me
1970: Tap Root Manuscript
1970: Shilo
1970: Gold
1971: Do It
1971: Stones
1972: Moods
1973: Double Gold
1972: Hot August Night
1973: Rainbow
1973: Jonathan Livingston Seagull
1974: His Twelve Greatest Hits (MCA)
1974: Serenade
1976: Beautiful Noise
1976: And The Singer Sings His Song
1977: Love At The Greek
1977: I'm Glad You're Here With Me Tonight
1978: You Don't Bring Me Flowers
1978: Early Classics (Frogking/CBS)
1980: September Morn
1980: The Jazz Singer
1981: Love Songs (MCA)
1981: On The Way To The Sky
1982: His 12 Greatest Hits Vol. 2 (Columbia)
1982: Heartlight
1983: Classics The Early Years (Columbia)
1984: Primitive
1986: Headed For The Future
1987: Hot August Night II
1989: The Best Years Of Our Lives
1992: Lovescape
1992: The Greatest Hits, 1966–1992 (Columbia)
1992: Glory Road 1968–1972 (MCA)
1992: The Christmas Album
1993: Up On The Roof
1994: Live In America
1994: The Christmas Album Volume II
1996: Tennessee Moon
1996: Ultimate Collection
1996: In My Lifetime (3 CD Box Set)
1997: Live In Concert (3 CD Live Set)
1998: The Movie Album: As Time Goes By
2001: Three Chord Opera
2001: The Essential (2 CD Set)
2001: The Favourites
2002: Play Me – The Complete Uni Studio Recordings
2005: Gold (2 CD Set – Geffen Records)
2005: 12 Songs

Filmmusik und in Filmen verwendete Lieder (Auswahl)


Jonathan Livingston Seagull (Die Möwe Jonathan), 1973 http://www.youtube.com/watch?v=gnJVgXL9Qcc

„The Jazz Singer“, 1980, (bekannte Lieder: „America“, „Love On The Rocks“, „Hello Again“)
„Switching Channels“, 1988, mit Kathleen Turner, Burt Reynolds, Christopher Reeve
Pulp Fiction (1994)- mit John Travolta und Bruce Willis (Lied: „Girl, You'll Be a Woman Soon“)
Ein amerikanischer Quilt (1995) mit Winona Ryder (Lied „Cherry, Cherry“)
Beautiful Girls (1996) mit Matt Dillon (Lied „Sweet Caroline“)
Donnie Brasco (1997) mit Al Pacino und Johnny Depp (Lied: „Love On The Rocks“)
Spion in geheimer Missionarsstellung (1999) mit Austin Powers (Lied: „I'm a Believer“)
Bringing Out the Dead – Nächte der Erinnerung (1999) mit Nicolas Cage, Regie Martin Scorsese (Lied: „Red, Red Wine“)
Holy Smoke (1999) mit Kate Winslet und Harvey Keitel („Holly Holy“)
Die Monkees-Story (2000) („I’m A Believer“ in der Version der Monkees)
Shrek (2001) (Lied: „I'm a Believer“)
Zickenterror – Der Teufel ist eine Frau (Saving Silverman) (2001) mit Gastauftritt Neil Diamond (Lied: „I Believe in Happy Endings“)
Wonderland (2003) mit Val Kilmer („Love on the Rocks“)
Anchorman – Die Legende von Ron Burgundy (2004) mit Will Ferrell (Lied: „Cherry, Cherry“)
Fever Pitch - Ein Mann für eine Saison (2005) mit Drew Barrymore und Jimmy Fallon (Lied: „Sweet Caroline“)

Anmerkung: Neil kommt in diesem Jahr für 3 Konzerte nach Deutschland.
München 27. Mai 2008
Köln 31. Mai 2008
Hamburg 2. Juni 2008

Quellen: Wikipedia
Fotos: amazon.de
soultones.com





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...   Erstellt am 24.01.2008 - 13:24Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Eine so gute Ausarbeitung läßt sich kaum noch toppen. Danke, Anja!
Auch die eingestellen Links sind ein Genuß.

Trotzdem möchte ich gerne noch einen weiteren Künstler aus einer anderen Sparte nennen:


24. Januar 1939 / * Joseph Vilsmaier

Joseph Vilsmaier (* 24. Januar 1939 in München) ist ein deutscher Filmregisseur und Kameramann.

Er besuchte ein Internat in der Nähe von Augsburg, absolvierte eine technische Ausbildung beim Filmkamerahersteller Arnold & Richter (Arri), studierte neun Jahre am Konservatorium Musik und war anschließend Mitglied einer Jazz-Band.

Nachdem er einige Jahre als Techniker tätig gewesen war, stieg er 1961 zunächst als Materialassistent und Kameraassistent, dann als Kameramann in die Filmbranche ein, wo er sich rasch einen Namen machte. Hinter der Kamera wirkte er unter anderem in einigen Folgen der Fernsehserie Auf Achse (1977), einer Reihe von Tatort-Folgen sowie in den Hallervorden-Streifen Didi auf vollen Touren und Didi – Der Experte mit.

Mit seinem Regiedebüt, dem Heimatfilm Herbstmilch, in dem seine Ehefrau Dana Vávrová die Hauptrolle spielte, erzielte Joseph Vilsmaier 1988 auf Anhieb einen kommerziellen Erfolg, der im Jahr 1997 noch durch Comedian Harmonists übertroffen worden ist. Weniger begeistert sind hingegen die Reaktionen von Filmkritikern auf Vilsmaiers Regieleistungen ausgefallen. Filme von ihm sind häufig als "kunstgewerblich" oder als in ihrer Sichtweise historisch reduziert kritisiert worden.

In vielen der Filme, bei denen er Regie führte, wirkte er auch als erster Kameramann mit.

Mit Dana Vávrová hat er drei Töchter: Janina Vilsmaier, Theresa Vilsmaier und Josefina Vilsmaier, die ebenfalls als Schauspielerinnen agieren.

Während der Dreharbeiten zu Der letzte Zug, dem mutmaßlich letzten von Artur Brauner produzierten Film, zog sich Vilsmaier in Prag beim Einsturz eines Kameraturms Verletzungen zu und war in der Folge nur eingeschränkt einsatzfähig. Deshalb übernahm Vávrová die Regie. Vilsmaier und Vávrová wurden für Der letzte Zug beim Bayerischen Filmpreis 2006 mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet.



Seine Filme:

* 1988 Herbstmilch (mit Dana Vávrová, Werner Stocker und Eva Mattes)
* 1991 Rama dama (mit Elisabeth Bertram, Dana Vávrová und Georg Hackl)
* 1993 Stalingrad (mit Dominique Horwitz, Thomas Kretschmann und Jochen Nickel)
* 1994 Charlie & Louise (mit Fritzi Eichhorn, Floriane Eichhorn und Corinna Harfouch)
* 1995 Schlafes Bruder (mit André Eisermann, Dana Vávrová und Ben Becker)
* 1996 Und keiner weint mir nach (mit Nina Hoss und Burghart Klaussner)
* 1997 Comedian Harmonists (mit Ben Becker, Heino Ferch und Ulrich Noethen)
* 2000 Marlene (mit Katja Flint, Herbert Knaup und Heino Ferch)
* 2001 Leo und Claire (mit Michael Degen, Alexandra Maria Lara und Suzanne von Borsody)
* 2002 August der Glückliche (mit Otto Schenk
* 2004 Bergkristall (mit Katja Riemann, François Goeske und Herbert Knaup)
* 2005 Vera (mit Mario Adorf, Eva Maria Bauer, Dana Vávrová und Ulrike Beimpold)
* 2006 Der letzte Zug (mit Sibel Kekilli, Lena Beyerling und Gedeon Burkhard)
* 2006 Das Weihnachts-Ekel (mit Fritz Wepper, Michael Roll)
* 2006 Siska. Episode 79: Schatten einer Frau
* 2006 Der-Alte. Episode 320: Wenn Liebe zuschlägt
* 2008 Die Gustloff (UFA/ZDF) (mit Kai Wiesinger, Valerie Niehaus und Heiner Lauterbach)
* 2008 Die Geschichte vom Brandner Kaspar (u.a. mit Franz Xaver Kroetz, Michael Herbig und Lisa Maria Potthoff)



Auszeichnungen:

* 1995 - DIVA-Award
* 2007 - Bayerischer Filmpreis


Quelle: Wikipedia



Persönliche Anmerkungen:

Für mich gehören die Filme des bayerischen Regisseurs und Genauigkeitsfanatikers Joseph Vilsmaier zu denen mit der höchsten Authentizität. Er versteht es, sogar kleinste Begebenheiten und vermeintlich unwichtige oder gar "triviale" Details so in das Geschehen einzubetten, daß sich der Zuschauer gut mit dem Thema und den Darstellern identifizieren kann.
In einer von meinen Satiren (Heimatdichter und andere Gestalten) bin ich bereits auf sein künstlerisches Schaffen eingegangen und ich hoffe, daß er es nicht allzu eng sieht und mir so manch boshaften Seitenhieb nachsieht.

Zum 69. Geburtstag von Joseph Vilsmaier deshalb die besten Grüße von KUNST-WERK und vom Mino!




Edit: Link eingefügt.
.

[Dieser Beitrag wurde am 24.01.2008 - 13:34 von Minotaurus aktualisiert]





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Worte, Worte, nichts als Worte! Dazwischen manchmal ein Gedanke.
(Marcel Reich-Ranicki)

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