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Elke ...
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...   Erstellt am 11.01.2008 - 20:37Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


11. Januar

Valeska Gert,
eigentlich Gertrud Valesca Samosch (* 11. Januar 1892 in Berlin; † 18. März 1978 in Kampen/Sylt), war eine Tänzerin und Kabarettistin, die gelegentlich auch als Schauspielerin tätig war.
Leben
Valeska war das älteste Kind des Berliner Kaufmanns Theodor Samosch und seiner Ehefrau Augusta Rosenthal. Auf Veranlassung der Mutter erhält sie seit dem siebten Lebensjahr Tanzstunden. 1915/16 nimmt sie Schauspielunterricht bei Maria Moissi und Alfred Breiderhoff. Wenig später erhält Gert ein Engagement an den Münchner Kammerspielen und im Jahr darauf kann sie bereits große Erfolge als Solotänzerin in Berlin und München verzeichnen. Ihre exzentrischen Tanzpantomimen mit so klangvollen Bezeichnungen wie "Boxen", "Nervosität" oder "Kupplerin" machen sie schließlich zum skandalumwitterten Star. Gezielt nutzt sie ihr wenig ansprechendes Aussehen mit Stil und Witz für ihre Darstellung. 1925 ist sie erstmals in einem Film zu sehen. In Hans Neumanns Parodie von Ein Sommernachtstraum verkörpert sie den Puck. Kurz darauf setzt sie Georg Wilhelm Pabst mit großem Gewinn in seinem während der Krise der Inflationszeit spielenden Straßenfilm Die freudlose Gasse (1925) ein, in dem sie eine schmierige Kupplerin gibt. Danach sieht man sie in Alraune und dem eher belanglosen Streifen So ist das Leben. 1929 kommt es erneut zu einer Zusammenarbeit mit Pabst: Er engagiert sie für Tagebuch einer Verlorenen. Hier brilliert sie als sadistische Leiterin eines Heims für gefallene Mädchen. Es sind vor allem die Szenen mit Valeska Gert, die dem Zuschauer im Gedächtnis haften bleiben: Während sie ihre leicht bekleideten Schutzbefohlenen zu Turnübungen animiert, treibt sie sich durch das Schlagen eines Gongs in eine Schrecken erregende Ekstase, die in einem veritablen Orgasmus mündet. Einen größeren Bekanntheitsgrad erlangt sie ein Jahr später mit ihrem Auftritt als Mrs. Peachum in der ebenfalls von Pabst in Szene gesetzten Dreigroschenoper. Auch bei den Künstlern jener Zeit erregt sie Aufmerksamkeit: Bauhaus-Schüler Wassiljef malt sie im „Tod“ , Jeanne Mammen verewigt sie 1929 als „Chansonette“ und Charlotte Berend-Corinth hält sie tanzend in einer Graphik-Folge fest.
1933 von den Nazis als „entartet“ diffamiert, emigriert Gert über Frankreich zunächst nach England. In London ist sie an dem experimentellen Kurztonfilm Pett and Pot beteiligt. Es ist für lange Zeit ihr letzter Film. 1938 geht sie in die USA. Hier hat sie es schwer, in ihrem bisherigen Beruf zu arbeiten und ist zunächst als Tellerwäscherin tätig. 1941 eröffnet Gert in New York die Beggar Bar, eine Mischung aus Kabarett und Restaurant, die sie jedoch 1945 wegen behördlicher Auflagen wieder schließen muss. Einer ihrer Kellner ist der später als Dramatiker weltberühmt gewordene Tennessee Williams.
1947 kehrt sie nach Europa zurück. Nach Zwischenaufenthalten in Paris und Zürich reist Gert 1949 in das unter Blockade stehende Berlin, wo sie im Folgejahr die „Hexenküche“ eröffnet. 1951 erfolgt die Eröffnung des legendären „Ziegenstalls“ in Kampen auf der Nordseeinsel Sylt. In der skurrilen, mit Heu dekorierten Bar sorgen die Kellner nicht nur für das leibliche Wohl, sondern auch für die Unterhaltung der Gäste. Valeska Gert tritt hier jedoch selbst nicht auf.
1965 holt sie der italienische Filmregisseur Federico Fellini für den Film Julia und die Geister vor die Kamera, in dem sie, mit einer weißen Perücke versehen, die Rolle eines Faktotums übernimmt. Am 28. Juni 1970 erhält sie das Filmband in Gold für ihr langjähriges und hervorragendes Wirken im deutschen Film. 1976 ist sie in Volker Schlöndorffs Der Fangschuss als Tante Preskovia zu sehen. Schlöndorff dreht anschließend die Dokumentation Nur zum Spaß nur zum Spiel, in dem Gert über ihr Leben erzählt. 1978 erhält sie von Werner Herzog das Angebot, in seiner Neuverfilmung des Murnau-Klassikers Nosferatu den Häusermakler Knock zu spielen. Doch sie stirbt knapp zwei Wochen später, noch vor Beginn der Dreharbeiten.
Obwohl seit 1933 überwiegend außerhalb Berlins lebend, hatte Valeska Gert verfügt, dass ihre sterbliche Hülle in Berlin beerdigt wird. Sie wurde auf dem Friedhof Ruhleben (Am Hain) in (West)-Berlin wunschgemäß in einem "knallroten Sarg" bestattet. Ihr ist ein Stern im Walk of Fame des Kabaretts gewidmet.
(Quelle Wiki http://de.wikipedia.org/wiki/Valeska_Gert )

Letzter Film:
1976 – Der Fangschuß – Deutschland, Regie: Volker Schlöndorff

[Dieser Beitrag wurde am 11.01.2008 - 20:41 von Elke aktualisiert]




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...   Erstellt am 12.01.2008 - 00:40Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


12. Januar 1876 / *Jack London



Jack London (* 12. Januar 1876 in San Francisco als John Griffith Chaney; † 22. November 1916 in Glen Ellen, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schriftsteller und Journalist.
Jack London ist bekannt durch seine Jugendbücher "Ruf der Wildnis" und "Wolfsblut" sowie durch den mehrfach verfilmten Roman "Der Seewolf" und den autobiographisch beeinflussten Roman "Martin Eden."
Diese Werkauswahl gibt gleichzeitig eine Übersicht über die geographischen Gegenden, die er kannte und über die er schrieb: der arktische Norden Nordamerikas (Klondike) zur Zeit des Goldrausches, Kalifornien und die Seefahrt auf dem Pazifik.

Jack London wurde in San Francisco als uneheliches Kind von Flora Wellman und dem Astrologen William Henry Chaney geboren (der später, London gegenüber, allerdings seine Vaterschaft bestreiten sollte). Londons Biografen gehen heute fast einhellig von Chaneys Vaterschaft aus.
Am 7. September 1876 heiratete seine Mutter den Farmer, Kleinhändler und Tischler John London. Mit ihrem neuen Mann John London zog Londons Mutters nach Oakland. Londons Stiefvater erkannte den Jungen als seinen Sohn an, wodurch dieser dessen Nachnamen erhielt. Die Familie lebte meist in armen Verhältnissen, und zog in den folgenden Jahren innerhalb der San Francisco Bay Area mehrmals um, da John London wiederholt versuchte, auf neuen Grundstücken sein Glück als Farmer zu machen. All diese Versuche scheiterten.
1886 zog die Familie endgültig nach Oakland zurück. John London war zu dieser Zeit weitgehend invalid und seine Frau sowie der junge Jack London mussten zum Einkommen der Familie beitragen. Jack London arbeitete so bereits als Kind unter anderem als Zeitungsjunge, Helfer in einem Wirtshaus und als Arbeiter in einer Konservenfabrik. Später, als erfolgreicher Schriftsteller, bekannte er sich, geprägt durch diese Erfahrungen, häufig zu den unteren Schichten der Gesellschaft und bekannte sich offen zum Sozialismus - wenn auch zu einem Sozialismus sehr eigener Prägung.

Seine Ansichten kommen in verschiedenen seiner Schriften (z.B. Die eiserne Ferse, Martin Eden) zum Vorschein. Jack Londons sozialistischer Einschlag mischt sich dabei auf eigenartige Weise mit sozialdarwinistischen Ansichten. Die arme, arbeitende Bevölkerung ist in Londons Weltsicht zwar roh und unkultiviert, in ihrer unbändigen, oft barbarischen Lebenskraft jedoch der dekadenten Ober- und Mittelschicht entschieden überlegen. Im "Seewolf" tritt diese Thematik besonders deutlich hervor - ein kultivierter, verweichlichter Protagonist trifft auf einen »wilden« (obgleich gebildeten) Menschen.

Auch in "Ruf der Wildnis" und in "Wolfsblut" tritt dieser Konflikt zwischen Natur und Kultur auf. Hier wählt Jack London das Spannungspaar Wolf - Hund, wobei sich im Wolfsrudel die Vitalität der Natur paart mit der harten Auslese im Kollektiv, gegen die der domestizierte und dadurch dekadent und schwach gewordene Haushund keine Chance hat. Für London stellt dies das Spannungsverhältnis zwischen Natur- und Kulturmensch dar.
Ein ähnlicher Gegensatz ist z.B. auch in Selma Lagerlöfs um eben diese Zeit veröffentlichtem Roman "Die wunderbare Reise des kleinen Nils Holgersson mit den Wildgänsen" zu finden, wo sich der Hausgänserich Martin aus seiner ihm vom Menschen anerzogenen Verweichlichung erst lösen und im Schwarm der Wildgänse beweisen muss.

Die Betonung der Weisheit des Kollektivs in gleichermaßen sozialistischer wie sozialdarwinistischer Ausprägung - Sichtweisen, die heute oft als sich Ausschließende erscheinen - waren um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert durchaus verbreitet. Eine eklektizistische Synthese der Ideen von Karl Marx, Darwins, Schopenhauers und Nietzsches waren seinerzeit gerade bei Künstlern nicht selten anzutreffen. Sie finden sich in sehr ähnlicher Ausprägung beispielsweise auch bei dem schwedischen Schriftsteller August Strindberg, einem Zeitgenossen Jack Londons.

London schlug sich als Jugendlicher als Fabrikarbeiter, Austernpirat, Landstreicher, und Seemann durch. Bereits als Kind las er Romane, vor allem aus öffentlichen Bibliotheken. Einer seiner ersten Einflüsse war die englische Schriftstellerin Ouida. Nach einer Zeit auf See, u.a. als Robbenjäger auf einer Reise nach Japan, und als obdachloser Hobo holte London das Abitur nach.
1896/97 studierte er an der Universität von Berkeley, brach das Studium aber nach nur einem Semester ab. In Kalifornien waren Nachrichten von Goldfunden am Klondike River eingetroffen. Das Goldfieber erfasste ihn und er segelte am 25. Juli 1897 gemeinsam mit seinem Schwager James Shepard und anderen nach Norden. Jack London versuchte sich kurzfristig erfolglos als Goldsucher in Yukon. Kurz darauf wurde er, mittellos nach Kalifornien zurückgekehrt, vor allem durch seine Tiergeschichten und seine Erzählungen vom harten Leben einfacher Menschen, zur Berühmtheit und zum Bestseller-Autor.

Durch seine in kurzer Folge veröffentlichten Romane, Reportagen und Artikelserien wurde er in sehr kurzer Zeit wohlhabend. Von den Einnahmen seines Schreibens kaufte er sich eine Jacht, mit der er mehrere lange Seereisen unternahm.
Nachdem er als Schriftsteller und Journalist berühmt geworden war erhielt er zahlreiche lukrative Aufträge, lebte u.a. als Undercover-Reporter monatelang in einem Elendsviertel von London und geriet als Korrespondent im russisch-japanischen Krieg in Gefangenschaft.
1910 zog er sich auf eine von ihm gekaufte Farm in Sonoma County zurück, wo er, ähnlich seinem Zeitgenossen Knut Hamsun, eine quasi ursozialistische, dem modernen, industrialisierten, entfremdeten Leben möglichst ferne, »natürliche« Existenz führen wollte.

In seinem 1913 veröffentlichten autobiographischen Roman John Barleycorn oder (dt.) König Alkohol thematisierte London seinen Alkoholismus. Er behauptete in diesem Buch zwar, Zeit seines Lebens Alkohol in großen Mengen getrunken zu haben, jedoch ohne jeden Genuss.
Wie glaubwürdig diese Aussage ist, ist umstritten. Die Hauptthese des Buches ist, dass Alkohol ein Dämon ist, der qua Konvention Männern erlaubt, gesellig zu sein, sie letztlich aber in die Sucht führt und vernichtet.
Von den Frauen hingegen erhoffte sich London (mittels des Frauenwahlrechts), ein Verbot des Alkohols und neue Formen der suchtfreien Geselligkeit - ohne dass klar würde, wie dergleichen konkret aussehen könnte (was umso mehr auffällt, da sich London über Formen weiblicher Geselligkeit in dem Buch sehr abfällig äußert). London jedenfalls war seit dieser Zeit und bis zu seinem Lebensende ein Befürworter der Prohibition, die landesweit in den USA erst nach seinem Tod politisch verwirklicht wurde.

Jack London war zweimal verheiratet: in erster Ehe mit Elisabeth Maddern und in zweiter Ehe mit Charmian Kittredge.

Jack London starb im Alter von vierzig Jahren auf seiner Farm in Glen Ellen, Sonoma County. Die früher weithin vertretene Auffassung, London hätte seinem Leben selbst ein Ende gesetzt, gilt heute als umstritten. Einiges spricht dafür, dass London, der die letzten Jahre seines Lebens an einer Niereninsuffizienz litt und der sich zuvor wegen anderer gesundheitlicher Probleme bereits mehrerer Operationen unterziehen hatte müssen, einer Harnvergiftung erlag. Möglicherweise trug auch sein bedeutender Alkoholkonsum oder auch das Morphium, das er zuletzt nahm, um die Schmerzen seiner Beschwerden zu lindern, zu seinem Tode bei. Manche Biografen vermuten, sein Kreislauf habe wegen der gesammelten gesundheitlichen Belastungen versagt.

Für einen Selbstmord Londons könnte hingegen sprechen, dass London in seinen letzten Jahren an Depressionen litt - wofür es außer autobiografischen Zeugnissen auch mehrere Belege Dritter gibt - und dass er in seinem Buch John Barleycorn wie auch in anderen, autobiografisch gefärbten Erzählwerken wiederholt berichtet, dass er unter Einfluss von Alkohol mehrmals versucht habe, sich das Leben zu nehmen.

Für beide Hypothesen gibt es Indizien. Die Ursache seines frühen Todes ist aber letztlich ungeklärt.


Seine Werke:


Romane:

* A Daughter of the Snows, 1902 deutsch.: An der weißen Grenze
* Frisco Kid (The Cruise of the Dazzler, 1902) (Kalifornien)
* Ruf der Wildnis (The Call of the Wild, 1903) (Klondike, Hundegeschichte)
* The Kempton-Wace Letters, 1903 (gemeinsam mit Anna Strunsky)
* Kid und Co.
* Der Seewolf (The Sea-Wolf, 1904) (Seegeschichte)
* The Game, 1905 (Preisboxer)
* Wolfsblut, Weißzahn, der Wolfshund (White Fang, 1906) (Klondike, Kalifornien, Hundegeschichte)
* Before Adam, 1907 (Frühgeschichte der Menschheit)
* The Iron Heel, 1908 ("Die eiserne Ferse", Antiutopie) komplett in HTML oder PDF
* Lockruf des Goldes (Burning Daylight), 1910 (Klondike, ein „Sonoma-County Roman“)
* The Abysmal Brute, 1911 (Ein Boxer flieht von der Korruption in die Kalifornische Wildnis)
* Adventure, 1911 (Sklaverei auf den Solomon-Inseln)
* Ein Sohn der Sonne (A Son of the Sun), 1912 (Südseegeschichten um einen Kaufmann und Abenteurer)
* The Scarlet Plague, 1912 (Utopischer Roman, Menschheit durch Krankheit fast ausgelöscht)
* Smoke Bellew / Alaska Kid, 1912 (Alaska, Episodenroman, naturalistisch)
* Das Mondtal (The Valley of the Moon, 1913) (London, England und Kalifornier)
* Martin Eden, 1913 (stark autobiografisch, Hauptfigur begeht Selbstmord)
* The Mutiny of the Elsinore, 1914
* Die Zwangsjacke (The Star Rover, 1915, auch als The Jacket verlegt) (Strafvollzug/Reinkarnation)
* The Little Lady of the Big House 1916 (Kalifornien)
* Jerry of the Islands, 1917 (Pazifik, Hundegeschichte)
* Michael, Brother of Jerry, 1917 (Hundegeschichte, Tierschutz)
* Hearts of Three, 1918
* Die Insel Berande, 1927
* Das Mordbüro (The Assassination Buero), 1963 (vervollständigt von R.L. Fish, Thriller)
* Abenteuer eines Tramps (The Road), 1967 (1. Auflage)


* Die Kurzgeschichten Jack Londons sind in unterschiedlichen Zusammenstellungen erschienen.



Tatsachenberichte:

* The People of the Abyss[1], 1903 (erschütternde Undercover-Reportage über die Londoner Slums)
* The Cruise of the Snark, 1913 (Reiseerinnerungen, Pazifik, Hawaii)
* König Alkohol (John Barleycorn, 1913) (Alkoholabhängigkeit, stark autobiographisch)
* Abenteurer des Schienenstranges (The Road, 1907) (Autobiographisch, Landstreicherabenteuer)


Essays / Reden:

* War of the Classes 1905 (Reden zum Sozialismus)
* Revolution and Other Essays, 1909 (Sozialistische Gedanken)
* The Human Drift, 1917


Filmografie:

Eine Auswahl von Filmen, die nach Romanen, Erzählungen oder Motiven von Jack London im Laufe der Filmgeschichte entstanden sind:

* 1913 - The Sea Wolf - (frühe Stummfilm-Version, in der Jack London selbst in einer Nebenrolle als Seemann einen Kurzauftritt hat)
* 1925 - Adventure - Regie: Victor Fleming
* 1926 - The Sea Wolf - Regie und Rolle des Wolf Larsen: Ralph Ince
* 1935 - The Call of the Wild - Regie: William A. Wellman (mit Clark Gable als John Thornton)
* 1936 - Conflict (nach The Abysmal Brute) - (mit John Wayne)
* 1939 - Romance of the Redwoods (nach The White Silence) - Regie:Charles Vidor
* 1940 - Queen of the Yukon - (mit Charles Bickford)
* 1941 - The Sea Wolf - Regie: Michael Curtiz (mit Edward G. Robinson als Wolf Larsen)
* 1942 - The Adventures of Martin Eden - (mit Glenn Ford als Martin Eden)
* 1952 - The Fighter (nach The Mexican) - (mit Lee J. Cobb)
* 1972 - Der Seewolf - Regie: Wolfgang Staudte (legendärer deutscher TV-Mehrteiler mit Raimund Harmstorf als Wolf Larsen)
* 1972 - Call of the Wild - (mit Charlton Heston als John Thornton)
* 1972 - Der Schrei der schwarzen Wölfe - Regie: Harald Reinl (mit Raimund Harmstorf)
* 1973 - Zanna Bianco (italienische Version von White Fang) - (mit Franco Nero und Raimund Harmstorf)
* 1974 - Kit und Co. - (DDR-Verfilmung mit Manfred Krug und Rolf Hoppe)
* 1975 - Il Lupo dei mari (italienische Version von The Sea Wolf) - (mit Chuck Connors als Wolf Larsen)
* 1975 - Lockruf des Goldes (deutsche Version von Burning Daylight) - Regie: Wolfgang Staudte (mit Rüdiger Bahr, Arthur Brauss und Ferdy Mayne)
* 1976 - The Call of the Wild - (mit John Beck als John Thornton)
* 1978 - Das verschollene Gold der Inka (deutscher TV-Film nach The Hussy) Regie: Wolfgang Staudte (mit Vadim Glowna)
* 1979 - Martin Eden - (italienischer TV-Mehrteiler)
* 1991 - White Fang - (mit Klaus Maria Brandauer und Ethan Hawke)
* 1993 - The Sea Wolf - (mit Charles Bronson als Wolf Larsen)
* 1993 - Call of the Wild - (mit Rick Schroder als John Thornton)
* 1995 - Legends of the North (nach Smoke Bellew) (mit Randy Quaid)
* 1997 - Call of the Wild - (mit Rutger Hauer als John Thornton)


Literatur über Jack London:

* Jonathan Auerbach: Male call. Becoming Jack London. Durham u. a.: Duke Univ. Press. 1996. ISBN 0-8223-1820-2
* Thomas Ayck: Jack London. Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten. 7. Aufl. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt. 2000. (= Rowohlts Monographien; 50244) ISBN 3-499-50244-5
* Robert Barltrop: Jack London. Eine Biographie. Frankfurt am Main u. a.: Ullstein. 1988. (= Ullstein-Buch; 34490; Ullstein-Sachbuch) ISBN 3-548-34490-9
* Lois A. Cuddy: Evolution and eugenics in American literature and culture, 1880-1940. Essays on ideological conflict and complicity. Lewisburg, Pa. u. a.: Bucknell University Press u. a. 2003. ISBN 0-8387-5555-0
* Daniel Osborn Dyer: Jack London. A biography. New York: Scholastic Press. 1997. ISBN 0-590-22216-3
* Justin D. Edwards: Exotic journeys. Exploring the erotics of U.S. travel literature, 1840-1930. Hanover, NH u. a.: University of New Hampshire. 2001. ISBN 1-584-65115-6
* Frederick Feied: No pie in the sky. The hobo as American cultural hero in the works of Jack London, John Dos Passos, and Jack Kerouac. San Jose u. a.: Authors Choice Press. 2000. ISBN 0-595-17033-1
* Christopher Gair: Complicity and resistance in Jack London's novels. From naturalism to nature. Lewiston u. a.: Mellen. 1997. (= Studies in American literature; 22) ISBN 0-7734-8719-0
* Georg Hartmann: Interpretation und Stundenausarbeitungen zu Jack London. Wolfsblut. Frankfurt am Main: Hirschgraben. 1984. ISBN 3-454-50103-2
* Rolf Italiaander: Jack London. Berlin: Colloquium. 1978. (= Köpfe des XX. Jahrhunderts; 88) ISBN 3-7678-0445-X
* Alex Kershaw: Jack London. A life. London: Flamingo. 1998. ISBN 0-00-654848-2
* Michael Klein: Das weiße Schweigen. Jack Londons Weg durch das Eis. Wien: Zsolnay. 2001. ISBN 3-552-05167-8
* Michail Krausnick: Jack London. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2006. 192 Seiten. ISBN 3-423-31085-5
* Charmian London: Jack London. Das Abenteuer eines Lebens. Erzählt von seiner Frau. Berlin: Universitas. 1976. ISBN 3-8004-0827-9
* Rolf Recknagel: Jack London. Leben und Werk eines Rebellen. Biografie. 4. Aufl. Berlin: Verlag Neues Leben. 1989. ISBN 3-355-00885-0
* Jeanne Campbell Reesman: Jack London. A study of the short fiction. New York: Twayne. 1999. (= Twayne's studies in short fiction; 75) ISBN 0-8057-1678-5
* Hinrik Schünemann: Jack London. Bedarfsorientiertes Literaturmarketing in Amerika zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Frankfurt am Main u. a.: Lang. 2000. (= Europäische Hochschulschriften; Reihe 14, Angelsächsische Sprache und Literatur; 363) ISBN 3-631-35808-3
* Clarice Stasz: Jack London's women. Amherst: University of Massachusetts Press. 2001. ISBN 1-558-49301-8
* Rebecca Stefoff: Jack London. An American original. Oxford u. a.: Oxford University Press. 2002. ISBN 0-19-512223-2
* Irving Stone: Zur See und im Sattel. Jack London - ein Leben wie ein Roman. Frankfurt am Main u. a.: Ullstein. 1992. (= Ullstein-Buch; 22780) ISBN 3-548-22780-5

Quelle der Auszüge: Wikipedia




Persönliche Anmerkungen:

Neben James A. Michener gehört Jack London ganz sicher zu den faszinierendsten Schriftstellern seiner Zeit. Ganz besonders die epische Breite und die Erlebnistiefe seiner Erzählungen haben es mir angetan. Plötzlich ist man nicht mehr Leser, sondern mitten drin in der Geschichte, die wie ein Film vor den Augen des Lesers abläuft.
Epische Breite ist ja bei vielen Lesern ziemlich verpönt, da viele Schriftsteller sich dabei in Banalitäten und Nebensächlichkeiten verlieren, dabei den "roten Faden" verlieren und sie es somit nicht schaffen, den Leser nachhaltig zu fesseln. Sie wird daher oftmals als "langweilig" empfunden.
Diese Gefahr besteht bei Jack London jedoch nicht. Jedes - vermeintlich unwichtige - Detail erhält im weiteren Verlauf der Geschichte einen Sinn und der Kreis schließt sich wieder. Der Leser spürt, daß der Autor hier nicht nur eine fiktive Geschichte erzählt, sondern darin sein Leben und seine gesamte Persönlichkeit beschreibt.

Wenn Jack London heute überhaupt noch bekannt ist, dann als vermeintlicher Jugendschriftsteller. Das kann verschiedene Hintergründe haben:

Jack London selbst gab sich das Image des nicht alternden Helden, der immer auf Abenteuer aus ist. So könnte man meinen, er hätte auch für einen eher jugendlichen Leserkreis geschrieben, was aber keineswegs stimmt, wenn man seine Werke kennt.
Zumindest auf dem deutschen Buchmarkt werden seine Bücher aber als Jugendbücher aufgemacht und angeboten. Oft wird er in die Ecke "Karl May" gerückt, obwohl zwischen Karl May und Jack London ideologische und künstlerische Welten liegen und auch ihr literarisches Schaffen sich ganz grundlegend voneinander unterschied.

Warum ist das so?

Ganz einfach: Wenn man Jack Londons Werk im Jugendliteratur-Genre ansiedelt, so ist es nicht nötig, sich mit seinen z.T. revolutionären, philosophischen Theorien zu beschäftigen, denn hier liegt ebenfalls ein Knackpunkt von literaturwissenschaftlicher Seite im Umgang mit Jack London.
Als bekennender Sozialist war Jack London seinen Zeitgenossen der beginnenden Ära des Hochkapitalismus äußerst suspekt, denn viele seiner Bücher verarbeiten gesellschaftspolitisch brisante Themen. Zudem paßte sein darwinistisches Weltbild nicht in die damalige Zeit, die noch stark von tiefreligiösen Vorstellungen geprägt war. Auch dies führte dazu, daß man bis heute versucht, seine Bücher als Unterhaltungslektüre für Jugendliche abzustempeln.
Dieses Schicksal teilt er mit seinem Schriftstellerkollegen Jonathan Swift , dessen satirisch- sozialkritischer Roman "Gullivers Reisen" ebenfalls in die Ecke der Kinderliteratur verbannt wurde, ohne daß dessen wirklicher Inhalt erkannt wurde.

Bereits zu seinen Lebzeiten wurde Jack London als Autor und als Mensch von allen Seiten stark angegriffen.
Die bürgerliche Welt betrachtete ihn als frechen Aufsteiger. Mehrere z.T. hochgebildete und studierte Autoren mussten sich den Rang von einem Emporkömmling ablaufen lassen.
Sogar mehrere Plagiatsvorwürfe wurden gegen ihn erhoben. Diese ließen sich zwar allesamt nicht bestätigen, aber Plagiatsvorwürfe sind in der literarischen Welt bis zum heutigen Tage ein sehr probates Mittel, einen Autor zu diskreditieren.
Seine realistischen Schilderungen von Grausamkeiten hingegen stieß die Feingeister vor den Kopf. Jack erscheint in seiner Sprache oft urwüchsig und archaisch, manchmal sogar vulgär und roh. Er beschreibt die Gesetze der Natur, das Recht des Stärkeren und den hohen Wert von Ethik, Freundschaft und Zuverlässigkeit.

Obwohl viele amerikanische Schriftsteller von Jack Londons Werken deutlich beeinflußt wurden, gab allein Eugene O'Neill dies öffentlich zu.
Ernest Hemingway, Henry Miller, Norman Mailer, John Steinbeck oder John Kerouac: Keiner dieser Autoren-Größen wollte später mit Jack London in Verbindung gebracht werden.

Ein anderer Grund für die Nichtwürdigung Jack Londons in der literarischen Fachwelt könnte sein, daß sich seine Bücher sehr schwer einordnen lassen. Sind z.B. seine Tiergeschichten philosophische Betrachtungen oder einfach nur Kindergeschichten?
Insgesamt stellen Jack Londons Arbeiten für die Nachwelt ein schwer einzuordnendes Werk dar, an dem diverse Literaturkritiker sich bis heute die Zähne ausbeißen (MRR zum Beispiel hat schon gar keine Zähne mehr).
Erst wenn man bereit ist, wirklich hinter die Kulissen zu sehen und Jack London als Mensch, als Ganzheit in seinem inneren Kern zu begreifen, wird man erkennen, daß viel mehr dahinter steckt, als so manch oberflächliche Betrachtungsweise zuläßt.

Hier ein Zitat von Jack London zum Thema Kunst:

er schrieb
    "Wer von Kunst träumt und es für nötig hält, sich von irgend jemandem in Form bringen zu lassen, der ist zu Mittelmäßigkeit verdammt. Steckt wirklich etwas in Ihnen, so haben Sie auch die Fähigkeit, sich Ihre eigene Form zu geben.
    Finden Sie zu sich selbst! Jammern Sie nicht. Erzählen Sie mir nicht, für wie gut Sie Ihre Sachen halten und dass sie sogar so gut seien wie andere auch. Tun Sie Ihre Arbeit verdammt viel besser, so dass Sie gar keine Zeit haben und überhaupt nicht auf den Gedanken kommen, sie mit der Mittelmäßigkeit anderer zu vergleichen."


Ja, ich gebe es zu: Auch ich habe schon mal versucht, eine Kurzgeschichte ("Alaska") im Stil von Jack London zu schreiben, aber dabei die ernüchternde Erfahrung gemacht, daß ich nicht im Entferntesten an mein großes Vorbild heranreichen kann.

Sozialdarwinistische Grüße vom Mino an einen der größten Schriftsteller seiner Zeit.


Edit: Zweites Bild verkleinert, um nicht seitlich scrollen zu müssen.

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[Dieser Beitrag wurde am 14.01.2008 - 01:27 von Minotaurus aktualisiert]





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...   Erstellt am 12.01.2008 - 10:29Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Guten Morgen!
... Da werkel und recherchiere ich noch vor dem Frühstück, glücklich, endlich mal einen bekannten Schriftsteller gefunden zu haben - und hat der Mino das Thema schon viel besser und ausführlicher aufbereitet!

Da bleibt mir nur übrig, zwei weiterführende Links einzustellen.

Weitere ausführliche Informationen, eine Bildergalerie, verschiedene Essays und Berichte findet Ihr auf der deutschsprachigen Seite http://www.jack-london.org/main.htm


Mein Tipp: Die „Kult“- Seite von Bettina Licht http://www.jack-london.brain-jogging.com/

Bei mir war der Schriftsteller etwas in Vergessenheit geraten und mit seiner Biografie hatte ich mich bisher noch nie ausführlich beschäftigt.
Nun werde ich mir "Wolfsblut" fürs Wochenende vornehmen und mit diesem Hintergrundwissen sicher mit ganz anderen Augen lesen - s. a. Bettina Lichts Seite immer Ihr seid - mit oder ohne Schnee!

Ich wünsche Allen ein schönes Wochenende, wo!


[Dieser Beitrag wurde am 12.01.2008 - 10:30 von Elke aktualisiert]




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Elke schrieb
    ... Da werkel und recherchiere ich noch vor dem Frühstück, glücklich, endlich mal einen bekannten Schriftsteller gefunden zu haben - und hat der Mino das Thema schon viel besser und ausführlicher aufbereitet!

Ooooch, das tut mir aber leid!
Das liegt vermutlich daran, daß der flinke Mino niemals schläft?

Elke schrieb
    Da bleibt mir nur übrig, zwei weiterführende Links einzustellen.

Danke! Besonders der Link zu Bettina Licht war sehr gut!
Sehr empfehlenswert ist auch der Fernseh-Vierteiler "Lockruf des Goldes", der sich ganz eng an die Buchvorlage hält (was bei Literaturverfilmungen eher ungewöhnlich ist).

Nachtwandlerische Grüße vom Mino.





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13. Januar 1968

Johnny Cash nimmt gemeinsam mit June Carter und den Tennessee Three sein erstes Live-Album in einem Gefängnis auf mit dem Titel "At Folsom Prison Blues."

Johnny Cash (* 26. Februar 1932 als J. R. Cash in Kingsland, Arkansas, USA; † 12. September 2003 in Nashville, Tennessee, USA) war einer der einflussreichsten US-amerikanischen Country-Sänger und -Songwriter.

Cash war für seine markante Bassbariton-Stimme und den sogenannten „Boom-Chicka-Boom“-Sound seiner Begleitband Tennessee Three sowie seine kritischen und unkonventionellen Texte bekannt.
Sein musikalisches Spektrum reichte von den 50er Jahren mit Country, Gospel, Rockabilly, Blues, Folk und Pop bis hin zum Alternative Country Anfang des 21. Jahrhunderts.
Legendär sind seine Konzerte in den Gefängnissen Folsom und San Quentin Ende der 60er Jahre. Cash, der den Beinamen „Man in Black“ trug, hat etwa 500 Songs geschrieben, mehr als 53 Millionen Tonträger verkauft und wurde mit zwölf Grammys ausgezeichnet.

Nachdem sich June Carter wegen Cashs Tablettenabhängigkeit lange geweigert hatte, ihn zu heiraten, nahm sie wenige Tage später, am 22. Februar 1968 seinen Heiratsantrag, den er ihr auf der Bühne während eines Konzertes in Ontario in Kanada machte, an. Sie heirateten am 1. März 1968 in Franklin, Kentucky

Und für mich stellt Johnny Cash bis heute die markanteste Stimme der ganzen Country & Western Musik dar. In unserer Musikecke gibt es bereits einige Beispiele davon.

Quelle der Auszüge: Wikipedia





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13. Januar

James Joyce

Geboren am 2. Februar 1882 gestorben am 13. Januar 1941

James Augustine Aloysius Joyce wurde als das erste Kind von John Stanislaus Joyce und Mary Jane Murray am 2. Februar 1882 in Dublin geboren. Nach dem Willen seiner Eltern hätte Joyce Priester werden sollen; er besuchte mehrere Jesuitenschulen und studierte am University College Dublin Philosophie und Sprachen. Joyce wandte sich frühzeitig von der römisch-katholischen Kirche ab. Unter dem Vorwand, Medizin und Naturwissenschaften studieren zu wollen, siedelte er 1902 nach Paris über. Dort kam er erstmals in Kontakt mit der Literatur des Symbolismus und Realismus, geriet aber bald in wirtschaftliche Schwierigkeiten, so dass er 1903 wieder nach Dublin zurückkehrte. Nach seiner Rückkehr arbeitete er als Privatlehrer. Am 16. Juni 1904 begegnete er erstmals Nora Barnacle, die kurze Zeit später seine Lebensgefährtin wurde und mit der er wenige Wochen später Irland für immer verließ. Joyce sollte diesen Tag später als Bloomsday verewigen. Das Paar heiratete erst am 4. Juli 1931 in London. Joyce und Nora Barnacle hatten zwei Kinder, George, „Giorgio“, geboren 1905 und Lucia[1] (1907–1982). Die Familie lebte in Pula, Triest, Zürich, Paris und London; Joyce verdiente seinen Lebensunterhalt mit wechselnden Berufen, unter anderem als Journalist und Sprachlehrer an Berlitz-Schulen. Wie schon sein Vater war Joyce geschickt darin, seine Familie mit geliehenem oder geschenktem Geld zu ernähren. Seine wichtigste Mäzenin war Harriet Shaw Weaver. Lebenslang war James Joyce auf die finanzielle Unterstützung seines Bruders Stanislaus angewiesen.
James Joyces literarisches Werk umfasst nur wenige Bücher und einige Gedichte. Dennoch beeinflusste er die Literatur des 20. Jahrhunderts tiefgreifend. Aufgrund einer Augenkrankheit nahezu erblindet, starb James Joyce 1941 an den Folgen eines Darmdurchbruchs in Zürich mit 58 Jahren.

Ulysses
Joyces berühmtestes Werk ist der Roman Ulysses, der auszugsweise in der Zeitschrift "The Little Review" 1918-1920 vorabgedruckt wurde, dann 1922 im Verlag der Pariser Buchhandlung „Shakespeare and Company“ als Buch erschien. Schon 1914 fertiggestellt hatte das Werk jahrelang keinen Verleger gefunden, da es vor der Zensur nicht bestehen konnte und als anstößig galt. Joyce beeinflusste die Geschichte des modernen Romans damit ebenso maßgeblich wie etwa Marcel Proust mit A la recherche du temps perdu (1913-1927).

Finnegans Wake
Der Roman Finnegans Wake (1939) gilt, mehr noch als Ulysses, als eines der kompliziertesten literarischen Werke des 20. Jahrhunderts, beide gelten als unübersetzbar. Der Ulysses wurde aber dennoch in über dreißig Sprachen übersetzt, z. T. sogar mehrmals. Finnegans Wake wurde vollständig erst 1993 in einer deutschen Komplettübersetzung vorgelegt, nachdem deutsche Teilfassungen schon zuvor existierten.
Einer Stelle des Buches verdanken die sogenannten Quarks, subatomare Teilchen, aus denen ein Teil der Materie aufgebaut ist, ihren Namen. Der extrem vernetzte Text von Finnegans Wake gilt als literarische Analogie zum semantischen Web des Internets. Ein deutsches Pendant hierzu bietet in gewissem Sinne Arno Schmidts Werk Zettels Traum.

Dubliner
Der Erzählungsband Dubliners (dt. Dubliner), ist eine Sammlung von fünfzehn Erzählungen, die im Dublin der Jahrhundertwende spielen. Sprachlich bleibt das Buch weitgehend konventionell, dennoch wurde die Erstveröffentlichung in der Zeitung „The Irish Homestead“ nach wenigen Erzählungen eingestellt. Das um 1907 abgeschlossene Buch fand erst 1914 einen Verleger. Die Erzählung The Dead (dt. Die Toten) gilt als eine der brillantesten Erzählungen in englischer Sprache.
"Dubliner" gibt kritische Einblicke in das Dublin und die städtische Gesellschaft Irlands jener Zeit. Joyce zeigt ein Land zwischen nationalem Aufbruch und kolonialer Mutlosigkeit, aufstrebendem Bürgertum und Emigration, der Beengtheit Dubliner Häuser und Familien und der Sehnsucht nach der "weiten Welt". Viele der handelnden Personen stehen am Ende der Erzählung wieder am Ausgangspunkt.

(Quelle und Weiterführendes Wiki http://de.wikipedia.org/wiki/James_Joyce )

[Dieser Beitrag wurde am 13.01.2008 - 10:06 von Elke aktualisiert]




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14. Januar 1941 / † Fritz Grünbaum

Fritz Grünbaum (eigentlich Franz Friedrich Grünbaum, * 7. April 1880 in Brünn, Mähren; 14. Januar 1941 im KZ Dachau, Deutschland) war ein österreichischer Kabarettist, Operetten- und Schlagerautor, Regisseur, Schauspieler und Conférencier.

Seine Kindheit und Jugend erlebte Grünbaum bei seiner Familie in Brünn, die einen Kunsthandel betrieb. 18-jährig schrieb er sich für ein Jurastudium in Wien ein, das er zwar als Doktor abschloss, sich währenddessen jedoch immer mehr für Literatur zu interessieren begann. Er begann nach dem Studium als Conférencier im Wiener Kabarett Die Hölle, wo er 1906 seinen ersten Auftritt in der Operette „Phryne“ hatte.
Ab 1903 verfasste er erste Libretti u.a. mit Robert Bodanzky und trat als Schauspieler in den verschiedensten Nebenrollen auf vielen Wiener Kellerbühnen und Revuetheatern auf.

Bis zum Ausbruch des ersten Weltkrieges reiste er auch immer wieder nach Berlin - erstmals im Jahr 1907 um im „Chat Noir“ aufzutreten - um dort als Conférencier in Rudolf Nelsons Theatern zu agieren.

1914 hatte Grünbaum seinen ersten Auftritt im Simpl, jenem legendären Wiener Kabarett, bei dem er auch in der Folgezeit immer wieder auftreten sollte. Zusammen mit Karl Farkas entwickelte er dort ab 1922 die aus Ungarn stammende, und auch im Wiener „Budapester Orpheum“ zu sehen gewesene, sogenannte „Doppelconférence“ weiter und führte sie zur Höchstblüte.

Zwar wurde Grünbaum von Bekannten als „bezaubernder Zeitgenosse“ beschrieben, doch hinderte ihn das nicht daran, im Jahr 1910 einen k.u.k. Offizier im Lokal „Hölle“ zu ohrfeigen, als dieser mitten während des Programmes antisemitische Sprüche rief. Danach setzte er seine Vorstellung fort. Später forderte der Offizier Fritz Grünbaum zu einem Duell auf, bei welchem Grünbaum verwundet wurde.

Ab 1926 war Grünbaum am Wiener Bürgertheater tätig. In 18 Bildern ließen er und Karl Farkas mit der Musik von Egon Neumann im Journal der Liebe schöne Girls ihre Beine zeigen und Rita Georg in einer Hosenrolle paradieren.
Ganz in dieses Schema passte auch das am 1. Oktober 1927 beginnende Gastspiel der Marischka-Revue. Es wurde zum 430. Mal Wien lacht wieder aufgeführt. In dreißig Bildern führten Grünbaum und Karl Farkas (Musik von Ralph Benatzky) die vorjährige Schlagerrevue vor, die nichts an Popularität eingebüßt hatte. Dabei gab es nicht weniger als 120 Mitwirkende und 900 Kostüme.

Immer wieder pendelte der Künstler zwischen Berlin und Wien hin und her. In Berlin trat er in Filmen auf und schrieb Texte für Schlager und verfasste Drehbücher, in Wien war er in verschiedenen Kabaretts tätig. 1933 wurden seine Texte in Wien politischer. Bei einem seiner letzten Auftritte im Wiener Kabarett Simpl im Programm Metro Grünbaum - Farkas tönende Wochenschau scherzte er noch: „Ich sehe nichts, absolut gar nichts, da muss ich mich in die nationalsozialistische Kultur verirrt haben.“
Am 10. März 1938, dem Tag des Einmarsches der deutschen Truppen in der Alpenrepublik, spielte er mit Karl Farkas ein letztes Mal im Simplicissimus. Danach hatten sie Auftrittverbot. Er versuchte einen Tag später in die Tschechoslowakei zu flüchten, doch an der Grenze wurde er mit seiner Frau zurückgeschickt. Noch eine Weile versteckte er sich in Wien. Doch dann wurde er verraten und nach Dachau in das Konzentrationslager abtransportiert. Später wurde er nach Buchenwald und schließlich wieder nach Dachau gebracht. Er starb im Konzentrationslager Dachau am 14. Januar 1941, nachdem er zuvor an Silvester noch ein letztes Mal vor seinen Leidensgenossen aufgetreten war. Ihm ist ein Stern im Walk of Fame des Kabaretts gewidmet. Er ist beerdigt auf dem Wiener Zentralfriedhof, Israelitischer Alter Teil, Tor 1.

In Dani Levys Film "Mein Führer – Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler" wird Grünbaum in der Hauptfigur "Adolf G.“ ein künstlerisches Denkmal gesetzt. Der geänderte Vorname „Adolf“ hat natürlich eine Bedeutung. Rotthaler meint, „Über Fritz G. mag man ins geheime Zentrum von Levys melancholischer Groteske gelangen. ... Denn natürlich verbirgt sich hinter dem ... Spiel ... die gute alte Doppelconférence.“ Er zitiert den New Yorker Aufbau, der aus Anlass der Ermordung Grünbaums in Dachau schrieb: „Das Schrecklichste war, dass er weniger wie ein Dachauer Häftling aussah, als vielmehr wie ein Dachauer Häftling, von Fritz Grünbaum gespielt. Man war auf eine Posse gefasst und es war ein Tragödie.“


* * * * *


14. Januar 1941

Am selben Tag, als Fritz Grünbaum starb, wurde in Amerika Faye Dunaway geboren.
Dorothy Faye Dunaway (* 14. Januar 1941 in Bascom, Florida) ist eine US-amerikanische Schauspielerin, Regisseurin, Produzentin und Drehbuchautorin.

In den 1970er Jahren war Dunaway eine der bekanntesten Schauspielerinnen Hollywoods. Für ihre Rolle als skrupellose Produzentin in der Mediensatire Network bekam sie einen Oscar, nachdem sie zuvor zweimal nominiert worden war (Chinatown und Bonnie und Clyde).
Elf Nominierungen und drei Golden Globes stehen allerdings auch sieben Nominierungen für die Goldene Himbeere als „Schlechteste Schauspielerin“ gegenüber, einmal gar als „Schlechteste Schauspielerin des Jahrzehnts“ (für die 1980er Jahre).
Zweimal erhielt sie eine Himbeere, sie ist damit neben den Oscar-Preisträgerinnen Halle Berry und Liza Minnelli eine von dreien, denen diese „Ehre“ zuteil wurde.

Faye Dunaway war zweimal verheiratet. Zwischen 1974 bis 1979 lebte sie mit ihrem ersten Mann, Peter Wolf, dem Sänger der J. Geils Band, zusammen. 1983 heiratete sie den Fotografen Terry O'Neill, von dem sie schon 1980 den Sohn Liam bekam. Diese Ehe hielt bis zum Jahr 1987.


* * * * *


14. Januar 1950

Ebenfalls an einem 14. Januar wurde Hanne Haller geboren.
Hanne Haller (* 14. Januar 1950 in Rendsburg; † 15. November 2005 in Tegernsee; bürgerlich Hannelore Haller) war eine deutsche Schlagersängerin, Komponistin, Texterin, Produzentin und Tonmeisterin.

Hanne Haller wuchs in Schleswig-Holstein auf. Ihre Mutter war eine Opernsängerin, ihr Vater Bankkaufmann. In ihrer Schulzeit spielte sie ab 1965 in Ronnenberg bei Hannover Schlagzeug in der Band "The Rooks" (Die Nebelkrähen). Nach der Schule studierte sie ab 1968 Sport, musste das Studium jedoch wegen einer schweren Krankheit aufgeben. Im gleichen Jahr gründete sie einen Gospelchor. In den 1960er Jahren besang sie beim christlichen Verlag "Frohe Botschaft" in Wetzlar eine Single mit zwei Liedern von Siegfried Fietz ("Wir sind nur eine Minderheit" und "Broadway").

Nach Abbruch ihres Studiums machte Haller eine Ausbildung zur Medizinisch-Technischen-Assistentin (MTA), welche sie 1970 mit dem Examen abschloss. Dann war sie im Strahlen-Biochemischen Labor der Universität Göttingen tätig. 1971 begann sie ihre musikalische Karriere. Der Produzent Georg Moslener produzierte mit ihr die Single "Frühling in Vietnam", die sich aber nicht durchsetzte. Haller lernte Klavier spielen und konnte bereits 1971 ihr erstes Album "Applaus für Hanne Haller" aufnehmen. Doch dieses Werk wurde nie auf den Markt gebracht, weil die Plattenfirma in Konkurs ging.

Daraufhin zog Hanne Haller nach München und erlernte den Beruf des Tonmeisters. Nebenher jobbte sie in verschiedenen Branchen und nahm auch weiterhin Schallplatten auf. Ende der 1970er Jahre begann sie auch zu komponieren. Hierzu legte sie sich das Pseudonym Hansi Echer zu. Der Sänger Karel Gott veröffentlichte schließlich 1978 den von ihr geschriebenen Titel "Wohin der Wind die Blätter weht".
Zuvor hatte sie bereits für Curd Jürgens das Lied "60 Jahre und kein bisschen weise", das zusammen mit seiner Autobiographie erschien, komponiert.
Nach einigen weiteren Singles bekam sie 1979 die Chance, als Sängerin einem größeren Publikum bekannt zu werden. Sie nahm mit dem Titel "Goodbye, Chérie" an der deutschen Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest teil und belegte den siebten Platz. Daraufhin folgten weitere Schallplattenaufnahmen, bei denen meist Bernd Meinunger die Texte schrieb. Mit dessen getextetem Titel "Samstag Abend" gelang ihr 1981 ein Erfolg (Platz 11 der deutschen Charts). Daraufhin gründete sie mit Meinunger 1982 einen Musikverlag. In ihrem eigenen Tonstudio produzierte Haller seither ihre Titel selbst. Im gleichen Jahr bekam sie auch ihre erste Goldene Stimmgabel (weitere folgten).

1985 entdeckte Haller die Gruppe Wind, die mit dem von ihr komponierten Lied "Für alle" beim Eurovision Song Contest den 2. Platz belegte. Nach diesem Erfolg schrieb Hanne Haller auch für andere Künstler neue Titel, wie etwa für Daliah Lavi, Katja Ebstein (für sie schrieb sie z. B. das Lied der ARD-Fernsehlotterie 1986), Rex Gildo, Lena Valaitis, Caterina Valente, Jürgen Drews, Ingrid Peters, Wolfgang Fierek (für ihn schrieb sie dessen Hit "Resi, i hol di mit mei'm Traktor ab") und Milva. Sie entdeckte auch Rosanna Rocci.

Nach einigen kleineren Erfolgen hatte Haller 1989 ihren zweiten kommerziellen Hit mit "Mein Lieber Mann" (Platz 20 der Hitlisten). Danach war Haller in zahlreichen Fernsehsendungen zu sehen und gewann mit ihren weiteren Schlagern mehrere Hitparaden. 1992 nahm Haller beim Deutschen Song-Festival "Schlager 92" teil und konnte diesen Wettbewerb mit ihrem Titel "Schatz, ich will ja nicht meckern" gewinnen.

Der von ihr entdeckte Sänger Leon gewann 1996 die deutsche Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest, der Titel schied jedoch in einer nichtöffentlichen Vorauswahl der EBU aus. 1999 nahm Haller mit "Während Du mich liebst" bei den Deutschen Schlager-Festspielen teil und erreichte Platz vier.

Am 2. Februar 2003 veranstaltete Haller ihr erstes Live-Konzert vor über 1.200 Zuschauern. Dieser Start führte sie zu einer Tournee im Jahr 2004. Damit verbunden war nach langer Zeit wieder einmal ein Hit: "Vater unser" wurde von den Radiosendern geliebt und das Album "Mitten im Licht", das passend zur Weihnachtszeit erschien, stieg für vier Wochen in die Media Control Album Charts ein.

Die Künstlerin erkrankte Mitte der 1990er Jahre an Brustkrebs. Sie starb am 15. November 2005 an den Folgen ihrer Krankheit. Ihr Grab befindet sich auf dem Friedhof der Ortschaft Egenstedt in der Gemeinde Diekholzen (Landkreis Hildesheim).
Ja, der Mino war auch schon dort und hat die Gegend unsicher gemacht.

Quelle der Auszüge: Wikipedia


* * * * *


So, aber jetzt kommt´s!

14. Januar 1934

Die wichtigste Person, die an diesem Datum geboren wurde, habe ich euch bisher vorenthalten:
Ihr Name ist Mama und es handelt sich um die Mutter des Mino, die heute ihren 74. Geburtstag feiert.
Gäbe es sie nicht, so gäbe es auch keinen Mino und somit auch keine Künstler- und Autorenplattform Namens KUNST-WERK, die euch mit etlichen Informationen rund um Literatur, Kunst und Kultur, aber auch mit täglichem Blödsinn versorgt.
Meine "kleine Schwester" hingegen ist Leadsängerin in einer Hardrock-Band und Laienschauspielerin in einer Theatergruppe. Beides (rumgröhlen und Leute verarschen) hat sie bereits als Baby gelernt, ein "Naturtalent" also.
Somit hat also auch der Geburtstag unserer Mutter etwas mit Kunst zu tun, zumindest im weitesten Sinne.

Aus diesem Anlaß möchte ich ihr - auch im Namen von KUNST-WERK - alles Gute zum Geburtstag und weiterhin viel Glück und Gesundheit wünschen!

(So, das mußte einfach mal gesagt werden!)


Gefeiert wird dann am nächsten Sonntag im Kreise der Verwandtschaft.

Bei diesem Anlaß verspreche ich auch, zur buckligen Verwandtschaft immer lieb und brav zu sein, so wie bisher.

Beste Grüße vom Mino





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Auch von mir unbekannterweise einen

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!



Gesundheit, Frohsinn und Zufriedenheit im neuen Lebensjahr

[Dieser Beitrag wurde am 14.01.2008 - 16:49 von Elke aktualisiert]




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15. Januar 1949 / * Franz Xaver Bogner

Franz Xaver Bogner (* 15. Januar 1949 in Pliening) ist ein Regisseur und Drehbuchautor aus Bayern.

Nach dem Abitur in Erding folgte eine Lehre in einem Münchener Kopierwerk. Zusätzlich zu seiner Ausbildung an der Hochschule für Fernsehen und Film in München 1970 bis 1973 studierte er auch Amerikanistik.

Nach einigen Arbeiten als Dokumentarfilmer wurde er vor allem durch Serien für den Bayerischen Rundfunk bekannt. Mit der 68er-Serie Irgendwie und Sowieso erreichte F. X. Bogner Kultstatus. Einen umfangreichen Fankreis hat auch die 14 Jahre gelaufene Serie Café Meineid, in der er auf souveräne Art spezifisch bayerische Formen der Rechtspflege beschreibt. Im Herbst 2004 lief die erste Staffel der Serie München 7 im Bayerischen Fernsehen, die zweite Staffel mit vier Folgen im April und Mai 2006. Daneben hat Bogner einen neuen Typus von Heimatfilmen entwickelt, der Leben und Probleme der ländlichen Bevölkerung frei von Klischees und Volkstümelei beschreibt.

Die Komik in Bogners Filmen wirkt selten konstruiert oder gekünstelt und findet nicht auf Kosten der Protagonisten statt, sie entwickelt sich sozusagen aus dem ganz normalen Wahnsinn des Alltags.

Viele Arbeiten Bogners sind preisgekrönt, er erhielt für seine Filme und Serien unter anderem den Bayerischen Fernsehpreis, zweimal den Adolf-Grimme-Preis und 1998 die Goldene Romy. Bogner ist verheiratet und hat vier Kinder.


Seine Filme:

1981 – Zeit genug (Sechsteiler)
1981-1983 – Familie Meier (Serie)
1986 – Irgendwie und Sowieso (Serie)
1987-1988 – Zur Freiheit (Serie)
1990 – Café Europa
1990-2003 – Café Meineid (Serie)
1993 – Madame Bäurin
1994 – Sein letzter Wille
1997 – Das ewige Lied
1999 – Einmal leben
2003/2005 – München 7 (Serie)
2006/2007 - Der Kaiser von Schexing (Serie; Arbeitstitel: "Das Rathaus")


Seine Auszeichnungen:

1987 - Goldener Gong für Zur Freiheit (Buch und Regie)
1989 - Adolf-Grimme-Preis
1993 - Bayerischer Fernsehpreis für den Fernsehfilm Madame Bäurin
1998 - Goldene Romy - Bestes Buch
2005
- Bayerischer Fernsehpreis für Buch und Regie der Serie München 7 (BR)
- Adolf-Grimme-Preis für Buch und Regie der Serie München 7 (BR)
- München leuchtet - Medaille in Gold
- Tassilomedaille- Auszeichnung vom Förderverein Bairische Sprache und Dialekte- wegen der Echheit der bairischen Sprache, in seinen Werken und besonders der Dialoge selbst.

Quelle: Wikipedia


Persönliche Anmerkung:

Mein ganz persönlicher Favorit ist die Serie "Irgendwie und Sowieso."

Diese Kult-Serie mit "Sir Quickly" Ottfried Fischer, sowie weiterer, hochrangiger Starbesetzung muß man einfach gesehen, um das Lebensgefühl der 68er in der bayerischen Provinz begreifen zu können.

Hier einige Darsteller und ihre Rollen:

- Ottfried Fischer als Sir Quickly / Sowieso, Bauernsohn Alfons Kerschbaumer
- Olivia Pascal als Christl Burger, Tochter des Fuhrunternehmers Burger
- Elmar Wepper als Sepp / Josef Gruber, Autobastler und (wie sich in der letzten Folge herausstellt) unehelicher Sohn des Martin Binser, hat eine ausgeprägte grün-Allergie
- Bruno Jonas als Tango, Postbote und Bandleader der Thunderbirds, stirbt nach einem Sturz in eine Baugrube
- Robert Giggenbach als Effendi / Irgendwie / Gerhard Tauber, Gymnasiast
- Toni Berger als Martin Binser, Sägewerksbesitzer, väterlicher Freund, stellt sich als Vater des Sepp heraus
- Michaela May als Marlene Weininger, verwöhnte und insektengspinnerte Tochter eines Großbauern/Grundbesitzers
- Hannelore Elsner als Charly, Bardame
- Karl Merkatz als Kerschbaumer, Vater von Sir Quickly
- Enzi Fuchs als Kerschbaumerin, Mutter von Sir Quickly
- Wolfgang Fierek als Remigius, Lastwagenfahrer und ehemaliger Hubschrauberpilot
- Siegfried Rauch als Burger, Fuhrunternehmer und Vater von da Christl
- Georg Maier als Berti, Sohn vom Binser und a gemeine Sau
- Uwe Ochsenknecht als der General, Sohn von Hermann Göring, und zwar der uneheliche (nach eigener Aussage)
- Helga Anders als seine Frau und Gänsemutter
- Barbara Rudnik als Gräfin, Königin der Nacht
Louise Martini als Dr. Elisabeth Hardt
- Ernst Hannawald als durchgeknallter Sohn von Dr. E. Hardt
- Ruth Drexel als Bürgermeisterin von Zell
- Martin Flörchinger als Opa vom Sir
- Dolly Dollar als Chick aus Kolbermoor
- und viele, viele mehr ...

Aber auch die musikalische Untermalung wurde ein absoluter Hit und Ohrwurm.
Und der Mino sagt herzlichen Dank an Franz Xaver Bogner für dieses unvergleichliche Meisterwerk der modernen Kulturgeschichte!

Hier der Link dazu:
http://de.wikipedia.org/wiki/Irgendwie_und_Sowieso


.

[Dieser Beitrag wurde am 15.01.2008 - 17:47 von Minotaurus aktualisiert]





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16. Januar 1948 / * John Carpenter

John Howard Carpenter (*16. Januar 1948 in Carthage, New York) ist ein US-amerikanischer Regisseur, Drehbuchautor, Produzent, Schauspieler und Filmmusikkomponist.

Er wurde in Carthage im US-Bundesstaat New York geboren und wuchs in Bowling Green (Kentucky) auf. Er besuchte die Western Kentucky University (an der sein Vater als Leiter der Musikabteilung angestellt war) und später die University of Southern California. Im Rahmen seiner Studienarbeit arbeitete er dort als Autor an dem Oscar-prämierten Kurzfilm The Resurrection Of Broncho Billy.

Bei vielen gilt er als Erfinder des neuzeitlichen Horrorfilms, doch drehte er auch Filme aus anderen Themenbereichen, wie Science Fiction, Action oder eine Elvis-Biographie.

Nach eigenen Angaben wurde er von Alfred Hitchcock, Howard Hawks und der Fernsehserie The Twilight Zone beeinflusst. Bei der DVD-Version von "Spiel mir das Lied vom Tod" spricht er den Audiokommentar.

Im Elternhaus von John Carpenter wurde viel musiziert und er nahm sehr früh Geigen- und Klavierunterricht. Später lernte er noch Gitarre spielen und gründete Mitte der 70er Jahre die Hardrock-Band "Coupe de Villes."
Er hat zu zahlreichen seiner Filme auch selbst die Musik komponiert.



Seine Filme:

* 1972: Dark Star (Kurzfassung)
* 1974: Dark Star (Spielfilm; Regie, Produzent, Drehbuch, Musik)
* 1976: Anschlag bei Nacht (Assault on Precinct 13) (Regie, Musik, Schnitt)
* 1978: Das unsichtbare Auge (Someone's Watching Me!) (TV) (Regie, Produzent, Drehbuch)
* 1978: Die Augen der Laura Mars (Eyes of Laura Mars) (Drehbuch, Story)
* 1978: Halloween – Die Nacht des Grauens (Halloween) (Regie, Drehbuch, Musik)
* 1979: The Fog – Nebel des Grauens (1980) (The Fog) (Regie, Drehbuch, Musik)
* 1980: Elvis (Elvis – The King) (TV) (Regie)
* 1981: Die Klapperschlange (Escape from New York) (Regie, Drehbuch, Musik)
* 1981: Halloween 2 – Das Grauen kehrt zurück (Halloween 2) (Produzent, Drehbuch, Musik)
* 1982: Das Ding aus einer anderen Welt (The Thing) (Regie)
* 1982: Halloween 3 (Halloween 3 – Season of the witch) (Produzent, Musik)
* 1983: Christine (Regie, Musik)
* 1984: Das Philadelphia Experiment (The Philadelphia Experiment) (Produzent, Story)
* 1984: Starman (Regie)
* 1984: Black Moon (Black Moon Rising) (Drehbuch, Story)
* 1986: Big Trouble in Little China (Regie, Musik)
* 1987: Die Fürsten der Dunkelheit (Prince of Darkness) (Regie, Musik)
* 1988: Sie leben! (They Live) (Regie, Musik)
* 1992: Jagd auf einen Unsichtbaren (Memoirs of an Invisible Man)
* 1993: Body Bags (John Carpenter Presents Body Bags) (TV) (Regie, Produzent, Musik, Darsteller)
* 1994: Die Mächte des Wahnsinns (In the Mouth of Madness) (Regie, Musik)
* 1995: Das Dorf der Verdammten (Village of the Damned) (Regie, Musik)
* 1996: Flucht aus L.A. (Escape from L.A.) (Regie, Musik)
* 1998: Vampire (Regie, Musik)
* 1998: Sentinel Returns (PlayStation-Videospiel) (Musik)
* 2001: Ghosts of Mars (Regie, Musik)
* 2002: Vampires: Los Muertos (Produzent)
* 2004: The 76th Annual Academy Awards ("TV") (Musik)
* 2005: The Fog – Nebel des Grauens - Remake (Produzent)
* 2005: Masters of Horror (TV Episoden "Cigarette Burns" und "Pro-Life"


Persönliche Anmerkungen:

Meine ganz persönlichen Favoriten von John Carpenter sind:

"The Fog - Nebel des Grauens" ist ein Horrorfilm, der 1980 veröffentlicht wurde. Während bei seinem Erscheinen die Kritikermeinungen meist negativ ausfielen, mauserte er sich zu einem kommerziellen Erfolg und wird heute vielfach zu den Klassikern Carpenters gezählt.

"Das Philadelphia- Experiment" ist ein Science-Fiction-Film aus dem Jahre 1984.
Die Handlung basiert auf der Legende des Philadelphia-Experiments im Jahre 1943.

"Das Dorf der Verdammten" ist ein Horrorfilm aus dem Jahre 1995. Der Film ist eine Neuverfilmung des gleichnamigen Films von 1960.
Beide basieren auf dem Roman "Kuckuckskinder" (The Midwich Cuckoos) von John Wyndham.

Quelle der Auszüge: Wikipedia

Von KUNST-WERK alles Gute an John Carpenter zu seinem 60. Geburtstag!
Und der Mino sagt Danke für viele, spannende und unterhaltsame Stunden.





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